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DE4334281A1 - Druck- und Förderschnecke für Fleischwölfe - Google Patents

Druck- und Förderschnecke für Fleischwölfe

Info

Publication number
DE4334281A1
DE4334281A1 DE4334281A DE4334281A DE4334281A1 DE 4334281 A1 DE4334281 A1 DE 4334281A1 DE 4334281 A DE4334281 A DE 4334281A DE 4334281 A DE4334281 A DE 4334281A DE 4334281 A1 DE4334281 A1 DE 4334281A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
shaft
conveyor screw
screw
meat
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE4334281A
Other languages
English (en)
Inventor
Eberhard Dr Haack
Michael Moessmer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DORNHAN MASCHF GmbH
Original Assignee
DORNHAN MASCHF GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by DORNHAN MASCHF GmbH filed Critical DORNHAN MASCHF GmbH
Priority to DE9321578U priority Critical patent/DE9321578U1/de
Priority to DE4334281A priority patent/DE4334281A1/de
Priority to EP94115423A priority patent/EP0647475B1/de
Priority to AT94115423T priority patent/ATE186478T1/de
Publication of DE4334281A1 publication Critical patent/DE4334281A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C18/00Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments
    • B02C18/30Mincing machines with perforated discs and feeding worms
    • B02C18/301Mincing machines with perforated discs and feeding worms with horizontal axis
    • B02C18/302Mincing machines with perforated discs and feeding worms with horizontal axis with a knife-perforated disc unit

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Screw Conveyors (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)
  • Meat, Egg Or Seafood Products (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Druck- und Förder­ schnecke entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Es ist die allgemeine Erkenntnis, daß Förderschnecken, die Rohstoffe in Druckgehäusen von Fleischwölfen fördern, gleichzeitig die Messer mit antreiben. Dabei muß der Gegendruck, der als Preßdruck von den Scheiben über den Rohstoff auf die Schnecke rückwirkt, bewältigt und gleich­ zeitig die Messer angetrieben werden, um das Fleisch, was in die Scheiben eindringt, abzuschneiden.
Bisher wurden die beiden Prozeßteile in einem mechanisch ganzen Körper durch die Schnecke erfüllt bzw. von geson­ dert angetriebenen Mittelwellen, die nur die Messersätze treiben.
Der dazu notwendige Kraftbedarf steigt um ein Vielfaches und findet nur noch in den bekannten Enterprice-Schneid­ sätzen Anwendung, jedoch stehen dem erhöhten Kraftbedarf keine wesentlichen Vorteile gegenüber.
In der Vergangenheit sind zur Erhöhung des Förderprozesses des zu wolfenden Gutes Veränderungen an den Druck- und Förderschnecken dergestalt vorgenommen worden, indem die Schneckengänge mit unterschiedlichen Steigungen ausge­ führt oder sogenannte Rückflußsperren an den Flanken der Schneckengänge angeordnet wurden.
So bekannt aus den Patentschriften DD 286 117 und DD 286 118.
Die Möglichkeit der Veränderung der Steigung der Druck- und Förderschnecke wird auch dadurch erreicht, daß die Druck- und Förderschnecke aus einzelnen Teilen mit gleicher oder unterschiedlicher Steigung besteht, die auf eine Welle aufgesetzt und zueinander verspannt werden.
Die bekannten Druck- und Förderschnecken werden in ihrer Gesamtheit aus Stahl, Stahlguß oder einer Graugußlegierung hergestellt, sind dadurch sehr materialintensiv und mit hohem Fertigungsaufwand verbunden.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Druck- und Förder­ schnecke für Fleischwölfe zu entwickeln, die den gefor­ derten Durchfluß- und Zerkleinerungsbedingungen gerecht wird, eine Austauschbarkeit, je nach den vorherrschenden Betriebsbedingungen, gewährleistet und den Abrieb von Materialteilchen vom Druckrohr und der Druck- und Förder­ schnecke weitestgehend ausschließt.
Die Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Hauptanspruches herausgestellten Merkmale gelöst.
In der Erkenntnis, daß die in den Fleischwolf eingelei­ tete Kraft zu rund 10-30% zur Förderung des Verarbei­ tungsgutes und der Rest für die Zerkleinerung des Verarbeitungsgutes durch die Schneidsatzteile benötigt wird, wurde eine Druck- und Förderschnecke geschaffen, die aus zwei Teilen, einer hochfesten Welle, vorzugsweise eine Stahlwelle, mit angearbeitetem Zweikant für den Messerantrieb und einem auf der Stahlwelle aufgeschobenen Druck- und Förderschneckenkörper, als Hohlkörper ausge­ bildet, besteht.
Der Druck- und Förderschneckenkörper ist dabei aus einem Kunststoff hergestellt, wird mit der Stahlwelle verbunden und gleitet im Druckrohr bzw. Druckgehäuse des Fleisch­ wolfes.
Zwischen beiden Teilen besteht eine formschlüssige Ver­ bindung, die einerseits gewährleistet, daß die Austausch­ barkeit des Schneckenkörpers nach den vorherrschenden Be­ triebsbedingungen gegeben ist und andererseits die Posi­ tionierung zu dem Schneidsatz sichert.
Weiterhin wird ein höherer Hygienestandard beim Reinigen der Maschine erreicht, und eventuelle Reparaturen werden vom Aufwand her verringert.
Durch die formschlüssige Verbindung entsteht somit eine klare Fixierung des Schneckenkörpers mit der Welle und damit wiederum eine klare Zuordnung der Messerkörper zum letzten Schneckengang.
Die Welle übernimmt die Kraftübertragungsarbeit für die Messer, während der Schneckenkörper die Kraftübertragungs­ arbeit für die Förderung und den Druckaufbau gewährleistet. Da die Kraftübertragung im Förderprozeß bedeutend geringer ist als die Zerkleinerungsarbeit, kann hier von der Festigkeit der Mittelwelle im bedeutenden Maße abgewichen werden.
Dadurch ist es möglich, Kunststoffschnecken, Aluminium­ schnecken, Keramikschnecken oder andere Werkstoffe für den Förder- und Druckprozeß einzusetzen.
Die Tatsache, daß der Antriebskörper für die Messer eine glatte Welle mit Formschlußelementen darstellt, ermöglicht den jederzeitigen Austausch der Schneckenkörper bei sich ändernden Verarbeitungsbedingungen oder beispielsweise bei Verschleiß.
Ein weiterer Vorzug ist es, daß Werkstoffe gleicher Festigkeit, die zur Zeit eingesetzt werden (Schnecke und Gehäuse aus Edelstahl), durch wesentlich günstigere Paarungen ersetzt werden.
Der Verschleiß der Schneckengehäuse würde durch die Paarung Schnecke/Kunststoffe und Gehäuse/Edelstahl nur zu Lasten der Schnecke gehen. Damit wäre das kostengünstigere Teil das Verschleißelement, und das teure Schneckengehäuse hätte eine mehrfache Lebensdauer zu der jetzigen.
Infolge der Lagerung des Druck- und Förderschneckenkörpers auf der Stahlwelle und vor allem durch die Materialart Kunststoff ist ein Abrieb von metallischen Teilchen des Druckgehäuses ausgeschlossen, es kommt nicht mehr zur Kontamination des zu wolfenden Fleisches mit Schwer­ metallen, beispielsweise Chrom.
Mit folgendem Ausführungsbeispiel soll die Erfindung näher erläutert werden.
Die dazugehörige Zeichnung zeigt in
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Fleisch­ wolfes,
Fig. 2 die Druck- und Förderschnecke,
Fig. 3 den Druck- und Förderschneckenkörper teilweise im Schnitt.
Die Druck- und Förderschnecke 1 ist in bekannter Art und Weise im Druckgehäuse 2 des Fleischwolfes gelagert, wobei der Druck- und Förderschneckenkörper 3 auf der Stahl­ welle 4 sitzt und mit dieser fest verbunden ist. Unmittel­ bar an der Stahlwelle 4 ist der Wellenzapfen 5, lagegesichert oder fest angearbeitet, zur Aufnahme des Schneidsatzes 6 vorgesehen.
Die Fig. 1 gibt eine schematische Gesamtdarstellung wider und zeigt die unmittelbare Anordnung der Druck- und Förderschnecke 1 im Fleischwolf.
Antriebsseitig ist die Druck- und Förderschnecke 1 im nicht näher dargestellten Fleischwolfgehäuse gelagert, und austrittsseitig erfolgt die Lagerung über die Schneidsatz­ teile zum Druckgehäuse 2 des Fleischwolfes.
Dargestellt ist ein fünfteiliger Schneidsatz 6, bestehend aus Vorschneider 7, Messer 8, Lochscheibe 9, Messer 10 und der Endlochscheibe 11. Über eine Distanzbuchse und die Überwurfmutter 12 werden diese Schneidsatzteile mit dem Druckgehäuse 2 verbunden.
Aus dieser Darstellung ist weiterhin zu entnehmen, daß der Druck- und Förderschneckenkörper 3 eine unterschied­ liche Schneckensteigung besitzt, die im Aufnahmebereich des Verarbeitungsgutes, unterhalb des Einfülltrichters 13, größer ist und zum Schneidsatz 6 hin sich verringert, was sich positiv auf den Druckaufbau und die Förderung des Verarbeitungsgutes auswirkt.
Die Druck- und Förderschnecke 1 ist im einzelnen in Fig. 2 dargestellt, und es wird aus dieser Zeichnung ersichtlich, daß die Druck- und Förderschnecke 1 aus zwei Teilen, dem Druck- und Förderschneckenkörper 3 und der Stahlwelle 4, besteht.
Die Stahlwelle 4 besitzt den angearbeiteten Wellen­ zapfen 5 zur Aufnahme des Schneidsatzes 6.
Die Verbindung von Druck- und Förderschneckenkörper 3 mit der Stahlwelle 4 kann in verschiedenen Ausführungen erfolgen, wobei zu beachten ist, daß eine lösbare Ver­ bindung, beispielsweise eine Querstiftverbindung, zu wählen ist, um ein schnelles Auswechseln des Druck- und Förderschneckenkörpers 3 zu gewährleisten.
Dies ist ein wesentlicher Vorteil der Erfindung, denn durch die Austauschbarkeit des Druck- und Förderschnecken­ körpers 3 ist unmittelbar die Einflußnahme auf dem qualitätssichernden Förder- und Verarbeitungsprozeß möglich, indem je nach zu verarbeitendem Gut und dessen Zustand der geeignete Druck- und Förderschneckenkörper 3 eingesetzt werden kann.
Verarbeitungsgut, gefrostetes Fleisch mit einer Kern­ temperatur von -20°C bis zum Verarbeitungsgut für Koch­ wurst mit einer Temperatur von +80°C, also einer Temperaturspanne bzw. Temperaturdifferenz von t = 100°C, verlangt, um einen qualitativen Verarbeitungsprozeß zu sichern, unterschiedliche Behandlung, speziell im Zuführ­ bereich zum Schneidsatz 6.
Aber auch die Verarbeitung von Frischfleisch mit einer Temperatur von 10-20°C ist in produktspezifischer Weise möglich.
Der Druck- und Förderschneckenkörper 3 ist in einer Teil­ schnittdarstellung in der Fig. 3 widergegeben.
Zum funktionellen Ablauf ist zu erklären, daß, wie oben beschrieben, der Druck- und Förderschneckenkörper 3 auf die Stahlwelle 4 aufgesetzt, mit dieser verbunden und in das Druckgehäuse 2 des Fleischwolfes eingesetzt wird. Das über den Einfülltrichter 13 aufgegebene Verarbeitungs­ gut wird mittels der Druck- und Förderschnecke 1 zum Schneidsatz 6 gefördert, dort zerkleinert und aus dem Druckgehäuse 2 abgefördert.
Da der Druck- und Förderschneckenkörper 3 nur mit der Stahlwelle 4 verbunden wird und die Schneidsatzteile auf dem Wellenzapfen 5 der Stahlwelle 4 befestigt werden, ergibt sich für den Druck- und Förderschneckenkörper 3 nur noch fördernde und druckspeichernde Funktion, was sich wiederum positiv auf seine Dimensionierung aus­ wirkt.
Der Abrieb von metallischen Teilchen des Druckgehäuses 2 wird vermieden, die Kontamination mit dem zu verarbei­ tenden Fleisch ist ausgeschlossen.
Durch die Anordnung und Befestigung der Teile des Schneidsatzes 6 auf dem Wellenzapfen 5 der Stahlwelle 4 ist gesichert, daß die Schneidsatzteile von der Stahl­ welle 4 und nicht von der Druck- und Förderschnecke 1 getragen und mitgenommen werden und die Lagesicherung von Druck- und Förderschneckenkörper 3 zum Schneidsatz 6 gegeben ist.
Die Positionierung des Druck- und Förderschneckenkör­ pers 3 zum Schneidsatz 6 und somit seine Lagesicherung auf der Stahlwelle 4 erfolgt in der Weise, daß der letzte Schneckengang mit seinem höchsten Punkt, dem Nullpunkt, zum davorliegenden Vorschneider/Messer 7; 8 dem austretenden Gut noch eine bestimmte Stützung gibt und gleichzeitig ein ungestörter Abfluß aus der Druck- und Förderschnecke 1 gesichert ist.

Claims (2)

1. Druck- und Förderschnecke für Fleischwölfe, die das zu verarbeitende Gut im Druckgehäuse des Fleischwolfes stützt und zum Schneidsatz fördert, dadurch gekenn­ zeichnet, daß
die Druck- und Förderschnecke (1) aus zwei miteinander zu verbindenden Teilen, einer Welle (4) und einem in Kunststoff ausgeführten Druck- und Förderschnecken­ körper (3) besteht,
die Welle (4) einen den Schneidsatz (6) auf­ nehmenden Wellenzapfen (5) besitzt und
der Druck- und Förderschneckenkörper (3) mit seinem oberen letzten Schneckengang, dem Nullpunkt, zum Vorschneider/Messer (7; 8) positioniert, auf der Welle (4) angeordnet ist.
2. Druck- und Förderschnecke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß den jeweils vorherrschenden Betriebsbedingungen ange­ paßt, die Austauschbarkeit des Druck- und Förder­ schneckenkörpers (3) zur Welle (4) gegeben und ein, den lebensmitteltechnischen Bedingungen entsprechender, hoher Hygienestandard gesichert ist.
DE4334281A 1993-10-08 1993-10-08 Druck- und Förderschnecke für Fleischwölfe Withdrawn DE4334281A1 (de)

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