DE4325871A1 - Blumentopf sowie Traggestell hierfür - Google Patents
Blumentopf sowie Traggestell hierfürInfo
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Description
Die Erfindung betrifft zunächst einen Kunststoff-Blumen
topf mit einer Topfwandung und einer integral im Bereich
eines oberen Topfrandes ausgehenden, nach unten weisen
den, zur einer Doppelwandung unter Belassung eines Zwi
schenraumes führenden Außenwandung. Ein solcher Kunst
stoff-Blumentopf ist insbesondere gedacht zur Zusammen
wirkung mit einem zur Aufnahme einer Mehrzahl solcher
Kunststoff-Blumentöpfe ausgebildeten Kunststoff-Tragge
stell, wie dies weiter unter im einzelnen beschrieben
ist.
Kunststoff-Blumentöpfe sind bereits in verschiedenen
Ausgestaltungen bekanntgeworden. Es wird bspw. auf das
deutsche Gebrauchsmuster 87 14 657 verwiesen. Weiter ist
auf die deutsche Offenlegungsschrift 21 41 201 zu verwei
sen. Aus dieser Druckschrift ist ein doppelwandiger
Pflanzenzuchtbehälter bekannt, bei welchem die von einem
oberen Topfrand ausgehende, nach unten weisende Außenwan
dung zur Klipsverbindung mit einer unterhalb des Pflan
zenzuchtbehälters befindlichen Wasserwanne dient. Ent
sprechend besitzt die Außenwandung auch in ihrem unteren
stirnseitigen Bereich Klipsverbindungs-Ausformungen.
Auch endet der Stirnrand dieser Außenwand des Pflanzen
zuchtbehälters etwa im Bereich des Bodens des Pflanzen
zuchtbehälters.
Der vorbeschriebene Pflanzenzuchtbehälter dient zu einem
ganz anderen Zweck als der nachstehend beschriebene
Kunststoff-Blumentopf. In bezug auf ein technisches
Problem, das dem hier beschriebenen Kunststoff-Blumen
topf zugrunde liegt, ist demgegenüber festzuhalten, daß
von dem Bedürfnis nach einer möglichst einfachen Gestal
tung zur Nutzung solcher Kunststoff-Blumentöpfe im Frei
en wie im Treibhaus ausgegangen wird.
Im Hinblick auf diese vorstehend erwähnte Problemstel
lung sieht die Erfindung vor, daß die Außenwandung des
Kunststoff-Blumentopfes sich etwa bis in den Bereich
einer halben Höhe des Blumentopfes erstreckt und mit
ihrer freien Stirnkante einen Aufsetzanschlag des Blumen
topfes bildet. Ein solchermaßen ausgestalteter Kunst
stoff-Blumentopf ermöglicht es, diesen im Freien in ent
sprechend vorgeformte Löcher im Erdboden einzusetzen,
wobei etwa die Hälfte des Blumentopfes in das Erdloch
eingesenkt ist, während die andere Hälfte, durch Abstüt
zung auf dem Stirnrand der Außenwandung, sich oberhalb
des Erdbodens erstreckt. Dadurch, daß die Doppelwandung
vorgesehen ist, ist trotz eines relativ großen Teiles
des Blumentopfes, der sich über oberhalb des Erdbodens
erstreckt, eine Verbrennungsgefahr der Wurzeln, die sich
unmittelbar unter der Innenwandung des Kunststoff-Blumen
topfes befinden, durch Sonnenstrahlung, nicht gegeben.
Hier wirkt sich die Doppelwandung schützend aus. Anderer
seits sind solchermaßen im Freien aufgestellte Blumentöp
fe sehr gut handhabbar, sie können einfach erfaßt und
weiterverwendet werden. Man kann von unten in den durch
die Doppelwandung geschaffenen Zwischenraum hineingrei
fen. Es ist auch nicht erforderlich, die Blumen etwa zum
Verkauf in andersartige Blumentöpfe umzutopfen. Vielmehr
kann ein solcher Kunststoff-Blumentopf auch als Verkaufs
blumentopf dienen. Wenn auch bevorzugt die Außenwandung
sich etwa bis in den Bereich einer halben Höhe des Blu
mentopfes erstreckt (von oben ausgehend), so ist doch
der Erfindungsgedanke auch bereits in einem wesentlichen
Maße verwirklicht, wenn hier andere Maßverhältnisse
vorliegen, aber etwa die beschriebene Abstützung auf dem
Stirnrand möglich ist. Es ist auch denkbar, daß die
Außenwand sich bis zum Topfboden erstreckt. Auch kann
die Außenwand nach unten weisende Ausspitzungen aufwei
sen, die etwa zur Verankerung im Erdboden dienen können.
In Ausgestaltung der Erfindung-ist vorgesehen, daß in
der Außenwandung eine nach außen führende Öffnung belas
sen ist. Bei einer Aufstellung im Freien und unter Son
neneinstrahlung kommt es zu einer wesentlichen Erwärmung
des Zwischenraumes zwischen der Außenwandung und der
Topfwandung. Die hierin befindliche Luft soll entweichen
bzw. zirkulieren können, damit es nicht zu einem Hitze
stau kommt. Dies wird durch die erwähnte Öffnung er
reicht. Weiter bevorzugt ist vorgesehen, daß die Öffnung
im Bereich des oberen Topfrandes ausgebildet ist. In
einer Querschnittsdarstellung, bei der sich die Außenwan
dung und die Innenwandung des Blumentopfes insgesamt im
wesentlichen als auf dem Kopf stehendes V-Profil dar
stellt, ist die Öffnung entsprechend im Wurzelpunkt des
V bevorzugt ausgebildet. Im einzelnen empfiehlt es sich,
über den Umfang verteilt mehrere Öffnungen vorzusehen.
Die erwähnte V-Form führt dazu, daß die Außenwandung und
die Topfwandung im Querschnitt einen spitzen Winkel
miteinander einschließen.
Weiter bevorzugt sind im Wurzelbereich des V-Profils
sich etwa vertikal erstreckende Rippen vorgesehen. Diese
Rippen können nicht nur zur Stabilisierung der Außenwand
dienen, sondern auch als Beabstandungs-Anschlag im Falle
einer Stapelung der Blumentöpfe.
Weiterhin ist Gegenstand der Erfindung auch ein Kunst
stoff-Traggestell insbesondere für Blumentöpfe in der
vorbeschriebenen Ausgestaltung. Zum Stand der Technik
hinsichtlich solcher Kunststoff-Traggestelle wird bspw.
auf die europäische Patentanmeldung 541 017 verwiesen.
Das hier beschriebene Kunststoff-Traggestell soll insbe
sondere der weiteren Verbesserung hinsichtlich einer
Vorrichtung dienen, die ein einfaches Aufstellen von
Blumen in Blumentöpfen sowohl auf einer Außenfläche wie
auch in einem Treibhaus ermöglicht.
Im einzelnen ist hier hierzu vorgesehen, daß das Kunst
stoff-Traggestell mit zwei unterschiedlichen Seiten, und
weiter vorzugsweise einer Langseite und einer Kurzseite,
und Aufnahmeöffnungen für die Blumentöpfe ausgestaltet
ist, wobei an einer der unterschiedlichen Seiten, welche
vorzugsweise eine Kurzseite sein kann, im Grundriß eine
erste Ausformung vorgesehen ist und an der gegenüberlie
genden Seite - im Beispielsfall also der gegenüberliegen
den Kurzseite - desselben Traggestells eine zu der er
sten Ausformung passende zweite Ausformung vorgesehen
ist, derart, daß die erste und die zweite Ausformung
zweier Traggestelle in Nebeneinanderanordnung patrizen-
und matrizenartig zueinander passen. Diese unterschiedli
chen Seiten können, wie sich aus vorstehendem auch er
gibt, auch bei einem Traggestell quadratischen Grundris
ses gegenüberliegend verwirklicht sein (wobei der Grund
riß im Detail dann natürlich nicht quadratisch ist,
sondern nur in einer generalisierenderen Betrachtung).
Darüber hinaus können die Ausformungen natürlich auch an
allen vier Seiten eines solchen Traggestelles vorgesehen
sein. Solche Traggestelle, die mit Blumentöpfen versehen
sind (oder auch ohne Versehung mit Blumentöpfen) lassen
sich also rasterartig ineinanderschachteln (im Grund
riß). Es lassen sich so in einfacher Weise lange Reihen
von Traggestellen bilden, deren nicht mit den Ausformun
gen versehenen Seiten miteinander bei ineinanderschach
telung fluchten. Im Unterschied zu der bei den Tragge
stellen gemäß dem Stand der Technik bislang vorrangig
verfolgten Schachtelung bei Übereinanderstapelung sol
cher Traggestelle ist hier (zusätzlich) eine Möglichkeit
zur Ineinanderschachtelung bei Nebeneinanderanordnung
der Traggestelle vorgeschlagen. Es ist möglich, daß die
Ausformungen so beschaffen sind, daß sie Hinterschneid
ungen aufweisen, so daß derartige Traggestelle nur durch
Bewegen eines der miteinander verbundenen Traggestelle
nach oben voneinander getrennt werden können. Bevorzugt
ist jedoch, daß die Ausformungen ohne Hinterschneidung
ausgebildet sind. In weiterer Ausgestaltung ist auch
vorgesehen, daß in einem vorstehenden Bereich der ersten
bzw. zweiten Ausformung zumindest teilweise eine Aufnah
meöffnung eines Blumentopfes angeordnet ist. Der Grund
riß ist also auch bei dieser Ausgestaltung möglichst
vollständig im Hinblick auf Öffnungen für einzustellende
Blumentöpfe ausgenutzt. Durch die Ineinanderschachtelbar
keit soll insbesondere auch erreicht werden, daß bei
einem Einsetzen der Blumentöpfe "auf Lücke" (was vorzugs
weise zur Ermöglichung einer besseren Entfaltung der
Pflanzen in der Anzuchtphase im Freien angestrebt ist)
sich diese Anordnung ohne "Bruch", d. h. ohne eine Ände
rung der Abstandsmaße auch über die Trennfuge zweier
Traggestelle fortsetzen läßt. Die Öffnungen für die
Blumentöpfe können kreisförmig oder auch im wesentlichen
rechteckig bzw. quadratisch sein. Die Aufnahmeöffnungen
sind hierbei bevorzugt in einer Deckenstruktur des Trag
gestells ausgebildet. In einem Querschnitt geht von der
Deckenstruktur seitlich der umlaufende Rand aus. Die
Ausformungen sind hierbei vorzugsweise ausschließlich
durch die Deckenstruktur gebildet. Auch ist der umlaufen
de Rand im Bereich der Ausformungen unterbrochen. Ein
besonderer und wesentlicher Aspekt ergibt sich auch
dadurch, daß die Traggestelle bei eingesetzten Blumentöp
fen aufgrund von in dem Rand belassenen Öffnungen derart
zusammensetzbar sind, daß es ein im wesentlichen abge
schlossener, jedoch über eine Vielzahl von Traggestellen
sich erstreckender Luftraum unterhalb der Deckenstruktur
der Traggestelle gegeben ist. Die Ineinandersetzbarkeit
- im Bereich der Deckenstruktur im wesentlichen lücken
los - und die nur kleineren, gegebenenfalls auch abdeck
baren, Öffnungen in den dazu rechtwinklig verlaufenden
Randseiten führt zu dieser langgestreckten kanalartigen
Struktur. Hierbei kann es sogar unerheblich sein - wenn
nur genügend viele Traggestelle hintereinander angeord
net sind -, daß bei dem ersten und letzten Traggestell
einer solchen Reihe im Bereich der Ausformungen eine
vergleichsweise größere Öffnung nach außen verbleibt.
Die Traggestelle sind im übrigen noch bevorzugt derart
ausgebildet, daß auch bei eingesetzten Blumentöpfen
zwischen einem Boden des Blumentopfes und einem Boden,
auf welchen das Traggestell gesetzt ist - bpsw. im Frei
en - ein Abstand verbleibt, also die Böden der Blumentöp
fe von Luft frei unterströmbar sind. Andererseits kann
die Höhe des Randes der Traggestelle auch so gewählt
sein, daß die Böden der Blumentöpfe bei Aufsetzen in
einen Boden - bspw. im Freien - gerade auf diesem Boden
aufsitzen, so daß hinsichtlich der Luftraumstruktur es
zu einer labyrinthartigen Umströmung der nach unten
ragenden Abschnitte der Blumentöpfe kommt.
Nachstehend ist die Erfindung des weiteren anhand der
beigefügten Zeichnung, die jedoch lediglich Ausführungs
beispiele darstellt, erläutert. Hierbei zeigt:
Fig. 1 einen Querschnitt durch einen Blumentopf;
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Blumentropf gemäß
Fig. 1;
Fig. 3 eine perspektivische Darstellung des Blumentop
fes;
Fig. 4 eine Draufsicht auf ein Traggestell;
Fig. 5 eine schematische Darstellung mehrerer Tragge
stelle in verschachtelter Anordnung;
Fig. 6 einen Schnitt durch den Gegenstand gemäß
Fig. 4, entlang der Linie VI-VI;
Fig. 7 einen Schnitt durch den Gegenstand gemäß
Fig. 4, entlang der Linie VII-VII, mit einge
setztem Blumentopf.
Dargestellt und beschrieben ist, zunächst mit Bezug zu
den Fig. 1 bis 3, ein Blumentopf 1 mit einer Topfwandung
2 und einer Außenwandung 3. Die Außenwandung 3 ist an
der Topfwandung 2 im Bereich eines oberen Topfrandes 4
angeformt. Die Außenwandung 3 geht über den oberen Topf
rand 4 integral in die Außenwand 3 über.
Die Außenwand 3 bildet eine untere Stirnkante 5 aus, die
als Aufsetzkante dient. In Fig. 1 ist dies in bezug auf
einen umgebenden Erdboden 6 dargestellt. In dem Erdboden
6 ist ein Loch 7 ausgenommen, welches der Blumentopf zu
einem gewissen Teil seiner Höhe H, beim Ausführungsbei
spiel etwa der Hälfte seiner Höhe H, ausfüllt. Die ande
re Hälfte der Höhe H des Blumentopfes 1 erhebt sich über
eine Erdbodenoberfläche 8 aufgrund der Außenwandung 3,
die gleichsam eine Sperre diesbezüglich darstellt.
Durch die Außenwand 3 und die dadurch erreichte Abschir
mung des Erdbodens 6 in unmittelbarer Umgebung des Blu
mentopfes 1 stellt sich auch eine gute Aufrechterhaltung
der Feuchte des Erdbodens 6 in diesem Bereich ein. Es
bildet sich insbesondere in dem freien, unteren Bereich
des Loches 7 (Hohlraum 11) ein für die Pflanze 12 vor
teilhaftes Mikroklima aus. Hierzu ist auch die relativ
große Öffnung im Boden des Pflanzentopfes vorteilhaft.
In einem Topfboden 9 des Blumentopfes 1 ist etwa zentral
eine Öffnung 10 ausgebildet. Dadurch, daß das Loch 7 in
dem Erdboden 6 eine größere Tiefe aufweist, als es dem
in dem Loch befindlichen Anteil des Blumentopfes ent
spricht, ist in dem dargestellten, eingesetzten Zustand
des Blumentopfes der Hohlraum 11 unterhalb des Topfbo
dens 9 geschaffen. Hier kann eine gewisse Luftzirkulati
on stattfinden. Es ist vermieden, daß Wurzeln aus der
Pflanze 12, die in dem Blumentopf 1 angedeutet ist, in
den Boden wachsen und dort verwurzeln.
Weiterhin ist bevorzugt, daß ein größter Durchmesser D
des Blumentopfes 1 im Bereich der Aufsetzkante 5 etwa
dem größten Außendurchmesser (dort im Bereich des oberen
Topfrandes) herkömmlicher Töpfe entspricht. Aus der
Schnittdarstellung gemäß Fig. 1, deren Schnittlegung aus
Fig. 2 ersichtlich ist, ist auch die Rippenausbildung im
Wurzelbereich des V-Profils ersichtlich.
Aus der Darstellung gemäß Fig. 2 ist ersichtlich, daß in
dem Topfrand 4 Öffnungen 13 ausgebildet sind, welche zu
einer Belüftung des Zwischenraumes 14, die ja in dem in
den Erdboden eingesetzten Zustand des Blumentopfes 1
gemäß Fig. 1 sich zwischen der Außenwandung 3, der Topf
wandung 2 und der Erdbodenoberfläche 8 ausbildet, beitra
gen. Es kann nicht zu einem Hitzestau kommen. Über den
Umfang verteilt sind vier solcher Öffnungen 13 vorgese
hen.
Aus Fig. 1 ist auch ersichtlich, daß die Außenwandung 3
und die Topfwandung 2 im Querschnitt einen spitzen Win
kel Alpha von ca. 10 bis 15, bevorzugt etwa 13° ein
schließen.
Ein Traggestell 15, das insbesondere zur Aufnahme von
Blumentöpfen 1 dient, ist unter Bezug auf die Fig. 4 bis
6 erläutert. Das Traggestell 15, das in Fig. 4 in der
Draufsicht dargestellt ist, besitzt eine Vielzahl von
beim Ausführungsbeispiel kreisförmigen Aufnahmeöffnungen
16 für Blumentöpfe 1. Beim Ausführungsbeispiel ist eine
Zwölferteilung vorgesehen, d. h. es sind zwölf Öffnungen
16 für Blumentöpfe in dem Traggestell 15 vorgesehen.
Ein Traggestell 15 weist zwei Langseiten 17, 18 sowie
zwei Kurzseiten 19, 20 auf. Die beiden Kurzseiten 19, 20
weisen weiterhin Ausformungen auf, derart, daß beim
seitlichen Zusammenstellen von Traggestellen 15, wie
dies in Fig. 5 dargestellt ist, diese Kurzseiten 19 bzw.
20 patrizen- und matrizenartig zueinander passen.
Im einzelnen ist beim Ausführungsbeispiel auf der Kurz
seite 20 eine vorstehende Ausformung 21 ausgebildet, die
einen im wesentlichen rechteckigen Grundriß besitzt (mit
einem Rundungsübergang 21′ bzw. 21′′). Die Ausformung
21 ist größenmäßig so vorgesehen, daß etwa eine Hälfte,
beim Ausführungsbeispiel eine Halbkreisfläche einer
Öffnung 16 in der Ausformung 21 aufgenommen ist.
An der gegenüberliegenden Kurzseite 19 sind zwei zu der
Ausformung 21 gleiche Ausformungen 22 und 23 vorgesehen,
jedoch derart, daß sie zwischen sich, entsprechend einem
stufenförmigen Zurückweichen, einen Zwischenraum 24
belassen, der in Nebeneinanderstellung eben durch die
Ausformung 21 der Kurzseite 20 ausgefüllt ist. Im übri
gen sind auch die Ausformungen 22 und 23 größenmäßig
derart vorgesehen, daß etwa ein Halbkreis einer Öffnung 16
jeweils in der Ausformung 22 bzw. 23 - im Grundriß -
aufgenommen ist.
Die Öffnungen 16 sind weiterhin derart in einem Tragge
stell 15 angeordnet, daß jeweils unter Belassung einer
oder zweier Freiöffnungen Blumentöpfe angeordnet werden
können, wobei es zu einer Art Dreiecksanordnung der
Blumentöpfe kommt, wie dies in Fig. 5 unter Bezug auf
die dort eingezeichneten Blumentöpfe 1 angedeutet ist.
Ein Dreiecksabstand A beträgt vorzugsweise etwa 25 cm
(auch ein Abstand von 30 cm würde noch zu vernünftigen
Ergebnissen - Ausnutzung der Grundfläche unter Beachtung
des Platzbedarfes der Pflanzen - führen).
Die Blumentöpfe 1 können zusammen mit den Traggestellen
15 im Freien aufgestellt werden und dann auch zusammen
mit den Traggestellen wieder in das Gewächshaus ver
bracht werden. Werden die Blumentöpfe 1 zusammen mit den
Traggestellen 15 verwendet, ist es noch nicht einmal
erforderlich, wie in bezug auf Fig. 1 erläutert, entspre
chende Löcher im Erdboden auszuformen. Vielmehr können
die Blumentöpfe 1 dann mittels dieser Traggestelle 15
auch unmittelbar auf eine ebene Bodenfläche gestellt
werden. Es verbleiben die vorteilhaften Eigenschaften,
wie sie prinzipiell bereits im Hinblick auf ein Einstel
len eines Blumentopfes 1 in ein Loch in einem Erdboden
erläutert sind.
Mit Bezug zu Fig. 7 ist zunächst insbesondere darauf zu
verweisen, daß der Rand 25 etwa mit einer doppelten Höhe
L ausgebildet ist, als es dem Maß A, um welches der
Blumentopf 1 unterhalb der Deckenstruktur 27 des Tragge
stells 15 in das Innere desselben ragt, entspricht. Kon
kret beträgt das Maß A beim Ausführungsbeispiel ca. 61%
des Maßes L. Alternativ ist auch bevorzugt, daß das Maß
A dem Maß L entspricht.
Der Rand 25 ist vorzugsweise im wesentlichen geschlos
sen, bis auf die Öffnungen 26. Letztere können gegebenen
falls sogar entfallen.
Das Traggestell 25 besitzt eine Deckenstruktur 27, die
plattenartig ist. Sie ist lediglich unterbrochen durch
die Einstellöffnungen 16. Am Rand sind konische, nach
innen weisende Fassungsabschnitte 28 ausgebildet.
Wesentlich ist auch, daß bei einer Zusammenstellung
mehrerer Traggestelle bei eingesetzten Blumentöpfen 1
aufgrund von in dem Rand belassenen Öffnungen im Bereich
der Ausformung 21 bzw. des Zwischenraumes 24 beim Zusam
menstellen erreichbar ist, daß ein im wesentlichen abge
schlossener (durch den Rand 25) unterer Hohlraum sich
ergibt, der sich aber aufgrund der Öffnungen im Bereich
der Ausformung bzw. des Zwischenraums sich über eine
Vielzahl von Traggestellen 15 erstreckt. Es ist ersicht
lich, daß dieser Luftraum sich unterhalb der Deckenstruk
tur 27 und dann oberhalb eines Bodens 29, auf welchem
das Traggestell 15 steht, ausgebildet hat. Hierbei ist
auch von Bedeutung, daß bei genügender Vielzahl von
aneinander gereihten Traggestellen 15 sogar die Öffnun
gen im Rand 25 im Bereich der Ausformung 21 bzw. des
Zwischenraums 24 nicht mehr von Bedeutung sind, bzw.
dann für die noch erwünschte - wenn auch geringfügige -
Durchlüftung dieses Zwischenraumes sorgt. Insbesondere
bei einem Aufstellen im Freien kann sich die dort in dem
zusammenhängenden Luftraum befindliche Luft geeignet
erwärmen und trägt so, durch freies Umströmen der in das
Innere ragenden Abschnitte der Blumentöpfe 1 - zu dem
Wachstumsprozeß der Pflanzen - positiv bei. Hierzu ist
auch von Bedeutung, daß die Deckenstruktur 27 des Tragge
stells 1, wie bereits angesprochen, plattenartig ist und
(nur) kreisrunde oder im wesentlichen quadratische Auf
nahmeöffnungen 16 für die Blumentöpfe 1 aufweist. Durch
das Einpassen der Blumentöpfe 1 in diese Öffnungen, auch
durch den konischen Abschnitt 28 und nicht zuletzt durch
die Doppelwandigkeit der Blumentöpfe 1 oberhalb der
Tragstruktur 27, kommt es zu einem praktisch luftdichten
Abschluß.
Darüber hinaus ist hinsichtlich der Blumentöpfe 1 noch
von Bedeutung, daß diese in ihrer Außenwandung 3, vor
zugsweise in die Stirnkante 5 mündend, Grifföffnungen 30
aufweisen. Bspw. können dies über den Umfang 4 Grifföff
nungen 30 sein. Die Grifföffnungen 30 können bspw. im
Profil halbkreisförmig ausgebildet sein oder U-förmig,
nach unten öffnend.
Insbesondere bei vorbeschriebener Benutzung der Blumen
töpfe zusammen mit den Traggestellen erweist sich die
mögliche Dreiecksanordnung der Blumentöpfe als vorteil
haft. Einzelne Pflanzen können hier sich besser ent
wickeln, als bei Besetzung aller Löcher eines Traggestells
15.
In Fig. 6 ist ein Querschnitt durch ein Traggestell 15
dargestellt. Es ist ersichtlich, daß an den Langseiten
17, 18 (vgl. Fig. 4) ein im wesentlichen durchgehender
Rand 25 ausgebildet ist. Kleinere Öffnungen 26, die hier
- nach unten öffnend - U-förmig ausgebildet sind, sind
belassen. Der Rand 25 ist an den Schmalseiten 19, 20,
wie in Fig. 4 durch Strichlinierung angedeutet, unterbro
chen. Dies hat zur Folge, daß bei einer Ineinanderschach
telung wie in Fig. 5 angedeutet, sich in Längsrichtung
der nebeneinanderliegenden Traggestelle 15 ein im wesent
lichen durchgehender Luftraum ergibt. Aufgrund der Öff
nungen 26 ist dies auch bei seitlich dazu noch weiterhin
angeordneten Traggestellen gegeben. Andererseits sind
die Öffnungen 26 nur von solcher Größe, daß dann, wenn
ein Traggestell in einer Außenreihe angeordnet ist,
diese Öffnungen auch, wenn dies gewünscht ist, etwa
durch Erdanhäufelungen verschlossen werden können.
Die in der vorstehenden Beschreibung, der Zeichnung und
den Ansprüchen offenbarten Merkmale der Erfindung können
sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination für
die Verwirklichung der Erfindung von Bedeutung sein.
Alle offenbarten Merkmale sind erfindungswesentlich. In
die Offenbarung der Anmeldung wird hiermit auch der
Offenbarungsinhalt der zugehörigen/beigefügten Priori
tätsunterlagen (Abschrift der Voranmeldung) vollinhalt
lich mit einbezogen.
Claims (12)
1. Blumentopf (1), insbesondere zur Zusammenwirkung mit
einem zur Aufnahme einer Mehrzahl solcher Kunststoff-Blu
mentöpfe ausgebildeten Kunststoff-Traggestell (15), mit
einer Topfwandung (2) und einer integral im Bereich
eines oberen Topfrandes (4) ausgehenden, nach unten
weisenden, zu einer Doppelwandung unter Belassung eines
Zwischenraumes (14) führenden Außenwandung (3), dadurch
gekennzeichnet, daß die Außenwandung (3) sich etwa bis
in den Bereich einer halben Höhe (H) des Blumentopfes
(1) erstreckt und mit ihrer freien Stirnkante (5) einen
Aufsetzanschlag des Blumentopfes (1) bildet.
2. Blumentopf (1) nach Anspruch I oder insbesondere
danach, dadurch gekennzeichnet, daß in der Außenwandung
(3) eine nach außen führende Öffnung (13) belassen ist.
3. Blumentopf (1) nach einem oder mehreren der vorherge
henden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Öffnung (13) im Bereich des oberen
Topfrandes (4) ausgebildet ist.
4. Blumentopf (1) nach einem oder mehreren der vorherge
henden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch ge
kennzeichnet, daß über den Umfang des Blumentopfes (1)
mehrere Öffnungen (13) vorhanden sind.
5. Blumentopf (1) nach einem oder mehreren der vorherge
henden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Außenwandung (3) und die Topfwan
dung (2) im Querschnitt einen spitzen Winkel Alpha mit
einander einschließen.
6. Blumentopf (1) nach einem oder mehreren der vorherge
henden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch
gekennzeichnet, daß in der Außenwandung (3) eine Griff
öffnung (30) ausgebildet ist.
7. Traggestell für Blumentöpfe, insbesondere für Blumen
töpfe (1) nach einem oder mehreren der vorstehenden
Ansprüche 1 bis 5, mit zwei unterschiedlichen Seiten
(19, 20), weiter vorzugsweise mit einer Langseite (17,
18) und einer Kurzseite (19, 20) und Aufnahmeöffnungen
(16) für die Blumentöpfe (1), dadurch gekennzeichnet,
daß an einer der unterschiedlichen Seiten (19, 20),
vorzugsweise der Kurzseite (19, 20), im Grundriß eine
erste Ausformung (21) vorgesehen ist und an der gegen
überliegenden Seite (19) desselben Traggestells eine zu
der ersten Ausformung (19) passende zweite Ausformung
(22) bzw. (23), derart, daß die erste und die zweite
Ausformung zweier Traggestelle in Nebeneinanderanordnung
patrizen- und matrizenartig ineinandergreifen.
8. Traggestell nach Anspruch 7 oder insbesondere danach,
dadurch gekennzeichnet, daß in einem vorstehenden Be
reich der ersten bzw. zweiten Ausformung zumindest teil
weise eine Aufnahmeöffnung eines Blumentopfes angeordnet
ist.
9. Traggestell nach einem der Ansprüche 7 oder 8 oder
insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß die
Ausformung (21) über den Rand (15) hinausragend (im
Grundriß) ausschließlich durch eine Deckenstruktur (27)
des Traggestells gebildet ist.
10. Traggestell nach einem der Ansprüche 7 bis 9 oder
insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß die
Traggestelle (15) bei eingesetzten Blumentöpfen (1)
aufgrund von in dem Rand (15) belassenen Öffnungen der
art zusammensetzbar sind, daß ein im wesentlichen abge
schlossener, jedoch über eine Vielzahl von Traggestellen
(15) sich erstreckender Luftraum unterhalb der Decken
struktur (27) der Traggestelle (15) gegeben ist.
11. Traggestell nach einem oder mehreren der vorhergehen
den Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Deckenstruktur (27) plattenartig ist
und kreisrunde oder im wesentlichen quadratische Aufnah
meöffnungen (16) für die Blumentöpfe (1) aufweist.
12. Traggestell nach einem oder mehreren der vorhergehen
den Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekenn
zeichnet, daß eine Aufnahmeöffnung (16) einen umlaufen
den, konischen, nach innen sich erstreckenden Rand (28)
aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4325871A DE4325871A1 (de) | 1993-06-04 | 1993-08-02 | Blumentopf sowie Traggestell hierfür |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4318565 | 1993-06-04 | ||
| DE4325871A DE4325871A1 (de) | 1993-06-04 | 1993-08-02 | Blumentopf sowie Traggestell hierfür |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4325871A1 true DE4325871A1 (de) | 1994-12-08 |
Family
ID=6489622
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4325871A Withdrawn DE4325871A1 (de) | 1993-06-04 | 1993-08-02 | Blumentopf sowie Traggestell hierfür |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4325871A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20106257U1 (de) | 2001-04-10 | 2001-07-12 | Schemm, Paul, 91456 Diespeck | Handelbare Verpackung für Spargelpflanzen |
-
1993
- 1993-08-02 DE DE4325871A patent/DE4325871A1/de not_active Withdrawn
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20106257U1 (de) | 2001-04-10 | 2001-07-12 | Schemm, Paul, 91456 Diespeck | Handelbare Verpackung für Spargelpflanzen |
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