DE4328737A1 - Manuelle Traghilfe für längliche Transportgüter - Google Patents
Manuelle Traghilfe für längliche TransportgüterInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine manuelle Traghilfe für läng
liche Transportgüter, wie z. B. Rohre oder Profile, gemäß
den Merkmalen im Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
In vielen Lager-, Fertigungs- und Umformstätten ist es
häufig unumgänglich, langgestreckte Transportgüter, wie
z. B. Rohre oder Profile (I-förmige Profile, Rinnenpro
file) von Hand zu verlagern. Hierbei ergreifen in der Re
gel zwei Personen das zu verlagernde Transportgut an den
Enden und bringen es von einer Stelle zur anderen. Dazu
müssen sich die Personen zunächst bücken, dann mit den
Händen das Transportgut formschlüssig erfassen und sich
anschließend mit dem Transportgut aufrichten. Wie das
Transportgut erfaßt wird, bleibt hierbei der Geschick
lichkeit der einzelnen Person überlassen. Auch spielen
Körpergröße, Körperkraft und Finger- bzw. Handabmessungen
eine nicht unwesentliche Rolle, wie sicher das jeweilige
Transportgut erfaßt und verlagert wird. Darüberhinaus ist
zu beachten, daß die Enden der in Rede stehenden
Transportgüter fast immer einem voraufgehenden Bearbei
tungsgang unterworfen waren und daher meistens scharfe
Kanten aufweisen. Fingerverletzungen sind in diesen Fäl
len trotz Sicherheitshandschuhe nicht immer auszuschlie
ßen. Ferner können die Transportgüter aus den Händen
gleiten und dadurch Bein- und/oder Fußverletzungen her
beiführen. Beschädigungen der Transportgüter sowie der
Aufprallflächen sind ebenfalls nicht zu vermeiden. Sollen
beispielsweise Rohre mit Losflanschen transportiert wer
den, so können die den Transport wahrnehmenden Personen
mit ihren Fingern zwischen die Losflansche und die fest
mit den Rohren verbundenen Hilfsflansche geraten und die
Finger dann eingeklemmt werden. Neben den vorstehend ge
schilderten Verletzungsgefahren besteht außerdem die Mög
lichkeit, daß sich die Personen Rückgratverletzungen zu
ziehen, weil sie die Transportgüter nicht ordnungsgemäß
anheben und in eine die Wirbelsäule nicht schädigende
einwandfreie Transporthaltung bringen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine manuelle
Traghilfe zu schaffen, die es mit der Verlagerung von
länglichen Transportgütern beauftragten Personen erlaubt,
diese einwandfrei ergreifen, hochheben, sicher transpor
tieren und ebenso problemlos wieder absetzen zu können.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht nach der Erfindung in
den im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 aufge
führten Merkmalen.
Den mit der Verlagerung von länglichen Transportgütern
beauftragten Personen wird jetzt eine Traghilfe zur Ver
fügung gestellt, die sowohl transporttechnisch als auch
sicherheitstechnisch den gestellten Anforderungen genügt.
Sie umfaßt grundsätzlich einen zangenartigen Tragkörper,
der stirnseitig des jeweiligen Transportguts angeklemmt
wird. Das heißt, die Personen brauchen nur noch die Trag
hilfe in die Hand zu nehmen, stirnseitig an das Trans
portgut anzusetzen und den Tragkörper anzuheben. Bei die
sem Anheben wird der Tragkörper sicher am Transportgut
verspannt, wobei die Verspannkraft durch das Gewicht des
Transportguts bestimmt wird.
Der Tragkörper weist einen mit ihm starr verbundenen Wi
derlagerschenkel sowie einen relativ zum Widerlagerschen
kel schwenkbaren Klemmschenkel mit zwei ungleich langen
Hebelarmen auf. Dadurch, daß beim Anheben der lange He
belarm nach oben gezogen wird, gelangt der kurze Hebelarm
dem Widerlagerschenkel gegenüberliegend am Transportgut
zur Anlage und klemmt dieses ein. Die Personen können
dann unter ergonomischen Gesichtspunkten, Stichwort
"Humanisierung der Arbeitswelt", das Transportgut anhe
ben, verlagern und wieder absetzen. Sie kommen nicht mehr
mit ihren Fingern in einen Kontakt mit dem Transportgut.
Verletzungen der Finger werden folglich ausgeschlossen.
Auch kann das Transportgut jetzt unter Einsatz der erfin
dungsgemäßen Traghilfe so angehoben werden, daß Wirbel
säulenschäden der den Transport bewirkenden Personen ver
mieden werden. Schließlich kann das Transportgut auch
nicht mehr unbeabsichtigt aus den Händen gleiten und
Bein- sowie Fußverletzungen herbeiführen. Die Traghilfe
ist einfach aufgebaut und von daher leicht zu fertigen.
Sie kann bei geringem Gewicht dennoch stabil genug ausge
legt werden. Bedienungsprobleme gibt es nicht.
Die Traghilfe kann aus Stahl oder Kunststoff bestehen
bzw. in Verbundbauweise ausgeführt sein.
Eine vorteilhafte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
manuellen Traghilfe wird in den Merkmalen des Pa
tentanspruchs 2 gesehen. Diese Traghilfe dient insbeson
dere dem Transport von Rohren mit und ohne endseitige
Flansche. Der Tragkörper ist in der Seitenansicht
rechteckig konfiguriert und mit einer Grifftasche verse
hen, die umfangsseitig geschlossen ist. Dieses Merkmal
trägt ebenfalls mit dazu bei, Hand- und Fingerverletzun
gen zu unterbinden. Von einer Stirnfläche des Tragkörpers
steht in etwa mittiger Höhe ein Zapfen ab. Bevorzugt han
delt es sich um einen zylindrischen Zapfen. Der Zapfen
kann mit dem Tragkörper einstückig ausgebildet sein.
Denkbar ist es aber auch, daß der Zapfen einen gesonder
ten Bauteil bildet und mit dem Tragkörper fest verbunden,
insbesondere verschweißt, ist. Ferner ist eine lösbare
Verbindung, beispielsweise eine Schraubverbindung, vor
stellbar. Der Klemmschenkel ist in einem längsgeschlitz
ten Längssteg des vergleichsweise schmalen Tragkörpers
vertikal verschwenkbar geführt. Querbewegungen sind je
doch ausgeschlossen. Am Ende des kurzen Hebelarms ist ein
hakenförmiges Klemmglied vorgesehen. Bevorzugt ist das
Klemmglied angespitzt. Die Spitze kann gehärtet sein.
Auch eine austauschbare gehärtete Spitze ist denkbar. Der
lange Hebelarm taucht in der Bereitschaftsstellung in die
Grifftasche ein.
Ergreift eine Person diesen Tragkörper, um beispielsweise
ein Rohr ohne Flansche zu transportieren, so faßt diese
Person mit den Fingern in die Grifftasche und untergreift
den langen Hebelarm des Klemmschenkels ohne Druck. Sie
führt dann den Zapfen in das Rohr ein, bis die zapfensei
tige Stirnfläche des Tragkörpers an der Rohrstirnseite
zur Anlage kommt. Hierbei gleitet das Klemmglied am Ende
des kurzen Hebelarms entlang der äußeren Oberfläche des
Rohrs. Hebt die Person dann den Tragkörper an, wird über
das Hebelverhältnis des Klemmschenkels eine Klemmkraft
zwischen Widerlagerschenkel und Klemmglied aufgebaut, die
den Tragkörper rutschsicher am Rohr festlegt.
Besitzt ein zu transportierendes Rohr einen Festflansch
mit Bohrungen, so wird der Zapfen in eine Bohrung einge
führt, während das hakenförmige Klemmglied den Flansch
übergreift. Auch hierbei erfolgt dann beim Anheben über
das Hebelverhältnis des Klemmschenkels eine einwandfreie
Verspannung des Tragkörpers am Rohr.
Dieselbe Transportweise ist dann bei einem Rohr mit Los
flansch und Hilfsflansch gegeben. Nach dem Ansetzen des
Tragkörpers liegt dessen Stirnfläche an der Stirnseite
des Hilfsflansches und der Zapfen faßt in eine Bohrung
des Losflansches, während der Losflansch durch das Klemm
glied an den Hilfsflansch gezogen wird.
Zur Erhöhung der Transportsicherheit sind die Merkmale
des Patentanspruchs 3 vorgesehen. Die wellenförmigen Aus
nehmungen sind so gestaltet und ggf. seitlich abge
schrägt, daß keine Verklemmungen der Finger erfolgen kön
nen. Alle Kanten sind gerundet. Die Finger schmiegen sich
konturengenau an die Ausnehmungen. Sie können nicht ab
rutschen.
Auch die Ausbildung der Stirnseiten der Grifftasche gemäß
Patentanspruch 4 trägt mit dazu bei, Hand- und/oder Fin
gerverletzungen zu vermeiden.
Die Höhe des den Klemmschenkel führenden Längsstegs des
Tragkörpers entsprechend Patentanspruch 5 gewährleistet
eine einwandfreie Führung des Klemmschenkels über seinen
gesamten Schwenkweg. Verkantungen und Verwindungen werden
unterbunden.
Ein vorteilhaftes Verhältnis des kurzen Hebelarms zum
langen Hebelarm des Klemmschenkels wird mit den Merkmalen
des Patentanspruchs 6 erzielt. Hierbei wird gezielt der
Stabilität des Tragkörpers Rechnung getragen.
Damit die erfindungsgemäße Traghilfe schnell und sicher
an ein Rohr angesetzt und von diesem auch wieder abgenom
men werden kann, ist gemäß den Merkmalen des Pa
tentanspruchs 7 durch Federkraft dafür Sorge getragen,
daß sich in der Bereitschaftsstellung das Klemmglied in
ausreichendem Abstand vom Widerlagerschenkel befindet.
Die Schere zwischen Widerlagerschenkel und Klemmglied ist
weit genug gespreizt.
Nach Patentanspruch 8 wird die Federkraft durch eine
Druckfeder gebildet, die sich einerseits am Tragkörper
und andererseits am kurzen Hebelarm des Klemmschenkels
abstützt. Dazu können sowohl im Tragkörper als auch im
kurzen Hebelarm zentrierende Aussparungen vorgesehen
sein. Bevorzugt gelangt eine Schraubendruckfeder zur An
wendung.
Sind gemäß den Merkmalen des Patentanspruchs 9 an beiden
Stirnflächen des Tragkörpers zapfenartige Widerlager
schenkel und zu diesen relativ verschwenkbare Klemmschen
kel vorgesehen, so ist es durch entsprechende unter
schiedliche Gestaltung (insbesondere Durchmesser) der
Zapfen möglich, mit ein und derselben Traghilfe unter
schiedlich große Rohre mit und/oder ohne Flansche trans
portieren zu können. Die Lagerhaltung wird somit verein
facht. Der zweite Klemmschenkel kann dann an dem ersten
Klemmschenkel vertikal verschwenkbar zwangsgeführt und
ebenso wie der erste Klemmschenkel unter den Einfluß ei
ner Federkraft gestellt sein, die den Klemmschenkel
grundsätzlich in die Bereitschaftsstellung verlagern
will. Zu diesem Zweck ist der führende Klemmschenkel ge
stuft ausgebildet.
Die Merkmale des Patentanspruchs 10 erlauben eine weitere
Anwendungsvariante der vorstehend beschriebenen Ausfüh
rungsform einer Traghilfe. An dem Tragkörper kann nun in
der Kettentasche eine Rundgliederkette lagearretiert wer
den. Diese Rundgliederkette kann beispielsweise um meh
rere Rohre geschlungen werden, so daß dann dieses Rohr
bündel gewissermaßen am langen Arm getragen und verlagert
werden kann. Es ist aber auch möglich, am Ende der Rund
gliederkette ein geeignetes Anschlagmittel lösbar vorzu
sehen, mit dessen Hilfe andere längliche Transportgüter
am langen Arm getragen vergleichsweise bequem verlagert
werden können.
Unter Anwendung der Merkmale des Patentanspruchs 11 kön
nen jeweils fünf aufeinanderfolgende Rundkettenglieder
eine konturengenaue Anlage in der Kettentasche finden.
Der im Patentanspruch 12 gekennzeichnete Arretierbolzen
durchsetzt quer die Kettentasche und erstreckt sich über
die Schenkel des auf der Stützfläche liegenden horizonta
len Rundkettenglieds. Die beiden Bogenbereiche der
angrenzenden vertikalen Rundkettenglieder kommen dann an
dem Arretierbolzen zur Anlage, so daß ein Verrutschen der
Rundgliederkette ausgeschlossen ist. Der Arretierbolzen
ist so ausgebildet, daß er durch eine Feder permanent im
Schließsinne beaufschlagt ist. Zum Öffnen der Ketten
tasche wird der Arretierbolzen mittels eines ihm zugeord
neten geeigneten Griffelements zurückgezogen. Nach dem
Einlegen der Rundgliederkette gleitet der Arretierbolzen
unter der Federkraft selbständig in die Schließstellung
zurück. Das Griffelement kann z. B. aus einer Rändelmutter
gebildet sein. Die Feder ist bevorzugt als Schrauben
druckfeder gestaltet.
Die Ausführungsform einer Traghilfe gemäß Patentanspruch
13 dient insbesondere der Handhabung und Verlagerung von
etwa U-förmigen Rinnenprofilen, die in gerader oder ge
krümmter Ausführung Bestandteile von im untertägigen
Bergbau verwendeten Streckenausbauten sind. Die konvexe
Krümmung des Widerlagerschenkels ist dabei der Innenkon
tur der Rinnenprofile in etwa angepaßt, während das end
seitig des Klemmschenkels vorgesehene V-förmige Klemm
glied entsprechend der Außenkontur eines Rinnenprofils
ausgebildet ist.
Wird eine derartige Traghilfe bis zum Vertikalsteg stirn
seitig an ein Rinnenprofil angesetzt, so klemmen dann
beim Erfassen des Handgriffs das trapezartige Klemmglied
und der zum Klemmglied konvex gekrümmte Widerlagerschen
kel das Rinnenprofil ein, so daß es dann leicht gehand
habt werden kann.
Der Handgriff ist bevorzugt als rotationssymmetrisches
Griffstück aus rutschfestem Kunststoff gebildet.
Um mehrere Profilklassen mit ein und derselben Traghilfe
handhaben zu können, sind entsprechend Patentanspruch 14
endseitig der Schenkel des Klemmglieds einander zuge
wandte Klemmstifte angeordnet. Diese Klemmstifte sind in
ihrer Längsachse verlagerbar und mithin auf die Dicke der
jeweiligen Rinnenprofile abstellbar. Die Enden der Klemm
stifte können gehärtet sein.
Ein zweckmäßiges Hebelverhältnis mit großer Klemmkraft
garantieren die Merkmale des Patentanspruchs 15.
Die Druckfeder entsprechend Patentanspruch 16 sorgt da
für, daß auch bei dieser Ausführungsform der Klemmschen
kel bei Nichtgebrauch der Traghilfe stets in die Bereit
schaftsstellung verschwenkt wird. Die Druckfeder ist be
vorzugt als Schraubendruckfeder ausgebildet.
Die bogenförmig konvexe Abschrägung des Widerlagerschen
kels gemäß Patentanspruch 17 gestattet es, auch ineinan
der gestapelte Rinnenprofile mit Hilfe der erfindungsge
mäßen Traghilfe problemlos nacheinander abheben und
transportieren zu können. Der Widerlagerschenkel kann da
bei in die Fugen zwischen zwei gestapelten Rinnenprofilen
geschoben werden.
Die Ausführungsform einer Traghilfe entsprechend den
Merkmalen des Patentanspruchs 18 dient bevorzugt dem
Transport von I-förmigen Profilen. Hierbei gelangen die
gabelartigen Widerlagerschenkel im Übergangsbereich von
dem Steg auf die angrenzenden beiden Flansche des I-Pro
fils zur Anlage, während das stiftartige Klemmglied am
Ende des Klemmschenkels auf der Außenseite des I-Profils
zur Anlage kommt.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand von in den Zeichnun
gen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 in der Seitenansicht eine manuelle Traghilfe
für Rohre;
Fig. 2 die Traghilfe gemäß Fig. 1 in der Drauf
sicht;
Fig. 3 im vertikalen Längsteilschnitt ein Rohr mit
Hilfsflansch und Losflansch mit angesetzter
Traghilfe gemäß den Fig. 1 und 2;
Fig. 4 im vertikalen Längsteilschnitt ein flansch
loses Rohr mit angesetzter Traghilfe gemäß
den Fig. 1 und 2;
Fig. 5 in der Seitenansicht eine weitere Ausfüh
rungsform einer Traghilfe für Rohre;
Fig. 6 die Traghilfe der Fig. 5 in der Draufsicht;
Fig. 7 in der Seitenansicht, teilweise im Längs
schnitt, eine Variante der Traghilfe der Fig.
1 und 2 zum Anschlagen einer Rundglie
derkette;
Fig. 8 in vergrößertem Maßstab in der Draufsicht die
Kettentasche der Traghilfe der Fig. 7;
Fig. 9 in der Seitenansicht die Traghilfe der Fig.
7 und 8 mit einem von einer Rundglieder
kette umschlungenen Rohrbündel;
Fig. 10 in der Seitenansicht eine Traghilfe für Rin
nenprofile;
Fig. 11 eine Stirnansicht der Traghilfe der Fig. 10;
Fig. 12 in perspektivischer Darstellung die stirnsei
tig an ein Rinnenprofil angesetzte Traghilfe
der Fig. 10 und 11;
Fig. 13 in der Seitenansicht eine Traghilfe für I-
Profile;
Fig. 14 die Traghilfe der Fig. 13 in der Draufsicht
und
Fig. 15 in perspektivischer Darstellung die stirnsei
tig an ein I-Profil angesetzte Traghilfe der
Fig. 13 und 14.
In den Fig. 1 bis 4 ist mit 1 eine manuelle Traghilfe
für längliche Transportgüter, wie z. B. Rohre 2, 2′ oder
Profile, bezeichnet.
Die Traghilfe 1 (siehe insbesondere Fig. 1 und 2)
weist einen in der Seitenansicht rechteckig konfigurier
ten, in den Eckbereichen 3 abgerundeten Tragkörper 4 mit
einer umfangsseitig geschlossenen, im wesentlichen ovalen
Grifftasche 5 auf. Die Grifftasche 5 ist durch zwei zu
einander parallel verlaufende Längsstege 6, 7 sowie durch
zwei ebenfalls zueinander parallel verlaufende Vertikal
stege 8, 9 begrenzt. Der oberhalb der Grifftasche 5 be
findliche Längssteg 6 ist höher als der untere Längssteg
7 ausgebildet und mit einem Längsschlitz 10 versehen, der
im Bereich der Grifftasche 5 in diese mündet. Die in
Längsrichtung der Grifftasche 5 liegenden Stirnseiten 11
sind gerundet. Die untere Längsseite 12 der Grifftasche 5
verläuft gerade.
Von der Stirnfläche 13 des Vertikalstegs 8 steht im etwa
mittleren Höhenbereich des Tragkörpers 4 ein kreisrunder
Zapfen 14 vor. Der Zapfen 14 erstreckt sich parallel zu
den Längsstegen 6, 7. Der Durchmesser D des Zapfens 14
entspricht nahezu der Dicke D1 des Tragkörpers 4 (Fig.
2). Der Zapfen 14 ist getrennt vom Tragkörper 4 herge
stellt, jedoch mit diesem fest verbunden.
Im Schnittpunkt des dem Zapfen 14 benachbarten Vertikal
stegs 8 mit dem oberen Längssteg 6 ist im Bereich des
Längsschlitzes 10 eine Schwenkachse 15 vorgesehen. Auf
dieser Schwenkachse 15 ist ein Klemmschenkel 16 mit zwei
ungleich langen Hebelarmen 17, 18 gelagert. Die Breite B
des Klemmschenkels 16 ist derart an die Breite B1 des
Längsschlitzes 10 angepaßt, daß der Klemmschenkel 16 mit
Gleitspiel in dem Längsschlitz 10 vertikal geführt ist
(Fig. 2).
Der über die Schwenkachse 15 oberhalb des Zapfens 14 über
die Stirnfläche 13 des Tragkörpers 4 vorstehende kurze
Hebelarm 17 des Klemmschenkels 16 ist am freien Ende mit
einem hakenförmigen Klemmglied 19 versehen. Dieses Klemm
glied 19 weist eine nach unten gerichtete gehärtete
Spitze 20 auf. In der Parallellage des kurzen Hebelarms
17 und des Zapfens 14 (Fig. 3 und 4) liegt die gehär
tete Spitze 20 etwa in der von der Stirnseite 21 des Zap
fens 14 gebildeten Ebene.
Der lange Hebelarm 18 des Klemmschenkels 16 ist untersei
tig als Handgriff HG gestaltet, wobei seine Unterseite 22
und die diesem benachbarte Unterseite 23 des oberen
Längsstegs 6 des Tragkörpers 4 mit an die Fingerkonturen
einer menschlichen Hand angepaßten wellenförmigen Ausneh
mungen 24, 25 versehen sind.
Ist die Unterseite 22 des langen Hebelarms 18 an die Un
terseite 23 des oberen Längsstegs 6 herangezogen (Fig.
3 und 4), verläuft die Oberseite 26 des Klemmschenkels 16
parallel zur Oberseite 27 des oberen Längsstegs 6.
Wie die Fig. 1 erkennen läßt, wird in der Bereitschafts
stellung der Klemmschenkel 16 durch eine Schraubendruck
feder 28 so im Uhrzeigersinn verlagert, daß der Handgriff
HG in die Grifftasche 5 eintaucht. Zu diesem Zweck ist
die Schraubendruckfeder 28 in eine oberseitige Ausnehmung
29 des dem Zapfen 14 benachbarten Vertikalstegs 8 sowie
in eine unterseitige Ausnehmung 30 im kurzen Hebelarm 17
des Klemmschenkels 16 eingebettet.
Soll ein Rohr 2 mit Losflansch 31 und Hilfsflansch 32 von
zwei Personen transportiert werden, so wird gemäß Fig. 3
die Traghilfe 1 bei gespreiztem Zapfen 14 und Klemmschen
kel 16 gemäß Fig. 1 so stirnseitig an das Rohr 2 ange
setzt, daß die zapfenseitige Stirnfläche 13 des Tragkör
pers 4 an der Stirnseite 33 des Hilfsflanschs 32 zur An
lage kommt und der Zapfen 14 über den Hilfsflansch 32
hinweg in eine Bohrung 34 des Losflansches 31 faßt. Er
greift dann eine Person die Traghilfe 1, so zieht sie den
Handgriff HG nach oben. Hierbei faßt das hakenförmige
Klemmglied 19 über den Losflansch 31, wobei die gehärtete
Spitze 20 hinter dem Losflansch 31 zu liegen kommt. Diese
einwandfreie Einklemmung wird beim Anheben durch das Ge
wicht des Rohrs 2 verstärkt.
Dieselbe Transportart wird angewendet, wenn in nicht nä
her dargestellter Weise ein Rohr nur mit einem Fest
flansch mit Bohrungen versehen ist.
Beim Transport eines Rohrs 2′ ohne endseitige Flansche
wird gemäß der Darstellung der Fig. 4 - allerdings bei
gespreiztem Zapfen 14 und Klemmschenkel 16 entsprechend
Fig. 1 - der Tragkörper 4 so weit an das Rohr 2′ heran
geschoben, bis seine zapfenseitige Stirnfläche 13 an der
Stirnfläche 35 des Rohrs 2′ zu liegen kommt. Der Zapfen
14 faßt dann in das Rohr 2′ ein und wird gegen die innere
Oberfläche 36 des Rohrs 2′ gezogen, wenn die Person die
Traghilfe 1 ergreift, den Handgriff HG nach oben zieht
und dabei den kurzen Hebelarm 17 des Klemmschenkels 16 so
an die äußere Oberfläche 37 des Rohrs 2′ drückt, daß die
gehärtete Spitze 20 zusammen mit dem Zapfen 14 die Rohr
wand 38 sicher zwischen sich ergreifen.
In den Fig. 5 und 6 ist eine Traghilfe 1′ in der Sei
tenansicht und in der Draufsicht veranschaulicht, bei
welcher an beiden Stirnflächen 13, 39 des Tragkörpers 4′
Zapfen 14, 40 vorgesehen sind. Diese Zapfen 14, 40 sind
im Durchmesser unterschiedlich gestaltet, um mit ein und
derselben Traghilfe 1′ unterschiedlich große Rohre 2, 2′
mit und/oder ohne Flansche 31, 32 transportieren zu kön
nen.
Die Zapfen 14, 40 wirken mit im Längsschlitz 10 des obe
ren Längsstegs 6 verschwenkbaren Klemmschenkeln 41, 42
zusammen. Hierbei ist der lange Hebelarm 43 des mit dem
im Durchmesser größeren Zapfen 14 zusammenwirkenden
Klemmschenkels 41 gestuft, und zwar derart, daß in der
durch die Stufung gebildeten oberseitigen Aussparung 44
der lange Hebelarm 45 des mit dem im Durchmesser kleine
ren Zapfen 40 zusammenwirkenden Klemmschenkels 42 geführt
ist.
Beide Klemmschenkel 41, 42 sind durch Schraubendruckfe
dern 28, 46 in die Bereitschaftsstellung verschwenkt. Die
Schraubendruckfedern 28, 46 stützen sich in oberseitigen
Ausnehmungen 29, 47 der Vertikalstege 8, 9 des Tragkör
pers 4′ sowie in unterseitigen Ausnehmungen 30, 48 der
kurzen Hebelarme 17, 49 der Klemmschenkel 41, 42 in der
Nähe der Schwenkachsen 15 ab. Auch am Ende des kurzen He
belarms 49 des Klemmschenkels 42 ist wie bei dem führen
den Klemmschenkel 41 ein hakenförmiges Klemmglied 19 vor
gesehen.
Durch Betätigung des Handgriffs HG am langen Hebelarm 43
des Klemmschenkels 41 können sowohl der kurze Hebelarm 17
des Klemmschenkels 41 auf den Zapfen 14 zu als auch der
kurze Hebelarm 49 des Klemmschenkels 42 auf den Zapfen 40
zu bewegt werden.
Die Ausführungsform einer Traghilfe 1′′ entsprechend den
Fig. 7 bis 9 erlaubt es, unter Verwendung des grund
sätzlichen Aufbaus des Tragkörpers 4 der Fig. 1 und 2
auch gebündelte Rohre 50 transportieren zu können.
Zu diesem Zweck (Fig. 8) ist auf der Innenseite 12 des
unteren Längsstegs 7′ eine sich über die gesamte Dicke D1
des Tragkörpers 4 erstreckende Kettentasche 51 zur lösba
ren Arretierung einer Rundgliederkette 52 vorgesehen.
Dazu sind am Boden der Kettentasche 51 eine Stützfläche
53 für ein horizontales Rundkettenglied 54, zwei die
Stützfläche 53 seitlich begrenzende gerundete Aussparun
gen 55 für die beiden nächsten horizontalen Rundketten
glieder 56 sowie zwei sich von der Stützfläche 53 aus in
die Aussparungen 55 erstreckende geneigte Nuten 57 für
die sich an das auf der Stützfläche 53 liegende horizon
tale Rundkettenglied 54 anschließenden vertikalen Rund
kettenglieder 58 vorgesehen.
Desweiteren lassen die Fig. 7 bis 9 erkennen, daß in
dem unteren Längssteg 7′ ein Arretierbolzen 59 zur Lage
arretierung der Rundgliederkette 52 in der Kettentasche
51 längsverschieblich gelagert ist. Der Arretierbolzen 59
ist so ausgebildet, daß er durch eine Schraubendruckfeder
60 permanent im Schließsinne beaufschlagt ist. Er liegt
dann in der Kettentasche 51 auf den Schenkeln des hori
zontalen Rundkettenglieds 54, wobei sich die bogenförmi
gen Abschnitte der angrenzenden vertikalen Rund
kettenglieder 58 an dem Arretierbolzen 59 abstützen. Zum
Öffnen der Kettentasche 51 wird der Arretierbolzen 59
mittels eines ihm zugeordneten Griffelements 61 in Längs
richtung verlagert, so daß er aus dem Bereich der Ketten
tasche 51 gleitet. Diese ist dadurch nach oben offen.
Nach dem Einlegen der Rundgliederkette 52 in die Ketten
tasche 51 gemäß den Fig. 8 und 9 gleitet der Arretier
bolzen 59 unter dem Einfluß der Schraubendruckfeder 60
selbständig in die zeichnerisch veranschaulichte Schließ
stellung zurück.
Das freie Ende der Rundgliederkette 52 weist gemäß Fig.
9 einen Lasthaken 62 mit einem das Maul des Lasthakens 62
sperrenden Verschlußglied 63 auf, der nach dem Umschlin
gen der Rohre 50 durch die Rundgliederkette 52 so in ein
Rundkettenglied 64 eingehängt werden kann, daß die Rohre
50 eng beieinander liegend für einen einwandfreien Trans
port umschlungen sind.
Es ist selbstverständlich denkbar, daß auch die Ausfüh
rungsform einer Traghilfe 1′ gemäß den Fig. 5 und 6
mit einer Kettentasche 51 entsprechend den Fig. 7 bis
9 ausgerüstet werden kann.
Die in den Fig. 10 bis 12 veranschaulichte manuelle
Traghilfe 1′′′ dient insbesondere der Handhabung und Ver
lagerung von U-förmigen Rinnenprofilen 65 (Fig. 12).
Solche Rinnenprofile 65 bilden in gerader oder gekrümmter
Ausführung Bestandteile eines im untertägigen Bergbau
verwendeten Streckenausbaus.
Die Traghilfe 1′′′ weist einen in der Ansicht quer zur
vertikalen Schwenkebene eines Klemmschenkels 66 U-förmig
konfigurierten Tragkörper 4′′ auf (Fig. 10). Desweiteren
besitzt der Tragkörper 4′′ einen im Querschnitt in Rich
tung zum Klemmschenkel 66 konvex gekrümmten Widerlager
schenkel 67. Dieser Widerlagerschenkel 67 ist über einen
trapezartigen Vertikalsteg 68 mit einem den Klemmschenkel
66 führenden, im Querschnitt U-förmig kanalisierten und
kürzer als der Widerlagerschenkel 67 ausgebildeten paral
lelen Lagersteg 69 verbunden. Die Schwenkachse 70 des
Klemmschenkels 66 befindet sich in der Nähe des freien
Endes des Lagerstegs 69. Im Bereich zwischen der
Schwenkachse 70 und dem freien Ende des Klemmschenkels 66
ist eine Schraubendruckfeder 71 vorgesehen, die sich ei
nerseits am Boden des Lagerstegs 69 und andererseits am
kurzen Hebelarm 72 des Klemmschenkels 66 abstützt.
Am freien Ende des Klemmschenkels 66 ist ein U-förmiges
Klemmglied 73 vorgesehen, das bezüglich seiner Konfigura
tion weitgehend der äußeren Kontur eines Rinnenprofils 65
(Fig. 12) angepaßt ist. Es besteht aus einem ho
rizontalen Steg 74 und zwei schräg zueinander verlaufen
den Schenkeln 75. Endseitig der Schenkel 75 sind einander
zugewandte gehärtete Klemmstifte 76 angeordnet. Diese
sind in den Schenkeln 75 zur Anpassung an unterschied
liche Profilklassen längsverstellbar. Durch Kontermuttern
77 ist die jeweilige Lage der Klemmstifte 76 gesichert.
An dem sich über den Vertikalsteg 68 erstreckenden langen
Hebelarm 78 des Klemmschenkels 66 ist ein Handgriff HG1
angeordnet. Der Handgriff HG1 ist als rotationssymmetri
sches Griffstück aus rutschfestem Kunststoff gebildet.
Die Fig. 10 läßt noch erkennen, daß das freie Ende des
Widerlagerschenkels 67 auf der dem Lagersteg 69 abgewand
ten Seite 80 bogenförmig konvex abgeschrägt ist. Diese
Abschrägung 80 dient dem Zweck, auch ineinandergestapelte
Rinnenprofile 65 problemlos nacheinander abheben und
transportieren zu können. Der Widerlagerschenkel 67 wird
dabei in die Fugen zwischen zwei gestapelten Rinnenprofi
len 65 geschoben.
Wird die Traghilfe 1′′′ gemäß den Fig. 10 bis 12 an
ein Rinnenprofil 65 angesetzt, so faßt der Widerlager
schenkel 67 in den Kanal 81 des Rinnenprofils 65, bis der
Vertikalsteg 68 an der Stirnseite 82 des Rinnenprofils 65
zur Anlage kommt. Das U-förmige Klemmglied 73 befindet
sich dann im Abstand oberhalb der Schenkel 83 des Rinnen
profils 65. Beim Erfassen des Handgriffs HG1 klemmen dann
das Klemmglied 73 und der zum Klemmglied 73 hin konvex
gekrümmte Widerlagerschenkel 67 das Rinnenprofil 65 ein.
Dieses kann dann bequem am langen Arm über den Handgriff
HG1 verlagert werden, wenn an jedem Ende des Rinnenpro
fils 65 eine Traghilfe 1′′′ angesetzt wird. Das Gewicht
des Rinnenprofils 65 verstärkt den Klemmeffekt.
In den Fig. 13 bis 15 ist eine manuelle Traghilfe
1′′′′ veranschaulicht, die zum Transport insbesondere von
I-förmigen Profilen 84 dient.
Die Traghilfe 1′′′′ besitzt einen Tragkörper 4′′′, der in
der Ansicht quer zur vertikalen Schwenkebene eines Klemm
schenkels 85 U-förmig konfiguriert ist. Desweiteren be
sitzt der Tragkörper 4′′′ einen in der Draufsicht gemäß
Fig. 14 gabelartigen Widerlagerschenkel 86 mit zwei Ga
belzinken 87. Diese Gabelzinken 87 sind an einem Ende
durch einen trapezförmigen Vertikalsteg 88 mit einem den
Klemmschenkel 85 führenden, im Querschnitt U-förmig kana
lisierten und kürzer als die Gabelzinken 87 ausgebildeten
parallelen Lagersteg 89 verbunden.
Der Klemmschenkel 85 ist über eine Schwenkachse 90 end
seitig des Lagerstegs 89 in der vertikalen Ebene ver
schwenkbar. Er wird durch eine Schraubendruckfeder 91 in
die Bereitschaftsstellung gemäß Fig. 13 verschwenkt, die
sich einerseits am Lagersteg 89 und andererseits am kur
zen Hebelarm 92 des Klemmschenkels 85 abstützt. Der kurze
Hebelarm 92 ist bogenförmig gekrümmt und besitzt am
freien Ende ein stiftartiges Klemmglied 93. Am Ende des
langen Hebelarms 94 des Klemmschenkels 85 ist ein Hand
griff HG1, bevorzugt als rotationssymmetrisches Griff
stück aus rutschfestem Kunststoff, vorgesehen.
Beim Ansetzen der Traghilfe 1′′′′ an ein I-Profil 84 ge
mäß Fig. 15, und zwar bis zum Kontakt des Vertikalstegs
88 mit der Stirnseite 99 des I-Profils 84, gelangen die
Gabelzinken 87 unterseitig des Übergangsbereichs von dem
Steg 96 des I-Profils 84 auf die angrenzenden beiden
Flansche 97 zur Anlage, während das stiftartige Klemm
glied 93 am Ende des Klemmschenkels 85 beim Anheben des
Handgriffs HG1 auf der Oberseite 98 des I-Profils 84 zur
Anlage kommt, so daß auf diese Weise das I-Profil 84 ein
wandfrei erfaßt und transportiert werden kann, wenn an
beiden Enden des I-Profils 84 je eine Traghilfe 1′′′′ an
gesetzt wird.
Bezugszeichenliste
1 Traghilfe
1′ Traghilfe
1′′ Traghilfe
1′′′ Traghilfe
1′′′′ Traghilfe
2 Rohr
2′ Rohr
3 Eckbereiche v. 4
4 Tragkörper
4′ Tragkörper
4′′ Tragkörper
4′′′ Tragkörper
5 Grifftasche
6 oberer Längssteg v. 4
7 unterer Längssteg v. 4
7′ unterer Längssteg v. 1′′
8 Vertikalsteg v. 4
9 Vertikalsteg v. 4
10 Längsschlitz in 6
11 Stirnseiten v. 5
12 untere Längsseite v. 5
13 Stirnfläche v. 8
14 Zapfen
15 Schwenkachse
16 Klemmschenkel
17 kurzer Hebelarm v. 16
18 langer Hebelarm v. 16
19 Klemmglied
20 Spitze v. 19
21 Stirnseite v. 14
22 Unterseite v. 18
23 Unterseite v. 6
24 Ausnehmungen an 22
25 Ausnehmungen an 23
26 Oberseite v. 16
27 Oberseite v. 6
28 Schraubendruckfeder
29 Ausnehmung in 8
30 Ausnehmung in 17
31 Losflansch
32 Hilfsflansch
33 Stirnseite v. 32
34 Bohrung in 31
35 Stirnfläche v. 2′
36 innere Oberfläche v. 2′
37 äußere Oberfläche v. 2′
38 Rohrwand
39 Stirnfläche v. 4′
40 Zapfen
41 Klemmschenkel
42 Klemmschenkel
43 langer Hebelarm v. 41
44 Aussparung v. 43
45 langer Hebelarm v. 42
46 Schraubendruckfeder
47 Ausnehmung in 9
48 Ausnehmung in 49
49 kurzer Hebelarm v. 42
50 Rohre
51 Kettentasche
52 Rundgliederkette
53 Stützfläche
54 Rundkettenglied
55 Aussparungen
56 Rundkettenglieder
57 Nuten
58 Rundkettenglieder
59 Arretierbolzen
60 Schraubendruckfeder
61 Griffelement
62 Lasthaken
63 Verschlußglied v. 62
64 Rundkettenglied
65 Rinnenprofile
66 Klemmschenkel v. 1′′′
67 Widerlagerschenkel
68 Vertikalsteg
69 Lagersteg
70 Schwenkachse
71 Druckfeder
72 kurzer Hebelarm v. 66
73 Klemmglied
74 Steg v. 73
75 Schenkel v. 73
76 Klemmstifte
77 Kontermuttern
78 langer Hebelarm v. 66
80 freies Ende v. 67
81 Kanal v. 65
82 Stirnseite v. 65
83 Schenkel v. 65
84 I-Profil
85 Klemmschenkel v. 4′′′
86 Widerlagerschenkel
87 Gabelzinken
88 Vertikalsteg
89 Lagersteg
90 Schwenkachse
91 Schraubendruckfeder
92 kurzer Hebelarm v. 85
93 Klemmglied
94 langer Hebelarm v. 85
96 Steg v. 84
97 Flansche v. 84
98 Oberseite v. 84
99 Stirnseite v. 84
B Breite v. 16
B1 Breite v. 10
D Durchmesser v. 14
D1 Dicke v. 4
HG Handgriff
HG1 Handgriff
1′ Traghilfe
1′′ Traghilfe
1′′′ Traghilfe
1′′′′ Traghilfe
2 Rohr
2′ Rohr
3 Eckbereiche v. 4
4 Tragkörper
4′ Tragkörper
4′′ Tragkörper
4′′′ Tragkörper
5 Grifftasche
6 oberer Längssteg v. 4
7 unterer Längssteg v. 4
7′ unterer Längssteg v. 1′′
8 Vertikalsteg v. 4
9 Vertikalsteg v. 4
10 Längsschlitz in 6
11 Stirnseiten v. 5
12 untere Längsseite v. 5
13 Stirnfläche v. 8
14 Zapfen
15 Schwenkachse
16 Klemmschenkel
17 kurzer Hebelarm v. 16
18 langer Hebelarm v. 16
19 Klemmglied
20 Spitze v. 19
21 Stirnseite v. 14
22 Unterseite v. 18
23 Unterseite v. 6
24 Ausnehmungen an 22
25 Ausnehmungen an 23
26 Oberseite v. 16
27 Oberseite v. 6
28 Schraubendruckfeder
29 Ausnehmung in 8
30 Ausnehmung in 17
31 Losflansch
32 Hilfsflansch
33 Stirnseite v. 32
34 Bohrung in 31
35 Stirnfläche v. 2′
36 innere Oberfläche v. 2′
37 äußere Oberfläche v. 2′
38 Rohrwand
39 Stirnfläche v. 4′
40 Zapfen
41 Klemmschenkel
42 Klemmschenkel
43 langer Hebelarm v. 41
44 Aussparung v. 43
45 langer Hebelarm v. 42
46 Schraubendruckfeder
47 Ausnehmung in 9
48 Ausnehmung in 49
49 kurzer Hebelarm v. 42
50 Rohre
51 Kettentasche
52 Rundgliederkette
53 Stützfläche
54 Rundkettenglied
55 Aussparungen
56 Rundkettenglieder
57 Nuten
58 Rundkettenglieder
59 Arretierbolzen
60 Schraubendruckfeder
61 Griffelement
62 Lasthaken
63 Verschlußglied v. 62
64 Rundkettenglied
65 Rinnenprofile
66 Klemmschenkel v. 1′′′
67 Widerlagerschenkel
68 Vertikalsteg
69 Lagersteg
70 Schwenkachse
71 Druckfeder
72 kurzer Hebelarm v. 66
73 Klemmglied
74 Steg v. 73
75 Schenkel v. 73
76 Klemmstifte
77 Kontermuttern
78 langer Hebelarm v. 66
80 freies Ende v. 67
81 Kanal v. 65
82 Stirnseite v. 65
83 Schenkel v. 65
84 I-Profil
85 Klemmschenkel v. 4′′′
86 Widerlagerschenkel
87 Gabelzinken
88 Vertikalsteg
89 Lagersteg
90 Schwenkachse
91 Schraubendruckfeder
92 kurzer Hebelarm v. 85
93 Klemmglied
94 langer Hebelarm v. 85
96 Steg v. 84
97 Flansche v. 84
98 Oberseite v. 84
99 Stirnseite v. 84
B Breite v. 16
B1 Breite v. 10
D Durchmesser v. 14
D1 Dicke v. 4
HG Handgriff
HG1 Handgriff
Claims (18)
1. Manuelle Traghilfe für längliche Transportgüter (2,
2′, 50, 65, 84), wie z. B. Rohre oder Profile,
gekennzeichnet durch einen an ein
Transportgut (2, 2′, 50, 65, 84) stirnseitig klemmba
ren zangenartigen Tragkörper (4, 4′, 4′′, 4′′′), der
einen ihm starr zugeordneten Widerlagerschenkel (14,
40, 67, 86) und einen relativ zum Widerlagerschenkel
(14, 40, 67, 86) schwenkbaren Klemmschenkel (16, 41,
42, 66, 85) mit zwei ungleich langen Hebelarmen (17,
18; 17, 43; 45, 49; 72, 78; 92, 94) aufweist, wobei
der am kurzen Hebelarm (17, 49, 72, 92) mit einem
Klemmglied (19, 73, 93) und am langen Hebelarm (18,
43, 45, 78, 94) mit einem Handgriff (HG, HG1) verse
hene Klemmschenkel (16, 41, 42, 66, 85) in einer die
Längsmittelebene des Widerlagerschenkels (14, 40, 67,
86) schneidenden Ebene am Tragkörper (4, 4′, 4′′,
4′′′) zwangsgeführt ist.
2. Traghilfe nach Patentanspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Tragkörper (4)
in der Ansicht quer zur Schwenkebene des Klemmschen
kels (16) rechteckig konfiguriert und mit einer um
fangsseitig geschlossenen, durch zwei Längsstege (6,
7) und zwei Vertikalstege (8, 9) begrenzten Griffta
sche (5) versehen ist, wobei der Widerlagerschenkel
(14) aus einem von einer Stirnfläche (13) des Trag
körpers (4) abstehenden Zapfen besteht und der auf
einer Längsseite der Grifftasche (5) in dem hier ge
schlitzten Längssteg (6) des Tragkörpers (4) zwangs
geführte Klemmschenkel (16) am freien Ende seines
über die zapfenseitige Stirnfläche (13) des Tragkör
pers (4) vorstehenden kurzen Hebelarms (17) ein haken
förmiges Klemmglied (19) aufweist.
3. Traghilfe nach Patentanspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Unterseite (22)
des langen Hebelarms (18) und die diesem benachbarte
Unterseite (23) des Längsstegs (6) mit an die Finger
konturen einer menschlichen Hand angepaßten wellen
förmigen Ausnehmungen (24, 25) versehen sind.
4. Traghilfe nach Patentanspruch 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die in Längsrichtung
des Widerlagerschenkels (14) liegenden Stirnseiten
(11) der Grifftasche (5) gerundet sind.
5. Traghilfe nach Patentanspruch 3 oder 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der mit den Ausneh
mungen (25) für die Finger versehene Längssteg (6)
des Tragkörpers (4) höher als der gegenüberliegende
Längssteg (7) bemessen ist.
6. Traghilfe nach einem der Patentansprüche 2 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Schwenkachse (15) des Klemmschenkels (16) im Schnitt
punkt des zapfenseitigen Vertikalstegs (8) mit dem
den Klemmschenkel (16) führenden Längssteg (6) ange
ordnet ist.
7. Traghilfe nach einem der Patentansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Klemmschenkel (16) durch Federkraft in die Bereit
schaftsstellung verlagerbar ist.
8. Traghilfe nach Patentanspruch 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Federkraft durch
eine Druckfeder (28) gebildet ist, die sich einer
seits am Tragkörper (4) und andererseits am kurzen
Hebelarm (17) des Klemmschenkels (16) abstützt.
9. Traghilfe nach einem der Patentansprüche 2 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß an
beiden Stirnflächen (13, 39) des Tragkörpers (4′)
zapfenartige Widerlagerschenkel (14, 40) vorgesehen
sind, die mit im Tragkörper (4′) zwangsgeführten und
verschwenkbaren Klemmschenkeln (41, 42) zusammenwir
ken, wobei der lange Hebelarm (45) eines unter Feder
kraft (46) in die Bereitschaftsstellung verschwenkba
ren Klemmschenkels (42) am gestuften langen Hebelarm
(43) des anderen ebenfalls unter Federkraft (28) in
die Bereitschaftsstellung verschwenkbaren Klemmschen
kels (41) zwangsgeführt ist.
10. Traghilfe nach einem der Patentansprüche 2 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß auf
der Innenseite (12) des dem einen Klemmschenkel (16)
führenden Längssteg (6) gegenüberliegenden Längsstegs
(7′) des Tragkörpers (4) eine sich über die gesamte
Dicke (D1) des Tragkörpers (4) erstreckende Kettenta
sche (51) zur lösbaren Arretierung einer Rundglieder
kette (52) vorgesehen ist.
11. Traghilfe nach Patentanspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß am Boden der Ketten
tasche (51) eine Stützfläche (53) für ein horizonta
les Rundkettenglied (54), zwei die Stützfläche (53)
seitlich begrenzende gerundete Aussparungen (55) für
die beiden nächsten horizontalen Rundkettenglieder
(56) sowie zwei sich von der Stützfläche (53) aus in
die Aussparungen (55) erstreckende geneigte Nuten
(57) für die sich an das auf der Stützfläche (53)
liegende horizontale Rundkettenglied (54) anschlie
ßenden vertikalen Rundkettenglieder (58) vorgesehen
sind.
12. Traghilfe nach Patentanspruch 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet, daß in
dem mit der Kettentasche (51) ausgerüsteten Längssteg
(7′) ein federbelasteter Arretierbolzen (59) längs
verschieblich gelagert ist.
13. Traghilfe nach Patentanspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Tragkörper (4′′)
in der Ansicht quer zur Schwenkebene des Klemmschen
kels (66) U-förmig konfiguriert ist und einen im
Querschnitt konvex gekrümmten Widerlagerschenkel (67)
aufweist, der an einem Ende durch einen Vertikalsteg
(68) mit einem den Klemmschenkel (66) führenden im
Querschnitt U-förmig kanalisierten und kürzer als der
Widerlagerschenkel (67) ausgebildeten parallelen La
gersteg (69) verbunden ist, wobei der Klemmschenkel
(66) an einem über den Lagersteg (69) vorstehenden
Ende ein U-förmiges Klemmglied (73) besitzt und an
dem über den Vertikalsteg (68) vorkragenden Ende mit
einem Handgriff (HG1) versehen ist.
14. Traghilfe nach Patentanspruch 13, dadurch
gekennzeichnet, daß endseitig der Schen
kel (75) des Klemmglieds (73) einander zugewandte
Klemmstifte (76) angeordnet sind.
15. Traghilfe nach Patentanspruch 13 oder 14,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Schwenkachse (70) des Klemmschenkels (66) endseitig
des Lagerstegs (69) vorgesehen ist.
16. Traghilfe nach einem der Patentansprüche 13 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, daß im
Bereich zwischen der Schwenkachse (70) und dem Klemm
glied (73) eine Druckfeder (71) vorgesehen ist, die
sich einerseits am Boden des Lagerstegs (69) und an
dererseits am kurzen Hebelarm (72) des Klemmschenkels
(66) abstützt.
17. Traghilfe nach einem der Patentansprüche 13 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, daß das
freie Ende des Widerlagerschenkels (67) auf der dem
Lagersteg (69) abgewandten Seite (80) bogenförmig
konvex abgeschrägt ist.
18. Traghilfe nach Patentanspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Tragkörper
(4′′′) in der Ansicht quer zur Schwenkebene des
Klemmschenkels (85) U-förmig konfiguriert ist und
einen in der Draufsicht gabelartigen Widerlagerschen
kel (86) aufweist, der an einem Ende durch einen Ver
tikalsteg (88) mit einem den Klemmschenkel (85) füh
renden im Querschnitt U-förmig kanalisierten und kür
zer als der Widerlagerschenkel (86) ausgebildeten
parallelen Lagersteg (89) verbunden ist, wobei der
Klemmschenkel (85) an dem über den Lagersteg (89)
vorstehenden Ende ein zum Widerlagerschenkel (86) ge
richtetes stiftartiges Klemmglied (93) besitzt und an
dem über den Vertikalsteg (88) vorkragenden Ende mit
einem Handgriff (HG1) versehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934328737 DE4328737C2 (de) | 1993-08-26 | 1993-08-26 | Manuelle Traghilfe für längliche Transportgüter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934328737 DE4328737C2 (de) | 1993-08-26 | 1993-08-26 | Manuelle Traghilfe für längliche Transportgüter |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4328737A1 true DE4328737A1 (de) | 1995-03-02 |
| DE4328737C2 DE4328737C2 (de) | 1996-05-30 |
Family
ID=6496097
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19934328737 Expired - Fee Related DE4328737C2 (de) | 1993-08-26 | 1993-08-26 | Manuelle Traghilfe für längliche Transportgüter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4328737C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN115961732A (zh) * | 2021-06-04 | 2023-04-14 | 德才装饰股份有限公司 | 输送钢套管的流水线与安装石膏板的工艺 |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2819111A (en) * | 1954-04-12 | 1958-01-07 | San Angelo Die Casting & Mfg C | Pipe handling tool |
| DE1684941A1 (de) * | 1967-03-08 | 1971-04-15 | Grenobloise Etude Appl | Vorrichtung zur Daempfung von Wellen laengs der Raender von Schwimmbecken |
| DE8112785U1 (de) * | 1981-04-30 | 1981-09-10 | Listl, Heinrich, 8460 Schwandorf | Vorrichtung zum tragen von gasflaschen |
-
1993
- 1993-08-26 DE DE19934328737 patent/DE4328737C2/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2819111A (en) * | 1954-04-12 | 1958-01-07 | San Angelo Die Casting & Mfg C | Pipe handling tool |
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| DE8112785U1 (de) * | 1981-04-30 | 1981-09-10 | Listl, Heinrich, 8460 Schwandorf | Vorrichtung zum tragen von gasflaschen |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN115961732A (zh) * | 2021-06-04 | 2023-04-14 | 德才装饰股份有限公司 | 输送钢套管的流水线与安装石膏板的工艺 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4328737C2 (de) | 1996-05-30 |
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