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DE29521085U1 - Festbett-Bioreaktor zur anaeroben Behandlung von Abwässern - Google Patents

Festbett-Bioreaktor zur anaeroben Behandlung von Abwässern

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DE29521085U1
DE29521085U1 DE29521085U DE29521085U DE29521085U1 DE 29521085 U1 DE29521085 U1 DE 29521085U1 DE 29521085 U DE29521085 U DE 29521085U DE 29521085 U DE29521085 U DE 29521085U DE 29521085 U1 DE29521085 U1 DE 29521085U1
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fixed bed
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SCHULZE STEFFEN DIPL BIOCHEM
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SCHULZE STEFFEN DIPL BIOCHEM
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    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
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    • C02F3/28Anaerobic digestion processes
    • C02F3/286Anaerobic digestion processes including two or more steps
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C02F3/00Biological treatment of water, waste water, or sewage
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    • C02F3/2806Anaerobic processes using solid supports for microorganisms

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Description

Beschreibung
Festbett-Bioreaktoren zur anaeroben Behandlung von Abwässern
Die Erfindung betrifft einen Festbett-Bioreaktor zur anaeroben Behandlung von Abwässern. Die Erfindung wird in der Abwasserbehandlung, insbesondere zur Vorbehandlung hochbelasteter Abwasser angewendet.
Aus der Literatur und der Praxis sind bereits verschiedene Verfahren und Bioreaktoren zur anaeroben Behandlung von industriellen Abwässern bekannt. In der DE 33 16 720 A1 sind ein Fermenter und ein Verfahren beschrieben, wobei der Fermenter aus mehreren, in Fließrichtung hintereinander angeordneten Kammern mit abnehmendem Flüssigkeitsspiegel besteht. Die einzelnen Kammern sind mit Trägern für den Bewuchs mit Mikroorganismen ausgerüstet. Der Zufluß kann über mehrere Kammern verteilt erfolgen. Die Kammern sind mit Trennwänden versehen, die an ihrem unteren Ende Öffnungen für durchströmende Flüssigkeit und an ihrem oberen Ende Gasstromlöcher aufweisen. Die ersten beiden Kammern weisen Abscheideräume auf, aus denen mitgeführtes festes Material abgezogen werden kann. Der Reaktor wird horizontal durchströmt und die abgebaute Flüssigkeit wird nach dem Verlassen des Reaktors in zwei Teilströme aufgeteilt, wobei ein Teilstrom wieder in den Reaktor zurückgeführt wird.
Aus der DE 34 14 999 A1 ist ein Verfahren bekannt, bei dem zusätzlich auch behandeltes Substrat strömungsmäßig getrennt vom Filterbett im Aufwärtsstrom durch die Behandlungszone geleitet und im oberen Bereich der Behandlungszone direkt aus dem Aufwärtsstrom abgezogen wird, wobei der Aufwärtsstrom an den fest fixierten Mikroorganismen vorbeigeführt wird. Das Filterbett ist von mindestens einem Steigrohr durchsetzt, das im oberen Bereich des Reaktors an die Ableitung für behandeltes Substrat angeschlossen ist.
Zur Begünstigung der Transportvorgänge um die Mikroorganismen ist es aus der DE 36 41 260 A1 bekannt, auf das durch den Reaktor hindurchströmende Wasser über ein Pulspumpe eine Schwingung zu übertragen.
Eine ähnliche Lösung ist in der EP 0205 465 B1 beschrieben, gemäß der eine Relativbewegung zwischen Substrat und der Bakterienbiomasse auf dem Trägermaterial rhythmisch erfolgt, während gleichzeitig das Substrat pfropfstromartig vom Eingang des
Filters zu dessen Ausgang bewegt wird. Dabei kommt es zu einer Überlagerung der beiden Bewegungen.
Ferner sind ein Verfahren und die dazugehörige Vorrichtung zur Behandlung von Abwasser bekannt {WO 91/16270), bei dem der Festbett-Bioreaktor durch Trennwände in mehrere Segmente unterteilt ist. Die ersten Segmente sind mit Packungen für den Aufwuchs von Mikroorganismen gefüllt, die jeweils von oben nach unten, entgegen der aufwärtsströmenden feinverteilten Luft, vom Wasser durchströmt werden. Dazwischen sind schmale Kammern für die Aufwärtsbewegung des Wasser angeordnet. Der sich anschließende Schrägklärer zum Trennen des Schlammes vom geklärtem Wasser ist in den Behälter integriert. Die Anzahl, Größe und Anordnungen der einzelnen Bioreaktoren bzw. Segmente werden bestimmt durch die Durchflußrate bzw. die Abbaurate bzw. die Zielstellung der Reinigung. Die Segmentierung ist unflexibel und fest. Die Anordnung von Bioreaktoren und Schrägklärem in einem Behälter schränkt die Flexibilität entscheidend ein. Mit der Erweiterung der biologischen Stufe geht eine zwangsläufige proportionale Erweiterung des Schrägklärers einher und verlangt demzufolge eine völlig neue Behältergröße.
Aus der WO 92/00464 ist ein Festbett-Bioreaktor bekannt, mit dem eine zweistufige Behandlung des Abwassers durchgeführt wird. Die einzelnen Stufen umfassen Trägerpakete, die aus einzelnen Festbettelementen bestehen, die parallel zur Strömungsrichtung angeordnet sind. Die Elemente sind konzentrisch ringförmig im Trägerpaket angeordnet, wobei die einzelnen Ringe unterschiedliche Durchmesser aufweisen, so daß in den übereinander befindlichen Paketen sich jeweils Platte über Zwischenraum und umgekehrt befinden. In den Zwischenräumen zwischen den Paketen erfolgt eine Absaugung und Wiederzufuhr, so daß durch eine frei wählbare Kombination der schlaufenartig durchströmten Pakete die Geschwindigkeit variiert werden kann. Durch entsprechende Prallplatten und der Hauptstromrichtung entgegengerichtete Eintrittsöffnungen soll eine gute regelmäßige Gleichverteilung der Flüssigkeitsmenge über dem Reaktorquerschnitt erzielt werden, wobei eine Rückvermischung stattfindet.
Der Nachteil der bekannten Verfahren und Bioreaktoren besteht darin, daß mit diesen nur eine zweistufige Verfahrensweise realisierbar ist. Die Reaktorgrößen werden im voraus festgelegt und ermöglichen somit keine nachträgliche Korrektur bzw. Anpassung an die tatsächlich vorhandenen Prozeßbedingungen, wie z. B. Volumenstrom und Konzentration.
Der Wartungsaufwand ist relativ groß und es treten lange Stillstandszeiten auf, z.B. bei der Regenerierung einer durch zu hohe Schadstoffkonzentrationen gestörten Biologie.
Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, einen Festbett-Bioreaktor zur anaeroben Behandlung von Abwässern zu schaffen, der eine variable Anpassung an die jeweiligen sich verändernden Prozeßbedingungen ermöglicht, sich durch eine effektive Betriebsweise auszeichnet, nahezu ohne Stillstandszeiten arbeitet, kostengünstig herstellbar ist und bei dem die Behälter bzw. Module während des Betriebes ausgetauscht werden können.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst. Weitere Ausgestaltungsvarianten der Erfindung sind in den Ansprüchen 2 bis 6 angegeben.
Der Festbett-Bioreaktor besteht aus mehreren zu einer Kaskade zusammengeschlossenen, austauschbaren, identischen Behältern mit einer konstanten Querschnittsfläche, wobei die einzelnen Behälter jeweils über die Zu- oder Abflußöffnung miteinander in Verbindung stehen und einen gemeinsamen kompartimentierten, durchströmbaren Reaktionsraum bilden und der Zwischenraum zwischen Zu- und Ablauf in den einzelnen Behältern zumindest teilweise mit einem wasserdurchlässigen Aufwuchsmittel für Mikroorganismen gefüllt ist. Die einzelnen Behälter weisen jeweils einen Gasraum oberhalb des Biofilters mit mindestens einer Gasaustrittsöffnung auf. Vorteilhafterweise sind die Gasaustrittsöffnungen der einzelnen Behälter über eine gemeinsame Sammelleitung miteinander verbunden. Zwei benachbarte Behälter stehen jeweils über eine oberhalb oder unterhalb des Biofilters angeordnete Öffnung oder Leitung miteinander in Verbindung. Innerhalb einer Kaskade ist eine fortlaufend konstante Strömungsrichtung vorgegeben. Der Zulauf eines jeden Behälters ist mit einem flächenförmigen Verteiler verbunden. Die Aneinanderreihung gleichgestalteter Reaktionsräume, die von dem zu behandelnden Abwasser nacheinander und unter Ausschluß der Rückvermischung durchströmt werden, führt mit dem schrittweisen Abbau der darin enthaltenen Verbindungen zu einem Konzentrationsgefälle dieser Wasserinhaltsstoffe. Darüber hinaus beeinflussen entstehende Intermediate die vorangegangenen Reaktionen nicht, da sie im Verlauf ihrer Bildung aus dem jeweils aktuellen Reaktionsraum in den darauffolgenden überführt werden, indem sie dem weiteren Abbau durch andere, der neuen Stoffzusammensetzung angepaßte Mikroorganismen unterliegen. Aus dieser Anordnung und Ausbildung der Behälter entsteht eine Reaktionskaskade, die neben dem üblichen Konzentrationsgefälle durch eine fortwährende Veränderung der Zusammensetzung des Mediums durch Abbau von Schadstoffen und Entstehen von Stoffwechselprodukten charakterisiert ist. Bei ausreichender Länge einer solchen Kaskade ist es möglich, alle Stufen des anaeroben Abbaus zu integrieren. Aufgrund der
Gleichgestaltigkeit des gesamten Reaktionsraumes - ungeachtet des darin ablaufenden Prozesses - ist es unerheblich, welchem Anteil die einzelnen Teilstufen der Faulung an der Gesamtverweilzeit einnehmen. In Abhängigkeit des Fortschrittes der Metabolisierung, von der Hydrolyse über die Versäuerung, die Acetogenese bis hin zur Methanbildung, siedeln sich in dem jeweils entstehenden Milieu die dafür notwendigen Mikroorganismenpopulationen an. Die zu einer Reaktionskaskade zusammengeschalteten Behälter ergeben einen Reaktionsraum, der trotz seiner langgestreckten meanderförmigen Bauweise über eine Kompartimentierung verfügt, die eine Rückvenmischung ausschließt. Auf diese Weise können sich, in Abhängigkeit von der Reaktionsgeschwindigkeit in den einzelnen Stufen des anaeroben Prozesses, die jeweils den Teilprozeß bewirkenden Mikroorganismen in räumlicher Folge anordnen. Durch Vor-, Zwischen- oder Nachschaltung weiterer Elemente läßt sich das Volumen des gesamten Reaktors, aber vor allem der einzelnen, fließend ineinander übergehenden Stufen, beliebig variieren. Die Zwangsführung des Abwassers durch den kompartimentierten Reaktor unter Ausschluß der Rückvermischung führt über den gesamten Reaktionsweg zu einer Ausbildung unterschiedlicher Biozönosen entsprechend der Sequenz des anaeroben Abbaus. Der durchgehend einheitliche Reaktionsraum ermöglicht eine, der Geschwindigkeit der einzelnen Teilprozesse angepaßte Dimensionierung durch Anfügen oder Weglassen von Behältern bzw. Modulen. Die Behälter bzw. Module sind in standardisierter Baugröße kostengünstig herstellbar und können bei fortlaufendem Betrieb innerhalb der Reaktorkaskade ausgetauscht werden. Die zeitweilig beliebige Entkopplung von Modulen in der Reaktorkaskade und deren unabhängiger Betrieb unter den jeweiligen, ihrer Stellung im mehrstufigen Prozeß des anaeroben Abbaus entsprechenden Bedingungen reduziert die Zeiträume bei Inbetriebnahme und schließt Stillstandszeiten bei der Regenerierung einer, etwa durch zu hohe Schadstoffkonzentrationen, gestörten Biologie aus. Die standardisierten Behälter bzw. Module sind besonders gut für einen Einsatz mobiler Abwasserbehandlungsanlagen geeignet. Zur Erhöhung der Konzentration und zur räumlichen Fixierung des am Stoffumsatz beteiligten Belebtschlammes ist es notwendig, den Reaktionsraum mit einem Festbett zu füllen. Die Festbettelemente können mit bereits vorkultiviertem Biofilm ausgerüstet sein, um den im allgemeinen langsam verlaufenden Anfahrprozeß zu beschleunigen. Auch das Einfügen von Modulen mit bereits vorkultiviertem Biofilm in die jeweiligen Prozeßstufen ermöglicht eine effektive Behandlung von Abwässern.
Die Erfindung soll nachstehend näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigen
Fig. 1 ein einzelnes Modul einer Reaktorkaskade in vereinfachter Darstellung als Vorderansicht,
Fig. 2 einen Schnitt gemäß der Linie A-A in Figur 1, Fig. 3 die Anordnung einer Reaktorkaskade in schematischer Darstellung im
Querschnitt,
Fig. 4 eine Seitenansicht der Reaktorkaskade gemäß Fig. 3.
Das in den Figuren 1 und 2 dargestellte Anaerob-Festbett-Modul besteht aus einem rechteckigen offenen Behälter 1, der mit einem Deckel 2 verschließbar ist. Der Behälter 1 weist einen in Relation zum Volumen kleinen Querschnitt auf, wobei ein bevorzugtes Verhältnis der Maße Höhe/Länge/Breite 10/8/1 ist. An einer der beiden Schmalseiten des Behälters 1 sind jeweils Stutzen 3 und 4 für die Zu- bzw. Abführung des flüssigen Mediums vorgesehen. Der Stutzen 3 befindet sich oberhalb des Festbettes 5 und der Stutzen 4 unterhalb des Festbettes S. Die Stutzen 3,4 dienen je nach der gewählten Strömungsrichtung des zu behandelnden Mediums, entweder vertikal aufwärts oder vertikal abwärts, als Zu- bzw. Abfluß. Innerhalb einer Kaskade, wie in den Figuren 3 und 4 dargestellt, sind die beiden unmittelbar nebeneinander liegenden Stutzen 3, 3' und 4, 4' zweier Behälter 1 über Schlauchleitungen oder Rohrverbindungen 6 miteinander verbunden. Innerhalb einer Reaktorkaskade dient z.B. der Stutzen 3 des ersten Behälters als Zulauf- und der Stutzen 3' des letzten Behälters als Ablauf. Der Zulaufstutzen 3 des ersten Behälters 1 innerhalb der Reaktorkaskade ist mit einem Verteilungselement 7, z.B. einer Verteilungsrinne oder einem mit Öffnungen versehenen Verteilungsrohr, verbunden, um eine gleichmäßige Verteilung des flüssigen Mediums zu gewährleisten. Das Verteilungselement, das leicht herausnehmbar angeordnet ist, erstreckt sich in etwa mittig über die gesamte Länge des Behälters. Der Reaktionsraum 8 der einzelnen Module ist mit einem Festbett S, z.B. als Schüttung oder Packung, ausgefüllt. In dem Festbett siedeln sich die entsprechenden Mikroorganismen an und das Festbett wirkt als Biofilter. Die Festbettelemente 5 können auch bereits mit einem vorkultivierten Biofilm an Mikroorganismen beimpft sein. Dadurch wird eine Beschleunigung des an sich langsam verlaufenden Anfahrprozesses bewirkt.
Wie in den Figuren 3 und 4 gezeigt, können mehrere Module bzw. Behälter 1 flexibel in Reihenschaltung miteinander verbunden sein. Innerhalb einer solchen Reaktorkaskade wird somit ein annähernd gleichgestaltiger Reaktionsraum gebildet. Der innerhalb der Reaktorkaskade bewirkte meanderförmige Strömungsverlauf gewährleistet eine Kompartimentierung und schließt eine Rückvermischung aus.
Auf diese Weise können sich, in Abhängigkeit der Reaktionsgeschwindigkeit in den einzelnen Stufen des anaeroben Prozesses, die jeweils den Teilprozeß bewirkenden Mikroorganismen in räumlicher Folge anordnen.
Im Deckel 2 eines jeden Behälters 1 befindet sich eine Öffnung 9 zum Austritt des sich während des anaeroben Prozesses bildenden Gases. Die Gasaustrittsöffnungen 9 der einzelnen Behälter 1 können über eine gemeinsame Sammelleitung 10 miteinander verbunden sein. Im Bereich der Austrittsöffnung der Sammelleitung 10 kann dann noch ein gesonderter Geruchsfilter vorgesehen sein.
In bestimmten Anwendungsfällen kann es auch vorkommen, daß die Behälter bzw. Module ohne Deckel betrieben werden. Der Deckel 5 kann entweder lose aufgesetzt werden, z.B. wenn eine Denitrifikation erfolgen soll, oder gasdicht verschlossen sein, wenn eine Faulung bewirkt werden soll. Jeder Behälter bzw. jedes Modul besitzt über dem Boden eine verschließbare Öffnung zur Entfernung des abgesetzten Schlamms. Der Ablauf des Verfahrens zur anaeroben Behandlung ist folgender. Eine größere Anzahl an Behältern, in der Regel sind es mehr als 20, werden miteinander zu einer Kaskade verbunden, wobei die Behälter jeweils mit der Breitseite zueinander stehen. Nach der Montage der Behälter werden die Festbettelemente eingesetzt und die jeweiligen Deckel aufgesetzt. Die Festbettelemente können bereits mit den erforderlichen Mikroorganismen beimpft sein. Dabei können innerhalb einer langen Reaktionskaskade verschiedene Prozeßbereiche gebildet werden, in denen das zu behandelnde flüssige Medium in einem Zyklus einer Hydrolyse, Versäuerung, Acetogenese und Methanogenese unterworfen werden kann.
Das über den Zulaufstutzen eingeleitete zu behandelnde Abwasser wird im ersten Modul bzw. Behälter gleichmäßig über dem Festbettelement verteilt und strömt nach unten, wobei eine Strömungsgeschwindigkeit von mindestens 0,5 mm/s eingehalten werden sollte. Die Strömungsrichtung im ersten Modul ist vertikal abwärts. Das Abwasser strömt durch das untere Verbindungsstück in den zweiten Behälter und infolge der aufrechterhaltenen Strömungsgeschwindigkeit wird das Festbett von unten nach oben durchströmt. Dieser Vorgang wird alternierend bis zum letzten Modul weitergeführt. Während des Durchströmens des Abwassers durch die Festbettelemente siedeln sich in diesen die für den anaeroben Prozeß benötigten Mikroorganismen an und bilden die erforderliche Organismendichte.
Zum Anfahren des Prozesses können einzelne Bereiche des Reaktionsraumes gemäß der zu erwartenden Teilprozesse des anaeroben Abbaus mit dem zu behandelnden Abwasser bzw. im letzten Drittel mit Essigsäure im Kreislauf vorkultiviert werden. Alternativ ist auch eine kontinuierlich Verfahrensweise möglich, indem, beginnend mit einer oder
• · &zgr;·°.
wenigen Kammern, schrittweise eine Kammer nach der anderen bis zu vollen Kaskade einbezogen wird.
Im stationären Betriebszustand durchströmt dann das zu behandelnde Abwasser kontinuierlich die einzelnen Prozeßstufen, in denen sich der Abbau der Schadstoffe vollzieht. Das erfindungsgemäße Verfahren wird bevorzugt zur Vorbehandlung von hochbelasteten Abwässern eingesetzt, deren Inhaitsstoffe ausreichend gut biologisch abbaubar sind. Insbesondere für eine nachfolgende aerobe Behandlung mit Hilfe von Festbett-Technik ist eine weitgehende Senkung des "Biologischen Sauerstoffbedarfes" (BOD) notwendig, um eine Verstopfung der Aufwuchskörper durch übermäßigen Zuwachs an Mikroorganismen zu vermeiden.
Die geringere Energieausbeute des anaeroben gegenüber dem aeroben Stoffwechsel führt - auch bei Einsatz des erfindungsgemäßen Bioreaktors - durch geringe Zunahme des Biofilms zu ausreichend langen Standzeiten. Andererseits erhöht die Immobilisierung anaerober Bakterien, ungeachtet der geringeren Wachstumsgeschwindigkeit dieser Spezies, die für den Prozeß notwendige Organismendichte im Reaktionsraum. Neben der Reduzierung organischer Schadstoffe ist das Verfahren auch hervorragend zur Denitrifizierung geeignet.
Beispiel 1 Behandlung von Abwasser aus der fleischverarbeitenden Produktion
Das zu behandelnde Abwasser weist folgende Schadstoffbelastungen auf (Durchschnittswerte):
CSB 3700 mg/l
Fette 650 mg/l
Eiweiß 3800 mg/l
Nitrat 25 mg/l
Ammonium 450 mg/l
Phosphat 85 mg/l
Das Abwasser wird kontinuierlich in einem Festbett-Bioreaktor der zuvor beschriebenen Art behandelt.
Dieser besteht aus einer Reaktorkaskade mit 36 Modulen, die miteinander verbunden sind. Die einzelnen Festbettelemente bestehen aus strukturierten Kunststoffpackungen (tiefgezogene PVC-Folie einer Dicke von 0,2 bis 0,4 mm), die zickzackförmig senkrecht
verlaufende Kanäle mit einem Querschnitt von ca. 20 &khgr; 20 mm aufweisen und eine spezifische Oberfläche von 200 m2/m3 haben.
Das Abwasser durchströmt das erste Festbettelement vertikal abwärts und das zweite Festbettelement vertikal aufwärts und in analoger Weise alle weiteren Elemente. Die Strömungsgeschwindigkeit beträgt 0,5 mm/s.
Die einzelnen Festbettelemente sind bereits mit einem Biofilm vorkultiviert, der aus dem Abwasser des Schlachthofes isoliert wurde. Im ersten Drittel der Kaskade ist das Abwasser mit dem Biofilm und im zweiten Drittel der Kaskade mit Essigsäure angereichert. Der Biofilm enthielt u.a. Spezies der Gattung Enterobacter, Klepsiella, Pseudomonas, Salmonella, Shigella, Proteus, Clostridium, Streptococcus und Staphylococcus. Die einzelnen Prozeßstufen des anaeroben Abbaus, identifiziert anhand des Vorkommens typischer Organismen und entsprechenden Stoffwechselprodukten in den einzelnen Festbettbereichen, finden in folgenden Modulen statt:
Hydrolyse 1 bis 14 (von 1 bis 6 fand eine Auszehrung des Restsauerstoffes
statt)
Versauern ng 12 bis 22
Acetogenese 20 bis 33
Methanogenese beginnend ab 34.
Mit beginnender Methanogenese wurde die Behandlung abgebrochen, da für die Versuchsreihe keine weiteren Module zur Verfügung standen.
Während der stationären Betriebsphase haben sich in den Kammern 20 bis 36 zunehmend Anaerobier und nitratabbauende Spezies etabliert, während Vertreter der Gattungen Enterobacter, Klebsiella, Pseudomonas und Proteus in allen Bereichen der Kaskade nachgewiesen werden konnten. Im stationären Betriebsprozeß beträgt die mittlere Verweilzeit des behandelten Abwassers 6 Stunden.
Das aus dem letzten Modul der Reaktionskaskade austretende Abwasser weist noch folgende Schadstoffbelastungen auf:
CSB 1250 mg/l
Fette 148 mg/l
Eiweiß 270 mg/l
Nitrat 11 mg/l
Ammonium 536 mg/l
Phosphat 46 mg/l.
1 ·*
Infolge der durch den anaeroben Prozeß eingetretenen Schadstoffreduzierungen kann das behandelte Abwasser einer aeroben Nachbehandlung zugeführt werden.
Beispiel 2 Denitrifizierung von Spül- und Reiniqunqswasser
25001 keramischer Füllkörper einer Adsorptionskolonne, die zur Abgasreinigung eingesetzt waren, wurden nach der Demontage zerkleinert und gewaschen. Das anfallende Abwasser wies eine Nitratbelastung von 200 bis 100 mg/l auf. Das Abwasser wurde in einem Festbett-Bioreaktor der zuvor beschriebenen Art behandelt. Die Reaktorkaskade und die Festbettelemente entsprechen in ihrem Aufbau und der Struktur dem Bioreaktor gemäß Beispiel 1, die Festbettelemente wurden jedoch nicht mit einem Biofiim vorkultiviert.
Da im Rahmen der Analyse des Abwassers in diesem ein Mangel an organischen Verbindungen festgestellt wurde, wurde dem Abwasser als Energie- und Kohlenstoffquelle Methanol in einer Konzentration von 1g/l zudosiert, das während des Behandlungsprozesses vollständig umgesetzt wird.
Das Abwasser wurde mit einer Strömungsgeschwindigkeit von 0,5 mm/s durch den Bioreaktor geleitet und die mittlere Verweilzeit des Abwassers betrug 10 Stunden. Das aus dem Bioreaktor austretende behandelte Abwasser wies nur noch eine Nitratbelastung von 8 + 6 mg N/l auf.
Aus dem direkten Vergleich mit Ergebnissen in einem gerührten Reaktor - in dem mit übereinstimmenden Parametern in Temperatur, pH-Wert, Konzentration der Inhaltsstoffe und Mikroorganismendichte für diese Abbauleistungen mehr als 24 Stunden benötigt wurden - und der ermittelten Konzentrationen in den einzelnen Kammern der Reaktorkaskade zeigt sich, daß die Beschleunigung des Prozesses in diesem Fall durch den entstehenden Konzentrationsgradient - infolge des Ausschlusses der Rückvermischung - hervorgerufen wird.

Claims (6)

Schutzansprüche
1. Festbett-Bioreaktor zur anaeroben Behandlung von Abwässern, bestehend aus einem gasdichten Behälter mit einer Zufluß- und einer Abflußöffnung sowie einer Gasaustrittsöffnung und einem zwischen der Zu- und Abflußöffnung angeordneten Biofilter, dadurch gekennzeichnet, daß der Reaktor aus mehreren zu einer Kaskade zusammengeschlossenen, austauschbaren, identischen Behältern (1) mit einer konstanten Querschnittsfläche besteht, wobei die einzelnen Behälter (1) jeweils über die Zu- oder Abflußöffnung (3, 31, 4, 41) miteinander in Verbindung stehen und einen gemeinsamen kompartimentierten, durchströmbaren Reaktionsraum (8) bilden und der Zwischenraum zwischen Zu- und Ablauf in den einzelnen Behältern zumindest teilweise mit einem wasserdurchlässigen Aufwuchsmittel für Mikroorganismen gefüllt ist.
2. Bioreaktor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Behälter jeweils einen Gasraum oberhalb des Biofilters mit mindestens einer Gasaustrittsöffnung (9) aufweisen.
3. Bioreaktor nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gasaustrittsöffnungen (9) der einzelnen Behälter (1) über eine gemeinsame Sammelleitung (10) miteinander verbunden sind.
4. Bioreaktor nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwei benachbarte Behälter (1) jeweils über eine oberhalb oder unterhalb des Biofilters angeordnete Leitung (3, 3', 4, 4') miteinander in Verbindung stehen.
5. Bioreaktor nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb einer Kaskade eine fortlaufend konstante Strömungsrichtung vorgegeben ist.
6. Bioreaktor nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Zulauf eines jeden Behälters (1) mit einem flächenförmigen Verteiler (7) verbunden ist.
DE29521085U 1995-03-15 1995-03-15 Festbett-Bioreaktor zur anaeroben Behandlung von Abwässern Expired - Lifetime DE29521085U1 (de)

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