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Die Erfindung betrifft einen Verlängerungstisch, insbesondere einen verlängerbaren Tisch zur Verwendung im Freien.
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Aufgrund des vorherrschenden Trends des Urlaubsreisens benötigen Picknicks im Freien einen Ausziehtisch, der bequem zu tragen ist und die Größe der Tischplatte nach Bedarf ändern kann. Wie in 1 gezeigt, weist der herkömmliche, in der zusammengeschobenen Position sich befindende Ausziehtisch einen Haupttischkörper 90, zwei jeweils innerhalb des Haupttischkörpers 90 befindliche Verlängerungsrahmen 91 und zwei auf der oberen Oberfläche des Haupttischkörpers 90 liegende Verlängerungstischplatten 92 auf.
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Wie in 2 gezeigt, werden, wenn der Tischplatte vergrößert werden muss, die Verlängerungsrahmen 91 aus dem Haupttischkörper 90 so herausgezogen, dass die Verlängerungsrahmen 91 freigelegt werden. Danach werden die Verlängerungstischplatten 92 umgedreht und auf den Verlängerungsrahmen 91 so gelegt, dass die Verlängerungstischplatten 92 mit der Tischplatte des Haupttischkörpers 90 verbunden sind, wodurch die Nutzfläche vergrößert wird. Wenn jedoch in dem durch diese Struktur konstruierten Tischkörper ein schwerer Gegenstand auf eine der Verlängerungstischplatten 92 gelegt wird, kann der Schwerpunkt instabil sein und ein Kippen auftreten. Außerdem können die Tischfüße dieser Struktur nicht geklappt werden, wodurch der herkömmliche Ausziehtisch nicht bequem zu tragen ist.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Verlängerungstisch zu schaffen, der durch einfache Maßnahmen die oben genannten Nachteile vermeidet.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch einen Verlängerungstisch, der die in Ansprüchen 1, 5, 6 und 10 angegebenen Merkmale aufweist. Weitere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung gehen aus den Merkmalen der Unteransprüche hervor.
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Gemäß der Erfindung wird ein Verlängerungstisch bereitgestellt, der eine Hauptträgerplatte, eine an einer Bodenfläche der Hauptträgerplatte angeordnete Stützeinheit, einen mit dem Stützeinheit schwenkbar verbunden, klappbaren Hauptfußständer, der ist, eine unterhalb der Hauptträgerplatte angeordnete Verlängerungseinheit, eine an der Verlängerungseinheit angeordnete Hilfsträgerplatte und eine zwischen der Stützeinheit und dem Bügelrahmen angeordnete Verbindungseinheit aufweist. Die Verlängerungseinheit und das Stützeinheit sind mit der Verbindungseinheit verbunden. Die Verlängerungseinheit weist eine Stützstange, einen die beiden Enden der Stützstange verbindenden, mit der Stützeinheit verbundenen Bügelrahmen und einen klappbaren Fußmechanismus auf. Der Fußmechanismus ist mit der Verlängerungseinheit entlang einer Verlängerungsrichtung bewegbar. Der Fußmechanismus weist zwei Stützfußstangen und eine Stützstrebe auf, wobei die Stützfußstangen voneinander beabstandet und schwenkbar mit dem Bügelrahmen verbunden sind und mit dem klappbaren Hauptfußständer zusammenarbeiten, um die Hauptträgerplatte zu tragen, und wobei die Stützstrebe zwischen den Stützfußstangen und der Stützstange verbunden und im Wesentlichen V-förmig ausgebildet ist.
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Im Folgenden werden die Erfindung und ihre Ausgestaltungen anhand der Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigt:
- 1 eine Seitenansicht eines herkömmlichen Verlängerungstisches in einer nicht verlängerten Position;
- 2 eine Seitenansicht eines herkömmlichen Verlängerungstisches, wobei der Verlängerungsrahmen in eine verlängerte Position herausgezogen ist;
- 3 eine perspektivische Explosionsdarstellung eines ersten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Verlängerungstisches mit einer Verlängerungseinheit;
- 4 eine unvollständige Seitenansicht des ersten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Verlängerungstisches mit der Verlängerungseinheit in einer verlängerten Position;
- 5 einen unvollständigen Schnitt durch das erste Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Verlängerungstisches, wobei die Verbindungseinheit als Führungsschieneneinheit ausgeführt ist;
- 6 einen unvollständigen Schnitt durch das erste Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Verlängerungstisches mit zwei Aufnahmestangen;
- 7 eine perspektivische Darstellung eines zweiten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Verlängerungstisches mit zwei Verlängerungseinheiten;
- 8 einen unvollständigen Schnitt durch das zweite Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Verlängerungstisches mit den Verlängerungseinheiten in einer verlängerten Position;
- 9 eine perspektivische Darstellung eines dritten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Verlängerungstisches, wobei jede der Verlängerungseinheiten zwei Befestigungshülsen aufweist;
- 10 eine perspektivische Darstellung eines vierten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Verlängerungstisches, wobei die Verbindungseinheit als Befestigungsstift ausgeführt ist;
- 11 einen unvollständigen Schnitt durch ein fünftes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Verlängerungstisches mit einer Verlängerungseinheit; und
- 12 einen unvollständigen Schnitt durch ein sechstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Verlängerungstisches mit zwei Verlängerungseinheiten.
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In 3 bis 5 ist ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Verlängerungstischs gezeigt. Im ersten Ausführungsbeispiel wird ein Tisch als Beispiel zur Veranschaulichung genommen, aber dieser kann je nach Bedarf in Möbel wie Stühle, Hocker, Couchtische usw. geändert werden. Der Verlängerungstisch weist eine rechteckige Hauptträgerplatte 1, eine Stützeinheit 2, einen klappbaren Hauptfußständer 20, eine Verlängerungseinheit 3 und eine die rechteckige Hauptträgerplatte 1 und die Verlängerungseinheit 3 verbindende Verbindungseinheit 4 und Hilfsträgerplatte 5 auf.
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Der Hauptträgerplatte 1 weist eine Oberfläche 11 und eine dieser gegenüberliegende Bodenfläche 12 auf. Die Oberfläche 11 wird zum Platzieren von Gegenständen oder zum Sitzen verwendet. Die Stützeinheit 2 besitzt zwei lange Stangen 21, die entlang der langen Seite der Bodenfläche 12 voneinander beabstandet angeordnet sind, eine erste Stützstange 22, die mit den Enden der langen Stangen 21 verbunden ist und an eine der kurzen Seiten der Hauptträgerplatte 1 angrenzt, und eine zweite Stützstange 23, die mit den langen Stangen 21 verbunden und von der ersten Stützstange 22 beabstandet angeordnet ist. Die zweite Stützstange 23 ist mittig mit einem Hauptverbindungsstück 231 versehen, das einen mit der zweiten Stützstange 23 verbundenen Halter 232 und einen vom Halter 232 nach unten sich erstreckenden, C-förmigen Klemmabschnitt 233 aufweist. Der Hauptfußständer 20 umfasst zwei Hauptstützfußstangen 201, die schwenkbar mit den Enden der langen Stangen 21 schwenkbar verbunden sind, und eine im Wesentlichen V-förmigen ausgebildete Hauptstrebe 202, die schwenkbar mit den Hauptstützfußstangen 201 verbunden und mit dem Klemmabschnitt 233 rastverbunden ist. Die Hauptstrebe 202 weist zwei mit den jeweils zugeordneten Hauptstützfußstangen 201 schwenkbar verbundene Hauptstützabschnitte 203 und einen mit dem Klemmabschnitt 233 lösbar verbundenen Hauptbiegeabschnitt 204 auf.
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Die Verlängerungseinheit 3 befindet sich auf der anderen kurzen Seite der Hauptträgerplatte 1 und ist mit den lange Stangen 21 verbunden. Außerdem kann sich die Verlängerungseinheit 3 entlang einer Verlängerungsrichtung auf die Hauptträgerplatte 1 zubewegt und von dieser wegbewegen. Die Verlängerungseinheit 3 weist eine am Boden der Hauptträgerplatte 1 angeordnete Stützstange 30, ein in der Mitte der Stützstange 30 angeordnetes Nebenverbindungsstück 31, einen mit beiden Enden der Stützstange 30 verbunden Bügelrahmen 32 und einen mit dem Bügelrahmen 32 schwenkbar verbundenen Fußmechanismus 33 auf. Der Bügelrahmen 32 weist zwei entlang der Verlängerungsrichtung sich erstreckende, jeweils die beiden Enden der Stützstange 30 verbindende Seitenstangen 321 und eine das distale Ende der Seitenstangen 321 verbindende, parallel zur Stützstange 30 beabstandet verlaufende Verbindungsstange 322 auf. Der Fußmechanismus 33 weist zwei mit den jeweils zugeordneten Seitenstangen 321 schwenkbar verbundene Stützfußstangen 331 und eine mit den Stützfußstangen 331 schwenkbar verbundene, mit dem Nebenverbindungsstück 31 rastverbundene, im Wesentlichen V-förmig ausgebildete Stützstrebe 332 auf. Das Nebenverbindungsstück 31 besitzt einen mit der Stützstange 30 verbundenen Nebenhalter 311 und einen vom Nebenhalter 311 nach unten sich erstreckenden, C-förmigen Hilfsklemmabschnitt 312. Die Stützstrebe 332 weist zwei mit den jeweils zugeordneten Stützfußstangen 331 schwenkbar verbundene Stützabschnitte 333 und einen mit dem Hilfsklemmabschnitt 312 rastverbundenen Biegeabschnitt 334 auf. Die Verlängerungseinheit 3 kann sich entlang der Verlängerungsrichtung gegenüber der Hauptträgerplatte 1 so bewegen, dass sich die Verlängerungseinheit 3 in eine Klappposition [nicht gezeigt] auf die Bodenseite der Hauptträgerplatte 1 zubewegt oder in eine Verlängerungsposition von der Hauptträgerplatte 1 wegbewegt.
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3 und 5 zeigen, dass die Verbindungseinheit 4 der Verbindung der Seitenstangen 321 und der langen Stangen 21 dient. Die Verbindungseinheit 4 ist als Führungsschieneneinheit 40 ausgeführt, die sich entlang der Verlängerungsrichtung erstreckt. Eine der Führungsschienen der Führungsschieneneinheit 40 weist eine in der jeweiligen Seitenstange 321 ausgebildete Führungsrille 401 und einen in der Führungsrille 401 verschiebbaren, mit der langen Stangen 21 verbundenen Führungsvorsprung 402 auf. Durch Verschieben des Führungsvorsprungs 402 in der Führungsrille 401 kann die Verlängerungseinheit 3 zwischen der Verlängerungsposition und der Klappposition bewegt werden. Da es viele Arten von Führungsschienen gibt, ist diese nicht auf die Ausgestaltung des ersten Ausführungsbeispiels beschränkt.
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Wie in 3 gezeigt, ist die Hilfsträgerplatte 5 auf der Verlängerungseinheit 3 lösbar angeordnet, um die Nutzfläche der Hauptträgerplatte 1 zu vergrößern.
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Unter Bezugnahme auf 6 ist ferner eine Ablageeinheit 8 vorgesehen, um es dem Benutzer zu ermöglichen, die abgenommene Hilfsträgerplatte 5 bequem aufzubewahren. Die Ablageeinheit 8 weist zwei in Abständen angeordnete Aufnahmestangen 81 auf, von denen jede zwischen den Seitenstangen 321 angeordnet ist. Jede der Aufnahmestangen 81 besitzt einen Hauptkörper 811 zum Tragen der Hilfsträgerplatte 5, zwei vertikale Abschnitte 812, die sich von beiden Enden des Hauptkörpers 811 nach oben erstrecken, und zwei Verbindungsabschnitte 813, die die oberen Enden der vertikalen Abschnitte 812 verbinden, sich entgegengesetzt erstrecken und mit den Seitenstangen 321 verbunden sind. Wenn die Ablageeinheit 8 die Hilfsträgerplatte 5 nicht aufnehmen muss, kann sie in Richtung der Hauptträgerplatte 1 geschoben und nach Bedarf demontiert werden. Die Anzahl der Aufnahmestangen 81 der Ablageeinheit 8 kann gemäß der Größe der Hilfsträgerplatte 5 eingestellt werden. In 6 ist aufgrund des Betrachtungswinkels nur eine Aufnahmestange 81 gezeigt.
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Beim Gebrauch werden die Hauptstützfußstangen 201 und die Stützfußstangen 331 so verschwenkt, dass diese sich von der Hauptträgerplatte 1 wegbewegen, wobei der Hauptbiegeabschnitt 204 der Hauptstrebe 202 in den Klemmabschnitt 233 eingreift. Danach greift der Biegeabschnitt 334 der Stützstrebe 332 in den Hilfsklemmabschnitt 312 der Stützstange 30 ein. Damit wird die Hauptträgerplatte 1 von dem klappbaren Hauptfußständer 20 und dem Fußmechanismus 33 aufrecht getragen. Wenn der Verwendungsbereich der Tischplatte vergrößert werden muss, kann die Verlängerungseinheit 3 nach außen in die Verlängerungsposition so verschoben werden, dass die Verlängerungseinheit 3 auf der Hauptträgerplatte 1 freigelegt ist. Daraufhin wird die Hilfsträgerplatte 5 auf dem Bügelrahmen 32 platziert, um die Verlängerung des erfindungsgemäßen Verlängerungstisch zu vervollständigen. Wird der erfindungsgemäße Verlängerungstisch zusammengeklappt, kann die Hilfsträgerplatte 5 entfernt werden, wobei sich die Verlängerungseinheit 3 entlang der Verlängerungsrichtung in die Klappposition unter der Hauptträgerplatte 1 bewegt. Danach wird der Biegeabschnitt 334 aus dem Hilfsklemmabschnitt 312 herausgezogen, wobei die Stützfußstangen 331 durch die Stützabschnitte 333 zur Hauptträgerplatte 1 hin verschwenkt werden. Daraufhin wird der Hauptbiegeabschnitt 204 aus dem Klemmabschnitt 233 herausgezogen. Nachdem der Hauptfußständer 20 zusammengeklappt wird, ist der erfindungsgemäße Verlängerungstisch in die Klappposition überführt. Die Hilfsträgerplatte 5 wird horizontal um 90 Grad geschwenkt und auf den Aufnahmestangen 81 plaziert, wodurch die Aufbewahrung der Hilfsträgerplatte 5 abgeschlossen ist.
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In der Verlängerungsposition wird die Stützstange 30 verwendet, um das Gewicht der Hauptträgerplatte 1 zu tragen und zu verhindert, dass eine Biegeverformung auftritt, wenn die Hauptträgerplatte 1 belastet ist. Durch Verbinden des Bügelrahmens 32 kann die erfindungsgemäße mechanische Festigkeit verstärkt werden. Dadurch, dass die Stützstrebe 332 in das Nebenverbindungsstück 31 eingreift, kann das Gewicht der Hauptträgerplatte 1 auf die Stützfußstangen 331 verteilt werden. Die Stützstrebe 332 kann von dem Nebenverbindungsstück 31 gelöst werden, wodurch die Stützfußstangen 331 zur Bodenseite der Hauptträgerplatte 1 in die Klappposition verschwenkt werden können. Wird die Verlängerungseinheit 3 entlang der Verlängerungsrichtung verschoben, können sich die Stützfußstangen 331 zusammen mit der Verlängerungseinheit 3 zwischen der Verlängerungsposition und der Klappposition bewegen. Wenn ein schwerer Gegenstand auf die Hilfsträgerplatte 5 gelegt wird, können die Stützfußstangen 331 das Gewicht der Hilfsträgerplatte 5 tragen, so dass der verlängerte Tisch nicht herunterfällt.
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In 7 und 8 ist ein zweites Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verlängerungstisches gezeigt. Gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel ist der Verlängerungstisch beidseitig verlängerbar. Der Unterschied gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel liegt darin, dass der Verlängerungstisch eine an der Bodenseite der Hauptträgerplatte 1 angeordnete Stützeinheit 2, zwei an beiden Kurzseiten der Hauptträgerplatte 1 angeordnete, mit der Stützeinheit 2 verbundene Verlängerungseinheiten 3, zwei mit der Stützeinheit 2 und der Verlängerungseinheit 3 verbundene Verbindungseinheit 4 und zwei Hilfsträgerplatten 5 aufweist. Die Stützeinheit 2 weist zwei entlang der Langseite der Bodenfläche 12 beabstandet angeordnete, lange Stangen 21 auf.
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Beim Gebrauch werden die Stützfußstangen 331 so verschwenkt, dass diese sich von der Hauptträgerplatte 1 wegbewegen, wobei die Biegeabschnitte 334 der Stützstreben 332 in die jeweils zugeordneten Hilfsklemmabschnitte 312 eingreifen, sodass die Hauptträgerplatte 1 von den Fußmechanismen 33 aufrecht getragen werden kann. Wenn der Verwendungsbereich der Tischplatte vergrößert werden muss, können die Verlängerungseinheiten 3 nach außen in die Verlängerungsposition so verschoben werden, dass die Verlängerungseinheiten 3 auf der Hauptträgerplatte 1 freigelegt sind. Daraufhin werden die Hilfsträgerplatten 5 auf dem Bügelrahmen 32 platziert, um die Verlängerung des erfindungsgemäßen Verlängerungstisch zu vervollständigen. Wird der erfindungsgemäße Verlängerungstisch zusammengeklappt, können die Hilfsträgerplatten 5 entfernt werden, wobei sich die Verlängerungseinheiten 3 in die Klappposition bewegen. Danach werden die Biegeabschnitte 334 aus den jeweils zugeordneten Hilfsklemmabschnitten 312 herausgezogen, wobei die Stützfußstangen 331 durch die Stützabschnitte 333 zur Hauptträgerplatte 1 hin verschwenkt werden, wodurch das Zusammenklappen des erfindungsgemäßen Verlängerungstisches abgeschlossen ist.
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In 9 ist ein drittes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verlängerungstisches gezeigt. Dabei liegt der Unterschied gegenüber dem zweiten Ausführungsbeispiel darin, dass der Fußmechanismus 33 zwei Befestigungshülsen 335 aufweist, wobei die Stützabschnitte 333 der Stützstrebe 332 durch die Befestigungshülsen 335 mit den jeweils zugeordneten Stützfußstangen 331 verbunden sind. Jede der Befestigungshülsen 335 weist einen auf die Stützfußstange 331 aufschiebbaren Hülsenabschnitt 336 und einen mit dem Hülsenabschnitt 336 schwenkbar verbundenen, für die Einpassung des Stützabschnitts 333 der Stützstrebe 332 sorgenden Schrägabschnitt 337 auf. Durch Hindurchführen der Stützfußstangen 331 durch die Hülsenabschnitte 336 und durch Einführen der Stützabschnitte 333 in die Schrägabschnitte 337 können die Stützstrebe 332 mit den Stützfußstangen 331 verbunden werden.
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Die Funktionsweise des dritten Ausführungsbeispiels entspricht im Wesentlichen derjenigen des zweiten Ausführungsbeispiels, jedoch mit dem Unterschied, dass die Stützstreben 332 durch die Befestigungshülsen 335 an den Stützfußstangen 331 befestigt sind. Wird der erfindungsgemäße Verlängerungstisch in der Verlängerungsposition gebraucht, kann die Hauptträgerplatte 1 ebenfalls von den Stützstreben 332 getragen werden. Beim Zusammenklappen des erfindungsgemäßen Verlängerungstisches werden die Stützabschnitte 333 der Stützstrebe 332 von den jeweils zugeordneten Schrägabschnitten 337 der Befestigungshülsen 335 gelöst, wodurch die Stützstreben 332 von den jeweiligen Stützfußstangen 331 getrennt werden. Damit können die Stützfußstangen 331 zur Bodenseite der Hauptträgerplatte 1 in die Klappposition verschwenkt werden.
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In 10 ist ein viertes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verlängerungstisches gezeigt. Dabei liegt der Unterschied gegenüber dem zweiten Ausführungsbeispiel darin, dass die erfindungsgemäße Verbindungseinheit 4 mittels einer Stiftverbindung an der Verlängerungseinheit 3 und der Stützeinheit 2 angebracht ist. Jede der langen Stangen 21 und jede der Seitenstangen 321 ist mit einer Mehrzahl von Stiftlöchern 42 versehen. Die Verbindungseinheit 4 weist zwei Befestigungsstifte 41 auf, von denen jeder in das jeweils zugeordnete Stiftloch 42 eingeführt ist, um die Hauptträgerplatte 1 und die Verlängerungseinheit 3 zu befestigen. Da es viele Arten von Strukturen gibt, die wiederholt von der Stützeinheit 2 und der Verlängerungseinheit 3 wegbewegt und mit dieser/diesem verbunden werden können, sind die Verbindungseinheiten 4 nicht auf die Ausgestaltung dieses Ausführungsbeispiels beschränkt.
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Die Funktionsweise des vierten Ausführungsbeispiels entspricht im Wesentlichen derjenigen des zweiten Ausführungsbeispiels, jedoch mit dem Unterschied, dass, wenn der Verlängerungstisch verlängert und zusammengeklappt wird, die Befestigungsstifte 41 in die entsprechenden Stiftlöcher 42 eingeführt werden, um die Hauptträgerplatte 1 und die Verlängerungseinheiten 3 zu befestigen.
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In 11 ist ein fünftes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verlängerungstisches gezeigt. Dabei liegt der Unterschied gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel darin, dass der erfindungsgemäße Verlängerungstisch einen auf der Bodenfläche 12 der Hauptträgerplatte 1 angeordneten Stützrahmen 6, einen schwenkbar mit dem Stützrahmen 6 verbundenen Tischständer 7 und eine mit dem Stützrahmen 6 verbundene Verlängerungseinheit 3 aufweist. Der Stützrahmen 6 besitzt zwei Stützstangen 61, die jeweils in Abständen auf der Längsseite der Hauptträgerplatte 1 angeordnet sind. Der Tischständer 7 weist zwei schwenkbar mit den jeweils zugeordneten Stützstangen 61 verbundene Fußstangen 71 und zwei schräg zwischen den Stützstangen 61 und den Fußstangen 71 schwenkbar angeordnete Stützstangen 72 auf. Die Stützstange 72 weist eine erste geneigte Stange 721 und eine zweite geneigte Stange 722 auf. Jede der Stützstangen 72 wird dadurch gebildet, dass die erste geneigte Stange 721 und die zweite geneigte Stange 722 schwenkbar verbunden werden. Die Verlängerungseinheit 3 weist zwei Stützstreben 332 auf, die schwenkbar mit den Seitenstangen 321 und den Stützfußstangen 331 schräg verbunden sind. Jede der Stützstreben 332 besitzt eine erste Strebe 338, die schwenkbar mit der entsprechenden Seitenstange 321 verbunden ist, und eine zweite Strebe 339, die schwenkbar mit der entsprechenden Stützfußstange 331 verbunden ist. Jede der Stützstreben 332 wird durch schwenkbares Verbinden der ersten Strebe 338 und der zweiten Strebe 339 gebildet.
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Die Funktionsweise des fünftes Ausführungsbeispiels entspricht im Wesentlichen derjenigen des ersten Ausführungsbeispiels, jedoch mit dem Unterschied, der in den verschiedenen Arten beim Klappen und Zusammenklappen der Tischfüße liegt. Wenn die Tischfüße auseinandergeklappt werden, werden die Fußstangen 71 und die Stützfußstangen 331 schwenkbar von der Hauptträgerplatte 1 weg auseinandergeklappt, derart, dass die Stützstangen 72 und die Stützstreben 332 gerade ausgerichtet sind, wobei der Tischständer 7 und der Fußmechanismus 33 die Hauptträgerplatte 1 tragen können. Beim Zusammenklappen der Tischfüße werden das Drehgelenk der ersten Streben 338 und der zweiten Streben 339 sowie das Drehgelenk der ersten geneigten Stange 721 und der zweiten geneigten Stange 722 so gedrückt, dass die Stützstreben 332 und die Stützstangen 72 abgewinkelt sind, wobei die Stützfußstangen 331 zur Bodenseite der Hauptträgerplatte 1 hin verschwenkt sind. Damit ist das Zusammenklappen abgeschlossen.
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In 12 ist ein sechstes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verlängerungstisches gezeigt. Gemäß diesem Ausführungsbeispiel ist der Verlängerungstisch beidseitig verlängerbar. Der Unterschied gegenüber dem fünften Ausführungsbeispiel liegt darin, dass der Verlängerungstisch zwei an beiden Kurzseiten der Hauptträgerplatte 1 angeordnete, mit den jeweils zugeordneten Stützstangen 61 verbundene Verlängerungseinheiten 3, zwei mit den jeweils zugeordneten Stützstangen 61 und der Verlängerungseinheit 3 verbundene Verbindungseinheiten 4 und zwei Hilfsträgerplatten 5 aufweist.
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Die Funktionsweise des sechsten Ausführungsbeispiels entspricht im Wesentlichen derjenigen des fünftes Ausführungsbeispiels, jedoch mit dem Unterschied, dass die Verlängerungseinheiten 3 an den beiden Kurzseiten der Hauptträgerplatte 1 nach außen außerhalb der Hauptträgerplatte 1 freigelegt auseinandergeklappt und nach innen auf die Bodenseite der Hauptträgerplatte 1 zusammengeklappt werden müssen.
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Insgesamt betrifft die Erfindung einen Verlängerungstisch, bei dem die Stützfußstangen 331 mit der Verlängerungseinheit 3 entlang einer Verlängerungsrichtung auf die Hauptträgerplatte 1 zubewegt und von dieser wegbewegen. Wenn daher ein schwerer Gegenstand auf die Hilfsträgerplatte 5 gelegt wird, können die Stützfußstangen 331 die Hilfsträgerplatte 5 tragen, so dass der verlängerte Tisch nicht umfällt. Die Stützstange 30 kann das Gewicht der Hauptträgerplatte 1 tragen, wobei durch die Stützstrebe 332 das Gewicht auf die Stützfußstangen 331 verteilt wird, so dass der Schwerpunkt des gesamten Verlängerungstisches stabiler ist. Zusätzlich ermöglicht die Schwenkstruktur des Fußmechanismus 33, dass die Stützfußstangen 331 in Richtung der Hauptträgerplatte 1 bewegt und unter der Hauptträgerplatte 1 aufbewahrt werden.
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Bezugszeichenliste
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- 1
- Hauptträgerplatte
- 11
- Oberfläche
- 12
- Bodenfläche
- 2S
- tützeinheit
- 20
- Hauptfußständer
- 201
- Hauptstützfußstange
- 202
- Hauptstrebe
- 203
- Hauptstützabschnitt
- 204
- Hauptbiegeabschnitt
- 21
- lange Stange
- 22
- erste Stützstange
- 23
- zweite Stützstange
- 231
- Hauptverbindungsstück
- 232
- Halter
- 233
- Klemmabschnitt
- 3
- Verlängerungseinheit
- 30
- Stützstange
- 31
- Nebenverbindungsstück
- 311
- Nebenhalter
- 312
- Hilfsklemmabschnitt
- 32
- Bügelrahmen
- 321
- Seitenstange
- 322
- Verbindungsstange
- 33
- Fußmechanismus
- 331
- Stützfußstange
- 332
- Stützstrebe
- 333
- Stützabschnitt
- 334
- Biegeabschnitt
- 335
- Befestigungshülse
- 336
- Hülsenabschnitt
- 337
- Schrägabschnitt
- 338
- erste Strebe
- 339
- zweite Strebe
- 4
- Verbindungseinheit
- 40
- Führungsschieneneinheit
- 401
- Führungsrille
- 402
- Führungsvorsprung
- 41
- Befestigungsstift
- 42
- Stiftloch
- 5
- Hilfsträgerplatte
- 6
- Stützrahmen
- 61
- Stützstange
- 7
- Tischständer
- 71
- Fußstange
- 72
- Stützstange
- 721
- erste geneigte Stange
- 722
- zweite geneigte Stange
- 8
- Ablageeinheit
- 81
- Aufnahmestange
- 811
- Hauptkörper
- 812
- vertikaler Abschnitt
- 813
- Verbindungsabschnitt