DE10200841A1 - Variolinsensystem - Google Patents
VariolinsensystemInfo
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Abstract
Ein Variolinsensystem enthält eine negative vordere Linsengruppe und eine positive hintere Linsengruppe. Die Brennweite des Variolinsensystems wird durch Ändern des Abstandes der beiden Linsengruppen voneinander variiert. Das Variolinsensystem erfüllt folgende Bedingungen: DOLLAR A (1) -3,0 < fx/Fw < -2,5 DOLLAR A (2) 3,0 < fy/Fw < 3,5 DOLLAR A worin DOLLAR A fx die mit kleiner als Null angesetzte Brennweite der vorderen Linsengruppe, DOLLAR A fy die mit größer als Null angesetzte Brennweite der hinteren Linsengruppe und DOLLAR A Fw die Brennweite des gesamten Variolinsensystems bei der Einstellung kürzester Brennweite bezeichnet.
Description
Die Erfindung betrifft ein Variolinsensystem, in dem die Brennweite veränderbar
ist. Insbesondere betrifft die Erfindung ein, Variolinsensystem, das in verschiede
nen Lichtwellenlängenbereichen, insbesondere im sichtbaren Bereich (etwa 400
bis 700 nm) bis zum Nahinfrarotbereich (etwa 700 bis 1000 nm) verwendbar ist.
Vorzugsweise hat eine Vermessungskamera ein Aufnahmelinsensystem, das zur
Tageszeit eine Aufnahme im sichtbaren Bereich und zur Nachtzeit eine Aufnahme
im Nahinfrarotbereich vornehmen kann. Einige solcher Aufnahmelinsensysteme
finden praktische Verwendung. Es bereitet jedoch immer noch Schwierigkeiten,
die Aberrationen, insbesondere die chromatische Aberration ausgehend vom
sichtbaren Bereich bis hin zum Nahinfrarotbereich angemessen zu korrigieren,
ohne die Linsenanordnung übermäßig kompliziert werden zu lassen.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Variolinsensystem anzugeben, das in der Lage
ist, die Aberrationen im sichtbaren Bereich und im Nahinfrarotbereich angemes
sen zu korrigieren.
Die Erfindung löst diese Aufgabe durch das Variolinsensystem mit den Merkmalen
des Anspruchs 1. Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen
sowie der folgenden Beschreibung angegeben.
Die Erfindung wird im Folgenden an Hand der Figuren näher erläutert. Darin
zeigen:
Fig. 1 die Linsenanordnung eines Variolinsensystems als erstes Ausfüh
rungsbeispiel bei der Einstellung kürzester Brennweite,
Fig. 2A, 2B und 2C die in der Linsenanordnung nach Fig. 1 auftretenden Aberrationen,
Fig. 3 die Linsenanordnung des ersten Ausführungsbeispiels bei der Ein
stellung längster Brennweite,
Fig. 4A, 4B und 4C die in der Linsenanordnung nach Fig. 3 auftretenden Aberrationen,
Fig. 5 die Linsenanordnung eines Variolinsensystems als zweites Ausfüh
rungsbeispiel bei der Einstellung kürzester Brennweite,
Fig. 6A, 6B und 6C die in der Linsenanordnung nach Fig. 5 auftretenden Aberrationen,
Fig. 7 die Linsenanordnung des zweiten Ausführungsbeispiels bei der
Einstellung längster Brennweite,
Fig. 8A, 8B und 8C die in der Linsenanordnung nach Fig. 7 auftretenden Aberrationen,
Fig. 9 die Linsenanordnung eines Variolinsensystems als drittes Ausfüh
rungsbeispiel bei der Einstellung kürzester Brennweite,
Fig. 10A, 10B und 10C die in der Linsenanordnung nach Fig. 9 auftretenden Aberrationen,
Fig. 11 die Linsenanordnung des dritten Ausführungsbeispiels bei der Ein
stellung längster Brennweite,
Fig. 12A, 12B und 12C die in der Linsenanordnung nach Fig. 11 auftretenden Aberrationen,
Fig. 13 die Linsenanordnung eines Variolinsensystems als viertes Ausfüh
rungsbeispiel bei der Einstellung kürzester Brennweite,
Fig. 14A, 14B und 14C die in der Linsenanordnung nach Fig. 13 auftretenden Aberrationen,
Fig. 15 die Linsenanordnung des vierten Ausführungsbeispiels bei der
Einstellung längster Brennweite,
Fig. 16A, 16B und 16C die in der Linsenanordnung nach Fig. 15 auftretenden Aberrationen,
Fig. 17 die Linsenanordnung eines Variolinsensystems als fünftes Ausfüh
rungsbeispiel bei der Einstellung kürzester Brennweite,
Fig. 18A, 18B und 18C die in der Linsenanordnung nach Fig. 17 auftretenden Aberrationen,
Fig. 19 die Linsenanordnung des fünften Ausführungsbeispiels bei der
Einstellung längster Brennweite,
Fig. 20A, 20B und 20C die in der Linsenanordnung nach Fig. 19 auftretenden Aberrationen,
und
Fig. 21 die Verstellwege der Linsengruppen des erfindungsgemäßen Vario
linsensystems.
Die in den folgenden Ausführungsbeispielen beschriebenen Linsensysteme sind
jeweils als Variolinsensystem ausgebildet, in dem sich die Position der Bildebene
in Abhängigkeit der Änderung der Brennweite bewegt. Wie in den Verstellwegen
nach Fig. 21 gezeigt, enthält das Variolinsensystem eine negative vordere Linsen
gruppe 10, eine Blende S und eine positive hintere Linsengruppe 20, die in dieser
Reihenfolge vom Objekt her gesehen angeordnet sind. Die vordere Linsengruppe
10, die Blende S und die hintere Linsengruppe 20 bewegen sich zur Brennwei
tenänderung jeweils längs der optischen Achse. Insbesondere bewegt sich bei der
Brennweitenänderung ausgehend von der Einstellung kürzester Brennweite hin
zur Einstellung längster Brennweite die vordere Linsengruppe 10 auf das Bild und
die hintere Linsengruppe 20 auf das Objekt zu, während der Abstand zwischen
der Blende S und der Bildebene I konstant ist. Die Änderung der Brennweite wird
von der hinteren Linsengruppe 20 vorgenommen. Die durch die Bewegung der
hinteren Linsengruppe 20 verursachte Änderung der Brennpunkte (Schärfen
punkte) wird dadurch kompensiert, dass die vordere Linsengruppe 10 längs der
optischen Achse bewegt wird. Ist das Variolinsensystem in einer Vermessungs
kamera untergebracht, so wird seine Brennweite, d. h. sein Bildwinkel so variiert,
dass man einen Scharfstellzustand bezüglich des zu vermessenden Objektes von
dem Ort aus erreichen kann, an dem die Vermessungskamera montiert ist. Die
Betätigung der vorderen Linsengruppe 10, um die durch die Bewegung der hinte
ren Linsengruppe 20 verursachte Änderung der Brennpunkte zu kompensieren,
kann von Hand vorgenommen werden, ohne den praktischen Gebrauch der
Vermessungskamera nachteilig zu beeinflussen.
Wie die Linsenanordnungen der einzelnen Ausführungsbeispiele zeigen, enthält
die vordere Linsengruppe 10 ein negatives erstes Linsenelement L1 mit einer dem
Objekt zugewandten konvexen Fläche, ein negatives, bikonkaves zweites Lin
senelement L2 und ein positives drittes Linsenelement L3, die in dieser Reihen
folge vom Objekt her gesehen angeordnet sind. Das negative, bikonkave zweite
Linsenelement L2 und das positive dritte Linsenelement L3 sind miteinander
verkittet. Die vordere Linsengruppe 10 besteht also aus zwei Unterlinsengruppen,
die von den drei Linsenelementen gebildet werden. Die hintere Linsengruppe 20
enthält ein positives viertes Linsenelement L4, ein positives fünftes Linsenelement
L5, ein negatives sechstes Linsenelement L6, ein positives siebentes Linsenele
ment L7, ein negatives achtes Linsenelement L8 und ein positives neuntes Lin
senelement L9, die in dieser Reihenfolge von der ersten Linsengruppe 10 her
gesehen angeordnet sind. Das negative achte Linsenelement L8 und das positive
neunte Linsenelement L9 sind miteinander verkittet, und die Gesamtheit aus der
miteinander verkitteten Linsenelemente hat positive Brechkraft. Ein Deckglas für
eine Bildaufnahmevorrichtung ist in Fig. 1 mit C bezeichnet.
Bedingung (1) des Anspruchs 1 gibt das Verhältnis der Brennweite der vorderen
Linsengruppe 10 zur Brennweite des gesamten Linsensystems bei der Einstellung
kürzester Brennweite an. Ist diese Bedingung erfüllt, so können sphärische Aber
ration, Astigmatismus und chromatische Aberration korrigiert werden.
Übersteigt fx/Fw die obere Grenze der Bedingung (1), so wird die sphärische
Aberration überkorrigiert und die chromatische Queraberration unterkorrigiert.
Unterschreitet fx/Fw die untere Grenze der Bedingung (1), so wird die sphärische
Aberration unterkorrigiert. Ferner treten bei Brennweitenpositionen, bei denen der
Bildwinkel größer ist, Aberrationen höherer Ordnung und Astigmatismus auf.
Bedingung (2) des Anspruchs 1 gibt das Verhältnis der Brennweite der hinteren
Linsengruppe 20 zur Brennweite des gesamten Linsensystems bei der Einstellung
kürzester Brennweite an. Ist diese Bedingung erfüllt, so können sphärische Aber
ration, Koma, Astigmatismus und chromatische Aberration korrigiert werden.
Übersteigt fy/Fw die obere Grenze der Bedingung (2), so werden sphärische
Aberration und chromatische Längsaberration unterkorrigiert, während die Koma
überkorrigiert wird. Ferner treten bei Brennweitenpositionen, bei denen der Bild
winkel größer ist, Aberrationen höherer Ordnung und Astigmatismus auf.
Unterschreitet fy/Fw die untere Grenze der Bedingung (2), so wird die sphärische
Aberration überkorrigiert und die Koma unterkorrigiert.
Das in den Ausführungsbeispielen angegebene Variolinsensystem hat ein Brenn
weitenverhältnis von etwa 2 und einen Bildwinkel von etwa 22° bis 51°. Um ein
Brennweitenverhältnis von etwa 2 zu erreichen, wird die positive hintere Linsen
gruppe 20, die ein von der negativen Linsengruppe 10 erzeugtes virtuelles Bild auf
die Bildebene abbildet, vorzugsweise in einem Bereich des Abbildungsmaßstabes
eingesetzt, der durch -0,9 < m < -0,3 gegeben ist und damit Bedingung (3) des
Anspruchs 2 erfüllt.
Übersteigt der Abbildungsmaßstab m die obere Grenze der Bedingung (3), so
werden sphärische Aberration und chromatische Längsaberration unterkorrigiert,
wodurch es schwierig wird, das erforderliche Brennweitenverhältnis sicherzustel
len.
Unterschreitet der Abbildungsmaßstab m die untere Grenze der Bedingung (3), so
werden sphärische Aberration und chromatische Längsaberration überkorrigiert.
Wie in den Ausführungsbeispielen gezeigt, enthält die vordere Linsengruppe 10
die beiden von den drei Linsenelementen L1 bis L3 gebildeten Unterlinsengrup
pen, während die hintere Linsengruppe 20 die fünf von den sechs Linsenelemen
ten L4 bis L9 gebildeten Unterlinsengruppen enthält. Durch diese Anordnung
erhält man ein kostengünstiges Variolinsensystem. Die hintere Linsengruppe 20
besteht vorzugsweise aus dem positiven vierten Linsenelement L4, dem positiven
fünften Linsenelement L5, dem negativen sechsten Linsenelement L6, dem positi
ven siebenten Linsenelement L7 und dem von dem negativen achten Linsenele
ment L8 und dem positiven neunten Linsenelement L9 gebildeten positiven Kitt
glied, die in dieser Reihenfolge von der ersten Linsengruppe 10 her gesehen
angeordnet sind.
Die Anordnung der Linsenelement betreffend erfüllt das positive siebente Lin
senelement L7 vorzugsweise die Bedingungen (4) und (5) des Anspruchs 6.
Übersteigt n7 die obere Grenze der Bedingung (4), so wird die hintere Schnitt
weite kürzer.
Unterschreitet n7 die untere Grenze der Bedingung (4), so nimmt die Gesamtlän
ge des Linsensystems zu stark zu, was sich nachteilig auf die Kosten des Linsen
systems auswirkt.
Übersteigt ν7 die obere Grenze der Bedingung (5), so ergibt sich eine Farbunter
korrektion.
Unterschreitet dagegen ν7 die untere Grenze der Bedingung (5), so ergibt sich
eine Farbüberkorrektion.
Indem es in der oben beschriebenen Anordnung der Linsenelemente einem der
Linsenelemente L8 und L9 gestattet ist, die Bedingungen (6) und (7) des An
spruchs 7 zu erfüllen, während es dem anderen Linsenelement gestattet ist, die
Bedingungen (8) und (9) des Anspruchs 7 zu erfüllen, wird eine Farbkorrektion bis
hin zum Nahinfrarotbereich möglich, während gleichzeitig die Aberrationen geeig
net korrigiert werden.
Im Folgenden werden spezielle numerische Daten für die Ausführungsbeispiele
angegeben. In den Diagrammen der chromatischen Aberration (chromatische
Längsaberration, dargestellt durch die sphärische Aberration), bezeichnen die
durchgezogene Linie und die beiden gestrichelten Linien die sphärischen Aberra
tionen bei der d-, der g- bzw. der C-Linie. S bezeichnet das Sagittalbild und M das
Meridionalbild. In den Tabellen bezeichnet FNO die F-Zahl, f die Brennweite des
gesamten Linsensystems, fB die hintere Schnittweite, d. h. den Abstand von der
am weitesten bildseitig gelegenen Fläche des Deckglases C zur Bildebene der
Bildaufnahmevorrichtung. W bezeichnet den halben Bildwinkel (°), r den Krüm
mungsradius, d die Linsenelementdicke oder den Linsenelementabstand, Nd den
Brechungsindex bei der d-Linie (Wellenlänge: 588 nm) und ν die Abbe-Zahl.
Die Fig. 1 bis 4 zeigen das erste Ausführungsbeispiel des Variolinsensystems. Die
Fig. 1 und 3 zeigen die Linsenanordnung bei der Einstellung kürzester Brennweite
bzw. längster Brennweite. Die Fig. 2A bis 2C und die Fig. 4A bis 4C zeigen die in
den in den Linsenanordnungen nach Fig. 1 bzw. 3 auftretenden Aberrationen. In
Tabelle 1 sind die numerischen Daten des ersten Ausführungsbeispiels angege
ben.
Die Fig. 5 bis 8 zeigen das zweite Ausführungsbeispiel des Variolinsensystems.
Die Fig. 5 und 7 zeigen die Linsenanordnung bei der Einstellung kürzester Brenn
weite bzw. längster Brennweite. Die Fig. 6A bis 6C und die Fig. 8A bis 8C zeigen
die in den Linsenanordnungen nach Fig. 5 bzw. 7 auftretenden Aberrationen. In
Tabelle 2 sind die numerischen Daten des zweiten Ausführungsbeispiels angege
ben. Die grundlegende Anordnung ist in dem zweiten Ausführungsbeispiel die
gleiche wie in dem ersten Ausführungsbeispiel.
Die Fig. 9 bis 12 zeigen das dritte Ausführungsbeispiel des Variolinsensystems.
Die Fig. 9 und 11 zeigen die Linsenanordnung bei der Einstellung kürzester
Brennweite bzw. längster Brennweite. Die Fig. 10A bis 10C und die Fig. 12A bis
12C zeigen die in den Linsenanordnungen nach Fig. 9 und 11 auftretenden Aber
rationen. In Tabelle 3 sind die numerischen Daten des dritten Ausführungsbei
spiels angegeben. Die grundlegende Anordnung ist in dem dritten Ausführungs
beispiel die gleiche wie in dem ersten Ausführungsbeispiel.
Die Fig. 13 bis 16 zeigen das vierte Ausführungsbeispiel des Variolinsensystems.
Die Fig. 13 und 15 zeigen die Linsenanordnung bei der Einstellung kürzester
Brennweite bzw. längster Brennweite. Die Fig. 14A bis 14C und die Fig. 16A bis
16C zeigen die in den Linsenanordnungen nach Fig. 13 bzw. 15 auftretenden
Aberrationen. In Tabelle 4 sind die numerischen Daten des vierten Ausführungs
beispiels angegeben. Die grundlegende Anordnung ist in dem vierten Ausfüh
rungsbeispiel die gleiche wie in dem ersten Ausführungsbeispiel.
Die Fig. 17 bis 20 zeigen das fünfte Ausführungsbeispiel des Variolinsensystems.
Die Fig. 17 und 19 zeigen die Linsenanordnung bei der Einstellung kürzester
Brennweite bzw. längster Brennweite. Die Fig. 18A bis 18C und die Fig. 20A bis
20C zeigen die in den Linsenanordnungen nach Fig. 17 bzw. 19 auftretenden
Aberrationen. In Tabelle 5 sind die numerischen Daten des fünften Ausführungs
beispiels angegeben. Die grundlegende Anordnung in dem fünften Ausführungs
beispiel ist die gleiche wie in dem ersten Ausführungsbeispiel.
Die numerischen Werte der einzelnen Bedingungen sind für jedes Ausführungs
beispiel in Tabelle 6 angegeben.
In Tabelle 6 sind für die Bedingung (3) in der oberen Zeile die numerischen Werte
für die Einstellung kürzester Brennweite und in der unteren Zeile die numerischen
Werte für die Einstellung längster Brennweite angegeben.
Wie aus Tabelle 6 hervorgeht, erfüllen das erste bis fünfte Ausführungsbeispiel
die Bedingungen (1) bis (9). Wie die Aberrationsdiagramme zeigen, sind ferner die
Aberrationen für jede Wellenlänge angemessen korrigiert. Insbesondere kann die
chromatische Aberration, die mit der sphärischen Aberration dargestellt ist, aus
gehend vom sichtbaren Bereich mit 588 nm bis zum Infrarotbereich mit 850 nm
auf einen Wert korrigiert werden, der in der praktischen Anwendung keine Schwie
rigkeiten verursacht.
Wie aus obiger Beschreibung hervorgeht, stellt die Erfindung ein Variolinsensy
stem bereit, bei dem die Aberrationen im sichtbaren Bereich und im Nahinfrarot
bereich angemessen korrigiert sind.
Claims (7)
1. Variolinsensystem mit, vom Objekt her gesehen, einer negativen vorderen
Linsengruppe und einer positiven hinteren Linsengruppe, deren Abstand
voneinander zur Brennweitenänderung variierbar ist, dadurch gekennzeich
net, dass das Variolinsensystem folgende Bedingungen erfüllt:
-3,0 < fx/Fw < -2,5 (1)
3,0 < fy/Fw < 3,5 (2)
worin
fx die Brennweite der vorderen Linsengruppe (fx < 0),
fy die Brennweite der hinteren Linsengruppe (fy < 0) und
Fw die Brennweite des gesamten Variolinsensystems bei der Einstellung kürzester Brennweite bezeichnet.
-3,0 < fx/Fw < -2,5 (1)
3,0 < fy/Fw < 3,5 (2)
worin
fx die Brennweite der vorderen Linsengruppe (fx < 0),
fy die Brennweite der hinteren Linsengruppe (fy < 0) und
Fw die Brennweite des gesamten Variolinsensystems bei der Einstellung kürzester Brennweite bezeichnet.
2. Variolinsensystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die
hintere Linsengruppe folgende Bedingung erfüllt:
-0,9 < m < -0,3 (3)
worin
m den Abbildungsmaßstab der hinteren Linsengruppe bezeichnet.
-0,9 < m < -0,3 (3)
worin
m den Abbildungsmaßstab der hinteren Linsengruppe bezeichnet.
3. Variolinsensystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass
die vordere Linsengruppe zwei Unterlinsengruppen enthält, die von drei Lin
senelementen gebildet werden.
4. Variolinsensystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn
zeichnet, dass die hintere Linsengruppe fünf Unterlinsengruppe enthält, die
von sechs Linsenelementen gebildet werden.
5. Variolinsensystem nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass
die hintere Linsengruppe, von der vorderen Linsengruppe her gesehen, ein
positives viertes Linsenelement, ein positives fünftes Linsenelement, ein ne
gatives sechstes Linsenelement, ein positives siebentes Linsenelement und
ein positives Kittglied mit einem negativen achten Linsenelement und einem
positiven neunten Linsenelement enthält.
6. Variolinsensystem nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das
positive siebente Linsenelement folgende Bedingungen erfüllt:
1,73 < n7 < 1,83 (4)
30 < ν7 < 40 (5)
worin
n7 den Brechungsindex des positiven siebenten Linsenelementes und
ν7 die Abbe-Zahl des positiven siebenten Linsenelementes bezeichnet.
1,73 < n7 < 1,83 (4)
30 < ν7 < 40 (5)
worin
n7 den Brechungsindex des positiven siebenten Linsenelementes und
ν7 die Abbe-Zahl des positiven siebenten Linsenelementes bezeichnet.
7. Variolinsensystem nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass
von dem achten und neunten Linsenelement des Kittgliedes eines ein kon
vexes Linsenelement ist, das folgende Bedingungen erfüllt:
70 < ν-konvex (6)
14,0 < f-konvex/Fw < 25,0 (7)
worin
ν-konvex die Abbe-Zahl des konvexen Linsenelementes und
f-konvex die Brennweite des konvexen Linsenelementes bezeichnet,
und dass das andere Linsenelement des Kittgliedes ein konkaves Lin senelement ist, das folgende Bedingungen erfüllt:
30 < ν-konkav (8)
-7,3 < f-konkav/Fw < -4,5 (9)
worin
ν-konkav die Abbe-Zahl des konkaven Linsenelementes und
f-konkav die Brennweite des konkaven Linsenelementes bezeichnet.
70 < ν-konvex (6)
14,0 < f-konvex/Fw < 25,0 (7)
worin
ν-konvex die Abbe-Zahl des konvexen Linsenelementes und
f-konvex die Brennweite des konvexen Linsenelementes bezeichnet,
und dass das andere Linsenelement des Kittgliedes ein konkaves Lin senelement ist, das folgende Bedingungen erfüllt:
30 < ν-konkav (8)
-7,3 < f-konkav/Fw < -4,5 (9)
worin
ν-konkav die Abbe-Zahl des konkaven Linsenelementes und
f-konkav die Brennweite des konkaven Linsenelementes bezeichnet.
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