DE4328209A1 - Sich selbsttätig einstellbare Spannvorrichtung - Google Patents
Sich selbsttätig einstellbare SpannvorrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine einstellbare Spannvorrichtung für einen
Riemen- oder Kettentrieb nach den oberbegriffsbildenden Merkmalen des
Hauptanspruchs.
Spannvorrichtungen dieser Bauart, die eine schwenkbare oder linearbe
wegliche Spannrolle unter Vorspannung gegen beispielsweise einen
Treibriemen anstellen, finden insbesondere Anwendung für einen Ag
gregate- oder Steuerriemen-Riementrieb einer Brennkraftmaschine.
Aus der DE-OS 40 33 777 geht eine Spannvorrichtung hervor, die einen
Doppelexzenter aufweist. Ein erster Exzenter ist dabei auf einen
Bolzen schwenkbar angeordnet, der sich auf einer Grundplatte auf
stützt, welche an einem Gehäuse anliegt. Ein zweiter Exzenter, der den
ersten Exzenter koaxial umschließt und auf diesen schwenkbar gelagert
ist, weist auf dem Außenumfang ein Radiallager auf, über das die
Laufrolle der Spannvorrichtung wälzgelagert ist. Eine zwischen der
Grundplatte und dem zweiten Exzenter eingesetzte Torsionsfeder be
wirkt, daß nach einer Voreinstellung des ersten Exzenters die Spann
vorrichtung mit Hilfe des zweiten Exzenters in der Betriebsstellung
der Spannvorrichtung in eine die Riemenspannkraft erhöhende Richtung
selbsttätig verschwenkt wird. Nachteilig verlangt diese Spannvorrich
tung eine Voreinstellung, die in einem separaten Arbeitsgang erfolgt
und wozu ein spezielles Werkzeug erforderlich ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, die Montage des Spannelementes durch
eine selbsttätige Voreinstellung zu vereinfachen.
Bei einer Spannvorrichtung der genannten Art ist diese Aufgabe durch
die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale
gelöst.
Danach ist die erfindungsgemäße Spannvorrichtung mit einem selbsttätig
arretierbar ausgelegten Einstellexzenter versehen, der vorteilhaft den
Montageaufwand und die Montagezeit deutlich verringert und damit einen
beachtlichen Kostenvorteil bietet. Außerdem entfällt das übliche
Verstellwerkzeug zur Justierung des Einstellexzenters. Diese Spannvor
richtung bietet somit ein vorteilhaft großes Sparpotential (Kostenvor
teil) und eignet sich weiter für eine automatengerechte Montage, wie
sie beispielsweise für eine Großserienfertigung gefordert ist.
Gemäß dem Erfindungsgedanken ist die Arretierung aus lösbar durch eine
Relativbewegung in axialer Richtung zwischen der Grundplatte und dem
Tragelement. Zur Erreichung der erfindungsgemäßen Arretierung ist eine
Torsionsfeder zwischen dem Tragkörper und der Grundplatte eingesetzt,
die in der Einbaulage der Spannvorrichtung, d. h. bei gelöster Arre
tierung, den Tragkörper gegensinnig zur Grundplatte verdreht. Ein
solcher Aufbau ermöglicht die vorteilhafte Selbstarretierung während
der Montage der Spannvorrichtung. Außerdem ermöglicht die Erfindung,
daß bei einer Wartungsmaßnahme, die einen Abbau der Spannvorrichtung
erfordert, der Einstellexzenter problemlos manuell wieder in der
Grundplatte und damit in der Ausgangsstelle fixierbar ist.
Nach Anspruch 2 ist die selbsttätige Arretierung beeinflußbar durch
ein Verdrehen der Befestigungsschraube. Dazu sieht die Arretierung
Halteelemente vor, die zwischen der Grundplatte und dem Tragkörper
eingesetzt sind. Damit ist sichergestellt, daß synchron zur Bewegung
der Befestigungsschraube eine selbsttätige Arretierung erfolgt oder
diese gelöst wird.
Eine weitere Ausgestaltung des Erfindungsgedankens sieht gemäß An
spruch 3 eine Grundplatte vor, die einen topfartig gestalteten, in
Richtung der Spannrolle gerichteten Bereich aufweist, der die Tor
sionsfeder umschließt. Zur Erreichung einer Befestigung der federenden
sind diese vorteilhaft formschlüssig an den Anlagefläche befestigt.
Der topfartige Bereich der Grundplatte ist örtlich mit einer radial
nach innen gerichteten Anformung versehen, die koaxial zur Befesti
gungsschraube verläuft. Die Anformung dient als Anschlag für Mitnehmer
die radial nach außen zeigend an einem Bord angeordnet sind, der
Bestandteil einer drehfest mit dem Tragkörper verbundenen Hülse ist.
Diese Gestaltung bewirkt bei einer relativen Axialbewegung des Trag
körpers zur Grundplatte, d. h. bei einer Überlappung der Mitnehmer mit
der Anformung, eine Verrastung beider Bauteile und damit eine Arretie
rung des Einstellexzenters. Vorteilhaft wird dadurch eine platzsparen
de geschützte Anordnung der zur Arretierung eingesetzten Bauteile
sowie der Torsionsfeder gewährleistet.
Das Tragelement ist gemäß Anspruch 4 aus einem weitestgehend hohl
zylindrischen Mittelteil gebildet, mit einem stirnseitigen Bund, an
dem sich der Arbeitsexzenter abstützt. Der Bund verfügt über eine
außermittige Bohrung zur Aufnahme der Befestigungsschraube, die ge
meinsam mit dem Tragelement der Spannvorrichtung den Einstellexzenter
bilden.
Nach Anspruch 5 ist die für den Arbeitsexzenter bestimmte Torsions
feder mit einer stärkeren axialen Vorspannkraft versehen als die
zwischen der Grundplatte und dem Mitnehmer am Tragelement, d. h. die
für den Einstellexzenter, bestimmte Torsionsfeder. Damit ergibt sich
vorteilhaft beim Befestigen der Spannvorrichtung mittels der Befesti
gungsschraube eine axiale Verlagerung der Grundplatte, d. h. eine
Verschiebung entgegengesetzt zur Spannrolle. Andererseits gewährlei
sten die unterschiedlichen axialen Federkräfte, daß im vormontierten
Zustand der Ausgangsstellung der Spannvorrichtung der Einstellexzenter
generell arretiert ist.
Als Maßnahme, den axialen Bauraum des topfförmigen Bereichs der Grund
platte zu optimieren, ist gemäß dem Anspruch 6 als Torsionsfeder eine
Spiralfeder vorgesehen, deren Enden an dem Tragkörper und der Grund
platte befestigt sind.
Vorteilhaft ermöglicht der Erfindungsgedanke gemäß Anspruch 7 einen
maximalen Einstellbereich des Einstellexzenters, der dem zweifachen
Wert der Exzentrizität entspricht. Diese Möglichkeit ist gegeben, wenn
z. B. bei einer Vormontage die Grundplatte zum Tragkörper entgegen der
Kraft der Torsionsfeder um 180° verdreht wird und dann beide Bauteile
arretiert werden.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist nach An
spruch 8 zur Darstellung einer Positionskontrolle des Arbeitsexzenters
die Nabe des Arbeitsexzenters mit einem Zeiger und die Grundplatte mit
einer Markierung versehen. Vorzugsweise ist die Anordnung und Lage des
Zeigers und der Markierung übereinstimmend zu einer Öffnung in der
Nabe angebracht, wodurch beispielsweise durch eine optische Kontrolle
die Position des Arbeitsexzenters möglich ist, nach erfolgter Montage
der Spannvorrichtung. Gleichzeitig kann der für die Spannvorrichtung
verfügbare Reststellweg bestimmt werden. Anstelle des Zeigers und der
Markierung schließt der Erfindungsgedanke auch mögliche alternative
Einrichtungen zur Positionskontrolle im Bereich zwischen der Nabe und
der Grundplatte ein. Beispielsweise kann die Nabe mit einem radial
über die Kontur der Spannrolle reichenden Zeiger versehen sein, der
mit Markierungen an der Grundplatte oder einem Maschinenteil, an dem
die Spannvorrichtung angebaut ist, eine Positionskontrolle ermöglicht.
Nach Anspruch 9 ist der Schwenkbereich der Spannrolle begrenzt durch
einen von der Grundplatte, d. h. ausgehend vom topfförmigen Bereich in
axialer Richtung weisenden Zapfen, der in eine Ausnehmung des Arbeits
exzenters greift. Vorteilhaft ist die Ausnehmung in einem Nabenteil
des Arbeitsexzenters vorgesehen, um so die erforderliche mechanische
Bearbeitung begrenzen zu können.
Der erfindungsgemäße Aufbau sieht nach Anspruch 10 vor, daß der Ar
beitsexzenter auf dem Tragkörper gleitgelagert ist und die Nabe ein
seitig über eine Axiallagerscheibe an einem stirnseitigen Bund des
Tragelementes anliegt.
Gemäß Anspruch 11 ist die Grundplatte zur Erreichung einer Verdrehsi
cherung mit einem radialen Arm versehen, der endseitig eine Abwinke
lung aufweist, die in eine Ausnehmung eines Maschinenteils, z. B. eine
Bohrung im Kurbelgehäuse einer Brennkraftmaschine greift.
Nach Anspruch 12 ist weiter vorgesehen, daß auch der Arbeitsexzenter
arretierbar ausgeführt ist. Dazu ist beispielsweise daran gedacht, den
Arbeitsexzenter während der Vormontage mit der Grundplatte zu ver
stiften zur Schaffung einer Ausgangsposition des Arbeitsexzenters von
der aus dieser im eingebauten Zustand einen großen Verstellbereich
ermöglicht.
Zur weiteren Erläuterung der Erfindung wird auf die Zeichnungen mit
den zugehörigen Figurenbeschreibungen verwiesen, in denen ein Aus
führungsbeispiel die Erfindung weiter verdeutlicht. Es zeigen:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Spannvorrichtung in einer Vor
deransicht;
Fig. 2 die Spannvorrichtung im eingebauten Zustand gemäß
Fig. 1 in einer Schnittdarstellung der Linie A-A;
Fig. 3 die mit Fig. 2 weitestgehend übereinstimmende Abbil
dung, wobei der Einstellexzenter arretiert ist.
Der Aufbau der Spannvorrichtung wird nachfolgend an der Fig. 2 erläu
tert. In der Spannvorrichtung 1 ist ein Einstellexzenter 2 vorgesehen,
der über eine Befestigungsschraube 3 an einem Maschinenteil 4 anliegt.
Koaxial um den Einstellexzenter 2 bis zu einem Zapfen 5 reichend ist
ein Gleitlager 6 vorgesehen, auf dem über eine Nabe 7 ein Arbeits
exzenter 8 schwenkbar angeordnet ist. Auf der Außenfläche einer Man
telfläche des Arbeitsexzenters 8 in einer radial umlaufenden Sicke
sind Wälzkörper 9 eines Radiallagers 10 geführt. Auf einem Außenring
11 des Wälzlagers 10 ist formschlüssig eine Spannrolle 12 befestigt,
die zur Erreichung einer bestimmten Vorspannung an einem Riementrieb
31 oder Kettentrieb anliegt. Der Einstellexzenter 2 wird gebildet aus
einem Tragkörper 13, das einen Hohlkörper darstellt, der vorteilhaft
spanlos gefertigt ist und das auf der zur Befestigungsschraube 3
gerichteten Endseite einen Bund 14 besitzt, der mit einer außermit
tigen Bohrung für die Befestigungsschraube 3 versehen ist und an dem
eine Scheibe 15 anliegt. An dem vom Bund 14 gegenüberliegenden Ende
des Tragkörpers 13 ist dieser mit einer form- oder kraftschlüssig
angeordneten Hülse 16 versehen, die einen radial nach außen gerichte
ten Mitnehmer 17 aufweist. Der Endbereich des Tragkörpers 13 ist
drehbar und axial verschiebbar in einer Grundplatte 18 geführt, die
einen topfartig geformten Abschnitt 19 aufweist, der den Tragkörper 13
einschließlich der Hülse 16 und dem Mitnehmer 17 radial und axial
umschließend ausgebildet ist. Der Abschnitt 19 ist örtlich versehen
mit einer radial nach innen gerichteten, über die gesamte axiale Länge
des Abschnitts 19 angeordneten Anformung 20 versehen, die in Verbin
dung eines Mitnehmers 17, der örtlich radial nach außen an der Hülse
16 befestigt ist, eine Arretierung 22 für den Einstellexzenter 2
bildet. Innerhalb des Abschnitts 19 ist außerdem eine Torsionsfeder 23
zwischen dem Mitnehmer 17 und einer Stirnseite 24 der Grundplatte 18
eingesetzt, deren Enden drehfest an den Federanlagen 21, 32 befestigt
sind. Eine weitere Torsionsfeder 25 stützt sich an einem Ende an der
zum Arbeitsexzenter 8 gerichteten Stirnseite 24 ab und mit dem anderen
Ende innenseitig in dem als Hohlkörper ausgebildeten Arbeitsexzenter
8. Bedingt durch die Axialkraft der Torsionsfeder 25 liegt der Ar
beitsexzenter 8 am Bund 14 an, wobei zwischen der Nabe 7 und dem Bund
14 als Axiallager eine Gleitscheibe 26 eingesetzt ist, die einstückig
mit dem Gleitlager 6 verbunden sein kann. Zur Erreichung der Verdreh
begrenzung des Arbeitsexzenters 8 dient ein örtlich an der Stirnseite
24 angeordneter, in eine Ausnehmung 27 der Nabe 7 reichender Zapfen 5.
Die Grundplatte 18 ist mit einem örtlich radial nach außen gerichteten
Arm 28 versehen, der endseitig eine Abwinkelung 29 aufweist, die in
einer Ausnehmung 30 des Maschinenteils 4 ragt.
Zur Darstellung einer Positionsmarkierung des Arbeitsexzenters 8 ist
die Nabe 7 auf der zur Grundplatte 18 gerichteten Seite mit einem
Zeiger 33 versehen. Von der Einbaulage und der Anordnung stimmt der
Zeiger überein mit einer Markierung 34, die an der Stirnseite 24 der
Grundplatte 18 angeordnet ist. Vorteilhaft weist die Markierung 34
eine Skala auf, mit der auf einfache Weise die Lage des Arbeitsexzen
ters 8 nach erfolgter Montage der Spannvorrichtung 1 optisch bestimmt
werden kann, durch die Öffnung 35 in der Nabe 7. Alternativ zu der
beschriebenen Positionsmarkierung kann beispielsweise auch ein radial
über die Kontur der Spannrolle 12 reichender Zeiger vorgesehen werden,
der in Verbindung mit dem Arm 28 der Grundplatte 18 eine Anzeige des
Arbeitsexzenters 8 ermöglicht.
In Fig. 1 ist die an einem Riementrieb 31 anliegende Spannvorrichtung
1 in einer Vorderansicht abgebildet. Dabei sind die Exzentrizitäten
sowohl vom Einstell- als auch vom Arbeitsexzenter angegeben. Das
angegebene Maß "e₁" von der horizontalen Achse der Spannrolle 12 bis
zur Mitte des Tragkörpers 13 bezieht sich auf die Verstellung des
Arbeitsexzenters 8 und der Versatz der Befestigungsschraube 3 zur
vertikalen Achse des Tragkörpers 13, als Maß "e₂" angegeben, ist die
Exzentrizität des Einstellexzenters 2.
In Fig. 3 ist die Spannvorrichtung 1 mit arretiertem Einstellexzenter
2 abgebildet. Dieser Zustand entspricht der Ausgangsstellung vor der
Montage. Das Funktionsprinzip beruht dabei auf unterschiedlichen
axialen Federkräften der Torsionsfedern 23, 25. Die Axialkraft der
Torsionsfeder 25 ist dabei stärker ausgelegt als die der Torsionsfeder
23, so daß im nicht montierten Zustand der Spannvorrichtung 1 die
Grundplatte 18 einschließlich des topfförmigen Abschnitts 19 axial
nach außen, d. h. entgegengesetzt zur Laufscheibe 12 verschoben wird.
Hierbei überdeckt der Mitnehmer 17 die Anformung 20, bei der es zu
einer Verrastung und damit Arretierung des Einstellexzenters 2 kommt.
Vorteilhaft löst sich diese Selbstarretierung, wenn die Spannvorrich
tung 1 am Maschinenteil 4 (Fig. 2) befestigt wird. Bei einer Anlage
der Grundplatte 18 am Maschinenteil 4 verschiebt sich synchron zum
Einschrauben der Befestigungsschraube 3 der Tragkörper 13 und damit
gleichzeitig die Mitnehmer 17 in Richtung des Maschinenteils 4 bis zum
Lösen der Arretierung 22 verbunden mit einer selbsttätigen Verdrehung
des Einstellexzenters 2 bedingt durch die Kraft der Torsionsfeder 23,
die ein Verdrehen ermöglicht. Nach Beendigung der Voreinstellung durch
den Einstellexzenter 2 kann die Befestigungsschraube 3 weiter einge
schraubt werden, bis der Tragkörper 13 über die Hülse 16 am Maschinen
teil 4 anliegt und damit eine Lagebestimmung des Einstellexzenters 2
vorgenommen ist.
Bezugszeichenliste
1 Spannvorrichtung
2 Einstellexzenter
3 Befestigungsschraube
4 Maschinenteil
5 Zapfen
6 Gleitlager
7 Nabe
8 Arbeitsexzenter
9 Wälzkörper
10 Wälzlager
11 Außenring
12 Spannrolle
13 Tragkörper
14 Bund
15 Scheibe
16 Hülse
17 Mitnehmer
18 Grundplatte
19 Abschnitt
20 Anformung
21 Federanlage
22 Arretierung
23 Torsionsfeder
24 Stirnseite
25 Torsionsfeder
26 Gleitscheibe
27 Ausnehmung
28 Arm
29 Abwinkelung
30 Ausnehmung
31 Riementrieb
32 Federanlage
33 Zeiger
34 Markierung
35 Öffnung
2 Einstellexzenter
3 Befestigungsschraube
4 Maschinenteil
5 Zapfen
6 Gleitlager
7 Nabe
8 Arbeitsexzenter
9 Wälzkörper
10 Wälzlager
11 Außenring
12 Spannrolle
13 Tragkörper
14 Bund
15 Scheibe
16 Hülse
17 Mitnehmer
18 Grundplatte
19 Abschnitt
20 Anformung
21 Federanlage
22 Arretierung
23 Torsionsfeder
24 Stirnseite
25 Torsionsfeder
26 Gleitscheibe
27 Ausnehmung
28 Arm
29 Abwinkelung
30 Ausnehmung
31 Riementrieb
32 Federanlage
33 Zeiger
34 Markierung
35 Öffnung
Claims (12)
1. Einstellbare Spannvorrichtung für einen Riemen- oder Kettentrieb,
die über eine gegen Verdrehen gesicherte Grundplatte (18) an einem
Maschinenteil (4) anliegt und die mit zwei Exzentern versehen ist,
wobei ein Einstellexzenter (2) zwischen einem Tragkörper (13) und
einer Befestigungsschraube (3) und ein sich selbsttätig federnd ein
stellender, drehbar gelagerter Arbeitsexzenter (8) zwischen dem Trag
körper (13) und einer wälzgelagerten Spannrolle (12) vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Tragkörper (13) und der
Grundplatte (18) eine Torsionsfeder eingesetzt ist und der Einstell
exzenter (2) abhängig von einer Relativbewegung zwischen dem Tragkör
per (13) und der Grundplatte (18) selbstarretierbar ausgelegt ist.
2. Einstellbare Spannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß synchron zu einem Verdrehen der Befestigungsschraube (3) eine
Arretierung (22) lösbar ist, die aus zwischen dem Tragkörper (13) und
der Grundplatte (18) eingesetzten Halteelementen gebildet ist.
3. Einstellbare Spannvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich
net, daß zur Bildung der Arretierung (22) die Grundplatte (18) einen
topfartig gestalteten Abschnitt (19) aufweist, der mit einer radial
nach innen gerichteten Anformung (20) versehen ist, wobei die Anfor
mung (20) eine Anlage für zumindest einen Mitnehmer (17) bildet, der
über eine Hülse (16) drehfest mit dem Tragkörper (13) verbunden ist.
4. Einstellbare Spannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß als Tragkörper (13) ein Bauteil vorgesehen ist, welches ein
weitestgehend hohlzylindrisches Mittelteil aufweist mit einem stirn
seitigen, einer außermittigen Bohrung aufweisenden Bund (14).
5. Einstellbare Spannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die für den Arbeitsexzenter (8) bestimmte Torsionsfeder (25)
eine stärke axiale Vorspannkraft ausübt, als die zwischen der Grund
platte (18) und dem Mitnehmer (17) eingesetzte Torsionsfeder (23).
6. Einstellbare Spannvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeich
net, daß zwischen der Grundplatte (18) und dem Mitnehmer (17) als
Torsionsfeder eine Spiralfeder vorgesehen ist.
7. Einstellbare Spannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß als maximaler Verstellweg für den Einstellexzenter (2) die
doppelte Exzentrizität (e₂) erreichbar ist.
8. Einstellbare Spannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß zur Darstellung einer Positionskontrolle des Arbeitsexzenters
(8) eine Nabe (7) mit einem Zeiger (33) und die Grundplatte (18) mit
einer Markierung (34) versehen ist und zur optischen Einsichtnahme die
Nabe (7) zumindest eine Öffnung (35) aufweist.
9. Einstellbare Spannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß ein Schwenkbereich der Spannrolle (12) begrenzbar ist durch
einen an der Grundplatte (18) in axialer Richtung weisenden Zapfen
(5), der in einer Ausnehmung (27) der Nabe (7) des Arbeitsexzenters
(8) geführt ist.
10. Einstellbare Spannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Arbeitsexzenter (8) gleitgelagert ist und dessen
Nabe (7) federkraftbeaufschlagt an einem mit dem Tragkörper (13)
verbundenen Bund (14) anliegt, wobei zwischen der Nabe (7) und dem
Grund (14) als Axiallager eine Gleitscheibe (26) vorgesehen ist.
11. Einstellbare Spannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Grundplatte (18) an einem radialen Arm endseitig
eine Abwinkelung (29) aufweist, die in eine Ausnehmung (20) des Ma
schinenteils (4) ragt.
12. Einstellbare Spannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß zumindest eine in der Lage und in der Dimensionierung
übereinstimmende Bohrung im Bund (14) des Tragkörpers und der Habe (7)
des Arbeitsexzenters (8) vorgesehen ist, durch die ein Stift einführ
bar ist zur Arretierung des Arbeitsexzenters (8).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934328209 DE4328209A1 (de) | 1993-08-21 | 1993-08-21 | Sich selbsttätig einstellbare Spannvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934328209 DE4328209A1 (de) | 1993-08-21 | 1993-08-21 | Sich selbsttätig einstellbare Spannvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4328209A1 true DE4328209A1 (de) | 1995-02-23 |
Family
ID=6495746
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19934328209 Withdrawn DE4328209A1 (de) | 1993-08-21 | 1993-08-21 | Sich selbsttätig einstellbare Spannvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4328209A1 (de) |
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