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DE4325160C2 - Angelrolle mit einer Magnetbremse - Google Patents

Angelrolle mit einer Magnetbremse

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DE4325160C2
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DE
Germany
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brake
braking
fishing reel
face
coil
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DE4325160A
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DE4325160A1 (de
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Gerhard Gruber
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Deutsche Angelgerate Manufaktur DAM Hellmuth Kuntze GmbH and Co KG
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Deutsche Angelgerate Manufaktur DAM Hellmuth Kuntze GmbH and Co KG
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H59/00Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators
    • B65H59/02Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators by regulating delivery of material from supply package
    • B65H59/04Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators by regulating delivery of material from supply package by devices acting on package or support
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K89/00Reels
    • A01K89/02Brake devices for reels
    • A01K89/027Brake devices for reels with pick-up, i.e. for reels with the guiding member rotating and the spool not rotating during normal retrieval of the line

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Description

Die Erfindung betrifft eine Angelrolle mit einer die Angel­ schnur aufnehmenden drehbaren Spule und mit einer die Spu­ lenrotation abbremsenden, in ihrer Bremskraft einstellbaren Magnetbremse. Eine solche Vorrichtung ist aus DE 36 43 514 A1 bekannt. Die Spule soll dabei in Abwickeldrehrichtung mit mindestens einem Magnet­ bremselement gekuppelt sein. Hierbei wird die Spule auf einer sie tragenden Hohlwelle vorgesehen und ist an diese durch einen in Abwickeldrehrichtung sperrenden Freilauf angeschlossen. Die dort vorgesehene Magnetbremse kann nur eine relativ schwache Bremskraft auf die Spule ausüben. Diese Bremskraft reicht zwar aus, um bei sogenannten Flie­ genrollen oder bei Multirollen die Schwungkraft der Spule so abbremsen zu können, daß die Spule nicht unbeabsichtigt weiterläuft und die Schnur weiter abwickelt. Dies würde zu einem Verheddern der zuviel abgewickelten Schnur führen. Nicht aber ist die Bremskraft eines solchen Magneten dazu geeignet, um bei stationären Rollen gegen die Kraft eines größeren, an der Schnur ziehenden Fisches die Spule abzu­ bremsen. Hinzu kommt, daß die Bremsanordnung nach DE 36 43 514 A1 einen relativ komplizierten konstruktiven Aufbau hat und darüber hinaus für den Einsatz als Fliegenrolle noch den Einbau eines Freilaufes verlangt. Aus DE 39 38 397 A1 und DE 31 47 209 A1 sind zur Abbremsung der Spulenrotation Fe­ derbremsen vorgesehen, die einstellbar sind. Der Einstellbe­ reich ist somit auf die Veränderung der Federbremskraft be­ schränkt. Ferner ist aus DE 36 34 042 A1 eine sogenannte Kampfbremse bekannt, die nachteiligerweise mit zwei Ein­ stelleinrichtungen versehen ist. Dies kann zu Bedienungsfeh­ lern führen.
Die Aufgaben- bzw. Problemstellung der Erfindung liegt demgegenüber darin, die maximal auf die Spule ausübbare Bremskraft wesentlich zu erhöhen, und zwar bei einem gerin­ gen konstruktiven Aufwand und ferner bei einer möglichst einfachen Bedienung.
Die Lösung dieser Aufgabe wird zunächst, ausgehend von einer Angelrolle gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1, darin gesehen, daß zusätzlich zur Magnetbremse eine ebenfalls die Rotation der Spule abbremsende Federbremse vorgesehen ist und daß für die Einstellung der Bremskraft sowohl der Magnetbremse als auch der Federbremse dieselbe Einstellvorrichtung vorgesehen ist.
Eine Angelrolle, die sowohl eine Magnetbremse zur Ausübung einer leichteren Bremskraft als auch eine zusätzliche Feder­ bremse für die Ausübung einer größeren Bremskraft aufweist, kann wesentlich universeller eingesetzt werden als die Angelrollen dem erläuterten Stand der Technik. Insbe­ sondere ist eine solche Angelrolle als stationä­ re Angelrolle verwendbar und bevorzugt auch für diese Ver­ wendung vorgesehen, bei der der Zug des fliehenden Fisches, welcher über die Angelschnur die Spule in Drehung versetzt, abzubremsen ist. Außerdem ist aber die einstellbare Magnet­ bremse vorgesehen, falls die starke Bremsung durch die Federbremse nicht benötigt wird, sondern eine schwächere Bremsung ausreicht bzw. gewünscht ist. Mit dem weiteren Merkmal des Anspruches 1, wonach für die Einstellung der Bremskraft sowohl der Magnetbremse als auch der Federbremse dieselbe Einstellvorrichtung vorgesehen ist, werden mehrere Vorteile erreicht. Zum einen ergibt sich hierdurch eine erhebliche konstruktive Vereinfachung, da man eine weitere Einstellvorrichtung spart. Außerdem ergibt sich hierdurch eine wesentliche Bedienungsvereinfachung, indem dem Angler mit Absicht nur eine Einstellvorrichtung zur Verfügung gestellt wird, mit der er die auf die Spule ausübbaren Bremskräfte vom Wert Null bis zu ihrem Maximalwert einstel­ len kann. Fehlbedienungen, die bei Vorhandensein zweier Einstellvorrichtungen leicht eintreten können, sind hier­ durch ausgeschlossen. Gemäß der sich hierauf beziehenden Lehre des Anspruches 2 ist zunächst kontinuierlich die Magnetbremse von Null auf ihren maximalen Wert und daran anschließend und sich zur Kraft der Magnetbremse addierend die Federbremse von ihrem Wert Null bis zu ihrem Maximalwert zur Bremswir­ kung einstellbar. Die Angelrolle besitzt somit einen sehr großen Bereich an einstellbarer Bremskraft mit dem man nahezu allen in der Praxis vorkommenden Bedin­ gungen gerecht werden kann.
Weitere Merkmale- und Merkmalskombinationen sowie Vorteile sind den weiteren Unteransprüchen sowie der nachfolgenden Beschreibung und der zugehörigen Zeichnung von Ausführungsmöglichkeiten zu entnehmen. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1: einen Längsschnitt durch die Spule einer Angel­ rolle mit eingestellter Bremskraft Null,
Fig. 2: einen Schnitt gemäß Fig. 1 mit maximal einge­ stellter Bremskraft der Magnetbremse,
Fig. 3: einen Schnitt gemäß Fig. 1 und 2 mit zusätzlich eingestellter Federbremse,
Fig. 4: eine Explosionszeichnung der Anordnung nach den Fig. 1 bis 3.
Die Spule 1 mit dem nur gestrichelt angedeuteten Schnurwi­ ckel 2 ist auf einer Bremshülse 3 drehbar gelagert. Die Bremshülse 3 ist über eine Achse 4 an einem Teil des im übrigen nicht gezeichneten Gehäuses 5 der Angelrolle so befestigt, daß sich Achse 4 und Bremshülse 3 nicht um ihre eigene Achse drehen können.
An ihrer Stirnfläche 6 ist die Spule mit einem Magnetring oder mit in Ringform angeordneten Magnetteilen 7 ausgerü­ stet. Der Magnetring oder die Magnetteile sind Permanentmag­ nete. Die der Spule abgewandten Stirnflächen 8 der Magnet­ teile 7 dienen als Bremsfläche. Ihnen gegenüber liegt die Stirnfläche 9 eines Bremselementes 10, wobei die Stirnfläche 9 als Bremsfläche dient und dazu zur bremsenden Anlage an die Bremsfläche 8 der Magnetanordnung gebracht werden kann. Um diese Bremslage des Bremselementes herzustellen, ist eine Verstelleinrichtung vorgesehen, und zwar gemäß dem Aus­ führungsbeispiel in Form einer Bremsmutter 11, die bei 12 von der Bedienungsperson erfaßt und um die Mittellängsachse A-A dieser Anordnung gedreht werden kann. Die Bremsmutter besitzt ein Innengewinde 13, das mit einem Außengewinde 14 eines Gewindeansatzes 15 des Bremselementes 10 in Eingriff ist. Das Bremselement 10 ist mit einer zentrischen Ausneh­ mung versehen, in welche der Gewindeeinsatz 15 eingebracht ist. Der von der Ausnehmung gebildete innere Rand 16 des Bremselementes greift in eine Rinne oder Nut 16′ am Außen­ rand des Gewindeeinsatzes ein und ist dort befestigt. Brems­ element 10 und Gewindeeinsatz 15 könnten auch einstückig sein. Der Gewindeeinsatz 15 mit dem Bremselement 10 ist in der Längsrichtung A-A relativ zur Bremshülse 3 verschiebbar. Eine solche Verschiebung wird durch Drehen der Bremsmutter 11 und aufgrund des Gewindeeingriffes 13, 14 bewirkt. Die Längsrichtung A-A ist somit gleich der Verstellrichtung des Bremselementes 10. Die Bremsmutter 11 stützt sich auf eine Seite des Druckstückes 17 ab, das mit seiner gegenüber liegenden Seite in einer Ausnehmung 19 der dem Bremsmittel zugewandten Spulenstirnfläche liegt. Wie Fig. 4 zeigt, kann das Druckstück 17 ringförmig ausgebildet sein. Es besitzt in der Stellrichtung zur Spule 1 hin gerichtete Vorsprünge 18, welche entsprechend geformte Aussparungen 10′ am Rand des Bremselementes 10 durchsetzen und mit ihrer Stirnfläche 20 auf dem Boden der Ausnehmung 19 der Spule aufliegen.
Die Bremshülse 3 ist im Verlauf eines Gewindes 21 beidseitig mit je einer Abflachung 22 versehen (siehe auch Fig. 4). Der Gewindeeinsatz 15 des Bremselementes 10 hat innenseitig eine Durchbrechung mit einer Querschnittsform, welche der Quer­ schnittsform der Bremshülse 3 im Bereich ihrer Abflachungen 22 entspricht. Hiermit wird erreicht, daß in der Montage­ stellung (Fig. 1) das Bremselement 10 sich nicht zum Gehäuse 5 der Angelrolle drehen kann, da es hieran durch das Umgrei­ fen des Innenquerschnittes des Gewindeeinsatzes 15 um die Abflachungen 22 der Bremshülse 3 und deren feste, nicht drehbare Anbringung am Gehäuse 5 gehindert ist.
Auf das in Richtung des Pfeiles 27 gelegene Ende des Gewin­ des 21 der Bremshülse 3 ist eine Abdeckmutter 23 geschraubt. Zwischen einer zur Magnetbremsanordnung gerichteten Widerla­ gerfläche 24 der Abdeckmutter 23 und einer von der Magnet­ bremsanordnung weg gerichteten Widerlagerfläche 25 der Bremsmutter 11 ist eine Druckfeder 26 sich daran abstützend angeordnet. Diese kann aus mehreren Federscheiben bestehen.
Die Funktion dieses Ausführungsbeispieles ist wie folgt:
Fig. 1 zeigt die Anordnung in der Lage, in welche durch Drehung der Bremsmutter 11 der Gewindeeinsatz 15 mit dem Bremselement 10 in Pfeilrichtung 27 (in Fig. 1 bis 3 nach links) verschoben ist. Es besteht ein Spalt 32 zwischen den Bremsflächen 8 und 9. Somit wird keine oder nur eine prak­ tisch nicht wirksame Magnetbremskraft auf das Bremselement 10 ausgeübt. Wird nun die Bremsmutter 11 in der entgegenge­ setzten Richtung gedreht, so hat der Gewindeeingriff 13, 14 zur Folge, daß sich der Gewindeeinsatz 15 in entgegengesetz­ ter Richtung, d. h. in Pfeilrichtung 28 (in Fig. 1 bis 3 nach rechts) verschiebt, bis die Bremsfläche 9 des Bremselementes 10 zur Anlage an die Bremsfläche 8 der Magneten 7 kommt. Hat hierbei das Bremselement eine Zwischenstellung erreicht, in welche gegenüber der Position nach Fig. 1 der Spalt 32 zwischen den Bremsflächen 8, 9 kleiner geworden ist, so verstärkt sich die von den Magneten 7 auf das Bremselement 10 ausgeübte magnetische Bremskraft. Diese Kraft überträgt sich über das Druckstück 17 auf die Spule 1. Somit ist eine Bremsung durch das Anliegen der Flächen 20 des Druckstückes 17 bzw. der Vorsprünge 18 des Druckstückes 17 einerseits und der Bodenfläche der Ausnehmung 19 in der Spule 1 anderer­ seits gegeben. Wird nun die Bremsmutter 11 in der zuletzt genannten Drehrichtung weitergedreht, so wird der Spalt 32 zwischen den Bremsflächen 8, 9 kleiner und entsprechend vergrößern sich die magnetischen Kräfte die von den Magneten 7 auf das Bremselement 10 ausgeübt werden. Im gleichen Maß steigt die Druckkraft zwischen den Flächen 20 des Druckstü­ ckes 17 bzw. der Vorsprünge 18 des Druckstückes 17 einer­ seits und der Bodenfläche der Ausnehmung 19 in der Spule 1 andererseits. Liegen die Flächen 8, 9 voll aneinander an, so ist die maximale magnetische Bremskraft erreicht. Dies ist die Lage gemäß Fig. 2.
Wird nun die Bremsmutter in der zuletzt genannten Drehrich­ tung weitergedreht, so kann sich der Gewindeeinsatz 15 mit Bremselement 10 nicht mehr weiter in Richtung des Pfeiles 28 bewegen. Dann hat ein Weiterdrehen der Bremsmutter 11 in der bisherigen Drehrichtung zur Folge, daß aufgrund des Gewinde­ eingriffes 13, 14 und bei beibehaltener Magnetbremsung sich die Bremsmutter 11 in Pfeilrichtung 27 verschiebt. In dem Zusammenhang wird (siehe oben) nochmals darauf hingewiesen, daß der Gewindeeinsatz 15 zwar nicht um die Längsachse A-A drehbar ist, wohl aber in den Richtungen 27 bzw. 28 sich entlang des Gewindes 21 der Bremshülse 3 verschieben kann. Die vorgenannte Verschiebung der Bremsmutter 11 in Pfeil­ richtung hat ein Zusammendrücken der Federn 26 zwischen den beiden Widerlagern 24, 25 zur Folge (Fig. 3). Dies bewirkt, daß über die Abdeckmutter 23 die Bremshülse 3 in der Pfeil­ richtung 27 gezogen wird. Die Bremshülse 3 ist im Bereich der Stirnfläche 29 der Spule 1 mit einem Widerlager 30 versehen, das mit einer an ihm befestigten Bremsscheibe 31 in einer Einsenkung 29′ der vorgenannten Stirnfläche auf­ liegt. Somit wird die Druckkraft der Federn 26 in eine Andruckkraft des Teiles 31 auf dem Stirnflächenabschnitt 29′ umgewandelt. Hieraus resultiert eine entsprechend starke Bremskraft auf die Spule 1, sobald diese in Drehung versetzt wird. Diese zusätzliche, durch Federdruck bewirkte Brems­ kraft kann durch entsprechendes Weiterdrehen der Bremsmutter 11 in der bisherigen Drehrichtung bis zum Maximalwert (völ­ liges Zusammendrücken der Feder 26) verstärkt werden.
Es ergibt sich also, daß mit dem Drehen der Bremsmutter 11 in ein und derselben Drehrichtung zunächst stufenlos die Magnetbremskraft hergestellt wird, da bereits eine Ver­ ringerung der Dicke des Spaltes 32 gemäß Fig. 1 zu einer Erhöhung der Magnetbremskraft führt, bis durch Anliegen der Flächen 8, 9 aneinander die maximale Magnetbremskraft er­ reicht wird. Dabei ist es von Vorteil, daß durch Weiterdre­ hen der Bremsmutter in derselben Richtung der Angler sich die Bremskraft aufgrund der Federn 26 zusätzlich zur Magnet­ bremskraft einstellen kann, und zwar hier auch stufenlos bis zum Maximalwert. Wird die Bremsmutter 11 in der entgegenge­ setzten Richtung gedreht, so hat dies dann eine Entspannung der Federn 26 und schließlich die Herbeiführung der Lage der Teile gemäß Fig. 1 zur Folge.
Ein weiterer Vorteil liegt darin, daß die für die Magnetbremsung und die Federbremsung erforderlichen Mittel sich auf einer Seite der Spule befinden und somit die Anbringung der Spule an der Angelrolle baulich nicht behin­ dern. Wie die Zeichnung zeigt, sind die Mittel zur Erzeugung der Magnetbremskraft und der Federdruckkraft auf sehr klei­ nem Raum an der dem Angelrollengehäuse abgewandten Stirnflä­ che der Spule in einer kompakten Bauweise untergebracht.

Claims (11)

1. Angelrolle mit einer die Angelschnur aufnehmenden dreh­ baren Spule und mit einer die Spulenrotation abbremsen­ den, in ihrer Bremskraft einstellbaren Magnet­ bremse, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zur Magnetbremse (7, 10) eine ebenfalls die Rotation der Spule (1) abbremsende Federbremse (26, 31) vorgesehen ist und daß für die Einstellung der Bremskraft sowohl der Magnetbremse (7, 10) als auch der Federbremse (26, 31) dieselbe Einstellvorrichtung (11) vorgesehen ist.
2. Angelrolle nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Anordnung der Magnetbremse (7, 10), der Federbremse (26, 31) und der Einstellvorrichtung (11) derart, daß man von der Einstellung auf "Null" der Bremskraft aus zunächst sich die Magrietbremse (7, 10) bis auf ihren maximalen Bremswert und danach die Federbremse (26, 31) beginnend mit ihrem minimalen Bremswert bis zu ihrem maximalen Bremswert einstellt.
3. Angelrolle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich­ net, daß an einer Stirnfläche (6) der Spule (1) ein Permanentmagnetring oder in einem Ring angeordnete Permanentmagnete (7) angebracht sind, wobei der Magnet­ ring oder die Magnete eine Bremsfläche (8) bilden, und daß als Gegenbremsfläche eine Stirnfläche (9) eines Bremselementes (10) dient, wobei das Bremselement (10) gegen Drehen um die Längsachse (A-A) der Angelrolle gesichert, jedoch senkrecht zu seiner Bremsstirnfläche (9) mittels der Einstellvorrichtung (11) verschiebbar ist.
4. Angelrolle nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Bremselement (10) einen mit ihm fest verbundenen Gewindeeinsatz (15) aufweist, und daß die Einstellvor­ richtung als Bremsmutter (11) mit einem Gewinde (13) ausgebildet ist, das mit dem Gewinde (14) des Gewinde­ einsatzes (15) in Eingriff ist, wobei die Gewinde Längsachsen senkrecht zu den Bremsflächen (8, 9) verlaufen.
5. Angelrolle nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellvorrichtung (11) sich in der Verstellrichtung (28) an einer Stirnseite eines Druckstückes (17) abstützt und dazu verdrehbar ist, wobei das Druckstück mit seiner anderen Stirnseite (19) an der Spule (1) anliegt und dazu verdrehbar ist.
6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Spule (1) anliegende Stirnseite des Druckstü­ ckes (17) von Vorsprüngen (18) gebildet ist, die sich zwischen Ausnehmungen (10′) des etwa scheibenförmigen Bremselementes (10) befinden und dieses in Verstellrich­ tung (28) etwas überragend an der Spule (1, 20) anliegt.
7. Angelrolle nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Bremselement (10) und sein Gewindeeinsatz (15) durch Verdrehen der Einstellvorrich­ tung (11) senkrecht zur gegenüber liegenden Stirnfläche (6, 8) der Spule (1) bzw. deren Magneten (7) hin oder davon weg verschiebbar ist.
8. Angelrolle nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellvorrichtung an ihrer zum Bremselement (10) entgegengesetzt liegenden Seite ein Widerlager (25) für eine Druckfeder (26) aufweist, die sich an ihrem dazu entgegengesetzt liegenden Ende an einem Widerlager (24) einer Abdeckmutter (23) abstützt, die in Verstellrich­ tung (27) sowie der Längsrichtung (A-A) der Anordnung zusammen mit einem Bremswiderlager (30, 31) in einen Bremseingriff mit der Spule (1) verschiebbar ist.
9. Angelrolle nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckmutter (23) auf ein Gewinde (21) der Bremshül­ se (3) fest aufgeschraubt ist, wobei die Bremshülse an einem Verdrehen um ihre Längsachse gehindert an der Angelrolle befestigt ist, daß an der Bremshülse (3) ein Gegenlager (30) mit einer Bremsscheibe (31) befestigt ist, wobei die Bremsscheibe (31) an der zu der die Magneten (7) tragenden Stirnfläche (6) entgegengesetzt liegenden Stirnfläche (29, 29′) der Spule (1) derart positioniert ist, daß beim Längsverschieben der Abdeck­ mutter (23) und der Bremshülse (3) eine entsprechende Bremskraft zwischen der Bremsscheibe (31) und der Stirn­ fläche (29′) erzeugt wird, und daß die Spule (1) auf der Bremshülse (3) drehbar gelagert ist.
10. Angelrolle nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß Magnetbremse (7, 10), Bremsmutter (11), Druckstück (17), Druckfedern (26) und Abdeckmutter (23) an der nach außen, entgegengesetzt zum Angelrollen­ gehäuse gelegenen Seite bzw. Stirnfläche (6) der Spule (1) angebracht sind.
11. Angelrolle nach einem der Ansprüche 3 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewinde (21) der Bremshülse (3)­ einander gegenüber liegende, seitliche Abflachungen (22) aufweist und daß der Gewindeeinsatz (15) des Bremsele­ mentes (10) einen Innenquerschnitt aufweist, der dem Querschnitt des mit den Abflachungen versehenen Berei­ ches der Bremshülse entspricht und darüber schiebbar ist.
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