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DE4323492A1 - Mobiles Aufbereitungs- und Absetzergerät für Bergbauprodukte u. dgl. - Google Patents

Mobiles Aufbereitungs- und Absetzergerät für Bergbauprodukte u. dgl.

Info

Publication number
DE4323492A1
DE4323492A1 DE4323492A DE4323492A DE4323492A1 DE 4323492 A1 DE4323492 A1 DE 4323492A1 DE 4323492 A DE4323492 A DE 4323492A DE 4323492 A DE4323492 A DE 4323492A DE 4323492 A1 DE4323492 A1 DE 4323492A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conveyor
sieve
mining
feed hopper
discharge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE4323492A
Other languages
English (en)
Inventor
Joerg Schade
Robert Conraud
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Westfalia and Braun Zerkleinerungstechnik GmbH and Co
Original Assignee
Westfalia Becorit Industrietechnik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Westfalia Becorit Industrietechnik GmbH filed Critical Westfalia Becorit Industrietechnik GmbH
Priority to DE4323492A priority Critical patent/DE4323492A1/de
Priority to AU67411/94A priority patent/AU671029B2/en
Priority to US08/273,889 priority patent/US5441206A/en
Priority to GB9414097A priority patent/GB2280132B/en
Priority to CA002127925A priority patent/CA2127925A1/en
Priority to MA23583A priority patent/MA23269A1/fr
Publication of DE4323492A1 publication Critical patent/DE4323492A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C21/00Disintegrating plant with or without drying of the material
    • B02C21/02Transportable disintegrating plant
    • B02C21/026Transportable disintegrating plant self-propelled
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C21/00Disintegrating plant with or without drying of the material
    • B02C21/02Transportable disintegrating plant
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/005Transportable screening plants
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B13/00Grading or sorting solid materials by dry methods, not otherwise provided for; Sorting articles otherwise than by indirectly controlled devices
    • B07B13/14Details or accessories
    • B07B13/16Feed or discharge arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Excavating Of Shafts Or Tunnels (AREA)
  • Disintegrating Or Milling (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein fahrbares Aufbereitungs- und Ab­ setzergerät für, Bergbauprodukte u. dgl., wie vor allem für im Tagebau gewonnene phosphathaltige Bergbauprodukte, mit einem Aufgabetrichter und einer Aufbereitungsvorrichtung für die Aufnahme bzw. die Aufbereitung des Bergbauprodukts und mit einem das aufbereitete Bergbauprodukt abführenden quer zur Fahrtrichtung des Gerätes ausgestellten Absetzeraus­ leger.
Ein mobiles Gerät dieser Bauweise in Gestalt einer fahrbaren Brecheranlage ist aus der DE-OS 28 34 987 bekannt. Diese mobile Brecheranlage dient zum Aufbrechen von im Tagebau ge­ wonnener Kohle. Sie wird im Tagebaubetrieb eingesetzt und hier vom Abbaugerat in Gestalt eines Löffelbaggers mit der Kohle beschickt. Die in den Aufgabetrichter gelangende Kohle wird im Brecher zerkleinert und gelangt auf einen unter dem Brecherauslauf angeordneten Querförderer, der die gebrochene Kohle einem Abwurfband übergibt, das seinerseits die Kohle auf ein stationäres Transportband zur Weiterbeförderung aus trägt. Im Betrieb bewegt sich die fahrbare Brecheranlage längs an dem stationären Transportband entlang.
Beispielsweise aus der DE 39 04 501 A1 und der EP 0 327 678 A2 ist es bekannt, mit einem Raupen- oder Räderfahrwerk versehene Brecheranlagen zugleich mit einer Siebeinrichtung auszustatten, die z. B. zur Vorabsiebung des Brechguts oder aber zur Absiebung des gebrochenen Haufwerks dient.
Nicht selten enthalten die im Tagebau abgebauten Rohprodukte im Gemisch nebeneinander nicht-verwertbare Bestandteile, z. B. Gesteinsbestandteile, und verwertbare Produkte, die von den nicht-verwertbaren Produkten getrennt werden müssen. Dies ist beispielsweise bei Phosphatlagerstätten der Fall. Das hier im Tagebau z. B. mittels Bagger abgebaute Haufwerksmaterial enthält vielfach grobstückige Bestandteile ohne Phosphatgehalt oder nur mit geringem Phosphatgehalt, dessen Gewinnung nicht lohnend ist, sowie zugleich überwiegend feinkörniges oder feinstückiges Phosphatmaterial. Durch Absieben des Haufwerks lassen sich die verwertbaren und die nicht-verwertbaren Haufwerkskomponenten voneinander trennen, wobei die abgetrennten nicht-verwertbaren Haufwerkskomponenten im Tagebaubetrieb auf Halde geworfen werden können.
Aufgabe der Erfindung ist es, das eingangs genannte mobile Auf­ bereitungs- und Absetzergerät so auszubilden, daß es auch inner­ halb eines Tagebaubetriebs und in seiner bevorzugten Anwendung bei der Phosphatgewinnung im Tagebau verwendbar ist und hier zur Trennung der verwertbaren und nicht-verwertbaren Komponenten eines Mischhaufwerks auch mit hohen Durchsatzleistungen einge­ setzt werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Aufbereitungsvorrichtung von einer Siebeinrichtung gebildet ist, deren Siebrückstand über den Absetzerausleger abführbar ist, und deren Siebdurchgang über einen ebenfalls quer zur Fahrt­ richtung des Gerätes verlaufenden Austragsförderer ableitbar ist. Vorzugsweise ist die Anordnung so getroffen, daß der zu seinem Abwurfende ansteigende Absetzerausleger ein Haldenab­ setzer ist, während der gleichgerichtet fördernde Austrags­ förderer auf ein auf der Sohle verlegtes Transportband aus­ trägt, in dessen Längsrichtung das Gerät fahrbar ist.
Das erfindungsgemäße Aufbereitungs- und Absetzergerät kann beim Einsatz in einem Tagebaubetrieb mit streifenweisem Abbau dem fortschreitenden Abbau folgen und im jeweiligen Abbaube­ reich mit dem z. B. von einem Bagger abgebauten Bergbauprodukt beschickt werden. Das in seinen Aufgabetrichter gelangende Haufwerk wird mit Hilfe der Siebeinrichtung aufbereitet, d. h. in zwei Haufwerkskomponenten zerlegt, von denen die eine vom Siebrückstand und die andere vom Siebdurchgang gebildet wird. Beide Komponenten werden getrennt in Querrichtung des Gerätes ausgetragen, und zwar einerseits über den Absetzerausleger und andererseits über den Austragsförderer. Bei der Phosphatge­ winnung bildet der Siebrückstand, also die grobstückige Hauf­ werkskomponente, die im allgemeinen allenfalls geringfügige Phosphatgehalte hat, den Siebrückstand, während die Haufwerks­ komponente mit der kleineren Körnung des Siebdurchgangs die verwertbare Haufwerkskomponente bildet. Die erstgenannte Kom­ ponente kann mittels des Absetzerauslegers aufgehaldet werden, während die zweitgenannte Komponente über das seitlich neben der Fahrstrecke des Gerätes auf der Sohle verlegte Transport­ band der Verwertung zugeführt werden kann.
In dieser Anwendung bildet das erfindungsgemäße Gerät also einerseits ein das abgebaute Bergbauprodukt in seine verwert­ bare und nicht-verwertbare Komponenten zerlegende Aufberei­ tungsvorrichtung und andererseits ein Haldenbeschickungsgerät für die Aufhaldung der nicht-verwertbaren Komponente sowie zugleich ein Beschickungsgerät für das Transportband oder eine sonstige Vorrichtung, über die die verwertbare Komponente ab­ gefördert wird.
Vorzugsweise ist der genannte Austragsförderer in seiner För­ derlänge veränderlich, derart, daß er die betreffende Hauf­ werkskomponente auch bei unterschiedlichem Seitenabstand zwischen der Fahrstrecke des Aufbereitungs- und Absetzergerätes und dem Transportband diesem zu übergeben vermag. Dies bietet vor allem den Vorteil, daß bei streifenweisem Stoßabbau der Lagerstätte das Transportband nicht jeweils nach dem Abbau eines Streifens in seiner Querrichtung umgelegt werden muß, sondern z. B. jeweils nach dem Abbau von zwei parallelen Streifen. Die genannte Veränderung der Förderlänge des Austragsförderers läßt sich in unterschiedlicher Weise erreichen, z. B. mit Hilfe eines teleskopartig verlängerbaren Austragsförderers. Eine in baulicher Hinsicht besonders einfache Anordnung ergibt sich, wenn der Austragsförderer aus einem stationär am Gerät ange­ ordneten Querförderer besteht, mit dem ein Anbauförderer, vor­ zugsweise in einem Gelenkanschluß, koppelbar ist, der den Querförderer zu dem Transportband hin verlängert. Bei geringerem Seitenabstand des Aufbereitungs- und Absetzergerätes vom Trans­ portband kann der Anbauförderer vom Querförderer gelöst und entfernt sein, so daß in diesem Fall der Querförderer unmittel­ bar auf das Transportband austrägt. Bei größerem seitenabstand des Gerätes vom Transportband, wie es sich beim Umsetzen des Gerätes auf den nächstfolgenden Abbaustreifen ergibt, kann der Anbauförderer als einfaches Zusatzgerät angebaut sein, so daß er die Förderstrecke des Querförderers bis zu dem in der Aus­ gangslage verbleibenden Transportband verlängert. Es empfiehlt sich, den genannten Anbauförderer mittels einer Seilaufhängung an dem gleichgerichtet fördernden Absetzerausleger anzu­ schließen, wobei ein Gelenkanschluß des Anbauförderers auch die Möglichkeit bietet, dessen Austragsende auf die Höhe des Transportbandes einzustellen.
Die genannte Siebeinrichtung, für die zweckmäßig ein Schwing­ sieb verwendet wird, weist vorzugsweise mindestens zwei über­ einander angeordnete Siebe auf. Hierbei wird die Anordnung vorteilhafter Weise so getroffen, daß lediglich das feinkörnige Haufwerksmaterial, welches durch das unterste Sieb hindurchgeht, über den genannten Austragsförderer abgeführt wird, während der siebrückstand der übereinanderliegenden Siebe, zweckmäßig ver­ einigt und über einen Zwischenförderer, dem Absetzerausleger zugeführt wird. Um das grobstückige Haufwerksmaterial des Sieb­ rückstandes zur Abförderung über den Absetzerausleger zu zer­ kleinern, empfiehlt es sich, dem vorgenannten Zwischenförderer einen Brecher zuzuordnen. Besonders geeignet ist ein Walzen- oder Schlagwalzenbrecher mit oberhalb des Zwischenförderers ange­ ordneter rotierender Brech- bzw. Schlagwalze. Solche Durchlauf­ brecher sind an sich bekannt.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Siebeinrichtung und der Aufgabetrichter in Richtung der Quer­ achse des Gerätes, also quer zu dessen Fahrtrichtung, seitlich nebeneinander angeordnet, wobei eine das Bergbauprodukt vom Aufgabetrichter zur Siebeinrichtung überführende Überleitungs­ vorrichtung vorgesehen werden kann. Bei dieser Anordnung ist die Siebeinrichtung zu ihrer Oberseite hin zugänglich, so daß auch die Möglichkeit besteht, besonders große Haufwerkstücke bereits in der Siebeinrichtung zu zerkleinern. Dies kann mit Hilfe eines gesonderten Zerkleinerungsgerätes erfolgen, insbe­ sondere eines im oberen Bereich der Siebeinrichtung gelagerten schwenkbaren und höhenverstellbaren Schlaghammers. Besteht die Siebeinrichtung, wie bevorzugt vorgesehen, aus einem Doppelsieb, so kann das obere Sieb von einem kräftigen Siebrost gebildet werden, auf dem sich die größeren Haufwerksstücke bei Bedarf zer­ kleinern lassen. Für die vorgenannte Überleitvorrichtung kann mit Vorteil ein sogenannter, an sich bekannter Schubwagenspeiser verwendet werden. Es handelt sich hier um ein platten- bzw. balkenartiges Schubelement, das im Aufgabetrichter in Richtung auf die Siebeinrichtung und in Gegenrichtung hin- und herbeweg­ lich gelagert ist, so daß es bei seinem Arbeitsschub das im Aufgabetrichter befindliche Haufwerk der Siebeinrichtung zu­ schiebt.
Der Absetzerausleger wird zweckmäßig mittels einer Seilauf­ hängung an einem auf ragenden Mast des Gerätes gehalten. Er kann in seiner Lage starr oder auch höhenverschwenkbar ge­ lagert werden.
In baulicher Hinsicht wird die Anordnung vorteilhafterweise so getroffen, daß der genannte Austragsförderer bzw. der ihn bildende Querförderer unterhalb der Siebeinrichtung und auch unterhalb des zwischen der Siebeinrichtung und dem Absetzer­ ausleger angeordneten Zwischenförderers, vorzugsweise etwa in Horizontallage an dem das Fahrwerk aufweisenden Unterbau des Gerätes verläuft. Am Unterbau kann der Aufgabetrichter zu der einen Fahrwerksseite und der Absetzerausleger zu der gegenüber­ liegenden Fahrwerksseite vorbauend angeordnet werden, wobei zwischen dem Aufgabetrichter und dem Aufgabeende des Absetzer­ auslegers die Siebeinrichtung und der Zwischenförderer sowie ggf. der Brecher nebeneinander angeordnet sind.
Das erfindungsgemäße Aufbereitungs- und Absetzergerät wird zweckmäßig mit einem Raupenfahrwerk nebst Fahrwerksantrieb ver­ sehen, obwohl ggf. auch ein Räderfahrwerk in Betracht kommt. Es empfiehlt sich im übrigen, das Gerät mit hydraulisch heb- und senkbaren Stützbeinen auszustatten, vorzugsweise für die Dreipunktabstützung des Geräts, wobei zwei Stützbeine unter­ halb des Aufgabetrichters am Unterbau angeordnet sind, während ein drittes Stützbein auf der gegenüberliegenden Fahrwerksseite etwa mittig am Unterbau angeordnet ist. Im Arbeitsbetrieb wird somit das Fahrwerk von den Betriebskräften entlastet und das gesamte Gerät über die Stützbeine auf der Sohle sicher abge­ stützt.
Wie erwähnt, wird das erfindungsgemaße mobile Gerät bevorzugt bei der Phosphatgewinnung eingesetzt. Es kann aber auch bei der Gewinnung anderer Bergbauprodukte zum Einsatz kommen, wenn eine Haufwerkstrennung und eine getrennte Abführung der Kompo­ nenten gefordert ist.
Die Erfindung wird nachfolgend im Zusammenhang mit dem in der Zeichnung gezeigten- Ausführungsbeispiel näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 in Draufsicht den Einsatz eines erfindungsge­ mäßen mobilen Aufbereitungs- und Absetzer­ gerätes beim streifenweisen Abbau einer Lager­ stätte, insbesondere einer Phosphatlagerstätte;
Fig. 2 u. 3 das Aufbereitungs- und Absetzergerät nach Fig. 1 jeweils in einer Ansicht in seiner Fahrtrich­ tung in den in Fig. 1 gezeigten unterschied­ lichen Seitenpositionen in Bezug auf das zuge­ ordnete Transportband;
Fig. 4 in größerem Maßstab das Aufbereitungs- und Ab­ setzergerät nach den Fig. 1 bis 3 in der An­ sicht nach den Fig. 2 und 3;
Fig. 5 eine Draufsicht zu Fig. 4.
In den Fig. 1 bis 3 ist eine Phosphatlagerstätte 1 angedeutet, die im Tagebau streifenweise abgebaut wird, wobei die Abbau­ richtung durch den Pfeil 2 und die Verhiebrichtung durch die Pfeile 3 angegeben sind. Fig. 1 läßt das Aufbereitungs- und Absetzergerät 4 in der Bildebene unten beim Abbau des Streifens I, in der Bildebene oben beim Abbau des nächstfolgenden Strei­ fens II erkennen. Der Abbau am Stoß 5 der Streifen erfolgt mittels einer Abbaumaschine 6, im gezeigten Ausführungsbeispiel einem mit einem Raupenfahrwerk ausgerüsteten Schaufelbagger o. dgl. Auf der Sohle 7 der Lagerstätte ist ein sich in Pfeil­ richtung 3 erstreckendes Transportband 8 verlegt, das mit dem Abbau der Lagerstätte 1 in Abbaurichtung 2 umgesetzt wird. Das Aufbereitungs- und Absetzergerät folgt beim Abbau des jeweiligen Streifens der Abbaumaschine 6 in Pfeilrichtung 3, so daß es sich jederzeit in verhältnismäßig dichtem Abstand zu der am Stoß 5 arbeitenden Abbaumaschine 6 befindet, die das am Stoß abgebaute Haufwerk bzw. Bergbau-Rohprodukt unmittelbar dem Gerät 4 übergibt. Beim Streifenabbau bewegt sich demgemäß das Aufbereitungs- und Absetzergerät 4 in Längsrichtung des Trans­ portbandes 8 bis zur Feldesgrenze. Nach erfolgtem Abbau eines Streifens, z. B. des Streifens 1 nach Fig. 1, wird das Gerät 4 entgegen der Pfeilrichtung 3 zurückgefahren und in Abbaurich­ tung 2 umgesetzt, so daß es beim Abbau des nächstfolgenden Streifens II in Vortriebsrichtung 3 hinter der Abbaumaschine 6 mitgeführt werden kann.
Wie vor allem die Fig. 4 und 5 zeigen, weist das Aufbereitungs- und Absetzergerät einen Unterbau 9 mit einem Fahrwerk und einem Fahrwerksantrieb auf, das von einem Raupenfahrwerk 10 mit den beiden angetriebenen Fahrwerksraupen 11 gebildet ist. Auf dem Unterbau 9, der nach beiden Seiten über das Raupenfahrwerk 10 vorragt, befinden sich die verschiedenen Betriebseinrichtungen des Gerätes 4, und zwar auf der dem Transportband 8 abgewandten Seite ein Aufgabetrichter 12, in den das Abbaugerät 6 das am Stoß 5 abgebaute Bergbauprodukt abwirft, ferner eine Siebein­ richtung 13, die sich zur Seite des Transportbandes 8 hin an den Aufgabetrichter 12 anschließt, ein Zwischenförderer 14, der vorzugsweise aus einem Kettenkratzförderer besteht und dem ein Brecher 15 zugeordnet ist, sowie ein Absetzerausleger 16, der das ihm vom Zwischenförderer 14 aufgegebene Haufwerk auf eine Halde 17 (Fig. 1 bis 3) abwirft. Der Absetzerausleger 16 ist quer zur Fahrtrichtung (Pfeil 3), also quer zur Längsachse des Aufbereitungs- und Absetzergerätes 4 zur Seite des Trans­ portbandes 8 hin ausgestellt und weist ein sich über seine Länge erstreckendes Förderband 18 auf, dessen mit dem Antrieb versehenes Abwurfende 19 über dem Haldenscheitel 17′ liegt. Das Gerät weist außerdem einen aufragenden Mast 20 für die Seilaufhängung 21 des in Förderrichtung ansteigenden Absetzer­ auslegers 16 auf. Zweckmäßig ist der Absetzerausleger 16 an seinem unteren Aufgabeende in einem horizontalen Schwenklager 22 gelagert. Er kann im Schwenklager 22 z. B. mit Hilfe einer Seilwinde o. dgl. höhenverschwenkbar gelagert sein, um seine Abwurfhöhe einstellen zu können.
Der Unterbau 9 trägt einen rahmenartigen Aufbau 23, der im oberen Bereich eine Plattform 24 bildet und hier eine Fahrer­ kabine 25 sowie einen Schaltschrank 26 für den Anschluß der verschiedenen Antriebe des Gerätes trägt. Die Energieversor­ gung erfolgt über ein dem Gerät nachgeführtes elektrisches Kabel, das bei der Fahrbewegung des Gerätes, wie an sich be­ kannt, von einer Kabelrolle 28 am Gerät abwickelbar bzw. auf diese aufwickelbar ist.
Am Unterbau 9 ist unterhalb der Siebeinrichtung 13 und des Zwischenförderers 14 ein sich ebenfalls quer zur Fahrtrichtung (Pfeil 3) erstreckender, gleichgerichtet zu dem Absetzeraus­ leger 16 fördender Austragsförderer 29 angeordnet, der den Siebdurchgang der Siebeinrichtung 13 dem Transportband 8 zu­ führt. Der Austragsförderer 29 ist in seiner Förderlänge ver­ änderlich einstellbar. Er besteht im gezeigten Ausführungsbei­ spiel aus einem in Horizontallage unverschieblich am Unterbau 9 angeordneten Querförderer 30, vorzugsweise einem Kettenkratz­ förderer, dessen Antriebs- und Abwurfsende mit 31 und dessen anderes Umkehrende mit 32 bezeichnet sind. Der Querförderer 29 erstreckt sich somit über die Länge der Siebeinrichtung 13 und des Zwischenförderers 14 hinweg bis auf die Seite des Absetzer­ auslegers 16. Zur Verlängerung des Querförderers 30 kann mit dessen Antriebs- und Abwurfende 31 ein Anbauförderer 33 (Fig. 3) verbunden werden, der zweckmäßig ebenfalls aus einem Ketten­ kratzförderer oder aber aus einem sonstigen Stetigförderer, z. B. einem Förderband, besteht. Der Anschluß des Anbauförderers 33 im Bereich des Abwurfendes 31 des Querförderers 30 erfolgt über einen Gelenkanschluß 34. Außerdem kann der Anbauförderer 33 im Bereich seines Abwurfendes über eine Seilaufhängung 36 am Absetzerausleger 16 angeschlossen und damit in seiner Ar­ beitslage gehalten werden. Bei Nichtgebrauch kann der Anbau­ förderer 33 aus seiner in Fig. 3 gezeigten Arbeitslage entfernt werden, so daß in diesem Fall der Austragsförderer 29 nur aus dem Querförderer 30 besteht, der das Haufwerk unmittelbar auf das Transportband 8 abwirft, wie in Fig. 2 gezeigt.
Die Siebeinrichtung 13 besteht zweckmäßig aus einem von einem Schwingantrieb angetriebenen Schwingsieb mit einem oder mehre­ ren übereinander angeordneten Siebelementen. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel weist die Siebeinrichtung 13 zwei übereinan­ der angeordnete Siebe 37 und 38 auf, die in Richtung auf den Zwischenförderer 14 geneigt schwingend verlagert sind. Zumindest das obere Sieb 37, dessen Siebweite größer ist als diejenige des darunterliegenden Siebes 38, besteht aus einem stabilen Siebrost. Es ist erkennbar, daß die Siebeinrichtung 13 und der Aufgabetrichter 12 in Richtung der Querachse des Gerätes 4 seitlich nebeneinander angeordnet sind. Dabei ist eine das Hauf­ werk vom Aufgabetrichter 12 zur Siebeinrichtung überführende Überleitvorrichtung 39 vorgesehen, die nach Art eines an sich bekannten Schubwagenspeisers ausgeführt ist. Sie weist demgemäß im gezeigten Ausführungsbeispiel ein im Bodenbereich des Auf­ gabetrichters 12 arbeitendes angetriebenes platten- oder balken­ förmiges Schubelement 40 auf, das auf Stützrollen 41 aufge­ lagert in Richtung auf die Siebeinrichtung 13 und in Gegenrich­ tung beweglich ist und bei seinem Arbeitsschub das in den Auf­ gabetrichter 12 abgeworfene Haufwerk der Siebeinrichtung 13 zuführt. Dabei gelangt das Haufwerk zunächst auf das obere Sieb 37. Der Siebrückstand des oberen Siebes 37 wird auf den Zwischen­ förderer 14 abgeworfen. Der Siebdurchgang des oberen Siebes 37 gelangt auf das untere Sieb 38, wobei der Siebrückstand des unteren Siebes 38 ebenfalls dem Zwischenförderer 14 zugeführt wird. Lediglich der Siebdurchgang des unteren Siebes 38 gelangt somit auf den Austragsförderer 29 bzw. seinen Querförderer 30 und über diesen auf das Transportband 8.
Dem zu seinem Abwurfende hin ansteigenden Zwischenförderer 14 ist, wie erwähnt, der Brecher 15 zugeordnet, der vorzugsweise aus einem Schlagwalzenbrecher mit oberhalb des Zwischenför­ derers 14 im Brechergehäuse gelagerten Schlagwalze besteht, deren Antrieb mit 43 bezeichnet ist. Der Zwischenförderer 14 mit dem Brecher 15 bildet demgemäß einen an sich bekannten Durch­ laufbrecher. Größere Haufwerksstücke, die von der Siebeinrich­ tung auf den Zwischenförderer 14 gelangen, werden daher auf diesem vom Brecher 15 zerkleinert, so daß ein gut förderfähiges Haufwerk dem Absetzerausleger 16 zur Weiterbeförderung und Aufhal­ dung übergeben wird.
Besonders große Haufwerksbrocken, z. B. solche in der Größen­ ordnung von 1000-2000 mm können, sofern sie beim Abbau anfallen, bereits im Aufgabetrichter 12 und/oder an der Siebeinrichtung 13 aufgebrochen werden. Dies erfolgt mit Hilfe eines Zerkleine­ rungsgerätes 44, das im oberen Bereich des Aufgabetrichters bzw. der Siebeinrichtung angeordnet ist und im gezeigten Ausführungs­ beispiel einen Schlaghammer 45 aufweist, der an einem mittels Schwenkzylinder verschwenkbaren Hebelsystem 46 so angeordnet ist, daß er von oben in die Siebeinrichtung absenkbar ist, um auf dem oberen, stabilen Sieb 37 liegende größere Haufwerksbrocken aufzubrechen. Vorzugsweise ist das Zerkleinerungsgerät 44 am Fuß seines Hebelsystems 46 in einem Schwenklager 47 mit verti­ kaler Schwenkachse schwenkbar gelagert, so daß, falls erwünscht, auch ein Aufbrechen der größeren Haufwerksbrocken im Aufgabe­ trichter 12 möglich ist.
Am Unterbau 9 befinden sich hydraulisch heb- und senkbare Stütz­ füße 48 und 49, mit denen das gesamte Gerät im Arbeitsbetrieb unter Entlastung seines Raupenfahrwerks 10 gegen die Sohle 7 abgestützt wird im gezeigten Ausführungsbeispiel erfolgt dies durch eine Dreipunktabstützung. Dabei sind zwei Stützfüße 48 in Parallelanordnung auf der Seite des Aufgabetrichters 12 am Unterbau angeordnet, während sich auf der gegenüberliegenden Seite des Fahrwerks 10 ein einzelner Stützfuß 49 mittig am Unter­ bau befindet. Es ist im übrigen erkennbar, daß sich der Unter­ bau 9 nach beiden Seiten hin über das Raupenfahrwerk 10 er­ streckt. Der Aufgabetrichter 12 ist demgemäß gegenüber dem Raupenfahrwerk zu dessen einen Seite hin vorbauend am Unter­ bau angeordnet. Der auf der gegenüberliegenden Seite über das Raupenfahrwerk vorbauende Unterbau trägt den Absetzerausleger 16 mit dem darüberliegenden Antriebsende des Zwischenförderers 14, den Brecher 15 und den Mast 20.
Beim Abbau des Streifens I (Fig. 1) ist der Anbauförderer 33 (Fig. 3) ausgebaut bzw. aus der Förderposition entfernt. Das Aufbereitungs- und Absetzergerät 4 folgt der Abbaumaschine 6 in Pfeilrichtung 3. Hierbei liegt der Querförderer 32 mit seinem Austragsende 31 oberhalb des Transportbandes 8, wie vor allem die Fig. 2 und 4 zeigen. Das von dem Schaufelgerät 6 am Stoß 5 abgebaute Bergbauprodukt (Phosphatmineral) wird vom Schaufel­ ge rät in den Aufgabetrichter 12 geworfen und aus diesem mit Hilfe der Überleitvorrichtung 39 der neben dem Aufgabetrichter angeordneten Siebeinrichtung 13 zugeführt, wobei, wie erwähnt, etwaige größere Haufwerksbrocken mit Hilfe des Zerkleinerungs­ gerätes 44 zerkleinert werden können. Der Siebrückstand auf den beiden Sieben 37 und 38 der Siebeinrichtung 13 gelangt, wie beschrieben, auf den Zwischenförderer 14, auf dem grobstückiges Haufwerksmaterial durch den Brecher 15 auf gebrochen werden kann. Vom Zwischenförderer 14 wird dann das Haufwerksmaterial an den Absetzerausleder 16 übergeben, der es an seinem über dem Schei­ tel 17′ der Halde 17 liegenden freien Austragsende auf die Halde 17 abwirft, wie dies Fig. 2 zeigt. Im Arbeitsbetrieb ist das Gerät 4 mit Hilfe seiner Stützfüße 48, 49 angestützt. Es wird bei in Förderrichtung 3 wanderndem Abbaustoß 5 in Inter­ vallen nachgeführt, und zwar mit Hilfe seines Fahrwerks.
Das stückige Haufwerk, welches den Siebrückstand der Siebein­ richtung 13 bildet und über den Zwischenförderer 14 und den Absetzerausleger 16 abgefördert und auf die Halde 17 abgeworfen wird, enthält allenfalls geringfügige Anteile an Phosphat­ material, deren Gewinnung sich nicht lohnt. Dagegen enthält der Siebdurchgang, der auf den unterhalb der Siebeinrichtung ange­ ordneten Querförderer 30 und über diesen auf das Transportband 8 abgeworfen wird, hochwertiges Phosphatmaterial, das über das Transportband 8 aus dem Tagebaubetrieb abgeführt wird.
Sobald das Gerät den Streifen I auf voller Länge durchlaufen hat, der Streifen I also abgebaut ist, wird es entgegen der Pfeilrichtung 3 in die Ausgangsposition zurückgefahren und in Pfeilrichtung 2 in das Feld des neuen Streifens II umgesetzt, wie dies die Fig. 1 (oben im Bild) und die Fig. 3 zeigen. In dieser Position wird am Abwurfende des Querförderers 30 der Anbauförderer 33 angebaut, dessen Länge in Anpassung an die Streifenbreite so bemessen ist, daß er mit seinem Austragsende 35 über dem in seiner Lage verbleibenden Transportband 8 liegt. Beim Abbau des Streifens II kann daher das vom Siebdurch­ gang gebildete Phosphatmaterial ebenfalls über den nun aus Querförderer 30 und Anbauförderer 33 bestehenden Austragsförderer dem Transportband 8 zugeführt werden. Der Absetzerausleger 16 ist mit seinem Auftragsende 19 um die Streifenbreite versetzt, so daß, wie aus Fig. 3 ersichtlich, ein neuer Schüttguthaufen auf die Sohle 7 abgeworfen wird.
Sobald der Streifen II abgebaut ist, wird das Gerät 4 wieder in die Ausgangslage zurückgefahren und zum Abbau des in Pfeilrichtung 2 nächstfolgenden Streifens umgesetzt. Das Transportband 8 wird in Pfeilrichtung 2 um die doppelte Streifenbreite nachgeführt und es wird der Anbauförderer 33 entfernt, so daß nunmehr wieder die Ausgangssituation, wie für den Abbau des Streifens I gezeigt, vorliegt.
Es ist erkennbar, daß aufgrund der Verlängerbarkeit des Aus­ tragsförderers 29 das Transportband 8 nur jeweils nach dem Abbau zweier Streifen auf seiner ganzen Länge in Pfeilrichtung 2 umgesetzt werden muß, was eine erhebliche Betriebsvereinfachung darstellt. Es besteht grundsätzlich auch die Möglichkeit, die verlängerbarkeit des Austragsförderers 29 so einzurichten, daß das Transportband jeweils nur nach dem Abbau z. B. eines jeden dritten Streifens umgesetzt werden muß. In diesem Fall müßte der Absetzerausleger 16 eine größere Länge erhalten und/oder in seiner Länge teleskopartig verstellbar ausgeführt werden.

Claims (19)

1. Fahrbares Aufbereitungs- und Absetzergerät für Bergbau­ produkte u. dgl., wie vor allem für im Tagebau gewonnene phosphathaltige Bergbauprodukte, mit einem Aufgabetrich­ ter und einer Aufbereitungsvorrichtung für die Aufnahme bzw. die Aufbereitung der Bergbauprodukte und mit einem das aufbereitete Bergbauprodukt abführenden, quer zur Fahrtrichtung des Gerätes ausgestellten Absetzerausleger, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufbereitungsvorrichtung von einer Siebeinrichtung (13) gebildet ist, deren Siebrückstand über den Absetzeraus­ leger (16) abführbar ist, und deren Siebdurchgang über einen ebenfalls quer zur Fahrtrichtung des Gerätes ver­ laufenden Austragsförderer (29) ableitbar ist.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Austragsförderer (29) in seiner Förderrichtung verschieblich und/oder in seiner Förderlänge veränderlich ist.
3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Austragsförderer (29) aus einem Querförderer (30) besteht, mit dem ein Anbauförderer (33), vorzugsweise in einem Gelenkanschluß (34), koppel­ bar ist.
4. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Anbauförderer (33) mittels einer Seilaufhängung (36) an dem gleichgerichtet fördern­ den Absetzerausleger (16) angeschlossen ist.
5. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der zu seinem Abwurf­ ende (19) ansteigende Absetzerausleger (16) ein Halden­ absetzer ist, während der gleichgerichtet fördernde Austragsförderer (29) auf ein auf der Sohle (7) ver­ legtes Transportband (8) austrägt, in dessen Längsrichtung das Gerät (4) fahrbar ist.
6. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebeinrichtung (13) aus mindestens einem Schwingsieb besteht.
7. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebeinrichtung (13) mindestens zwei übereinander angeordnete Siebe (37, 38) aufweist.
8. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Sieb­ einrichtung (13) und dem Aufgabeende des Absetzeraus­ legers (16) ein Zwischenförderer (14), vorzugsweise mit zugeordnetem Brecher (15), angeordnet ist.
9. Gerät nach Anspruch 8, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Brecher (15) aus einem Walzen- oder Schlagwalzenbrecher mit oberhalb des Zwischenförderers (14) angeordneter rotierender Brech- Schlagwalze (42) besteht.
10. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebeinrichtung (13) und der Aufgabetrichter (12) in Richtung der Quer­ achse des Gerätes (4) seitlich nebeneinander angeordnet sind und eine das Bergbauprodukt vom Aufgabetrichter (12) zur Siebeinrichtung (13) überführende Überleitvorrichtung (39) vorgesehen ist.
11. Gerät nach Anspruch 10, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Überleitvorrichtung (39) aus einem im Aufgabetrichter (12) in Richtung auf die Siebeinrichtung (13) und in Gegenrichtung hin- und herbe­ wegten, vorzugsweise platten- oder balkenförmigen, Schub­ element (40) besteht.
12. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß es einen aufragenden Mast (14) für die Seilaufhängung (21) des Absetzeraus­ legers (16) aufweist.
13. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Austragsförderer (29) bzw. der ihn bildende Querförderer (30) unterhalb der Siebeinrichtung (13) und des zwischen dieser und dem Absetzerausleger (6) angeordneten Zwischenförderers (14) verläuft.
14. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß es als Fahrwerk ein Raupenfahrwerk (10) aufweist.
15. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Fahrwerk (10) versehene Unterbau (9) zu beiden Seiten über das Fahrwerk (10) vorbaut, wobei auf der einen vorbauenden Seite der Aufgabetrichter (12) und auf der anderen vorbau­ enden Seite der Absetzerausleger (16) abgestützt ist, und daß zwischen dem Aufgabetrichter (12) und dem Aufgabeende des Absetzerausleger (16) in Nebeneinanderordnung die Siebeinrichtung (13) und der Zwischenförderer (14) sowie ggf. der Brecher (15) angeordnet sind.
16. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß im oberen Bereich der Siebeinrichtung (13) bzw. des Aufgabetrichters (12) ein Zerkleinerungsgerät (44) angeordnet ist.
17. Gerät nach Anspruch 16, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Zerkleinerungsgerät (44) aus einem schwenkbaren und höhenverstellbaren Schlag­ hammer (45) besteht.
18. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß es mit hydraulisch heb- und senkbaren Stützbeinen (48, 49) für die Dreipunkt­ abstützung versehen ist, wobei zwei Stützbeine (48) unter­ halb des Aufgabetrichters am Unterbau (9) angeordnet sind, während ein drittes Stützbein (49) auf der gegen­ überliegenden Fahrwerksseite mittig am Unterbau angeord­ net ist.
19. Gerät nach einem Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Austragsförderer (29) bzw. sein Querförderer (30) und/oder der Zwischen­ förderer (14) aus einem Kettenkratzförderer besteht.
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