DE4325160C2 - Angelrolle mit einer Magnetbremse - Google Patents
Angelrolle mit einer MagnetbremseInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Angelrolle mit einer die Angel
schnur aufnehmenden drehbaren Spule und mit einer die Spu
lenrotation abbremsenden, in ihrer Bremskraft einstellbaren
Magnetbremse. Eine solche
Vorrichtung ist aus DE 36 43 514 A1 bekannt. Die Spule soll
dabei in Abwickeldrehrichtung mit mindestens einem Magnet
bremselement gekuppelt sein. Hierbei wird die Spule auf
einer sie tragenden Hohlwelle vorgesehen und ist an diese
durch einen in Abwickeldrehrichtung sperrenden Freilauf
angeschlossen. Die dort vorgesehene Magnetbremse kann nur
eine relativ schwache Bremskraft auf die Spule ausüben.
Diese Bremskraft reicht zwar aus, um bei sogenannten Flie
genrollen oder bei Multirollen die Schwungkraft der Spule so
abbremsen zu können, daß die Spule nicht unbeabsichtigt
weiterläuft und die Schnur weiter abwickelt. Dies würde zu
einem Verheddern der zuviel abgewickelten Schnur führen.
Nicht aber ist die Bremskraft eines solchen Magneten dazu
geeignet, um bei stationären Rollen gegen die Kraft eines
größeren, an der Schnur ziehenden Fisches die Spule abzu
bremsen. Hinzu kommt, daß die Bremsanordnung nach DE 36
43 514 A1 einen relativ komplizierten konstruktiven Aufbau hat
und darüber hinaus für den Einsatz als Fliegenrolle noch den
Einbau eines Freilaufes verlangt. Aus DE 39 38 397 A1 und
DE 31 47 209 A1 sind zur Abbremsung der Spulenrotation Fe
derbremsen vorgesehen, die einstellbar sind. Der Einstellbe
reich ist somit auf die Veränderung der Federbremskraft be
schränkt. Ferner ist aus DE 36 34 042 A1 eine sogenannte
Kampfbremse bekannt, die nachteiligerweise mit zwei Ein
stelleinrichtungen versehen ist. Dies kann zu Bedienungsfeh
lern führen.
Die Aufgaben- bzw. Problemstellung der Erfindung liegt
demgegenüber darin, die maximal auf die Spule ausübbare
Bremskraft wesentlich zu erhöhen, und zwar bei einem gerin
gen konstruktiven Aufwand und ferner bei einer möglichst
einfachen Bedienung.
Die Lösung dieser Aufgabe wird zunächst, ausgehend von einer
Angelrolle gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1, darin
gesehen, daß zusätzlich zur Magnetbremse eine ebenfalls die
Rotation der Spule abbremsende Federbremse
vorgesehen ist und daß für die
Einstellung der Bremskraft sowohl der Magnetbremse als auch
der Federbremse dieselbe Einstellvorrichtung vorgesehen ist.
Eine Angelrolle, die sowohl eine Magnetbremse zur Ausübung
einer leichteren Bremskraft als auch eine zusätzliche Feder
bremse für die Ausübung einer größeren Bremskraft aufweist,
kann wesentlich universeller eingesetzt werden als die
Angelrollen dem erläuterten Stand der Technik. Insbe
sondere ist eine solche Angelrolle als stationä
re Angelrolle verwendbar und bevorzugt auch für diese Ver
wendung vorgesehen, bei der der Zug des fliehenden Fisches,
welcher über die Angelschnur die Spule in Drehung versetzt,
abzubremsen ist. Außerdem ist aber die einstellbare Magnet
bremse vorgesehen, falls die starke Bremsung durch die
Federbremse nicht benötigt wird, sondern eine schwächere
Bremsung ausreicht bzw. gewünscht ist. Mit dem weiteren
Merkmal des Anspruches 1, wonach für die Einstellung der
Bremskraft sowohl der Magnetbremse als auch der Federbremse
dieselbe Einstellvorrichtung vorgesehen ist, werden mehrere
Vorteile erreicht. Zum einen ergibt sich hierdurch eine
erhebliche konstruktive Vereinfachung, da man eine weitere
Einstellvorrichtung spart. Außerdem ergibt sich hierdurch
eine wesentliche Bedienungsvereinfachung, indem dem Angler
mit Absicht nur eine Einstellvorrichtung zur Verfügung
gestellt wird, mit der er die auf die Spule ausübbaren
Bremskräfte vom Wert Null bis zu ihrem Maximalwert einstel
len kann. Fehlbedienungen, die bei Vorhandensein zweier
Einstellvorrichtungen leicht eintreten können, sind hier
durch ausgeschlossen. Gemäß der sich hierauf beziehenden
Lehre des Anspruches 2 ist zunächst kontinuierlich die
Magnetbremse
von Null auf ihren maximalen Wert und daran anschließend und
sich zur Kraft der Magnetbremse addierend die Federbremse
von ihrem Wert Null bis zu ihrem Maximalwert zur Bremswir
kung einstellbar. Die Angelrolle besitzt
somit einen sehr großen Bereich an einstellbarer Bremskraft
mit dem man nahezu allen in der Praxis vorkommenden Bedin
gungen gerecht werden kann.
Weitere Merkmale- und Merkmalskombinationen sowie Vorteile
sind den weiteren Unteransprüchen sowie der
nachfolgenden Beschreibung und der zugehörigen Zeichnung von
Ausführungsmöglichkeiten zu entnehmen. In
der Zeichnung zeigt
Fig. 1: einen Längsschnitt durch die Spule einer Angel
rolle mit eingestellter Bremskraft Null,
Fig. 2: einen Schnitt gemäß Fig. 1 mit maximal einge
stellter Bremskraft der Magnetbremse,
Fig. 3: einen Schnitt gemäß Fig. 1 und 2 mit zusätzlich
eingestellter Federbremse,
Fig. 4: eine Explosionszeichnung der Anordnung nach den
Fig. 1 bis 3.
Die Spule 1 mit dem nur gestrichelt angedeuteten Schnurwi
ckel 2 ist auf einer Bremshülse 3 drehbar gelagert. Die
Bremshülse 3 ist über eine Achse 4 an einem Teil des im
übrigen nicht gezeichneten Gehäuses 5 der Angelrolle so
befestigt, daß sich Achse 4 und Bremshülse 3 nicht um ihre
eigene Achse drehen können.
An ihrer Stirnfläche 6 ist die Spule mit einem Magnetring
oder mit in Ringform angeordneten Magnetteilen 7 ausgerü
stet. Der Magnetring oder die Magnetteile sind Permanentmag
nete. Die der Spule abgewandten Stirnflächen 8 der Magnet
teile 7 dienen als Bremsfläche. Ihnen gegenüber liegt die
Stirnfläche 9 eines Bremselementes 10, wobei die Stirnfläche
9 als Bremsfläche dient und dazu zur bremsenden Anlage an
die Bremsfläche 8 der Magnetanordnung gebracht werden kann.
Um diese Bremslage des Bremselementes herzustellen, ist eine
Verstelleinrichtung vorgesehen, und zwar gemäß dem Aus
führungsbeispiel in Form einer Bremsmutter 11, die bei 12
von der Bedienungsperson erfaßt und um die Mittellängsachse
A-A dieser Anordnung gedreht werden kann. Die Bremsmutter
besitzt ein Innengewinde 13, das mit einem Außengewinde 14
eines Gewindeansatzes 15 des Bremselementes 10 in Eingriff
ist. Das Bremselement 10 ist mit einer zentrischen Ausneh
mung versehen, in welche der Gewindeeinsatz 15 eingebracht
ist. Der von der Ausnehmung gebildete innere Rand 16 des
Bremselementes greift in eine Rinne oder Nut 16′ am Außen
rand des Gewindeeinsatzes ein und ist dort befestigt. Brems
element 10 und Gewindeeinsatz 15 könnten auch einstückig
sein. Der Gewindeeinsatz 15 mit dem Bremselement 10 ist in
der Längsrichtung A-A relativ zur Bremshülse 3 verschiebbar.
Eine solche Verschiebung wird durch Drehen der Bremsmutter
11 und aufgrund des Gewindeeingriffes 13, 14 bewirkt. Die
Längsrichtung A-A ist somit gleich der Verstellrichtung des
Bremselementes 10. Die Bremsmutter 11 stützt sich auf eine
Seite des Druckstückes 17 ab, das mit seiner gegenüber
liegenden Seite in einer Ausnehmung 19 der dem Bremsmittel
zugewandten Spulenstirnfläche liegt. Wie Fig. 4 zeigt, kann
das Druckstück 17 ringförmig ausgebildet sein. Es besitzt in
der Stellrichtung zur Spule 1 hin gerichtete Vorsprünge 18,
welche entsprechend geformte Aussparungen 10′ am Rand des
Bremselementes 10 durchsetzen und mit ihrer Stirnfläche 20
auf dem Boden der Ausnehmung 19 der Spule aufliegen.
Die Bremshülse 3 ist im Verlauf eines Gewindes 21 beidseitig
mit je einer Abflachung 22 versehen (siehe auch Fig. 4). Der
Gewindeeinsatz 15 des Bremselementes 10 hat innenseitig eine
Durchbrechung mit einer Querschnittsform, welche der Quer
schnittsform der Bremshülse 3 im Bereich ihrer Abflachungen
22 entspricht. Hiermit wird erreicht, daß in der Montage
stellung (Fig. 1) das Bremselement 10 sich nicht zum Gehäuse
5 der Angelrolle drehen kann, da es hieran durch das Umgrei
fen des Innenquerschnittes des Gewindeeinsatzes 15 um die
Abflachungen 22 der Bremshülse 3 und deren feste, nicht
drehbare Anbringung am Gehäuse 5 gehindert ist.
Auf das in Richtung des Pfeiles 27 gelegene Ende des Gewin
des 21 der Bremshülse 3 ist eine Abdeckmutter 23 geschraubt.
Zwischen einer zur Magnetbremsanordnung gerichteten Widerla
gerfläche 24 der Abdeckmutter 23 und einer von der Magnet
bremsanordnung weg gerichteten Widerlagerfläche 25 der
Bremsmutter 11 ist eine Druckfeder 26 sich daran abstützend
angeordnet. Diese kann aus mehreren Federscheiben bestehen.
Die Funktion dieses Ausführungsbeispieles
ist wie folgt:
Fig. 1 zeigt die Anordnung in der Lage, in welche durch
Drehung der Bremsmutter 11 der Gewindeeinsatz 15 mit dem
Bremselement 10 in Pfeilrichtung 27 (in Fig. 1 bis 3 nach
links) verschoben ist. Es besteht ein Spalt 32 zwischen den
Bremsflächen 8 und 9. Somit wird keine oder nur eine prak
tisch nicht wirksame Magnetbremskraft auf das Bremselement
10 ausgeübt. Wird nun die Bremsmutter 11 in der entgegenge
setzten Richtung gedreht, so hat der Gewindeeingriff 13, 14
zur Folge, daß sich der Gewindeeinsatz 15 in entgegengesetz
ter Richtung, d. h. in Pfeilrichtung 28 (in Fig. 1 bis 3 nach
rechts) verschiebt, bis die Bremsfläche 9 des Bremselementes
10 zur Anlage an die Bremsfläche 8 der Magneten 7 kommt. Hat
hierbei das Bremselement eine Zwischenstellung erreicht, in
welche gegenüber der Position nach Fig. 1 der Spalt 32
zwischen den Bremsflächen 8, 9 kleiner geworden ist, so
verstärkt sich die von den Magneten 7 auf das Bremselement
10 ausgeübte magnetische Bremskraft. Diese Kraft überträgt
sich über das Druckstück 17 auf die Spule 1. Somit ist eine
Bremsung durch das Anliegen der Flächen 20 des Druckstückes
17 bzw. der Vorsprünge 18 des Druckstückes 17 einerseits und
der Bodenfläche der Ausnehmung 19 in der Spule 1 anderer
seits gegeben. Wird nun die Bremsmutter 11 in der zuletzt
genannten Drehrichtung weitergedreht, so wird der Spalt 32
zwischen den Bremsflächen 8, 9 kleiner und entsprechend
vergrößern sich die magnetischen Kräfte die von den Magneten
7 auf das Bremselement 10 ausgeübt werden. Im gleichen Maß
steigt die Druckkraft zwischen den Flächen 20 des Druckstü
ckes 17 bzw. der Vorsprünge 18 des Druckstückes 17 einer
seits und der Bodenfläche der Ausnehmung 19 in der Spule 1
andererseits. Liegen die Flächen 8, 9 voll aneinander an, so
ist die maximale magnetische Bremskraft erreicht. Dies ist
die Lage gemäß Fig. 2.
Wird nun die Bremsmutter in der zuletzt genannten Drehrich
tung weitergedreht, so kann sich der Gewindeeinsatz 15 mit
Bremselement 10 nicht mehr weiter in Richtung des Pfeiles 28
bewegen. Dann hat ein Weiterdrehen der Bremsmutter 11 in der
bisherigen Drehrichtung zur Folge, daß aufgrund des Gewinde
eingriffes 13, 14 und bei beibehaltener Magnetbremsung sich
die Bremsmutter 11 in Pfeilrichtung 27 verschiebt. In dem
Zusammenhang wird (siehe oben) nochmals darauf hingewiesen,
daß der Gewindeeinsatz 15 zwar nicht um die Längsachse A-A
drehbar ist, wohl aber in den Richtungen 27 bzw. 28 sich
entlang des Gewindes 21 der Bremshülse 3 verschieben kann.
Die vorgenannte Verschiebung der Bremsmutter 11 in Pfeil
richtung hat ein Zusammendrücken der Federn 26 zwischen den
beiden Widerlagern 24, 25 zur Folge (Fig. 3). Dies bewirkt,
daß über die Abdeckmutter 23 die Bremshülse 3 in der Pfeil
richtung 27 gezogen wird. Die Bremshülse 3 ist im Bereich
der Stirnfläche 29 der Spule 1 mit einem Widerlager 30
versehen, das mit einer an ihm befestigten Bremsscheibe 31
in einer Einsenkung 29′ der vorgenannten Stirnfläche auf
liegt. Somit wird die Druckkraft der Federn 26 in eine
Andruckkraft des Teiles 31 auf dem Stirnflächenabschnitt 29′
umgewandelt. Hieraus resultiert eine entsprechend starke
Bremskraft auf die Spule 1, sobald diese in Drehung versetzt
wird. Diese zusätzliche, durch Federdruck bewirkte Brems
kraft kann durch entsprechendes Weiterdrehen der Bremsmutter
11 in der bisherigen Drehrichtung bis zum Maximalwert (völ
liges Zusammendrücken der Feder 26) verstärkt werden.
Es ergibt sich also, daß mit dem Drehen der Bremsmutter 11
in ein und derselben Drehrichtung zunächst stufenlos die
Magnetbremskraft hergestellt wird, da bereits eine Ver
ringerung der Dicke des Spaltes 32 gemäß Fig. 1 zu einer
Erhöhung der Magnetbremskraft führt, bis durch Anliegen der
Flächen 8, 9 aneinander die maximale Magnetbremskraft er
reicht wird. Dabei ist es von Vorteil, daß durch Weiterdre
hen der Bremsmutter in derselben Richtung der Angler sich
die Bremskraft aufgrund der Federn 26 zusätzlich zur Magnet
bremskraft einstellen kann, und zwar hier auch stufenlos bis
zum Maximalwert. Wird die Bremsmutter 11 in der entgegenge
setzten Richtung gedreht, so hat dies dann eine Entspannung
der Federn 26 und schließlich die Herbeiführung der Lage der
Teile gemäß Fig. 1 zur Folge.
Ein weiterer Vorteil liegt darin, daß die für
die Magnetbremsung und die Federbremsung erforderlichen
Mittel sich auf einer Seite der Spule befinden und somit die
Anbringung der Spule an der Angelrolle baulich nicht behin
dern. Wie die Zeichnung zeigt, sind die Mittel zur Erzeugung
der Magnetbremskraft und der Federdruckkraft auf sehr klei
nem Raum an der dem Angelrollengehäuse abgewandten Stirnflä
che der Spule in einer kompakten Bauweise untergebracht.
Claims (11)
1. Angelrolle mit einer die Angelschnur aufnehmenden dreh
baren Spule und mit einer die Spulenrotation abbremsen
den, in ihrer Bremskraft einstellbaren Magnet
bremse, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zur
Magnetbremse (7, 10) eine ebenfalls die Rotation der
Spule (1) abbremsende Federbremse (26, 31) vorgesehen
ist und daß für die Einstellung der Bremskraft sowohl
der Magnetbremse (7, 10) als auch der Federbremse (26,
31) dieselbe Einstellvorrichtung (11) vorgesehen ist.
2. Angelrolle nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine
Anordnung der Magnetbremse (7, 10), der Federbremse (26,
31) und der Einstellvorrichtung (11) derart, daß man von
der Einstellung auf "Null" der Bremskraft aus zunächst
sich die Magrietbremse (7, 10) bis auf ihren maximalen
Bremswert und danach die Federbremse (26, 31) beginnend
mit ihrem minimalen Bremswert bis zu ihrem maximalen
Bremswert einstellt.
3. Angelrolle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß an einer Stirnfläche (6) der Spule (1) ein
Permanentmagnetring oder in einem Ring angeordnete
Permanentmagnete (7) angebracht sind, wobei der Magnet
ring oder die Magnete eine Bremsfläche (8) bilden, und
daß als Gegenbremsfläche eine Stirnfläche (9) eines
Bremselementes (10) dient, wobei das Bremselement (10)
gegen Drehen um die Längsachse (A-A) der Angelrolle
gesichert, jedoch senkrecht zu seiner Bremsstirnfläche
(9) mittels der Einstellvorrichtung (11) verschiebbar
ist.
4. Angelrolle nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
das Bremselement (10) einen mit ihm fest verbundenen
Gewindeeinsatz (15) aufweist, und daß die Einstellvor
richtung als Bremsmutter (11) mit einem Gewinde (13)
ausgebildet ist, das mit dem Gewinde (14) des Gewinde
einsatzes (15) in Eingriff ist, wobei die Gewinde Längsachsen
senkrecht zu den Bremsflächen (8, 9) verlaufen.
5. Angelrolle nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Einstellvorrichtung (11) sich in
der Verstellrichtung (28) an einer Stirnseite eines
Druckstückes (17) abstützt und dazu verdrehbar ist,
wobei das Druckstück mit seiner anderen Stirnseite (19)
an der Spule (1) anliegt und dazu verdrehbar ist.
6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die an der Spule (1) anliegende Stirnseite des Druckstü
ckes (17) von Vorsprüngen (18) gebildet ist, die sich
zwischen Ausnehmungen (10′) des etwa scheibenförmigen
Bremselementes (10) befinden und dieses in Verstellrich
tung (28) etwas überragend an der Spule (1, 20) anliegt.
7. Angelrolle nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß das Bremselement (10) und sein
Gewindeeinsatz (15) durch Verdrehen der Einstellvorrich
tung (11) senkrecht zur gegenüber liegenden Stirnfläche
(6, 8) der Spule (1) bzw. deren Magneten (7) hin oder
davon weg verschiebbar ist.
8. Angelrolle nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Einstellvorrichtung an ihrer zum Bremselement (10)
entgegengesetzt liegenden Seite ein Widerlager (25) für
eine Druckfeder (26) aufweist, die sich an ihrem dazu
entgegengesetzt liegenden Ende an einem Widerlager (24)
einer Abdeckmutter (23) abstützt, die in Verstellrich
tung (27) sowie der Längsrichtung (A-A) der Anordnung
zusammen mit einem Bremswiderlager (30, 31) in einen
Bremseingriff mit der Spule (1) verschiebbar ist.
9. Angelrolle nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
die Abdeckmutter (23) auf ein Gewinde (21) der Bremshül
se (3) fest aufgeschraubt ist, wobei die Bremshülse an
einem Verdrehen um ihre Längsachse gehindert an der
Angelrolle befestigt ist, daß an der Bremshülse (3) ein
Gegenlager (30) mit einer Bremsscheibe (31) befestigt
ist, wobei die Bremsscheibe (31) an der zu der die
Magneten (7) tragenden Stirnfläche (6) entgegengesetzt
liegenden Stirnfläche (29, 29′) der Spule (1) derart
positioniert ist, daß beim Längsverschieben der Abdeck
mutter (23) und der Bremshülse (3) eine entsprechende
Bremskraft zwischen der Bremsscheibe (31) und der Stirn
fläche (29′) erzeugt wird, und daß die Spule (1) auf der
Bremshülse (3) drehbar gelagert ist.
10. Angelrolle nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß Magnetbremse (7, 10), Bremsmutter
(11), Druckstück (17), Druckfedern (26) und Abdeckmutter
(23) an der nach außen, entgegengesetzt zum Angelrollen
gehäuse gelegenen Seite bzw. Stirnfläche (6) der Spule
(1) angebracht sind.
11. Angelrolle nach einem der Ansprüche 3 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß das Gewinde (21) der Bremshülse (3)
einander gegenüber liegende, seitliche Abflachungen (22)
aufweist und daß der Gewindeeinsatz (15) des Bremsele
mentes (10) einen Innenquerschnitt aufweist, der dem
Querschnitt des mit den Abflachungen versehenen Berei
ches der Bremshülse entspricht und darüber schiebbar
ist.
Priority Applications (1)
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| DE4325160A DE4325160C2 (de) | 1993-07-27 | 1993-07-27 | Angelrolle mit einer Magnetbremse |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE4325160A DE4325160C2 (de) | 1993-07-27 | 1993-07-27 | Angelrolle mit einer Magnetbremse |
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| DE3634042C2 (de) * | 1985-10-09 | 1993-11-25 | Shimano Industrial Co | Bremsmechanismus für eine rotierende Angelrolle |
| DE3643514A1 (de) * | 1986-10-03 | 1988-04-14 | Gerhard Mueller | Vorrichtung zur aufnahme einer leine |
| DE3938397A1 (de) * | 1989-11-18 | 1991-05-23 | Leimann Dirk Olaf | Angelschnurrolle |
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1993
- 1993-07-27 DE DE4325160A patent/DE4325160C2/de not_active Expired - Fee Related
Also Published As
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| DE4325160A1 (de) | 1995-02-09 |
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