DE2928320C2 - Matte für einen Kopierrahmen - Google Patents
Matte für einen KopierrahmenInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Matte für einen Kopierrahmen nach dem Oberbegriff des
Hauptanspruchs. Dabei geht es um die Herstellung von Kopien nach einer Kopiervorlage, insbesondere zur
Belichtung von Filmen, Offsetdruckplatten oder fotopolymeren Druckplattenrdie zusammenfassend als Fotomaterial
bezeichnet werden sollen.
Bei der Belichtung von solchen Fotomaterialien durch eine Kopiervorlage hindurch hängt die Qualität des
Kopiercrgebnisscs entscheidend von einem satten.
völlig abstandsfreien Anliegen des Fotomaterials an der
Kopiervorlage ab. Um dies zu gewährleisten, werden gewöhnlich besondere Maßnahmen ergriffen, um das
Fotomaterial auf der gesamten Fläche zuverlässig an die Kopiervorrichtung anzudrücken. Am meisten verbreitet
ist hierzu ein Kopierrahmen aus einer biegsamen Matte als Unterlage, auf die das Fotomaterial und auf dieses
die Kopiervorlage aufzulegen ist, und einer Glasplatte, die auf die Matte heruntergeschwenkt wird und dabei
ίο zur dichtenden Anlage mit einem die Matte umgrenzenden
Dichtungswulst kommt In der Matte ist wenigstens eine an eine Unterdruckquelle anschließbare öffnung
vorhanden und nach Erzeugung eines Unterdrucks im Raum zwischen Glasplatte und Matte wird die Matte
und die auf ihr aufliegenden Kopierpartner (Kopiervorlage und Fotomaterial) an die Glasplatte angesogen
bzw. vom auf die Unterfläche der Matte wirkenden größeren atmosphärischen Druck gegen die Glasplatte
gedrückt.
Die Matte ist üblicherweise eine zwar in ihrer Ebene elastisch verformbare, insbesondere stauchbare Gummimatte,
die dann jedoch nur schlecht gleitet, oder eine textiibeschichtete Matte, die zwar einen niedrigen
Reibungskoeffizienten hat, aber in ihrer Ebene starr und nicht stauchbar ist.
Ein bis jetzt nicht befriedigend gelöstes Problem ist die Vermeidung von sogenannten Hohlkopien. Hierunter
versteht man Kopien mit unscharfe;! Bereichen, die dadurch Zustandekommen, daß trotz der Bemühungen
um einen ganzflächigen innigen Kontakt zwischen den Kopierpartnern noch Bereiche vorhanden sind, auf
denen ein Abstand zwischen Kopiervorlage und Fotomaterial verblieben ist. In diesen Bereichen gehen
wegen der Streulichtbelichtung feine Linien und Rasterpunkte sowie die Vorlagentreue der Kopie
verloren. Es gibt vielfältige Versuche, diesem Übelstand abzuhelfen.
Unter anderem wird ein zweimaliges Absaugen durchgeführt, wobei man zunächst ein Vorvakuum in
Höhe von etwa 40% des Voüvakuums (des mit der gegebenen Unterdruckquelle erreichbaren Vakuums)
für etwa 2 min wirken läßt, danach wieder entlastet, wobei die Vorstellung die ist, daß sich die Kopierpartner
jetzt nochmals gegeneinander ausrichten und planlegen können, worauf man das endgültige Vollvakuum anlegt
und mehrere Minuten bis zur Belichtung wartet.
Der Zeil- und Arbeitsaufwand dieses Verfahrens ist
* groß. Wenn der Arbeitsaufwand verringert wird, z. B.
durch eine Programmsteuerung der Absaugvorgänge, ist der Geräteaufwand groß. Trotzdem sind die
Ergebnisse nicht befriedigend.
Manchmal gelingt es, dem Problem des Auftretens von Hohlkopien in einem gewissen Maße dadurch
beizukommen, daß zwischen die Matte und die
« Kopierpartner ein Stück Pappe eingelegt wird. Warum
diese Maßnahme, die den Charakter eines Werkstattkniffs hat, eine gewisse Verbesserung ergibt, hat bisher
niemand erklärt, !m übrigen sind auch die hiermit erzielten Ergebnisse nicht sehr befriedigend.
Noch aufwendigere Versuche zur Vermeidung von Hohlkopien bestehen darin, daß die Matte unterstützt
wird durch ein nach oben konvex gewölbtes Blech, welches bewirkt, daß beim Absenken der Glasplatte
zunächst das Zentrum der Matte bzw. der Kopierpart-
hi ner an die Glasplatte angedrückt wird und die
Andrück/one sich von hier aus nach außen zu den Rändern hin .iiisbreitet. Die Vorstellung hierbei ist, daß
auf diese Weise keine l.ufltaschcn /wischen der
Kopiervorlage und dem Fotomaterial eingeschlossen bleiben können, sondern nach außen weggedrückt
werden. Auch diese Maßnahme bringt aber nicht den gewünschten Erfolg,
Noch ein in DE-OS 27 19 716 gemachter Vorschlag besteht darin, zusätzlich zwischen die Glasscheibe und
die Kopiervorlage einen mit Druckmedium fällbaren durchsichtigen Beutel einzulegen, der bei Druckbeaufschlagung
eine satte Anlage der Kopierpartner aneinander erzwingen soli. Die Bewährung dieses
Vorschlags steht noch aus und auf jeden Fall bedeutet er eine nicht unwesentliche Komplizierung im Aufbau und
im Betrieb des Kopierrahmens.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Ausbildung und Gestaltung einer Matte für einen Kopierrahmen
mit der in einfacher Weise das Auftreten von Hohlkopien zuverlässig verhindert ist
Ausgehend von der oberbegrifflich vorausgesetzten Matte, die typischerweise eine übliche Gummimatte ist,
gelingt die Lösung dieser Aufgabe erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Hauptanspruchs
genannten Merkmale.
Daß überraschenderweise mit dieser Kombination von Eigenschaften der Matte die Aufgabenlösung
gelingt, liegt daran, daß Wellen und Wölbungen im Fotomaterial oder in beiden Kopierpartnern sich
während der Aufbringung der Andrückkraft noch frei ausgleichen können und dadurch eine satte ganzflächige
Anlage zustandekommt.
Da die Fotomaterialien und die Kopiervorlagen nur biegsam, in ihrer Ebene aber starr sind, setzt die
Möglichkeit eines Ausgleichs von Wellen und Wölbungen voraus, daß die Ränder während des Planlegens
noch wandern können. Außerdem muß die Matte in ihrer Ebene elastisch sein, d. h. in ihr selbst vorhandene
Wölbungen ausgleichen können, z. B. dadurch, daß im Bereich dieser Wölbungen eine Zusammendrückung
unter lokaler Erhöhung der Wandstärke stattfindet.
Zur Erzielung des angestrebten Erfolgs kommt es auf die wirksame Stauchlage der Matte im Übergangsbereich
am Rand der Kopierpartner an, d. h. daß es für das Glätten von Kopiervorlage und Fotomaterial nach
Angabe der Matte erforderlich ist, daß sich die Matte im Randbereich des Kopiermaterials in hinreichend großer
Erstreckung in ihrer Ebene elastisch stauchen kann. Dies ist aber nur möglich, wenn der Reibungskoeffizient
zwischen Mattenoberfläche und Glasplatte wirksam herabgesetzt ist.
Die bisher verwendeten Matten weisen diese beiden Eigenschaften nicht gleichzeitig auf. Gummimatten sind
zwar elastisch in ihrer Ebene verformbar, haben aber einen hohen Reibungskoeffizienten, so daß bei beginnender
Wirkung der Andrückkräfte Relativverschiebungen gegenüber der Glasplatte bzw. den Kopierpartnern
nicht mehr möglich sind. Dadurch gleiten sie im Randbereich zu wonig und die Ränder der Kopierpartner
werden festgehalten und diese haben keine Möglichkeit mehr, eventuell vorhandene Unebenheiten
auszugleichen und sich planzuleger,.
Matten mit einer textlien Gewebeobirfläche haben zwar einen niedrigen Reibungskoeffizienten, sind aber
wiederum nicht in ihrer Ebene elastisch, insbesondere nicht stauchbar. In Richtung der Kett- und Schußfäden
verhindern diese Fäden alle Verformungen und in den tinter 45" zur Kettfaden- und Schußfaden schräg
verlaufenden Richtungen sind Verformungen begleitet durch entgegengesetzte Verformungen im rechten
Winkel hierzu. Zu einem Ausgleich von Wellen oder
ι ο
Wölbungen sind mithin auch textilbeschichtete Matten trotz ihres an sich geringen Reibungskoeffizienten
gegenüber Glas nicht fähig, weil sich im Bereich der Ränder der Kopierpartner keine wirksame Stauchläiige
ausbilden kann.
Den textilbeschichteten Matten gleichzusetzen ist auch die aus DE-OS 24 05 724 bekannte metallkaschierte
Gummimatte, bei der der größte Teil der den Kopierpartnern zugewandten Oberfläche der Matte mit
metallischen Andruckplatten versehen ist, so daß auch diese Matte als in ihrer Ebene starr angesehen werden
muß.
Vorteilhafterweise wird der Haftreibungskoeffizient der Matte gegenüber Glas und Fotomaterial geringer
als 0,50, vorzugsweise geringer als 0,30 gewählt. Dies kann erreicht werden durch entsprechende Materialauswahl,
bei Verwendung einer Gummimatte durch Beschichtung mit einer Silikonschicht, einer Teflonpulverschicht
oder durch metallische Zusätze zum Gummimaterial.
Weitere an sich bekannte Möglichkeiten zur Verringerung des Haftreibungskoeffiziep ;n der Oberfläche
von Gummiteiien sind die Versprödung der Oberfläche,
z. B. durch Chlorierung, die Imprägnierung der Oberfläche mit Talkum oder dergl, oder die Aufbringung einer
härteren Schicht, z. B. das Aufvulkanisieren einer Gummischicht mit einer Shorehärte von mehr als 80
oder das Aufbringen einer entsprechend harten Gummischicht.
Die vorstehend angesprochene Versprödung der Mattenoberfläche schließt die elastische Verformbarkeit
der Matte in ihrer Ebene deswegen nicht aus, weil sich bei erstmaliger Verformung nach der Versprödungsbehandlung
eine Vielzahl von feinen Rissen in der versprödeten Oberflächenschicht einstellt und die
zwischen diesen verbleibenden harten Inseln so zahlreich und so klein sind, daß sie die Dehnung der
Matte nicht behindern.
Die geringe Reibung der Matte gegenüber der Glasplatte mit dem Fotomaterial in Verbindung mit der
allseitigen Ausdehnungsmöglichkeit der Matte erlaubt es, ausgezeichnete Kopierergebnisse schon mit geringe,ι
Werten des angelegten Vakuums zu erreichen. Dadurch wiederum treten Newton-Ringe nicht mehr
oder nicht mehr in störender Weise auf.
Die Güte der Kopiequalität wird auch nicht in Frage gestellt, wenn als Kopiervorlage eine Montage dient,
also eine Trägerfolie mit einzelnen Filmstücken. Eine solche Montage mit an den Rändern der Filmvorlagen
springender Dicke ist sonst vor allem für verhältnismäßig starre Matten wie textilbeschichtete Matten
problematisch, weil diese sich den wechselnden Dicken der montierten Kopiervorlage nicht gut anschmiegen
können.
Ff:i die vorliegenden Vorschläge ist es unerheblich,
ob die Andrückkraft durch Einleiten eines Vakuums in den Raum zwischen Glasplatte und Matie oder durch
Einleiten eines Überdrucks unterhalb der Matte erfolg!. In beiden Fällen werden die angestrebten vorteilhaften
Wirkungen erreicht.
Eine besondre Unterstützung der angestrebten Wirkungen ergibt sich, wenn gemäß einem weiteren
erfindtingsgemäßen Vorschlag in der Nähe der Ränder der Matte parallel zu den Dichtungswulsten eine
umlaufende Falte eingearbeitet wird, welche die auftretenden Relativverschiebungen zwischen Matte
und Glasplatte erleichtert. Die gleiche Wirkung kann erzielt werden, wenn längs der Ränder der Matte ein
umlaufender aufragender Dichtungssieg vorgesehen ist. der !.ich bei einem Wandern des Mattenrandes S-förmig
verformt.
Die vorliegende Erfindung erhöht über die bereits genannten Vorteile hinaus auch noch die Passergenau- >
igkeit. d. h. die für den Mehrfarbendruck wesentliche genaue Übereinstimmung der gegenseitigen Lage von
Kopiervorlage und Fotomaterial.
Die l'rfindung wird nachfolgend durch die Beschreibung
von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnun- in gen weiter erläutert. F.«; zeigt
F ι t: I das prinzipielle Zusammenwirken der Teile
eines Kopiernihmens:
f i g. 2 die Draufsicht auf eine Matte:
F ι g. 3 den Schnitt A-A gemäß F ι g. 2; : -
I i g. 4 einen Ausschnitt aus der Mattenoberfläche in
vergrößerter perspektivischer Darstellung;
F i g. 5a und b den Rand einer Matte mit aufragendem
IVl-i» * 1 Ul Al 1
■ '.i.iM.<..£..'..c? ..;. u,.i. ,...c. r.c:" .n.ege" i.*.r
Druckdifferen/.
Her Kopierrahmen hat die Aufgabe, ein Fotomaterial 1 zur Belichtung desselben durch eine Kopiervorlage 2
hindurch siti ,in die Kopiervorlage anzudrücken. Die
Kopiervorlage ist ein einstückiger Film oder besteht aus Filmsuieken. die .iiif einer Trägerfolie als »Montage·· ."
zusammengestellt sind. Das Fotomaterial ist ein zunächst r'o:h unbelichteter Film, eine Offsetdruckplatte,
eine fotopoK niere Druckplatte oder dergl.
Das Andrucken geschieht beispielsweise dadurch, daß
du· Kopierpartner I und 2 auf eine Matte 3 gelegt .·>
'."•erden, auf diese eine Glasplatte 4 abgesenkt wird und
/wischen Glasplatte und Matte ein Unterdruck oder aber unterhalb der Matte ein Überdruck erzeugt wird.
1 nterhalb der Mat-·· befindet sich in jedem Fall eine
-ich' gezeigte < irundplatte als I nterkonstuktion. ■".
Die Matte 3 bricht aus einem elastischen Materal.
/■ [3 aus Gummi -r ■'. -M.-nigstens ihre Oberfläche is; so
•■-.•handelt oder b·:»·. iv. htc. daß der I laftreibunnskncfti-'icn'
iieuenuntr vier Glasplatte 4 gcnrg im und .ml
eiJe^. !au um n'.-meMi-ns OJ. niedriger !ifgt als Jer
■ tahreib'iri.'^koL-'fizient /tischen unbehardi ''er M.i;
■:-ni-)be;t'!.i' he und Glasplatte.
Der Rand der Matte ist gebildet durc''· eine
.mlaufe";i·.· Dicr"'ingv!:ppe 5 oberhalb eines Finvpann
"andes β. mit weLh et.'terem die Matte >n szeeigncter
'Ao'se .·' Ii in e.r·.■'"" nut der Grundplatte '.erbunderen
Rahmen eingespannt iv.
In der Nähe der Dichtungslippe 5 verläuft parallel zu
den Randabschnitten eine Falte 7. die einen umlaufenden,
f.. B. U-förmigen Kanal 8 ausbildet.
In der Mattenoberflache sind kleinere Kanäle 9
ausgeformt, die sich beim betrachteten Ausfiihrungsbeispiel
mit ebensolchen Kanälen 10 kreuzen und auf diese Weise quadratische oder rechteckige inselartige Tragflächen
11 bilden. Die Kanäle 9 und 10 laufen bis in den
durch die Falle 7 gebildeten Kanal 8 hinein
In wenigstens einer F.cke der Matte ist innerhalb des
von der Dichiunpslippe 5 umgrenzten Bereichs ein
Mundstück 12 angeordnet, über welche eine Vakuumquelle
an den zwischen Matte und angedrückter (ilasplaüLT bleibenden Raum anschhcßbar ist.
Anstelle der Falte 7 und der Dichlungslippe ϊ kann
bei der in F i g. ί gezeigten Konstruktion einer Malle 13
em sich längs der Ränder der Matte erstreckender, fesi
mit dieser verbundener, umlaufender Diehlungssteg 14
Λ \\w i'niJniig finden ΠλΙίγμ /t'iiM I ι ^ "ι;ι dip 1 ,i^r und
ΙΌ'Ίΐι der Teile vor Anlegen des Druckunterschieds und
l'ig. ">h die Teile nach Anlegen der Druckdifferenz.
Dabei ist ersichtlich, wie der Dichtungssteg das Auswandern des \tattenrandes dadurch ermöglicht, daß
er sich S-förmig vcrfomi!
Zur Vorbereitung eines Kopiervorcangs weiden die
Kopierpartner, also das Fotomaterial 1 und die Kopiervorlage 2. wie in l'ig. 1 gezeigt, auf der Matte 3
unter*" .-.'b der Glasplatte 4 .ingeordnet und die
Vakuiimquelle mit dem Mundstuck 12 verbunden. Da sich das Vakuum längs des Kanals 8 verhältnismäßig
großen Querschnitts praktisch ohne jede .Strömungsverluste
sofort ausbreiten kann iir.c! die Kanäle 9 und 10 an
icdem ihrer Finden in einen der Kanalabschnitte 8
münden, kommt es zu einer zuverlässigen und schnellen Ausbreitung des Vakuums über die gesamte Fläche.
Da der Reibungskoeffizient /wischen Matte und
Glasplatte niedrig ist. sind trotz bereits an die Glasplatte L'cdrückter Mattenoberfläche die Rander der Kopier
partner nicht -tarr fivicn. sondern haben noch die
MocKhkeu. sich relativ zur Glasplatte zu verschieben
::n.t dabei eventuell vorhandene Weüen oder Wölbun
gen ζίγ satten Anlage 7ij bringen. Dabei kommt es zu
einer lokaler· Stauchung der Matte im Randbereich der K^pierpartner. Bei großformatigen Kopierpartnern
erleichtert die Falte 7 bzw. der Dichtungssteg 14 solche von der Mitte weg nach außen genutete Relativverschiebungen
der peripheren Mattcnabsehmtte.
Hierzu ? Blatt Zeichnunsien
Claims (11)
1. Matte für einen Kopierrahmen zur Belichtung von in seiner Ebene starrem Fotomaterial mit einer
transparenten Platte, insbesondere einer Glasplatte und einer an diese unter der Einwirkung einer
Druckdifferenz andrückbaren, biegsamen und in ihrer Ebene elastisch verformbaren Matte mit einer
durch eine Vielzahl von Vorsprüngen besetzten Oberfläche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Matte (3) durch entsprechende Behandlung so ausgebildet ist, daß der Haftreibungskoeffizient
zwischen Mattenoberfläche und transparenter Platte um wenigstens 0,1 niedriger liegt als der
HaftreibungsTcoeffizient zwischen unbehandelter Mattenoberfläche und transparenter Platte.
2. Matte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Haftreibungskoeffizient unterhalb von
0,50, vorzugsweise unterhalb von 030 liegt.
3. Matte nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche der
Matte mit S'Skon beschichtet ist.
4. Matte nach einem der Ansprüche i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche der
Matte mit Teflon beschichtet ist.
5. Matte nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Matte einer ihre
Oberfläche versprödenden Behandlung, insbesondere einer Chlorierung der Oberfläche unterworfen ist.
6. Matte nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mattenoberfläche
mit Talkum imprägniert ist.
7. Matte : ach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge der
Mattenoberfläche mit piner Gummi- oder Kunststoffschicht einer Shorehärte von mehr als 80
überzogen wird.
8. Matte nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Mattenmaterial
zur Verringerung des Reibungskoeffizienten metallische Zusätze aufweist.
9. Matte nach Ansprüchen 1 bis 8. dadurch gekennzeichnet, daß das Grundmaterial der Matte
Gummi ist.
10. Matte nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch
eine sich längs des Randes erstreckende umlaufende Falte (7).
11. Matte nach einem oder mehreren der Ansprüche I bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß
längs der Ränder der Matte (13) ein umlaufender aufragender Dichtungssteg (14) vorgesehen ist, der
bei einem Wandern des Mattenrandes S-förmig verformbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792928320 DE2928320C2 (de) | 1979-07-13 | 1979-07-13 | Matte für einen Kopierrahmen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792928320 DE2928320C2 (de) | 1979-07-13 | 1979-07-13 | Matte für einen Kopierrahmen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2928320A1 DE2928320A1 (de) | 1981-01-15 |
| DE2928320C2 true DE2928320C2 (de) | 1982-05-06 |
Family
ID=6075624
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19792928320 Expired DE2928320C2 (de) | 1979-07-13 | 1979-07-13 | Matte für einen Kopierrahmen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2928320C2 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3512667C1 (de) * | 1985-04-06 | 1986-06-19 | Siegfried R. 6484 Birstein Theimer | Kopierrahmen |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE3122707C2 (de) * | 1981-06-06 | 1983-07-07 | Siegfried 6484 Birstein Theimer | Andrückvorrichtung für die Gummimatte eines Kontaktkopiergeräts |
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1979
- 1979-07-13 DE DE19792928320 patent/DE2928320C2/de not_active Expired
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| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2928320A1 (de) | 1981-01-15 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OAP | Request for examination filed | ||
| OD | Request for examination | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |