DE432499C - Sicherheitsvorrichtung fuer Metalldampfapparate - Google Patents
Sicherheitsvorrichtung fuer MetalldampfapparateInfo
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Classifications
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- H01J13/02—Details
- H01J13/20—Control electrodes, e.g. grid
-
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- H01J2893/0072—Disassembly or repair of discharge tubes
- H01J2893/0088—Tubes with at least a solid principal cathode and solid anodes
- H01J2893/009—Anode systems; Screens
- H01J2893/0092—Anodic screens or grids
Landscapes
- Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
9. AUGUST 1926
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 432499 KLASSE 21 g GRUPPE
(S6o588VlIl\2ig)
Durch die Patentschrift 323967 ist ein
Verfahren bekannt geworden, den Lichtbogen von Metalldampfapparaten dadurch zu
löschen, daß man die die Anoden umgebenden Metallbeläge mit der Kathode verbindet.
Dieses Verfahren soll gemäß der Erfindung dazu benutzt werden, die Betriebssicherheit
von Metalldampfapparaten insofern zu erhöhen, als Kurzschlüsse und Rückzündungen
verhindert werden.
Derartige Störungen entstehen bekanntlich dann, wenn infolge starker Erhitzung oder
aus anderen Gründen von einer der Anoden Elektronen ausgehen. Die betreffende Anode
wird dann zur Kathode und sendet einen Lichtbogen zu einer benachbarten Anode oder
zu der ursprünglichen Kathode zurück.
Wie in der Patentschrift 323967 ausgeführt
ist, wird der Lichtbogen in Metalldampfapparaten dadurch gelöscht, daß man eine im
elektrischen Felde angeordnete Metallhülle auf das Potential der Kathode bringt.
Man kann nun auch den Kurzschlußlichtbogen löschen, indem man den Metallbelag
mit der zur Kathode gewordenen Anode verbindet. Läßt man diese Verbindung zwischen
der Metallhülle und der Anode ständig bestehen, so verhindert man das Entstehen eines
Lichtbogens an falscher Stelle und dadurch Kurzschlüsse und Rückzündungen
Es sind bereits Gleichrichter ausgeführt worden, bei denen die Anode von einer metallischen
Schutzhülle umgeben ist, die mit der Anode in leitender Verbindung steht.
Nun ist aber zu berücksichtigen, daß die mit der Anode verbundene Metallhülle selbst
einen Teil der Anode bildet und, je weiter sie zwecks Vergrößerung ihres Wirkungsbereiches
in den Entladungsraum hineinragt, desto mehr den Abstand zwischen Anode und Kathode
verringert. Dieser Abstand darf aber nicht zu klein sein, da mit zunehmender Annäherung
der Elektroden aneinander die Rückzündungsgefahr wächst. Die Schutzwirkung der Metallhülle würde also wieder aufgehoben.
Um dies zu vermeiden, ist der Erfindung gemäß die die Anode umgebende Metallhülle
von Isoliermaterial umgeben, welches die Metallhülle gegen die Kathode abschirmt, ohne
ihre elektrostatische Wirkung zu beeinträchtigen.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist in der Abbildung dargestellt.
Die Anode α ist mit einem Schutzrohr s aus Isoliermaterial umgeben, in welches ein
metallischer Leiter 1 aus Blech, Drahtgewebe
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Felix Baron von Kleist in Berlin-Siemensstadt.
ο. dgl. eingeschlossen ist. Als Material für das Schutzrohr verwendet man z. B. einen
Glasfluß oder Quarz, in welchen der Leiter etwa in Form eines Zylinders eingeschmolzen
ist. Durch einen Draht ist dieser Metallzylinder mit der Anode leitend verbunden.
Die Abbildung zeigt eine Ausführungsform, bei der die das Schutzrohr tragende Mutter m
mittels eines Ringes r gleichzeitig die mechanische und elektrische Verbindung zwischen
Anode und Schutzrohr herstellt.
Die elektrostatische Wirkung des Leiters, durch welche Kurzschlüsse und Rückzündungen
vermieden werden, bleibt auch innerhalb der isolierenden Hülle bestehen. Dagegen ist
die Kurzschlußgefahr, welche bei zu großer Annäherung der Elektroden entsteht, vermieden.
Von besonderem Vorteil ist die Glockenform des Schutzrohres, da sie die Wärme in der Umgebung der Anode zusammenhalt
und ein Niederschlagen flüssigen Quecksilbers, welches stark zur Abgabe von Elektronen neigt und daher Anlaß zu Kurzschlüssen
gibt, verhindert.
Durch diese isolierten Metallhüllen wird gleichzeitig außerdem noch dieselbe günstige I
Wirkung auf die Zündung des Gleichrichters erzielt wie durch die in der Patentschrift
354967 beschriebenen, mit den Anoden elek- ί
trisch verbundenen Leiter, welche bis in die Nähe der Kathode reichen und von einer isolierenden
Hülle umgeben sind. Die Vorrichtung verstärkt das elektrostatische Feld und fördert dadurch die Strömung des ionisierten
Dampfes zu den Anoden. Durch die große Oberfläche des von der isolierenden Hülle eingeschlossenen
Leiters, wie sie sich bei dem Gegenstand der Erfindung ergibt, wird die feldverstärkende Wirkung beträchtlich erhöht
gegenüber der in der Patentschrift 354967 beschriebenen Ausführung.
Claims (3)
1. Sicherheitsvorrichtung für Metalldarnpfapparate, dadurch gekennzeichnet,
daß eine die Anode in bekannter Weise umgebende Metallhülle mit der Anode leitend verbunden und von einer isolierenden
Hülle eingeschlossen ist. ·
2. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die isolierende
Hülle glockenförmig gestaltet ist.
3. Ausführungsform nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die
Vorrichtung tragende Mutter gleichzeitig die elektrische Verbindung mit der Anode
herstellt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES60588D DE432499C (de) | 1922-08-11 | 1922-08-11 | Sicherheitsvorrichtung fuer Metalldampfapparate |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DES60588D DE432499C (de) | 1922-08-11 | 1922-08-11 | Sicherheitsvorrichtung fuer Metalldampfapparate |
Publications (1)
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|---|---|
| DE432499C true DE432499C (de) | 1926-08-09 |
Family
ID=7494215
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES60588D Expired DE432499C (de) | 1922-08-11 | 1922-08-11 | Sicherheitsvorrichtung fuer Metalldampfapparate |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE432499C (de) |
-
1922
- 1922-08-11 DE DES60588D patent/DE432499C/de not_active Expired
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