DE4321068A1 - Drucksensor - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Druck
sensor, und insbesondere auf einen Drucksensor mit einem
Fühlerelement, einen mit einem Druckeinlaß kommunizieren
den, sich vom Fühlerelement her erstreckenden Druckleiter,
einem das Fühlerelement und ein Ende des Druckleiters be
herbergenden Gehäuse, und mit Vergußmaterial wie Harz, das
in das Gehäuse zum Abschirmen des Fühlerelements und des
Druckleiters eingefüllt ist. Die vorliegende Erfindung be
zieht sich darüber hinaus auf eine Drucksensoranordnung,
die das Eindringen von Wasser wirksam verhindern kann.
Fig. 9 zeigt ein Beispiel eines herkömmlichen Drucksen
sors.
Der herkömmliche Drucksensor hat ein Gehäuse 1, das aus
Harz bzw. Plastik hergestellt ist und eine untere Öffnung
13 aufweist. Eine dicke Seitenwand des Gehäuses 1 bildet
eine Verbindungsvorrichtung bzw. Anschlußklemme 11.
Anschlußstifte 12 (von denen lediglich einer gezeigt ist)
sind durch die Anschlußklemme 11 hindurch eingebettet. Das
Gehäuse 1 beherbergt ein Druckfühlerelement 2, das einen
bekannten Halbleitersensor beinhaltet. Das Fühlerelement 2
weist einen unteren Metallbehälter bzw. -kasten 23 mit ei
ner Einfassung bzw. Schulter auf. Die Einfassung ist
gegenüber einer auf der inneren Wand des Gehäuses 1
ausgebildeten Stufe positioniert, um das Fühlerelement 2 in
das Gehäuse 1 einzusetzen. Im Gehäuse 1 ist um das Fühlere
lement 2 herum ein vorgegebener Raum bzw. freier Raum defi
niert.
Ein rohrförmiger Druckleiter 4 weist einen inneren
Druckpfad 41 auf. Ein Ende des Druckleiters 4 ist in die
Öffnung 13 des Gehäuses 1 in der Weise eingefügt, daß eine
obere Öffnung des Druckpfads 41 luftdicht mit einem
Druckeinlaß 22, der sich vom Zentrum des Bodens des
Metallbehälters 23 des Fühlerelements 2 her erstreckt, in
Eingriff steht.
Der Druckleiter 4 weist einen Flansch 42 mit einer vor
gegebenen Dicke auf, der die Öffnung 13 des Gehäuses 1 be
deckt. Im Flansch 42 ist ein Metall-Leiterrahmen 14 einge
bettet. Der Flansch 42 weist Schlitze bzw. Kerben und Lö
cher auf, um den Leiterrahmen 14 freizulegen. Die freige
legten Bereiche des Leiterrahmens 14 sind mit den inneren
Enden von vorgegebenen Anschlußstiften 12 sowie vorgegebe
nen Ausgangsanschlüssen 21 verbunden, die aus dem Metallbe
hälter 23 hervorstehen, um auf diese Weise die Anschluß
stifte 12 elektrisch mit den Ausgangsanschlüssen 21 zu ver
binden.
Ein zum Absorbieren bzw. Unterdrücken von Zündungsstö
rungen dienender Chip-Kondensator 24 ist an einem geeigne
ten Ort mit dem Leiterrahmen 14 verbunden. Ein Durchgangs
kondensator 25 zum Unterdrücken elektromagnetischer
Störungen ist um jeden der Ausgangsanschlüsse 21 herum an
geordnet.
Vergußmaterial 5 wie Harz bzw. Plastik ist in die Frei
räume im Gehäuse 1 eingespritzt, um das Fühlerelement 2 und
den Flansch 42 des Druckleiters 4 zu bedecken und zu
schützen.
Die jeweiligen Wärmeausdehnungs-Koeffizienten des Ver
gußmaterials 5, des Gehäuses 1 sowie des Rohrs bzw. Druck
leiters 4 weichen gewöhnlich von einander ab. Wenn der
Drucksensor beispielsweise für eine lange Zeitdauer in ei
nem Motorraum verwendet wird, in dem sich die Umgebungstem
peraturen drastisch ändern, kann das Vergußmaterial 5 den
Druckleiter 4 insbesondere an einem Kontakt A abmanteln
bzw. freilegen. Daraufhin durchdringt Wasser den Kontakt A
und erreicht einen Übergang zwischen dem Leiterrahmen 14
und dem Chip-Kondensator 24. Hierdurch wird ein Abwandern
bzw. Ausscheiden einer Silberpaste hervorgerufen, wodurch
die Ausgangsanschlüsse 21 kurzgeschlossen werden und das
Sensor-Ausgangssignal verschlechtert wird.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen
Drucksensor der gattungsgemäßen Art derart weiterzubilden,
daß das Eindringen von Wasser zum Sensorelement selbst dann
verhindert werden kann, wenn sich Vergußmaterial abschält.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den im Anspruch
1 bzw. 7 bzw. 10 angegebenen Maßnahmen gelöst.
Der erfindungsgemäße Drucksensor macht demzufolge im
wesentlichen Gebrauch von einem Gehäuse mit einer Öffnung;
einem im Gehäuse angeordneten Druckfühler mit einem
hervorstehenden Druckeinlaß; einem einen Druckpfad und ei
nen Flansch aufweisenden Druckleiter, bei dem der Flansch
in die Öffnung des Gehäuses unter luftdichter Verbindung
des Druckpfads mit dem Einlaß des Fühlerelements eingefügt
ist; sowie von einem Vergußmaterial wie z. B. Harz, das in
das Gehäuse eingespritzt ist. Das Fühlerelement ist vom
Flansch des Druckleiters beabstandet, um zwischen diesen
einen Freiraum zu bilden. Dieser Freiraum ist mit dem Ver
gußmaterial gefüllt.
Die Erfindung wird nahestehend anhand der Beschreibung
von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeich
nung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 anhand eines Querschnitts die grundsätzliche An
ordnung eines erfindungsgemäßen Drucksensors;
Fig. 2 anhand eines Querschnitts ein erstes Ausführungs
beispiel des erfindungsgemäßen Drucksensors;
Fig. 3 anhand eines Querschnitts ein zweites Ausfüh
rungsbeispiel des erfindungsgemäßen Drucksensors;
Fig. 4 eine Draufsicht auf eine Endfläche eines
Druckleiters des in Fig. 3 gezeigten Drucksensors;
Fig. 5 eine Darstellung zur Erläuterung des erfindungs
gemäßen Einspritzvorgangs von Vergußmaterials;
Fig. 6 ein einen erfindungsgemäßen Endgasungseffekt er
läuternder Schnitt,
Fig. 7 anhand einer perspektivischen Darstellung eine
Endfläche des in Fig. 4 gezeigten Druckleiters;
Fig. 8 anhand einer Explosionszeichnung den Montagevor
gang des erfindungsgemäßen Drucksensors; und
Fig. 9 anhand eines Querschnitts einen herkömmlichen
Drucksensors.
In Fig. 1 ist die grundsätzliche Struktur bzw. Anordnung
des erfindungsgemäßen Drucksensors gezeigt. Dieser Druck
sensor weist ein Gehäuse 1 mit einer Öffnung 13 auf. Das
Gehäuse 1 beherbergt ein Druckfühlerelement 2 mit einem
hervorstehenden Druckeinlaß 22. Ein Druckleiter 4 bzw. eine
Druckführungsvorrichtung weist einen Druckpfad 41 und einen
Flansch 44 auf. Der Flansch 44 ist luftdicht in die Öffnung
13 eingepaßt, wobei der Druckpfad 41 luftdicht mit dem Ein
laß 22 verbunden ist. Vergußmaterial 5 wie z. B. Harz bzw.
Kunststoff ist in das Gehäuse 1 injiziert bzw. einge
spritzt. Das Fühlerelement 2 ist vom Flansch 44 beabstan
det, um zwischen beiden eine Aussparung bzw. einen Freiraum
61 zu bilden. Der Freiraum 61 ist mit dem Vergußmaterial 5
gefüllt.
Das Vergußmaterial 5 kann aufgrund von Unterschieden in
den jeweiligen Wärmeausdehnungs-Koeffizienten das Gehäuse 1
oder den Druckleiter 4 abschälen bzw. wegdrücken. Falls
dies passiert, kann Wasser den abgeschälten Teil durchdrin
gen. Erfindungsgemäß ist das Fühlerelement 2 folglich vom
Druckleiter 4 getrennt.
Das Gehäuse 1 besteht aus Harz bzw. Kunststoff. Eine
dicke Seitenwand des Gehäuses 1 bildet eine Anschlußklemme
11. Die Anschlußklemme 11 weist eingebettete Anschlußstifte
12 (von denen lediglich eine gezeigt ist), die die An
schlußklemme 11 passieren.
Das Fühlerelement 2 beinhaltet einen bekannten Halblei
tersensor.
Eine Verdrahtungsplatte bzw. Platine 3 ist aus Harz
bzw. Kunststoff hergestellt und hat eine vorbestimmte
Dicke. Die Platte 3 ist oberhalb des Fühlerelements 2 in
der Öffnung 13 des Gehäuses 1 angeordnet. In der Platte ist
ein (nicht gezeigter) Leiterrahmen eingebettet. Die Platte
3 weist Schlitze und Löcher auf, um den Leiterrahmen
freizulegen. Die freigelegten Bereiche des Leiterrahmens
sind mit den inneren Enden von vorgegebenen Anschlußstiften
12 sowie mit vorgegebenen Ausgangsanschlüssen verbunden,
die aus einem Metallgehäuse bzw. -behälter des Fühlerele
ments 2 herausragen, um auf diese Weise die Anschlußstifte
12 mit den Ausgangsanschlüssen elektrisch zu verbinden.
Der Flansch 44 des Druckleiters 4 ist oberhalb der Ver
drahtungsplatte 3 in der Öffnung 13 des Gehäuses 1 angeord
net. Die Peripherie bzw. der Umfangsbereich des Flansches
44 befindet sich in der Nähe der inneren Wand der Öffnung
13. Der vom Fühlerelement 2 hervorspringende Einlaß 22 ver
läuft durch die Verdrahtungsplatte 3 und steht mit dem
Druckpfad 41 des Druckleiters 4 über einen O-Ring 43
luftdicht in Eingriff. Durch diese Anordnung wird externer
Druck auf sichere Weise durch den Druckpfad 41 zu dem im
Fühlerelement 2 angeordneten Halbleiter-Drucksensor hinauf
geleitet, der den Druck erfaßt.
Das Vergußmaterial 5 versiegelt bzw. dichtet ab und
schützt das Fühlerelement 2, die Verdrahtungsplatte 3, den
Flansch 44 des Druckleiters 4 und den O-Ring 43.
Um den Freiraum 61 zu befestigen bzw. auszubilden, kön
nen auf einer der gegenüberliegenden Flächen des Fühlerele
ments 2 und des Flansches 44 Abstandshalter 62 angeordnet
werden.
Fig. 2 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel des erfin
dungsgemäßen Drucksensors.
Der Drucksensor weist demnach ein Gehäuse 1 mit einer
Seitenwand 11 und einer Öffnung 13 auf. Die Seitenwand 11
dient als Anschlußklemme und weist Anschlußstifte 12 auf.
Die Öffnung 13 nimmt eine Verdrahtungsplatte 3 mit einem
Leiterrahmen 14 auf. Über den Leiterrahmen 14 sind be
stimmte Ausgangsanschlüsse 21 des Fühlerelements 2 elek
trisch mit den Enden von vorgegebenen Anschlußstiften 12
verbunden.
Der Drucksensor weist weiterhin einen Druckleiter 4 mit
einem Druckpfad 41 und einem Flansch 44 auf. Der Flansch 44
ist in die Öffnung 13 des Gehäuses 1 eingefügt. Der Druck
pfad 41 ist luftdicht mit einem Druckeinlaß 22 verbunden,
der vom Fühlerelement 2 hervorragt. Der Einlaß 22 erstreckt
sich durch die Verdrahtungsplatte 3. Die Verdrahtungsplatte
3 ist von einer Endfläche 4a des Flansches 44 beabstandet,
um zwischen diesen einen Freiraum 61 zu bilden.
Vergußmaterial 5 wie z. B. Harz bzw. Kunststoff füllt
die Räume um das Fühlerelement 2, die Verdrahtungsplatte 3
und den Flansch 44 des Druckleiters 4 herum im Gehäuse 1
auf.
Wenn das Vergußmaterial 5 den Flansch 44 des Drucklei
ters 4 abschält bzw. wegdrückt, kann Wasser aufgrund der
Kapillarwirkung entlang der Oberfläche des Druckleiters 4
den abgeschälten Teil durchdringen und die Endfläche 4a des
Flansches 44 erreichen. Die Endfläche 4a ist jedoch von der
Verdrahtungsplatte 3 beabstandet, so daß das Wasser niemals
die Platte 3 erreicht. Der in der Verdrahtungsplatte 3 ein
gebettete Leiterrahmen 14 bleibt folglich frei von Wasser
bzw. trocken so daß keine Migration bzw. kein Kriechstrom
auftreten kann.
Gemäß vorstehender Erläuterung beherbergt das Gehäuse 1
das Fühlerelement 2. Die Verdrahtungsplatte 3 ist in der
Öffnung 13 des Gehäuses 1 angeordnet. Die Platte 3 besteht
aus Harz bzw. Kunststoff und hat eine vorgegebene Dicke.
Der Durchmesser der Platte 3 ist geringfügig kleiner als
der der Öffnung 13. Der in der Platte 3 eingebettete
Leiterrahmen 14 hat eine vorgegebene Gestalt. Die Platte 3
weist Schlitze bzw. Ausnehmungen und Löcher an geeigneten
Orten auf, um den Leiterrahmen 14 freizulegen. Die freige
legten Bereiche sind mit den vom Metallgehäuse 23 des Füh
lerelements 2 hervorragenden Ausgangsanschlüssen 21 und mit
den inneren Enden der Anschlußstifte 12 elektrisch verbun
den. Einer der freigelegten Bereiche ist mittels einer Sil
berpaste mit einem Chip-Kondensator 24 verbunden.
Der Flansch 44 des Druckleiters 4 ist unterhalb der
Verdrahtungsplatte 3 in der Öffnung 13 des Gehäuses 1 ange
ordnet. Die Peripherie bzw. der Umfangsbereich des Flan
sches 44 befindet sich in der Nähe der inneren Wand der
Öffnung 13 und die Endfläche 4a des Flansches 44 liegt der
Platte 3 unter Zwischenschaltung des Freiraums 61 gegen
über.
Der Einlaß 22 erstreckt sich vom Metallgehäuse 23 des
Fühlerelements 2 und verläuft durch die Verdrahtungsplatte
3. Der Einlaß 22 ist luftdicht mit einer oberen Öffnung des
Druckpfads 41 des Druckleiters 4 über einen O-Ring 43 ver
bunden.
Das Vergußmaterial 5 füllt die Räume um das Fühlerele
ment 2, die Verdrahtungsplatte 3 und des Flansch 44 des
Druckleiters 4 herum im Gehäuse 1 auf, um diese Komponenten
zu schützen.
Das Vergußmaterial 5 und der Druckleiter 4 haben unter
schiedliche Wärmeausdehnungs-Koeffizienten, so daß das Ver
gußmaterial 5 den Druckleiter 4 beispielsweise an einem
Teil A abschälen kann, wenn sich die Umgebungstemperatur
ändert und eine entsprechende thermische Spannung hervor
ruft. Daraufhin kann Wasser zum Teil A vordringen. Aufgrund
der Kapillarwirkung breitet sich das Wasser entlang der
Oberfläche des Druckleiters 4 aus und erreicht die Endflä
che 4a des Flansches 44. Selbst wenn das passiert, kann das
Wasser auf der Endfläche 4a niemals die Verdrahtungsplatte
3 erreichen, da diese von der Endfläche 4a durch das in den
Freiraum 61 eingefüllte Vergußmaterial 5 getrennt ist.
Folglich tritt an einem Übergang des Chip-Kondensators 24
kein Kriechstrom auf.
Das Vergußmaterial 5 kann auch die innere Wand des Ge
häuses 1 an einem Teil B abschälen bzw. wegdrücken, so daß
Wasser zum Teil B gelangen kann. Dieses Wasser wird jedoch
über die Peripherie des Flansches 44 zu der Endfläche 4a
geleitet. Dieses Wasser kann daher die Verdrahtungsplatte 3
nicht erreichen.
Der Druckleiter 4 weist eine Stufe 4b auf, um dadurch
die äußere Wand des Druckpfads 41 an seiner Basis dicker zu
machen als der äußere Durchmesser eines Schlauchs 6. Die
Stufe 4b bildet eine Ecke C, die an einem Spalt zwischen
dem Schlauch 6 und dem Drucksensor Wassertropfen ansammeln
kann. Aufgrund der Ecke C kann Wasser nicht leicht den Teil
A durchdringen, bei dem das Vergußmaterial 5 den Drucklei
ter 4 abschälen kann. Diese Anordnung verbessert daher die
Zuverlässigkeit dem Drucksensors.
Falls vorauszusehen ist, daß selbst dann keine ersten
Probleme auftreten, wenn das Vergußmaterial 5 die innere
Wand des Gehäuses 1 abschält, muß der Flansch 44 des
Druckleiters 4 nicht unbedingt so breit sein, daß er die
innere Wand des Gehäuses 1 erreicht.
Gemäß vorstehender Beschreibung wird erfindungsgemäß
einfach die den Leiterrahmen 14 beinhaltende Verdrahtungs
platte 3 vom Flansch 44 des Druckleiters 4 getrennt bzw.
beabstandet, so daß selbst dann, wenn das Vergußmaterial 5
das Gehäuse 1 und den Druckleiter 4 abschält, jegliches
Wasser das die abgeschälten Teile durchdringen kann, die
Verdrahtungsplatte 3 nicht erreicht und folglich keinen
Kriechstrom hervorruft.
Wenn das Vergußmaterial 5 über die Öffnung 13 in das
Gehäuse 1 injiziert bzw. eingebracht wird, entweichen im
Gehäuse 1 befindliche Luft sowie vom Vergußmaterial 5 er
zeugte reaktionsfähige Gase über die Öffnung 13 aus dem Ge
häuse 1. Von diesem Zeitpunkt an blockiert der Flansch 44
des Druckleiters 4 die ausströmenden Gase. Als Folge davon
verbleiben Gase insbesondere in demjenigen Vergußmaterial
5, das in den Freiraum 61 zwischen dem Flansch 44 und der
Verdrahtungsplatte 3 eingefüllt ist.
Diese verbleibenden Gase verschlechtern das Dichtvermö
gen des O-Rings 43 oder bewirken, daß Wasser aufgrund ther
mischer Spannung zurückbleibt. Darüber hinaus vergrößern
die Gase die zum Einbringen des Vergußmaterials 5 benötigte
Zeit und ändern während der Herstellung die zugeführte
Menge des Vergußmaterials 5.
Bei einem weiteren, in den Fig. 3 und 4 näher gezeigten
Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Drucksensors wird
demgegenüber erreicht, daß beim Einbringen des Vergußmate
rials kein Gas im Innenraum zurückbleibt.
Der Drucksensor dieses Ausführungsbeispiels weist gemäß
Fig. 3 eine Öffnung 13 auf. Das Gehäuse 1 beherbergt ein
Druckfühlerelement 2 mit einem Druckeinlaß 22. Ein Druck
leiter 4 weist einen Druckpfad 41 und einen Flansch 44 auf.
Der Flansch 44 ist in die Öffnung 13 des Gehäuses 1
eingefügt und der Druckpfad 41 ist mit dem Einlaß 22 des
Fühlerelements 2 luftdicht verbunden. Die Größe des
Flansches 44 entspricht im wesentlichen der der Öffnung 13.
Vergußmaterial 5 wird in das Gehäuse 1 eingebracht bzw.
eingespritzt.
Am Umfangs- bzw. Peripheriebereich des Flansches 44 des
Druckleiters 4 sind Durchgangslöcher 53 ausgebildet. Dieje
nige Endfläche des Flansches 44, die dem Fühlerelement 2
gegenüberliegt, ist eine kegelförmige bzw. konisch zulau
fende Fläche 42. Die konisch zulaufende Fläche 42 erhebt
sich von ihrem Umfangsbereich, wo die Durchgangslöcher 43
ausgebildet sind, hin zu ihrem Zentrum, wo eine Öffnung des
Druckpfads 41 mit den vom Fühlerelement 2 hervorstehenden
Einlaß 22 in Eingriff steht. Das heißt, die konisch zulau
fende Fläche 42 nähert sich dem Fühlerelement 2, während
sie vom Umfangsbereich zum Zentrum hin ansteigt.
Wenn das Vergußmaterial 5 nach dem Einsetzen des Fühle
relements 2 und des Flansches 44 des Druckleiters 4 in das
Gehäuse 1 eingebracht wird, werden die Luft in den Räumen
um die im Gehäuse 1 befindlichen Komponenten herum und die
vom Vergußmaterial 5 erzeugten reaktionsfähigen Gase
entlang der konisch zulaufenden Fläche 42 in die Durch
gangslöcher 53 geleitet, aus denen sie nach außen abgeführt
werden.
Auf diese Weise wird mit dieser Anordnung das Problem
der im Gehäuse 1 zurückbleibenden Gase gelöst, wenn das
Vergußmaterial 5 in das Gehäuse 1 eingebracht wird.
Das heißt, dieses Ausführungsbeispiel der Erfindung ist
dadurch gekennzeichnet, daß eine der gegenüberliegenden
Endflächen des Fühlerelements 2 und des Flansches 44
konisch zuläuft und daß zumindest ein Durchgangsloch 53 am
Umfangsbereich des Flansches 44 ausgebildet ist.
Die Endfläche des Flansches 44 des Druckleiters 4 kann
Vertiefungen bzw. Ausnehmungen 54 aufweisen, die den
Druckpfad 41 mit den Durchgangslöchern 53 verbinden.
Das Gehäuse 1 weist eine Anschlußklemme 11 auf. Der
Freiraum 61 ist zwischen dem Fühlerelement 2 und dem
Flansch 44 des Druckleiters 4 definiert. Eine Verdrahtungs
platte 3 ist im Freiraum 61 angeordnet. Die Platte 3
verbindet Ausgangsanschlüsse des Fühlerelements 2 elek
trisch mit Anschlußstiften der Anschlußklemme 11.
Wenn das Vergußmaterial 5 in das Gehäuse gemäß der Dar
stellung in Fig. 5 eingebracht wird, bewegen sich die in den
Räumen um die Komponenten im Gehäuse 1 herum befindliche
Luft und vom Vergußmaterial 5 erzeugte reaktionsfähige Gase
sanft entlang der konisch zulauf enden Fläche 42 zu den Lö
chern 53 hin und entweichen aus den Löchern 53 nach außen,
wie diese in Fig. 6 gezeigt ist.
Gemäß Fig. 7 erstreckt sich die konisch zulaufende Flä
che 42 des Druckleiters 4 von den peripheren Durchgangslö
chern 43 hinauf zu einer zentralen Ausnehmung 45 zur
Aufnahme des O-Rings 43. Wenn der Flansch 44 des Drucklei
ters 4 im Gehäuse 1 zusammengebaut und das Vergußmaterial 5
in das Gehäuse 1 eingebracht wird, ist die konisch zusam
menlaufende Fläche 42 des Flansches 44 gemäß der Darstel
lung in Fig. 6 nach unten orientiert. Folglich entweichen
die vom Vergußmaterial 5 erzeugten, im Freiraum 61 befind
lichen reaktionsfähigen Gase durch die Löcher 53 sanft aus
dem Gehäuse 1. Gleichzeitig werden Gase, die in der
Ausnehmung 45 für den O-Ring 43 angesammelt sind, entlang
der Vertiefungen 54 auf der konisch zulaufenden Fläche 42
geleitet und über die Löcher 53 nach außen abgeführt.
Wie bereits erläutert weist der Druckleiter 4 gemäß
Fig. 3 eine Stufe 46 auf, um den Durchmesser der Basis des
Druckleiters 4 auf einen Durchmesser zu erweitern, der grö
ßer als der eines (nicht gezeigten), mit dem Druckleiter 4
verbundenen Schlauchs ist. Die Stufe 46 bildet eine Ecke,
die an einem Spalt zwischen dem Schlauch und dem Drucksen
sor Wassertropfen ansammeln kann. Aufgrund dieser Ecke kann
Wasser nicht ohne weiteres einen Teil bzw. Bereich durch
dringen, bei dem das Vergußmaterial 5 den Druckleiter 4 ab
schälen kann.
Nachfolgend wird unter Bezugnahme auf Fig. 8 der Monta
gevorgang des in Fig. 3 gezeigten Drucksensors näher
beschrieben.
Die Öffnung 13 des Gehäuses 1 ist nach oben orientiert.
Das Fühlerelement 2 und die Verdrahtungsplatte 3 werden in
das Gehäuse 1 eingesetzt. Die Leiterstifte 21, die sich je
weils vom Metallgehäuse des Fühlerelements 2 durch einen
Durchgangskondensator erstrecken, werden mit dem in der
Verdrahtungsplatte 3 eingebetteten Leiterrahmen 31 ver
stemmt bzw. abgedichtet. Die Anschlußstifte 12 des Gehäuses
1 werden ebenfalls mit dem Leiterrahmen 31 verstemmt bzw.
abgedichtet. Die verstemmten Teile werden durch Schweißen
oder Löten elektrisch leitend gemacht. Der O-Ring 43 wird
in die im Druckleiter 4 ausgebildete Ausnehmung 45 einge
setzt. Der vom Fühlerelement 2 hervorragende Druckeinlaß 22
wird über den O-Ring 43 mit dem Druckleiter 4 in Eingriff
gebracht. Für den Flansch 44 des Druckleiters 4 können Ab
standshalter 62 vorgesehen werden. Der Flansch 44 weist die
konisch zulaufende Fläche 42, die Entgasungslöcher 43 und
die Gasführungs-Vertiefungen 54 auf.
Nach Montage dieser Komponenten wird gemäß der Darstel
lung in Fig. 5 eine Einspritzdüse 60 über eines der Entga
sungslöcher 53 in das Gehäuse 1 eingeführt und das Verguß
material 5 wird eingespritzt und gehärtet. Das Einspritzen
wird unter Atmosphäre-Druck oder einem negativen Druck
durchgeführt. In jedem Fall führen die konisch zulaufende
Fläche 42, die Entgasungslöcher 53 und die Gasführungs-Ver
tiefungen 54 zu den vorstehend genannten Wirkungen.
Gemäß vorstehender Beschreibung sind die Verdrahtungs
platte 3 und der Druckleiter 4 des erfindungsgemäßen
Drucksensors voneinander getrennt bzw. beabstandet, so daß
im Gehäuse 1 befindliche Luft sowie Gase im Vergußmaterial
5 auf einfache Weise entgast bzw. nach außen geführt
werden. Als Folge davon ist eine für den Drucksensor dieses
Ausführungsbeispiels erforderliche Zeit zum Einspritzen von
Harz bzw. Kunststoff ungefähr um 20% kürzer als bei dem in
Fig. 1 gezeigten Drucksensor.
Bei dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel
sind die Verdrahtungsplatte 3 und der Druckleiter 4
getrennte Teile. Die vorliegende Erfindung gestattet es je
doch, diese in eine einzige Struktur bzw. ein einziges Ge
bilde zu integrieren, wenn die Größe eines Flansches der in
die Öffnung des Gehäuses 1 einzufügenden Struktur annähernd
gleich der Größe der Öffnung ist und falls die Struktur es
erlaubt, Vergußmaterial in sie einzuspritzen, nachdem die
Struktur im Gehäuse montiert ist.
Um zu verhindern, daß der O-Ring 43 aufgrund eines
durch den Druckpfad 41 gelangenden hohen Drucks zum
Fühlerelement 2 hin verrutscht, kann der O-Ring 43 mit ei
ner Metall- oder Harz- bzw. Kunststoffmuffe versehen und an
der Ausnehmung 45 befestigt werden.
Die konisch zulaufende Endfläche 42 des Flansches 44
des Druckleiters 4 kann jede Form haben, falls diese Form
geeignet ist, Gase sanft entlang der Fläche 42 zu den durch
den Flansch 44 ausgebildeten Entgasungslöchern 53 hin zu
leiten.
Claims (10)
1. Drucksensor, mit:
einem Gehäuse (1) mit einer Öffnung (13);
einem im Gehäuse (1) angeordneten Druckfühlerelement (2) mit einem Druckeinlaß (22);
einem Druckleiter (4) mit einem Druckpfad (41) und einem Flansch (44), der unter luftdichter Verbindung des Druck pfads mit dem Einlaß des Fühlerelements luftdicht in die Öffnung des Gehäuses eingepaßt ist; und
einem in das Gehäuse eingebrachten Vergußmaterial (5); dadurch gekennzeichnet, daß das Fühlerelement (2) vom Flansch (44) des Druckpfads (4) geeignet beabstandet ist, um zwischen diesen einen Freiraum (61) zu bilden, der mit dem Vergußmaterial (5) gefüllt ist.
einem Gehäuse (1) mit einer Öffnung (13);
einem im Gehäuse (1) angeordneten Druckfühlerelement (2) mit einem Druckeinlaß (22);
einem Druckleiter (4) mit einem Druckpfad (41) und einem Flansch (44), der unter luftdichter Verbindung des Druck pfads mit dem Einlaß des Fühlerelements luftdicht in die Öffnung des Gehäuses eingepaßt ist; und
einem in das Gehäuse eingebrachten Vergußmaterial (5); dadurch gekennzeichnet, daß das Fühlerelement (2) vom Flansch (44) des Druckpfads (4) geeignet beabstandet ist, um zwischen diesen einen Freiraum (61) zu bilden, der mit dem Vergußmaterial (5) gefüllt ist.
2. Drucksensor nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine
zwischen dem Fühlerelement (2) und dem Flansch (44) des
Druckleiters (4) angeordnete Verdrahtungsplatte (3).
3. Drucksensor nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch
zwischen dem Fühlerelement (2) und dem Flansch (44) des
Druckleiters (4) angeordnete Abstandshalter (62).
4. Drucksensor nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß mindestens eine der gegenüberliegenden
Endflächen (42) des Fühlerelements (2) und des Flansches
(44) konisch zuläuft.
5. Drucksensor nach einem der Ansprüche 1 bis 4, ge
kennzeichnet durch mindestens ein am Umfangsbereich des
Flansches (44) des Druckleiters (4) ausgebildetes Durch
gangsloch (53).
6. Drucksensor nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch am
Flansch (44) des Druckleiters (4) ausgebildete Vertiefungen
(54) zur Verbindung der Durchgangslöcher (53) mit dem Zen
trum des Flansches (44).
7. Drucksensor mit:
einem eine Öffnung (13) aufweisenden Gehäuse (1);
einem im Gehäuse (1) angeordneten Druckfühlerelement (2) mit einem Druckeinlaß (22);
einem Druckleiter (4) mit einem Druckpfad (41) und einem Flansch (44), der unter luftdichter Verbindung eines Endes des Druckpfads (41) mit dem Einlaß (22) des Fühlerelements (2) an die Öffnung (13) des Gehäuses (1) angepaßt ist;
einem in das Gehäuse (1) eingebrachten Vergußmaterial (5); dadurch gekennzeichnet, daß
am Umfangsbereich des Flansches (44) des Druckleiters (4) Durchgangslöcher (53) ausgebildet sind; und daß
eine konisch zulaufende Endfläche (42) des Flansches (44) des Druckleiters (4) dem Fühlerelement (2) gegenüberliegt, wobei die konisch zulaufende Endfläche (42) von den Durch gangslöchern (53) zu der Verbindung zwischen dem Druckpfad (41) des Druckleiters (4) und dem Einlaß (22) des Fühlere lements (2) hin derart ansteigt, daß sich die konisch zu laufende Endfläche (42) dem Fühlerelement (2) annähert.
einem eine Öffnung (13) aufweisenden Gehäuse (1);
einem im Gehäuse (1) angeordneten Druckfühlerelement (2) mit einem Druckeinlaß (22);
einem Druckleiter (4) mit einem Druckpfad (41) und einem Flansch (44), der unter luftdichter Verbindung eines Endes des Druckpfads (41) mit dem Einlaß (22) des Fühlerelements (2) an die Öffnung (13) des Gehäuses (1) angepaßt ist;
einem in das Gehäuse (1) eingebrachten Vergußmaterial (5); dadurch gekennzeichnet, daß
am Umfangsbereich des Flansches (44) des Druckleiters (4) Durchgangslöcher (53) ausgebildet sind; und daß
eine konisch zulaufende Endfläche (42) des Flansches (44) des Druckleiters (4) dem Fühlerelement (2) gegenüberliegt, wobei die konisch zulaufende Endfläche (42) von den Durch gangslöchern (53) zu der Verbindung zwischen dem Druckpfad (41) des Druckleiters (4) und dem Einlaß (22) des Fühlere lements (2) hin derart ansteigt, daß sich die konisch zu laufende Endfläche (42) dem Fühlerelement (2) annähert.
8. Drucksensor nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch eine
für das Gehäuse (1) vorgesehene Anschlußklemme (11) und ei
ne in einem Raum zwischen dem Fühlerelement (2) und dem
Druckleiter (4) angeordnete Verdrahtungsplatte (3), die
Ausgangsanschlüsse (21) des Fühlerelements (2) elektrisch
mit Anschlußstiften (12) der Anschlußklemme (11) verbindet.
9. Drucksensor nach Anspruch 7 oder 8, gekennzeichnet durch
auf der konisch zulaufenden Fläche (42) des Flansches (44)
des Druckleiters (4) ausgebildete Vertiefungen (54) zur
Verbindung des Zentrums der konisch zulaufenden Fläche (42)
mit den Durchgangslöchern (53).
10. Drucksensor mit:
einem Gehäuse (1) mit einer Öffnung (14) und einer Seiten wand, in der Anschlußstifte (12) eingebettet sind, die durch die Seitenwand verlaufen;
einem Druckfühlerelement (2), das in dem Gehäuse (1) ange ordnet ist und einen Druckeinlaß (22) aufweist;
einer Verdrahtungsplatte (3), die in die Öffnung (13) des Gehäuses (1) eingefügt ist und einen Leiterrahmen (14) zum Verbinden bestimmter Ausgangsanschlüsse (21) mit den Enden von jeweils zugeordneten Anschlußstiften (12) aufweist;
einem Druckleiter (4) mit einem Druckpfad (41) und einem Flansch (44), der in die Öffnung (13) des Gehäuses (1) ein gepaßt ist, wobei die Endfläche des Flansches (44) von der Verdrahtungsplatte (3) um einen vorbestimmten Freiraum (61) beabstandet ist und wobei der Druckpfad (41) luftdicht mit dem sich vom Fühlerelement (2) durch die Verdrahtungsplatte (3) erstreckenden Einlaß (22) verbunden ist; und
einem Vergußmaterial (5), das die Räume um das Fühlerele ment (2), die Verdrahtungsplatte (3) und den Flansch (44) des Druckleiters (4) herum auf füllt.
einem Gehäuse (1) mit einer Öffnung (14) und einer Seiten wand, in der Anschlußstifte (12) eingebettet sind, die durch die Seitenwand verlaufen;
einem Druckfühlerelement (2), das in dem Gehäuse (1) ange ordnet ist und einen Druckeinlaß (22) aufweist;
einer Verdrahtungsplatte (3), die in die Öffnung (13) des Gehäuses (1) eingefügt ist und einen Leiterrahmen (14) zum Verbinden bestimmter Ausgangsanschlüsse (21) mit den Enden von jeweils zugeordneten Anschlußstiften (12) aufweist;
einem Druckleiter (4) mit einem Druckpfad (41) und einem Flansch (44), der in die Öffnung (13) des Gehäuses (1) ein gepaßt ist, wobei die Endfläche des Flansches (44) von der Verdrahtungsplatte (3) um einen vorbestimmten Freiraum (61) beabstandet ist und wobei der Druckpfad (41) luftdicht mit dem sich vom Fühlerelement (2) durch die Verdrahtungsplatte (3) erstreckenden Einlaß (22) verbunden ist; und
einem Vergußmaterial (5), das die Räume um das Fühlerele ment (2), die Verdrahtungsplatte (3) und den Flansch (44) des Druckleiters (4) herum auf füllt.
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| JP5054892U JPH064645U (ja) | 1992-06-25 | 1992-06-25 | 圧力センサ装置 |
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