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DE4318785C1 - Kombinationsmöbel, das als Bett und Schreibtisch verwendbar ist - Google Patents

Kombinationsmöbel, das als Bett und Schreibtisch verwendbar ist

Info

Publication number
DE4318785C1
DE4318785C1 DE19934318785 DE4318785A DE4318785C1 DE 4318785 C1 DE4318785 C1 DE 4318785C1 DE 19934318785 DE19934318785 DE 19934318785 DE 4318785 A DE4318785 A DE 4318785A DE 4318785 C1 DE4318785 C1 DE 4318785C1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bed
desk
combination furniture
joints
box
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE19934318785
Other languages
English (en)
Inventor
Dirk Hansen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE4318785C1 publication Critical patent/DE4318785C1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C17/00Sofas; Couches; Beds
    • A47C17/52Cabinet beds; Table beds, or like beds; Wardrobe beds
    • A47C17/62Table beds; Billiard table beds, or like beds

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nursing (AREA)
  • Combinations Of Kitchen Furniture (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Kombinationsmöbel, das als Bett und als Schreibtisch verwendbar ist.
Es sind eine Reihe von Bett-Schreibtisch-Kombinationen bekannt.
Bei einem Kombinationsmöbel (DE 32 33 569 A1) wird eine Rahmenkonstruktion vorgeschlagen, an der Tischplatte und Bett mit einer Rollenkonstruktion über Gegengewichte aufgehängt sind. Diese Konstruktion nimmt jedoch sehr viel Raum in Anspruch.
Ein anderer Vorschlag (DE 23 44 637 A1) geht dahin, unter einer hochklappba­ ren Schreibplatte eine Matratze anzubringen. Die Höhenverstellung soll über Längenänderung der Tischbeine erfolgen. Zur Nutzungsänderung ist hier jedoch ein Abräumen der Schreibplatte erforderlich. Außerdem ist die Hö­ henverstellung nur durch eine Längenänderung der Tischbeine möglich.
Bei einem weiteren Vorschlag (DE 27 41 989 B2) wird das Bett um 90 Grad auf eine Schreibplatte gedreht, dadurch wird die Schreibplatte über eine Rollenführung in Nuten in der Höhe verstellt. Bei diesem Vorschlag befin­ det sich das Bett allerdings nicht in Sitzhöhe, die vorgesehene Höhenver­ stellungsmechanik ist durch die Führung von Rollen in bogenförmigen Nuten konstruktiv sehr aufwendig, und bei der Nutzung als Bett befindet sich oberhalb der Schreibplatte nur wenig Platz für Gegenstände.
Ausgehend von der letztgenannten Schrift liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein platzsparendes Kombinati­ onsmöbel zu entwickeln, das einerseits als Bett zu nutzen ist, wobei das Bett eine normale Sitzhöhe hat, andererseits durch eine unkompliziert herzu­ stellende und anzuwendende Mechanik in einen Schreibtisch umzuwandeln ist, und daß die Gegenstände, die sich auf dem Schreibtisch befinden, zur Nut­ zungsänderung nicht abgeräumt werden müssen, also die Schreibplatte stets waagerecht bleibt und im Nutzungszustand Bett oberhalb der Schreibplatte genügend Raum für Schreibutensilien, Bücher und ähnliches bleibt.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß Bettkasten, Schreibplatte, je ein langer Hebelarm und ein kurzer Hebelarm pro Querseite in Gelenken zusammengesetzt sind, wobei der Abstand der Gelenke an der Schreibplatte gleich dem Abstand der Gelen­ ke an dem kurzen Hebelarm und der Abstand der Gelenke an dem langen Hebe­ larm gleich dem Abstand der Gelenke an dem Bettkasten ist, so daß die Verbindung zwischen den Gelenken stets ein Parallelogramm ergibt.
Vorteile liegen in der einfachen Konstruktion, es werden nur wenige Teile benötigt, die nicht auch bei einem einfachen Bett und einem einfachen Schreibtisch verwendet werden müßten, die darüberhinaus benötig­ ten Konstruktionselemente sind einfach herzustellen und zu verbinden. Die Erfindung ermöglicht eine Ausgestaltung, bei der im Nutzungszustand Bett das Kombinationsmöbel wie ein normales Bett aussieht, die Schreibplatte 3, die Rollen 6, 7 und Hebelarme 4, 5 bleiben verborgen. Im Nutzungszustand Schreibtisch sind die Matratze und das Bettzeug nicht sichtbar. Ein weite­ rer Vorteil ist die einfache Handhabung, zur Nutzungsänderung ist nur ein Handgriff erforderlich. Bei der Nutzungsänderung können auch größere Ge­ genstände auf der Schreibplatte verbleiben, es wird also kein Abräumen der Schreibplatte erforderlich, unterbrochene Arbeiten können nach dem Umklap­ pen in den Nutzungszustand Schreibtisch fortgesetzt werden.
Die vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist in den Ansprüchen 2 bis 5 angegeben.
Die Ausgestaltung nach Anspruch 2, nach der in dem Gelenk 18 zwischen dem kurzen Hebelarm 5 und dem Bettkasten 1, 2 sowie in dem Gelenk 17 zwi­ schen den beiden Hebelarmen 4, 5 Rollen 6, 7 angebracht sind, nach der wei­ ter an den Schmalseiten des Bettkastens 1, 2 zwei Hebel 8 angebracht sind, die mit einer Halterung 9 verbunden sind, die auf dem Fußboden oder einer Wand angebracht ist, ermöglicht das automatische Verschieben beim Umklap­ pen von einem Nutzungszustand in den anderen. Das Kombinationsmöbel wird so in beiden Nutzungszuständen raumsparend, z. B. an einer Wand plaziert.
Die Ausgestaltung nach Anspruch 3, nach der die Hebelarme 4, 5 und die Schreibplatte 3 im Nutzungszustand Schreibtisch hochklappbar befestigt sind, ermöglicht das Hochklappen der Schreibplatte, so daß ein platzspa­ rendes Verstauen des Kombinationsmöbels ermöglicht wird, bei dem nicht mehr Platz benötigt wird als bei einem normalen, auf die Längsseite ge­ stellten Bett.
Die Ausgestaltung nach Anspruch 4, nach der sich im Gelenk 18 zwischen dem Bettkasten 1, 2 und dem Hebelarm 5 eine Feder 10 befindet, die dem Ge­ wicht des Kombinationsmöbels beim Ändern des Nutzungszustandes entgegen­ wirkt, erleichtert die Nutzungsänderung, da beim Umklappen nur noch ein Teil der Last angehoben werden muß.
Die Ausgestaltung nach Anspruch 5, nach der sich in dem Raum zwischen den Hebelarmen 4, 5 des Parallelogramms und dem Raum, den die Schreibplatte 3 im Nutzungszustand Bett einnimmt ein Wäschekasten 11 befindet, und sich der Bettkasten 1, 2 aus zwei Teilen zusammensetzt, dem Grundrahmen 1 und dem Matratzenrahmen 2, wobei der Matratzenrahmen 2 auf Rollen 12 gelagert ist und zwischen Grundrahmen 1 und Matratzenrahmen 2 ein Führungsstift 13 und eine Führungsnut 14 angebracht sind, ermöglicht das schnelle Verstauen der Bettwäsche durch Ausnutzen des verbleibenden Raumes im Bettkasten. Hierdurch wird eine Nutzungsänderung noch vereinfacht, da das Bettzeug nun direkt von der Matratze in den nach dem Vorziehen des Matratzenrahmens unmittelbar danebenliegenden Wäschekasten verstaut werden kann.
Es folgt die Erläuterung eines Ausführungsbeispiels anhand von Zeich­ nungen. Diese zeigen
Fig. 1 eine Seitenansicht des erfindungsgemäßen Kombinationsmöbels im Nutzungszustand Bett,
Fig. 2 einen Detailausschnitt des erfindungsgemäßen Kombinationsmöbels im Nutzungszustand Bett,
Fig. 3 eine Seitenansicht des erfindungsgemäßen Kombinationsmöbels beim Umklappen von einem Nutzungszustand in den anderen,
Fig. 4 eine Seitenansicht des erfindungsgemäßen Kombinationsmöbels im Nutzungszustand Schreibtisch,
Fig. 5 eine Seitenansicht des erfindungsgemäßen Kombinationsmöbel im verstauten Zustand,
Fig. 6 einen Teilschnitt entlang der in Fig. 4 angegebenen Schnittlinie.
Fig. 1 zeigt das Kombinationsmöbel im Nutzungszustand Bett. Unter dem Bettkasten 1, 2 befinden sich die Hebelarme 4, 5 mit den Rollen 6, 7, die Schreibplatte 3 und der Wäschekasten 11. Der Raum zwischen Schreibplatte 3 und Matratzenrahmen 2 dient zur Aufnahme der Gegenstände, die sich auf dem Schreibtisch befinden. Die Höhe des Kombinationsmöbels entspricht in die­ sem Nutzungszustand der eines normalen Bettes. In diesem Zustand läßt sich der Matratzenrahmen 2 auf dem Grundrahmen 1 nach vorn ziehen, damit wird der Wäschekasten 11 unter dem Matratzenrahmen 2 zugänglich.
Wie in Fig. 2 gezeigt wird, ist der Matratzenrahmen 2 dabei auf Rollen 12 gelagert und wird durch einen Führungsstift 13 in einer Führungsnut 14 geführt.
Fig. 3 zeigt das Kombinationsmöbel beim Umklappen von einem Nutzungszu­ stand in den anderen. Beim Anheben der Vorderseite des Bettkastens 1, 2 wird das Kombinationsmöbel auf Rollen 6, 7 nach vorn bewegt und dabei von den Hebeln 8 in einer bestimmten Position gehalten. Durch die Anordnung der Gelenke 15, 16, 17, 18 als Eckpunkte eines Parallelogramms bleibt die Schreibplatte 3 beim Anheben oder Absenken stets waagerecht.
Fig. 4 zeigt das Kombinationsmöbel im Nutzungszustand Schreibtisch. Die Schreibplatte 3 ist durch das Umklappen in Arbeitshöhe gebracht worden.
Das Bettzeug befindet sich im Wäschekasten 11, die Matratze ist im Matrat­ zenrahmen 2 verborgen. Die waagerechten Flächen auf dem Wäschekasten 11 sowie auf dem Bettkasten 1, 2 können für die Dauer des Nutzungszustands Schreibtisch als Ablageflächen genutzt werden.
Fig. 5 zeigt das Kombinationsmöbel im verstauten Zustand. Die Schreib­ platte 3 ist hochgeklappt, die beiden Hebelarme 4, 5 dabei mit angehoben worden, das Kombinationsmöbel nimmt nun nicht mehr Platz ein als ein hoch­ geklapptes Bett.

Claims (5)

1. Kombinationsmöbel, das als Bett und als Schreibtisch verwendbar ist, wobei eine unter dem Bett angeordnete Schreibplatte durch Hochklappen des Bettkastens in Schreibtischhöhe gebracht wird, dabei in waagerechter Lage bleibt, dadurch gekennzeichnet, daß Bettkasten (1, 2), Schreibplatte (3), je ein langer Hebelarm (4) und ein kurzer Hebelarm (5) pro Querseite in Gelenken (15, 16, 17, 18) zusammengesetzt sind, dabei ist der Abstand der Gelenke (15, 16) an der Schreibplatte (3) gleich dem Abstand der Gelenke (17, 18) an dem kurzen Hebelarm (5) und der Abstand der Gelenke (15, 17) an dem langen Hebelarm (4) gleich dem Abstand der Gelenke (16, 18) an dem Bettkasten (1, 2), so daß die Verbindung zwischen den Gelenken (15, 16, 17, 18) stets ein Parallelogramm ergibt.
2. Kombinationsmöbel nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß in dem Gelenk (18) zwischen dem kurzen Hebelarm (5) und dem Bettkasten (1, 2) sowie in dem Gelenk (17) zwischen den beiden Hebelarmen (4, 5) Rollen (6, 7) angebracht sind, daß an den Schmalseiten des Bettkastens (1, 2) zwei Hebel (8) angebracht sind, die mit einer Halte­ rung (9) verbunden sind, die auf dem Fußboden oder einer Wand angebracht ist.
3. Kombinationsmöbel nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Hebelarme (4, 5) und die Schreibplatte (3) im Nutzungszustand Schreibtisch hochklappbar befestigt sind.
4. Kombinationsmöbel nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß sich im Gelenk (18) zwischen dem Bettkasten (1, 2) und dem Hebelarm (5) eine Feder (10) befindet, die dem Gewicht des Kombinationsmöbels beim Ändern des Nutzungszustandes entgegenwirkt.
5. Kombinationsmöbel nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß sich in dem Raum zwischen den Hebelarmen (4, 5) des Parallelogramms und dem Raum, den die Schreibplatte (3) im Nutzungszustand Bett einnimmt ein Wä­ schekasten (11) befindet, daß sich der Bettkasten (1, 2) aus zwei Teilen zusammensetzt, dem Grundrahmen (1) und dem Matratzenrahmen (2), wobei der Matratzenrahmen (2) auf Rollen (12) gelagert ist und zwischen Grundrahmen (1) und Matratzenrahmen (2) ein Füh­ rungsstift (13) und eine Führungsnut (14) angebracht sind.
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