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DE433404C - Streckwerk mit zwischen den Speise- und Streckwalzen gelagerten, periodisch geoeffneten Fuehrungsplatten - Google Patents

Streckwerk mit zwischen den Speise- und Streckwalzen gelagerten, periodisch geoeffneten Fuehrungsplatten

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Publication number
DE433404C
DE433404C DEF55516D DEF0055516D DE433404C DE 433404 C DE433404 C DE 433404C DE F55516 D DEF55516 D DE F55516D DE F0055516 D DEF0055516 D DE F0055516D DE 433404 C DE433404 C DE 433404C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drafting
rollers
feed
guide plates
plates
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF55516D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fine Cotton Spinners & Doubler
Original Assignee
Fine Cotton Spinners & Doubler
Publication date
Priority to DEF55516D priority Critical patent/DE433404C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE433404C publication Critical patent/DE433404C/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

  • Streckwerk mit zwischen den Speise- und Streckwalzen gelagerten, periodisch geöffneten Führungsplatten. Die Erfindung betrifft ein Streckwerk mit zwischen den Speise- und Streckwalzen gelagerten, periodisch geöffneten Führungsplatten und besteht darin, daß die Speisewalzen unter entsprechender periodischer Ein- und Ausschaltung ihres Antriebes gegen die Streckwalzen hin und her schwingen und das öffnen der gleichzeitig mit den Speisewalzen hin und her bewegten Bandplatten jeweils beim Einrücken der Speisewalzen erfolgt. Durch dieses Zusammenspiel zwischen Speisewalzen, Streckwalzen und Führungs-oder Bandplatten soll erreicht werden, daß die Fasern nach ihrem Austritt aus den Speisewalzen und bis zu ihrem Austritt aus den Streckwalzen straff und in gerader Lage gehalten und von den Speisewalzen, die die Fasern auch zurückhalten sollen, je nach dem von den Streckwalzen ausgeübten Zug in geordneter Lage losgelassen werden.
  • Das vorliegende Streckwerk ist für hohen ',treckverzug bestimmt, etwa in der Höhe 2oo, und die Zuführung des Fasergutes zu den Streckwalzen, obwohl sie verhältnismäßig sehr langsam erfolgt, ist äußerst genau und regelmäßig.
  • In der Zeichnung zeigen "#£bb. i einen Längsschnitt nach der Linie i-i der Abb. 2, Abb. :2 einen Längsschnitt nach der Linie 2-2 der Abb. i, Abb. 3 einen Teilschnitt zu Abb. i, jedoch bei einer anderen Stellung der Teile, Abb. 4 einen Teilschnitt nach der Linie 4-4 der Abb. r, Abb. 5 einen Teilgrundriß zu Abb. 2, Abb. 6 einen Aufriß zu Abb. 5, Abb. 7 und 8 zwei verschiedene Ausführungsformen der Bandplatten im Aufriß. Gemäß Abb. i sind die Streckwalzen ro, i i, die von den Wellen 12, 13 angetrieben werden, in dein festen Ständer 14 gelagert. Mit ihnen arbeitet ein Paar Speisewalzen 15, 16 zusammen, die in den um eine Achse 18 schwingbar gelagerten Ständern 17 laufen.
  • In punktierten Linien ist ein Hilfswalzenpaar ig, 2o angedeutet, welchem Idas Fasergut von den Speisewalzen 15, 16 so übergeben wird, daß keine Streckung zwischen diesen beiden Walzenpaaren stattfindet. Solche Hilfswalzen ig, 2o sollen die Regelmäßigkeit des Verzuges erhöhen.
  • Die Ständer 17 sind unten durch eine Stange 22 verbunden, welche eine Rolle 23 für eine umlaufende Kurvenscheibe 24 trägt. Beim Umlauf der Kurvenscheibe 24 wird'der Ständer 17 um die Achse 18 geschwungen, so daß die Speisewalzen 15, 16 den Streckwalzen io, ii genähert oder von ihnen entfernt werden.
  • Der Ständer 17 trägt oben eine Stange 25 für ein Paar von Blöcken 26, 2-7. Diese sind längs der Stange 25 einstellbar, und die Stange.25 kann selbst in den Ständer 17 eingestellt werden. Der Block 26 nimmt das eine Ende der unteren Bandplatte 28 drehbar auf, und an den Block 27 greift ein Lenker:29 an, dessen anderes Ende mit der oberen Bandplatte 3o drehbar verbunden ist. Der Lenker :29 wird durch Feder 31 an die Stange 25 herangezogen; die anderen Enden der Platten 28, 30 sind in gleicher Weise gelagert und angetrieben. Das zwischen den Platten 2,8, 30 liegende Fasergut wird einem Druck unterworfen, der dem Gewicht der oberen Platte 30 entspricht und durch den Zuo, der Federn 31 erhöht werden kann.
  • Die Bandplatten:28, 30 schwingen mit den Ständern 17 hin und her. Um den Druck der Platten auf das Fasergut aufzuheben, ist der Ständer 14 mit einer Steuerkurve 3:2 versehen, deren Kurvenfläche von einem mit der oberen Platte sich bewegenden Teil berührt wird, wenn diese ihre Bewegung in Richtung auf die Streckwalzen io, ii vollendet hat. Die Steuerkurve 3:2 hebt die Oberplatte 30 in die in Abb. i punktierte Lage, welche eintritt, wenn die Speisewalzen 15, 16 den Streckwalzen io, i i am nächsten sind, während Abb. 3 die Lage zeigt, in welcher die Walzen am weitesten auseinanderstehen.
  • Um- den Antrieb der Speisewalzen 15, 16 periodisch ein- und auszurücken, ist die Welle 33 der Walze 16 (Abb. 2) verlängert und trägt ein Kegelrad 34 zum Eingriff mit dem Kegelrad 35 auf der Antriebswelle. Diese Welle besteht aus den beiden Teilen 36, 37, von denen der erste in der Stange 38 und einer vierkantigen Stange 39 gelagert ist. Die äußeren Enden der Stangen 38, 39 sind durch einen Arm 40 verbunden. Der Teil 36 der Antriebswelle nimmt an der schwingenden Bewegung des Ständers 17 um die Achse 18 teil. Der Teil 37 der Antriebswelle ist in nicht dargestellten festen Lagern gelagert und mit dem Teil 38 durch eine biegsame Kupplung verbunden, die z. B. aus zwei Metallscheiben.#i, 42 und einer Zwischenscheibe 43 aus Leder besteht. Auf diese Weise wird der Antrieb von dem Teil 37 auf den Teil 38 übertragen, wenn dieser mit dem Ständer 17 schwingt.
  • Der Teil 37 der Antriebswelle trägt ein Rad 44, welches zur Bildung von Zähnen mit Schlitzen 45 versehen ist; die Schlitze sind schräg geführt (Abb. 6). Zum Eingriff mit den Schlitzen 45 ist eine Scheibe 46 auf einer Hauptantriebswelle47 gelagert, auf welcher die vorerwähnte Kurvenscheibe 24 sitzt, damit Synchronismus zwischen dem unterbrochenen Antrieb der Speisewalzen 15, 16 und ihrer Schwingung hergestellt wird. Aus dem Umfang der Scheibe 46 ist ein schräg gestellter Schaltzahn herausgebogen; der Ab- stand seines Endes von der Scheibe ist gleich der Zahnbreite des Rades 44. Auf diese Weise, wird während des größeren Teiles des Umlaufes der Scheibe 46 dem Rade 4,4 keine Drehung erteilt. Wenn aber der Schaltzahn 48 dem Rade 4,4 begegnet, beginnt dessen Drehung und dauert fort, bis das Rad so weit bewegt ist, daß der Umfang der Scheibe 46 in die nächstfolgende Zahnlücke 45 des Rades 44 eintritt, wenn die Drehung der Scheibe fortschreitet. Auf diese Weise wird den Speisewalzen 15, 16 ein absatzweiser Vorschub erteilt, dessen Geschwindigkeit von der Neigung des Schaltzahnes 48 abhängt. Wenn das Fasergut die Streckwalzen io, i i verläßt, begegnet es dem Verdichter, der aus einem Paar senkrechter Walzen 49, 50 (Abb. 4) besteht, von denen die erstere durch Kegelräder angetrieben wird.
  • Statt durchweg aus Metall bestehende Bandplatten zu verwenden, können Belagstreifen _5 1, 52 (Abb. 7) aus Leder oder sonstigeln Stoff verwendet werden, die einen höheren Reibungskoeffizienten haben als Metall. Weiterhin können eine oder beide Platten gewellte Druckflächen 53, 54 (Abb. 8) erhalten, derart, daß die Wellenlänge rechtwinklig zu der Vorschubrichtung des Bandes liegt. Wenn beide Platten gewellt sind, liegen die Vorsprünge'der einen zweckmäßig gegenüber den Vertiefungen der anderen, und das Maß der Annäherung der Platten gegeneinander wird durch einstellbare Anschläge 55 begrenzt, auch bei nicht gewellten Druckflächen.

Claims (4)

  1. PATr--NT-ANSPRÜCHE: i.
  2. Streckwerk mit zwischen den Speise-und Streckwalzen gelagerten, periodisch geöffneten Führungsplatten, dadurch gekennzeichnet, daß die Speisewalzen (15, 16) unter entsprechender periodischer Ein- und Ausschaltung ihres Antriebes gegen die Streckwalzen (ro, ii) hin und her schwingen und das öffnen der gleichzeitig mit den Speisewalzen (15, 16) hin und her bewegten Bandplatten jeweils beim Einrücken der Speisewalzen (15, 16) erfolgt. :2.
  3. Streckwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, (laß im Streckfeld unmittelbar vor den Streck-walzen (io, i i) eine als Anschlag wirkende Steuerkurve (32) angeordnet ist, die die Führungsplatten öffnet. 3. Streckwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Speisewalzen (15, 16) ihren absatzweisen Antrieb von einer Scheibe (46) mit schräg gestelltem Schaltzahn (48) erhalten und die Übertragungswelle (36, 37) des Getriebes durch eine biegsame Kupplung (41, 42, 43) derart unterteilt ist, daß der eine Teil der Welle (36) der Hinundherbewegung der Speisewalzen folgt.
  4. 4. Streckwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder beide Führungsplatten mit gewellten Druckflächen (53, 54) versehen sind.
DEF55516D Streckwerk mit zwischen den Speise- und Streckwalzen gelagerten, periodisch geoeffneten Fuehrungsplatten Expired DE433404C (de)

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DE433404C true DE433404C (de) 1926-08-30

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DE (1) DE433404C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1036726B (de) * 1953-04-10 1958-08-14 Schiess Ag Federbelastung fuer Zwillingsoberwalzen in Spinnereimaschinen-Streckwerken, insbesondere an Bastfaser-Spinnmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1036726B (de) * 1953-04-10 1958-08-14 Schiess Ag Federbelastung fuer Zwillingsoberwalzen in Spinnereimaschinen-Streckwerken, insbesondere an Bastfaser-Spinnmaschinen

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