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DE4320792A1 - Kopierrahmen für Kopiergeräte des graphischen Gewerbes - Google Patents

Kopierrahmen für Kopiergeräte des graphischen Gewerbes

Info

Publication number
DE4320792A1
DE4320792A1 DE19934320792 DE4320792A DE4320792A1 DE 4320792 A1 DE4320792 A1 DE 4320792A1 DE 19934320792 DE19934320792 DE 19934320792 DE 4320792 A DE4320792 A DE 4320792A DE 4320792 A1 DE4320792 A1 DE 4320792A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flexible
glass pane
sealing profile
copy
pane
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19934320792
Other languages
English (en)
Inventor
Martin Dipl Ing Gaiselmann
Frank Beck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BACHER GRAPHISCHE GERAETE GmbH
Original Assignee
BACHER GRAPHISCHE GERAETE GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BACHER GRAPHISCHE GERAETE GmbH filed Critical BACHER GRAPHISCHE GERAETE GmbH
Priority to DE19934320792 priority Critical patent/DE4320792A1/de
Publication of DE4320792A1 publication Critical patent/DE4320792A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03FPHOTOMECHANICAL PRODUCTION OF TEXTURED OR PATTERNED SURFACES, e.g. FOR PRINTING, FOR PROCESSING OF SEMICONDUCTOR DEVICES; MATERIALS THEREFOR; ORIGINALS THEREFOR; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • G03F7/00Photomechanical, e.g. photolithographic, production of textured or patterned surfaces, e.g. printing surfaces; Materials therefor, e.g. comprising photoresists; Apparatus specially adapted therefor
    • G03F7/20Exposure; Apparatus therefor
    • G03F7/2002Exposure; Apparatus therefor with visible light or UV light, through an original having an opaque pattern on a transparent support, e.g. film printing, projection printing; by reflection of visible or UV light from an original such as a printed image
    • G03F7/2014Contact or film exposure of light sensitive plates such as lithographic plates or circuit boards, e.g. in a vacuum frame
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/02Exposure apparatus for contact printing
    • G03B27/14Details
    • G03B27/18Maintaining or producing contact pressure between original and light-sensitive material
    • G03B27/20Maintaining or producing contact pressure between original and light-sensitive material by using a vacuum or fluid pressure

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Exposure And Positioning Against Photoresist Photosensitive Materials (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Kopier­ rahmen für Kopiergeräte des graphischen Gewerbes nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Kopierrahmen beziehungsweise Kopiergeräte der gattungs­ gemäßen Art sind lange bekannt und sie haben sich funk­ tional betrachtet im großen und ganzen auch hervorragend bewährt. Die Funktions- und Betriebsweise dieser Kopier­ geräte ist so, daß in einer mit einem Rollo abdunkelbaren Kopierbox eine aus einer flexiblen Scheibe und einer Gummi­ decke bestehende Auflage auf einem Rahmen abgestützt ist. Auf diese Auflage werden das Kopiergut (zum Beispiel eine Druckplatte) und der ausgewählte spezifische Film aufge­ legt. Um nun eine dichte und luftblasenfreie Anlage zwischen dem Film und dem Kopiergut; einerseits und dem Kopiergut und der Gummidecke andererseits zu erhalten, wird von oben her über einen geeigneten Schwenkmechanismus eine Glasscheibe aufgelegt. Nach dem Abdunkeln der Kopierbox ist so dann das Kopiergerät betriebsbereit.
Das im vorgenannten Zusammenhang auftretende entscheidende Problem bezieht sich darauf, daß zwischen der Glasscheibe und dem Film und zwischen dem Film und dem Kopiergut störende Lufteinschlüsse verbleiben (können), die letztlich partiell und punktuell zu sogenannten Hohlkopien führen.
Gemäß dem Stand der Technik liegt die genannte Gummidecke unter Zwischenlage einer Kunststoff-, insbesondere PVC-Platte und einer Schaumstoffauflage auf einer metallischen Grundplatte auf, die beim Kopier- beziehungsweise Reprodu­ ziervorgang über eine koaxial zur Symmetrieachse angeord­ nete justierbare Scheibe mechanisch vorgewölbt wird. Beim Anlegen der Glasscheibe und beim Aufbau des Unterdrucks zwischen der Glasscheibe und der metallischen Unterplatte wird letztlich vom Zentrum ausgehend die Luft nach außen verdrängt. Abgesehen davon, daß die bekannten Kopiersysteme hinsichtlich der Luftporenfreiheit zumindest gelegentlich einfach noch nicht mit der erforderlichen "Reinheit" arbei­ ten, haftete ihnen der Nachteil an, daß die Zeitspanne, bis auch die letzte Restluft verdrängt ist, relativ groß ist.
Die der vorliegenden Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, einen Kopierrahmen für Kopiergeräte des graphischen Gewerbes vorzuschlagen, mit dem in relativ kurzer Zeit die Luft zwischen der Glasscheibe und der flexiblen Scheibe verdrängt werden kann und wobei die Verdrängung vom Symmetriezentrum ausgehend radial und gleichmäßig erfolgt und zu einem (optimalen) luftblasen­ freien Betriebszustand zwischen der Glasscheibe und der flexiblen Scheibe führt.
Diese Aufgabe wird gemäß der vorliegenden Erfindung durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angege­ benen Merkmale und ihre aufeinander angestimmten funk­ tionalen Wirkungen erreicht.
Mit anderen als im Patentanspruch 1 gebrauchten Worten be­ steht der Kern der vorliegenden Erfindung darin, unter Aus­ nutzung der umfangsseitigen Abdichtung zwischen der Glas­ scheibe und der flexiblen Scheibe und der Evakuierung des Zwischenrahmens zwischen den beiden Scheiben und unter Ausnutzung des atmosphärischen Luftdrucks eine von der Mitte ausgehende Verdrängung der eingeschlossenen Luft zu erhalten, wobei sich die flexible Scheibe mit steigendem Unterdruck radial betrachtet immer weiter an die Glasplatte anschmiegt und wobei ab einem bestimmten Unterdruck die Gegenkraft des Dichtprofils überschritten und das Dicht­ profil gequetscht wird, so daß die flexible Scheibe sich zunehmend flächig an die Glasscheibe anlegt beziehungsweise anschmiegt.
Damit erhält man einen Kopierrahmen der konstruktiv im Hin­ blick auf den Grundrahmen und funktional im Hinblick auf den Aufbau des Vakuumsystems relativ einfach aufgebaut werden kann. Insbesondere wird eine ganz wesentlich, d. h. auf ca. 20 sec. gegenüber bisher erreichbaren 90 sec. ver­ kürzte Evakuierzeit erzielt, wobei zu dem keinerlei Luft­ einschlüsse mehr zu beobachten sind. Ein weiterer Vorteil besteht noch darin, daß dem Stand der Technik gegenüber die Gummidecke nicht mehr verspannt zu werden braucht, sondern lose eingelegt werden kann.
Weitere Ausgestaltungen und Modifikationen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Die Einzelheiten der Erfindung werden im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Diese zeigt die Funktion des Kopierrahmens in drei (chronologisch betrachtet aufeinander folgenden Funktions-) Darstellungen und zwar zeigt
Fig. 1 den Kopierrahmen im Ausgangszustand, d. h. nach dem Ein- und Auflegen aller Elemente;
Fig. 2 den Kopierrahmen während des Aufbaus des Unter­ drucks;
Fig. 3 den Kopierrahmen bei maximalem Unterdruck, d. h. in dem Zustand, in dem der Film luftblasenfrei an der Glasscheibe und am Kopiergut anliegt;
Fig. 4 zeigt zur Verdeutlichung der Verhältnisse die zur Reproduktion eines Kopiergutes vorgesehenen Auf- und Anlageelemente.
Fig. 1 zeigt einen Kopierrahmen 100 im Ruhe- beziehungs­ weise Ausgangszustand. Er besteht aus einem umlaufenden Grundrahmen 1, auf dem eine flexible Scheibe 2 aufliegt. Im (bezogen auf den Grundrahmen 1 inneren) Randbereich der flexiblen Scheibe 2 sind umfangsseitig, insbesondere im äquidistanten Abstand zueinander mehrere Bohrungen 3 vor­ gesehen, die funktional mit einer - nicht dargestellten - Vakuumpumpe (vergleiche 3′) gekoppelt sind. Im Bereich der Auflagefläche der flexiblen Scheibe 2 auf dem Grundrahmen 1 ist ein endloses Dichtprofil 4 aufgelegt, auf welches - wie erwähnt - über einen geeigneten Schwenkmechanismus eine Glasscheibe 5 aufgelegt wird. Bezogen auf die Funktions- und Betriebsweise des Kopiergeräts wird vor dem Auflegen der Glasscheibe 5 auf die flexible Scheibe 2 eine Gummi­ decke 6 aufgelegt, auf die dann ihrerseits das Kopiergut 7 und der Film 8 aufgelegt sind. Die beschriebene An- und Zuordnung der Funktionselemente Scheibe 2, Gummidecke 6, Kopiergut 7 und Film 8, sowie Glasscheibe 5 sind bekannt - insofern ist aber auch bekannt, daß zwischen dem Kopiergut 7 und dem Film 8 und zwischen dem Film 8 und der Glas­ scheibe 5 verbliebene Lufteinschlüsse (Pünktchen 9 in Fig. 4) zu Unzulänglichkeiten der Reproduktionen führen.
Die im Vorstehenden genannten Elemente sind in Form des Details A nach Fig. 1 im vergrößerten Maßstab nochmals in Fig. 4 herausgezeichnet.
Fig. 2 zeigt den anhand von Fig. 1 konstruktiv und konzep­ tionell erläuterten Kopierrahmen 1 in Funktion. Die Glas­ scheibe 5 ruht auf dem Dichtprofil 4 und der Zwischenraum zwischen der Glasscheibe 5 und der flexiblen Scheibe 2 mit der Gummidecke 6, dem Kopiergut 7 und dem Film 8 wird evakuiert. Aufgrund des atmosphärischen Luftdrucks und der Flexibilität der flexiblen Scheibe wird letztere nun zu­ nächst mittig - punktuell - an die Glasscheibe 5 gepreßt und legt sich von hier aus radial an die Glasscheibe 5 an . . . bis ein bestimmter, vorgegebener Unterdruck erreicht ist.
Fig. 3 zeigt den Kopierrahmen 100 im Betriebszustand des Kopiergeräts. Mit Erreichen des vorgenannten bestimmten Unterdrucks beginnt sich das Dichtprofil 4 zu verformen und die Glasscheibe 5 wird unter zunehmender flächiger Anlage an den Film 8 in Richtung zum Grundrahmen 1 hin gepreßt. Über die anfangs (vergleiche Fig. 2) punktförmige Auflage sind nunmehr alle Lufteinschlüsse nach außen gewalzt bezie­ hungsweise gewalkt worden und der gesamte Raum zwischen der Glasscheibe 5 und der flexiblen Scheibe 2 ist evakuiert.
Das anhand von Fig. 1 bis Fig. 3 erläuterte Funktions­ prinzip führt zu hervorragenden Ergebnissen, wobei ergän­ zend noch anzumerken ist, daß durch die aufeinander abge­ stimmte Anpassung der Parameter
  • - Steifigkeit der flexiblen Scheibe 2,
  • - relative Flexibilität des Dichtprofils 4,
  • - Steifigkeit der Glasscheibe 5 und des
  • - Abstandes zwischen der Glasscheibe 5 und der flexiblen Scheibe 2
die für luftporenfreie Betriebsverhältnisse erforderliche Anpreßkraft gegeben ist.
Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, daß die mit der Vakuumpumpe gekoppelten Bohrungen 3 auch durch in das Dichtprofil 4 eingesetzte Hülsen verifizierbar sind. Damit kann die Fläche der Elemente Film 8, Kopiergut 7 und Gummi­ decke 6 vergrößert werden.

Claims (3)

1. Kopierrahmen für Kopiergeräte des graphischen Gewerbes,
wobei ein Film auf ein Kopiergut und dieses auf eine durch eine flexible Scheibe gestützte Gummidecke (Vakuumdecke) aufgelegt und gegen eine angelegte Glas­ scheibe gepreßt wird, und
wobei im Zwischenraum zwischen der Gummidecke und der Glasscheibe ein Unterdruck aufgebaut wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen der Gummidecke und der Glasscheibe rand­ seitig ein umlaufendes, insbesondere flexibles Dicht­ profil aufgelegt ist,
daß im Randbereich der flexiblen Scheibe eine Mehrzahl, insbesondere äquidistanter Bohrungen vorgesehen sind, und
daß die Bohrungen funktional mit einer Vakuumpumpe verbunden sind,
so daß die flexible Scheibe mit der Gummidecke von der Symmetrieachse ausgehend gegen die Glasscheibe gedrückt wird und sich radial an die Glasscheibe anschmiegt, bis der maximale Unterdruck die flexible Scheibe unser Verformung des Dichtprofils über den gesamten Quer­ schnitt des Kopiergutes und des Films dicht und flächig gegen die Glasscheibe anliegt.
2. Kopierrahmen nach Anspruch 1, mit einem flexiblen Dichtprofil, dadurch gekennzeichnet, daß die Elastizität des Dichtprofils so gewählt ist, daß die Glasscheibe bei Erreichen des maximalen Unter­ drucks unter Verformung des Dichtprofils gegen den Auf­ lagerahmen der flexiblen Scheibe gezogen wird und die flexible Scheibe mit Ausnahme des Randbereichs eben gegen die Glasscheibe anliegt.
3. Kopierrahmen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrungen durch im Dichtprofil eingelassene Hülsen realisiert sind.
DE19934320792 1993-06-23 1993-06-23 Kopierrahmen für Kopiergeräte des graphischen Gewerbes Withdrawn DE4320792A1 (de)

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