DE4323492A1 - Mobiles Aufbereitungs- und Absetzergerät für Bergbauprodukte u. dgl. - Google Patents
Mobiles Aufbereitungs- und Absetzergerät für Bergbauprodukte u. dgl.Info
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Description
Die Erfindung betrifft ein fahrbares Aufbereitungs- und Ab
setzergerät für, Bergbauprodukte u. dgl., wie vor allem für
im Tagebau gewonnene phosphathaltige Bergbauprodukte, mit
einem Aufgabetrichter und einer Aufbereitungsvorrichtung
für die Aufnahme bzw. die Aufbereitung des Bergbauprodukts
und mit einem das aufbereitete Bergbauprodukt abführenden
quer zur Fahrtrichtung des Gerätes ausgestellten Absetzeraus
leger.
Ein mobiles Gerät dieser Bauweise in Gestalt einer fahrbaren
Brecheranlage ist aus der DE-OS 28 34 987 bekannt. Diese
mobile Brecheranlage dient zum Aufbrechen von im Tagebau ge
wonnener Kohle. Sie wird im Tagebaubetrieb eingesetzt und
hier vom Abbaugerat in Gestalt eines Löffelbaggers mit der
Kohle beschickt. Die in den Aufgabetrichter gelangende Kohle
wird im Brecher zerkleinert und gelangt auf einen unter dem
Brecherauslauf angeordneten Querförderer, der die gebrochene
Kohle einem Abwurfband übergibt, das seinerseits die Kohle auf
ein stationäres Transportband zur Weiterbeförderung aus trägt.
Im Betrieb bewegt sich die fahrbare Brecheranlage längs an dem
stationären Transportband entlang.
Beispielsweise aus der DE 39 04 501 A1 und der EP 0 327 678 A2
ist es bekannt, mit einem Raupen- oder Räderfahrwerk versehene
Brecheranlagen zugleich mit einer Siebeinrichtung auszustatten,
die z. B. zur Vorabsiebung des Brechguts oder aber zur Absiebung
des gebrochenen Haufwerks dient.
Nicht selten enthalten die im Tagebau abgebauten Rohprodukte
im Gemisch nebeneinander nicht-verwertbare Bestandteile, z. B.
Gesteinsbestandteile, und verwertbare Produkte, die von den
nicht-verwertbaren Produkten getrennt werden müssen. Dies ist
beispielsweise bei Phosphatlagerstätten der Fall. Das hier im
Tagebau z. B. mittels Bagger abgebaute Haufwerksmaterial enthält
vielfach grobstückige Bestandteile ohne Phosphatgehalt oder
nur mit geringem Phosphatgehalt, dessen Gewinnung nicht lohnend
ist, sowie zugleich überwiegend feinkörniges oder feinstückiges
Phosphatmaterial. Durch Absieben des Haufwerks lassen sich die
verwertbaren und die nicht-verwertbaren Haufwerkskomponenten
voneinander trennen, wobei die abgetrennten nicht-verwertbaren
Haufwerkskomponenten im Tagebaubetrieb auf Halde geworfen werden
können.
Aufgabe der Erfindung ist es, das eingangs genannte mobile Auf
bereitungs- und Absetzergerät so auszubilden, daß es auch inner
halb eines Tagebaubetriebs und in seiner bevorzugten Anwendung
bei der Phosphatgewinnung im Tagebau verwendbar ist und hier
zur Trennung der verwertbaren und nicht-verwertbaren Komponenten
eines Mischhaufwerks auch mit hohen Durchsatzleistungen einge
setzt werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die
Aufbereitungsvorrichtung von einer Siebeinrichtung gebildet
ist, deren Siebrückstand über den Absetzerausleger abführbar ist,
und deren Siebdurchgang über einen ebenfalls quer zur Fahrt
richtung des Gerätes verlaufenden Austragsförderer ableitbar
ist. Vorzugsweise ist die Anordnung so getroffen, daß der zu
seinem Abwurfende ansteigende Absetzerausleger ein Haldenab
setzer ist, während der gleichgerichtet fördernde Austrags
förderer auf ein auf der Sohle verlegtes Transportband aus
trägt, in dessen Längsrichtung das Gerät fahrbar ist.
Das erfindungsgemäße Aufbereitungs- und Absetzergerät kann
beim Einsatz in einem Tagebaubetrieb mit streifenweisem Abbau
dem fortschreitenden Abbau folgen und im jeweiligen Abbaube
reich mit dem z. B. von einem Bagger abgebauten Bergbauprodukt
beschickt werden. Das in seinen Aufgabetrichter gelangende
Haufwerk wird mit Hilfe der Siebeinrichtung aufbereitet, d. h.
in zwei Haufwerkskomponenten zerlegt, von denen die eine vom
Siebrückstand und die andere vom Siebdurchgang gebildet wird.
Beide Komponenten werden getrennt in Querrichtung des Gerätes
ausgetragen, und zwar einerseits über den Absetzerausleger und
andererseits über den Austragsförderer. Bei der Phosphatge
winnung bildet der Siebrückstand, also die grobstückige Hauf
werkskomponente, die im allgemeinen allenfalls geringfügige
Phosphatgehalte hat, den Siebrückstand, während die Haufwerks
komponente mit der kleineren Körnung des Siebdurchgangs die
verwertbare Haufwerkskomponente bildet. Die erstgenannte Kom
ponente kann mittels des Absetzerauslegers aufgehaldet werden,
während die zweitgenannte Komponente über das seitlich neben
der Fahrstrecke des Gerätes auf der Sohle verlegte Transport
band der Verwertung zugeführt werden kann.
In dieser Anwendung bildet das erfindungsgemäße Gerät also
einerseits ein das abgebaute Bergbauprodukt in seine verwert
bare und nicht-verwertbare Komponenten zerlegende Aufberei
tungsvorrichtung und andererseits ein Haldenbeschickungsgerät
für die Aufhaldung der nicht-verwertbaren Komponente sowie
zugleich ein Beschickungsgerät für das Transportband oder eine
sonstige Vorrichtung, über die die verwertbare Komponente ab
gefördert wird.
Vorzugsweise ist der genannte Austragsförderer in seiner För
derlänge veränderlich, derart, daß er die betreffende Hauf
werkskomponente auch bei unterschiedlichem Seitenabstand
zwischen der Fahrstrecke des Aufbereitungs- und Absetzergerätes
und dem Transportband diesem zu übergeben vermag. Dies bietet
vor allem den Vorteil, daß bei streifenweisem Stoßabbau der
Lagerstätte das Transportband nicht jeweils nach dem Abbau
eines Streifens in seiner Querrichtung umgelegt werden muß,
sondern z. B. jeweils nach dem Abbau von zwei parallelen Streifen.
Die genannte Veränderung der Förderlänge des Austragsförderers
läßt sich in unterschiedlicher Weise erreichen, z. B. mit Hilfe
eines teleskopartig verlängerbaren Austragsförderers. Eine in
baulicher Hinsicht besonders einfache Anordnung ergibt sich,
wenn der Austragsförderer aus einem stationär am Gerät ange
ordneten Querförderer besteht, mit dem ein Anbauförderer, vor
zugsweise in einem Gelenkanschluß, koppelbar ist, der den
Querförderer zu dem Transportband hin verlängert. Bei geringerem
Seitenabstand des Aufbereitungs- und Absetzergerätes vom Trans
portband kann der Anbauförderer vom Querförderer gelöst und
entfernt sein, so daß in diesem Fall der Querförderer unmittel
bar auf das Transportband austrägt. Bei größerem seitenabstand
des Gerätes vom Transportband, wie es sich beim Umsetzen des
Gerätes auf den nächstfolgenden Abbaustreifen ergibt, kann der
Anbauförderer als einfaches Zusatzgerät angebaut sein, so daß
er die Förderstrecke des Querförderers bis zu dem in der Aus
gangslage verbleibenden Transportband verlängert. Es empfiehlt
sich, den genannten Anbauförderer mittels einer Seilaufhängung
an dem gleichgerichtet fördernden Absetzerausleger anzu
schließen, wobei ein Gelenkanschluß des Anbauförderers auch
die Möglichkeit bietet, dessen Austragsende auf die Höhe des
Transportbandes einzustellen.
Die genannte Siebeinrichtung, für die zweckmäßig ein Schwing
sieb verwendet wird, weist vorzugsweise mindestens zwei über
einander angeordnete Siebe auf. Hierbei wird die Anordnung
vorteilhafter Weise so getroffen, daß lediglich das feinkörnige
Haufwerksmaterial, welches durch das unterste Sieb hindurchgeht,
über den genannten Austragsförderer abgeführt wird, während der
siebrückstand der übereinanderliegenden Siebe, zweckmäßig ver
einigt und über einen Zwischenförderer, dem Absetzerausleger
zugeführt wird. Um das grobstückige Haufwerksmaterial des Sieb
rückstandes zur Abförderung über den Absetzerausleger zu zer
kleinern, empfiehlt es sich, dem vorgenannten Zwischenförderer
einen Brecher zuzuordnen. Besonders geeignet ist ein Walzen-
oder Schlagwalzenbrecher mit oberhalb des Zwischenförderers ange
ordneter rotierender Brech- bzw. Schlagwalze. Solche Durchlauf
brecher sind an sich bekannt.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die
Siebeinrichtung und der Aufgabetrichter in Richtung der Quer
achse des Gerätes, also quer zu dessen Fahrtrichtung, seitlich
nebeneinander angeordnet, wobei eine das Bergbauprodukt vom
Aufgabetrichter zur Siebeinrichtung überführende Überleitungs
vorrichtung vorgesehen werden kann. Bei dieser Anordnung ist
die Siebeinrichtung zu ihrer Oberseite hin zugänglich, so daß
auch die Möglichkeit besteht, besonders große Haufwerkstücke
bereits in der Siebeinrichtung zu zerkleinern. Dies kann mit
Hilfe eines gesonderten Zerkleinerungsgerätes erfolgen, insbe
sondere eines im oberen Bereich der Siebeinrichtung gelagerten
schwenkbaren und höhenverstellbaren Schlaghammers. Besteht die
Siebeinrichtung, wie bevorzugt vorgesehen, aus einem Doppelsieb,
so kann das obere Sieb von einem kräftigen Siebrost gebildet
werden, auf dem sich die größeren Haufwerksstücke bei Bedarf zer
kleinern lassen. Für die vorgenannte Überleitvorrichtung kann
mit Vorteil ein sogenannter, an sich bekannter Schubwagenspeiser
verwendet werden. Es handelt sich hier um ein platten- bzw.
balkenartiges Schubelement, das im Aufgabetrichter in Richtung
auf die Siebeinrichtung und in Gegenrichtung hin- und herbeweg
lich gelagert ist, so daß es bei seinem Arbeitsschub das im
Aufgabetrichter befindliche Haufwerk der Siebeinrichtung zu
schiebt.
Der Absetzerausleger wird zweckmäßig mittels einer Seilauf
hängung an einem auf ragenden Mast des Gerätes gehalten. Er
kann in seiner Lage starr oder auch höhenverschwenkbar ge
lagert werden.
In baulicher Hinsicht wird die Anordnung vorteilhafterweise
so getroffen, daß der genannte Austragsförderer bzw. der ihn
bildende Querförderer unterhalb der Siebeinrichtung und auch
unterhalb des zwischen der Siebeinrichtung und dem Absetzer
ausleger angeordneten Zwischenförderers, vorzugsweise etwa in
Horizontallage an dem das Fahrwerk aufweisenden Unterbau des
Gerätes verläuft. Am Unterbau kann der Aufgabetrichter zu der
einen Fahrwerksseite und der Absetzerausleger zu der gegenüber
liegenden Fahrwerksseite vorbauend angeordnet werden, wobei
zwischen dem Aufgabetrichter und dem Aufgabeende des Absetzer
auslegers die Siebeinrichtung und der Zwischenförderer sowie
ggf. der Brecher nebeneinander angeordnet sind.
Das erfindungsgemäße Aufbereitungs- und Absetzergerät wird
zweckmäßig mit einem Raupenfahrwerk nebst Fahrwerksantrieb ver
sehen, obwohl ggf. auch ein Räderfahrwerk in Betracht kommt.
Es empfiehlt sich im übrigen, das Gerät mit hydraulisch heb-
und senkbaren Stützbeinen auszustatten, vorzugsweise für die
Dreipunktabstützung des Geräts, wobei zwei Stützbeine unter
halb des Aufgabetrichters am Unterbau angeordnet sind, während
ein drittes Stützbein auf der gegenüberliegenden Fahrwerksseite
etwa mittig am Unterbau angeordnet ist. Im Arbeitsbetrieb wird
somit das Fahrwerk von den Betriebskräften entlastet und das
gesamte Gerät über die Stützbeine auf der Sohle sicher abge
stützt.
Wie erwähnt, wird das erfindungsgemaße mobile Gerät bevorzugt
bei der Phosphatgewinnung eingesetzt. Es kann aber auch bei
der Gewinnung anderer Bergbauprodukte zum Einsatz kommen, wenn
eine Haufwerkstrennung und eine getrennte Abführung der Kompo
nenten gefordert ist.
Die Erfindung wird nachfolgend im Zusammenhang mit dem in der
Zeichnung gezeigten- Ausführungsbeispiel näher erläutert. In
der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 in Draufsicht den Einsatz eines erfindungsge
mäßen mobilen Aufbereitungs- und Absetzer
gerätes beim streifenweisen Abbau einer Lager
stätte, insbesondere einer Phosphatlagerstätte;
Fig. 2 u. 3 das Aufbereitungs- und Absetzergerät nach Fig. 1
jeweils in einer Ansicht in seiner Fahrtrich
tung in den in Fig. 1 gezeigten unterschied
lichen Seitenpositionen in Bezug auf das zuge
ordnete Transportband;
Fig. 4 in größerem Maßstab das Aufbereitungs- und Ab
setzergerät nach den Fig. 1 bis 3 in der An
sicht nach den Fig. 2 und 3;
Fig. 5 eine Draufsicht zu Fig. 4.
In den Fig. 1 bis 3 ist eine Phosphatlagerstätte 1 angedeutet,
die im Tagebau streifenweise abgebaut wird, wobei die Abbau
richtung durch den Pfeil 2 und die Verhiebrichtung durch die
Pfeile 3 angegeben sind. Fig. 1 läßt das Aufbereitungs- und
Absetzergerät 4 in der Bildebene unten beim Abbau des Streifens
I, in der Bildebene oben beim Abbau des nächstfolgenden Strei
fens II erkennen. Der Abbau am Stoß 5 der Streifen erfolgt
mittels einer Abbaumaschine 6, im gezeigten Ausführungsbeispiel
einem mit einem Raupenfahrwerk ausgerüsteten Schaufelbagger
o. dgl. Auf der Sohle 7 der Lagerstätte ist ein sich in Pfeil
richtung 3 erstreckendes Transportband 8 verlegt, das mit dem
Abbau der Lagerstätte 1 in Abbaurichtung 2 umgesetzt wird. Das
Aufbereitungs- und Absetzergerät folgt beim Abbau des jeweiligen
Streifens der Abbaumaschine 6 in Pfeilrichtung 3, so daß es
sich jederzeit in verhältnismäßig dichtem Abstand zu der am
Stoß 5 arbeitenden Abbaumaschine 6 befindet, die das am Stoß
abgebaute Haufwerk bzw. Bergbau-Rohprodukt unmittelbar dem
Gerät 4 übergibt. Beim Streifenabbau bewegt sich demgemäß das
Aufbereitungs- und Absetzergerät 4 in Längsrichtung des Trans
portbandes 8 bis zur Feldesgrenze. Nach erfolgtem Abbau eines
Streifens, z. B. des Streifens 1 nach Fig. 1, wird das Gerät 4
entgegen der Pfeilrichtung 3 zurückgefahren und in Abbaurich
tung 2 umgesetzt, so daß es beim Abbau des nächstfolgenden
Streifens II in Vortriebsrichtung 3 hinter der Abbaumaschine 6
mitgeführt werden kann.
Wie vor allem die Fig. 4 und 5 zeigen, weist das Aufbereitungs-
und Absetzergerät einen Unterbau 9 mit einem Fahrwerk und einem
Fahrwerksantrieb auf, das von einem Raupenfahrwerk 10 mit den
beiden angetriebenen Fahrwerksraupen 11 gebildet ist. Auf dem
Unterbau 9, der nach beiden Seiten über das Raupenfahrwerk 10
vorragt, befinden sich die verschiedenen Betriebseinrichtungen
des Gerätes 4, und zwar auf der dem Transportband 8 abgewandten
Seite ein Aufgabetrichter 12, in den das Abbaugerät 6 das am
Stoß 5 abgebaute Bergbauprodukt abwirft, ferner eine Siebein
richtung 13, die sich zur Seite des Transportbandes 8 hin an
den Aufgabetrichter 12 anschließt, ein Zwischenförderer 14,
der vorzugsweise aus einem Kettenkratzförderer besteht und dem
ein Brecher 15 zugeordnet ist, sowie ein Absetzerausleger 16,
der das ihm vom Zwischenförderer 14 aufgegebene Haufwerk auf
eine Halde 17 (Fig. 1 bis 3) abwirft. Der Absetzerausleger 16
ist quer zur Fahrtrichtung (Pfeil 3), also quer zur Längsachse
des Aufbereitungs- und Absetzergerätes 4 zur Seite des Trans
portbandes 8 hin ausgestellt und weist ein sich über seine
Länge erstreckendes Förderband 18 auf, dessen mit dem Antrieb
versehenes Abwurfende 19 über dem Haldenscheitel 17′ liegt.
Das Gerät weist außerdem einen aufragenden Mast 20 für die
Seilaufhängung 21 des in Förderrichtung ansteigenden Absetzer
auslegers 16 auf. Zweckmäßig ist der Absetzerausleger 16 an
seinem unteren Aufgabeende in einem horizontalen Schwenklager
22 gelagert. Er kann im Schwenklager 22 z. B. mit Hilfe einer
Seilwinde o. dgl. höhenverschwenkbar gelagert sein, um seine
Abwurfhöhe einstellen zu können.
Der Unterbau 9 trägt einen rahmenartigen Aufbau 23, der im
oberen Bereich eine Plattform 24 bildet und hier eine Fahrer
kabine 25 sowie einen Schaltschrank 26 für den Anschluß der
verschiedenen Antriebe des Gerätes trägt. Die Energieversor
gung erfolgt über ein dem Gerät nachgeführtes elektrisches
Kabel, das bei der Fahrbewegung des Gerätes, wie an sich be
kannt, von einer Kabelrolle 28 am Gerät abwickelbar bzw. auf
diese aufwickelbar ist.
Am Unterbau 9 ist unterhalb der Siebeinrichtung 13 und des
Zwischenförderers 14 ein sich ebenfalls quer zur Fahrtrichtung
(Pfeil 3) erstreckender, gleichgerichtet zu dem Absetzeraus
leger 16 fördender Austragsförderer 29 angeordnet, der den
Siebdurchgang der Siebeinrichtung 13 dem Transportband 8 zu
führt. Der Austragsförderer 29 ist in seiner Förderlänge ver
änderlich einstellbar. Er besteht im gezeigten Ausführungsbei
spiel aus einem in Horizontallage unverschieblich am Unterbau 9
angeordneten Querförderer 30, vorzugsweise einem Kettenkratz
förderer, dessen Antriebs- und Abwurfsende mit 31 und dessen
anderes Umkehrende mit 32 bezeichnet sind. Der Querförderer 29
erstreckt sich somit über die Länge der Siebeinrichtung 13 und
des Zwischenförderers 14 hinweg bis auf die Seite des Absetzer
auslegers 16. Zur Verlängerung des Querförderers 30 kann mit
dessen Antriebs- und Abwurfende 31 ein Anbauförderer 33 (Fig. 3)
verbunden werden, der zweckmäßig ebenfalls aus einem Ketten
kratzförderer oder aber aus einem sonstigen Stetigförderer,
z. B. einem Förderband, besteht. Der Anschluß des Anbauförderers
33 im Bereich des Abwurfendes 31 des Querförderers 30 erfolgt
über einen Gelenkanschluß 34. Außerdem kann der Anbauförderer
33 im Bereich seines Abwurfendes über eine Seilaufhängung 36
am Absetzerausleger 16 angeschlossen und damit in seiner Ar
beitslage gehalten werden. Bei Nichtgebrauch kann der Anbau
förderer 33 aus seiner in Fig. 3 gezeigten Arbeitslage entfernt
werden, so daß in diesem Fall der Austragsförderer 29 nur aus
dem Querförderer 30 besteht, der das Haufwerk unmittelbar auf
das Transportband 8 abwirft, wie in Fig. 2 gezeigt.
Die Siebeinrichtung 13 besteht zweckmäßig aus einem von einem
Schwingantrieb angetriebenen Schwingsieb mit einem oder mehre
ren übereinander angeordneten Siebelementen. Bei dem gezeigten
Ausführungsbeispiel weist die Siebeinrichtung 13 zwei übereinan
der angeordnete Siebe 37 und 38 auf, die in Richtung auf den
Zwischenförderer 14 geneigt schwingend verlagert sind. Zumindest
das obere Sieb 37, dessen Siebweite größer ist als diejenige
des darunterliegenden Siebes 38, besteht aus einem stabilen
Siebrost. Es ist erkennbar, daß die Siebeinrichtung 13 und der
Aufgabetrichter 12 in Richtung der Querachse des Gerätes 4
seitlich nebeneinander angeordnet sind. Dabei ist eine das Hauf
werk vom Aufgabetrichter 12 zur Siebeinrichtung überführende
Überleitvorrichtung 39 vorgesehen, die nach Art eines an sich
bekannten Schubwagenspeisers ausgeführt ist. Sie weist demgemäß
im gezeigten Ausführungsbeispiel ein im Bodenbereich des Auf
gabetrichters 12 arbeitendes angetriebenes platten- oder balken
förmiges Schubelement 40 auf, das auf Stützrollen 41 aufge
lagert in Richtung auf die Siebeinrichtung 13 und in Gegenrich
tung beweglich ist und bei seinem Arbeitsschub das in den Auf
gabetrichter 12 abgeworfene Haufwerk der Siebeinrichtung 13
zuführt. Dabei gelangt das Haufwerk zunächst auf das obere Sieb
37. Der Siebrückstand des oberen Siebes 37 wird auf den Zwischen
förderer 14 abgeworfen. Der Siebdurchgang des oberen Siebes 37
gelangt auf das untere Sieb 38, wobei der Siebrückstand des
unteren Siebes 38 ebenfalls dem Zwischenförderer 14 zugeführt
wird. Lediglich der Siebdurchgang des unteren Siebes 38 gelangt
somit auf den Austragsförderer 29 bzw. seinen Querförderer 30
und über diesen auf das Transportband 8.
Dem zu seinem Abwurfende hin ansteigenden Zwischenförderer 14
ist, wie erwähnt, der Brecher 15 zugeordnet, der vorzugsweise
aus einem Schlagwalzenbrecher mit oberhalb des Zwischenför
derers 14 im Brechergehäuse gelagerten Schlagwalze besteht,
deren Antrieb mit 43 bezeichnet ist. Der Zwischenförderer 14 mit
dem Brecher 15 bildet demgemäß einen an sich bekannten Durch
laufbrecher. Größere Haufwerksstücke, die von der Siebeinrich
tung auf den Zwischenförderer 14 gelangen, werden daher auf
diesem vom Brecher 15 zerkleinert, so daß ein gut förderfähiges
Haufwerk dem Absetzerausleger 16 zur Weiterbeförderung und Aufhal
dung übergeben wird.
Besonders große Haufwerksbrocken, z. B. solche in der Größen
ordnung von 1000-2000 mm können, sofern sie beim Abbau anfallen,
bereits im Aufgabetrichter 12 und/oder an der Siebeinrichtung 13
aufgebrochen werden. Dies erfolgt mit Hilfe eines Zerkleine
rungsgerätes 44, das im oberen Bereich des Aufgabetrichters bzw.
der Siebeinrichtung angeordnet ist und im gezeigten Ausführungs
beispiel einen Schlaghammer 45 aufweist, der an einem mittels
Schwenkzylinder verschwenkbaren Hebelsystem 46 so angeordnet ist,
daß er von oben in die Siebeinrichtung absenkbar ist, um auf
dem oberen, stabilen Sieb 37 liegende größere Haufwerksbrocken
aufzubrechen. Vorzugsweise ist das Zerkleinerungsgerät 44 am
Fuß seines Hebelsystems 46 in einem Schwenklager 47 mit verti
kaler Schwenkachse schwenkbar gelagert, so daß, falls erwünscht,
auch ein Aufbrechen der größeren Haufwerksbrocken im Aufgabe
trichter 12 möglich ist.
Am Unterbau 9 befinden sich hydraulisch heb- und senkbare Stütz
füße 48 und 49, mit denen das gesamte Gerät im Arbeitsbetrieb
unter Entlastung seines Raupenfahrwerks 10 gegen die Sohle 7
abgestützt wird im gezeigten Ausführungsbeispiel erfolgt dies
durch eine Dreipunktabstützung. Dabei sind zwei Stützfüße 48
in Parallelanordnung auf der Seite des Aufgabetrichters 12 am
Unterbau angeordnet, während sich auf der gegenüberliegenden
Seite des Fahrwerks 10 ein einzelner Stützfuß 49 mittig am Unter
bau befindet. Es ist im übrigen erkennbar, daß sich der Unter
bau 9 nach beiden Seiten hin über das Raupenfahrwerk 10 er
streckt. Der Aufgabetrichter 12 ist demgemäß gegenüber dem
Raupenfahrwerk zu dessen einen Seite hin vorbauend am Unter
bau angeordnet. Der auf der gegenüberliegenden Seite über das
Raupenfahrwerk vorbauende Unterbau trägt den Absetzerausleger
16 mit dem darüberliegenden Antriebsende des Zwischenförderers
14, den Brecher 15 und den Mast 20.
Beim Abbau des Streifens I (Fig. 1) ist der Anbauförderer 33
(Fig. 3) ausgebaut bzw. aus der Förderposition entfernt. Das
Aufbereitungs- und Absetzergerät 4 folgt der Abbaumaschine 6
in Pfeilrichtung 3. Hierbei liegt der Querförderer 32 mit seinem
Austragsende 31 oberhalb des Transportbandes 8, wie vor allem
die Fig. 2 und 4 zeigen. Das von dem Schaufelgerät 6 am Stoß 5
abgebaute Bergbauprodukt (Phosphatmineral) wird vom Schaufel
ge rät in den Aufgabetrichter 12 geworfen und aus diesem mit
Hilfe der Überleitvorrichtung 39 der neben dem Aufgabetrichter
angeordneten Siebeinrichtung 13 zugeführt, wobei, wie erwähnt,
etwaige größere Haufwerksbrocken mit Hilfe des Zerkleinerungs
gerätes 44 zerkleinert werden können. Der Siebrückstand auf den
beiden Sieben 37 und 38 der Siebeinrichtung 13 gelangt, wie
beschrieben, auf den Zwischenförderer 14, auf dem grobstückiges
Haufwerksmaterial durch den Brecher 15 auf gebrochen werden kann.
Vom Zwischenförderer 14 wird dann das Haufwerksmaterial an den
Absetzerausleder 16 übergeben, der es an seinem über dem Schei
tel 17′ der Halde 17 liegenden freien Austragsende auf die
Halde 17 abwirft, wie dies Fig. 2 zeigt. Im Arbeitsbetrieb ist
das Gerät 4 mit Hilfe seiner Stützfüße 48, 49 angestützt. Es
wird bei in Förderrichtung 3 wanderndem Abbaustoß 5 in Inter
vallen nachgeführt, und zwar mit Hilfe seines Fahrwerks.
Das stückige Haufwerk, welches den Siebrückstand der Siebein
richtung 13 bildet und über den Zwischenförderer 14 und den
Absetzerausleger 16 abgefördert und auf die Halde 17 abgeworfen
wird, enthält allenfalls geringfügige Anteile an Phosphat
material, deren Gewinnung sich nicht lohnt. Dagegen enthält der
Siebdurchgang, der auf den unterhalb der Siebeinrichtung ange
ordneten Querförderer 30 und über diesen auf das Transportband
8 abgeworfen wird, hochwertiges Phosphatmaterial, das über
das Transportband 8 aus dem Tagebaubetrieb abgeführt wird.
Sobald das Gerät den Streifen I auf voller Länge durchlaufen
hat, der Streifen I also abgebaut ist, wird es entgegen der
Pfeilrichtung 3 in die Ausgangsposition zurückgefahren und in
Pfeilrichtung 2 in das Feld des neuen Streifens II umgesetzt,
wie dies die Fig. 1 (oben im Bild) und die Fig. 3 zeigen. In
dieser Position wird am Abwurfende des Querförderers 30 der
Anbauförderer 33 angebaut, dessen Länge in Anpassung an die
Streifenbreite so bemessen ist, daß er mit seinem Austragsende
35 über dem in seiner Lage verbleibenden Transportband 8
liegt. Beim Abbau des Streifens II kann daher das vom Siebdurch
gang gebildete Phosphatmaterial ebenfalls über den nun aus
Querförderer 30 und Anbauförderer 33 bestehenden Austragsförderer
dem Transportband 8 zugeführt werden. Der Absetzerausleger 16
ist mit seinem Auftragsende 19 um die Streifenbreite versetzt,
so daß, wie aus Fig. 3 ersichtlich, ein neuer Schüttguthaufen
auf die Sohle 7 abgeworfen wird.
Sobald der Streifen II abgebaut ist, wird das Gerät 4 wieder
in die Ausgangslage zurückgefahren und zum Abbau des in
Pfeilrichtung 2 nächstfolgenden Streifens umgesetzt. Das
Transportband 8 wird in Pfeilrichtung 2 um die doppelte Streifenbreite
nachgeführt und es wird der Anbauförderer 33 entfernt, so daß
nunmehr wieder die Ausgangssituation, wie für den Abbau des
Streifens I gezeigt, vorliegt.
Es ist erkennbar, daß aufgrund der Verlängerbarkeit des Aus
tragsförderers 29 das Transportband 8 nur jeweils nach dem
Abbau zweier Streifen auf seiner ganzen Länge in Pfeilrichtung 2
umgesetzt werden muß, was eine erhebliche Betriebsvereinfachung
darstellt. Es besteht grundsätzlich auch die Möglichkeit, die
verlängerbarkeit des Austragsförderers 29 so einzurichten, daß
das Transportband jeweils nur nach dem Abbau z. B. eines jeden
dritten Streifens umgesetzt werden muß. In diesem Fall müßte
der Absetzerausleger 16 eine größere Länge erhalten und/oder
in seiner Länge teleskopartig verstellbar ausgeführt werden.
Claims (19)
1. Fahrbares Aufbereitungs- und Absetzergerät für Bergbau
produkte u. dgl., wie vor allem für im Tagebau gewonnene
phosphathaltige Bergbauprodukte, mit einem Aufgabetrich
ter und einer Aufbereitungsvorrichtung für die Aufnahme
bzw. die Aufbereitung der Bergbauprodukte und mit einem
das aufbereitete Bergbauprodukt abführenden, quer zur
Fahrtrichtung des Gerätes ausgestellten Absetzerausleger,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Aufbereitungsvorrichtung von einer Siebeinrichtung (13)
gebildet ist, deren Siebrückstand über den Absetzeraus
leger (16) abführbar ist, und deren Siebdurchgang über
einen ebenfalls quer zur Fahrtrichtung des Gerätes ver
laufenden Austragsförderer (29) ableitbar ist.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Austragsförderer (29) in
seiner Förderrichtung verschieblich und/oder in seiner
Förderlänge veränderlich ist.
3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Austragsförderer (29) aus
einem Querförderer (30) besteht, mit dem ein Anbauförderer
(33), vorzugsweise in einem Gelenkanschluß (34), koppel
bar ist.
4. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Anbauförderer (33) mittels
einer Seilaufhängung (36) an dem gleichgerichtet fördern
den Absetzerausleger (16) angeschlossen ist.
5. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der zu seinem Abwurf
ende (19) ansteigende Absetzerausleger (16) ein Halden
absetzer ist, während der gleichgerichtet fördernde
Austragsförderer (29) auf ein auf der Sohle (7) ver
legtes Transportband (8) austrägt, in dessen Längsrichtung
das Gerät (4) fahrbar ist.
6. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Siebeinrichtung
(13) aus mindestens einem Schwingsieb besteht.
7. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Siebeinrichtung
(13) mindestens zwei übereinander angeordnete Siebe
(37, 38) aufweist.
8. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen der Sieb
einrichtung (13) und dem Aufgabeende des Absetzeraus
legers (16) ein Zwischenförderer (14), vorzugsweise mit
zugeordnetem Brecher (15), angeordnet ist.
9. Gerät nach Anspruch 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Brecher (15) aus einem
Walzen- oder Schlagwalzenbrecher mit oberhalb des
Zwischenförderers (14) angeordneter rotierender Brech-
Schlagwalze (42) besteht.
10. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Siebeinrichtung
(13) und der Aufgabetrichter (12) in Richtung der Quer
achse des Gerätes (4) seitlich nebeneinander angeordnet
sind und eine das Bergbauprodukt vom Aufgabetrichter (12)
zur Siebeinrichtung (13) überführende Überleitvorrichtung
(39) vorgesehen ist.
11. Gerät nach Anspruch 10, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Überleitvorrichtung (39)
aus einem im Aufgabetrichter (12) in Richtung auf die
Siebeinrichtung (13) und in Gegenrichtung hin- und herbe
wegten, vorzugsweise platten- oder balkenförmigen, Schub
element (40) besteht.
12. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß es einen aufragenden
Mast (14) für die Seilaufhängung (21) des Absetzeraus
legers (16) aufweist.
13. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß der Austragsförderer
(29) bzw. der ihn bildende Querförderer (30) unterhalb
der Siebeinrichtung (13) und des zwischen dieser und dem
Absetzerausleger (6) angeordneten Zwischenförderers (14)
verläuft.
14. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß es als Fahrwerk ein
Raupenfahrwerk (10) aufweist.
15. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, daß der mit dem Fahrwerk
(10) versehene Unterbau (9) zu beiden Seiten über das
Fahrwerk (10) vorbaut, wobei auf der einen vorbauenden
Seite der Aufgabetrichter (12) und auf der anderen vorbau
enden Seite der Absetzerausleger (16) abgestützt ist, und
daß zwischen dem Aufgabetrichter (12) und dem Aufgabeende
des Absetzerausleger (16) in Nebeneinanderordnung die
Siebeinrichtung (13) und der Zwischenförderer (14) sowie
ggf. der Brecher (15) angeordnet sind.
16. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch
gekennzeichnet, daß im oberen Bereich
der Siebeinrichtung (13) bzw. des Aufgabetrichters (12)
ein Zerkleinerungsgerät (44) angeordnet ist.
17. Gerät nach Anspruch 16, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Zerkleinerungsgerät (44)
aus einem schwenkbaren und höhenverstellbaren Schlag
hammer (45) besteht.
18. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch
gekennzeichnet, daß es mit hydraulisch
heb- und senkbaren Stützbeinen (48, 49) für die Dreipunkt
abstützung versehen ist, wobei zwei Stützbeine (48) unter
halb des Aufgabetrichters am Unterbau (9) angeordnet
sind, während ein drittes Stützbein (49) auf der gegen
überliegenden Fahrwerksseite mittig am Unterbau angeord
net ist.
19. Gerät nach einem Ansprüche 1 bis 18, dadurch
gekennzeichnet, daß der Austragsförderer
(29) bzw. sein Querförderer (30) und/oder der Zwischen
förderer (14) aus einem Kettenkratzförderer besteht.
Priority Applications (6)
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Owner name: WESTFALIA & BRAUN ZERKLEINERUNGSTECHNIK GMBH & CO. |
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