DE4329338A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Bilden eines Fotolackmusters - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Bilden eines FotolackmustersInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und
eine Vorrichtung zur Bildung eines Fotolackmusters, wel
ches für ein Bearbeitungsverfahren unter Verwendung ei
nes Fotolackmusters verwendet wird und den Schritt des
Bildens eines Musters auf einer Oberfläche eines Basis
teils unter Verwendung einer Fotolackschicht umfaßt und
den Schritt des Hervorrufens einer Bearbeitungsverände
rung in einem Oberflächenteil, welcher kein darauf ge
bildetes Muster besitzt, während das Musterteil vor ei
ner Bearbeitungseinwirkung auf der Basis des Vorkommens
bzw. der Abwesenheit des Musters auf der Oberfläche ge
schützt wird, worauf mit der Bearbeitung fortgefahren
wird.
In einigen Bearbeitungsverfahren wird ein Muster auf
einer Oberfläche eines Basisteils unter Verwendung einer
Fotolackschicht gebildet, und es wird eine Bearbeitungs
veränderung in einem Teil hervorgerufen, welcher kein
darauf gebildetes Muster besitzt, während das Musterteil
vor einer Bearbeitungseinwirkung geschützt wird, worauf
mit der Verarbeitung fortgefahren wird.
Ein derartiges Bearbeitungsverfahren wird für ver
schiedene bekannte Gebiete verwendet, beispielsweise
beim Ätzen, beim Überziehen mit einer Metallschicht, bei
der Beschichtung und bei der elektrolytischen Oxidation
zur Bildung eines Musters. D.h. das Verfahren wird in
einem breiten Gebiet angewandt.
Fig. 13 zeigt ein Diagramm, welches die Schritte in
einem bekannten Ätzbearbeitungsverfahren darstellt.
Das Ätzverarbeitungsverfahren wird bezüglich Fig. 13
beschrieben. Ein Basisteil, beispielsweise ein Metall
teil oder ein Polyimidteil, welches durch eine Ätzflüs
sigkeit aufgelöst werden kann, wird präpariert. Ein Rei
nigungsschritt 201 zum Entfetten und ähnlichem wird ein
erstes Mal bezüglich des Basisteils durchgeführt. Ein
Wärmebehandlungsschritt 202 wird danach durchgeführt, um
adsorbierte Feuchtigkeit zu entfernen.
Darauffolgend wird ein Fotolack-Auftragungsschritt
203 durchgeführt. Bei diesem Fotolack-Auftragungsschritt
wird eine Fotolacklösung auf das Basisteil aufgetragen,
oder eine im voraus bearbeitete Fotolackschicht wird in
Form einer Schicht auf das Basisteil durch Kontaktbonden
gebondet. In einem Vorwärmebehandlungsschritt 204 wird
ein Lösungsmittel des Fotolacks verdampft und entfernt.
Ein Muster, welches zum Ätzen verwendet wird, wird
in einem Musterentwurfsschritt 205 unter Verwendung ei
nes CAD-Systems (Computer Aided Design system) oder ähn
lichem erzeugt. Dieses entworfene Muster wird in einem
Aufzeichnungsschritt 206 von einem Trennblock oder einem
Fotoplotter verwendet und wird der Musterüberprüfbear
beitung unterworfen.
Auf dieser Stufe wird das Muster in einer Größe auf
gezeichnet, welche größer ist als diejenige eines normal
bearbeiteten Musters. Das herausgezeichnete Muster wird
danach unter Verwendung einer Kamera in einem Schichtfo
tografieschritt 207 verarbeitet, und die fotografierte
Schicht wird in eine Schicht entwickelt.
Die auf diese Weise erlangte Schicht ist eine Origi
nalplatte zur Belichtung.
In einem Belichtungsschritt 208 wird die Originalbe
lichtungsplatte auf die Oberfläche des wärmevorbehandel
ten Basisteils aufgesetzt, und es wird von oberhalb der
Originalplatte eine Ultraviolett-Belichtung durchge
führt.
Das Muster auf der Original-Belichtungsplatte wird
entworfen, so daß ein Musterteil entsprechend einem
Oberflächenteil, welches nach dem Ätzen zurückbleiben
soll, transparent ist, und ein Musterteil entsprechend
einem Oberflächenteil, welches entfernt werden soll,
schwarz ist.
Wenn die Ultraviolett-Belichtung unter Verwendung
einer solchen Original-Belichtungsplatte durchgeführt
wird, wird ein Fotolackteil an einer Stelle entsprechend
einem transparenten Teil des Musters polymerisiert und
durch Ultraviolett-Licht ausgehärtet. Wenn daher der Fo
tolack polymerisiert ist und durch Ultraviolett-Licht
ausgehärtet ist, ist der Belichtungsschritt vollendet.
Nach dem Belichtungsschritt wird ein Entwicklungsschritt
209 durchgeführt, um das Fotolackmaterial, welches nicht
ausgehärtet ist, zu entfernen. Danach wird ein Nachwär
mebehandlungsschritt 210 durchgeführt, um eine Entwick
lungslösung und eine Wässerungslösung zu verdampfen.
Darüber hinaus wird die Haftungsstärke der ausgehärteten
Teile durch Erhitzung erhöht. Mit dieser Bearbeitung
sind die Schritte der Fotolack-Musterbildung beendet.
Wenn die Strukturierung des Fotolacks auf diese Art
vollendet ist, schreitet der Fluß zu einem Ätzschritt
211 voran. In dem Ätzschritt 211 des Basisteils wird ei
ne Lösung, welche chemisch ein Metall so wie Ferrichlo
rid oder Cuprichlorid auflöst, in Kontakt mit der gemu
sterten Oberfläche gebracht, um das Metall auf Teilen
des Basisteils zu entfernen, auf welchem kein Fotolack
muster gebildet worden ist. In einem Fotolackentfer
nungsschritt 212 wird als letzter Schritt die Fotolack
schicht, welche nicht mehr benötigt wird, abgestreift
oder durch Oxidation entfernt, worauf das ganze Verfah
ren beendet ist.
Man bemerke, daß folgende Vorrichtungen bei den oben
beschriebenen Schritten der Fotolackmusterbildung ver
wendet werden: ein Reinigungsbad, ein Wärmebehandlungs
ofen, ein Fotolackummantler oder eine Einheit zum Kon
taktierungsbonden, eine Ultraviolett-Belichtungseinheit,
ein Fotolackentwickler, ein CAD-System, ein Abtrennplot
ter oder ein Fotoplotter, eine Großbildkamera, ein Satz
von Schichtentwicklungseinheiten und eine Abwasserbe
handlungsausrüstung.
Als Materialien werden eine Reinigungslösung, Foto
lackmaterial, eine Abtrennschicht, eine Fotografie
schicht, ein Satz von Entwicklungslösungen, ein Abwas
serbehandlungsmittel und ähnliches verwendet.
Bei einem derartigen konventionellen Ätzbearbei
tungsverfahren und einer entsprechenden Vorrichtung tre
ten folgende Probleme auf.
Bei dem konventionellen Verfahren erfordern Opera
tionen Experten, welche über Spezialkenntnisse und Tech
niken verfügen. Darüber hinaus werden bei den Bearbei
tungsschritten teure Materialien zur Musterbildung ver
braucht, und es werden Abfallösungen und Substanzen er
zeugt, welche die Umwelt verunreinigen könnten. Des wei
teren werden für eine solche Bearbeitung übermäßig Ener
gie und Wasser verbraucht. D.h. viele Probleme verblei
ben ungelöst.
Bezüglich der in den Schritten des konventionellen
Fotolackmuster-Bildungsverfahrens verwendeten Vorrich
tungen werden verschiedene teure Einrichtungen zur Ver
arbeitung erfordert. Da darüber hinaus die Einrichtungen
einen großen Raum einnehmen, ist die
Einrichtungsinvestierung enorm und die Unterhaltung bzw.
Verwaltung der Einrichtungskosten sehr groß.
Wenn eine Platine für eine gedruckte Schaltung ge
bildet werden soll, wird zusätzlich zur Bildung eines
Leitungsmusters eine Druckoperation durchgeführt, um ein
Muster zu drucken, welches die Namen anzeigt, die Monta
gepositionen, die Lagen und ähnliches von Teilen, welche
als Indizes in darauffolgenden Operationen verwendet
werden, beispielsweise bei der Montage der Teile. Zu
diesem Zweck wird eine Seidenschirmdrucktechnik (silk
screen printing technique) verwendet. Wie bekannt ist,
wird beim Seidenschirmdruck ähnlich wie bei der Bildung
eines Fotolackmusters eine Originalschichtplatte erfor
dert. Darüber hinaus enthält diese Technik komplizierte
Schritte, so wie die Bildung eines Plattenteils, Drucken
des Plattenteils mit ultraviolettem Licht und Entwick
lung. Des weiteren muß ein Druckschritt unter Verwendung
der auf diese Weise gebildeten Druckplatte durchgeführt
werden, um das Drucken von Figuren auf der Platine der
gedruckten Schaltung zu vollenden. Daher umfaßt dieser
Druckschritt zusätzlich zu den verschiedenen oben be
schriebenen Problemen, welche bei dem konventionellen
Fotolackmuster-Bildungsverfahren auftreten, mehr Komple
xität und Probleme.
Beim Bilden einer gedruckten Platine erfordert es
viel Zeit, eine Schicht zum Ätzen zu bilden. Wenn dane
ben die fertiggestellte Schicht überprüft wird und ein
Fehler gefunden wird, muß die Schichtbildung erneut
durchgeführt werden, woraus sich ein großer Verlust er
gibt.
Beim Bilden einer großen Anzahl von flexiblen Plati
nen gedruckter Schaltungen wird das Seidenschirmdrucken
durchgeführt, um Fotolackmuster auf einem Basisteil-Ma
terial zu drucken, welches einer Rolle eines Basisteil-
Materials entnommen wird, und die gedruckten Muster wer
den überprüft. Dieses Verfahren ist für Massenproduktion
geeignet. Das Verfahren erfordert jedoch viel Zeit, um
Probeprodukte (trial products) oder eine kleine Anzahl
von Produkten zu erzeugen, woraus sich hohe Kosten erge
ben.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein
Verfahren und eine Vorrichtung zur Bildung eines Foto
lackmusters vorzusehen, welches bzw. welche eine leichte
Bildung eines Fotolacks gestattet, keine teuren Materia
lien erfordert, nicht die Umwelt verunreinigt und ökono
misch hinsichtlich Einrichtungs- und Produktionskosten
ist.
Ein Vorteil der vorliegenden Erfindung ist es, eine
Vorrichtung zur Bildung eines Fotolackmusters vorzuse
hen, welches die obige Aufgabe erfüllen kann und leicht
das Ätzen des Musters durchführen kann.
Ein anderer Vorteil der vorliegenden Erfindung ist
es, eine Vorrichtung zur Bildung eines Fotolackmusters
vorzusehen, welche ein Fotolackmuster bilden kann und
das Drucken von Zeichen und grafischen Mustern durch
Verwendung derselben Vorrichtung gestattet.
Noch ein anderer Vorteil der vorliegenden Erfindung
ist es, eine Fotolackmuster bildende Vorrichtung bereit
zustellen, welche leicht und effizient die Bildung eines
Fotolacks für die Bildung einer kleinen Anzahl von fle
xiblen Leiterplatten durchführen kann.
Um die obige Aufgabe entsprechend der vorliegenden
Erfindung zu lösen, wird ein Fotolackmuster bildendes
Verfahren zur Bildung einer Fotolackschicht mit einem
vorherbestimmten Muster auf einer Oberfläche eines Ba
sisteils, welches bearbeitet werden soll, vorgesehen,
wobei die Fotolackschicht für einen darauffolgenden Be
arbeitungsschritt des Hervorrufens der Veränderung auf
einem Oberflächenteil verwendet wird, welcher keine dar
auf gebildete Fotolackschicht besitzt, auf der Basis ei
ner Merkmalsdifferenz zwischen Oberflächenteilen infolge
des Vorhandenseins bzw. der Abwesenheit der Fotolack
schicht,
wobei ein Lösungströpfchen-Injektionskopf zum Zeich nen/Drucken eines Bildes durch Durchführung einer Lö sungströpfchen-Injektion auf der Basis eines Bildsignals verwendet wird, eine Fotolacklösung als eine Lösung ver wendet wird, welche in dem Lösungströpfchen-Injektions kopf verwendet wird, und ein Bildsignal, welches ein Mu ster repräsentiert, welches gebildet werden soll, dem Lösungströpfchen-Injektionskopf zugeführt wird, wodurch ein Fotolack-Schichtmuster auf der Oberfläche eines Ba sisteiles durch Verwendung der Fotolacklösung ge druckt/gebildet wird.
wobei ein Lösungströpfchen-Injektionskopf zum Zeich nen/Drucken eines Bildes durch Durchführung einer Lö sungströpfchen-Injektion auf der Basis eines Bildsignals verwendet wird, eine Fotolacklösung als eine Lösung ver wendet wird, welche in dem Lösungströpfchen-Injektions kopf verwendet wird, und ein Bildsignal, welches ein Mu ster repräsentiert, welches gebildet werden soll, dem Lösungströpfchen-Injektionskopf zugeführt wird, wodurch ein Fotolack-Schichtmuster auf der Oberfläche eines Ba sisteiles durch Verwendung der Fotolacklösung ge druckt/gebildet wird.
Darüber hinaus wird eine ultraviolett-aushärtende
Fotolacklösung von dem Lösungströpfchen-Injektionskopf
injiziert, um ein Muster zu bilden, und ultraviolettes
Licht wird auf das gebildete Muster gestrahlt, um die
Lösung auszuhärten.
Gemäß diesem Verfahren wird der Lösungströpfchen-In
jektionskopf durch ein Ansteuerungssignal gesteuert,
welches auf der Basis einer Information gebildet wird,
welche in Form eines Bildsignals empfangen wird, und ein
Fotolackmuster wird direkt auf einem Basisteil durch Fo
tolacklösungströpfchen gebildet, welche von dem Lö
sungströpfchen-Injektionskopf injiziert werden und an
dem Basisteil anhaften. Daher wird keine Originalplatte,
welche für die Musterbelichtung verwendet wird, erfor
dert, und es werden keine fotografischen Belichtungs-
und Entwicklungsschritte erfordert. Demgemäß werden
keine teuren Materialien erfordert, und es treten keine
Umweltprobleme auf. Darüber hinaus ist das Verfahren be
züglich Einrichtungs- und Produktionskosten ökonomisch.
Da Bildinformation direkt gedruckt wird, ist die Bildung
eines Fotolackmusters sehr leicht.
Wenn eine ultraviolett-aushärtende Fotolacklösung
verwendet wird und ultraviolettes Licht auf ein gedruck
tes Muster gestrahlt wird, um die Lösung auszuhärten,
wird die Tinte, welche auf das Basisteil gedruckt wird,
auf die Bestrahlung mit ultraviolettem Licht polymeri
siert/gehärtet, um eine starke Schicht zu bilden. Dar
über hinaus haftet die Tinte fest an dem Basisteil.
Des weiteren besitzt die Fotoschichtmuster bildende
Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung einen Lö
sungströpfchen-Injektionsschritt von wiederholter Injek
tion einer Fotolacklösung auf das Basisteil bezüglich
demselben Musterteil auf der Oberfläche des Basisteils
auf der Basis desselben Fotolackmustersignals.
Mit diesem Verfahren wird eine Fotolacklösung von
dem Injektionskopf injiziert, um direkt auf einer Basis
teil-Oberfläche auf der Grundlage eines Fotolackmuster
signals anzuhaften, welches in Form eines Bildsignals
empfangen wird, wodurch ein Fotolackmuster gebildet
wird. Da darüber hinaus Lösungströpfchen wiederholt auf
dieselbe Basisteil-Oberfläche auf der Grundlage dessel
ben Fotolackmustersignals injiziert werden, wird eine
Fotolackschicht gebildet, welche eine hinreichende Dicke
besitzt.
Bei dem Fotolackmuster bildenden Verfahren gemäß der
vorliegenden Erfindung wird der Lösungströpfchen-Injek
tionsschritt vorzugsweise durchgeführt, so daß nachdem
ein vollständiges Fotolackmuster durch eine Reihe von
Haupt/Unterabtastoperationen auf der Oberfläche eines
Basisteils gebildet worden ist, dasselbe Muster auf der
Oberfläche des Basisteils durch dieselben Abtastopera
tionen wiederum aufgesetzt wird.
Mit diesem Verfahren kann eine Zeit, welche für hin
reichende Verdampfung eines Lösungströpfchen-Lösungsmit
tels erfordert wird, zwischen dem ersten Injektions
schritt und dem zweiten Injektionsschritt garantiert
werden.
Des weiteren wird entsprechend dem Fotolackmuster
bildenden Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung der
Lösungströpfchen-Injektionsschritt bevorzugt durchge
führt, so daß Lösungströpfchen auf der Basis eines Foto
lacksignals kopiert werden, während die Phasen von gurt
bzw. manschettenähnlichen Abtastregionen (belt-like scan
regions), welche durch Hauptabtastoperationen des Injek
tionskopfes, welcher eine Breite entsprechend einer
Mehrzahl von Punkten in der Unterabtastrichtung besitzt,
in die Unterabtastrichtung des Injektionskopfes gescho
ben werden, so daß sich die Regionen gegeneinander in
Unterabtastrichtung überlappen.
Mit diesem Verfahren kann eine Fotolackschicht, wel
che keine Änderungen in Verbindungsteilen von benachbar
ten Abtastregionen auf der Oberfläche eines Basisteils
besitzt, gebildet werden.
Um entsprechend der vorliegenden Erfindung die obi
gen Aufgabe zu lösen, wird eine Fotolackmuster bildende
Vorrichtung vorgesehen, welche einen ersten Injektions
kopf zum Injizieren von Lösungströpfchen von Fotolacklö
sung auf ein Basisteil, welches bearbeitet werden soll,
aufweist, einen zweiten Injektionskopf, welcher unabhän
gig von dem ersten Injektionskopf angeordnet ist, zur
Injektion von Lösungströpfchen, eine Abtasteinrichtung
zum Abtasten der ersten und zweiten Injektionsköpfe und
des Basisteils relativ zueinander, eine Empfangsschal
tung zum Empfang eines Musterbildsignals, eine Signal
folge-Wandlungsschaltung zur Umwandlung des Musterbild
signals, welches von der Empfangsschaltung in Überein
stimmung mit einer Anordnung jeder der Injektionsköpfe
empfangen worden ist, einer Wahleinrichtung zur Auswahl
eines der Injektionsköpfe und eine Steuereinrichtung zum
Steuern von Operationen der Injektionsköpfe und der Ab
tasteinrichtung.
Mit dieser Anordnung werden Operationen entsprechend
der jeweiligen Absichten in Einheiten der Injektionsköp
fe in derselben Vorrichtung durchgeführt.
Des weiteren wird entsprechend der Fotolackmuster
bildenden Vorrichtung der vorliegenden Erfindung bevor
zugt, daß die Abtasteinrichtung eine Haltebasis umfaßt,
welche geeignet ist, sowohl das Basisteil als auch eine
Aufzeichnungsplatte zu halten, und daß der zweite Injek
tionskopf Tinte injiziert, welche an der Aufzeichnungs
platte anhaftet, um ein Farbbild zu bilden.
Mit dieser Anordnung wird ein Überprüfungsmuster zur
Überprüfung eines Fotolackmusters auf einer Aufzeich
nungsplatte vor der Bildung eines Fotolackmusters unter
Verwendung einer Fotolacklösung gebildet.
Gemäß der Fotolackmuster bildenden Vorrichtung der
vorliegenden Erfindung wird es bevorzugt, daß das Basis
teil eine gedruckte Schaltungsplatine ist, der zweite
Injektionskopf eine weiße Pigmenttinte zur Bildung eines
weißen Pigmentbildes injiziert und die Empfangsschaltung
ein Schaltungsmustersignal und ein Zeichen/Graphiksignal
empfängt, welche verwendet werden, um das Drucken auf
der gedruckten Schaltungsplatine durchzuführen.
Mit dieser Anordnung wird durch Injizieren einer Fo
tolacklösung ein Fotolackmuster gebildet, und es werden
Zeichen, Graphikmuster und ähnliches auf der gedruckten
Schaltungsplatine durch Injizieren einer weißen Pigment
tinte gebildet.
Des weiteren enthält die Fotolackmuster bildende
Vorrichtung der vorliegenden Erfindung vorzugsweise eine
Rolle, um welche herum ein plattenähnliches Basisteil,
welches bearbeitet werden soll, herumgewunden wird, eine
Fördereinrichtung zum Befördern des Basisteils, welches
von der Rolle zugeführt wird, eine Haltereinrichtung zum
Halten des beförderten Basisteils an einer vorherbe
stimmten ortsbeweglichen Position und einen Injektions
kopf, welcher angeordnet ist, um der vorherbestimmten
Position zur Injektion von Lösungströpfchen einer Foto
lacklösung gegenüberzustehen.
Während ein plattenähnliches Basisteil, welches um
eine Rolle gewunden ist, zugeführt wird, wird mit dieser
Anordnung ein Fotolackmuster auf dem Basisteil gebildet.
Darüber hinaus enthält die Fotolackmuster bildende
Vorrichtung der vorliegenden Erfindung vorzugsweise ei
nen anderen Injektionskopf, welcher auf einer Oberfläche
entgegengesetzt dem Injektionskopf angeordnet ist, wel
cher bezüglich des von der Rolle zugeführten Basisteils
angeordnet ist.
Mit dieser Anordnung werden Fotolackmuster gleich
zeitig auf den oberen und unteren Oberflächen eines Ba
sisteils gebildet.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben
sich aus den Unteransprüchen.
Weitere Einzelheiten, Aspekte und Vorteile der vor
liegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen.
Es zeigt:
Fig. 1 ein Diagramm, welches die Schritte eines
Fotolackmustermuster bildenden Verfahrens entsprechend
der vorliegenden Erfindung zeigt;
Fig. 2 ein Diagramm, welches die Schritte in ei
nem Fall zeigt, bei welchem eine ultraviolett-aushär
tende Lösung als Fotolacklösung verwendet wird;
Fig. 3A eine Ansicht, welche die Anordnung einer
Fotolackmuster bildenden Vorrichtung gemäß der vorlie
genden Erfindung zeigt;
Fig. 3B eine Frontansicht, welche eine Mündungs
platte eines Lösungströpfchen-Injektionskopfes zeigt,
welcher in der in Fig. 3A gezeigten Vorrichtung verwen
det wird;
Fig. 4 eine Ansicht, welche die Anordnung einer
anderen Ausführungsform der Fotolackmuster bildenden
Vorrichtung der vorliegenden Erfindung zeigt;
Fig. 5 ein Flußdiagramm, welches die Schritte in
einem Fall darstellt, bei welchem die Injektion einer
Mehrzahl von Malen unter Verwendung desselben Mustersi
gnals durchgeführt wird;
Fig. 6 ein Diagramm, welches die Schritte einer
anderen Ausführungsform des Fotolackmuster bildenden
Verfahrens der vorliegenden Erfindung zeigt;
Fig. 7 eine Ansicht, welche ein musterbildendes
Verfahren zeigt, in welchem die Phase der Position jeder
Abtastregion in der Unterabtastrichtung verschoben wird;
Fig. 8A und 8B Ansichten, welche ein Verfahren zei
gen, in welchem die Lösungströpfchen-Injektionsschritte
in dem in Fig. 7 gezeigten Verfahren als unabhängige
Schritte durchgeführt werden;
Fig. 9 eine Ansicht, welche die Anordnung noch
einer anderen Ausführungsform der Fotolackmuster bilden
den Vorrichtung der vorliegenden Erfindung zeigt;
Fig. 10 eine Ansicht, welche die Anordnung noch
einer anderen Ausführungsform der Fotolackmuster bilden
den Vorrichtung der vorliegenden Erfindung zeigt;
Fig. 11 eine Ansicht, welche die Anordnung noch
einer anderen Ausführungsform der Fotolackmuster bilden
den Vorrichtung der vorliegenden Erfindung zeigt;
Fig. 12 eine Ansicht, welche die Anordnung noch
einer anderen Ausführungsform der Fotolackmuster bilden
den Vorrichtung der vorliegenden Erfindung zeigt; und
Fig. 13 ein Diagramm, welches die Schritte in ei
nem konventionellen Fotolackmuster bildenden Verfahren
zeigt.
Mehrere Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung
werden unten hinsichtlich der zugehörigen Zeichnung be
schrieben.
Fig. 1 zeigt die Schritte eines Fotolackmuster bil
denden Verfahrens gemäß der vorliegenden Erfindung.
Wie in Fig. 1 gezeigt ist, beginnen die Schritte der
Fotolackmusterbildung gemäß der vorliegenden Erfindung
mit einem Musterentwurfsschritt 2 zum Musterentwerfen,
um ein gefordertes Fotolackmuster zu entwerfen. Ein Si
gnalumwandlungsschritt 3 wird als nächstes ausgeführt,
um das entworfene Muster in ein Signal zum Drucken umzu
wandeln. Ein Lösungströpfchen-Injektionskopf-Ansteue
rungssignalbildungsschritt 4 wird danach ausgeführt, um
das Signal zum Drucken in ein Kopfansteuerungssignal um
zuwandeln. Ein Lösungströpfchen-Injektionsschritt 6 wird
ausgeführt, um einen Drucker entsprechend dem Lö
sungströpfchen-Injektionskopf-Ansteuerungssignal anzu
steuern, welches in dem Schritt 4 gebildet wird.
In dem Lösungströpfchen-Injektionsschritt 6 wird ein
Fotolackmuster auf ein (zu bearbeitendes) Basisteil 7
durch Verwendung einer Fotolacklösung 5 injiziert. In
einem Ätzschritt 8 wird das Basisteil 7 geätzt. Danach
wird in einem Fotolack-Entfernungsschritt 9 das Foto
lackmuster auf dem Basisteil 7, welches nicht mehr benö
tigt wird, entfernt.
Beim Bilden eines Fotolackmusters auf dem Basisteil
7 auf oben beschriebene Art ist die vorliegende Erfin
dung dahingehend charakterisiert, daß das Fotolackmuster
durch Drucken unter Verwendung des Lösungströpfchen-In
jektionskopfes gebildet wird, wobei ein Originalplatten
bildungsschritt, ein Belichtungsschritt und ein Entwick
lungsschritt ausgelassen werden. Mit dieser Auslassung
werden Chemikalien und Wasser, welche für die Bildung
der Originalplatte erfordert werden, Belichtung und Ent
wicklungsschritte nicht mehr benötigt, wodurch Energie
einsparung und Arbeitseinsparung realisiert wird.
In dem Musterentwurfsschritt 2 wird ein Musterent
wurf durchgeführt, um die Bildinformation eines Foto
lackmusters als Signal (Daten) zu erlangen. Daher wird
dieser Schritt vorzugsweise unter Verwendung eines CAD-
Systems bezüglich Arbeitseinsparung und Effizienz durch
geführt. Es kann jedoch eine von Hand erstellte Origi
nalzeichnung von einem Bildscanner gelesen werden, und
die daraus resultierenden Daten können in ein Bildsignal
umgewandelt werden, um als Bildinformation verwendet zu
werden.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird in dem ersten
Schritt die Bildinformation eines Musters in ein elek
trisches Signal umgewandelt, um zugeführt zu werden. In
dem Signalumwandlungsschritt 3 wird das empfangene Si
gnal entsprechend einer Kombination und einer Folge um
geordnet, welche zur Steuerung des Lösungströpfchen-In
jektionskopfes geeignet sind. Wenn ein Originalsignal
ein Vektorsignal ist, wird zuerst eine Vek
tor/Rasterumwandlung durchgeführt, um ein Rasterbildsi
gnal zu erlangen.
Das Rasterbildsignal wird in einen Signalzug umge
wandelt, welcher in Verbindung mit der Ausströmöffnungs
anordnung des Lösungströpfchen-Injektionskopfes und ei
nem Haupt/Unterabtastmechanismus bestimmt ist.
Unter der Annahme, daß der Lösungströpfchen-
Injektionskopf eine Vielfach-Ausströmöffnungsanordnung
besitzt, werden die jeweiligen Ausströmöffnungen gleich
zeitig betätigt, um Lösungströpfchen zu injizieren. In
diesem Fall werden eine Mehrzahl von Bildsignalen
gleichlaufend einer nach dem anderen entsprechend der
Positionen der Ausströmöffnungsanordnung extrahiert und
werden dem nächsten Kopfansteuerungs-Signalbildungs
schritt bereitgestellt. Dieser Schritt wird durchge
führt, um ein Signal zu bilden, welches eine Spannung
und eine Pulsweite besitzt, welche erfordert werden, um
direkt den Injektionskopf anzusteuern.
Der Lösungstropfen-Injektionsschritt 6 ist der letz
te Schritt bei der Musterbildung. In diesem Schritt wird
eine Fotolacktinte als Injektionslösung verwendet.
Eigenschaften, welche von einer Fotolacktinte erfor
dert werden, unterscheiden sich in Abhängigkeit von dem
Typ des darauffolgenden Bearbeitungsschrittes. Wenn bei
spielsweise der folgende Schritt ein Schritt unter Ver
wendung einer wasserlöslichen Bearbeitungslösung ist,
beispielsweise Ätzen, Elektroforming oder elektrolyti
sche Oxidation, muß die Fotolacktinte beständig gegen
über Wasser sein. Darüber hinaus kann Säurebeständigkeit
und Alkalibeständigkeit in Abhängigkeit der Formel einer
Bearbeitungslösung erfordert werden.
Daher ist in diesem Fall eine optimale Fotolacklö
sung eine Ölstrahltinte, eine Strahltinte, welche durch
Schmelzen eines festen Wachses gebildet wird, welcher in
geschmolzenem Zustand injiziert werden soll, eine ultra
violett-aushärtende Tinte des Typs, welche später be
schrieben wird, oder ähnliches.
In dem Lösungströpfchen-Injektionsschritt 6 wird das
Basisteil 7 als bildempfangende Oberfläche verwendet.
Wenn der darauffolgende Schritt das Ätzen ist, wird ein
Metall wie Kupfer, Nickel oder rostfreier Stahl oder ein
Plastikmaterial, welches geätzt werden kann, beispiels
weise Polyimid, als Basisteil verwendet, welches bear
beitet werden soll.
Wenn der darauffolgende Schritt das Elektroforming
ist, wird ein leitendes Basisteil so wie eine Metall
platte verwendet. In diesem Fall kann eine Schicht so
wie eine Oxid-, Chrom- oder Sulfidschicht auf einer Me
talloberfläche gebildet werden, um das Schälen eines
Werkstücks zu erleichtern.
Wenn die Lösungströpfchen, welche an dem Basisteil
anhaften, gehärtet sind, sind alle Schritte der Foto
lackmusterbildung beendet.
Fig. 1 zeigt Ätz- und Fotolackentfernungsschritte
als Beispiele darauffolgender Schritte. Unterschiedliche
Ätz- und Fotolackentfernungsschritte werden durchge
führt, wenn andere Schritte darauffolgend durchgeführt
werden sollen.
Wenn Ätzen unter Verwendung einer Metallplatte als
Basisteil 7 durchgeführt werden soll, wird das Basis
teil, welches ein darauf gebildetes Fotolackmuster be
sitzt, in eine ätzende Flüssigkeit eingetaucht, welche
Ferrichlorid, Cuprichlorid oder ähnliches auflöst, oder
mit einer ätzenden Flüssigkeit übergossen, worauf mit
dem Ätzschritt fortgefahren wird.
Mit dieser Operation wird ein Metallteil, welches
kein darauf gebildetes Fotolackmuster besitzt, geätzt
und entfernt, wohingegen ein Metallteil, welches das
darauf gebildete Fotolackmuster besitzt, nicht entfernt
darauf verbleibt. Als Ergebnis ist das Basisteil in
Übereinstimmung mit dem Fotolackmuster bearbeitet.
Da das Fotolackmuster nicht geätzt zurückgelassen
wird, wird schließlich ein Fotolack-Entfernungsschritt
10 zu dessen Entfernung durchgeführt. Manchmal wird ei
nem Fotolackmuster gestattet, nach dem Ätzen zurückge
lassen zu werden. In einem solchen Fall wird der Foto
lack-Entfernungsschritt ausgelassen. Normalerweise je
doch wird ein Fotolackmuster entfernt, da es die darauf
folgenden Schritte stört.
Beim Entfernen eines Fotolackmusters wird die Foto
lackschicht zuerst durch eine Alkalilösung oder ähnli
ches aufgeweicht und wird durch Anwenden einer externen
Kraft wie Wasserbestrahlung, Abbrausen oder ähnlichem
entfernt. Wenn ein Fotolackmuster sehr dünn ist, kann
die Fotolackschicht durch Plasmaätzen entfernt werden.
Die vorliegende Erfindung ist dahingehend charakteri
siert, daß ein Fotolackmuster durch direktes Drucken auf
einem Basisteil unter Verwendung eines Lösungströpfchen-
Injektionskopfes gebildet wird. Es ist bei einem solchen
Verfahren sehr bequem, eine ultraviolett-aushärtende Fo
tolacklösung als Fotolacklösung zu verwenden, welche auf
einem Basisteil anhaftet, unter Verwendung eines Lö
sungströpfchen-Injektionskopfes.
Wenn beispielsweise eine ultraviollett-aushärtende
Lösung verwendet wird, wird die Tinte nicht gehärtet,
ohne daß ultraviolettes Licht daraufgestrahlt wird. Da
her kann eine Behinderung der Injektionsausströmöffnun
gen infolge eines Härtens der Tinte verhindert werden.
Darüber hinaus wird auf die Bestrahlung mit ultra
violettem Licht das gebildete Fotolackmuster zu einer
festen Schicht gehärtet, und es erhöht sich die Haft
stärke bezüglich des Basisteils. Folglich erhöht sich
die Beständigkeit gegenüber der in den folgenden Schrit
ten verwendeten Bearbeitungslösung, beispielsweise einer
Ätzflüssigkeit und eines Elektrolytens, und die Ausfüh
rung des Fotolackmusters wird verbessert.
Fig. 2 zeigt die Schritte eines Fotolackmuster bil
denden Verfahrens unter Verwendung einer ultraviolett
aushärtenden Lösung als Fotolacklösung. Dieses Verfahren
unterscheidet sich von den in Fig. 1 gezeigten dahinge
hend, daß eine ultraviolett-aushärtende Fotolacklösung
5′ als Fotolacklösung in einem Lösungströpfchen-Injekti
onsschritt verwendet wird, und es wird ein Ultraviolett-
Bestrahlungsschritt 8 zusätzlich nach dem Lösungströpf
chen-Injektionsschritt durchgeführt.
Eine Formel einer ultraviolett-aushärtenden Foto
lacklösung wird unten gezeigt:
Pigment oder Farbe: geeigneter Betrag (oder nichts)
sensibilisierendes Mittel (beispielsweise Aminozu sammensetzung und Ketozusammensetzung): 2 zu 15 (Gewichtsverhältnis)
Oligomer-Vorpolymerisat (beispielsweise E.A und Akrylurethan): 20 zu 50 (Gewichtsverhältnis)
Reaktives Monomer (beispielsweise PETA und TMPTA): 10 zu 20 (Gewichtsverhältnis)
Zusatzmittel (beispielsweise Stabilisierungsmittel und Schmiermittel (lubricant agent)): 0,1 zu 5 (Gewichtsverhältnis).
Pigment oder Farbe: geeigneter Betrag (oder nichts)
sensibilisierendes Mittel (beispielsweise Aminozu sammensetzung und Ketozusammensetzung): 2 zu 15 (Gewichtsverhältnis)
Oligomer-Vorpolymerisat (beispielsweise E.A und Akrylurethan): 20 zu 50 (Gewichtsverhältnis)
Reaktives Monomer (beispielsweise PETA und TMPTA): 10 zu 20 (Gewichtsverhältnis)
Zusatzmittel (beispielsweise Stabilisierungsmittel und Schmiermittel (lubricant agent)): 0,1 zu 5 (Gewichtsverhältnis).
Ein Färbemittel wird nicht erfordert, da ein Foto
lackmuster nicht visuell überprüft werden soll. Es wird
jedoch ein kleiner Betrag eines Färbemittels bevorzugt
hinzugefügt, da es hilft, visuell zu überprüfen, ob die
Strukturierung geeignet durchgeführt worden ist.
Bei einem Ätzverfahren zur Dekoration kann ein Foto
lackmuster zurückgelassen werden. In diesem Fall kann
ein Färbemittel absichtlich dem Fotolackmuster hinzuge
fügt werden, um den visuellen Effekt zu verbessern. Eine
Fotolacklösung, welche in diesem Fall verwendet wird,
darf nicht von einem ultraviolett-aushärtenden Typ sein.
Ein ultraviolett-aushärtender Typ wird jedoch hinsicht
lich der Stärke und der Haftstärke einer Schicht bevor
zugt.
In dem ultraviolett-aushärtenden Schritt 8 wird eine
Ultraviolett-Lichtquelle so wie eine Hochdruckquecksil
berdampflampe verwendet, um Ultraviolettlicht, welches
eine Wellenlänge von 250 nm bis 350 nm besitzt, auf das
Fotolackmuster abzustrahlen, um das Vorpolymerisat zu
polymerisieren und auszuhärten.
Eine Fotolackmuster bildende Vorrichtung, mit wel
cher das oben beschriebene Fotolackmuster bildende Ver
fahren der vorliegenden Erfindung angewandt wird, wird
als nächstes bezüglich Fig. 3A und 3B beschrieben.
Fig. 3A zeigt die Anordnung einer Fotolackmuster
bildenden Vorrichtung entsprechend der gegenwärtigen Er
findung. Fig. 3B stellt eine Frontansicht dar, welche
eine Öffnungsplatte eines in der Vorrichtung verwendeten
Lösungströpfchen-Injektionskopfes zeigt.
Bezüglich Fig. 3A bezeichnet das Bezugszeichen 11
eine Basisplatte, 12 eine Führungsstütze, 13 einen Füh
rungsstützstrahl (guide post beam), 14 eine Hubbasis, 15
einen Hubbasisarm, 16 und 17 Gleitschienen, 18 und 19
Gleitlager, 20 eine Lagerhalterung, 21 einen Drahthaken,
22 einen Draht, 23 eine Drahtrolle (wire pulley), 24 ei
ne Motorhaltelatte, 25 einen Hauptabtastmotor, 27 einen
Nockenfolger, 26 eine Nockenfolgerwelle, 29 eine Nocke,
28 eine Nockenwelle, 30 einen Unterabtastmotor, 31 eine
Bewegungs/Abtastbasis, 32 einen Lösungströpfchen-Injek
tionskopf, 33 eine Mündungsplatte, 34 eine Ansaughalte
basis, 35 eine Saugöffnung, 36 eine Auslaßöffnung, 37
einen Auslaßlüfter, 38 ein zu bearbeitendes Basisteil,
39 eine Stütze, 40 ein Muster-CAD, 41 eine Empfangs
schaltung, 42 eine Signalumwandlungsschaltung, 43 eine
Kopfansteuerungsschaltung, 44 und 35 Motoransteuerungs
schaltungen und 46 eine Steuerschaltung.
Die zwei Führungsstützen 12 erstrecken sich vertikal
nahe einem Ende einer Seite der oberen Oberfläche der
Basisplatte 11, um voneinander getrennt angeordnet zu
sein. Die Führungsstützen 12 sind stabähnliche Teile.
Der Führungsstützstrahl 13 ist an den oberen Enden des
Paars von Führungsstützen 12 befestigt, um einen
bogenähnlichen Rahmen zu bilden.
Die Hubbasis 14 ist in dem Paar von Führungsstützen
12 eingepaßt und wird von den Führungsstützen 12 ge
führt, um senkrecht bewegt zu werden. Gleitlager sind in
Oberflächenteilen der Hubbasis 14 eingepaßt, welche in
Kontakt mit den Führungsstützen 12 sind, wodurch eine
ruhige vertikale Bewegung der Hubbasis 14 ermöglicht
wird.
Der Hubbasisarm 15 erstreckt sich horizontal von der
Hubbasis 14. Die zwei Gleitschienen 16 und 17 sind nahe
über das distale Ende des Arms 15 gelegt.
Die Bewegungs/Abtastbasis 31 ist auf den Gleitschie
nen 16 und 17 angebracht. Zu diesem Zweck sind die
Gleitlager 18 und 19 in die Lagerhalterungen 20 einge
paßt, und die Gleitschienen 16 und 17 erstrecken sich
über die Gleitlager 18 bzw. 19.
Die Bewegungs/Abtastbasis 31 weißt den Drahthaken 21
auf, an welchem der Draht 22 befestigt ist. Der Draht 22
wird um die Drahtrolle 23 gewunden, welche an der Welle
des Hauptabtastmotors 25 befestigt ist und um eine
Drahtrolle, welche drehbar an einem anderen (nicht ge
zeigten) Hubbasisarm befestigt ist. Wenn mit dieser An
ordnung der Hauptabtastmotor 25 gedreht wird, bewegt
sich die Bewegungs/Abtastbasis 31 auf den Gleitschienen.
Der Nockenfolger 27 ist auf der Hubbasis 14 durch
die Welle 26 angebracht, und die Nocke 29 hält die Hub
basis. Eine spulenähnliche Feder S ist auf dem oberen
Seitenende der Hubbasis 14 angeordnet, um die Hubbasis
14 nach unten vorzuspannen.
Die Welle 28 ist an der Nocke 29 befestigt. Es ist
nicht dargestellt, daß die Welle 28 axial durch ein La
ger gehalten wird, welches an der Basisplatte 11 befe
stigt ist und an die Welle des Unterabtastmotors 30 ge
koppelt ist. Mit dieser Anordnung wird die Drehkraft des
Unterabtastmotors 30 auf die Nocke über die Welle 28
übertragen. Auf die Drehung der Nocke 29 wird der
Nockenfolger 27 in Kontakt mit einem periphären Teil der
Nocke 29 vertikal bewegt, wodurch die Hubbasis 14 verti
kal angetrieben wird.
Der Lösungströpfchen-Injektionskopf 32 ist auf der
Bewegungs/Abtastbasis 31 angebracht. Eine Fotolacklösung
wird an den Lösungströpfchen-Injektionskopf 32 angelegt.
Von der Frontoberflächenseite betrachtet, ist eine
Mehrzahl von Injektionsausströmöffnungen N auf der Mün
dungsplatte 33 des Lösungströpfchen-Injektionskopfes 32
gebildet, wie in Fig. 3B gezeigt ist. Die Injektionsaus
strömöffnungen N sind zweidimensional angeordnet, so daß
ihre höchsten Positionen sich leicht voneinander unter
scheiden. Darüber hinaus stellen die Ausströmöffnungen N
eine Vielfach-Ausströmöffnungsstruktur dar, welche für
gleichzeitige Injektion von Lösungströpfchen geeignet
ist.
Die Drehkraft des Hauptabtastmotors 25 wird durch
die Rollen auf den Draht 22 übertragen, so daß der Draht
22 die Bewegungs/Abtastbasis 31 entlang der Gleitschie
nen 16 und 17 bewegt. In der Zwischenzeit wird der Lö
sungströpfchen-Injektionskopf 32 betätigt, um ein Muster
in einer gurt- bzw. manschettenähnlichen Abtastregion zu
bilden, welche eine Breite W aufweist, unter Verwendung
der Fotolacklösung.
Die Hubbasis 14 kann vertikal durch Drehung des Un
terabtastmotors 30 bewegt werden. Der Bewegungsbetrag
der Hubbasis 14 wird gleich der Breite W für jede
Abtastoperation eingesetzt.
Das Basisteil 38, auf welchem ein Fotolackmuster ge
druckt werden soll, ist beispielsweise eine Plastik
platte, welche mit einer Kupferschicht ummantelt wird
und als gedruckte Schaltungsplatine verwendet wird, wel
che auf der Saughaltebasis 34 gehalten wird, welche auf
der Basisplatte 11 angebracht ist, um dem Lösungströpf
chen-Injektionskopf 32 gegenüberzustehen. Die Saugstütz
basis 34 besitzt eine schachtelähnliche Form. Die Aus
laßöffnung 36 ist auf der Rückseitenoberfläche der Saug
haltebasis 34 gebildet, und das Auslaßgebläse 37 ist an
einem Auslaßöffnungsteil befestigt. Eine Mehrzahl von
Saugöffnungen 35 ist an der Frontoberfläche der schach
telähnlichen Saughaltebasis 34 gebildet. Wenn mit dieser
Anordnung das Auslaßgebläse 37 gedreht wird, wird Luft
in die Saughaltebasis 34 durch die Saugöffnungen 35 ge
zogen. Daher wird das Basisteil 38, welches auf der
Frontoberfläche der Saugstützbasis 34 angeordnet ist,
unter negativem Druck gehalten.
Der Hauptabtastmotor 25 wird gedreht, nachdem das
Basisteil 38, auf welchem das Fotolackmuster gedruckt
werden soll, auf der Saughaltebasis 34 durch Saugen ge
halten wird. Die Drehkraft des Motors 25 wird auf den
Draht 22 über die Rollen übertragen, um die Bewe
gungs/Abtastbasis 31 entlang der Gleitschienen 16 und 17
zu bewegen. In der Zwischenzeit wird der Lösungströpf
chen-Injektionskopf 32 entsprechend einem Bildsignal be
tätigt. Als Ergebnis wird ein Muster in einer gurt- bzw.
manschettenähnlichen Abtastregion gebildet, welche die
Breite W besitzt, unter Verwendung der Fotolacklösung.
Jedes Mal, wenn die Hauptabtastoperation beendet ist,
wird der Unterabtastmotor 30 gedreht, um die Hubbasis 14
um einen Betrag entsprechend der Breite W zu verschie
ben, und die Bewegungs/Abtastbasis 31 wird wiederum in
die Hauptabtastrichtung bewegt. Durch Wiederholen dieser
Operation wird die gurt- bzw. manschettenähnliche
Abtastregion sequentiell erweitert, um die vollständige
Oberfläche des Basisteils 38 abzudecken. Ein Fotolackmu
ster kann auf der vollständigen Oberfläche des Basis
teils 38 entsprechend der Bildsignale gedruckt werden.
Die Bildung eines Musters, welches auf dem Basisteil
38 durch die Vorrichtung der vorliegenden Erfindung ge
bildet werden soll, wird in Form eines elektrischen Si
gnals zugeführt. Das CAD-Mustersystem 40 ist konstru
iert, um Musterinformation zu bilden und in Form eines
elektrischen Signals auszugeben. Das hier beschriebene
CAD-Mustersystem 40 ist eine Einheit auf der Hostseite.
Beispielsweise bildet das CAD-Mustersystem 40 eine
Schaltungsmusterzeichnung für eine gedruckte Schaltungs
platine.
Ein Mustersignal als Musterinformation welche von
dem CAD-Mustersystem 40 ausgegeben wird, wird von der
Empfangsschaltung 41 empfangen. Die Empfangsschaltung 41
enthält eine Schnittstellenschaltung und einen Puffer
speicher. Das Signal, welches von der Empfangsschaltung
41 empfangen wird, wird der Signalwandlungsschaltung 42
zugeführt. Wenn das Mustersignal ein Vektorsignal ist,
wandelt die Signalwandlungsschaltung 42 das Signal in
ein Rastersignal um.
Die Signalwandlungsschaltung 42 führt Signalwandlung
auf der Basis der Mündungsanordnung des Lösungströpf
chen-Injektionskopfes 32 durch, so wie in Fig. 3B ge
zeigt ist, um ein Muster durch Injektionen von Lö
sungströpfchen gleichzeitig von den jeweiligen Mündungen
zu bilden.
Das umgewandelte Signal wird der Kopfansteuerungs
schaltung 43 zugeführt, um in ein Ansteuerungssignal um
gewandelt zu werden, welches eine Spannung und eine
Pulsbreite aufweist, welche zum Betrieb der jeweiligen
Lösungströpfchen-Injektions-Mündungselemente geeignet
ist. Wenn beispielsweise ein Druckkopf, welcher durch
piezoelektrische Elemente als Lösungströpfchen-
Injektionskopf 32 verwendet wird, ist eine Wellenform,
welche durch eine Spannung von etwa 100 V und eine Puls
breite von mehreren 100 Mikrosekunden (µs) repräsentiert
wird, eine typische Ansteuerungspulswellenform.
Die Motoransteuerungsschaltungen 44 und 45 dienen
dazu, die Motoren 25, 30 (beispielsweise einen Pulsmotor
oder einen Servomotor) für eine
Haupt/Unterabtastoperation anzusteuern bzw. zu überwa
chen. Die oben beschriebene Haupt/Unterabtastbewegung
und Ansteuerung des Lösungströpfchen-Injektionskopfes 32
zur Musterbildung muß synchron gesteuert werden. Die
Steuerschaltung 46 ist für diese Steuerung vorgesehen.
Die Steuerschaltung 46 steuert gleichzeitig den Fluß von
Signalen zwischen der hostseitigen Vorrichtung 40 und
der Fotolackmuster bildenden Vorrichtung der gegenwärti
gen Erfindung und ihrer Operationen.
Wenn mit dieser Anordnung ein Muster entworfen wird,
wird der Lösungströpfchen-Injektionskopf 32 in den
Hauptabtast- und Unterabtastrichtungen entsprechend dem
Entwurfsinhalt betätigt, worauf eine Fotolackschicht mit
dem entworfenen Muster auf der Oberfläche des Basisteils
38 gebildet wird.
In der in Fig. 3A und 3B gezeigten Ausführungsform
wird der Lösungströpfchen-Injektionskopf sowohl in die
vertikale als auch in die horizontale Richtung
(Hauptabtast- und Unterabtastrichtung) bewegt, während
ein Basisteil, welches bearbeitet werden soll, in einer
Position befestigt ist, um ein Fotolackmuster zu bilden.
Da in dieser Anordnung alle beweglichen Elemente zur
Musterbildung auf der Lösungströpfchen-Injektionsseite
betätigt werden, kann die Musterbildung sogar durchge
führt werden, wenn die Form und die Dimensionen eines zu
bearbeitenden Basisteils sich verändern. D.h. diese Aus
führungsform besitzt einen weiten Anwendungsbereich.
Man bemerke, daß die Strukturen und Operationsprin
zipien des Abtastmechanismus und des Lösungströpfchen-
Injektionskopfes nicht auf jene der Ausführungsform be
schränkt sind. Wenn, wie nachher beschrieben wird, ein
Muster auf einen flexiblen, dünnen, plattenähnlichen Ba
sisteil gebildet werden soll, beispielsweise einer fle
xiblen, gedruckten Schaltungsplatine oder einer dünnen
Metallplatte, wird das Basisteil bewegt, während das Ba
sisteil festgeklemmt/gehalten wird durch ein Paar von
Förderrollen, welche an zwei Punkten oder beiden Enden
des Basisteils aufgenommen sind, wodurch dem Basisteil
gestattet wird, in der Unterabtastrichtung vorgeschoben
zu werden. Darüber hinaus kann wie bei der nächsten Aus
führungsform ein Basisteil auf einer Trommel gehalten
werden, so daß die Drehung der Trommel für eine
Abtastoperation verwendet werden kann.
Der Lösungströpfchen-Injektionskopf ist nicht auf
einen Kopf beschränkt, welcher eine Vielfach-Nocken
struktur eines Anforderungstyps (on-demand type) be
sitzt, welcher als Tintenstrahl-Druckkopf verwendet
wird, und ein Kopf von einem kontinuierlichen Schema
kann verwendet werden.
Die Vorteile einer ultraviolett-aushärtenden Lösung
als Fotolacklösung, welche für die Fotolackmusterbildung
verwendet wird, sind bereits oben beschrieben worden.
Wenn eine ultraviolett-aushärtende Lösung verwendet
wird, kann ein zu verarbeitendes Basisteil einer Ultra
violett-Bestrahlungseinheit zugeführt werden, um die Lö
sung auszuhärten, nachdem durch einen Lösungströpfchen-
Injektionskopf ein Muster gebildet worden ist. Wenn
jedoch eine Ultraviolett-Bestrahlungseinheit in der Fo
tolackmuster bildenden Vorrichtung der vorliegenden Er
findung angeordnet ist, können an einer Position, bei
welcher die Einheit einem Pfad für ein Basisteil gegen
übersteht, alle Schritte der Fotolackmusterbildung durch
diese Vorrichtung fertiggestellt werden.
Fig. 4 zeigt eine Ausführungsform einer Vorrichtung
zur Realisierung einer solchen Anordnung.
Bezüglich Fig. 4 sind die Komponenten, welche mit
Bezugsnummern 16 bis 46′ bezeichnet sind, dieselben wie
jene, welche durch dieselben Bezugszeichen in Fig. 3 be
zeichnet sind. Bezugszeichen 50 bezeichnet eine Basis
teil-Haltetrommel, 51 eine Halterung, 52 ein zu bearbei
tendes Basisteil, 53 eine Ultraviolett-Lampe, 54 eine
Lampenabdeckung und 55 eine Lampenansteuerungsschaltung.
In dieser Ausführungsform wird eine ultraviolett
aushärtende Fotolacklösung für einen Lösungströpfchen-
Injektionskopf 32 verwendet, und eine Ultralviolett-
Lichtquelle ist angeordnet, um einem Förderpfad für ein
zu bearbeitendes Basisteil gegenüberzustehen. Die Hal
terung 51 zum Halten des Basisteils ist auf der Umfangs
oberfläche der Basisteil-Haltetrommel 50 gebildet. Das
Basisteil ist um die Umfangsoberfläche der Trommel 50
gewunden, und die Endteile des Basisteils sind an der
Halterung 51 befestigt, wodurch das Basisteil auf der
Umfangsoberfläche der Basisteil-Haltetrommel 50 gehalten
wird.
Ein Motor 30′ ist angeordnet, um die Basisteil-Hal
tetrommel 50 zu drehen. Wenn die Trommel 50 durch den
Motor 30′ gedreht wird, wird das Basisteil in der Unter
abtastrichtung abgetastet.
Wenn mit dieser Anordnung ein flexibles, plattenähn
liches Basisteil so wie eine dünne Metallplatte oder ein
flexibles gedrucktes Platinenteil als zu bearbeitendes
Basisteil verwendet wird, werden die Führungs- und
Schienenenden des Basisteils durch die Halterung 51 ge
halten, um dem Basisteil zu gestatten, auf der Trommel
50 in festem Kontakt gehalten zu werden.
Bei dieser Vorrichtung ist der Lösungströpfchen-In
jektionskopf 32 angeordnet, um der Basisteil-Haltetrom
mel 50 entgegenzustehen, während die Ultraviolett-Lampe
53 zur Ultraviolett-Bestrahlung um die Umfangsoberfläche
der Trommel 50 angeordnet ist.
Der Lösungströpfchen-Injektionskopf 32 ist auf einer
Bewegungs/Abtastbasis 31 angebracht und wird auf Gleit
schienen 16 und 17 in der Hauptabtastrichtung bewegt, um
eine Fotolacktinte in einer gurt- bzw. manschettenähnli
chen Region zu injizieren. Jedesmal wenn der Lö
sungströpfchen-Injektionskopf hin und her bewegt wird,
wird der Motor 30′ zur Drehung der Trommel durch eine
Ansteuerungsschaltung 45′ angesteuert bzw. überwacht, um
eine Basisteil-Haltetrommel 50 in die Richtung zu bewe
gen, welche durch den Pfeil angezeigt ist, um einen Be
trag entsprechend einer Breite W der gurt- bzw. man
schettenähnlichen Region, wodurch sich das Gebiet se
quentiell erweitert, in welches die Fotolacktinte inji
ziert wird.
Wenn die Region, auf welcher ein Muster durch die
Fotolacktinte gebildet wird, die Ultraviolett-Bestrah
lungsregion der Hochdruckquecksilberdampflampe 53
kreuzt, wird die Fotolacktinte, welche injiziert wird,
um das Muster zu bilden, polymerisiert und zu einer
Schicht ausgehärtet, welche die für eine Fotolackschicht
geforderte Stärke besitzt.
Wenn eine Haupt/Unterabtastoperation durch Kombina
tion der Bewegung eines zu bearbeitenden Basisteils und
der Bewegung des Druckkopfes auf diese Art durchgeführt
wird, kann der Raum des Bewegungsmechanismus zur
Abtastung reduziert werden, und der Mechanismus zur Be
wegung kann vereinfacht werden.
Es ist augenscheinlich, daß die in Fig. 4 gezeigte
Anordnung modifiziert werden kann, so daß eine Hauptab
tastoperation durch Drehung der Trommel durchgeführt
werden kann, und eine Unterabtastoperation durch Bewe
gung des Druckkopfes durchgeführt wird. Die Anordnung,
welche entworfen ist, um das Abtasten durch Bewegung ei
nes Basisteils auf diese Art durchzuführen, kann leicht
in einem Fall verwendet werden, bei welchem das Basis
teil ein flexibles, leichtgewichtiges, plattenähnliches
Teil ist.
In der Anordnung, welche eine ultraviolett-aushärten
de Lösung auf diese Art verwendet, kann das Hemmen der
Lösungströpfchen-Injektions-Ausströmöffnungen verhindert
werden, um die Zuverlässigkeit zu verbessern, und eine
Fotolacktinte kann verläßlich innerhalb einer kurzen
Zeitperiode ausgehärtet werden. Darüber hinaus ist die
Stärke der gebildeten Fotolackschicht hoch, und die An
haftstärke hinsichtlich des Basisteils kann verbessert
werden.
Als eine Vorrichtung zum Realisieren des Fotolackmu
ster bildenden Verfahrens, welches durch die oben be
schriebenen Schritte gebildet wird, wird eine Fotolack
muster bildende Vorrichtung vorgesehen, welche eine Ein
richtung zum Halten eines zu verarbeitenden Basisteils
aufweist, ein Lösungströpfchen-Injektionskopf unter Ver
wendung einer ultraviolett-aushärtenden Fotolacklösung,
eine Einrichtung zum Bewegen des Basisteils und des Lö
sungströpfchen-Injektionskopfes relativ zu einander, um
eine Abtastoperation durchzuführen, eine Ultraviolett-
Lichtquelle, welche angeordnet ist, um einem Pfad des
Basisteils gegenüberzustehen, und eine Signalwandungs
schaltung zum Empfang eines Fotolackmuster-Bildsignals
und Bilden eines Signals zur Betätigung einer Lö
sungströpfchen-Injektionskopf-Ansteuerungsschaltung. Mit
dieser Vorrichtung kann das oben beschriebene Verfahren
durchgeführt werden.
Beispielsweise kann ein Verfahren, welches auf Ätzen
basiert, für die Bildung einer gedruckten Schaltungspla
tine verwendet werden. Wenn die vorliegende Erfindung
für ein solches Verfahren verwendet wird, muß die größte
Aufmerksamkeit dem Auftreten von Leitungstrennungen ei
nes Fotolackmusters infolge eines Injektionsfehlers ei
ner Fotolacklösung gewidmet werden. In der vorliegenden
Erfindung ist es schwierig, vollständig Operationsfehler
der Ausströmöffnungen des Kopfes zu eliminieren. Daher
wird die Injektion einer Lösung eine Mehrzahl von Malen
unter Verwendung desselben Mustersignals durchgeführt,
um Leitungstrennungen zu verhindern.
Fig. 5 zeigt ein Diagramm zum Erklären der Schritte
dieses Verfahrens. Ein Lösungströpfchen-Injektions
schritt 106 unterscheidet sich von dem Lösungströpfchen-
Injektionsschritt 6 von Fig. 2.
In dem Lösungströpfchen-Injektionsschritt 106 wird
der Lösungströpfchen-Injektionskopf durch ein Signal an
gesteuert, welches in einem Kopfansteuerungs-Signalbil
dungsschritt 103 gebildet wird, um die Lösungströpfchen
einer Fotolacklösung 104 auf ein zu bearbeitendes Basis
teil 105 zu injizieren. In diesem Falle werden die Lö
sungströpfchen-Injektionsschritte 106a und 106b als
vollständig unabhängige Schritte durchgeführt, wodurch
zweimal Lösungströpfchen-Injektionen durchgeführt wer
den.
Wenn insbesondere in dem Lösungströpfchen-Injekti
onsschritt 106 Musterabtastung der vollständigen Ober
fläche des Basisteils durch Durchführung von Hauptab
tast- und Unterabtastoperationen vollendet wird, während
Lösungströpfchen-Injektion in Übereinstimmung mit einem
Fotolack-Mustersignal durchgeführt wird, kehrt der Lö
sungströpfchen-Injektionskopf zu der Startposition der
Rasterabtastung in dem Lösungströpfchen-Injektions
schritt 106a zurück. Danach wird der nächste Injektions
schritt 106b in Übereinstimmung mit demselben Fotolack
mustersignal durchgeführt, um die Fotolacklösung auf
dieselben Basisteil-Oberflächen zu injizieren.
Wenn in diesem Fall der Lösungströpfchen-Injektions
schritt 106 auf die oben beschriebene Art ausgeführt
wird, können folgende Effekte erlangt werden.
Zuerst kann das Intervall zur Verdampfung eines Lö
sungsmittels zwischen dem Zeitpunkt, zu welchem das er
ste Rasterabtasten für die vollständige Oberfläche been
det ist, und dem Zeitpunkt, zu welchem das zweite Ra
sterabtasten für die vollständige Oberfläche durchge
führt wird, maximiert werden. Nachdem die Lösungströpf
chen des vorhergehend injizierten Lösungsmittels voll
ständig verdampft sind, haften darauffolgend die Lö
sungströpfchen an demselben Teil des Basisteils an, und
daher kann eine dicke Schicht mit einem Punkt kleiner
Größe gebildet werden. Daher kann ein Hochauflösungs-Fo
tolackmuster gebildet werden.
Darüber hinaus können Ungleichförmigkeit von Lö
sungströpfchengrößen und Änderungen von Injektionsposi
tionen reduziert werden, um ein Fotolackmuster zu erlan
gen, welches eine bessere Schichtqualität aufweist.
Wenn der Betrag von Lösungströpfchen für eine Injek
tionsoperation hinreichend gestiegen ist, wächst die Lö
sungströpfchengröße. Als Ergebnis kann eine feine Foto
lackschicht nicht gebildet werden. Darüber hinaus flie
ßen Lösungströpfchen, welche an dem Basisteil anhaften,
heraus. Solche Widrigkeiten können durch Durchführung
einer Injektion einer Mehrzahl von Malen bei mehreren
Intervallen verhindert werden.
Wenn des weiteren, wie oben beschrieben, Unterabta
sten der vollständigen Basisteiloberfläche durchgeführt
wird, nachdem das Hauptabtasten der vollständigen
Basisteiloberfläche beendet ist, kann die maximale Zeit
differenz zwischen den zwei Abtastoperationen hinblick
lich desselben Teiles eingestellt werden. Daher kann ein
Lösungsmittel, welches eine geringe Verdampfungsrate
aufweist, als Fotolackauflösung verwendet werden, um ei
ne Veränderung in der Viskosität der Fotolacklösung zu
unterdrücken, um ein Hemmen der Ausströmöffnung zu ver
hindern.
In jeder Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
kann als Lösungströpfchen-Injektionskopf zum Injizieren
von Lösungströpfchen einer Fotolacklösung ein Kopf, wel
cher dieselbe Anordnung wie jene eines Tintenstrahl-
Druckkopfes besitzt, verwendet werden. Solche Köpfe wer
den etwa in die zwei folgenden Typen klassifiziert.
Der eine wird Anforderungstyp (on-demand type) ge
nannt, welcher eine Mehrzahl von unabhängigen Ausström
öffnungen und einen Druck erzeugenden Abschnitt auf
weist. Dieser Typ ist entworfen, um gleichzeitig Lö
sungströpfchen zu injizieren. Der Kopf wird in die
Hauptabtastrichtung bewegt, um eine Mehrzahl von Abtast
linien zu bilden. Das heißt, es werden lange, gurt- bzw.
manschettenähnliche Abtastregionen in der
Hauptabtastrichtung gebildet.
Der andere Typ ist ein sogenannter
Ladungssteuerungstyp (charge controll type), welcher
entworfen ist, um eine leitende Lösung aus den Ausström
öffnungen heraus unter Druck zu halten und zu injizie
ren, während die Lösung durch Vibration in Teilchen um
gewandelt wird. Wenn die Lösung aus jeder Ausströmöff
nung heraus getrennt ist, wird das Laden von Partikeln
auf der Basis des Vorhandenseins bzw. der Abwesenheit
einer an eine Signalelektrode angelegten Spannung ge
steuert. Die Flugrichtungen von geladenen Teilchen und
nicht geladenen Teilchen werden durch eine Ablenkelek
trode differenziert, und es wird ein Muster durch entwe
der die geladenen Partikel oder die nicht geladenen Par
tikel gebildet. Entsprechend dem Kopf dieses Schemas
wird die an die Ablenkungsschirme angelegte Spannung pe
riodisch verändert, um den Fluß der Lösungströpfchen in
der Richtung einer Linie einer elektrischen Kraft zu
steuern, während der Kopf in eine Richtung senkrecht zu
der Richtung einer Linie der elektrischen Kraft bewegt
wird, um eine gurt- bzw. manschettenähnliche Abtastre
gion zu bilden.
Da die Weite einer gurt- bzw. manschettenähnlichen
Abtastregion, welche durch den Kopf des oben beschriebe
nen Schemas gebildet wird, nicht hinreichend groß ist,
werden solche Gürtel miteinander in der Unterabtastrich
tung verbunden, um eine abzutastende Ebene abzutasten.
Bei einem derartigen gurt- bzw. manschettenähnlichen
Abtasten neigen Lücken dazu, sich in den Verbindungen
der Gurte bzw. Manschetten zu bilden, oder Gurte bzw.
Manschetten neigen dazu, einander übermäßig zu überlap
pen. Darüber hinaus ist es schwierig, Änderungen in der
Größe und der Teilung von Lösungströpfchen zu eliminie
ren, welche an jeder Position in der Unterabtastrichtung
innerhalb der Gurte bzw. Manschetten injiziert sind.
Wenn der oben beschriebene Kopf darauf abzielt, Zeichen
und Muster anzuzeigen, können die angezeigten Zeichen
und Muster unterschieden werden und ohne Hindernis her
ausgelesen werden, sogar wenn ihre Erscheinungsform sich
leicht verschlechtert. Man nimmt jedoch an, daß solche
Änderungen in einem Fotolackmuster hervorgerufen werden.
Wenn in diesem Fall beispielsweise eine gedruckte Schal
tungsplatine hergestellt werden soll, treten Ätzfehler,
beispielsweise Trennungen von Elektrodenleitungen und
Kurzschlüsse von isolierten Elektroden auf. Folglich
kann das resultierende Produkt nicht in der Praxis ver
wendet werden.
Ein anderes Fotolack bildendes Verfahren wird als
nächstes unter Berücksichtigung der oben beschriebenen
Punkte beschrieben.
Fig. 6 zeigt eine andere Ausführungsform des Foto
lackmuster bildenden Verfahrens. Die Schritte und Kompo
nenten dieser Ausführungsform sind dieselben wie jene
der hinsichtlich Fig. 5 oben beschriebenen Ausführungs
form, außer daß der Lösungströpfchen-Injektionsschritt
106 modifiziert wird. Daher bezeichnen dieselben Bezugs
zeichen in Fig. 6 dieselben Teile wie in Fig. 5, und es
wird eine detaillierte Beschreibung davon ausgelassen.
Bezüglich Fig. 6 werden zwei Lösungströpfchen-Injekti
onsschritte 106a und 106b hinblicklich der vollständigen
Abtastoberfläche eines zu bearbeitenden Basisteils 105
aufeinanderfolgend durchgeführt, um ein Muster auf der
gesamten Oberfläche fertigzustellen.
Ein derartiges Verfahren kann wie folgt durchgeführt
werden. Man nehme an, daß der Lösungströpfchen-Injekti
onsschritt 106 N-male durchgeführt wird. In diesem Fall
wird die Position einer gurt- bzw. manschettenähnlichen
Abtastregion aufeinanderfolgend in der Unterabtastrich
tung um einen Betrag entsprechend 1/N (N2) einer gurt
bzw. manschettenähnlichen Abtastregion verschoben, wel
che durch eine Hauptabtastoperation erlangt wird, so daß
die Abtastregionen sich aufeinanderfolgend überlappen,
wodurch N-male Lösungströpfchen-Injektion hinblicklich
desselben Teils auf dem Basisteil durchgeführt wird.
Dieses Verfahren wird detailliert unten beschrieben.
Fig. 7 zeigt ein Muster bildendes Verfahren, in wel
chem, wenn die zwei Lösungströpfchen-Injektionsschritte
106a und 106b hinblicklich der vollständigen Abtastober
fläche des Basisteils 105 aufeinanderfolgend durchge
führt werden, die Phase der Position jeder gurt- bzw.
manschettenähnlichen Abtastregion in die
Unterabtastrichtung verschoben wird.
Hinblicklich Fig. 7 zeigen die Pfeile X und Y je
weils die Hauptabtastrichtung und die Unterabtastrich
tung an, und Bezugssymbole L-1, L-2 und L-3 bezeichnen
gurt- bzw. manschettenähnliche Abtastregionen. Das heißt
die jeweiligen gurt- bzw. manschettenähnlichen Abtastre
gionen werden aufeinanderfolgend überdeckt, während die
Phase einer jeden Region von einer anderen Region um ei
nen Betrag entsprechend 1/2 der Breite jeder Region in
die Unterabtastrichtung verschoben wird.
Mit dieser Operation wird eine Abtastoberfläche
zweier Lösungströpfchen-Injektionen einer negativen Pha
senverschiebung unterworfen. Da darüber hinaus sich be
nachbarte Abtastregionen um einen Betrag entsprechend
der Hälfte der Breite jeder Region überlappen, werden
Teilungsänderungen bei Verbindungsteilen, Teilungsände
rungen bei den Breiten der Gurte bzw. Manschetten und
ähnliches reduziert, um gleichförmige Teilung zu reali
sieren, wodurch ungünstige Effekte von Änderungen elimi
niert werden.
Eine Phasenverschiebungsbreite wird im allgemeinen
auf 1/N (N2) der Breite einer gurt- bzw. manschet
tenähnlichen Abtastregion in der Unterabtastrichtung
eingestellt. In diesem Fall wird die Anzahl von Malen,
bei welcher die Lösungströpfchen-Injektion hinblicklich
desselben Teils auf einem Basisteil durchgeführt wird,
auf N eingestellt.
Gurt- bzw. manschettenähnliche Abtastung wird in der
Ordnung L-1, L-2 und L-3 durchgeführt, und eine Unterab
tast-Vorschiebeoperation wird von einem Ende zu dem an
deren Ende in Y-Richtung durchgeführt, wodurch das ganze
Abtastverfahren beendet wird.
Fig. 8A und 8B zeigen ein anderes Muster bildendes
Verfahren, in welchem die Phase der Position eines jeden
Gurtes bzw. Manschette in Unterabtastrichtung verschoben
wird, wobei in dem Verfahren Lösungströpfchen-Injekti
onsschritte 106a und 106b als vollständig unabhängige
Schritte durchgeführt werden, ähnlich wie bei der in
Fig. 5 gezeigten Ausführungsform.
Fig. 8A zeigt eine Hauptabtastoperation, welche ein
erstes Mal ausgeführt werden soll, bei welcher die Be
zugssymbole M-1, M-2 und M-3 gurt- bzw. manschettenähn
liche Abtastregionen bezeichnen, welche einander benach
bart sind. Nachdem diese Hauptabtastoperation und eine
Unterabtastoperation beendet sind, wird eine darauffol
gende Haupt/Unterabtastoperation durchgeführt, wie in
Fig. 8B gezeigt wird. Bei diesem Abtasten werden die
Phasen der gurt- bzw. manschettenähnlichen Abtastregio
nen O-1, O-2 und O-3 von jenen der Abtastregionen M-1,
M-2 und M-3 um einen Betrag entsprechend 1/2 der Breite
jedes Gürtels in der Unterabtastrichtung verschoben. Als
Ergebnis werden zwei Injektionen auf das Basisteil
durchgeführt, und daher können dieselben Effekte erzielt
werden, wie jene, welche durch das in Fig. 7 gezeigte
Verfahren erzielt werden.
Bei der in Fig. 8A und 8B gezeigten Abtastoperation
gibt es daher ein großes Intervall zwischen dem Zeit
punkt, zu welchem die erste Abtastoperation durchgeführt
wird, und dem Zeitpunkt, zu welchem die zweite
Abtastoperation hinblicklich desselben Teils durchge
führt wird, und eine Fotolacklösung kann unter Verwen
dung eines Lösungsmittels mit einer niedrigen
Verdampfungsrate verwendet werden.
Man bemerke, daß oben erwähnter Lösungströpfchen-In
jektionskopf und sein Abtastmechanismus für einige Ope
rationen verwendet werden können, welche mit einer der
artigen Fotolackmusterbildung verbunden sind. Daher ist
es sinnvoll, eine Vorrichtungsanordnung zu entwerfen,
welche zur Durchführung einer Mehrzahl von unterschied
lichen Operationen geeignet ist.
Fig. 9 zeigt eine andere Ausführungsform der Foto
lackmuster bildenden Vorrichtung der vorliegenden Erfin
dung. Lösungströpfchen-Injektionsköpfe 111 und 112 zur
Injektion von Lösungströpfchen einer Fotolacklösung sind
integriert auf einer Bewegungs/Abtastbasis 113 mit einer
Halterung 114 angebracht. Die Bewegungs/Abtastbasis 113
ist verschiebbar auf Führungsschienen 115 und 116 ange
bracht, um gleiten zu können, um eine Hauptabtastopera
tion durchzuführen. Eine Drahtrolle 118 wird auf der
Welle des Hauptabtastmotors 117 gehalten. Die Drahtrolle
118 weist einen darum gewundenen Draht 119 auf. Der
Draht 119 wird um eine andere (nicht gezeigte) Rolle
herum gewunden. Die Bewegungs/Abtastbasis 113 ist an dem
Draht mit einer Drahthalterung 120 befestigt. Bolzen 121
und 122 dienen der Zufuhr einer Fotolacklösung und ähn
lichem zu den Lösungströpfchen-Injektionsköpfen 111 bzw.
112.
Ein Basisteil, auf welchem ein Fotolackmuster gebil
det werden soll, wird auf einer Bewegungshaltebasis 123
gehalten. Die Bewegungshaltebasis 123 wird verschiebbar
auf einer stationären Basis 124 gehalten. Ein
Unterabtastmotor 125 ist an einer (nicht gezeigten) Füh
rungsschraube befestigt, um die Bewegungshaltebasis 123
in Unterabtastrichtung zu verschieben.
Eine Anordnung zur Signalbildung ist derart entwor
fen, daß eine Mustersignal-Empfangsschaltung 126 an eine
Signalfolge-Wandlungsschaltung 127 angeschlossen ist,
und die Signalfolge-Wandlungsschaltung 127 ist an die
Kopfansteuerungen 128 und 129 angeschlossen, welche je
weils an die Lösungströpfchen-Injektionsköpfe 111 bzw.
112 angeschlossen sind.
Ein Kopfwahl-Bezeichnungsabschnitt 133 ist an eine
Steuerschaltung 132 angeschlossen. Die Steuerschaltung
132 ist an eine Hauptabtastmotor-Ansteuerung 130 und an
eine Unterabtastmotor-Ansteuerung 131 angeschlossen,
welche jeweils an den Hauptabtastmotor 117 bzw. den Un
terabtastmotor 125 angeschlossen sind. Die Steuerschal
tung 132 ist ebenso an die Kopfansteuerungen 128 und 129
angeschlossen.
Man bemerke, daß eine Abtasteinrichtung zum Abtasten
eines Basisteils und die Köpfe relativ zueinander durch
die Bewegungs/Abtastbasis 113, die Halterung 114, den
Hauptabtastmotor 117, die Bewegungshaltebasis 123, die
stationäre Basis 124, den Unterabtastmotor 125 und ähn
liches gebildet werden.
Als nächstes wird eine Operation der in Fig. 9 ge
zeigten Vorrichtung gegeben. Zuerst wird ein Signal zur
Bildung eines Fotolackmusters, welches von der Mustersi
gnal-Empfangsschaltung 126 empfangen wird, durch die Si
gnalfolge-Wandlungsschaltung 127 in Übereinstimmung mit
der Anordnung jedes Lösungströpfchen-Injektionskopfes
und eines Abtastmodus umgewandelt. Die Kopfansteuerungen
128 und 129 werden in Übereinstimmung mit diesem umge
wandelten Signal betätigt, um die Lösungströpfchen-In
jektionsköpfe 111 und 112 anzusteuern.
Als Antwort auf einen Befehl von dem Kopfauswahl-Be
stimmungsabschnitt 133 führt die Steuerschaltung 132 ei
ne Steuerung durch, um einen der Kopfansteuerungen 128
und 129 zu betätigen, und steuert ebenso die Operationen
der Hauptabtast-Motoransteuerung 130, der Unterabtast-
Motoransteuerung 131 und ähnliches.
Die Lösungströpfchen-Injektionsköpfe 111 und 112,
welche durch die Kopfansteuerungen 128 und 129 angesteu
ert werden, bilden sequentiell ein Fotolackmuster auf
einem Basisteil, welches auf der Bewegungs/Haltebasis
123 befestigt ist. In diesem Fall treibt der
Hauptabtastmotor 117, welcher durch die Hauptabtast-Mo
toransteuerung angesteuert wird, die Drahtrolle 118. Als
Ergebnis wird der Draht 119 gewunden und um eine andere
(nicht gezeigte) Rolle in eine Schleife gelegt. Die Be
wegungs/Abtastbasis 113 wird danach an dem Draht mit der
Drahthalterung 120 befestigt. Wenn sich der Draht be
wegt, bewegt sich der Halter, welcher integriert auf der
Bewegungs/Abtastbasis 113 angebracht ist, auf das Ver
schieben der Bewegungs/Abtastbasis 113 auf den Führungs
schienen 115 und 116. Wenn der Unterabtastmotor 125 ge
dreht wird, um die (nicht gezeigte) Führungsschraube zu
drehen, verschiebt sich die Bewegungshaltebasis 123, auf
welcher das Basisteil befestigt ist, auf der stationären
Basis 124, um in Unterabtastrichtung vorgeschoben zu
werden.
Wie oben beschrieben ist, ist entsprechend der Vor
richtung dieser Ausführungsform eine Fotolackmuster bil
dende Vorrichtung vorgesehen, welche leicht ein Foto
lackmuster bilden kann, kein teueres Material erfordert,
die Umwelt nicht verunreinigt und ökonomisch bezüglich
Einrichtungs- und Produktionskosten ist im Vergleich mit
der konventionellen Vorrichtung, welche das Wissen und
die Technik für Operationen eines Experten erfordert,
und kostbare Materialien für die Musterbildung in den
Verarbeitungsschritten verbraucht, während Abfallflüs
sigkeiten und Abfallsubstanzen erzeugt werden, welche
die Umwelt verunreinigen können.
Darüber hinaus umfassen in der oben beschriebenen
Fotolackmuster bildenden Vorrichtung die Lösung, welche
den Lösungströpfchen-Injektionsköpfen 111 und 112 zur
Musterbildung zugeführt wird, das Ziel, auf welches die
Lösung injiziert wird, und das Injektionsmuster viele
Variationen, wie in den folgenden Ausführungsformen ge
zeigt wird.
Eine Anordnung einer weiteren Ausführungsform wird
unten beschrieben, welche verwendet wird, um ein Muster
auf einer Papiertafel mit einer farbigen Tinte zu
drucken, um vor Fotolackmuster-Injektion eine Überprü
fungs-Druckoperation durchzuführen. Diese Anordnung ist
grundlegend dieselbe wie jene Fotolackmuster bildende
Vorrichtung der in Fig. 9 gezeigten Ausführungsform.
Entweder können die Lösungströpfchen-Injektionsköpfe
111 und 112 des Anforderungstyps oder jene des Ladungs
steuerungstyps verwendet werden. Als Fotolacklösung,
welche dem Kopf 111 zugeführt wird, wird beispielsweise
eine ultraviolett-aushärtende Harzlösung verwendet. Dem
Kopf 112 wird eine farbige Tintenflüssigkeit, d. h. eine
wäßrige Tintenflüssigkeit, welche in einem Tinten
strahldrucker verwendet wird, zugeführt.
Man bemerke, daß der Kopf 111 des
Ladungssteuerungstyps eine weitere Lücke zwischen dem
Kopf und einer Lösungströpfchen empfangenden Oberfläche
gestattet als der Kopf eines anderen Typs, und daher
besser geeignet für Basisteile ist, so wie gedruckte
Schaltungsplatinen, welche eine große Änderung in ihrer
Dicke zeigen. Da darüber hinaus der Kopf 112 auf dersel
ben Bewegungsbasis angebracht ist wie der Kopf 111 und
denselben Abtastmechanismus verwendet, wird es bevor
zugt, daß der Kopf 112 vom selben Typ wie derjenige des
Kopfes 111 ist.
Eine Bewegungs/Haltebasis 123 besitzt eine fixieren
de Einrichtung, welche entworfen ist, um Bewegung eines
Basisteils und einer Aufzeichnungsplatte während einer
Bewegungs/Abtastoperation zu verhindern, um sowohl das
Basisteil als auch die Aufzeichnungsplatte zu halten.
Wenn die Dicke eines Basisteils oder der Aufzeichungs
platte sich stark verändert, können Positionen, unter
welchen abgelenkte Lösungströpfchen ankommen, von den er
warteten Positionen in einem Kopf des
Ladungssteuerungstyps abweichen. In einem Kopf des An
forderungstyps können sich die Flugrichtungen der Tinte
partikel stark ändern. Um dies zu verhindern, ist ein
vertikaler Bewegungseinstellmechanismus an der Bewe
gungshaltebasis 123 oder einem Halter 114 angeordnet,
oder eine dicke einstellende Platte ist unter einem Ba
sisteil oder einer Aufzeichnungsplatte aufgestellt. Al
ternativ kann der Kopf vom Ladungssteuerungstyp eine
Einrichtung zum Einstellen des Ablenkungsspannungswerts
des Kopfes enthalten.
In einer solchen Anordnung wird, bevor eine Foto
lacklösung auf ein Basisteil injiziert wird, ein Muster
mit einer gefärbten Tinte auf eine Aufzeichnungsplatte
gedruckt, welche anstelle des Basisteils plaziert ist.
Wenn in diesem Fall der Kopf 112 durch Verwendung
eines Kopfwahl-Bezeichnungsabschnittes 133 gewählt wird,
welcher durch einen Schalter, eine Tastatur oder ähnli
ches gebildet wird, betätigt eine Steuerschaltung 132
eine Kopfansteuerung 129 und setzt eine Kopfansteuerung
128 in einem gestoppten Zustand.
Ein Ausgangssignal von einem CAD, ein Lesesignal von
einem Scanner oder ähnliches wird von einer Mustersi
gnal-Empfangsschaltung 126 empfangen und wird kurzzeitig
in einem Speicher gespeichert. Eine Signalfolge-Wand
lungsschaltung 127 führt eine Signalfolge-Umwandlung
durch Veränderung der Leseradresse und Zeitsteuerung
hinblicklich des Speichers durch. Bei der gurt- bzw.
manschettenähnlichen Abtastung wird diese Signalfolge
Umwandlung in Einheiten von Gurten bzw. Manschetten
durchgeführt, und das resultierende Signal wird zuerst
der Kopfansteuerung 129 zugeführt.
Der Lösungströpfchen-Injektionskopf 112 wird durch
die Kopfansteuerung 129 angesteuert. Zur selben Zeit
wird ein Hauptabtastmotor 117 gedreht, und die Bewe
gungs/Abtastbasis 113 bewegt sich während der Verschie
bung auf Führungsschienen 115 und 116, wodurch die ge
färbte Tinte auf eine gurt- bzw. manschettenähnliche Re
gion auf das Aufzeichnungspapier injiziert wird, welches
sich in die Hauptabtastungsrichtung erstreckt.
Wenn eine Hauptabtastoperation beendet ist, wird ein
Unterabtastmotor 125 gedreht, um die Bewegungshaltebasis
123 um einen vorherbestimmten Betrag in die
Unterabtastrichtung zu bewegen, um die nächste Hauptab
tastoperation durchzuführen. Eine Hauptabtastoperation
wird auf diese Art wiederholt durchgeführt. Als Ergebnis
wird ein Bild, welches dasselbe Muster wie das eines Fo
tolackmusters aufweist, als ein gefärbtes Tintenbild auf
der Aufzeichnungsplatte gedruckt. Wenn das gedruckte Mu
ster überprüft wird und keine Fehler gefunden werden,
wird das Basisteil auf die Bewegungshaltebasis 123 ge
setzt, und der Kopf 111 wird durch den Kopfwahl-Bezeich
nungsabschnitt 133 bestimmt. Folglich wird die Kopfan
steuerung 128 betätigt und die Kopfansteuerung 129 wird
in einem gestoppten Zustand gesetzt.
Ähnlich der Operation, welche dem Kopf 112 zugeord
net ist, wird in der folgenden Operation eine Fotolack
lösung auf das Basisteil injiziert, um ein Muster zu
bilden.
Wenn eine ultraviolett-aushärtende Harzlösung als
Fotolacklösung verwendet wird, wird ein Aushärtungs
schritt unter Verwendung eines Ultraviolett-Bestrah
lungsschrittes erfordert. Zu diesem Zweck kann ein Ba
sisteil einer Aushärtungseinheit zugeführt werden, nach
dem die Injektion einer Fotolacklösung beendet ist. Al
ternativ kann eine Ultraviolett-Bestrahlungseinrichtung
in die in Fig. 9 gezeigte Vorrichtung inkorporiert wer
den, so daß ein Basisteil in der Vorrichtung gesetzt
ist, um die Fotolacklösung während oder nach einer
Abtastoperation auszuhärten.
Bevor entsprechend einer solchen Vorrichtung ein Fo
tolackmuster gebildet wird und ein Ätzschritt oder ähn
liches ausgeführt wird, kann ein Muster auf eine zu
überprüfende Aufzeichnungsplatte gedruckt werden, wo
durch der Verlust von Operationszeit und Materialien in
folge von Musterirrtümern verhindert wird.
Fig. 10 zeigt eine Anordnung nach einer anderen Aus
führungsform, welche bestimmt ist, sowohl eine Fotolack
lösung als auch eine weiße Pigmenttinte zu injizieren.
Dieselben Bezugszeichen in Fig. 10 bezeichnen dieselben
Teile wie in Fig. 9, und eine detaillierte Beschreibung
davon wird ausgelassen.
In dieser Ausführungsform ist ein Lösungströpfchen-
Injektionskopf 112′, welcher die weiße Pigmenttinte
verwendet, an einem Halter 114 zusammen mit einem Foto
lack-Lösungströpfchen-Injektionskopf 111 befestigt, und
ein Zuführungsbolzen 121′ ist angeordnet, um die weiße
Pigmenttinte dem Lösungströpfchen-Injektionskopf 112′
zuzuführen. Als weiße Pigmenttinte kann eine Tinte für
Tintenstrahldruck zum Drucken von Zeichen und Symbolen
auf einer bekannten Bandkassette, einem bekannten IC-
Bauteil oder ähnlichem verwendet werden.
In dieser Vorrichtung sind eine Fotolackmuster-Si
gnalquelle 134 und eine Zeichen/Graphiksignalquelle 135
an eine Mustersignal-Empfangsschaltung angeschlossen.
Man bemerke, daß die Fotolackmuster-Signalquelle 134 und
die Zeichen/Graphiksignalquelle 135 als unabhängige Kom
ponenten gezeigt werden. Signale zu den zwei Komponenten
können jedoch von derselben Hosteinheit ausgegeben wer
den.
Mit dieser Anordnung wird zusätzlich zu der Foto
lackmusterbildung zum Ätzen einer gedruckten Schaltungs
platine eine Druckoperation durch Verwendung eines wei
ßen Pigments durchgeführt, um beispielsweise den Namen
und Positionen von Teilen als Indizes zu drucken, wel
che verwendet werden, um die Teile auf der gedruckten
Schaltungsplatine anzubringen.
Wenn beim Bilden eines Fotolackmusters zuerst ein
Signal von der Fotolackmuster-Signalquelle 134 einer Mu
stersignal-Empfangsschaltung 126 eingegeben wird, wird
die Vorrichtung auf dieselbe Art, wie hinblicklich der
in Fig. 9 gezeigten Ausführungsform beschrieben, betä
tigt. Wenn eine Druckoperation unter Verwendung eines
weißen Pigments durchgeführt werden soll, wird der Kopf
112′ unter Verwendung eines Kopfwahl-Bestimmungsab
schnittes 133 bestimmt. Wenn ein Signal von der Zei
chen/Graphiksignalquelle 135 der Mustersignal-Empfangs
schaltung 126 eingegeben wird, wird der Kopf 112′ durch
eine Kopfansteuerung 129 angesteuert, um die weiße Pig
menttinte zu injizieren.
In diesem Fall wird die Operation der Kopfansteue
rung durch den Bestimmungsabschnitt 133 in Übereinstim
mung mit einem Originalsignal gesteuert. Wenn beispiels
weise ein elektrisches Schaltungsmuster auf einer Ober
fläche einer gedruckten Schaltungsplatine gebildet wird,
während ein Zeichen oder ein Graphikmuster auf der ande
ren Oberfläche mit einer weißen Pigmenttinte gedruckt
wird, oder wenn ein Zeichen oder Graphikmuster auf ein
derartiges elektrisches Schaltungsmuster auf einer Pla
tine mit einer weißen Pigmenttinte gedruckt wird, ist
die Ausrichtung des Musters und des Zeichen oder Gra
phikmusters wichtig.
Für die Ausrichtung des Musters und des Zeichens
oder des Graphikmusters muß das Basisteil genau auf ei
ner Bewegungshaltebasis 123 angebracht sein. Man bemer
ke, daß um beispielsweise einen Fehler der Anbringungs
positionen der zwei Köpfe auf der Vorrichtungsseite oder
die Ursprungskoordinaten der oberen und unteren Muster
zeichnungen zu korrigieren, die Bedingungen für die Si
gnalfolge-Umwandlung auf der Basis eines Befehls von der
Steuerschaltung 132 verändert werden können. Alternativ
können die Operationen einer Hauptabtast-Motoransteue
rung 130 und einer Unterabtast-Motoransteuerung 131 ge
steuert werden, um die Abtastregionen der Köpfe zu ver
ändern, um Positionsausrichtung durchzuführen.
Entsprechend der oben beschriebenen Anordnung kann
das Drucken von Zeichen und Graphikmustern mit einem
weißen Pigment, welches für einen Prozeß einer gedruck
ten Schaltungsplatine unter Verwendung eines Fotolackmu
sters erfordert wird, und Zeigen hoher Prozeßfrequenz
leicht unter Verwendung derselben Vorrichtung ausgeführt
werden. Da zusätzlich Musterbildung durch dieselbe Vor
richtung durchgeführt wird, kann die Präzision einer
Ausrichtung eines Muster und von Zeichen leicht verbes
sert werden.
Gemäß einer anderen Variation werden beide Köpfe
verwendet, um eine Fotolacklösung zu injizieren, wobei
einer der Köpfe als Ersatzkopf verwendet wird. Sogar
wenn bei dieser Anordnung der andere Kopf, welcher tat
sächlich verwendet wird, versagt, kann die Operation
stetig durch den Ersatzkopf ohne Unterbrechung durchge
führt werden.
Fig. 11 zeigt eine Ausführungsform einer Fotolackmu
ster bildenden Vorrichtung, welche für ein flexibles
Plattenbasisteil verwendet wird. Dieselben Bezugszeichen
in Fig. 11 bezeichnen dieselben Teile wie in Fig. 9,
und eine detaillierte Beschreibung davon wird ausgelas
sen.
Ein flexibles Plattenbasisteil 141, welches um eine
Rolle 140 gewunden ist, ist um eine Förderrolle 144 über
eine Plattenrolle 142 zur Beibehaltung einer ortsbeweg
lichen Position bei einer vorherbestimmten Position ge
wunden. Klemmrollen 143 und 145 werden jeweils gegen die
Rollen getrieben, um das Plattenbasisteil vor einem Ab
gleiten zu bewahren. Ein Unterabtastmotor 146 ist an die
Plattenrolle 142 gekoppelt, um die Plattenrolle 142
schrittweise zu drehen, um das Plattenbasisteil 141 in
Unterabtastrichtung vorzuschieben. Ein Lösungströpfchen-
Injektionskopf 148, welcher eine Fotolack-Lösungspatrone
147 besitzt und der Injektion von Lösungströpfchen einer
Fotolacklösung dient, ist auf einer Bewe
gungs/Abtastbasis 150 angebracht, welche verschieblich
auf Führungsschienen 149 und 150 angebracht ist. Eine
Ultraviolett-Lichtquelle 152 zum Aushärten eines Foto
lackmusters ist zwischen der Plattenrolle 142 und der
Förderrolle 144 angeordnet.
In diesem Fall ist beispielsweise die flexible Basis
eine flexible gedruckte Schaltungsplatine, welche norma
lerweise durch Bonden einer Kupferschicht auf einer hit
zebeständigen Harzschicht sowie einer Polyimidschicht
erhalten wird. Wenn ein solches Basisteil verwendet
wird, wird das Basisteil extrahiert, wobei die kupfer
plattierte Oberfläche dem Lösungströpfchen-Injektions
kopf 148 gegenübersteht, und wird durch die Plattenrolle
142 positioniert. Da in diesem Fall keine externe Kraft
auf das Plattenbasisteil 141 an dem Positionierungsteil
wirkt, wird die Plattenrolle 142 als Rückseitenoberflä
chen-Halteeinrichtung nicht notwendigerweise erfordert.
Beispielsweise können Rollen oberhalb und unterhalb der
Lösungströpfchen-Injektionsposition angeordnet werden,
um eine ebene Oberfläche unter Spannung beizubehalten.
Wenn das Basisteil durch die Plattenrolle 142 posi
tioniert wird, wird der Lösungströpfchen-Injektionskopf
148 betätigt, und die Bewegungs/Abtastbasis 151 gleitet
auf den Führungsschienen 149 und 150, um Lösungströpf
chen auf eine gurt- bzw. manschettenähnlichen Region zu
injizieren, wodurch ein Fotolackmuster gebildet wird.
Wenn das gurt- bzw. manschettenähnliche Fotolackmuster
in der Hauptabtastrichtung gebildet wird, wird der Un
terabtastmotor 146 gedreht, um die Plattenrolle 142 um
einen vorherbestimmten Betrag zu drehen, um das Platten
basisteil 141 zu versetzen, wodurch eine Unterabtastope
ration durchgeführt wird. Die Fotolacklösung, welche auf
das Plattenbasisteil injiziert worden ist, wird von der
Ultraviolett-Lichtquelle 152 ausgehärtet.
In der oben beschriebenen Anordnung ist ein plat
tenähnliches Basisteil in Form einer Rolle gewunden und
wird sequentiell vorgeschoben, und es wird eine Unterab
tastoperation durch Vorschieben des Plattenbasisteils
unter Verwendung der Rolle durchgeführt. Daher kann die
Unterabtasteinrichtung vereinfacht werden.
Wenn darüber hinaus Muster aufeinanderfolgend gebil
det werden, während aufeinanderfolgend ein Basisteil
vorgeschoben wird, kann automatisch eine große Anzahl
von Fotolackmustern gebildet werden.
Bei einem Ätzprozeß für das oben beschriebene flexi
ble Plattenbasisteil müssen sowohl die obere als auch
die untere Oberfläche des Plattenteils oft bearbeitet
werden wie bei der Bildung einer doppelseitigen gedruck
ten Schaltungsplatine.
Fig. 12 zeigt eine Ausführungsform der Fotolackmu
ster bildenden Vorrichtung zur Bearbeitung der oberen
und unteren Oberfläche eines flexiblen
Plattenbasisteils. Dieselben Bezugsnummern in Fig. 12
bezeichnen dieselben Teile wie in Fig. 11, und eine de
taillierte Beschreibung davon wird ausgelassen. Man be
merke, daß ein Schaltungssystem so wie eine Steuerschal
tung bei der Zeichnung ausgelassen worden ist.
Zusätzlich zu einer Anordnung zur Bildung eines Fo
tolackmusters auf einer Oberfläche eines
Plattenbasisteils, dessen Anordnung ähnlich ist der oben
beschriebenen Ausführungsform, enthält die Vorrichtung
dieser Ausführungsform eine zweite Plattenrolle 153 zum
Umkehren eines hereinkommenden Plattenbasisteils 141′,
und eine ähnliche Anordnung zur Bildung eines Fotolack
musters auf der entgegengesetzten Oberfläche, dessen An
ordnung durch eine Klemmrolle 154, eine Fotolack-Lö
sungspatrone 155, einen Fotolack-Lösungströpfchen-Injek
tionskopf 156, Führungsschienen 157 und 158, eine Bewe
gungs/Abtastbasis 159, eine Ultraviolett-Lichtquelle 160
und eine Aufnahmerolle 161 gebildet wird.
Mit dieser Anordnung wird das Plattenbasisteil 141′
von einer Zufuhrrolle 140 vorgeschoben, um um die Auf
nahmerolle 161 herumgewunden zu werden. Das Basisteil
141′ wird auf die Oberflächen der zwei Plattenrollen 144
und 153 positioniert, und Fotolackmuster werden an den
jeweiligen Positionen gebildet. Die Fotolacklösung wird
durch eine Ultraviolett-Lichtquelle 152 und die Ultra
violett-Lichtquelle 160 ausgehärtet. Das Basisteil, wel
ches das darauf gebildete Fotolackmuster besitzt, wird
danach durch die Aufnahmerolle 161 aufgenommen.
Wie oben beschrieben worden ist, wird in den Vor
richtungen der in Fig. 11 und 12 gezeigten Ausführungs
formen ein flexibles Plattenbasisteil von der Rolle ex
trahiert und wird vorgeschoben, um eine Unterabtastope
ration durchzuführen. Darüber hinaus können Fotolackmu
ster auf der unteren und oberen Oberfläche des Basis
teils gleichzeitig gebildet werden. Daher können Foto
lackmuster effizient mit einer sehr einfachen Anordnung
gebildet werden. Des weiteren kann eine solche Vorrich
tung verwendet werden, um eine kleine Anzahl von Foto
lackmustern als Probenprodukte zu bilden, und kann eben
so als einfache Produktionsvorrichtung bei einer kleinen
Produktionsstätte verwendet werden.
Claims (13)
1. Eine Fotolackmuster bildende Vorrichtung zur Bil
dung einer Fotolackschicht mit einem vorherbestimmten Mu
ster auf einer Oberfläche eines zu bearbeitenden Basisteils
(38), wobei die Fotolackschicht verwendet wird für einen
darauffolgenden Verarbeitungsschritt des Hervorrufens einer
Veränderung in einem Oberflächenteil, welcher keine Foto
lackschicht darauf gebildet besitzt, auf der Basis eines
Merkmalsunterschiedes zwischen Oberflächenteilen infolge
des Vorhandenseins bzw. der Abwesenheit der
Fotolackschicht, dadurch gekennzeichnet, daß die
Vorrichtung:
einen Lösungströpfchen-Injektionskopf (32) zum Injizie
ren einer ultraviolett-aushärtenden Harzlösung in Überein
stimmung mit einem Ansteuerungssignal;
eine Basisteilhalteeinrichtung (34);
eine Bewegungs/Abtasteinrichtung zum Bewegen des Lö sungströpfchen-Injektionskopfes (32) und des Basisteils re lativ zueinander;
eine Mustersignalschaltung (40, 41) zum Empfan gen/Erzeugen eines Fotolackmustersignals;
eine Signalwandlungs/Kopfansteuerungsschaltung (42, 43) zum Umwandeln des Mustersignals und Bilden eines Kopfan steuerungssignals; und
eine ultraviolette Lichtquelle (53) aufweist, wobei die ultraviolett-aushärtende Harzlösung direkt auf das Basis teil (38) in Übereinstimmung mit dem Mustersignal injiziert und gehärtet wird.
eine Basisteilhalteeinrichtung (34);
eine Bewegungs/Abtasteinrichtung zum Bewegen des Lö sungströpfchen-Injektionskopfes (32) und des Basisteils re lativ zueinander;
eine Mustersignalschaltung (40, 41) zum Empfan gen/Erzeugen eines Fotolackmustersignals;
eine Signalwandlungs/Kopfansteuerungsschaltung (42, 43) zum Umwandeln des Mustersignals und Bilden eines Kopfan steuerungssignals; und
eine ultraviolette Lichtquelle (53) aufweist, wobei die ultraviolett-aushärtende Harzlösung direkt auf das Basis teil (38) in Übereinstimmung mit dem Mustersignal injiziert und gehärtet wird.
2. Eine Fotolackmuster bildende Vorrichtung für eine
gedruckte Schaltungsplatine zum Bilden einer Fotolack
schicht mit einem gewünschten Schaltungsmuster auf einer
Oberfläche einer gedruckten Schaltungsplatine (52), wobei
die Fotolackschicht für einen darauffolgenden Bearbeitungs
schritt des Auflösens/Entfernens eines Oberflächenteils
verwendet wird, welcher keine darauf gebildete Fotolack
schicht aufweist, auf der Basis eines Unterschiedes zwi
schen Oberflächenteilen infolge des Vorhandenseins bzw. der
Abwesenheit der Fotolackschicht, dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorrichtung:
einen Lösungströpfchen-Injektionskopf (32) zum Injizie
ren von Lösungströpfchen einer Fotolacklösung in Überein
stimmung mit einem Ansteuerungssignal;
eine Halteeinrichtung für eine gedruckte Schaltungspla tine (50);
eine Bewegungs/Abtasteinrichtung (31) zum Bewegen des Lösungströpfchen-Injektionskopfes und der gedruckten Schal tungsplatine relativ zueinander;
eine Empfangsschaltung (41) zum Empfangen eines Schal tungsmusterzeichnungssignals; und
eine Signalwandlungs/Kopfansteuerungsschaltung (42, 43) zum Umwandeln des empfangenen Signals und Bilden eines Kopfansteuerungssignals aufweist,
wobei die Fotolacklösung direkt auf die gedruckte Schaltungsplatine injiziert wird, um ein Muster in Überein stimmung mit dem Schaltungsmusterzeichensignal zu bilden.
eine Halteeinrichtung für eine gedruckte Schaltungspla tine (50);
eine Bewegungs/Abtasteinrichtung (31) zum Bewegen des Lösungströpfchen-Injektionskopfes und der gedruckten Schal tungsplatine relativ zueinander;
eine Empfangsschaltung (41) zum Empfangen eines Schal tungsmusterzeichnungssignals; und
eine Signalwandlungs/Kopfansteuerungsschaltung (42, 43) zum Umwandeln des empfangenen Signals und Bilden eines Kopfansteuerungssignals aufweist,
wobei die Fotolacklösung direkt auf die gedruckte Schaltungsplatine injiziert wird, um ein Muster in Überein stimmung mit dem Schaltungsmusterzeichensignal zu bilden.
3. Eine Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Bewegungs/Abtasteinrichtung (31) zum Bewe
gen des Lösungströpfchen-Injektionskopfes (32) und der ge
druckten Schaltungsplatine (52) relativ zueinander eine
Hauptabtasteinrichtung (25) zum Hin- und Herbewegen des Lö
sungströpfchen-Injektionskopfes (32) aufweist, wobei der
Kopf auf einer Bewegungs/Abtastbasis angeordnet ist, und
eine Unterabtasteinrichtung (30′) zum relativen Bewegen
der gedruckten Schaltungsplatine in einer Richtung senk
recht zu der Bewegungs/Abtastrichtung, wobei ein Bewegungs
betrag derart eingestellt ist, daß eine vollständige Ober
fläche der gedruckten Schaltungsplatine (52) durch die
Hauptabtast- und Unterabtasteinrichtung (25, 30′) abgetastet
wird, wobei der Lösungströpfchen-Injektionskopf (32) eine
Abtastregion aufweist, so daß die Fotolacklösung auf eine
gurt- bzw. manschettenähnliche Abtastregion durch eine
Hauptabtastoperation injiziert wird, und die gurt- bzw.
manschettenähnliche Abtastregion sich in eine ebene
Abtastregion durch eine Unterabtastoperation ausdehnt.
4. Eine Fotolackmuster bildende Vorrichtung zum Bil
den einer Fotolackschicht mit einem vorherbestimmten Muster
auf einer Oberfläche eines zu bearbeitenden Basisteils (38),
wobei die Fotolackschicht für einen darauffolgenden Bear
beitungsschritt des Hervorrufens einer Veränderung in einem
Oberflächenteil verwendet wird, welcher keine darauf gebil
dete Fotolackschicht besitzt, auf der Basis eines
Merkmalsunterschieds zwischen Oberflächenteilen infolge des
Vorhandenseins bzw. der Abwesenheit der Fotolackschicht,
dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung:
einen Lösungströpfchen-Injektionskopf (32) zum Injizie ren einer Fotolacklösung in Übereinstimmung mit einem An steuerungssignal;
eine Basisteilhalteeinrichtung (34);
eine Abtasteinrichtung (31) zum Bewegen des Lö sungströpfchen-Injektionskopfes (32) und des Basisteils (38) relativ zueinander;
eine Mustersignalschaltung (40, 41) zum Empfan gen/Erzeugen eines Fotolackmustersignals;
eine Signalwandlungs/Kopfansteuerungsschaltung (42, 43) zum Umwandeln des Mustersignals und Bilden eines Kopfan steuerungssignals; und
eine Steuerschaltung (46) zum Steuern des Mustersignals und einer Operation der Abtasteinrichtung aufweist,
wobei die Steuerschaltung (46) eine Steuerbetriebsart des Durchführens von Lösungströpfcheninjektion hinblicklich desselben Teils des Basisteils (52) einer Mehrzahl von Malen auf der Basis desselben Mustersignals aufweist.
einen Lösungströpfchen-Injektionskopf (32) zum Injizie ren einer Fotolacklösung in Übereinstimmung mit einem An steuerungssignal;
eine Basisteilhalteeinrichtung (34);
eine Abtasteinrichtung (31) zum Bewegen des Lö sungströpfchen-Injektionskopfes (32) und des Basisteils (38) relativ zueinander;
eine Mustersignalschaltung (40, 41) zum Empfan gen/Erzeugen eines Fotolackmustersignals;
eine Signalwandlungs/Kopfansteuerungsschaltung (42, 43) zum Umwandeln des Mustersignals und Bilden eines Kopfan steuerungssignals; und
eine Steuerschaltung (46) zum Steuern des Mustersignals und einer Operation der Abtasteinrichtung aufweist,
wobei die Steuerschaltung (46) eine Steuerbetriebsart des Durchführens von Lösungströpfcheninjektion hinblicklich desselben Teils des Basisteils (52) einer Mehrzahl von Malen auf der Basis desselben Mustersignals aufweist.
5. Eine Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Steuerschaltung (46) eine Operationssteu
erbetriebsart aufweist, bei welcher durch eine Reihe von
Operationen, nachdem ein vollständiges Fotolackmuster auf
einer Basisteiloberfläche gebildet worden ist, dasselbe Mu
ster gebildet wird, welches dieselbe Basisteiloberfläche
auf der Basis desselben Mustersignals überlappt.
6. Eine Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Lösungströpfchen-Injektionskopf (32) ein
Kopf zum Injizieren von Lösungströpfchen ist, welche eine
Breite entsprechend einer Mehrzahl von Punkten in einer Un
terabtastrichtung aufweist und eine gurt- bzw. manschet
tenähnliche Abtastregion durch eine Hauptabtastregion bil
den, und
wobei die Steuerschaltung (46) eine Operationssteuerbe triebsart aufweist, bei welcher die gurt- bzw. manschet tenähnlichen Abtastregionen in die Unterabtastrichtung ver schoben werden, um sich einander aufeinanderfolgend zu überlappen, und wobei die Abtastregionen sich in eine ebene Region durch aufeinanderfolgendes Injizieren von Mustern ausdehnen, um sich einander auf dem Basisteil auf der Basis desselben Mustersignals zu überlappen.
wobei die Steuerschaltung (46) eine Operationssteuerbe triebsart aufweist, bei welcher die gurt- bzw. manschet tenähnlichen Abtastregionen in die Unterabtastrichtung ver schoben werden, um sich einander aufeinanderfolgend zu überlappen, und wobei die Abtastregionen sich in eine ebene Region durch aufeinanderfolgendes Injizieren von Mustern ausdehnen, um sich einander auf dem Basisteil auf der Basis desselben Mustersignals zu überlappen.
7. Eine Fotolackmuster bildende Vorrichtung, gekenn
zeichnet durch:
einen ersten Injektionskopf (111) zum Injizieren von Lö sungströpfchen einer Fotolacklösung auf ein zu bearbeiten des Basisteil;
einen zweiten Injektionskopf (112), welcher unabhängig von dem ersten Injektionskopf (111) angeordnet ist, zum In jizieren von Lösungströpfchen;
eine Abtasteinrichtung (113, 123) zum Abtasten der ersten und zweiten Injektionsköpfe und des Basisteils relativ zu einander;
eine Empfangsschaltung (126) zum Empfangen eines Muster bildsignals;
eine Signalfolge-Wandlungsschaltung (127) zum Umwandeln des Musterbildsignals, welches von der Empfangsschaltung in Übereinstimmung mit einer Anordnung jedes der Injektions köpfe empfangen worden ist;
eine Wahleinrichtung (133) zum Auswählen eines der In jektionsköpfe; und
eine Steuereinrichtung (132) zum Steuern von Operationen der Injektionsköpfe (111, 112) und der Abtasteinrichtung (113, 123).
einen ersten Injektionskopf (111) zum Injizieren von Lö sungströpfchen einer Fotolacklösung auf ein zu bearbeiten des Basisteil;
einen zweiten Injektionskopf (112), welcher unabhängig von dem ersten Injektionskopf (111) angeordnet ist, zum In jizieren von Lösungströpfchen;
eine Abtasteinrichtung (113, 123) zum Abtasten der ersten und zweiten Injektionsköpfe und des Basisteils relativ zu einander;
eine Empfangsschaltung (126) zum Empfangen eines Muster bildsignals;
eine Signalfolge-Wandlungsschaltung (127) zum Umwandeln des Musterbildsignals, welches von der Empfangsschaltung in Übereinstimmung mit einer Anordnung jedes der Injektions köpfe empfangen worden ist;
eine Wahleinrichtung (133) zum Auswählen eines der In jektionsköpfe; und
eine Steuereinrichtung (132) zum Steuern von Operationen der Injektionsköpfe (111, 112) und der Abtasteinrichtung (113, 123).
8. Eine Fotolackmuster bildende Vorrichtung nach An
spruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtasteinrichtung
(113, 123) eine Haltebasis (123) aufweist, welche zum Halten
sowohl des Basisteils als auch einer Aufzeichnungsplatte
geeignet ist, und daß der zweite Injektionskopf (112) eine
Tinte injiziert, welche an der Aufzeichnungsplatte anhaf
tet, um ein Farbbild zu bilden.
9. Eine Fotolackmuster bildende Vorrichtung nach An
spruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Basisteil ein Ba
sisteil einer gedruckten Verdrahtung ist, wobei der zweite
Injektionskopf eine weiße Pigmenttinte zum Bilden eines
weißen Pigmentbildes injiziert, und die Empfangsschaltung
ein Signal des Verdrahtungsmusters und ein Zei
chen/Graphiksignal empfängt, welche verwendet werden, um
Drucken auf dem Basisteil der gedruckten Verdrahtung durch
zuführen.
10. Eine Fotolackmuster bildende Vorrichtung, gekenn
zeichnet durch:
eine Rolle (140), um welche ein zu bearbeitendes plat tenähnliches Basisteil (141) herumgewunden wird;
eine Fördereinrichtung (144) zum Befördern des Basis teils (141), welches von der Rolle (140) vorgeschoben wird;
eine Halteeinrichtung (142) zum Halten des beförderten Basisteils an einer vorherbestimmten ortsbeweglichen Position; und
einen Injektionskopf (148), welcher angeordnet ist, um der vorherbestimmten Position gegenüberzustehen, zum Inji zieren von Lösungströpfchen einer Fotolacklösung.
eine Rolle (140), um welche ein zu bearbeitendes plat tenähnliches Basisteil (141) herumgewunden wird;
eine Fördereinrichtung (144) zum Befördern des Basis teils (141), welches von der Rolle (140) vorgeschoben wird;
eine Halteeinrichtung (142) zum Halten des beförderten Basisteils an einer vorherbestimmten ortsbeweglichen Position; und
einen Injektionskopf (148), welcher angeordnet ist, um der vorherbestimmten Position gegenüberzustehen, zum Inji zieren von Lösungströpfchen einer Fotolacklösung.
11. Eine Fotolackmuster bildende Vorrichtung nach An
spruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung des
weiteren einen anderen Injektionskopf (156) aufweist, wel
cher an einer Oberfläche entgegengesetzt dem Injektionskopf
(148) angeordnet ist, welcher hinblicklich des Basisteils
(141′) angeordnet ist, welches von der Rolle (140) vorgescho
ben wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4329338A DE4329338A1 (de) | 1993-08-31 | 1993-08-31 | Verfahren und Vorrichtung zum Bilden eines Fotolackmusters |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4329338A DE4329338A1 (de) | 1993-08-31 | 1993-08-31 | Verfahren und Vorrichtung zum Bilden eines Fotolackmusters |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4329338A1 true DE4329338A1 (de) | 1995-03-02 |
Family
ID=6496465
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4329338A Withdrawn DE4329338A1 (de) | 1993-08-31 | 1993-08-31 | Verfahren und Vorrichtung zum Bilden eines Fotolackmusters |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4329338A1 (de) |
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1998008144A1 (de) * | 1996-08-19 | 1998-02-26 | Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. | Verfahren und vorrichtung zum auftragen von fotoresistlack auf nicht ebene grundkörperoberflächen |
| WO2001011426A1 (en) * | 1999-05-27 | 2001-02-15 | Patterning Technologies Limited | Method of forming a masking pattern on a surface |
| WO2002094580A1 (de) * | 2001-05-22 | 2002-11-28 | Berndorf Band Gesmbh | Verfahren zum strukturieren von endlosen bändern für pressen |
| GB2379414A (en) * | 2001-09-10 | 2003-03-12 | Seiko Epson Corp | Method of forming a large flexible electronic display on a substrate using an inkjet head(s) disposed about a vacuum roller holding the substrate |
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| CN106918857A (zh) * | 2017-04-18 | 2017-07-04 | 仇凯弘 | 一种制备纳米光栅的装置和方法 |
| JP2022015624A (ja) * | 2020-07-09 | 2022-01-21 | コニカミノルタ株式会社 | 製版装置および製版方法 |
-
1993
- 1993-08-31 DE DE4329338A patent/DE4329338A1/de not_active Withdrawn
Cited By (15)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US6294020B1 (en) | 1996-08-19 | 2001-09-25 | Heidelberger Druckmaschinen Ag | Device for applying photoresist to a base body surface |
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| CN106918857B (zh) * | 2017-04-18 | 2021-09-14 | 福建中晶科技有限公司 | 一种制备纳米光栅的装置和方法 |
| JP2022015624A (ja) * | 2020-07-09 | 2022-01-21 | コニカミノルタ株式会社 | 製版装置および製版方法 |
| JP7613011B2 (ja) | 2020-07-09 | 2025-01-15 | コニカミノルタ株式会社 | 製版装置および製版方法 |
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|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |