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DE29701741U1 - Mobile Anlage zur Aufbereitung von gegreifertem Schlitzwandaushub - Google Patents

Mobile Anlage zur Aufbereitung von gegreifertem Schlitzwandaushub

Info

Publication number
DE29701741U1
DE29701741U1 DE29701741U DE29701741U DE29701741U1 DE 29701741 U1 DE29701741 U1 DE 29701741U1 DE 29701741 U DE29701741 U DE 29701741U DE 29701741 U DE29701741 U DE 29701741U DE 29701741 U1 DE29701741 U1 DE 29701741U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
diaphragm wall
suspension
sieve surfaces
processing
soil
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE29701741U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bauer Spezialtiefbau GmbH
Original Assignee
Bauer Spezialtiefbau GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bauer Spezialtiefbau GmbH filed Critical Bauer Spezialtiefbau GmbH
Priority to DE29701741U priority Critical patent/DE29701741U1/de
Publication of DE29701741U1 publication Critical patent/DE29701741U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/005Transportable screening plants

Landscapes

  • Bulkheads Adapted To Foundation Construction (AREA)
  • Gripping On Spindles (AREA)

Description

Mobile Anlage zur Aufbereitung von gegreifertem Schlitzwandaushub
Die Erfindung beschreibt eine Vorrichtung, mit der der vom Schützwandgreifer zutage geförderte, mit Stützsuspension angereicherte Boden direkt einem Reinigungs- und Regenerierungsvorgang zugeführt wird.
Im Spezialtiefbau werden wasserundurchlässige Verbauwände mit Hilfe des Schlitzwandverfahrens hergestellt. Dabei wird mit einem Greifer oder einer Fräse ein Schütz hergestellt, wobei dieser Schlitz mit einer Stützsuspension gefüllt wird, welche verhindert, daß der seitlich anstehende Boden in den ausgehobenen Schlitz einfällt. Diese Stützsuspensionen bestehen üblicherweise aus Wasser und einem Tonmineral, welches als Suspension stützende Eigenschaften besitzt. Im wesentlichen handelt es sich bei diesen Stützsuspensionen um Bentonitsuspensionen.
Für die Hersteilung von Dicht-Schlitzwänden können zur Stützung des Schlitzes auch Einphasensuspensionen verwendet werden. Diese enthalten neben Wasser und Bentonit noch selbsterhärtende Bindemittel.
Werden Schlitzwände mit Greifern hergestellt, so gibt es mehrere Methoden, den Aushub zu behandeln. 1st viel Platz vorhanden, so läßt der Greifer das Material neben sich auf das Bohrplanum fallen. Hier wird es von einem Lader aufgenommen und mit diesem zu Halden gefahren, wo sich das Bentonit bzw. die Stützsuspension langsam aus dem geförderten Bodenmateriai infolge der Schwerkraft absetzen kann. Nach ausreichender Lagerzeit kann der relativ trockene Aushub abgefahren werden. Diese Technik ist jedoch aufgrund des großen Platzbedarfes nur bei sehr großen weitläufigen Baustellen möglich.
Unter beengten Bedingungen werden neben das Schlitzwandgerät Transportmulden gestellt, in welche der Schlitzwandgreifer seinen inhalt entleert. Dabei empfiehlt es sich, daß der Schlitzwandgreifer zunächst einige Zeit über dem Schlitz verweilt, damit ein größerer Teil der Suspension ablaufen kann. Dann wird der Greifer in die Mulde entleert. Je länger der noch gefüllte Greifer über dem Schütz abtropft, um so geringer ist der Suspensionsgehalt des Bodens in der Transportmulde. Lange Wartezeiten verteuern jedoch den Hersteilvorgang der Schlitzwand. Der termingerechte An- und
Abtransport der Mulden stellt sowohl ein logistisches als auch ein wirtschaftliches Problem dar. Je flüssiger das Material in den Mulden ist, desto weniger kann man in die Mulden einladen, ohne daß diese beim Transport und Aufladen überschwappen. Weiterhin ist die Entsorgung eines Bentonit-Boden-Gemisches sehr teuer infolge hoher Endlagerungskosten. Ein weiterer Nachteil der beiden vorgestellten Entsorgungstechniken ist, daß die Geländeoberfiäche sehr stark verschmutzt wird und eine hohe Gefährdung des Baustellenpersonals mit sich bringt.
In der Patentanmeldung DE 41 41 629.5-25 wird eine Schlitzwandherstellung mittels einer Fräse dargestellt. Mit dieser Fräse ist es möglich, den Bodenaushub kontinuierlich und sauber einer Regenerierungsanlage zuzuführen. Diese Regenerierungsanlage ist eine stationäre Anlage und ist für eine kontinuierliche Beschickung vorbereitet. Ferner müssen diese Anlage sehr große Spülmengen von 300 m3 und mehr pro Stunde verarbeiten können. Dies ist nur möglich, wenn diese Regenerierungsanlagen mit großen Vorratsbehältern oder Pufferbehältern ausgestattet werden. Dies ist wiederum nur in stationären Anlagen möglich. Gegenüber der Herstellung einer Schlitzwand mit Hilfe von Greifern ist der Einsatz einer Fräse in der Regel wesentlich teurer und führt nur bei sehr großen Baustellen, großen Schlitztiefen oder bei besonderen Bodenformationen wie Fels zu wirtschaftlichem Erfolg.
Die Erfindung hat die Aufgabe, bei kleineren Schlitzwandbaustellen und beim Einsatz von Schlitzwandgreifern eine wirtschaftliche und saubere Behandlung des Bodenaushubs vorzunehmen, um die teueren Entsorgungskosten zu senken, wie sie bei der Benutzung von Transportmulden entstehen, und gleichzeitig für eine saubere Geländoberfläche zu sorgen.
Die Erfindung löst die Aufgabe nach den Merkmalen des Anspruchs 1 in der Weise, daß neben dem Schlitzwandgreifergerät eine mobile Anlage zur Aufbereitung des direkt aus dem Boden geförderten Schiätzwandaushubes gestellt wird.
Diese mobile Aufbereitungsanlage besitzt einen Aufgabetrichter, welcher mit Hilfe des Fahrwerks der Aufbereitungsanlage so positioniert werden kann, daß er im Schwenkbereich des Greifers liegt. In diesen Aufgabetrichter wird der mit Stützsuspension vermischte Aushub direkt aus dem Greifer eingefüllt. Von diesem Aufgabetrichter fällt das Boden-Suspensions-Gemisch auf eine oder mehrere Siebflächen, welche mit Unwuchtantrieben in Vibration gesetzt werden und dadurch wird aus dem Aushub die Stützsuspension ausgetrieben und das Aushubmaterial bzw. der Boden fällt weitgehend trocken auf die Geländeoberfiäche in unmittelbarer Nähe des gerade hergestellten Schlitzes. Die Stützsuspension läuft in eine Auffangwanne, deren Besonderheit ein oder mehrere schräge Böden sind, die verhindern, daß die abgeschiedene Suspension während des Sieb- bzw. Regenerierungsvorganges zur Ruhe kommt. Aufgrund der Schwerkraft und ggf. begünstigt durch die Vibrationen, wie sie von den Siebflächen entstehen, läuft die Suspension zu einer Austrittsöffnung, wo sie gesammelt wird und mit Hilfe eines möglichst kurzen Schlauchstückes auf direktem Weg in den Schlitz zurückgeführt wird.
Zweckmäßigerweise bleibt die mobile Aufbereitungsanlage so lange stationär stehen, wie der Aushubbagger stationär am Schlitz stehen bleibt.
Um zu verhindern, daß sehr große Bodenteile, welche mit einem Greifer problemlos gefördert werden können, die Siebe zerstören, ist über dem Aufgabetrichter ein Grobabscheider angeordnet. Dieser Grobabscheäder ist kippbar am Aufgabetrichter befestigt. Durch besondere Bewegungselemente kann der Grobabscheider bei Bedarf mit den größeren Bodenteiien seitlich abgekippt werden und der Weg für frisches Bodenaushubmaterial wieder freigemacht werden.
Der Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung liegt darin, daß der Bodenaushub auf eine einfache Weise soweit gereinigt wird, daß er einer preiswerten Entsorgung zugeführt werden kann. Weiter wird die Geländeoberfläche im Bereich des Schlitzwandbaggers nur geringfügig verschmutzt. Die Entsorgung des Aushubmateriales ist logistisch vereinfacht und kann zu einem späteren Zeitpunkt, d. h. zu einem vom Aushubvorgang unabhängigen Zeitpunkt, entsorgt werden. Eine weitere vorteilhafte Aus
bildung liegt darin, daß auf der Baustelle keine langen Schläuche liegen, die ein Hindernis für die Baufahrzeuge darstellen.
Durch ein eigenes Fahrwerk mit Motoren, einem eigenen Antriebsaggregat und einem Steuerstand ist die mobile Aniage weitgehend unabhängig.
Eine zweckmäßige Ergänzung für die Aufbereitungsanlage ist eine Wasserbedüsungsvorrichtung, welche einmal zur Reinigung der Anlage dient und zum anderen bei sehr dickflüssigen Bestandteilen den Siebvorgang erleichtern kann. Die Wasserbedüsungsvorrichtung kann entweder über einen Tank auf der Anlage oder über angeschlossene Schläuche erfolgen.
Die Siebe mit Unwuchtantrieben besitzen zweckmäßigerweise unterschiedliche Maschenweiten, um den Siebvorgang zu verbessern. Durch die Schrägstellung der Siebflächen und die Anordnung der Unwuchten kann die Verweildauer des Bodenmaterials auf den Siebflächen während des Siebvorganges beeinflußt werden und somit der Reinigungseffekt gesteuert werden.
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Figurenbeschreibung:
Figur 1 zeigt eine mobile Anlage zur Aufbereitung von gegreifertem Schlitzwandaushub.
Auf einem Fahrwerk 7 ist ein Fahrgesteil 8 montiert, auf dem eine Auffangwanne 5 mit einem oder mehreren schrägen Böden montiert ist. Über dieser Auffangwanne 5 befinden sich eine oder mehrere geneigte Siebflächen 3, welche mit Unwuchtantrieben 16 versehen sind. Über diesen Siebflächen 3 befindet sich ein Aufgabetrichter 1, der an seiner Oberseite mit einem Grobabscheider 2 versehen ist. Auf diesen Grobabscheider 2 fällt der Aushub mit Stützsuspension aus dem Schlitzwandgreäfer 4. Zur Entfernung von groben Bodenteilen kann dieser Grobabscheider 2 gekippt werden, damit die großen Bodenmaterialien aus dem Siebbereich entfernt werden und den Zutritt für den Aufgabetrichter 1 wieder freigeben. Die Schrägsteliung des Grobabscheiders 2 erfolgt durch besondere Hubelemente oder Bewegungselemente 11.
Die durch die Siebung ausgetriebene Suspension tropft in die Auffangwanne 5 und läuft auf den schrägen Böden 6 der Auffangwanne 5 zur Austrittsöffnung 12. Hier wird die Suspension 14 gesammelt und über eine Schlauchleitung bzw. Rohrleitung 13 direkt in den Schlitz der Schlitzwand zurückgefördert. Dies erfolgt zweckmäßigerweise auf einem möglichst kurzen Weg.
Die Mobilität der Anlage ist durch das Fahrwerk 7, ein auf der Anlage montiertes Antriebsaggregat 9 und einen Steuerstand 10 gewährleistet. Die Anordnung der Siebflächen 3 ist so gewählt, daß der gereinigte Boden 15 frei aus der Aufbereitungsanlage fallen kann. Gegebenenfalls kann dies auch durch nicht dargestellte Schüttbieche erfolgen.
Die Siebflächen 3 werden zweckmäßigerweise durch Unwuchten 16 in Schwingungen versetzt, damit der Siebvorgang verbessert oder beschleunigt wird. Durch geeignete Ausrichtung der Wirkungslinie 17 der
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• ·
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Unwuchten wird die Verweildauer und Förderrichtung des auf den Sieben zurückbleibenden Aushubmaterials beeinflußt.
Die Bodenplatte der Auffangwanne 5 kann aus einer oder mehreren schrägen Blechen 6 bestehen, deren Flächen so geneigt sind, daß die Suspension 14 im wesentlichen von selbst in Richtung der Austrittsöffnung 12 fließt und dabei keine Todräume entstehen, in denen die Suspension stehen bleibt. Dies ist besonders dann von großer Bedeutung, wenn selbsterhärtende Stützsuspensionen verwendet werden.

Claims (3)

• · • · *&Lgr;: Schutzansprüche
1. Mobile Anlage zur Aufbereitung von gefrästem oder gegreifertem Schiitzwandaushub mit Stützsuspension dadurch gekennzeichnet,
daß auf einem Fahrwerk (7) mit einem Steuerstand (10) und einem eigenen Antriebsaggregat (9) eine Auffangwanne (5) installiert ist, welche ein oder mehrere schräge Bodenbleche (6) besitzt, welche so angeordnet sind, daß die zurückgewonnene Suspension einer Austrittsöffnung (12) zugeführt wird, über die sie durch eine Schlauchleitung (13) auf möglichst kurzem Wege in den herzustellenden Schlitz zurückgeführt wird
und daß über der Auffangwanne (5) eine oder mehrere Siebflächen (3) angeordnet sind, welche über Unwuchtantriebe (16) in Schwingungen versetzt werden
und daß über den Siebflächen (3) ein Aufgabetrichter (1) angeordnet ist, der auf seiner Füllungsseite mit einem Grobabscheider (2) versehen ist und dessen Entleerungsöffnung direkt über den Siebflächen (3) liegt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß der Grobabscheider (2) durch Bewegungselemente (11) seitlich zur Anlage abkippbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 2 dadurch gekennzeichnet, daß die Siebflächen (3) unterschiedliche Maschenweiten besitzen.
DE29701741U 1997-02-01 1997-02-01 Mobile Anlage zur Aufbereitung von gegreifertem Schlitzwandaushub Expired - Lifetime DE29701741U1 (de)

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DE29701741U1 true DE29701741U1 (de) 1997-05-15

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ID=8035375

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Country Status (1)

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DE (1) DE29701741U1 (de)

Citations (9)

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Non-Patent Citations (1)

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Title
Greifer oder Fräse? In: bd baumaschinendienst, H.5, Mai 1988, S.362-364,367,368 *

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