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DE4325211A1 - Achsenbaugruppe mit Blockiermechanismus - Google Patents

Achsenbaugruppe mit Blockiermechanismus

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DE4325211A1
DE4325211A1 DE19934325211 DE4325211A DE4325211A1 DE 4325211 A1 DE4325211 A1 DE 4325211A1 DE 19934325211 DE19934325211 DE 19934325211 DE 4325211 A DE4325211 A DE 4325211A DE 4325211 A1 DE4325211 A1 DE 4325211A1
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DE
Germany
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axle housing
control shaft
locking members
wheel axles
shaft
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DE19934325211
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English (en)
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DE4325211B8 (de
DE4325211B4 (de
Inventor
Koji Irikura
Keith Johnson Andrews
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kanzaki Kokyukoki Manufacturing Co Ltd
Tuff Torq Corp
Original Assignee
Kanzaki Kokyukoki Manufacturing Co Ltd
Tuff Torq Corp
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Publication date
Application filed by Kanzaki Kokyukoki Manufacturing Co Ltd, Tuff Torq Corp filed Critical Kanzaki Kokyukoki Manufacturing Co Ltd
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Publication of DE4325211A1 publication Critical patent/DE4325211A1/de
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Publication of DE4325211B4 publication Critical patent/DE4325211B4/de
Publication of DE4325211B8 publication Critical patent/DE4325211B8/de
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    • B62D11/06Steering non-deflectable wheels; Steering endless tracks or the like by differentially driving ground-engaging elements on opposite vehicle sides by means of a single main power source
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Achsenbaugruppe von relativ einfachem Aufbau für eine kleine, selbstfahrende Maschine wie etwa eine selbstfahrende Bodenreinigungs­ maschine. Genauer gesagt, bezieht sich die Erfindung auf eine Achsenbaugruppe mit einem Achsenblockiermechanismus zum Blockieren der Radachsen, damit sich die selbstfahrende Maschine nicht im geparkten Zustand in Bewegung setzt, oder um die Achsen in einem Notfall zu blockieren.
Bei einer kleinen, selbstfahrenden Maschine wie etwa einer selbstfahrenden Bodenreinigungsmaschine ist ein Mechanismus zum Abbremsen oder Blockieren eines Antriebsrades, um eine Bewegung der Maschine zu verhindern, im allgemeinen mit dem Rad selbst verbunden. In der US-PS 4 380 844 wird z. B. eine selbstfahrende Bodenreinigungsmaschine beschrieben, bei der mit dem linken und rechten Antriebsrad linke und rechte Parkbremsen verbunden sind, die auch zum Lenken der Maschine dienen. Zu der Bremse auf jeder Seite gehören eine Brems­ trommel von großem Durchmesser, die mit der Radnabe auf ihrer Innenseite aus einem Stück geformt ist, sowie ein Bremsschuh, der mit der Außenfläche der Bremstrommel in Reibungsberührung gebracht werden kann. Es ist ein einziges Steuerglied vorhanden, das die gleichzeitige Betätigung der Bremsen auf beiden Seiten gestattet. In der US-PS 3 200 907 ist ein Gabelstaplerfahrzeug beschrieben, bei dem eine zwangsläufige Parkbremse mit einem Antriebsrad auf einer Seite verbunden ist. Zu dieser Parkbremse gehört eine Scheibe, die mittels Schrauben an einer Radnabe befestigt ist. Die Scheibe besitzt an ihrem Außenumfang eine Vielzahl von Zähnen, mit denen eine Klinke am Ende eines schwenkbar gelagerten Klinkenelements in Eingriff gebracht werden kann.
Bei einer selbstfahrenden Maschine, zu deren Achse eine linke und eine rechte Radachse gehören, macht es eine mit einem Rad verbundene Parkbremse erforderlich, daß die Bremse getrennt von der Achse zusammengebaut wird. Dieser Umstand sowie die Tatsache, daß eine solche Bremse aus einer relativ großen Zahl von Bauteilen oder Elementen besteht, erhöht die Herstellungskosten der Maschine. Außerdem ist eine solche Parkbremse, die sich an der Außenseite der Maschine nahe dem Rad und dem Untergrund befindet, der Einwirkung von fremd­ körpern wie etwa auf dem Fuß- oder Erdboden liegendem Keh­ richt ausgesetzt, wie er insbesondere durch das rotierende Rad mitgerissen oder aufgewühlt wird, so daß sich Probleme hinsichtlich der Funktion und Haltbarkeit der Bremse ergeben.
Infolgedessen besteht eine Aufgabe der Erfindung darin, eine neuartige Achsenbaugruppe mit einem Achsenblockiermechanis­ mus zu schaffen, die den Zusammenbau der selbstfahrenden Maschine erleichtert und somit ihre Herstellungskosten ver­ ringert. Hierbei ist ferner Aufgabe der Erfindung die Schaffung eines Achsenblockiermechanismus von einfachem Aufbau, um die Herstellungskosten weiter zu senken.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer neuartigen Achsenbaugruppe für selbstfahrende Maschinen, bei der ein Achsenblockiermechanismus vorhanden ist, der gegenüber der Außenseite der selbstfahrenden Maschine abge­ schlossen ist, so daß große Betriebssicherheit und Haltbar­ keit des Blockiermechanismus sichergestellt sind.
Zu der erfindungsgemäßen Achsenbaugruppe gehören ein Achsen­ gehäuse (19) und koaxial angeordnete linke und rechte Rad­ achsen (20L, 20R), die in dem Achsengehäuse gelagert sind. Außerdem ist ein Achsenblockiermechanismus vorhanden, zu dem links und rechts ein Paar von blockierbaren Rotoren (47L, 47R) gehören, die innerhalb des Achsengehäuses angeordnet und auf der linken und rechten Radachse befestigt sind, sowie links und rechts ein Paar von Sperrgliedern (49L, 49R), die inner­ halb des Achsengehäuses gelagert und betätigbar sind, um mit dem linken und rechten Rotor zusammenzuarbeiten, um die Ro­ toren an der Umdrehung zu hindern. Zu dem Blockiermechanis­ mus gehört außerdem ein Steuerglied (50), das in dem Achsen­ gehäuse angeordnet ist und mit einem Ende aus diesem heraus­ ragt. Dieses Steuerglied ist mit einem Paar von linken und rechten Sperrgliedern (49L, 49R) betriebsmäßig verbunden, so daß dann, wenn das Steuerglied bewegt wird, beide Sperr­ glieder gleichzeitig in Richtung auf ihre Blockierstellung bewegt werden.
Infolgedessen können durch eine Bewegung des Steuergliedes (50) von der Außenseite des Achsengehäuses her mit Hilfe des aus diesem herausragenden Endes dieses Gliedes die be­ weglichen linken und rechten Sperrglieder (49L, 49R) in ihre Blockierstellungen gebracht werden, in denen sie den linken und rechten Rotor (47L, 47R) drehfest blockieren, so daß die linke und rechte Radachse (20L, 20R) blockiert sind.
Die oben erwähnten Rotoren (47L, 47R) sind vorzugsweise in Form von Scheiben ausgebildet, die an ihrem Außenumfang eine Vielzahl von Zähnen (47a) tragen, und jedes der oben genann­ ten Sperrglieder (49L, 49R) kann vorzugsweise um eine Achse schwenkbar sein, die parallel zu den Radachsen verläuft, und besitzt vorzugsweise mindestens eine Klinke (49a), die mit den oben erwähnten Zähnen in Eingriff gebracht werden kann. Die Vielzahl von Zähnen an jedem Rotor gewährleistet eine schnelle Blockierfunktion des Achsenblockiermechanismus. Es besteht die Überzeugung, daß durch die Kombination aus Zähnen und Klinke sowie durch die schwenkbare Lagerung jedes Sperrgliedes um eine zu den Radachsen parallele Achse eine äußerst zuverlässige Blockierung erzielt wird.
Das oben genannte Steuerglied kann vorzugsweise aus einer drehbaren Steuerwelle (50) bestehen, die parallel zu den Radachsen verläuft und sich mit einem Ende (50a) aus dem Achsengehäuse heraus erstreckt. Das linke und das rechte Sperrglied (49L, 49R), die um eine zu den Radachsen paral­ lele Achse schwenkbar sind, sind vorzugsweise auf dieser Steuerwelle so gelagert, daß die Sperrglieder durch eine Drehbewegung dieser Welle um dieselbe geschwenkt werden. Bei diesem Aufbau dient die Steuerwelle als Unterstützung für das linke und rechte Sperrglied sowie auch als Betätigungs­ glied für diese Sperrglieder. Die drehbare Steuerwelle kann durch eine einfache Tragkonstruktion unterstützt sein und sich mit ihrem einen Ende aus dem Achsengehäuse heraus er­ strecken, ohne daß eine spezielle Öffnung in der Achsen­ gehäusewand benötigt wird. Eine solche spezielle Öffnung könnte von einer solchen Größe und Form sein, daß sich Ab­ dichtungsprobleme ergeben.
Die oben erwähnten Zähne (47a) und Klinken (49a) nehmen nicht immer eine Winkelstellung zueinander ein, die zu einem gegenseitigen Eingriff führt. Außerdem befinden sich die Zähne und die Klinke auf einer Seite in einer solchen Winkelstellung, auf der anderen Seite jedoch nicht. Es ist daher wünschenswert, eine Federeinrichtung vorzusehen, die betätigbar ist, wenn die Zähne und die Klinke sich nicht in der zum Eingriff erforderlichen Winkelstellung befinden, um die auf die Steuerwelle ausgeübte Blockierkraft zu spei­ chern, bis eine solche Winkelstellung durch eine leichte Weiterdrehung der Radachse und des darauf sitzenden Rotors erreicht wird. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist jedes der Sperrglieder (49L, 49R) auf der Steuerwelle (50) drehbar gelagert, und zwischen jedem Sperr­ glied und der Steuerwelle ist eine Federeinrichtung vorge­ sehen, so daß das Sperrglied durch die Feder um die Steuer­ welle geschwenkt wird.
Als Federeinrichtung wird vorzugsweise eine Torsionsfeder (53) verwendet, die auf der Steuerwelle angeordnet ist. Diese Torsionsfeder arbeitet vorzugsweise derart mit der Steuerwelle zusammen, daß die Feder durch eine Drehbewegung der Welle gespannt wird, um jedes Sperrglied im Sinne einer Drehbewegung vorzuspannen. Eine solche Torsionsfeder kann so eingerichtet sein, daß sie das Sperrglied zur Drehbewegung zwingt, wenn es sich noch in der Blockierstellung befindet, in der die Klinke (49a) in die Zähne (47a) des Rotors ein­ greift, um eine zuverlässige Blockierstellung der Radachse sicherzustellen.
Es kann für das linke und das rechte Sperrglied (49L, 49R) eine einzige Torsionsfeder verwendet werden, um die Anzahl der Bauteile für den Blockiermechanismus zu verringern. Diese einzige Feder ist auf der Steuerwelle so angebracht daß ihr eines Ende am linken und ihr anderes Ende am rechten Sperrglied und ihr in axialer Richtung mittlerer Abschnitt (53c) an der Steuerwelle angreift, so daß den beiden axialen Hälften der Feder durch die Drehbewegung der Welle gleich­ zeitig eine Torsion erteilt wird.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung, bei der die Federeinrichtung zwischen der Steuerwelle (50) und den jeweiligen Sperrgliedern (49L, 49R) angeordnet ist, sind Einrichtungen vorgesehen, um die Drehbewegung jedes Sperr­ gliedes gegenüber der Steuerwelle auf ein vorbestimmtes Maß zu begrenzen. Derartige Begrenzungseinrichtungen gestatten die Verwendung einer Konstruktion, bei der die Federeinrich­ tung die Sperrglieder so vorspannt, daß sie sich bereits bei der nichtbetätigten Stellung der Steuerwelle bewegen, so daß dann, wenn diese Welle betätigt wird, eine schnelle Drehbewe­ gung jedes Sperrgliedes erfolgt. Die genannte Begrenzungs­ einrichtung gestattet auch die Verwendung einer Konstruktion, bei der dann, wenn die Steuerwelle in Rückwärtsrichtung be­ tätigt wird, um die Radachsen aus der Blockierstellung zu lösen, jedes Sperrglied direkt durch die Steuerwelle von jedem Rotor durch die Drehbewegung entfernt wird, so daß ein sicheres Lösen aus der Blockierstellung erreicht wird.
In einem Fall, in dem eine Achsenbaugruppe für eine selbst­ fahrende Maschine mit einer Antriebsquelle versehen ist, wird durch die genannte Baugruppe der Zusammenbau der Maschine er­ heblich vereinfacht. Die Erfindung bezieht sich auf eine Achsenbaugruppe, die einen einzigen oder ein Paar von Motoren als Antriebsquelle aufweist. Bei den Motoren kann es sich entweder um Elektro- oder Hydraulikmotoren handeln.
Bei einer Achsenbaugruppe mit einem einzigen Motor ist der Motor (30) an dem Achsengehäuse fest montiert, so daß sich seine Motorwelle (30a) in das Gehäuse erstreckt. Zwischen der linken und der rechten Radachse ist ein Differential­ getriebe (35) angeordnet, um das Wenden der Maschine zu er­ leichtern. Obwohl die Fahrgeschwindigkeit der Maschine durch Einstellen oder Variieren der Motordrehzahl geregelt wird, ist ein Drehzahlmindergetriebe (40) zwischen der Motorwelle und dem Differentialgetriebe vorgesehen, um den Gebrauch des Motors im niedrigen Drehzahlbereich zu vermeiden, in dem die Motordrehzahl unstabil ist, und um das Drehmoment zum Ach­ senantrieb zu erhöhen. Ein Paar von blockierbaren Rotoren (47L, 47R) des Achsenblockiermechanismus sind links und rechts auf den Radachsen Seite an Seite mit einem Paar von linken und rechten Differential-Abtriebsrädern (38) des Dif­ ferentialgetriebes fest montiert.
Bei einer Achsenbaugruppe mit einem Paar von Motoreinrichtun­ gen sind diese Motoren (30L, 30R) an dem Achsengehäuse fest montiert, so daß sich ihre Motorwellen (30a) in das Gehäuse erstrecken. Da die Maschine dadurch gewendet werden kann, daß man die beiden Motoren mit verschiedenen Drehzahlen laufen läßt, um die linke und die rechte Achse mit unterschiedlichen Umdrehungsgeschwindigkeiten anzutreiben, ist kein Differential­ getriebe vorgesehen. Zwei Drehzahlmindermechanismen (40L, 40R), entweder in Form von Zahnradgetrieben oder Kettenkränzen, sind zwischen den Motorwellen und der linken und rechten Radachse angeordnet. Ein Paar von blockierbaren linken und rechten Rotoren (47L, 47R) des Achsenblockiermechanismus sind auf der linken und rechten Radachse Seite an Seite mit den End­ reduktionsrädern (80) des Paares von Drehzahlmindermecha­ nismen fest montiert.
Bei der erfindungsgemäßen Achsenbaugruppe sind die Bauteile in dem Achsengehäuse auf der linken und rechten Seite allge­ mein symmetrisch angeordnet. Daher kann das Achsengehäuse zum Zweck des leichten Einbaus der verschiedenen Elemente aus zwei Hälften bestehen, die in einer Ebene zusammenge­ setzt sind, die zwischen der linken und rechten Radachse rechtwinklig zu diesen verläuft. Die linke und die rechte Gehäusehälfte (19L, 19R) können von gleicher Form sein. Gleich geformte Gehäuse oder Gehäusehälften können für eine Achse mit einem einzigen Motor und eine Achse mit einem Paar von Motoren gleichermaßen verwendet werden, indem man eine Öffnung (31) in der Seitenwand jeder Gehäusehälfte zur Aufnahme einer Motorwelle vorsieht oder indem man bei der erstgenannten Achse diese Öffnung in der Seitenwand einer der Gehäusehälften mittels eines Abdeckteils (68) verschließt.
Da die erfindungsgemäße Achsenbaugruppe mit einem in dem Achsengehäuse angeordneten Achsenblockiermechanismus ausge­ bildet ist, so daß die Baugruppe als einheitliches Maschinen­ teil gehandhabt werden kann, wird der Zusammenbau der selbst­ fahrenden Maschine erleichtert, was die Herstellungskosten senkt. Dieser Vorteil ist besonders bemerkenswert im Fall einer Achsenbaugruppe, in die ein Motor eingebaut ist. Der erfindungsgemäße Achsenblockiermechanismus ist so ausgebil­ det, daß auf der linken und rechten Radachse linke und rechte Rotoren (47L, 47R) auf der Innenseite des Achsen­ gehäuses montiert sind, die dazu dienen, die Radachsen zu blockieren, und diese Rotoren, die zusammen mit den Rad­ achsen umlaufen, können innerhalb des Achsengehäuses mit Hilfe des linken und rechten Sperrgliedes (49L, 49R) bloc­ kiert werden, welch letztere durch ein Steuerglied oder eine Steuerwelle (50) betätigt werden. Dieser Achsenblockiermecha­ nismus ist von einfachem und kompaktem Aufbau und besteht aus einer relativ geringen Anzahl von Elementen, so daß die Her­ stellungskosten der selbstfahrenden Maschine weiter verrin­ gert werden.
Der Achsenblockiermechanismus, der gemäß der Erfindung in dem Achsengehäuse angeordnet ist, ist von der Außenseite der selbstfahrenden Maschine völlig abgeschlossen, so daß der Blockiermechanismus zuverlässig arbeitet und eine große Halt­ barkeit aufweist.
Im folgenden wird die Erfindung anhand schematischer Zeich­ nungen an Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine schematische Schrägansicht einer selbstfahrenden Bodenreinigungsmaschine mit einer ersten Ausführungs­ form der erfindungsgemäßen Achsenbaugruppe;
Fig. 2 eine schematische Schrägansicht eines Teils der Achsenbaugruppe nach Fig. 1;
Fig. 3 eine als Schnitt gezeichnete Draufsicht eines Teils der Achsenbaugruppe nach Fig. 2;
Fig. 4 eine Schrägansicht verschiedener Elemente eines Dif­ ferentialgetriebes und eines Rotors nach Fig. 3;
Fig. 5 eine als Schnitt gezeichnete Seitenansicht eines Teils eines Achsenblockiermechanismus nach Fig. 3;
Fig. 6 eine Schrägansicht verschiedener Elemente des Achsen­ blockiermechanismus nach Fig. 3;
Fig. 7(a), (b) und (c) Draufsichten eines Teils des Achsen­ blockiermechanismus in drei verschiedenen Betriebs­ zuständen;
Fig. 8 eine seitliche Schnittansicht entlang der Linie VIII- VIII in Fig. 3;
Fig. 9 eine seitliche Schnittansicht entlang der Linie IX-IX in Fig. 3;
Fig. 10 eine Schnittzeichnung eines Teils des Achsengehäuses nach Fig. 3;
Fig. 11 eine als Schnitt gezeichnete Draufsicht, die Fig. 3 ähnelt, jedoch eine zweite Ausführungsform der erfin­ dungsgemäßen Achsenbaugruppe zeigt; und
Fig. 12 eine schematische Schrägansicht einer selbstfahren­ den Bodenreinigungsmaschine mit der Achsenbaugruppe nach Fig. 11.
In Fig. 1 ist eine selbstfahrende Bodenreinigungsmaschine dargestellt, bei der die erste bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Achsenbaugruppe verwendet wird. Gemäß Fig. 1 und 2 besitzt die Reinigungsmaschine einen Maschinenkörper 15, einen Maschinenrahmen 16, der am äußeren, unteren Teil des Körpers 15 angeordnet ist, sowie einen zweiten Maschinen­ rahmen 17 an der Unterseite des Körpers 15. Zu dem ersten Rah­ men 16 gehören linke und rechte nach oben ragende Rahmenteile 16a, an denen ein Handgriff 18 befestigt ist, der sich vom Körper 15 aus nach hinten erstreckt. An der hinteren- Hälfte des zweiten Rahmens 17 ist eine Achsenbaugruppe mit einem Achsengehäuse 19 montiert. An den Radscheiben 20a an den äuße­ ren Enden der sich nach links und rechts aus dem Achsengehäuse 19 erstreckenden linken und rechten Radachsen 20L und 20R sind linke und rechte Antriebsräder 21 befestigt, mittels deren die Reinigungsmaschine angetrieben wird. Der Rahmen 17 trägt an seinem vorderen Ende linke und rechte Schwenkrollen 22.
Wie in Fig. 1 gezeigt, gehört zu dem Fahrzeugkörper 15 ein abnehmbarer oder anheb- und kippbarer Abfallbehälter 23. Ein zylindrischer rotierender Besen (nicht gezeigt) zum Kehren der Bodenfläche, um Unrat aufzunehmen und in den Behälter 23 zu befördern, ist an der Unterseite des Körpers 15 angebracht, und ein Vakuummechanismus (nicht gezeigt), der zusammen mit dem Besen dazu dient, den Kehricht durch Saugkraft in den Behälter 23 zu befördern, ist in dem Körper 15 angeordnet. Auf einer Seite des vorderen Endes des Körpers 15 ist eine rotierende Seitenbürste 24 zum Scheuern des Bodens angebracht. Ein Tank (nicht gezeigt) zum Zuführen eines Reinigungsmittels oder einer Scheuerlösung kann in dem Maschinenkörper 15 vor­ gesehen sein. Diese und andere Bestandteile der Reinigungs­ maschine können von beliebiger bekannter Bauart sein. Bei­ spiele für derartige bekannte Konstruktionen sind in der oben genannten US-PS 4 380 844 beschrieben. Auf der Ober­ seite des Körpers ist eine Schalttafel 25 mit Bedienungs­ einrichtungen (nicht gezeigt) für die verschiedenen Geräte angebracht.
Wie ebenfalls in Fig. 1 gezeigt, ist der Handgriff 18 mit einem Kupplungshebel 27 versehen. Wie üblich, ist dieser Kupplungshebel 27 als Sicherheitsfahrschaltung ausgebildet, die ein Fahren der Reinigungsmaschine nur dann gestattet, wenn der Hebel zusammen mit dem Handgriff erfaßt wird. Der Handgriff 18 weist außerdem einen Schalthebel 28 zum Regeln der Fahrgeschwindigkeit der Maschine auf. Obwohl hier eine Maschine für Handführung beschrieben wird, läßt sich die Er­ findung auch bei einer Maschine mit Fahrersitz anwenden.
Gemäß Fig. 3 ist ein Motor 30 an einer äußeren Seitenwand des Achsengehäuses 19 fest montiert. Hierbei kann es sich entweder um einen Elektro- oder einen Hydraulikmotor handeln, doch der dargestellte Motor ist ein Elektromotor. Der Motor 30 dient als Antriebsquelle zum Fahren der Reinigungsmaschine und ist an dem Achsengehäuse 19 so angebracht, daß ein ring­ förmiger Ansatz 30b des Motorgehäuses in eine Öffnung 31 in einer Seitenwand des Achsengehäuses 19 eingepaßt ist, so daß sich die Motorwelle 30a durch die Öffnung 31 in das Gehäuse 19 erstreckt. Der in Fig. 1 gezeigte Kupplungshebel 27 dient dazu, wenn er ergriffen wird, einen Schalter (nicht gezeigt) für die Stromzufuhr zu dem Motor 30 einzuschalten, und der ebenfalls in Fig. 1 gezeigte Schalthebel 28 dient dazu, ein Potentiometer (nicht gezeigt) zu betätigen, um die Laufge­ schwindigkeit des Motors 30 zu verändern.
Wie ebenfalls in Fig. 3 gezeigt, weist das Achsengehäuse 19 aus einem Stück bestehende linke und rechte Gehäusehälften auf. Die linke und rechte Radachse 20L und 20R sind mit ihren inneren Enden in dem Achsengehäuse 19 über linke und rechte ringförmige Lagerglieder 33 drehbar gelagert, welch letztere Schmiermittelnuten 33a aufweisen, und sind mit ihren äußeren Enden über linke und rechte Kugellager 34 gelagert, die an den äußeren Endabschnitten der Achsengehäuseteile angeordnet sind. An den Innenseiten der linken und rechten Lagerglieder 33 ist zwischen den linken und rechten Radach­ sen 20L und 20R ein Differentialgetriebe 35 vorgesehen, um für den erforderlichen Unterschied zwischen den Drehgeschwin­ digkeiten dieser Achsen zu sorgen, wenn die Reinigungsmaschine gewendet wird. Wie üblich, gehören zu diesem Differentialgetriebe 35 ein Paar von Differentialkegelrädern 37, die auf einer Ritzelwelle 36 montiert sind, sowie ein Paar von Differential-Abtriebsrädern 38, die auf der linken und rech­ ten Radachse mittels einer Keilverzahnung fest montiert sind. Diese Kegelräder 37 und Zahnräder 38 kämmen miteinander wie gezeigt.
Gemäß Fig. 3 wird Kraft von der Motorwelle 30a über einen Drehzahlmindermechanismus 40 auf das Differentialgetriebe 35 übertragen. Das heißt, daß eine Tragwelle 41, die parallel zu der Motorwelle und den Radachsen verläuft, zwischen der Motorwelle 30a und dem Differentialgetriebe 35 angeordnet ist und an ihren beiden Enden durch das Achsengehäuse 19 drehfest unterstützt wird. Auf dieser Tragwelle 41 sind aus einem Stück geformte größere und kleinere Zahnräder 43 und 45 drehbar gelagert. Das größere Zahnrad 43 kämmt mit einem kleinen Zahnrad 42, das auf der Motorwelle 30a fest montiert ist, während das kleinere Zahnrad 45 mit einem großen Ein­ gangszahnrad 44 des Differentialgetriebes 35 kämmt.
Wie ebenfalls in Fig. 3 gezeigt, sind zwischen dem linken und rechten Differential-Abtriebsrad 38 und den Lagergliedern 33 blockierbare linke und rechte scheibenförmige Rotoren 47L und 47R angeordnet und durch Keilverzahnungen auf der linken und rechten Radachse 20L und 20R fest montiert. Gemäß Fig. 3 und 4 weist das Eingangszahnrad 44 in seinem Nabenabschnitt eine rechteckige Öffnung 44a mit zwei einander gegenüber­ liegenden Aussparungen 44b auf, in die die beiden Enden der Ritzelwelle 36 eingesetzt sind. Die Ritzelwelle 36 ist mit einem rechteckigen Mittelabschnitt 36a ausgebildet, der in die Öffnung 44a des Eingangszahnrades 44 eingesetzt wird. Es ist links und rechts ein Paar von Halteteilen 48L und 48R aus Metallblech vorgesehen, die an dem mittleren Wellenab­ schnitt 36a von der Seite der betreffenden Differential- Abtriebsräder 38 her anliegen, um die Ritzelwelle 36 an einer Bewegung in Richtung auf die Abtriebsräder 38 zu hindern. Jedes dieser Halteglieder 48L und 48R weist ein Paar von Flü­ geln 48a auf, die an der Seitenfläche des Nabenabschnitts des Eingangszahnrades 44 anliegen, um dieses Zahnrad an einer seitlichen Bewegung zu hindern, sowie ein Paar von Vorsprüngen 48b, die den rechteckigen Mittelabschnitt 36a der Ritzelwelle 36 auf der Außenseite der Öffnung 44a zwischen sich einschlie­ ßen, um die Ritzelwelle an einer Neigungsbewegung zu hindern. Im zusammengebauten Zustand nach Fig. 3 werden die Halteteile 48L und 48R durch die Differential-Abtriebsräder 38 und die Rotoren 47L und 47R in ihrer Lage gehalten, die jeweils nebeneinander auf den betreffenden Radachsen montiert sind und durch Halteringe auf den Radachsen daran gehindert werden, sich in Richtung auf die Lagerglieder 33 zu bewegen.
Wie in Fig. 3 bis 5 gezeigt, ist jeder der Rotoren 47L und 47R an seinem Außenumfang mit einer Vielzahl von Zähnen 47a versehen. Gemäß Fig. 3 und 5 ist eine Steuerwelle 50, die parallel zu den Radachsen 20L und 20R verläuft, in dem Achsen­ gehäuse 19 angeordnet und an ihren beiden Enden durch das Ge­ häuse drehbar gelagert. Ein Paar von Sperrgliedern 49L und 49R sind links und rechts mit ihren Basisabschnitten auf der Steuerwelle 50 drehbar gelagert und lassen sich durch eine Drehbewegung der Welle 50 zur Schwenkbewegung um die Welle veranlassen. Gemäß Fig. 5 und 6 trägt jedes dieser linken und rechten Sperrglieder an seinem freien Ende mindestens eine Klinke 49a, die dann, wenn die Sperrglieder 47L und 47R durch eine Drehbewegung der Steuerwelle 50 in Richtung des Pfeils P in Fig. 3 gedreht werden, in die Zähne 47a des Ro­ tors auf der betreffenden Seite eingreift. Ein Ende 50a der Steuerwelle ragt nach außen aus dem Achsengehäuse 19 heraus, wie in Fig. 2 und 3 gezeigt.
Gemäß Fig. 3 und 6 weist der Buchsenabschnitt jedes Sperr­ gliedes 49L, 49R, mit dem das Glied auf der Steuerwelle 50 drehbar gelagert ist, auf beiden Seiten ein Paar von eckigen, länglichen Aussparungen 49b und 49c auf. Linke und rechte Stifte 52, die mit Preßsitz in radialen Bohrungen 50b in der Steuerwelle 50 sitzen, sind in die Aussparungen 49b der lin­ ken und rechten Sperrglieder 49L und 49R eingesetzt, so daß die Drehbewegung jedes Sperrgliedes gegenüber der Steuerwelle 50 auf eine Strecke begrenzt ist, die durch die Winkellänge der Aussparung 49b bestimmt wird. Zwischen dem linken und dem rechten Sperrglied 49L und 49R ist auf der Steuerwelle 50 eine Torsionsfeder 53 angeordnet, deren beide Enden 53a und 53b in die Aussparungen 49c des linken und rechten Sperrgliedes hineinragen und mit diesen Gliedern 49L und 49R zusammen­ arbeiten. Die Torsionsfeder 53 weist in ihrem axialen Mittel­ abschnitt eine Schlinge 53c auf, und die Steuerwelle besitzt eine weitere radiale Bohrung 50c zwischen den Bohrungen 50b. In die Bohrung 50c ist ein Stift 54 mit Preßsitz eingeführt, der sich durch die Federschlinge 53c erstreckt, so daß dann, wenn die Steuerwelle 50 in Richtung des Pfeils P in Fig. 3 gedreht wird, die Schlinge 53c durch den Stift 54 in der gleichen Richtung bewegt wird. Durch diese Bewegung der Schlinge 53c wird die Torsionsfeder 53 gespannt.
Wie ebenfalls in Fig. 3 und 6 gezeigt, weist das Ende 50a der Steuerwelle 50 eine radiale Bohrung 50d auf. Ein Steuerarm 57 ist mit seinem Nabenabschnitt 57a an dem Wellenende 50a mit­ tels eines Stiftes 56 befestigt, der in der Bohrung 50d mit Preßsitz befestigt ist. Gemäß Fig. 2 ist der Steuerarm 57 durch ein Schub- und Zug-Steuerkabel 59 mit einem Steuerhebel 58 verbunden, der an der Unterseite des Handgriffs 18 ange­ ordnet ist.
Fig. 7 veranschaulicht drei Betriebszustände des Sperrgliedes 49R auf einer Seite. Wie in dieser Figur zu sehen, werden für die oben erwähnten Stifte 52 und 54 Splinte verwendet. Fig. 7(a) zeigt die gelöste Stellung des Sperrgliedes 49R, bei der die Steuerwelle 50 nicht in Richtung des Pfeils P gedreht worden ist. Bei diesem Zustand liegt das Federende 53b an einer Endfläche der Aussparung 49c aus der Richtung des Pfeils P an, so daß das Sperrglied 49R in Richtung des Pfeils P vorgespannt wird, und die Schwenkbewegung des Gliedes 49R wird durch die Anlage des Stiftes 52 an einer Endfläche der Aussparung 49b aus der dem Pfeil P entgegengesetzten Richtung verhindert. Wird der Steuerhebel 58 nach Fig. 2 betätigt, um der Steuerwelle über das Kabel 59 und den Steuerarm 57 eine Drehbewegung in Richtung des Pfeils P zu erteilen, wird die Schlinge 53c der Torsionsfeder 53 durch den Stift 54 ebenfalls in Richtung des Pfeils verlagert, so daß jede axiale Hälfte der Torsionsfeder 53 die Tendenz zu einer Ver­ drehung erhält.
In einem Zustand, in dem die Klinke 49a in eine Lücke zwi­ schen zwei Zähnen 47a des Rotors eintreten kann, wie in Fig. 5 anhand des Sperrgliedes 49L mit gestrichelten Linien darge­ stellt, tritt die Klinke 49a sofort mit den Zähnen 47a in Eingriff. Diese Eingriffssituation ist in Fig. 7(b) darge­ stellt. Die Einrichtung ist so getroffen, daß während das Sperrglied an einer Bewegung in Richtung des Pfeils P gehin­ dert wird, wenn seine Klinke 49a den Boden der Lücke zwischen zwei Zähnen 47a des Rotors erreicht, die Steuerwelle 50 um eine gewisse Strecke weiter in Richtung des Pfeils P gedreht wird, so daß der Stift 52 von der Endfläche der Aussparung 49b fort bewegt wird, um außer Eingriff mit dem Sperrglied zu kommen, wie in Fig. 7(b) gezeigt. Infolgedessen ist das Sperrglied bei dem Zustand nach Fig. 7(b) weiterhin durch die Torsionsfeder 53 in Richtung des Pfeils P vorgespannt.
In einem Fall, in dem die Klinke 49a einmal in Berührung mit dem Kopf eines der Zähne 47a gekommen ist, so daß die Schwenk­ bewegung des Sperrgliedes einmal verhindert worden ist, wird nur die Steuerwelle 50 in Richtung des Pfeils P gedreht, wie in Fig. 7(c) gezeigt, so daß die Torsionsfeder 53 stark gespannt und dadurch die Vorspannkraft vergrößert wird. Sowie nun durch eine leichte Weiterdrehung des Rotors 47L oder 47R ein Zustand erreicht ist, in dem die Klinke 49a in eine Lücke zwischen zwei Zähnen 47a eintreten kann, wird das Sperrglied 49L oder 49R weiter in Richtung des Pfeils P be­ wegt, so daß die Situation nach Fig. 7(b) erreicht wird.
Wird die Steuerwelle 50 mit Hilfe des Steuerhebels 58 nach Fig. 2 aus ihrer Lage nach Fig. 7(b) entgegen dem Pfeil P gedreht, wird das Sperrglied 49R durch den Stift 52 aus seiner Lage an einer Endfläche der Aussparung 49b in der dem Pfeil P entgegengesetzten Richtung gedreht. Das Ende 53b der Torsionsfeder 53 wird durch das Sperrglied 49R entgegen dem Pfeil P verschoben, so daß die Torsionsfeder 53 in Um­ fangsrichtung der Steuerwelle 50 bewegt wird und die Schlinge 53c mit dem Stift 54 in Eingriff bleibt.
Die beiden Aussparungen 49b und 49c jedes Sperrgliedes 49L, 49R sind seitlich offen, so daß diese Aussparungen bei der Herstellung des Sperrgliedes in einem Gußvorgang leicht ausge­ bildet werden können. Da diese Aussparungen 49b und 49c gleich geformt sind, können zwei gleich geformte Sperrglieder für das linke und das rechte Sperrglied 49L und 49R verwendet werden, indem man eine der Aussparungen als Aussparung 49b und die andere als Aussparung 49c benutzt. Die Torsionsfeder 53 kann an der Steuerwelle 50 dadurch befestigt werden, daß man anstelle der gezeigten Schlinge 53c einen axialen mitt­ leren Windungsabschnitt vorsieht, der eine runde Öffnung bildet, in die der Stift eingreifen kann. Die gezeigte Tor­ sionsfeder 53 kann einfach dadurch hergestellt werden, daß man einen Teil einer handelsüblichen Schraubenfeder ausein­ anderzieht, um die Schlinge 53c auszubilden.
Gemäß Fig. 2 und 3 besteht das Achsengehäuse 19 aus einer linken und einer rechten Gehäusehälfte 19L und 19R, die anein­ ander befestigt sind. Linke und rechte Ansichten des Achsen­ gehäuses 19 sind in Fig. 8 und 9 gezeigt. Wie aus Fig. 3, 8 und 9 ersichtlich, sind beide Gehäusehälften 19L und 19R gleich geformt. Das heißt, daß eine vertikale Ebene S, die sich zwischen der linken und rechten Radachse 20L und 20R rechtwinklig zu diesen Radachsen erstreckt, als Anschluß­ ebene zwischen den Gehäusehälften 19L und 19R dient. Es sind nicht mit Gewinde versehene Bohrungen 62 und Gewindebohrungen 63 abwechselnd im Außenrand jeder Gehäusehälfte angebracht, wie in Fig. 5 anhand der Gehäusehälfte 19L gezeigt, und gemäß Fig. 8 und 9 sind die linke und die rechte Gehäusehälfte mit­ tels Schrauben 64 aneinander befestigt, die sich jeweils durch nicht mit Gewinde versehene Löcher 62 einer Gehäusehälfte er­ strecken und in Gewindelöcher 63 der anderen Hälfte einge­ schraubt sind. Die Achsen der Radachsen 20L, 20R, der Motor­ welle 30a, der Tragwelle 41 und der Steuerwelle 50 liegen in einer horizontalen Ebene, die das Achsengehäuse 19 in mitt­ lerer vertikaler Höhe durchkreuzt. Eine Öleinfüllbohrung 65, deren Mittelachse ebenfalls in der genannten horizontalen Ebene liegt, ist in jeder der Gehäusehälften 19L und 19R ausgebildet und wird mittels eines herausnehmbaren Ölstop­ fens 66 verschlossen, so daß das Gehäuse 19 von beiden Sei­ ten mit Schmieröl versorgt werden kann.
Wie in Fig. 3 gezeigt, ist eine Öffnung 31, die der zuvor er­ wähnten Öffnung 31 für den Durchtritt der Motorwelle 30a gleicht, auch in der Seitenwand der linken Gehäusehälfte 19L ausgebildet und mit Hilfe eines elastomerischen oder elasti­ schen Abdeckteils 68 verschlossen. Gewindebohrungen 70 für Schrauben 69 zum Befestigen des Motors 30 sind ebenso auch in der linken Gehäusehälfte 19L ausgebildet und bleiben unbe­ nutzt. Ein Paar von Nuten zum drehfesten Einfügen der Enden der Tragwelle 41 sind in den Innenwänden der Gehäusehälften 19L und 19R in gleicher Weise ausgebildet. Ein Paar von durch­ gehenden Bohrungen zur drehbaren Aufnahme der beiden End­ abschnitte der Steuerwelle 50 sind ebenfalls in den Seiten­ wänden der Gehäusehälften gleich ausgebildet, und die be­ treffende Bohrung der rechten Gehäusehälfte 19R wird durch die Steuerwelle 50 selbst verschlossen. Ein Paar von Gewinde­ bohrungen 71 nach Fig 10 sind in den Seitenwänden beider Gehäusehälften gleich ausgebildet, so daß im zusammengebauten Zustand die Bohrung 71 der linken Gehäusehälfte 19L tiefer und die Bohrung der rechten Gehäusehälfte 19R höher liegt. Wie in Fig. 8 bis 10 zu erkennen, ist in die tiefer gelegene Bohrung 71 ein Ölablaßstopfen 72 eingeschraubt, während in die höher gelegene Bohrung 71 ein Belüftungsstoffen 73 einge­ schraubt ist.
Dadurch, daß die linke und rechte Gehäusehälfte 19L und 19R gleich geformt werden, wie zuvor beschrieben, werden die Herstellungskosten des Achsengehäuses 19 und somit der Ach­ senbaugruppe erheblich reduziert. Das gezeigte Achsengehäuse 19 ist außerdem so konstruiert, daß es zwecks weiterer Er­ sparnis auch für eine Achsenbaugruppe mit zwei Motoren ver­ wendet werden kann, wie weiter unten näher beschrieben. Gemäß Fig. 2 wird das Achsengehäuse 19 an seinem vorderen Ende durch eine nach oben ragende Strebe 75 an einem Querglied 17a des Maschinenrahmens 17 und an seiner Rückseite durch ein Paar von Klammern 77 aus Metallblech gehalten, welch letztere die linke und die rechte Gehäusehälfte über Elastomerringe 76 an dem Maschinenrahmen 17 festspannen.
Die in Fig. 1 gezeigte Bodenreinigungsmaschine dient zum Rei­ nigen unterschiedlicher Flächen einschließlich Fußböden in Innenräumen, Straßendecken und Parkplätzen in der Weise, daß eine Bedienungsperson hinter der Maschine den Kupplungshebel 27 zusammen mit dem Handgriff 18 erfaßt, um die Maschine fort­ zubewegen. Die Fahrgeschwindigkeit der Maschine kann durch Verändern der Position des Schalthebels 28 stufenlos geregelt werden. Die Maschine wird mit Hilfe des Handgriffs 18 gelenkt oder gewendet, und das Wenden geschieht mühelos dank der Funktion des Differentialgetriebes 35 nach Fig. 3. Soll die Maschine rückwärts bewegt werden, nimmt die Bedienungsperson ihre Hände von dem Kupplungshebel 27 fort, um den Antrieb der Maschine zu unterbrechen, und zieht an dem Handgriff 18, um die Maschine rückwärts zu bewegen. Verwendet man für den Motor 30 einen Umkehrmotor, ist auch ein automatisches Rückwärtsfahren der Maschine möglich. Soll die Maschine ge­ parkt werden oder tritt ein Notfall ein, hat die Bedienungs­ person den Kupplungshebel 27 freizugeben und anschließend den in Fig. 2 gezeigten Steuerhebel 58 zu betätigen. In einem solchen Fall werden der linke und der rechte Rotor 47L und 47R und somit auch die linke und rechte Radachse 20L und 20R durch das linke und rechte Sperrglied 49L und 49R drehfest blockiert, so daß ein sicherer und zuverlässiger Stillstand der Maschine erreicht wird.
Fig. 11 zeigt eine zweite bevorzugte Ausführungsform der Achsenbaugruppe nach der Erfindung, und Fig. 12 zeigt eine selbstfahrende Bodenreinigungsmaschine, bei der Gebrauch von der zweiten Ausführungsform gemacht wird. Bei dieser Aus­ führungsform sind gemäß Fig. 11 zwei Motoren 30L und 30R vor­ handen, um die linke und rechte Radachse 20L und 20R einzeln anzutreiben. Hierbei ist gemäß Fig. 12 der Handgriff 18 mit einem linken und einem rechten Schalthebel 28L und 28R ver­ sehen, so daß die Bedienungsperson die Drehzahl der betref­ fenden Motoren 30L und 30R einzeln verändern kann.
Gemäß Fig. 11 wird auch hier ein Achsengehäuse 19 verwendet, das sich aus einer linken und einer rechten Gehäusehälfte 19L und 19R zusammensetzt, und dieses Gehäuse 19 ist iden­ tisch mit demjenigen der ersten Ausführungsform. Die beiden Motoren 30L und 30R sind an den Seitenwänden der beiden Ge­ häusehälften 19L und 19R mittels der Öffnungen 31 und der in diesen Seitenwänden vorgesehenen Gewindelöcher 70 befestigt. Da die Maschine durch unterschiedliche Drehzahlen der beiden Motoren 30L und 30R gewendet werden kann, ist zwischen der linken und der rechten Radachse 20L und 20R kein Differential­ getriebe vorgesehen. Zwischen der linken und der rechten Mo­ torwelle 30a, die sich in das Achsengehäuse 19 erstrecken, und den linken und rechten Radachsen 20L und 20R sind linke und rechte Drehzahlmindermechanismen 40L und 40R angeordnet.
Das heißt, daß, wie auch in Fig. 11 gezeigt, zwei Paare von einstückig geformten größeren und kleineren Zahnrädern 43 und 45 auf einer Tragwelle 41 drehbar gelagert sind, die derjenigen der ersten Ausführungsform gleicht. Die größeren Zahnräder 43 kämmen mit kleinen Zahnrädern 42, die auf der linken und rechten Motorwelle 30a fest montiert sind. Die kleineren Zahnräder 45 kämmen mit großen Zahnrädern 80, die auf der linken und rechten Radachse 20L und 20R mittels Keilverzahnungen fest montiert sind. Die gezeigten Drehzahl­ mindergetriebe 40L, 40R können auch einfach durch Drehzahl­ mindermechanismen der Kettenradbauart ersetzt werden.
Die gleich ausgebildeten linken und rechten Radachsen 20L und 20R entsprechen ebenfalls denjenigen der ersten Ausfüh­ rungsform. Um einen Querabstand zu schaffen, der der Quer­ erstreckung des Differentialgetriebes 35 der ersten Ausfüh­ rungsform entspricht, ist zwischen dem linken und dem rechten Drehzahlminderzahnrad 80 auf der linken und rechten Radachse eine Abstandsbuchse 82 eingebaut. Die Lager 33 und 34 zur Aufnahme der Radachsen sind ebenfalls mit denjenigen der ersten Ausführungsform identisch.
Bei einer solchen Achsenbaugruppe wird ein Achsenblockier­ mechanismus mit Elementen wie Rotoren 47L, 47R, Sperrglie­ dern 49L, 49R, einer Steuerwelle 50 und einer Torsionsfeder 53 verwendet, die sämtlich denjenigen der ersten Ausführungs­ form gleichen und ähnlich wie bei dieser angeordnet sind. Infolgedessen arbeitet der Blockiermechanismus der zweiten Ausführungsform in ähnlicher Weise wie der Blockiermechanis­ mus der ersten Ausführungsform.
In Fig. 11 und 12 sind Bauteile, die mit den gleichen Bezugs­ zahlen bezeichnet sind wie in Fig. 1 und 3, identisch mit den entsprechenden Teilen der ersten Ausführungsform. Teile der zweiten Ausführungsform, die in den Zeichnungen fortgelas­ sen wurden, sind ebenfalls identisch mit den entsprechenden Teilen der ersten Ausführungsform. Da auf dem Markt Nachfrage nach Achsenbaugruppen sowohl mit einem Motor als auch mit zwei Motoren besteht, werden verschiedene Elemente einschließ­ lich der Achsengehäuse 19 für beide Arten von Achsenbaugruppen gemeinsam hergestellt, so daß eine weitere Ersparnis erzielt wird.
Die Bodenreinigungsmaschine nach Fig. 12 wird ähnlich wie diejenige nach Fig. 1 verwendet, abgesehen davon, daß die Ma­ schine gelenkt oder gewendet wird, indem man der linken und der rechten Radachse 20L und 20R durch getrennte Betätigung des linken und rechten Schalthebels 28L und 28R unter­ schiedliche Laufgeschwindigkeiten erteilt.
Obwohl die Erfindung in Verbindung mit Achsenbaugruppen für selbstfahrende Bodenreinigungsmaschinen mit Handführung be­ schrieben wurde, läßt sie sich auch für andere selbstfahren­ de Maschinen sowohl der Handführungsbauart als auch mit Fahrersitz verwenden. Außerdem lassen sich an den erfindungs­ gemäßen Ausführungsformen je nach Verwendungszweck zahlreiche Abänderungen und Abwandlungen vornehmen. Dementsprechend ist die Erfindung keineswegs auf die gezeigten Ausführungsformen beschränkt.

Claims (20)

1. Achsenbaugruppe, umfassend:
ein Achsengehäuse (19);
koaxial verlaufende linke und rechte Radachsen (20L, 20R), die in dem Achsengehäuse (19) gelagert sind;
ein Paar von blockierbaren linken und rechten Rotoren (47L, 47R), die in dem Achsengehäuse (19) angeordnet und auf der linken und rechten Radachse (20L, 20R) fest mon­ tiert sind;
ein Paar von beweglichen linken und rechten Sperr­ gliedern (49L, 49R), die in dem Achsengehäuse (19) unter­ stützt und betätigbar sind, um mit dem Paar von linken und rechten Rotoren (47L, 47R) in Eingriff zu treten, um ihre Drehbewegung zu verhindern; und
ein Steuerglied (50), das in dem Achsengehäuse (19) angeordnet und betriebsmäßig mit dem linken und rechten Sperrglied (49L, 49R) verbunden ist, so daß dann, wenn das Steuerglied betätigt wird, beide Sperrglieder gleich­ zeitig in Richtung auf ihre Blockierstellungen bewegt werden, wobei ein Ende (50a) des Steuergliedes aus dem Achsengehäuse nach außen ragt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der beiden Rotoren (47L, 47R) scheibenförmig ausge­ bildet ist und an seinem Außenumfang eine Vielzahl von Zähnen (47a) trägt und daß jedes der beiden Sperrglieder (49L, 49R) um eine Achse schwenkbar gelagert ist, die parallel zu den Radachsen (20L, 20R) verläuft, und an seinem Ende mindestens eine Klinke (49a) trägt, die mit den Zähnen (47a) in Eingriff gebracht werden kann.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerglied aus einer drehbaren Steuerwelle (50) be­ steht, die parallel zu den Radachsen (20L, 20R) verläuft und mit einem Ende (50a) aus dem Achsengehäuse (19) heraus­ ragt, wobei die beiden Sperrglieder (49L, 49R) auf der Steuerwelle so montiert sind, daß den Sperrgliedern durch eine Drehbewegung der Welle eine Schwenkbewegung um diese Welle erteilt wird.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der beiden Sperrglieder (49L, 49R) auf der Steuer­ welle (50) gelagert ist, so daß jedes der Sperrglieder gegenüber der Steuerwelle drehbar ist, wobei die Steuer­ welle betätigbar ist, um jedes Sperrglied um die Welle über eine Federeinrichtung (53) zu drehen, die zwischen der Steuerwelle und den beiden Sperrgliedern angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Federeinrichtung aus einer Torsionsfeder (53) besteht, die auf der Steuerwelle (50) angeordnet ist und mit einem Ende (53a, 53b) mit den beiden Sperrgliedern aus einer Richtung in Eingriff steht, welche eine blockierende Dreh­ bewegung des Sperrgliedes bewirkt, während das andere Ende (53c) der Torsionsfeder so mit der Steuerwelle verbunden ist, daß die Feder durch eine Drehbewegung der Welle ge­ spannt wird, um dem Sperrglied eine zur Blockierung dienen­ de Drehbewegung zu erteilen.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Torsionsfeder für die beiden Sperrglieder (49L, 49R) ein einziges Federelement (53) vorhanden ist, das mit seinen beiden Enden (53a, 53b) mit den beiden Sperrgliedern ver­ bunden ist, wobei das Federelement mit seinem axialen Mittelabschnitt (53c) mit der Steuerwelle (50) in Verbin­ dung steht, so daß beide axiale Hälften des Federelements durch eine Drehbewegung der Steuerwelle (50) gleichzeitig gespannt werden.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung (49b, 52) zum Begren­ zen der Drehbewegung jedes der Sperrglieder (49L, 49R) gegenüber der Steuerwelle (50) auf eine vorbestimmte Strecke zwischen beiden Sperrgliedern und der Steuerwelle vorge­ sehen ist.
8. Achsenbaugruppe, umfassend:
ein Achsengehäuse (19);
eine Motoreinrichtung (30), die an dem Achsengehäuse (19) befestigt ist und eine Motorwelle (30a) aufweist, die sich in das Achsengehäuse erstreckt;
koaxial verlaufende linke und rechte Radachsen (20L, 20R), die in dem Achsengehäuse (19) gelagert sind;
ein Differentialgetriebe (35), das zwischen der linken und der rechten Radachse (20L, 20R) angeordnet ist und linke und rechte Differential-Abtriebsräder (38) aufweist, die auf der linken und rechten Radachse fest montiert sind;
ein Drehzahlmindergetriebe (40) zwischen der Motorwelle (30a) und dem Differentialgetriebe (35);
blockierbare linke und rechte Rotoren (47L, 47R), die auf der linken und rechten Radachse (20L, 20R) neben den linken und rechten Differential-Abtriebsrädern (38) montiert sind;
bewegliche linke und rechte Sperrglieder (49L, 49R, die innerhalb des Achsengehäuses (19) gelagert und betätigbar sind, um in den linken und rechten Rotor (47L, 47R) einzu­ greifen, um sie drehfest zu blockieren; und
ein Steuerglied (50), das innerhalb des Achsengehäuses (19) angeordnet und betriebsmäßig mit dem linken und rech­ ten Sperrglied (49L, 49R) verbunden ist, um beide Sperr­ glieder gleichzeitig in ihre Blockierstellung zu bewegen, wobei ein Ende (50a) des Steuergliedes aus dem Achsenge­ häuse herausragt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerglied (50) betriebsmäßig mit dem linken und rechten Sperrglied (47L, 47R) über eine Federeinrichtung (53) verbunden ist, die betätigbar ist, um die Sperrglie­ der in Richtung auf ihre Blockierstellung vorzuspannen, wenn das Steuerglied betätigt wird.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerglied aus einer drehbaren Steuerwelle (50) be­ steht, die sich parallel zu den Radachsen (20L, 20R) er­ streckt, wobei das linke und rechte Sperrglied (49L, 49R) auf der Steuerwelle so gelagert sind, daß die Sperrglieder gegenüber der Steuerwelle eine Winkelbewegung um eine vor­ bestimmte Strecke ausführen können.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Federeinrichtung aus einer Torsionsfeder (53) besteht, die auf der Steuerwelle (50) angeordnet und mit ihren bei­ den Enden (53a, 53b) mit dem linken und rechten Sperrglied (49L, 49R) verbunden ist, wobei die Torsionsfeder mit ihrem axialen Mittelabschnitt (53c) mit der Steuerwelle in Ver­ bindung steht, so daß jede der axialen Hälften der Feder durch eine Drehbewegung der Steuerwelle gespannt wird, um jedem der Sperrglieder eine blockierende Winkelbewegung zu erteilen.
12. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Achsengehäuse (19) aus gleich geformten linken und rechten Gehäusehälften (19L, 19R) besteht, die in einer rechtwinklig zu der linken und rechten Radachse (20L, 20R) verlaufenden Ebene (S) aneinander befestigt sind, und daß jede der Hälften in einer Seitenwand eine Öffnung (31) aufweist, wobei die Motoreinrichtung (30) an der Sei­ tenwand einer der Gehäusehälften so befestigt ist, daß sich die Motorwelle (30a) durch die genannte Öffnung in einer Gehäusehälfte in das Achsengehäuse erstreckt, wäh­ rend die Öffnung in der Seitenwand der anderen Gehäuse­ hälfte durch ein Abdeckteil (68) verschlossen ist.
13. Achsenbaugruppe, umfassend:
ein Achsengehäuse (19);
ein Paar von Motoreinrichtungen (30L, 30R), die an dem Achsengehäuse (19) fest montiert sind, wobei jeder der Motoren eine Motorwelle (30a) aufweist, die in das Achsen­ gehäuse hineinragt;
koaxial verlaufende linke und rechte Radachsen (20L, 20R), die in dem Achsengehäuse (19) gelagert sind;
ein Paar von Drehzahlmindermechanismen (40L, 40R), die zwischen den Motorwellen (30a) der beiden Motoren (30L, 30R) und der linken und rechten Radachse (20L, 20R) ange­ ordnet sind, wobei zu jedem der Drehzahlmindermechanismen ein letztes Reduktionsrad (80) gehört, das jeweils auf einer der Radachsen fest montiert ist;
blockierbare linke und rechte Rotoren (47L, 47R), die auf der linken und rechten Radachse (20L, 20R) Seite an Seite mit den Reduktionsrädern (80) der beiden Drehzahl­ mindermechanismen (40L, 40R) fest montiert sind;
bewegliche linke und rechte Sperrglieder (49L, 49R), die in dem Achsengehäuse (19) unterstützt und betätigbar sind, um mit dem linken und rechten Rotor (47L, 47R) in Eingriff zu treten, um die Rotoren drehfest zu blockie­ ren; und
ein Steuerglied (50), das innerhalb des Achsengehäuses (19) angeordnet und betriebsmäßig mit dem linken und rech­ ten Sperrglied (49L, 49R) verbunden ist, um beide Sperr­ glieder gleichzeitig in ihre Blockierposition zu bringen, wobei ein Ende (50a) des Steuergliedes aus dem Achsen­ gehäuse herausragt.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerglied (50) betriebsmäßig mit dem linken und rech­ ten Sperrglied (47L, 47R) über eine Federeinrichtung (53) verbunden ist, die betätigbar ist, um die Sperrglieder zur Bewegung in ihre Blockierstellung vorzuspannen, wenn das Steuerglied betätigt wird.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerglied aus einer drehbaren Steuerwelle (50) be­ steht, die parallel zu den Radachsen (20L, 20R) verläuft, wobei das linke und rechte Sperrglied (49L, 49R) auf der Steuerwelle so gelagert sind, daß die Sperrglieder gegen­ über der Steuerwelle eine Winkelbewegung um eine vorbe­ stimmte Strecke ausführen können.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Federeinrichtung aus einer Torsionsfeder (53) besteht, die auf der Steuerwelle (50) angeordnet ist und mit ihren beiden Enden (53a, 53b) mit dem linken und rechten Sperrglied (49L, 49R) verbunden ist, wobei die Torsionsfeder in ihrem axialen Mittelteil (53c) so mit der Steuerwelle verbunden ist, daß jede der axialen Hälften der Feder durch eine Drehbewegung der Steuerwelle gespannt wird, um den Sperrgliedern eine blockierende Winkelbewegung zu erteilen.
17. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Achsengehäuse (19) aus gleich geformten linken und rech­ ten Gehäusehälften (19L, 19R) besteht, die in einer zur lin­ ken und rechten Radachse (20L, 20R) rechtwinkligen Ebene (S) aneinander befestigt sind und von denen jede eine Seiten­ wand mit einer Öffnung (31) aufweist, wobei die genannten beiden Motoren (30L, 30R) an den Seiten der Gehäusehälften so befestigt sind, daß ihre Motorwellen (30a) durch die ge­ nannten beiden Öffnungen in das Achsengehäuse hineinragen.
18. Achsenbaugruppe für eine selbstfahrende Reinigungsmaschine, umfassend:
ein Achsengehäuse (19);
Eingangswelleneinrichtungen (30a);
koaxial verlaufende linke und rechte Radachsen (20L, 20R), die in dem Achsengehäuse (19) gelagert sind;
Getriebeeinrichtungen (40; 40L, 40R) innerhalb des Achsengehäuses (19), die die Eingangswelleneinrichtungen (30a) antriebsmäßig mit der linken und rechten Radachse (20L, 20R) verbinden;
scheibenförmige linke und rechte Rotoren (47L, 47R), die in dem Achsengehäuse (19) angeordnet und auf der linken und rechten Radachse (20L, 20R) fest montiert sind, wobei jeder der Rotoren an seinem Außenumfang eine Vielzahl von Zähnen (47a) aufweist;
eine drehbare Steuerwelle (50), die innerhalb des Achsengehäuses (19) angeordnet ist und parallel zu den Rad­ achsen (20L, 20R) verläuft, wobei ein Ende (50a) der Steuer­ welle sich aus dem Achsengehäuse heraus erstreckt; und
linke und rechte Sperrglieder (49L, 49R), die jeweils mindestens eine Klinke (49a) aufweisen, die mit den Zähnen (47a) des linken und rechten Rotors (47L, 47R) in Eingriff bringbar ist, um den jeweiligen Rotor drehfest zu blockieren,
wobei die Sperrglieder innerhalb des Achsengehäuses (19) angeordnet sind und durch die Steuerwelle (50) getragen werden, so daß die Sperrglieder durch eine Drehbewegung der Steuerwelle in ihre Blockierstellungen gedreht werden.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingangswelleneinrichtung aus der Motorwelle (30a) eines Motors (30) besteht, der an dem Achsengehäuse (19) befe­ stigt ist.
20. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingangswelleneinrichtung aus einem Paar von Motorwel­ len (30a) eines Paares von Motoren (30L, 30R) besteht, die an dem Achsengehäuse (19) befestigt sind, wobei die beiden Motorwellen über ein Paar von Getriebeeinrichtungen (40L, 40R) mit der linken und rechten Radachse (20L, 20R) so ver­ bunden sind, daß die beiden Motoren betätigbar sind, um die Radachsen unabhängig voneinander anzutreiben.
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