DE4322738A1 - Verfahren und Vorrichtung zur mikrobiellen Reinigung schwefelwasserstoffhaltiger Brenngase - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur mikrobiellen Reinigung schwefelwasserstoffhaltiger BrenngaseInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur
mikrobiellen Reinigung schwefelwasserstoffhaltiger Brenngase
(wie z. B. Biogas oder Faulgas) sowie die Anwendung des erfin
dungsgemäßen Verfahrens. Bio- oder Faulgase entstehen beim
anaeroben Abbau organischer Materialien. In der Abwassertech
nik anfallende Bio- oder Faulgase können auf Grund des hohen
Methananteils thermisch verwertet werden. Das Brenngas hat
abhängig vom Ausgangssubstrat und den Prozeßbedingungen der
anaeroben Aufarbeitung eine Zusammensetzung von etwa 60-65
% Methan, 35-40% Kohlendioxid und bis zu 0,5% Schwefel
wasserstoff, sowie in Spuren Ammoniak und Wasserstoff.
Einer
angestrebten und zum Stand der Technik gehörenden thermischen
Verwertung steht der hohe Anteil an Schwefelwasserstoff und
Ammoniak entgegen. Bei einer Verbrennung entstehen aus Schwe
felwasserstoff und Ammoniak umweltschädliches Schwefeldioxid
und NOx-Gase. Der im Bio- bzw. Faulgas enthaltene Schwefel
wasserstoff wirkt zusätzlich in dissoziierter Form korrosiv
und beeinträchtigt erheblich die Standzeit der Verwer
tungseinrichtungen. Es ist eine technische Aufgabe, die durch
anaerobe Prozesse erzeugte Brenngase von den Schwefelwasser
stoff- und Ammoniakanteilen zu reinigen. Bekannte Verfahren
nutzen physikalisch-chemische Prozesse oder die mikrobielle
Oxidation von Schwefelwasserstoff zur Gasreinigung. Die physi
kalischen Verfahren (Adsorption an Aktivkohle, Auswaschen der
Schadgase DE 37 16 199 A1) und die chemischen Verfahren (Oxi
dation an Eisenhydroxid DE 32 01 393 A1) sind aufwendig und es
entstehen nichtverwertbare Abfallstoffe oder es sind aufwen
dige Regenerierungsverfahren notwendig. Als Alternative sind
mikrobielle Verfahren zur Schwefelwasserstoffentfernung aus
Brenngasen beschrieben, bei denen Schwefelwasserstoff durch
Mikroorganismen, die Schwefelverbindungen zum Energiestoff
wechsel nutzen können, oxidiert wird. Da die mikrobielle
Schwefelwasserstoffoxidation ein aerober Prozeß ist, muß eine
zur mikrobiellen Oxidation notwendige Menge an Sauerstoff
zugeführt werden. Bio- oder Faulgase enthalten keinen Sauer
stoff, so daß nach dem Stand der Technik, dem zu reinigenden
Brenngas Luft oder ein geeignetes Oxidationsmittel beigemischt
wird. Die beschriebenen Verfahren und Vorrichtungen basieren
auf der Nutzung aufwendiger Regelungsmechanismen (EP 0 402
704, DE-OS 35 42 345). Als Oxidationsmittel wird typischerwei
se Luft genutzt. Bei der Dosage von Luft als Oxidationsmittel
werden beträchtliche Mengen an Inertgasen in das Biogas einge
tragen, wodurch eine Verschlechterung des Brenngases eintritt.
Die Dosage eines gasförmigen Oxidationsmittels führt zu dem,
zur notwendigen sicherheitstechnischen Überwachung der Explo
sionsgrenzen im Gasgemisch und die notwendige Regelung der
Gasströme. Die aufwendige Meß- und Regelungstechnik stellt
eine Schwachstelle der bekannten Verfahren dar.
Ziel der Er
findung ist es, ein Verfahren und eine Vorrichtung zur mikro
biellen Reinigung von Brenngasen zu schaffen, die die be
schriebenen Nachteile der bekannten Verfahren beseitigt. Diese
Aufgabe wird nach der Erfindung verfahrensgemäß dadurch ge
löst, daß das zu reinigende Brenngas durch einen Bioreaktor
geleitet wird. In dem Bioreaktor sind Mikroorganismen, mit der
Fähigkeit Schwefelwasserstoff zu oxidieren, auf Trägern immo
bilisiert. Durch diesen Bioreaktor wird das zu reinigende
Brenngas im Gleich- oder Gegenstrom mit einer Prozeßflüssig
keit geleitet. Die Prozeßflüssigkeit wird im Sumpf des Biore
aktors abgepumpt und durch einen Absorber im Gleich- oder
Gegenstrom mit einem Luft- oder Oxidationsmittelstrom geführt.
Im Absober wird die Prozeßflüssigkeit mit Sauerstoff gesät
tigt. Im Sumpf des Absobers wird die mit Sauerstoff gesättigte
Prozeßflüssigkeit abgepumpt und dem Bioreaktor zugeführt.
Überraschenderweise wurde gefunden, daß die Prozeßflüssigkeit
dem Bioreaktor eine zur mikrobiellen Schwefelwasserstoffoxida
tion ausreichende Menge an Sauerstoff zuführt und sich im
Bioreaktor eine stabile Mikroorganismenpopulation ausbildet.
Die Mikroorganismen oxidieren den in der Prozeßflüssigkeit
absorbierten Schwefelwasserstoff im Bioreaktor. Die sich bil
denden Oxidationsprodukte werden teilweise abgeschieden oder
weiter zu Schwefelsäure oxidiert. Der sich bildende Schwefel
wird teilweise auf den Trägern durch die Mikroorganismen abge
lagert, zum Teil in der Prozeßflüssigkeit suspendiert. Über
raschenderweise wurde gefunden, daß beim Betrieb eines mit
Schwefel beladenen Bioreaktors als Absorber eine Abreinigung
der beladenen Trägerelemente erfolgt. Verfahrensgemäß wird
vorgeschlagen, zur Abreinigung der beladenen Trägermaterialien
die Kolonnen alternierend als Bioreaktor und als Absorber zu
betreiben. Durch einen Wechsel der zugeführten Prozeßgase wird
der alternierende Betrieb ermöglicht, dabei werden die Gass
tröme durch eine geeignete Vorrichtung umgeleitet. Die Abrei
nigung ist als Regenerierungsphase bei sich durch Ablagerungen
erhöhenden Druckverlusten notwendig. Das Oxidationsprodukt
Schwefelsäure verschiebt den pH-Wert in saure Bereiche, wo
durch das Auswaschen der im Brenngas enthaltenen Ammoniakan
teile ermöglicht wird. Die Prozeßflüssigkeit wird kontinuier
lich im Kreislauf zwischen Bioreaktor und Absorber geführt.
Das Verfahren ermöglicht erfindungsgemäß die kontinuierliche
Reinigung der Bio- oder Faulgase von Schwefelwasserstoff und
Ammoniak und verhindert zugleich eine Vermischung von Brenngas
und Oxidationsmittelstrom. Die Aufgabe wird nach der Erfindung
vorrichtungsgemäß dadurch gelöst, daß der Bioreaktor als Füll
körper- oder Bodenkolonne ausgelegt ist. Die Mikroorganismen
mit der Fähigkeit Schwefelwasserstoff zu oxidieren, sind auf
Trägern im Bioreaktor immobilisiert. Die Prozeßflüssigkeit,
die erfindungsgemäß im Kreislauf zwischen Bioreaktor und Ad
sorber gefördert wird, benetzt die Mikroorganismen. Die Pro
zeßflüssigkeit überträgt den in der Absorberkolonne aufgenom
menen Sauerstoff in den Bioreaktor. Durch eine geeignete Vor
richtung kann Prozeßflüssigkeit ausgekreist werden. Damit wer
den zugleich in der Prozeßflüssigkeit enthaltene Oxidations
produkte ausgetragen. Die ausgekreiste Prozeßflüssigkeit wird
durch eine mit den für das Mikroorganismenwachstum notwendigen
Nährstoffen versetzte Prozeßflüssigkeit ersetzt. Der Flüssig
keitsaustausch erfolgt in Abhängigkeit vom pH-Wert. Der für
den Betrieb aufrechtzuerhaltende pH-Wert liegt im Bereich von
0,5-1,5 pH. Eine in den Kreislauf der Prozeßflüssigkeit ge
schaltete Sedimentationsstufe ermöglicht in Verbindung mit der
Vorrichtung zum Austragen der Prozeßflüssigkeit das Auskreisen
eines Teils des suspendierten Schwefels. Zur Abreinigung von
mit dem Oxidationsprodukt Schwefel beladenen Trägermaterialien
und Anlagenteilen wird der Bioreaktor alternierend als Absor
ber bzw. der Absorber als Bioreaktor betrieben. Vorrichtungs
gemäß werden die Gaseintritts- und Gasaustrittsströme mit
Hilfe geeigneter Stellorgane umgeschalten. Dabei wird je nach
Betriebszustand der zu reinigende Gasstrom, sowie der Oxida
tionsmittelstrom durch die entsprechende Kolonne geleitet.
Im folgenden sei die Erfindung und Vorrichtung anhand einer
beispielhaften Ausgestaltung vorgestellt. Die Ausführungsform
wird in Verbindung mit der beigefügten Zeichnung beschrieben.
Die Vorrichtung besteht aus einem Bioreaktor/Absorber (7),
durch den die Prozeßflüssigkeit im Kreislauf gefördert wird.
Der Bioreaktor/Absorber (7) ist eine Füllkörperkolonne. Die
Mikroorganismen, die in der Lage sind, Schwefelwasserstoff zur
Energiegewinnung zu oxidieren (Thiobazillus sp.), sind auf
Füllkörpern (8) immobilisiert. Die Prozeßflüssigkeit (11) wird
im Gleichstrom mit dem zu reinigenden Gas (1) in die als Bio
reaktor betriebene Kolonne (7) so eingebracht, daß die immobi
lisierten Mikroorganismen von ihr benetzt werden. Der im zu
reinigenden Brenngas (1) enthaltene Schwefelwasserstoff wird
sorbiert und von den Mikroorganismen oxidiert. Ammoniak wird
in der sauren Prozeßflüssigkeit (pH 0,5-1,5) (11) sorbiert.
Die Prozeßflüssigkeit (11) wird aus dem Kolonnensumpf des
Bioreaktors (1) so abgepumpt, daß ein Gasübertritt in die als
Absorber (7) betriebene Kolonne vermieden wird. In dem Absor
ber (7) wird die Prozeßflüssigkeit im Gleichstrom mit einem
Luftstrom (3) durch einen Gasflüssigkeitsverteiler (6) einge
bracht. Im Absorber (7) wird die Prozeßflüssigkeit (11) mit
Sauerstoff gesättigt. Die hohe spezifische Oberfläche, der mit
Prozeßflüssigkeit (11) benetzten Füllkörper (8), sichert einen
guten Stoffübergang. Die sauerstoffgesättigte Prozeßflüssig
keit (11) wird am Sumpf der Absorberkolonne so abgepumpt, daß
ein Gasübertritt in den Bioreaktor vermieden wird. Die Prozeß
flüssigkeit wird dann wiederum über den Gasflüssigkeitsver
teiler (6) in den Bioreaktor (7) eingeleitet. In der Sedimen
tationsstufe (12) kann sich suspendierter Schwefel absetzen
und wird über den pH-geregelten Ablaß (14) ausgekreist. Durch
den pH-geregelten Ablaß wird die mit Oxidationsprodukten
(Schwefel und Sulfat) beladene Prozeßflüssigkeit (11) ausge
kreist. Der Anteil der ausgekreisten Prozeßflüssigkeit wird
durch mit Nährstoffen angereicherte Flüssigkeit (13) ersetzt.
Zweckmäßigerweise wird der Flüssigkeitsaustausch über eine ge
eignete Füllstandsregelung (16) realisiert. Mit Hilfe der
Gasarmaturen (5) werden in Abhängigkeit vom Druckverlust im
Bioreaktor (7), gemessen über den Differenzdruck (18), die
Gasströme (1, 2, 3, 4) so geschalten, daß der Bioreaktor alter
nierend als Bioreaktor bzw. als Absorber bzw. der Absorber als
Absorber und Bioreaktor betrieben wird.
Bezugszeichenliste
1 - zu reinigendes Brenngas
2 - gereinigtes Brenngas
3 - Luft- oder Oxidationsmitteleingangsstrom
4 - Luft- oder Oxidationsmittelausgangsstrom
5 - Gasarmaturen
6 - Flüssigkeitsverteiler
7 - Bioreaktor/Absorber
8 - Füllkörper
9 - Pumpen
10 - Flüssigkeitsarmaturen
11 - Prozeßflüssigkeit
12 - Sedimenter
13 - Vorratsbehälter für Nährlösung
14 - Ablaß für Prozeßflüssigkeit
15 - Volumenstrommessung
16 - Füllstandsmessung
17 - pH-Messung
18 - Differenzdruckmessung
2 - gereinigtes Brenngas
3 - Luft- oder Oxidationsmitteleingangsstrom
4 - Luft- oder Oxidationsmittelausgangsstrom
5 - Gasarmaturen
6 - Flüssigkeitsverteiler
7 - Bioreaktor/Absorber
8 - Füllkörper
9 - Pumpen
10 - Flüssigkeitsarmaturen
11 - Prozeßflüssigkeit
12 - Sedimenter
13 - Vorratsbehälter für Nährlösung
14 - Ablaß für Prozeßflüssigkeit
15 - Volumenstrommessung
16 - Füllstandsmessung
17 - pH-Messung
18 - Differenzdruckmessung
Claims (8)
1. Verfahren zur kontinuierlichen Reinigung brennbarer Gase
von Schwefelwasserstoff und Ammoniak, bei dem der im Brenngas
enthaltene Schwefelwasserstoff durch Mikroorganismen aerob zu
Schwefel und Sulfat oxidiert wird, dadurch gekennzeichnet,
daß das zu reinigende Brenngas durch einen Bioreaktor, in dem
Mikroorganismen mit der Fähigkeit Schwefelwasserstoff zu oxi
dieren auf Trägern immobilisiert sind, im Gleich- oder Gegen
strom mit einer Prozeßflüssigkeit geleitet wird und diese wird
nach Austritt aus dem Bioreaktor derart durch einen Absorber
im Gleich- oder Gegenstrom mit einem Luft- oder Oxidations
mittelstrom geführt, so daß keine Vermischung des zu reinigen
den Brenngases mit dem Luft- oder Oxidationsmittelstrom er
folgt und eine sauerstoffgesättigte Prozeßflüssigkeit nach
Austritt aus dem Absorber in den Bioreaktor eingetragen wird,
so daß sich eine zur mikrobiellen Schwefelwasserstoffoxidation
ausreichende Menge an Sauerstoff im Bioreaktor einstellt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß der
Bioreaktor und der Absorber als Füllkörper oder Bodenkolonne
ausgelegt sind.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Mikroorganismen auf Trägermaterialien im Biorektor
immobilisiert sind und von der Flüssigkeit, die im Kreislauf
durch den Bioreaktor und durch den Absorber gefördert wird,
benetzt werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Abreinigung des mit Schwefel als Oxidationsprodukt be
ladenen Trägermaterials des Bioreaktors alternierend als Ab
sorber und der Absorber als Bioreaktor betrieben wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß über
eine geeignete Vorrichtung Flüssigkeit und darin enthaltene
Oxidationsprodukte ausgekreist werden können.
6. Verfahren nach Anspruch 1 und 4 dadurch gekennzeichnet,
daß der pH-Wert der Prozeßflüssigkeit im Bereich von 0.5-1.5
pH gehalten wird, so daß der im Brenngas enthaltene Ammoniak
sauer ausgewaschen wird.
7. Verfahren nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die zu ersetzende Flüssigkeit mit den für das Mikroorga
nismenwachstum notwendigen Nährstoffen angereichert ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die mit der Prozeßflüssigkeit in Berührung kommenden Anlagen
teile aus säurebeständigen Material gefertigt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4322738A DE4322738A1 (de) | 1993-07-08 | 1993-07-08 | Verfahren und Vorrichtung zur mikrobiellen Reinigung schwefelwasserstoffhaltiger Brenngase |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4322738A DE4322738A1 (de) | 1993-07-08 | 1993-07-08 | Verfahren und Vorrichtung zur mikrobiellen Reinigung schwefelwasserstoffhaltiger Brenngase |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4322738A1 true DE4322738A1 (de) | 1995-01-12 |
Family
ID=6492247
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4322738A Withdrawn DE4322738A1 (de) | 1993-07-08 | 1993-07-08 | Verfahren und Vorrichtung zur mikrobiellen Reinigung schwefelwasserstoffhaltiger Brenngase |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4322738A1 (de) |
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| WO1998058070A1 (de) * | 1997-06-18 | 1998-12-23 | Linde-Kca-Dresden Gmbh | Verfahren und vorrichtung zur biogasgewinnung |
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-
1993
- 1993-07-08 DE DE4322738A patent/DE4322738A1/de not_active Withdrawn
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |