DE4321775C1 - Verfahren zum Übertragen von Nachrichtenzellen im Zuge einer Multicast-Verbindung - Google Patents
Verfahren zum Übertragen von Nachrichtenzellen im Zuge einer Multicast-VerbindungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Übertragen von
Nachrichtenzellen im Zuge einer Multicast-Verbindung ge
mäß Oberbegriff des Patentanspruches 1. Ein derartiges
Verfahren ist bereits bekannt (US-A-5 103 444). Bei diesem
bekannten Verfahren ist den zu einer bestimmten Multicast-
Verbindung gehörenden, an Eingängen des Kommunikations
systems auftretenden Nachrichtenzellen eine festgelegte
logische Kanalnummer zugeordnet. Die logische Kanalnummer
ist dabei zur Identifizierung in einem Zellenkopf der
Nachrichtenzellen eingefügt. Bei Aufnahme dieser Nachrich
tenzellen in eine Koppelfeldeinrichtung wird die betreffen
de logische Kanalnummer in eine die Multicast-Verbindung
bezeichnende Multicast-Nummer umgesetzt. Für diese sind in
der betreffenden Koppelfeldeinrichtung Informationen ge
speichert, in welcher Richtung bzw. in welchen Richtungen
die diese Multicast-Nummer führenden Nachrichtenzellen
innerhalb der Koppelfeldeinrichtung weiterzuleiten sind.
Nach Durchlauf der betreffenden Koppelfeldeinrichtung wird
dann die in den Nachrichtenzellen jeweils enthaltene Multi
cast-Nummer wieder in eine für einen nachfolgenden Verbin
dungsabschnitt maßgebende logische Kanalnummer umgesetzt.
Da bei dem bekannten Verfahren sämtliche zu einer Multi
cast-Verbindung gehörenden Nachrichtenzellen innerhalb
einer Koppelfeldeinrichtung durch eine einheitliche Multi
cast-Nummer bezeichnet sind und somit einheitliche Über
tragungswege innerhalb einer Koppelfeldeinrichtung festge
legt sind, sind für den Fall, daß im Zuge einer Multicast-
Verbindung an einer Mehrzahl von Eingängen einer Koppel
feldeinrichtung des Kommunikationssystems auftretende
Nachrichtenzellenströme nicht einheitlich an dieselben
Ausgänge dieses Kommunikationssystems zu übertragen sind,
für die einzelnen Nachrichtenzellenströme unterschiedliche
Wege innerhalb des Kommunikationssystems festzulegen. Damit
ist zum einen ein zuweilen unerwünschter Steuerungsaufwand
für eine geeignete Wegesuche innerhalb des Kommunikations
systems und zum anderen eine Mehrfachbelastung der Verbin
dungswege innerhalb des Kommunikationssystems für die
Weiterleitung der zu einer Verbindung gehörenden Nachrich
tenströme verbunden. Darüber hinaus ist die Anzahl der über
unterschiedliche Übertragungswege zu übertragenden Nachrich
tenströme und damit die Anzahl der in eine Multicast-Verbin
dung einbezogenen Eingänge einer Koppelfeldeinrichtung durch
die Konfiguration des Kommunikationssystems, d. h. durch
die mögliche Anzahl zu benutzen der unterschiedlicher Über
tragungswege, begrenzt. Bei einer in Fig. 1 dargestellten
Konfiguration eines Kommunikationsnetzes sind beispiels
weise lediglich 2 Eingänge einer Koppelfeldeinrichtung in
eine Multicast-Verbindung einbeziehbar, da nur 2 Verbin
dungswege zu jeder Koppelfeldeinrichtung existieren.
Es ist nun Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Weg
zu zeigen, wie ein Verfahren der eingangs genannten Art
ausgebildet werden kann, um Nachrichtenzellen im Zuge einer
virtuellen Multicast-Verbindung mit einem gegenüber dem
Stand der Technik geringeren Steuerungsaufwand innerhalb
eines Kommunikationssystems übertragen zu können.
Gelöst wird diese Aufgabe durch die im Patentanspruch 1
angegebenen Verfahrensmerkmale.
Die Erfindung bringt dabei den Vorteil mit sich, daß anstel
le einer beim Stand der Technik vorgesehenen mehrfachen Wege
belegung lediglich für sämtliche zu einer Multicast-Verbin
dung gehörenden Nachrichtenzellenströme ein einheitlicher
Weg innerhalb des Kommunikationssystems festzulegen ist, so
daß das Kommunikationssystem sowohl hinsichtlich des Steue
rungsaufwandes für die Bereitstellung von Übertragungswegen
als auch hinsichtlich der für eine Multicast-Verbindung
bereitzustellenden Übertragungskapazität entlastet ist. Da
rüber hinaus besteht ein weiterer Vorteil darin, daß die
Anzahl der innerhalb einer Multicast-Verbindung zu übertra
genden unterschiedlichen Nachrichtenzellenströme nicht
durch die Konfiguration des Kommunikationssystems begrenzt
ist. D. h. die Anzahl der Eingänge für eine Multicast-
Verbindung an einer Koppelfeldeinrichtung ist beliebig
festzulegen und nicht abhängig von der Konfiguration des
Kommunikationssystems.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der vorliegenden Erfindung er
geben sich aus den Unteransprüchen.
Im folgenden wird nun die vorliegende Erfindung anhand
von Zeichnungen beispielsweise näher erläutert.
Fig. 1 zeigt in einem Blockschaltbild ausschnittweise den
schematischen Aufbau eines Kommunikationssystems, bei dem
die Erfindung angewandt ist, und
Fig. 2 und 3 zeigen Diagramme sowie eine Routingtabelle,
auf welche im folgenden noch näher eingegangen wird.
Das in Fig. 1 dargestellte Kommunikationssystem KS, wel
ches lediglich in einem für das Verständnis der vorliegen
den Erfindung notwendigen Umfang dargestellt ist, ist für
einen asynchronen Transfermodus ("asynchronous transfer
mode-ATM") ausgelegt. Dieses Kommunikationssystem weist
eine Mehrzahl, hier als Beispiel 4, von miteinander verbun
denen Koppelfeldeinrichtungen SWA, SWB, SWC und SWD auf.
Jede dieser Koppelfeldeinrichtungen möge dabei neben einer
oder mehreren Verbindungsleitungen zu einer weiteren Koppel
feldeinrichtung hin über eine Mehrzahl von Anschlußlei
tungen verfügen, über welche die jeweilige Koppelfeld
einrichtung mit ATM-Teilnehmereinrichtungen oder anderwei
tigen ATM-Übertragungseinrichtungen verbunden sein mag. Die
Anschlußleitungen sind dabei entsprechend ihrer Zuordnung
zu den einzelnen Koppelfeldeinrichtungen mit A1, A2, . . . , An
bis D1, D2, . . . , Dn bezeichnet. Im folgenden wird dabei
davon ausgegangen, daß die Anschlußleitungen A1, A2, . . . ,
An und D1, D2, . . . , Dn Eingängen, die Anschlußleitungen B1,
B2, . . . , Bn und C1, C2, . . . , Cn dagegen Ausgänge des Kommu
nikationssystems KS darstellen.
Nachdem zuvor der Aufbau des Kommunikationssystems KS er
läutert worden ist, wird nunmehr auf das erfindungsgemäße
Verfahren zum Übertragen von Nachrichtenzellen innerhalb
einer virtuellen Multicast-Verbindung näher eingegangen.
Hierzu sei angenommen, daß an dieser Multicast-Verbindung
die Eingänge A1 und A2 sowie die Ausgänge B1, B2 und C1
einbezogen sein mögen. Dabei sei der an dem Eingang A1 auf
tretende Nachrichtenzellenstrom zu den Ausgängen B1, B2 und
C1, der am Eingang A2 auftretende Nachrichtenzellenstrom
dagegen lediglich zu den Ausgängen B2 und C1 zu übertragen.
Als einheitlicher Übertragungsweg für diese Nachrichtenzel
lenströme kommt dabei beispielsweise der Weg über die Koppel
feldeinrichtungen SWA, SWB und SWC in Frage, wobei die zu
den Ausgängen B1 und B2 zu übertragende Nachrichtenzellen
in der Koppelfeldeinrichtung SWB abgezweigt werden.
Bei dem angenommenen Beispiel treten an den Eingängen A1
und A2 des Kommunikationssystems KS die zu der zuvor er
läuterten virtuellen Multicast-Verbindung gehörenden Nach
richtenzellenströme auf, deren jeweilige Nachrichtenzel
len, wie bei dem asynchronen Transfermodus üblich, über
einen Zellenkopf sowie einen Informationsteil verfügen. In
dem jeweiligen Zellenkopf ist dabei u. a. eine logische Ka
nalnummer LCN1 bzw. LCN2 enthalten, durch welche die Zuge
hörigkeit der jeweiligen Nachrichtenzelle zu dem in Frage
kommenden Nachrichtenzellenstrom angegeben ist. Darüber
hinaus ist in jeder der an den Eingängen A1 und A2 auftre
tenden Nachrichtenzellen noch eine den jeweiligen Eingang
bzw. die mit diesem beispielsweise verbundene ATM-Teilnehmer
einrichtung bezeichnende Adresseninformation (Absenderadres
se) enthalten. Dafür ist bei dem vorliegenden Ausführungsbei
spiel, wie in Fig. 2 dargestellt, eine festgelegte Anzahl
von Bytes im Informationsteil der jeweiligen Nachrichtenzel
le reserviert. Eine solche Reservierung kann jedoch alter
nativ dazu auch in dem zugehörigen Zellenkopf vorgenommen
sein.
Die genannten Nachrichtenzellen werden von den Eingängen
A1 und A2 her der Koppelfeldeinrichtung SWA zugeführt. Dort
erfolgt dann eine Auswertung der den einzelnen Nachrichten
zellen zugehörigen Zellenköpfe, insbesondere der in diesen
jeweils enthaltenen logischen Kanalnummer. Da für die ange
nommene virtuelle Multicast-Verbindung ein einheitlicher
Übertragungsweg, nämlich zunächst zu der Koppelfeldeinrich
tung SWB hin, festgelegt ist, werden die Nachrichtenzellen
nach Maßgabe einer den genannten logischen Kanalnummern
zugeordneten, in der Koppelfeldeinrichtung SWA gespeicher
ten Wegeinformation nacheinander in Richtung zu der Koppel
feldeinrichtung SWB hin übertragen. Für die interne Übertra
gung innerhalb der Koppelfeldeinrichtung SWA wird dabei bei
dem vorliegenden Ausführungsbeispiel jeder der Nachrichten
zellen ein lediglich für die Koppelfeldeinrichtung SWA gül
tiger interner "Selfrouting"-Zellenkopf vorangestellt. Da
rüber hinaus wird, wie in Fig. 2 dargestellt, die in dem
ursprünglichen Zellenkopf enthaltene logische Kanalnummer
durch eine für die angenommenen beiden Nachrichtenzellen
ströme einheitlich für den Übertragungsweg zu der Koppel
feldeinrichtung SWB hin festgelegte neue logische Kanal
nummer LCNG ersetzt. Nach der Übertragung der so modi
fizierten Nachrichtenzellen innerhalb der Koppelfeldein
richtung SWA wird dann der diesen zunächst beigefügte in
terne Zellenkopf wieder entfernt, d. h. die Nachrichten
zellen werden mit dem ursprünglichen, eine neue einheit
liche logische Kanalnummer aufweisenden Zellenkopf zu der
Koppelfeldeinrichtung SWB hin übertragen.
In der Koppelfeldeinrichtung SWB erfolgt wiederum zunächst
eine Auswertung des zu den Nachrichtenzellen jeweils ge
hörenden Zellenkopfes, insbesondere der in diesem enthal
tenen logischen Kanalnummer LCNG. Für diese logische Ka
nalnummer ist in der Koppelfeldeinrichtung SWB eine Mar
kierung gesetzt, durch welche angezeigt ist, daß die un
ter dieser logischen Kanalnummer auftretenden Nach
richtenzellen einer virtuellen Multicast-Verbindung zuge
hörig sind. Auf diese Markierung hin werden zusätzlich
zu der logischen Kanalnummer die in den Nachrichtenzel
len enthaltenen, oben erwähnten Adresseninformationen aus
gewertet. Dabei sind für jede der bei dem angenommenen
Beispiel vorgesehenen beiden unterschiedlichen Adressenin
formationen Wegeinformationen in der Koppelfeldeinrichtung
SWB gespeichert, durch welche angegeben ist, in welche
Richtungen die mit der jeweiligen Adresseninformation
versehenen Nachrichtenzellen weiterzuleiten sind. Bei dem
angenommenen Beispiel sind also die über den Eingang Al
des Kommunikationssystems KS aufgenommenen Nachrichten
zellen an die Ausgänge B1 und B2 sowie an die Koppelfeld
einrichrichtung SWC weiterzuleiten. Demgegenüber hat für
die über den Eingang A2 aufgenommenen Nachrichtenzellen
eine Weiterleitung an den Ausgang B2 und die Koppelfeld
einrichtung SWC zu erfolgen. Eine diese unterschiedli
chen Weiterleitungen wiedergebende Routingtabelle ist in
Fig. 3 dargestellt. Entsprechend der Anzahl der der
jeweiligen Adresseninformation zugeordneten Wegeinforma
tionen werden die einzelnen Nachrichtenzellen jeweils ver
mehrfacht, d. h. aus jeder Nachrichtenzelle wird eine der
Anzahl der Wegeinformationen und damit der Empfänger ent
sprechende Anzahl identischer Nachrichtenzellen gebildet.
Diese identischen Nachrichtenzellen werden anschließend
nacheinander nach Maßgabe der unterschiedlichen Wegeinforma
tionen innerhalb der Koppelfeldeinrichtung SWB weitergelei
tet. Dafür wird jeder der identischen Nachrichtenzellen
ein der jeweiligen Wegeinformation entsprechender interner
"Selfrouting"-Zellenkopf vorangestellt, der nach Durchlauf
der Koppelfeldeinrichtung SWB wieder entfernt wird. Darü
ber hinaus wird die in dem ursprünglichen Zellenkopf der
jeweiligen Nachrichtenzelle enthaltene logische Kanalnum
mer LCNG durch eine für den nachfolgenden Übertragungsweg
maßgebende neue logische Kanalnummer ersetzt. Die zu der
Koppelfeldeinrichtung SWC weiterzuleitenden Nachrichten
zellen weisen dabei eine identische logische Kanalnummer
auf.
Die Koppelfeldeinrichtung SWC erhält durch die von der
Koppelfeldeinrichtung SWB vorgenommene Verteilung ledig
lich noch die an den Ausgang C1 weiterzuleitenden Nach
richtenzellen zugeführt. Durch Auswertung der in diesen
jeweils enthaltenen logischen Kanalnummer wird dabei wie
derum ein interner Zellenkopf bereitgestellt, der le
diglich für die Weiterleitung der Nachrichtenzellen inner
halb der Koppelfeldeinrichtung SWC diesen vorangestellt
und nach Durchlauf dieser Koppelfeldeinrichtung wieder
entfernt wird. Zusätzlich wird die in dem ursprünglichen
Zellenkopf enthaltene logische Kanalnummer durch eine für
den Ausgang C1 zu benutzende logische Kanalnummer ersetzt.
Für die zuvor erläuterten Übertragungsvorgänge in den Kop
pelfeldeinrichtungen SWA, SWB und SWC können in diesen
jeweils eingangs- und ausgangsseitig leitungsindividuelle
Behandlungseinrichtungen vorgesehen sein, um einerseits
die erläuterte Auswertung der in den Nachrichtenzellen je
weils enthaltenen logischen Kanalnummer und Bereitstellung
von internen Zellenköpfen vorzunehmen und andererseits die
den Nachrichtenzellen innerhalb der jeweiligen Koppelfeld
einrichtung vorangestellten internen Zellenköpfe wieder zu
entfernen. Die eingangsseitigen Behandlungseinrichtungen
enthalten dabei zweckmäßigerweise jeweils eine Speicheran
ordnung, deren einzelne Speicherzellen durch die in den
Nachrichtenzellen jeweils enthaltene logische Kanalnummer
individuell adressierbar sind und dabei eine die jeweilige
logische Kanalnummer ersetzende neue Kanalnummer sowie die
Wegeinformationen für die Weiterleitung der Nachrichten
zellen bereitstellen. Bei diesen Wegeinformationen kann es
sich um die zuvor erwähnten internen Zellenköpfe selbst
oder um Adressen handeln, unter welchen diese internen
Zellenköpfe beispielsweise in einer weiteren Speicheranord
nung gespeichert sind. Bei einer Koppelfeldeinrichtung,
wie der als Beispiel angenommenen Koppelfeldeinrichtung
SWB, in welcher eine Verteilung von Nachrichtenzellen auf
unterschiedliche Übertragungswege erfolgt, wird mit der in
einer Nachrichtenzelle enthaltenen logischen Kanalnummer
zunächst lediglich die Anfangsadresse der dieser zugeord
neten Speicherzelle angegeben. Nach Maßgabe der in der be
treffenden Nachrichtenzelle enthaltenen Adresseninforma
tion wird dann innerhalb der adressierten Speicherzelle
derjenige Bereich ausgewählt, in welchem die in Fig. 3
angegebenen, der Adresseninformation zugeordneten Wegein
formationen gespeichert sind.
Vorstehend wurde lediglich als Beispiel der Fall beschrie
ben, daß im Zuge einer virtuellen Multicast-Verbindung
über zwei Eingänge des Kommunikationssystems KS auftre
tende Nachrichtenzellenströme an drei Ausgänge zu über
tragen sind. Die vorliegende Erfindung ist jedoch immer
dann anwendbar, wenn eine virtuelle Multicast-Verbindung
innerhalb eines beliebigen Kommunikationssystems zwischen
einer beliebig festgelegten Anzahl von Eingängen einer
Koppelfeldeinrichtung und einer beliebigen, ggf. auf un
terschiedliche Koppelfeldeinrichtungen verteilten Anzahl
von Ausgängen verläuft und an den einzelnen Eingängen
der betreffenden Koppelfeldeinrichtung jeweils auftretende
Nachrichtenzellenströme an zumindest teilweise unterschied
liche Ausgänge zu übertragen sind. Darüber hinaus können
die zuvor erläuterten Steuerungsvorgänge in den einzelnen
Koppelfeldeinrichtungen auch derart modifiziert sein, daß
anstelle der Weiterleitung von Nachrichtenzellen mit Hilfe
von internen "Selfrouting"-Zellenköpfen von dem sogenann
ten Umwerteprinzip Gebrauch gemacht wird, nach welchem in
jeder Koppelstufe einer Koppelfeldeinrichtung nach Maßgabe
der in einer Nachrichtenzelle enthaltenen logischen
Kanalnummer eine den zu benutzenden Ausgang der jeweiligen
Koppelfeldstufe bezeichnende Wegeinformation sowie eine
für eine Weiterleitung über diesen Ausgang zu benutzende
neue logische Kanalnummer bereitgestellt werden. Mit der
Wegeinformation wird dabei die Koppelstufe entsprechend
eingestellt, während für die Weiterleitung der betreffen
den Nachrichtenzelle die bisherige logische Kanalnummer
durch die bereitgestellte logische Kanalnummer ersetzt
wird.
Claims (4)
1. Verfahren zum Übertragen von jeweils über einen Zellen
kopf sowie einen Informationsteil verfügenden Nachrichten
zellen im Zuge einer virtuellen Multicast-Verbindung
innerhalb eines nach einem asynchronen Transfermodus (ATM)
arbeitenden, eine Mehrzahl von Eingängen und Ausgängen
sowie miteinander verbundene Koppelfeldeinrichtungen (SWA,
. . , SWD) aufweisenden ATM-Kommunikationssystems (KS),
wobei die betreffende Multicast-Verbindung zwischen einer
festgelegten Gruppe von Eingängen einer der Koppelfeldein
richtungen (z. B. SWA) und einer ggf. auf verschiedene
Koppelfeldeinrichtungen verteilten Gruppe von Ausgängen
verläuft und an den einzelnen Eingängen der Gruppe von
Eingängen auftretende Nachrichtenzellenströme an zumindest
teilweise unterschiedliche Ausgänge der Gruppe von
Ausgängen zu übertragen sind,
wobei die zu der Multicast-Verbindung gehörenden Nachrich tenzellen jeweils durch eine der Multicast-Verbindung zugeordnete, in dem zugehörigen Zellenkopf übertragene Verbindungsinformation gekennzeichnet sind,
und wobei in jeder der in die Multicast-Verbindung einbezogenen Koppelfeldeinrichtungen wenigstens eine der betreffenden Verbindungsinformation zugeordnete Wegeinformation gespeichert ist, nach deren Maßgabe die mit der betreffenden Verbindungsinformation versehenen Nachrichtenzellen weitergeleitet werden, dadurch gekennzeichnet,
daß den Nachrichtenzellen des jeweiligen Nachrichtenzellen stromes jeweils eine deren Herkunft bezeichnende Adressen information beigefügt wird,
daß für sämtliche Nachrichtenzellenströme innerhalb des Kommunikationssystems (KS) ein einheitlicher Weg festge legt wird
und daß in wenigstens einer der in die Multicast-Verbin dung einbezogenen Koppelfeldeinrichtungen (z. B. SWB) unter der der Multicast-Verbindung zugeordneten Verbindungs information individuell für die verschiedenen, den Nach richtenzellen beigefügten Adresseninformationen jeweils eine Mehrzahl von Wegeinformationen gespeichert ist, nach deren Maßgabe die mit der jeweiligen Adresseninformation versehenen Nachrichtenzellen der Multicast-Verbindung wei tergeleitet werden.
wobei die zu der Multicast-Verbindung gehörenden Nachrich tenzellen jeweils durch eine der Multicast-Verbindung zugeordnete, in dem zugehörigen Zellenkopf übertragene Verbindungsinformation gekennzeichnet sind,
und wobei in jeder der in die Multicast-Verbindung einbezogenen Koppelfeldeinrichtungen wenigstens eine der betreffenden Verbindungsinformation zugeordnete Wegeinformation gespeichert ist, nach deren Maßgabe die mit der betreffenden Verbindungsinformation versehenen Nachrichtenzellen weitergeleitet werden, dadurch gekennzeichnet,
daß den Nachrichtenzellen des jeweiligen Nachrichtenzellen stromes jeweils eine deren Herkunft bezeichnende Adressen information beigefügt wird,
daß für sämtliche Nachrichtenzellenströme innerhalb des Kommunikationssystems (KS) ein einheitlicher Weg festge legt wird
und daß in wenigstens einer der in die Multicast-Verbin dung einbezogenen Koppelfeldeinrichtungen (z. B. SWB) unter der der Multicast-Verbindung zugeordneten Verbindungs information individuell für die verschiedenen, den Nach richtenzellen beigefügten Adresseninformationen jeweils eine Mehrzahl von Wegeinformationen gespeichert ist, nach deren Maßgabe die mit der jeweiligen Adresseninformation versehenen Nachrichtenzellen der Multicast-Verbindung wei tergeleitet werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die in den Zellenköpfen der Nachrichtenzellen jeweils enthaltene Verbindungsinformation für die Übertragung von Nachrichtenzellen innerhalb des Kommunikationssystems (KS) von Koppelfeldeinrichtung zu Koppelfeldeinrichtung einheit lich festgelegt wird,
daß von der jeweiligen Koppelfeldeinrichtung (SWA, . . . , SWC) bei Auftreten einer Nachrichtenzelle der Multicast- Verbindung nach Maßgabe der in der betreffenden Nachrich tenzelle enthaltenen Verbindungsinformation bzw. der zu sammen mit dieser übertragenen Adresseninformation eine der Anzahl der dieser Verbindungsinformation bzw. Adres seninformation zugeordneten Wegeinformationen entspre chende Anzahl von internen Zellenköpfen bereitgestellt wird,
daß aus der jeweiligen Nachrichtenzelle eine der Anzahl der Zellenköpfe entsprechende Anzahl identischer Nach richtenzellen gebildet und jeder dieser identischen Nachrichtenzellen für eine Weiterleitung innerhalb der jeweiligen Koppelfeldeinrichtung einer der Zellenköpfe vorangestellt wird,
daß vor einer solchen Weiterleitung die in dem ursprüng lichen Zellenkopf enthaltene Verbindungsinformation durch eine für den jeweils nachfolgenden Verbindungsabschnitt innerhalb des Kommunikationssystems maßgebende Verbindungs information ersetzt wird,
und daß nach einem erfolgten Weiterleiten einer Nachrichten zelle innerhalb der jeweiligen Koppelfeldeinrichtung der dieser Nachrichtenzelle zunächst beigefügte interne Zellenkopf wieder entfernt wird.
daß die in den Zellenköpfen der Nachrichtenzellen jeweils enthaltene Verbindungsinformation für die Übertragung von Nachrichtenzellen innerhalb des Kommunikationssystems (KS) von Koppelfeldeinrichtung zu Koppelfeldeinrichtung einheit lich festgelegt wird,
daß von der jeweiligen Koppelfeldeinrichtung (SWA, . . . , SWC) bei Auftreten einer Nachrichtenzelle der Multicast- Verbindung nach Maßgabe der in der betreffenden Nachrich tenzelle enthaltenen Verbindungsinformation bzw. der zu sammen mit dieser übertragenen Adresseninformation eine der Anzahl der dieser Verbindungsinformation bzw. Adres seninformation zugeordneten Wegeinformationen entspre chende Anzahl von internen Zellenköpfen bereitgestellt wird,
daß aus der jeweiligen Nachrichtenzelle eine der Anzahl der Zellenköpfe entsprechende Anzahl identischer Nach richtenzellen gebildet und jeder dieser identischen Nachrichtenzellen für eine Weiterleitung innerhalb der jeweiligen Koppelfeldeinrichtung einer der Zellenköpfe vorangestellt wird,
daß vor einer solchen Weiterleitung die in dem ursprüng lichen Zellenkopf enthaltene Verbindungsinformation durch eine für den jeweils nachfolgenden Verbindungsabschnitt innerhalb des Kommunikationssystems maßgebende Verbindungs information ersetzt wird,
und daß nach einem erfolgten Weiterleiten einer Nachrichten zelle innerhalb der jeweiligen Koppelfeldeinrichtung der dieser Nachrichtenzelle zunächst beigefügte interne Zellenkopf wieder entfernt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die den Nachrichtenzellen jeweils beigefügte Adressen
information in dem Informationsteil der jeweiligen Nach
richtenzelle übertragen wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die den Nachrichtenzellen jeweils beigefügte Adressen
information in dem Zellenkopf der jeweiligen Nachrichten
zelle übertragen wird.
Priority Applications (1)
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1993
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