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DE4313740A1 - Reinigungsvorrichtung für Schwerkraftabscheider - Google Patents

Reinigungsvorrichtung für Schwerkraftabscheider

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DE4313740A1
DE4313740A1 DE19934313740 DE4313740A DE4313740A1 DE 4313740 A1 DE4313740 A1 DE 4313740A1 DE 19934313740 DE19934313740 DE 19934313740 DE 4313740 A DE4313740 A DE 4313740A DE 4313740 A1 DE4313740 A1 DE 4313740A1
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DE
Germany
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cleaning device
spray head
separator
container
lowering device
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DE19934313740
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DE4313740C2 (de
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Guenter Diefenbach
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ACO Ahlmann SE and Co KG
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SIGNUM ABSCHEIDETECHNIK GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D45/00Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces
    • B01D45/02Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by utilising gravity
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B9/00Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
    • B08B9/08Cleaning containers, e.g. tanks
    • B08B9/093Cleaning containers, e.g. tanks by the force of jets or sprays
    • B08B9/0936Cleaning containers, e.g. tanks by the force of jets or sprays using rotating jets

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)
  • Cleaning By Liquid Or Steam (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Reinigungsvorrichtung für Schwerkraftabscheider, wie bspw. Leicht- oder Schwerflüssigkeitsabscheider, mit wenigstens einer in einer Ebene parallel zum Flüssigkeitsspiegel des Abscheiders verfahrbaren Düse.
Bei Abscheidern, wie bspw. Fett- oder Ölabscheidern, besteht häufig das Problem, daß die Leichtflüssigkeiten erhärten und an den Wänden des Abscheiders anbacken, wobei auch die Fettschicht selbst aushärten kann. Neben der regelmäßigen Entsorgung des Abscheiders müssen daher auch die abgeschiedenen, erhärteten und angebackenen Fettrückstände entfernt werden, damit nach der Entsorgung das volle Speichervolumen des Abscheiders wieder zur Verfügung steht und eine Verschlechterung des abfließenden Abwassers durch Umsetzungsvorgänge mit den noch verbliebenen Fettrückständen vermieden wird. Bei Abscheidern aus Stahl oder Edelstahl können die Anbackungen zusätzlich zu Korrosionen und zu einem Anlösen oder Auflösen der Beschichtung durch punktuelle und/oder flächige Dauerbelastungen führen, wie letztere auch bei Abscheidern aus Beton der Fall sein kann. Es ist daher erforderlich, daß die Abscheider bei der Entsorgung von Rückständen möglichst restlos gereinigt werden.
Eine Vorrichtung der eingangs genannten Art ist bereits aus der DE-AS 25 55 136 bekannt mit einer bis zur Höhe der erhärteten Fettschicht erreichenden Leitung für die Zufuhr einer ggf. dem Behälter entnommenen Flüssigkeit, wobei die Mündung der Leitung als Düse zur Erzeugung von horizontal gerichteten Strahlen ausgebildet ist. Zusätzlich ist die Düse in einer horizontalen Ebene mittels eines Gelenkarmes verschiebbar. Durch die verschiebbare Düse mit horizontal gerichtetem Strahl ist zwar ein Aufreißen bzw. Aufbrechen und Verwirbeln der erhärteten Leichtflüssigkeitsschicht möglich, jedoch keine Reinigung des Behälterinnenraumes, der Einbauteile und der durch die Einbauteile bedingten Hohlräume. Auch ist es aus der DE-AS 20 03 565 bekannt, das in dem Abscheider befindliche Abwasser mittels einer Pumpe und/oder eines Rührwerkes umzuwälzen, um die Anbackungen von den Wänden abzulösen, um die abgeschiedenen Stoffe pumpfähig zu machen und schließlich abzuziehen. Schließlich ist es aus der DE-PS 2 80 036 bekannt, bei einem im Querschnitt kreisförmigen Abscheiderbecken das am Abscheiderboden abgezogene Abwasser umzuwälzen, indem es über ein Zuführungsrohr einem um die Behälterachse rotierenden Rohrarm mit mindestens einer tangential zur Behälterachse angeordneten Strahlaustrittsdüse zugeführt wird. Hierdurch soll eine Rotationsströmung des Abwassers im Abscheider erreicht werden, um die Schwimmschicht auf zubrechen und die Sinkstoffe aufzuwirbeln. Die bekannten Verfahren und Vorrichtungen dienen jedoch vornehmlich dazu, den Abscheiderinhalt pumpfähig zu machen und maschinell zu entsorgen. Eine vollständige Reinigung der Abscheiderwände von Fettrückständen und sonstigen Ablagerungen ist nicht möglich.
Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Reinigungsvorrichtung der eingangs genannten Art anzugeben, welche nicht nur ein Aufbrechen der Leichtflüssigkeitsschicht an der Oberfläche ermöglicht, sondern auch eine möglichst vollständige Reinigung der Behälterinnenwände und Einbauteile gewährleistet.
Zur Lösung der Aufgabe ist es nach der Erfindung i. w. vorgesehen, daß die wenigstens eine Düse an einem Sprühkopf angeordnet ist, welcher um eine parallel zum Flüssigkeitsspiegel verlaufende Achse rotiert.
Bei der erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung fräst sich der Sprühkopf, bspw. in Falle eines Fettabscheiders in die Fettschicht ein, bricht sie auf und wirbelt auch unterhalb der Fettschicht die einzelnen Partikeln und Abwasserphasen auf. Durch die Rotationsenergie des Flüssigkeitsstrahles kommt es aber auch zu einem Ablösen von Anbackungen und Ablagerungen an den Behälterinnenwänden. Durch die Drehung des Strahles in einer Ebene senkrecht zum Flüssigkeitsspiegel werden auch die Einbauteile, wie bspw. Tauchwände, Überlaufwände und bei Abscheidern mit Mehrkammersystem die Verbindungskanäle zwischen den einzelnen Kammern sowie die zwischen Einbauteile und Beckenwandung sich ergebenden Hohlräume, gereinigt.
In einer ersten besonders Ausführungsform der Erfindung ist es vorgesehen, daß der Sprühkopf um eine bzgl. des Flüssigkeitsspiegels des Abscheiders vertikale Achse verdrehbar ist. Durch die Rotation des Stahles um zwei aufeinander senkrecht stehenden Achsen kommt es zu einer vollständigen Reinigung des Behälterinneren. Hierdurch ergibt sich ein sphärisches Sprühbild.
Nach einer Ausführungsform der Erfindung weist der Sprühkopf wenigstens zwei in entgegengesetzter Richtung weisende Düsen auf, was die Reinigungswirkung der Einrichtung nochmals verbessert.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist es vorgesehen, daß der Sprühkopf mittels einer Absenkeinrichtung in vertikaler Richtung in das Behälterinnere absenkbar ist. Hierdurch läßt sich der gesamte Sprühkopf, bspw. im Falle eines Fettabscheiders durch die Fettschicht, vertikal nach unten durch die einzelnen Wasserphasen bewegen, wobei die wenigstens eine Düse um eine horizontale, d. h. parallel zum Flüssigkeitsspiegel gerichtete und gleichzeitig um eine vertikale Achse rotieren kann, so daß das Sprühbild einer in einer vertikalen Ebene sich bewegenden Sprühkugel gleicht. Bei einem Fettabscheider kann der Arbeitsablauf der Reinigungseinrichtung bspw. so gewählt werden, daß der Sprühkopf oberhalb der eigentlichen Fettschicht zu laufen und zu sprühen beginnt, um die Fettschicht bereits an- bzw. aufzulösen und auch zu durchmischen. Danach kann der Sprühkopf in die Fettschicht eintauchen, sie durchstoßen und die unterhalb der Fettschicht befindlichen Partikeln und Abwasserphasen aufmischen. Durch das Absenken des Sprühkopfes ist es auch möglich, in den Bodenbereich, insbesondere in den Schlammbereich des Abscheiders vorzudringen, um auch dort die Sedimente bzw. den abgesetzten Feinschlamm auf zuwirbeln und saugfähig zu machen. Gleichzeitig oder mit etwas Zeitverzögerung sollte dann der Absaugprozeß einsetzen, wobei der gesamte Inhalt des Behälters bspw. von einem Saugwagen abgezogen werden kann. Danach erfolgt die eigentliche Reinigung des Behälters mit einem freien Sprühstrahl zur vollständigen Reinigung der Innenwände und Einbauteile.
Nach einer Ausgestaltung der Erfindung ist es vorgesehen, daß die Absenkeinrichtung als Teleskoparm ausgebildet ist. Hierdurch ist es möglich, die Reinigungsvorrichtung in Zeiten ihres Nichtgebrauches in eine zurückgezogene Stellung zu fahren, ohne die gesamte Vorrichtung aus dem Abscheider herausnehmen zu müssen. Auch können insbesondere bei Abscheidern mit mehreren Kammern bspw. nach oben gezogene Trennwände oder Verbindungskanäle über- bzw. durchfahren werden, was andernfalls entsprechende Bauhöhen oder gar eine mehrzählige Anordnung von Reinigungsvorrichtungen zur Folge hätte.
In konstruktiv einfacher Weise ist es nach der Erfindung vorgesehen, daß der Sprühkopf bzw. seine Absenkeinrichtung mittels eines Linearantriebes parallel zum Flüssigkeitsspiegel des Behälters verfahrbar ist, so daß vorbestimmte Positionen im Abscheider angefahren werden können.
Die Rotationsbewegungen des Sprühkopfes bzw. der wenigstens einen Düse und/oder die Hubbewegungen der Absenkeinrichtung können erfindungsgemäß durch Beaufschlagung mittels Wasser erfolgen, wie selbstverständlich auch ein motorischer Antrieb für eine definierte Drehbewegung von Sprühkopf, Düsen und/oder Absenkeinrichtung möglich ist.
Die Antriebseinheiten der Reinigungsvorrichtung befinden sich nach einem Vorschlag der Erfindung in einem oberhalb des Behälters angeordneten und gegen Eindringen von Spritzwasser, Partikeln o. dgl. i. w. abgedichteten Raum. Dieser Raum kann von einer den Behälter abdeckenden etwa plattenförmigen Abdeckung und einer darüber angeordneten Haube gebildet sein.
Bevorzugt weist die Abdeckung einen in Längsrichtung des Behälters verlaufenden Durchbruch auf, durch welchen sich die Absenkeinrichtung mit Sprühkopf erstreckt.
Der Durchbruch der Abdeckung kann nach einer Ausführungsform der Erfindung durch zwei sich überlappende Dichtlippen verschlossen sein, durch welche sich die Absenkeinrichtung unter seitlichem Anliegen der Dichtlippen erstreckt. Hierdurch ist ein Eindringen von Spritzwasser oder im Abwasser enthaltenen Partikeln in den durch die Haube eingeschlossenen Raum vermieden und damit einer Verschmutzungsgefahr der Reinigungsvorrichtung und deren Antriebseinheiten entgegengewirkt.
Zusätzlich kann nach einer Ausgestaltung der Erfindung an der Absenkeinrichtung oder dem Teleskoparm ein unterhalb der Dichtlippen zu liegen kommender umlaufender Spritzschutz vorgesehen sein.
Bei einem mit einer erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung ausgerüsteten Abscheider ist ein Nachspülen des Behälters wie bei den bekannten Spüleinrichtungen nicht mehr erforderlich. Die Entsorgungszeiten sind damit wesentlich kürzer. Darüber hinaus wird eine erhebliche Menge an Spülwasser gespart.
Weitere Ziele, Vorteile, Merkmale und Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles anhand der Zeichnungen. Dabei bilden alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale für sich oder in beliebiger sinnvoller Kombination den Gegenstand der vorliegenden Erfindung, auch unabhängig von ihrer Zusammenfassung in den Ansprüchen oder deren Rückbeziehung.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen Fettabscheider mit einer möglichen Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Vorrichtung gemäß Fig. 1 und
Fig. 3 eine Detaildarstellung einer Absenkeinrichtung für eine Reinigungsvorrichtung, in einem Längsschnitt.
Der bei dem hier gewählten Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 und 2 dargestellte Fettabscheider weist einen Behälter 1 mit durch Trennwände 2 voneinander getrennter Vorabscheidekammer 3 und Abscheidekammer 4 auf. Der Behälter 1 ist mit einem Zulauf 5 und einem Ablauf 6 versehen. Oberhalb des Behälters 1 befindet sich eine Reinigungsvorrichtung 7, welche mittels eines Linearantriebes 8 in Längsrichtung des Behälters 1 verfahrbar ist.
Der Linearantrieb 8 kann bspw. als ein auf zwei Führungsstangen laufende Wagen mit daran angeordnetem Antriebsmotor ausgebildet sein, wobei der Motor über ein zwischengeschaltetes Getriebe in eine parallel zu den Führungsstangen verlaufende Zahnstange eingreift. An dem in Längsrichtung verfahrenbaren Wagen ist dann die Reinigungseinrichtung 7 gehalten.
Die Reinigungseinrichtung 7 weist bei dem hier gewählten Ausführungsbeispiel eine Absenkeinrichtung 9 in Form eines Teleskoparmes auf, welcher an seinem unteren Ende ein Sprühkopf 10 trägt. Der Sprühkopf 10 weist zwei diametral gegenüberstehende Düsen 11 auf, welche um eine senkrecht zur Zeichenebene gemäß Fig. 1 stehende Achse 12 rotieren. Zusätzlich ist der Sprühkopf 10, wie durch den halbkreisförmigen Pfeil angedeutet, um eine vertikale Achse verdrehbar.
Der Sprühkopf 10 bzw. seine Düse 11 sind über eine Druckleitung 26 mit einer Pumpe 24 verbunden, welche ihrerseits über einen Anschluß 25 an eine Wasserleitung angeschlossen ist.
Die Antriebseinheiten für die Reinigungsvorrichtung 7 befinden sich in einem durch eine plattenförmige Abdeckung 13 auf der Behälteroberseite und einer auf der Abdeckung 13 vorzugsweise dichtend zu liegen kommenden Haube 14 festgelegten Raum. Wie insbesondere aus Fig. 3 ersichtlich, weist die Abdeckung 13 einen Durchbruch 15 auf, durch welchen sich der Teleskoparm 9 mit Sprühkopf 10 streckt. Um ein Eindringen von Spritzwasser oder Schmutzpartikeln in den durch die Abdeckung 13 und die Haube 14 gebildeten Raum und damit eine Verschmutzung der Antriebsaggregate der Reinigungsvorrichtung 7 zu vermeiden, befinden sich an der Unterseite der Abdeckung 13 gegenüberliegende Dichtlippen 16, welche an Klemmhalterungen 17 auf der Unterseite der Abdeckung 13 befestigt sind und sich beiderseits des Teleskoparmes 9 anlegen bzw. sich überlappen und den Durchbruch 15 verschließen. Zusätzlich kann an dem Teleskoparm 9 noch ein umlaufender Spritzschutz 18 vorgesehen sein.
Mit der dargestellten Reinigungseinrichtung 7 ist eine vollständige Reinigung des Behälters 1 zusammen mit seinen hydraulischen Einbauteilen, wie bspw. Tauchwände 19, 20, 21 ermöglicht.
Die Reinigung des Abscheiders kann bspw. derart vorgenommen werden, daß der Sprühkopf 10 oberhalb der eigentlichen Fettschicht zu laufen und zu sprühen beginnt, so daß die Fettschicht bereits angelöst bzw. aufgelöst wird. Danach kann der Sprühkopf 10 durch eine Abwärtsbewegung des Teleskoparmes 9 in die Fettschicht eintauchen, sie durchstoßen und die einzelnen Partikel und Abwasserphasen unterhalb der Fettschicht aufwirbeln. Durch ein weiteres Absenken des Teleskoparmes 9 gelangt der Sprühkopf 10 auch in den Bodenbereich des Behälters 1 bzw. in den Schlammbereich, um auch dort den abgesetzten Schlamm bzw. Feinschlamm auf zuwirbeln und saugfähig zu machen. Gleichzeitig oder etwas zeitverzögert kann dann der Inhalt des Behälters 1 bzw. bei der Stellung der Reinigungseinrichtung 7 in der linken Position gemäß Fig. 1 die Vorabscheidekammer 3 über die Saugleitung 22 abgezogen werden. Danach erfolgt die Reinigung der Vorabscheidekammer 3 mit einem freien Sprühstrahl zur vollständigen Reinigung der Innenwände, wobei vorteilhafterweise gleichzeitig das Spülwasser abgesaugt werden sollte.
Zur Reinigung der Abscheidekammer 4 wird der Teleskoparm 9 mit Sprühkopf 10 angehoben und durch den Linearantrieb 8 in Längsrichtung über die Trennwand 2 durch einen die Vorabscheidekammer 3 und Abscheidekammer 4 verbindenden Überlaufkanal bis zur Abscheidekammer 4 gefahren. Danach wird der Teleskoparm 9 bei dem hier gewählten Ausführungsbeispiel bis zu dem gemäß Fig. 1 rechten Ende der Abscheidekammer 4 verfahren, sodann abgesenkt, bis schließlich auch die Abscheidekammer 4 abgesaugt und gereinigt ist. Mit einer Spülflüssigkeit erfolgt dann eine vollständige Reinigung der Innenwände und der Bauteile des Abscheiders, wobei kurz zuvor ein Abpumpen des Inhaltes des Abscheiderbeckens 4 vorgenommen wird. Ein Nachspülen des Behälters ist nicht mehr erforderlich.
Selbstverständlich ist auch eine andere Reihenfolge der angefahrenen Positionen denkbar.
Durch die Verfahrbarkeit des Sprühkopf 10 ist es auch möglich, in die Räume hinter die Tauchwände 20, 21 zu gelangen und auch diesen kritischen Bereich zu reinigen. Selbstverständlich ist es auch denkbar, insbesondere bei nicht absenkbarem Sprühkopf 10 die Prallwand bzw. die Tauchwand 19 klappbar in die Tauchwand 20 absenkbar auszuführen, um eine Reinigung dieser Behälterbereiche zu erreichen.
Bezugszeichenliste
1 - Behälter
2 - Trennwand
3 - Vorabscheidekammer
4 - Abscheidekammer
5 - Zulauf
6 - Ablauf
7 - Reinigungseinrichtung
8 - Linearantrieb
9 - Absenkeinrichtung, Teleskoparm
10 - Sprühkopf
11 - Düse
12 - Achse
13 - Abdeckung
14 - Haube
15 - Durchbruch
16 - Dichtlippe
17 - Klemmhalterung
18 - Spritzschutz
19 - Tauchwand
20 - Tauchwand
21 - Tauchwand
22 - Saugleitung
23 - Saugleitung
24 - Pumpe
25 - Anschluß
26 - Druckleitung.

Claims (14)

1. Reinigungsvorrichtung für Schwerkraftabscheider, wie bspw. Leicht- oder Schwerflüssigkeitsabscheider, mit wenigstens einer in einer Ebene parallel zum Flüssigkeitsspiegel des Abscheiders verfahrbaren Düse (11), dadurch gekennzeichnet, daß die wenigstens eine Düse (11) an einem Sprühkopf (10) angeordnet ist, welcher um eine Achse parallel zum Flüssigkeitsspiegel rotiert.
2. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sprühkopf (10) um eine bzgl. des Flüssigkeitsspiegels des Abscheiders vertikale Achse verdrehbar ist.
3. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Sprühkopf (10) wenigstens zwei in entgegengesetzter Richtung radial nach außen weisende Düsen (11) aufweist.
4. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Sprühkopf (10) mittels einer Absenkeinrichtung (9) in das Behälterinnere absenkbar ist.
5. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Absenkeinrichtung (9) als Teleskoparm ausgebildet ist.
6. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Sprühkopf (10) bzw. seine Absenkeinrichtung (9) mittels eines Linearantriebes (8) in Längsrichtung parallel zum Flüssigkeitsspiegel des Behälters (1) verfahrbar ist.
7. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rotationsbewegungen des Sprühkopfes (10) bzw. der wenigstens einen Düse (11) und/oder die Hubbewegungen der Absenkeinrichtung (9) mittels Wasserkraft erfolgen.
8. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Rotationsbewegungen des Sprühkopfes (10) bzw. der wenigstens einen Düse (11) und/oder die Hubbewegungen der Absenkeinrichtung (9) motorisch erfolgen.
9. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinheiten für den Sprühkopf (10) und die Absenkeinrichtung (9) in einem oberhalb des Behälters (1) des Abscheiders angeordneten und gegen Eindringen von Spritzwasser o. dgl. Partikeln i. w. abgedichteten Raum aufgenommen sind.
10. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der die Antriebseinheiten des Sprühkopfes (10) und der Absenkeinrichtung (9) aufnehmende Raum von einer den Behälter (1) des Abscheiders abdeckenden etwa plattenförmigen Abdeckung (13) und einer, vorzugsweise dichtend, darüber angeordneten Haube (14) gebildet ist.
11. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung (13) einen, vorzugsweise in Längsrichtung des Behälters (1) verlaufenden Durchbruch (15) aufweist, durch welchen sich die Absenkeinrichtung (9) mit Sprühkopf (10) erstreckt.
12. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchbruch (15) der Abdeckung (13) durch zwei sich seitlich überlappende Dichtlippen (16) verschlossen ist, durch welche sich die Absenkeinrichtung (9) unter seitlichem Anliegen der Dichtlippen (16) erstreckt.
13. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Absenkeinrichtung bzw. Teleskoparm (9) einen umlaufenden Spritzschutz (18) aufweist.
14. Schwerkraftabscheider, wie bspw. Leicht- oder Schwerflüssigkeitsabscheider, mit wenigstens einem Abscheiderbecken (1), gekennzeichnet durch eine Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
DE19934313740 1993-04-27 1993-04-27 Reinigungsvorrichtung zur Anordnung an einem Abscheider mit wenigstens zwei durch einen Überlauf miteinander verbundenen Kammern, wie bspw. Leicht- oder Schwerflüssigkeitsabscheider Expired - Fee Related DE4313740C2 (de)

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