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DE2928320C2 - Matte für einen Kopierrahmen - Google Patents

Matte für einen Kopierrahmen

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Publication number
DE2928320C2
DE2928320C2 DE19792928320 DE2928320A DE2928320C2 DE 2928320 C2 DE2928320 C2 DE 2928320C2 DE 19792928320 DE19792928320 DE 19792928320 DE 2928320 A DE2928320 A DE 2928320A DE 2928320 C2 DE2928320 C2 DE 2928320C2
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Germany
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mat
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mat according
copy
glass plate
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DE19792928320
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DE2928320A1 (de
Inventor
Siegfried 6484 Birstein Theimer
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Individual
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Publication of DE2928320A1 publication Critical patent/DE2928320A1/de
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/02Exposure apparatus for contact printing
    • G03B27/14Details
    • G03B27/18Maintaining or producing contact pressure between original and light-sensitive material
    • G03B27/20Maintaining or producing contact pressure between original and light-sensitive material by using a vacuum or fluid pressure

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Exposure And Positioning Against Photoresist Photosensitive Materials (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Matte für einen Kopierrahmen nach dem Oberbegriff des Hauptanspruchs. Dabei geht es um die Herstellung von Kopien nach einer Kopiervorlage, insbesondere zur Belichtung von Filmen, Offsetdruckplatten oder fotopolymeren Druckplattenrdie zusammenfassend als Fotomaterial bezeichnet werden sollen.
Bei der Belichtung von solchen Fotomaterialien durch eine Kopiervorlage hindurch hängt die Qualität des Kopiercrgebnisscs entscheidend von einem satten.
völlig abstandsfreien Anliegen des Fotomaterials an der Kopiervorlage ab. Um dies zu gewährleisten, werden gewöhnlich besondere Maßnahmen ergriffen, um das Fotomaterial auf der gesamten Fläche zuverlässig an die Kopiervorrichtung anzudrücken. Am meisten verbreitet ist hierzu ein Kopierrahmen aus einer biegsamen Matte als Unterlage, auf die das Fotomaterial und auf dieses die Kopiervorlage aufzulegen ist, und einer Glasplatte, die auf die Matte heruntergeschwenkt wird und dabei
ίο zur dichtenden Anlage mit einem die Matte umgrenzenden Dichtungswulst kommt In der Matte ist wenigstens eine an eine Unterdruckquelle anschließbare öffnung vorhanden und nach Erzeugung eines Unterdrucks im Raum zwischen Glasplatte und Matte wird die Matte und die auf ihr aufliegenden Kopierpartner (Kopiervorlage und Fotomaterial) an die Glasplatte angesogen bzw. vom auf die Unterfläche der Matte wirkenden größeren atmosphärischen Druck gegen die Glasplatte gedrückt.
Die Matte ist üblicherweise eine zwar in ihrer Ebene elastisch verformbare, insbesondere stauchbare Gummimatte, die dann jedoch nur schlecht gleitet, oder eine textiibeschichtete Matte, die zwar einen niedrigen Reibungskoeffizienten hat, aber in ihrer Ebene starr und nicht stauchbar ist.
Ein bis jetzt nicht befriedigend gelöstes Problem ist die Vermeidung von sogenannten Hohlkopien. Hierunter versteht man Kopien mit unscharfe;! Bereichen, die dadurch Zustandekommen, daß trotz der Bemühungen um einen ganzflächigen innigen Kontakt zwischen den Kopierpartnern noch Bereiche vorhanden sind, auf denen ein Abstand zwischen Kopiervorlage und Fotomaterial verblieben ist. In diesen Bereichen gehen wegen der Streulichtbelichtung feine Linien und Rasterpunkte sowie die Vorlagentreue der Kopie verloren. Es gibt vielfältige Versuche, diesem Übelstand abzuhelfen.
Unter anderem wird ein zweimaliges Absaugen durchgeführt, wobei man zunächst ein Vorvakuum in Höhe von etwa 40% des Voüvakuums (des mit der gegebenen Unterdruckquelle erreichbaren Vakuums) für etwa 2 min wirken läßt, danach wieder entlastet, wobei die Vorstellung die ist, daß sich die Kopierpartner jetzt nochmals gegeneinander ausrichten und planlegen können, worauf man das endgültige Vollvakuum anlegt und mehrere Minuten bis zur Belichtung wartet.
Der Zeil- und Arbeitsaufwand dieses Verfahrens ist
* groß. Wenn der Arbeitsaufwand verringert wird, z. B.
durch eine Programmsteuerung der Absaugvorgänge, ist der Geräteaufwand groß. Trotzdem sind die Ergebnisse nicht befriedigend.
Manchmal gelingt es, dem Problem des Auftretens von Hohlkopien in einem gewissen Maße dadurch beizukommen, daß zwischen die Matte und die
« Kopierpartner ein Stück Pappe eingelegt wird. Warum diese Maßnahme, die den Charakter eines Werkstattkniffs hat, eine gewisse Verbesserung ergibt, hat bisher niemand erklärt, !m übrigen sind auch die hiermit erzielten Ergebnisse nicht sehr befriedigend.
Noch aufwendigere Versuche zur Vermeidung von Hohlkopien bestehen darin, daß die Matte unterstützt wird durch ein nach oben konvex gewölbtes Blech, welches bewirkt, daß beim Absenken der Glasplatte zunächst das Zentrum der Matte bzw. der Kopierpart-
hi ner an die Glasplatte angedrückt wird und die Andrück/one sich von hier aus nach außen zu den Rändern hin .iiisbreitet. Die Vorstellung hierbei ist, daß auf diese Weise keine l.ufltaschcn /wischen der
Kopiervorlage und dem Fotomaterial eingeschlossen bleiben können, sondern nach außen weggedrückt werden. Auch diese Maßnahme bringt aber nicht den gewünschten Erfolg,
Noch ein in DE-OS 27 19 716 gemachter Vorschlag besteht darin, zusätzlich zwischen die Glasscheibe und die Kopiervorlage einen mit Druckmedium fällbaren durchsichtigen Beutel einzulegen, der bei Druckbeaufschlagung eine satte Anlage der Kopierpartner aneinander erzwingen soli. Die Bewährung dieses Vorschlags steht noch aus und auf jeden Fall bedeutet er eine nicht unwesentliche Komplizierung im Aufbau und im Betrieb des Kopierrahmens.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Ausbildung und Gestaltung einer Matte für einen Kopierrahmen mit der in einfacher Weise das Auftreten von Hohlkopien zuverlässig verhindert ist
Ausgehend von der oberbegrifflich vorausgesetzten Matte, die typischerweise eine übliche Gummimatte ist, gelingt die Lösung dieser Aufgabe erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Hauptanspruchs genannten Merkmale.
Daß überraschenderweise mit dieser Kombination von Eigenschaften der Matte die Aufgabenlösung gelingt, liegt daran, daß Wellen und Wölbungen im Fotomaterial oder in beiden Kopierpartnern sich während der Aufbringung der Andrückkraft noch frei ausgleichen können und dadurch eine satte ganzflächige Anlage zustandekommt.
Da die Fotomaterialien und die Kopiervorlagen nur biegsam, in ihrer Ebene aber starr sind, setzt die Möglichkeit eines Ausgleichs von Wellen und Wölbungen voraus, daß die Ränder während des Planlegens noch wandern können. Außerdem muß die Matte in ihrer Ebene elastisch sein, d. h. in ihr selbst vorhandene Wölbungen ausgleichen können, z. B. dadurch, daß im Bereich dieser Wölbungen eine Zusammendrückung unter lokaler Erhöhung der Wandstärke stattfindet.
Zur Erzielung des angestrebten Erfolgs kommt es auf die wirksame Stauchlage der Matte im Übergangsbereich am Rand der Kopierpartner an, d. h. daß es für das Glätten von Kopiervorlage und Fotomaterial nach Angabe der Matte erforderlich ist, daß sich die Matte im Randbereich des Kopiermaterials in hinreichend großer Erstreckung in ihrer Ebene elastisch stauchen kann. Dies ist aber nur möglich, wenn der Reibungskoeffizient zwischen Mattenoberfläche und Glasplatte wirksam herabgesetzt ist.
Die bisher verwendeten Matten weisen diese beiden Eigenschaften nicht gleichzeitig auf. Gummimatten sind zwar elastisch in ihrer Ebene verformbar, haben aber einen hohen Reibungskoeffizienten, so daß bei beginnender Wirkung der Andrückkräfte Relativverschiebungen gegenüber der Glasplatte bzw. den Kopierpartnern nicht mehr möglich sind. Dadurch gleiten sie im Randbereich zu wonig und die Ränder der Kopierpartner werden festgehalten und diese haben keine Möglichkeit mehr, eventuell vorhandene Unebenheiten auszugleichen und sich planzuleger,.
Matten mit einer textlien Gewebeobirfläche haben zwar einen niedrigen Reibungskoeffizienten, sind aber wiederum nicht in ihrer Ebene elastisch, insbesondere nicht stauchbar. In Richtung der Kett- und Schußfäden verhindern diese Fäden alle Verformungen und in den tinter 45" zur Kettfaden- und Schußfaden schräg verlaufenden Richtungen sind Verformungen begleitet durch entgegengesetzte Verformungen im rechten Winkel hierzu. Zu einem Ausgleich von Wellen oder
ι ο
Wölbungen sind mithin auch textilbeschichtete Matten trotz ihres an sich geringen Reibungskoeffizienten gegenüber Glas nicht fähig, weil sich im Bereich der Ränder der Kopierpartner keine wirksame Stauchläiige ausbilden kann.
Den textilbeschichteten Matten gleichzusetzen ist auch die aus DE-OS 24 05 724 bekannte metallkaschierte Gummimatte, bei der der größte Teil der den Kopierpartnern zugewandten Oberfläche der Matte mit metallischen Andruckplatten versehen ist, so daß auch diese Matte als in ihrer Ebene starr angesehen werden muß.
Vorteilhafterweise wird der Haftreibungskoeffizient der Matte gegenüber Glas und Fotomaterial geringer als 0,50, vorzugsweise geringer als 0,30 gewählt. Dies kann erreicht werden durch entsprechende Materialauswahl, bei Verwendung einer Gummimatte durch Beschichtung mit einer Silikonschicht, einer Teflonpulverschicht oder durch metallische Zusätze zum Gummimaterial.
Weitere an sich bekannte Möglichkeiten zur Verringerung des Haftreibungskoeffiziep ;n der Oberfläche von Gummiteiien sind die Versprödung der Oberfläche, z. B. durch Chlorierung, die Imprägnierung der Oberfläche mit Talkum oder dergl, oder die Aufbringung einer härteren Schicht, z. B. das Aufvulkanisieren einer Gummischicht mit einer Shorehärte von mehr als 80 oder das Aufbringen einer entsprechend harten Gummischicht.
Die vorstehend angesprochene Versprödung der Mattenoberfläche schließt die elastische Verformbarkeit der Matte in ihrer Ebene deswegen nicht aus, weil sich bei erstmaliger Verformung nach der Versprödungsbehandlung eine Vielzahl von feinen Rissen in der versprödeten Oberflächenschicht einstellt und die zwischen diesen verbleibenden harten Inseln so zahlreich und so klein sind, daß sie die Dehnung der Matte nicht behindern.
Die geringe Reibung der Matte gegenüber der Glasplatte mit dem Fotomaterial in Verbindung mit der allseitigen Ausdehnungsmöglichkeit der Matte erlaubt es, ausgezeichnete Kopierergebnisse schon mit geringe,ι Werten des angelegten Vakuums zu erreichen. Dadurch wiederum treten Newton-Ringe nicht mehr oder nicht mehr in störender Weise auf.
Die Güte der Kopiequalität wird auch nicht in Frage gestellt, wenn als Kopiervorlage eine Montage dient, also eine Trägerfolie mit einzelnen Filmstücken. Eine solche Montage mit an den Rändern der Filmvorlagen springender Dicke ist sonst vor allem für verhältnismäßig starre Matten wie textilbeschichtete Matten problematisch, weil diese sich den wechselnden Dicken der montierten Kopiervorlage nicht gut anschmiegen können.
Ff:i die vorliegenden Vorschläge ist es unerheblich, ob die Andrückkraft durch Einleiten eines Vakuums in den Raum zwischen Glasplatte und Matie oder durch Einleiten eines Überdrucks unterhalb der Matte erfolg!. In beiden Fällen werden die angestrebten vorteilhaften Wirkungen erreicht.
Eine besondre Unterstützung der angestrebten Wirkungen ergibt sich, wenn gemäß einem weiteren erfindtingsgemäßen Vorschlag in der Nähe der Ränder der Matte parallel zu den Dichtungswulsten eine umlaufende Falte eingearbeitet wird, welche die auftretenden Relativverschiebungen zwischen Matte und Glasplatte erleichtert. Die gleiche Wirkung kann erzielt werden, wenn längs der Ränder der Matte ein
umlaufender aufragender Dichtungssieg vorgesehen ist. der !.ich bei einem Wandern des Mattenrandes S-förmig verformt.
Die vorliegende Erfindung erhöht über die bereits genannten Vorteile hinaus auch noch die Passergenau- > igkeit. d. h. die für den Mehrfarbendruck wesentliche genaue Übereinstimmung der gegenseitigen Lage von Kopiervorlage und Fotomaterial.
Die l'rfindung wird nachfolgend durch die Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnun- in gen weiter erläutert. F.«; zeigt
F ι t: I das prinzipielle Zusammenwirken der Teile eines Kopiernihmens:
f i g. 2 die Draufsicht auf eine Matte:
F ι g. 3 den Schnitt A-A gemäß F ι g. 2; : -
I i g. 4 einen Ausschnitt aus der Mattenoberfläche in vergrößerter perspektivischer Darstellung;
F i g. 5a und b den Rand einer Matte mit aufragendem
IVl-i» * 1 Ul Al 1
■ '.i.iM.<..£..'..c? ..;. u,.i. ,...c. r.c:" .n.ege" i.*.r Druckdifferen/.
Her Kopierrahmen hat die Aufgabe, ein Fotomaterial 1 zur Belichtung desselben durch eine Kopiervorlage 2 hindurch siti ,in die Kopiervorlage anzudrücken. Die Kopiervorlage ist ein einstückiger Film oder besteht aus Filmsuieken. die .iiif einer Trägerfolie als »Montage·· ." zusammengestellt sind. Das Fotomaterial ist ein zunächst r'o:h unbelichteter Film, eine Offsetdruckplatte, eine fotopoK niere Druckplatte oder dergl.
Das Andrucken geschieht beispielsweise dadurch, daß du· Kopierpartner I und 2 auf eine Matte 3 gelegt .·> '."•erden, auf diese eine Glasplatte 4 abgesenkt wird und /wischen Glasplatte und Matte ein Unterdruck oder aber unterhalb der Matte ein Überdruck erzeugt wird. 1 nterhalb der Mat-·· befindet sich in jedem Fall eine -ich' gezeigte < irundplatte als I nterkonstuktion. ■".
Die Matte 3 bricht aus einem elastischen Materal. /■ [3 aus Gummi -r ■'. -M.-nigstens ihre Oberfläche is; so •■-.•handelt oder b·:»·. iv. htc. daß der I laftreibunnskncfti-'icn' iieuenuntr vier Glasplatte 4 gcnrg im und .ml eiJe^. !au um n'.-meMi-ns OJ. niedriger !ifgt als Jer
tahreib'iri.'^koL-'fizient /tischen unbehardi ''er M.i; ■:-ni-)be;t'!.i' he und Glasplatte.
Der Rand der Matte ist gebildet durc''· eine .mlaufe";i·.· Dicr"'ingv!:ppe 5 oberhalb eines Finvpann "andes β. mit weLh et.'terem die Matte >n szeeigncter 'Ao'se .·' Ii in e.r·.■'"" nut der Grundplatte '.erbunderen Rahmen eingespannt iv.
In der Nähe der Dichtungslippe 5 verläuft parallel zu den Randabschnitten eine Falte 7. die einen umlaufenden, f.. B. U-förmigen Kanal 8 ausbildet.
In der Mattenoberflache sind kleinere Kanäle 9 ausgeformt, die sich beim betrachteten Ausfiihrungsbeispiel mit ebensolchen Kanälen 10 kreuzen und auf diese Weise quadratische oder rechteckige inselartige Tragflächen 11 bilden. Die Kanäle 9 und 10 laufen bis in den durch die Falle 7 gebildeten Kanal 8 hinein
In wenigstens einer F.cke der Matte ist innerhalb des von der Dichiunpslippe 5 umgrenzten Bereichs ein Mundstück 12 angeordnet, über welche eine Vakuumquelle an den zwischen Matte und angedrückter (ilasplaüLT bleibenden Raum anschhcßbar ist.
Anstelle der Falte 7 und der Dichlungslippe ϊ kann bei der in F i g. ί gezeigten Konstruktion einer Malle 13 em sich längs der Ränder der Matte erstreckender, fesi mit dieser verbundener, umlaufender Diehlungssteg 14 Λ \\w i'niJniig finden ΠλΙίγμ /t'iiM I ι ^ "ι;ι dip 1 ,i^r und ΙΌ'Ίΐι der Teile vor Anlegen des Druckunterschieds und l'ig. ">h die Teile nach Anlegen der Druckdifferenz. Dabei ist ersichtlich, wie der Dichtungssteg das Auswandern des \tattenrandes dadurch ermöglicht, daß er sich S-förmig vcrfomi!
Zur Vorbereitung eines Kopiervorcangs weiden die Kopierpartner, also das Fotomaterial 1 und die Kopiervorlage 2. wie in l'ig. 1 gezeigt, auf der Matte 3 unter*" .-.'b der Glasplatte 4 .ingeordnet und die Vakuiimquelle mit dem Mundstuck 12 verbunden. Da sich das Vakuum längs des Kanals 8 verhältnismäßig großen Querschnitts praktisch ohne jede .Strömungsverluste sofort ausbreiten kann iir.c! die Kanäle 9 und 10 an icdem ihrer Finden in einen der Kanalabschnitte 8 münden, kommt es zu einer zuverlässigen und schnellen Ausbreitung des Vakuums über die gesamte Fläche.
Da der Reibungskoeffizient /wischen Matte und Glasplatte niedrig ist. sind trotz bereits an die Glasplatte L'cdrückter Mattenoberfläche die Rander der Kopier partner nicht -tarr fivicn. sondern haben noch die MocKhkeu. sich relativ zur Glasplatte zu verschieben ::n.t dabei eventuell vorhandene Weüen oder Wölbun gen ζίγ satten Anlage 7ij bringen. Dabei kommt es zu einer lokaler· Stauchung der Matte im Randbereich der K^pierpartner. Bei großformatigen Kopierpartnern erleichtert die Falte 7 bzw. der Dichtungssteg 14 solche von der Mitte weg nach außen genutete Relativverschiebungen der peripheren Mattcnabsehmtte.
Hierzu ? Blatt Zeichnunsien

Claims (11)

Patentansprüche:
1. Matte für einen Kopierrahmen zur Belichtung von in seiner Ebene starrem Fotomaterial mit einer transparenten Platte, insbesondere einer Glasplatte und einer an diese unter der Einwirkung einer Druckdifferenz andrückbaren, biegsamen und in ihrer Ebene elastisch verformbaren Matte mit einer durch eine Vielzahl von Vorsprüngen besetzten Oberfläche, dadurch gekennzeichnet, daß die Matte (3) durch entsprechende Behandlung so ausgebildet ist, daß der Haftreibungskoeffizient zwischen Mattenoberfläche und transparenter Platte um wenigstens 0,1 niedriger liegt als der HaftreibungsTcoeffizient zwischen unbehandelter Mattenoberfläche und transparenter Platte.
2. Matte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Haftreibungskoeffizient unterhalb von 0,50, vorzugsweise unterhalb von 030 liegt.
3. Matte nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche der Matte mit S'Skon beschichtet ist.
4. Matte nach einem der Ansprüche i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche der Matte mit Teflon beschichtet ist.
5. Matte nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Matte einer ihre Oberfläche versprödenden Behandlung, insbesondere einer Chlorierung der Oberfläche unterworfen ist.
6. Matte nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mattenoberfläche mit Talkum imprägniert ist.
7. Matte : ach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge der Mattenoberfläche mit piner Gummi- oder Kunststoffschicht einer Shorehärte von mehr als 80 überzogen wird.
8. Matte nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Mattenmaterial zur Verringerung des Reibungskoeffizienten metallische Zusätze aufweist.
9. Matte nach Ansprüchen 1 bis 8. dadurch gekennzeichnet, daß das Grundmaterial der Matte Gummi ist.
10. Matte nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine sich längs des Randes erstreckende umlaufende Falte (7).
11. Matte nach einem oder mehreren der Ansprüche I bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß längs der Ränder der Matte (13) ein umlaufender aufragender Dichtungssteg (14) vorgesehen ist, der bei einem Wandern des Mattenrandes S-förmig verformbar ist.
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