DE4320012A1 - Elektronische Schaltuhr - Google Patents
Elektronische SchaltuhrInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine elektronische Schaltuhr zum
automatischen Einschalten und/oder Ausschalten eines zu
steuernden elektrischen Gerätes und/oder einer
Gerätefunktion zu bestimmten Zeiten mit den im
Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Merkmalen.
Elektronische Schaltuhren der angesprochenen Art dienen,
wie mechanische Schaltuhren, dazu, Stromversorgungs
leitungen oder auch Gerätefunktionen zu bestimmten Zeiten
auszuschalten. Die elektronische Schaltuhr kann dabei in
dem zu steuernden Gerät oder in dem Gerät, in welchem die
bestimmte Gerätefunktion über die Schaltuhr ein- oder
ausgeschaltet werden soll, eingebaut sein, beispielsweise
in Küchenherden, Uhrenradios, Videorecordern, Fernseh
empfangsgeräten, Rolladensteuerungen, Lampenstromkreisen
und in vielen industriellen und in der Landwirtschaft
verwendbaren Geräten und Maschinen, z. B. in einer
Belüftungssteuerung in einer Fabrikhalle oder in
Viehställen. Hier ließen sich eine Vielzahl von
Anwendungen aufzählen.
Derartige elektronische Schaltuhren bestehen aus einem
batterie- oder netzgespeisten Uhren-IC, das Ausgänge zur
Steuerung eines Anzeigedisplays aufweist, um die im
Uhren-IC durch Ableitung von einer Quarzfrequenz oder
einer Synchronisation mit der Netzfrequenz generierten
Zeitimpulse auf dem Anzeigedisplay als Uhrzeit
anzuzeigen. Um eine solche elektronische Uhr als
Schaltuhr nutzen zu können, ist ferner ein
programmierbarer Speicher vorgesehen, in dem durch
Betätigung einer Taste der Einstellbedieneinheit Ein- und
Ausschaltvorgaben einprogrammiert werden können. Bei
Uhren, die eine längere Vorprogrammierzeit ermöglichen
wie beispielsweise in Videorecordern, ist darüber hinaus
vorgesehen, daß neben den Ein- und Ausschaltzeiten auch
das Datum sowie ggf. die Anzeige des Wochentages und des
Monats einprogrammierbar sind oder diese aufgrund von
Tabellen, die in gesonderten Speicherbereichen oder in
einem gesonderten Speicher abgelegt sind, aufrufbar sind,
um sie in dem angesprochenen Programmierspeicher
abzulegen. Der Uhr-IC greift dabei auf den Speicher zu
und kontrolliert diesen. Stellt die Schaltung fest, daß
die vorprogrammierte Zeit mit der Uhrzeit übereinstimmt,
wird die gewünschte Schaltfunktion oder der gewünschte
Auftrag durchgeführt, zu welchem Zweck Steuerleitungen zu
dem zu steuernden Gerät vorgesehen sind.
Es ist weiterhin bekannt, eine elektronische Schaltuhr
zur Steuerung von Fernsehgeräten und Videorecordern auch
in einem Fernbedienungsgeber für die entsprechenden
Geräte zu integrieren, wobei die Steuersignale zum
Zeitpunkt der Übereinstimmung der Uhrzeit mit der
programmierten Schaltzeit über den Sender des
Fernbedienungsgebers an das zu steuernde Gerät übertragen
werden. Selbstverständlich lassen sich mit derartigen
Uhren auch einzelne Gerätefunktionen bzw. Aufträge
steuern, um diese von dem zu steuernden Gerät abarbeiten
zu lassen. Je nach Auslegung der Uhr, beispielsweise
versehen mit einer Stopuhrfunktion und Sekunden- und
eventuell auch Zehntelsekundenanzeige und variabler
Voreinstellungsmöglichkeit, können eine Vielzahl von
Funktionssteuerungen bewirkt werden, die zeitlich
nacheinander ausgegeben bzw. abgearbeitet werden.
Den bekannten elektronischen Schaltuhren haftet der
Nachteil an, daß sie zum genauen Gang einen Präzisions-
Quarzoszillator aufweisen müssen oder aber eine
Synchronisationsschaltung, um eine Synchronisation mit
der Netzfrequenz herstellen zu können. Nur dadurch ist
ein genauer Gang der Uhr gegeben. Um darüber hinaus
Sommer- und Winterzeitumschaltungen, also Vor- und
Rückstellungen, während der gesetzlich festgelegten Tage
des Jahres berücksichtigen zu können, sind aufwendige
Vorprogrammierungen über mehrere Jahre erforderlich, oder
aber es muß von Hand die Uhrzeit entsprechend korrigiert
werden. Bei Stromausfall oder Wechseln einer Batterie,
falls eine solche zur Stromversorgung verwendet wird, muß
darüber hinaus eine Neueinstellung der Uhr erfolgen,
soweit keine gesonderte Nachlaufschaltung mit einem
kapazitiven Puffer für die Stromversorgung integriert
ist.
Darüber hinaus sind Funkuhren bekannt, die Signale von
Normaluhren empfangen und deren Uhrzeitsignale codiert
über terrestrische Frequenzen oder Satellitenfrequenzen
weltweit ausgestrahlt werden. Die Uhrzeitsignale werden
von einer Empfängerschaltung der Uhr empfangen,
ausgewertet und zur Korrektur der Uhrzeit der Funkuhr
verwendet, so daß stets die korrekte Uhrzeit unter
Berücksichtigung der Sommer- und Winteruhrzeiten und der
Zeitzonen angezeigt wird. Neben den Werten der reinen
Uhrzeitdaten werden auch Stunden-, Minuten- und
Sekundenmarken, ggf. Kalendertag, Wochentag,
Kalendermonat und Kalenderjahr, codiert übertragen. Eine
solche Normaluhr wird beispielsweise von der Physikalisch
Technischen Bundesanstalt in Braunschweig betrieben und
die entsprechenden Daten im Langwellenbereich in
Datenblöcken übertragen, die von der Empfängerschaltung
ausgewertet werden. Hierfür sind spezielle
Empfängerschaltungen und Uhren-ICs bekannt,
beispielsweise der Empfänger-IC U 4221 B-A, ein DCF 77
Empfängerbaustein, und der Uhren-IC Mark 43505. Diese
Uhren-ICs bieten darüber hinaus Möglichkeiten der
Einstellung von Alarm-Einschalt- und -Ausschaltzeiten und
steuern den in der Uhr vorhandenen akustischen
Signalgeber zu den entsprechenden Zeiten. Darüber hinaus
ist es aber bekannt, bei dem Uhren-IC Mark 43500 auch
externe Hardware, die einen µProzessor aufweist, von dem
Uhren-IC über einen I²C-Bus zu steuern. Derartige ICs und
Anwendungen sind in der Firmenschrift "TEMIC", Dezember
1992, im einzelnen angegeben. Hersteller der angegebenen
ICs ist die Firma Telefunken electronic, Heilbronn.
Im praktischen Einsatz hat sich gezeigt, daß eine Reihe
von Geräten ungeeignet sind, um von einer integrierten
Funkuhr gesteuert werden zu können. Dies liegt darin
begründet, daß viele elektrische Geräte, wie
beispielsweise ein Fernsehgerät, selbst Störstrahlen
aussendet, die in einem solchen Frequenzbereich liegen,
daß sie als Störgrößen den Empfangssender der Funkuhr
stören, was zu einer falschen Auswertung der Signale
führen kann. Wird beispielsweise ein Videorecorder mit
Funkuhr verwendet, so kann die Empfängerschaltung über
die eingebaute Antenne Störimpulse empfangen, die in dem
Empfangskanal der Funkuhr der Uhrzeitdaten liegt, so daß
Falschanzeigen erfolgen können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltuhr
eingangs genannter Art derart weiterzubilden, daß diese
gesichert auch dann noch die Funktion steuert, wenn das
zu steuernde Gerät Funkstörungen im Wellenbereich der
Funkuhrsignale ausgibt oder empfängt. Ferner soll eine
besonders einfache Bedienung der Funkuhr ermöglicht
werden.
Die Erfindung gibt im Kennzeichen des Anspruchs 1 eine
geeignete Lösung der gestellten Aufgabe an. Grundsätzlich
kann nach der Erfindung die gesamte Funkuhr, also
Empfängerschaltung, Auswertschaltung, Speicher und
Funktionstasten in dem Fernbedienungsgeber, mit
integriert sein. Die Funkuhr ist aber auch aufteilbar,
indem nur die Empfängerschaltung mit der
Demodulationsebene zur Wiedergewinnung der Uhrzeitdaten
von der Funkuhr integriert ist, während alle übrigen
Teile, also der Steuerteil der Uhrzeitanzeige und die
Tasten, in dem zu steuernden Gerät jeweils vorhanden
sind.
Dadurch daß in dem Fernbedienungsgeber zumindest die
Empfängerschaltung der Funkuhr angeordnet ist und von dem
Fernbedienungsgeber, z. B. ein Infrarotfernbedienungs
geber, die Zeitsignale zu dem steuernden Gerät übertragen
werden, um die Uhrenfunktion im Uhren-IC und die
angezeigte Uhrzeit entsprechend zu korrigieren, ist
sichergestellt, daß Störungen vom Gerät her - gleich von
welchem - keinen unmittelbaren Einfluß auf die
empfangenen Uhrzeitdaten haben, da der Abstand zu dem
Gerät bzw. den Geräten so groß auf einfache Weise wählbar
ist, daß die Störungen, die von den zu steuernden Geräten
ausgehen, keine Einwirkungen auf den Fernbedienungsgeber
mit dem implementierten Empfangsteil nehmen können.
Darüber hinaus ist auch der Vorteil gegeben, daß
insbesondere dann, wenn auch die Schaltuhrfunktionen mit
im Fernbedienungsgeber implementiert sind, auf einfache
Weise mehrere Geräte vom Fernbedienungsgeber her von der
implementierten Schaltuhr gesteuert werden können. Zu
diesem Zweck sind neben den Schaltfunktionen
Geräteadressen und ggf. auch in einem Unterprogramm die
Übertragungsparameter festgelegt, die für die Übertragung
der Befehle beispielsweise mittels Infrarotsender
notwendig sind.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind im
einzelnen in den abhängigen Unteransprüchen angegeben,
ebenso die Verwendung der Fernsteuerung nach der
Erfindung in bezug auf üblicherweise in einem Wohnraum
vorhandene Geräte.
Es versteht sich von selbst, daß die Erfindung nicht nur
auf die wenigen im Anspruch 2 angegebenen Geräte
anwendbar ist sondern ganz allgemein in bezug auf alle zu
steuernden Geräte einsetzbar ist. Dies gilt auch für
Geräte im gewerblichen Bereich. Die Fernsteuerung über
den Fernsteuergeber hat zudem den Vorteil, daß bei der
Fernsteuerung mit dem Gerät nicht direkt in Kontakt
getreten werden muß.
Alle Vorteile, die eine Funkuhr als Schaltuhr in sich
birgt, um darüber Geräte und Gerätefunktionen zu steuern,
sind bei der integrierten Lösung in dem
Fernbedienungsgeber direkt enthalten und können somit für
die Fernsteuerung verschiedener Geräte in einem
geschlossenen Raum oder aber auch raumübergreifend durch
entsprechende Bussysteme gesteuert werden. Es ist aber
auch möglich, bei der getrennten Lösung, bei der
lediglich der Empfangsteil des DCF-Empfängers sich im
Fernbedienungsgeber befindet, eine entsprechende
Gerätesteuerung individuell im Gerät vornehmen zu können,
zu welchem Zweck jedes zu steuernde Gerät, das vom
Fernbedienungsgeber mit den Uhrzeitdaten angesteuert
wird, ein Uhren-IC aufweisen muß, das als Schaltuhr
verwendet werden kann.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines
Ausführungsbeispiels näher erläutert.
In einem Fernbedienungsgeber, beispielsweise für ein
Fernsehempfangsgerät oder einen Videorecorder, oder in
einem umschaltbaren Fernbedienungsgeber ist ein DCF-
Empfänger zum Empfang der Uhrzeitsignale, die z. B. im
Langwellenbereich übertragen werden, integriert. Der
Empfänger weist eine Antenne 1, einen Vorverstärker 2,
eine Selektionsstufe 3 mit einem nachgeschalteten
Verstärker 4, einen Demodulator 5, einen
Schwellenwertschalter 6 zur Formung der Impulse, die das
Datenpaket enthält, und einen digitalen Verstärker 7 auf.
Die so aus dem empfangenen Signal zurückgewonnenen
Uhrzeitdaten codierter und genormter Art werden sodann
über eine Infrarot-Sendediode 8 oder über einen anderen
Funksender an den Empfänger übertragen, der einen
korrespondierenden Infrarotlichtempfänger mit einem
Infrarotlichtsensor 9 aufweist, der die empfangenen
Impulse an eine nicht näher dargestellte
Empfängerschaltung weitergibt, die die Impulse
aufbereitet und zur Korrektur der Uhrzeit an ein Uhren-IC
10, das einen µProzessor aufweist, eingibt. Ein
Empfängerbaustein der angesprochenen Art, wie er in einem
Fernbedienungsgeber implementiert werden kann, ist
beispielsweise der von Telefunken electronic vertriebene
IC U 4221 B-A, ein integrierter Empfänger im
Frequenzbereich 60 bis 80 kHz, speziell für den Einsatz
einer Funkuhr ausgelegt. Ein solcher Empfängerbaustein
ist auch in der Firmenschrift "Telefunken electronic
U 4221 B-A" beschrieben. Für seine Funktion benötigt er
lediglich den Anschluß eines abgestimmten Antennenkreises
sowie einen Quarzoszillator, der auf die Empfangsfrequenz
eingestellt ist. Der eingebaute Demodulator reproduziert
alle empfangenen Uhrzeitdaten und gibt diese an die
Infrarotsendestufe des Fernbedienungsgebers ab. Die
Abgabe kann dabei automatisch selbständig erfolgen oder
aber dann, wenn beispielsweise eine Funktionstaste des
Fernbedienungsgebers oder eine separate Funktionstaste
"Uhr korrigieren" betätigt wird.
Die Empfängerschaltung, die Bestandteil der CPU oder ein
gesonderter Baustein ist, um eine CPU hierüber steuern zu
können, beispielsweise den Uhren-IC-Baustein Mark 43505,
registriert nun die Uhrzeitdaten und korrigiert bei
Abweichung der laufenden Uhrzeitdaten diese entsprechend
und läßt sie auf einem Display, vorzugsweise einem
multiplex angesteuerten LCD-Display, anzeigen. Die
Anzeige kann aber auch in Verbindung mit einem
Fernsehgerät im Fernsehbild eingeblendet werden. Ein
anderer Empfangsbaustein, wie vorher angegeben, ist
beispielsweise auch der IC U 2776 B, der ein integrierter
DCF-Empfängerbaustein ist. Der Uhren-IC, gekoppelt mit
dem Rechner des zu steuernden Gerätes, weist darüber
hinaus einen Speicher 11 auf, in dem die
Schaltfunktionen, in der Zeichnung als Aufträge
bezeichnet, über eine dargestellte Tastatur eingegeben
werden. Dabei können die Schaltfunktionen eine bestimmte
Funktion des Gerätes betreffen oder aber ein steuerndes
Gerät schlechthin. Beispielhaft sei hier die Steuerung
eines Videorecorders genannt, in dem eine Vielzahl von
Einschalt- und Ausschaltzeiten mit zugeordneten Tagen,
Datumsangaben usw. abgespeichert sind, wobei je nach
Ausstattung des Videorecorders die Aufnahme z. B. über den
Fernsehempfänger erfolgen kann, wenn beispielsweise über
den Fernsehempfänger vom Satelliten empfangene Signale
empfangen und aufbereitet werden können. Dabei kann nur
der Aufzeichnungsteil eingeschaltet sein während das HF-
Teil des Videorecorders abgekoppelt ist.
Die Steuerung weiterer Geräte über das erste Gerät,
beispielsweise den Videorecorder oder den Fernseher, in
dem die Funkuhr mit Schaltuhr integriert ist, kann über
eine feste Verdrahtung vom ersten Gerät aus erfolgen. Es
ist aber auch möglich, jedem dieser Geräte einen eigenen
Empfängerbaustein für die Uhrzeitsignale und einen
eigenen Speicher 11 zuzuordnen, um die Aufträge dort für
das entsprechende Gerät einzugeben. Es ist darüber hinaus
möglich, die Geräte untereinander über einen fest
verdrahteten Bus anzusteuern, wobei lediglich das erste
Gerät, z. B. der Videorecorder, den Uhren-IC aufweist, und
dieser die Möglichkeit eröffnet, in dem Speicher 11
weitere Aufträge für andere Empfänger abzulegen, die
mittels Digitalworte über den gemeinsamen fest
verdrahteten Bus ausgeführt werden. Es ist darüber hinaus
auch möglich, von dem adressierten ersten Empfänger über
einen drahtlosen Bus alle anderen Empfänger von der
elektronischen Schaltuhr im ersten Gerät zu steuern. Zu
diesem Zweck muß das erste Gerät einen Sender aufweisen,
z. B. einen Infrarotsender, der auch auch ein Funksender
oder ein Ultraschallsender sein kann, um von hier aus an
die zu steuernden weiteren Geräte die Schaltuhrfunktion
zu übertragen. Alle anderen Funktionen können
selbstverständlich vom Fernbedienungsgeber direkt
gesteuert oder über den Bus ebenfalls gesteuert werden.
Bei einer Ausführungsform, bei der der Uhren-IC und die
Schaltuhrfunktion im Fernbedienungsgeber implementiert
sind, können alle Geräte dann vom Fernbedienungsgeber
bedient werden, wenn die Steuerbefehle, einschließlich
ein Einschalt- und Ausschaltbefehle, in Abhängigkeit von
der vorprogrammierten Schaltuhr in einer Codierung und
mit einem Medium übertragen werden, das dem jeweiligen
Empfänger entspricht und von dem Empfänger ausgewertet
werden kann.
Dem Fachmann eröffnet die Erfindung weitreichende
Variationsmöglichkeiten in der Steuerung der Geräte über
die Schaltuhr.
Claims (20)
1. Elektronische Schaltuhr zum automatischen Einschalten
und/oder Ausschalten eines zu steuernden elektrischen
Gerätes oder einer Gerätefunktion zu bestimmten Zeiten
mit einer Funkuhr, die einen Funkempfangsteil zum Empfang
von Uhrzeitsignalen von einer Uhrzeitsendequelle und eine
Einstellbedieneinheit mit Einstellelementen zur Vorgabe
der Uhreinschaltzeit und der Uhrausschaltzeit in der
Funktionsschaltuhr sowie ein Anzeigedisplay aufweist, von
dem die Uhrzeit und/oder durch Umschaltung die
Einschaltzeit und/oder die Ausschaltzeit der Uhr
anzeigbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltuhr
in einem Fernbedienungsgeber integriert ist, der einen
Speicher (11), einen Geräteumschalter zum Umschalten der
Bedienungsebene und Speicherplätze entsprechend dem zu
steuernden Gerät (12) aufweist, wobei die
Steuerfunktionen der einzelnen Geräte in dem Speicher
(11) abspeicherbar sind, und zwar unter Zuordnung einer
Adresse, die bei der Ausgabe über den Fernsteuersender
(8) das jeweils zu steuernde Gerät (12) anzusprechen
vermag, zusätzlich zu den Uhrzeitschaltfunktionen, und
daß eine Steuerschaltung im Fernbedienungsgeber
integriert ist, die nach Feststellung der Übereinstimmung
der Uhrzeit der Funkuhr mit der abgespeicherten
Schaltuhrzeit die entsprechende Schaltfunktion als
Steuerbefehl an das zu steuernde Gerät (12) überträgt,
welches in Abhängigkeit von dem empfangenen Steuerbefehl
ein- bzw. ausschaltet, wobei der Vergleich der Uhrzeit
der Funkuhr mit den gespeicherten Schaltuhrvorgaben
automatisch für alle zu steuernden Geräte (12) erfolgt.
2. Schaltuhr nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die
Verwendung zum Ansteuern von in einem Raum vorhandenen
fernsteuerbaren Geräten, wie unterhaltungselektronische
Geräte, Lampen, Rolladenantriebe.
3. Schaltuhr nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
der Fernbedienungsgeber stationär im Raum angeordnet und
über ein eigenes Netzteil zur Stromversorgung mit dem
Stromversorgungsnetz verbunden ist oder Batterien oder
Akkumulatoren zur Stromversorgung aufweist, die durch ein
integriertes Ladegerät oder durch Einsetzen des
Fernbedienungsgebers oder der Akkumulatoren in ein
Ladegerät aufladbar sind.
4. Schaltuhr nach Anspruch 3 für die Steuerung von
unterhaltungselektronischen Geräten, wie Vorrichtungen
zur Aufzeichnung von Bild- und Tonsignalen von beliebigen
Programmquellen, Fernsehempfangsgeräte, CD-Spieler, Hifi-
Anlagen, dadurch gekennzeichnet, daß über zusätzliche
Funktionstasten in dem Speicher dem jeweiligen Gerät
zugeordnet voreinstellbare Funktionen mit abspeicherbar
sind, die bei Ausübung der Schaltuhrfunktion zu dem zu
steuernden Gerät übertragen werden und eine Steuerung der
entsprechenden Funktion bewirken.
5. Schaltuhr nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Funktionsdaten digitalcodiert seriell oder parallel
übertragen werden.
6. Schaltuhr nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
im Fernbedienungsgeber nur das Empfangsteil (15) der
Funkuhr zum Empfang der Uhrzeitfunksignale vorgesehen
ist, und daß vom Fernbedienungsgeber kontinuierlich oder
diskontinuierlich oder bei Befehlsübertragung eines
Einstell- oder Funktionsbefehls an ein zu steuerndes
Gerät (12) parallel oder seriell Uhrzeitdaten des
Empfangsteils an ein Uhren-IC im zu steuernden Gerät
übertragen und zur Korrektur der Uhrendaten des Uhren-
IC′s anliegen, und daß das Display zur Anzeige der
Uhrzeit am Gerät (12) selbst vorgesehen oder auf einem
Bildschirm eines Gerätes eingeblendet ist, und daß die
Einstelldaten für den Speicher der Schaltuhr entweder von
dem Fernbedienungsgeber übertragen oder durch Eingabe von
einer ortsfesten Bedienung am Gerät vorgebbar sind.
7. Schaltuhr nach Anspruch 1 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schaltuhr in dem hierüber ein-
und ausschaltbaren Gerät integriert ist.
8. Schaltuhr nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltuhrfunktion sowie
die Funktionssteuerungen von einem µProzessor nach
eingeschriebenem Programm überwacht werden.
9. Schaltuhr nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
der µProzessor Bestandteil der Funkuhr ist.
10. Schaltuhr nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß der µProzessor Bestandteil des Gerätes oder des
Gerätes und der Funkuhr ist.
11. Schaltuhr nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die zu steuernden Geräte in
einem Raum oder aber auch in benachbarten Räumen über
einen externen Leitungsbus miteinander verbunden sind und
die Steuerinformationen, Geräteadressen und
Einstellinformationen zur Steuerung der einzelnen Geräte
von der Schaltuhr und/oder von Funktionsstellern eines
ersten Gerätes oder von der Fernsteuerung über ein erstes
Gerät an die anderen übertragen werden.
12. Schaltuhr nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltuhrfunktion über
fest verdrahtete Logik von der Einstellbedieneinheit
bedienbar ist.
13. Schaltuhr nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Funktionssteuerung über
eine Bussteuerung innerhalb der Funkuhr und des
angeschlossenen µP sowie des Speichers erfolgt.
14. Schaltuhr nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß die Busverbindung zwischen
den Geräten drahtlos ist und von einem Gerät die
Steuerinformationen an das andere Gerät mit einem
geeigneten Träger übertragen werden.
15. Schaltuhr nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch
gekennzeichnet, daß zur Übertragung von Informationen und
Daten von dem Fernbedienungsgeber oder von dem Gerät zum
anderen Infrarotlicht als Trägermedium eingesetzt ist.
16. Schaltuhr nach einem der Ansprüche 11 bis 15,
daß die digitalcodierten Einstellbefehle HF-codiert
übertragen werden.
17. Schaltuhr nach Anspruch 2 oder 6, dadurch
gekennzeichnet, daß an der Oberfläche des
Fernbedienungsgebers Solarzellen vorgesehen sind, die
über eine Ladeschaltung mit den Akkumulatoren verbunden
sind.
18. Schaltuhr nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Empfänger einen VPS- oder Videotextdecoder
aufweist und daß die Schaltuhrfunktion in Abhängigkeit
von den empfangenen VPS- und/oder voreingestellten
Programmierdaten vom Videotext freigegeben wird, und daß
bei Empfang einer Sendung mit VPS-Signalen die
Schaltuhrfunktion für das Abschalten aufgehoben ist.
19. Schaltuhr nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltuhr bei
Stromausfall durch eine Nachlaufschaltung über einen
bestimmten Zeitraum funktionsfähig bleibt.
20. Schaltuhr nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Funkuhr eine
Auswerteschaltung aufweist, die Uhrzeitsignale in
verschiedenen Frequenzen und Codierungen, die abgestrahlt
werden, auszuwerten vermag.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934320012 DE4320012C2 (de) | 1993-06-17 | 1993-06-17 | Fernbedienungsgeber zum Steuern von elektronischen Geräten und/oder Gerätefunktionen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934320012 DE4320012C2 (de) | 1993-06-17 | 1993-06-17 | Fernbedienungsgeber zum Steuern von elektronischen Geräten und/oder Gerätefunktionen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4320012A1 true DE4320012A1 (de) | 1994-12-22 |
| DE4320012C2 DE4320012C2 (de) | 1997-12-04 |
Family
ID=6490510
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19934320012 Expired - Fee Related DE4320012C2 (de) | 1993-06-17 | 1993-06-17 | Fernbedienungsgeber zum Steuern von elektronischen Geräten und/oder Gerätefunktionen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4320012C2 (de) |
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