DE4313740A1 - Reinigungsvorrichtung für Schwerkraftabscheider - Google Patents
Reinigungsvorrichtung für SchwerkraftabscheiderInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Reinigungsvorrichtung für
Schwerkraftabscheider, wie bspw. Leicht- oder
Schwerflüssigkeitsabscheider, mit wenigstens einer in einer
Ebene parallel zum Flüssigkeitsspiegel des Abscheiders
verfahrbaren Düse.
Bei Abscheidern, wie bspw. Fett- oder Ölabscheidern, besteht
häufig das Problem, daß die Leichtflüssigkeiten erhärten und an
den Wänden des Abscheiders anbacken, wobei auch die Fettschicht
selbst aushärten kann. Neben der regelmäßigen Entsorgung des
Abscheiders müssen daher auch die abgeschiedenen, erhärteten
und angebackenen Fettrückstände entfernt werden, damit nach der
Entsorgung das volle Speichervolumen des Abscheiders wieder zur
Verfügung steht und eine Verschlechterung des abfließenden
Abwassers durch Umsetzungsvorgänge mit den noch verbliebenen
Fettrückständen vermieden wird. Bei Abscheidern aus Stahl oder
Edelstahl können die Anbackungen zusätzlich zu Korrosionen und
zu einem Anlösen oder Auflösen der Beschichtung durch
punktuelle und/oder flächige Dauerbelastungen führen, wie
letztere auch bei Abscheidern aus Beton der Fall sein kann. Es
ist daher erforderlich, daß die Abscheider bei der Entsorgung
von Rückständen möglichst restlos gereinigt werden.
Eine Vorrichtung der eingangs genannten Art ist bereits aus der
DE-AS 25 55 136 bekannt mit einer bis zur Höhe der erhärteten
Fettschicht erreichenden Leitung für die Zufuhr einer ggf. dem
Behälter entnommenen Flüssigkeit, wobei die Mündung der Leitung
als Düse zur Erzeugung von horizontal gerichteten Strahlen
ausgebildet ist. Zusätzlich ist die Düse in einer horizontalen
Ebene mittels eines Gelenkarmes verschiebbar. Durch die
verschiebbare Düse mit horizontal gerichtetem Strahl ist zwar
ein Aufreißen bzw. Aufbrechen und Verwirbeln der erhärteten
Leichtflüssigkeitsschicht möglich, jedoch keine Reinigung des
Behälterinnenraumes, der Einbauteile und der durch die
Einbauteile bedingten Hohlräume. Auch ist es aus der DE-AS 20
03 565 bekannt, das in dem Abscheider befindliche Abwasser
mittels einer Pumpe und/oder eines Rührwerkes umzuwälzen, um
die Anbackungen von den Wänden abzulösen, um die abgeschiedenen
Stoffe pumpfähig zu machen und schließlich abzuziehen.
Schließlich ist es aus der DE-PS 2 80 036 bekannt, bei einem im
Querschnitt kreisförmigen Abscheiderbecken das am
Abscheiderboden abgezogene Abwasser umzuwälzen, indem es über
ein Zuführungsrohr einem um die Behälterachse rotierenden
Rohrarm mit mindestens einer tangential zur Behälterachse
angeordneten Strahlaustrittsdüse zugeführt wird. Hierdurch soll
eine Rotationsströmung des Abwassers im Abscheider erreicht
werden, um die Schwimmschicht auf zubrechen und die Sinkstoffe
aufzuwirbeln. Die bekannten Verfahren und Vorrichtungen dienen
jedoch vornehmlich dazu, den Abscheiderinhalt pumpfähig zu
machen und maschinell zu entsorgen. Eine vollständige Reinigung
der Abscheiderwände von Fettrückständen und sonstigen
Ablagerungen ist nicht möglich.
Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine
Reinigungsvorrichtung der eingangs genannten Art anzugeben,
welche nicht nur ein Aufbrechen der Leichtflüssigkeitsschicht
an der Oberfläche ermöglicht, sondern auch eine möglichst
vollständige Reinigung der Behälterinnenwände und Einbauteile
gewährleistet.
Zur Lösung der Aufgabe ist es nach der Erfindung i. w.
vorgesehen, daß die wenigstens eine Düse an einem Sprühkopf
angeordnet ist, welcher um eine parallel zum
Flüssigkeitsspiegel verlaufende Achse rotiert.
Bei der erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung fräst sich der
Sprühkopf, bspw. in Falle eines Fettabscheiders in die
Fettschicht ein, bricht sie auf und wirbelt auch unterhalb der
Fettschicht die einzelnen Partikeln und Abwasserphasen auf.
Durch die Rotationsenergie des Flüssigkeitsstrahles kommt es
aber auch zu einem Ablösen von Anbackungen und Ablagerungen an
den Behälterinnenwänden. Durch die Drehung des Strahles in
einer Ebene senkrecht zum Flüssigkeitsspiegel werden auch die
Einbauteile, wie bspw. Tauchwände, Überlaufwände und bei
Abscheidern mit Mehrkammersystem die Verbindungskanäle zwischen
den einzelnen Kammern sowie die zwischen Einbauteile und
Beckenwandung sich ergebenden Hohlräume, gereinigt.
In einer ersten besonders Ausführungsform der Erfindung ist es
vorgesehen, daß der Sprühkopf um eine bzgl. des
Flüssigkeitsspiegels des Abscheiders vertikale Achse verdrehbar
ist. Durch die Rotation des Stahles um zwei aufeinander
senkrecht stehenden Achsen kommt es zu einer vollständigen
Reinigung des Behälterinneren. Hierdurch ergibt sich ein
sphärisches Sprühbild.
Nach einer Ausführungsform der Erfindung weist der Sprühkopf
wenigstens zwei in entgegengesetzter Richtung weisende Düsen
auf, was die Reinigungswirkung der Einrichtung nochmals
verbessert.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist es
vorgesehen, daß der Sprühkopf mittels einer Absenkeinrichtung
in vertikaler Richtung in das Behälterinnere absenkbar ist.
Hierdurch läßt sich der gesamte Sprühkopf, bspw. im Falle eines
Fettabscheiders durch die Fettschicht, vertikal nach unten
durch die einzelnen Wasserphasen bewegen, wobei die wenigstens
eine Düse um eine horizontale, d. h. parallel zum
Flüssigkeitsspiegel gerichtete und gleichzeitig um eine
vertikale Achse rotieren kann, so daß das Sprühbild einer in
einer vertikalen Ebene sich bewegenden Sprühkugel gleicht. Bei
einem Fettabscheider kann der Arbeitsablauf der
Reinigungseinrichtung bspw. so gewählt werden, daß der
Sprühkopf oberhalb der eigentlichen Fettschicht zu laufen und
zu sprühen beginnt, um die Fettschicht bereits an- bzw.
aufzulösen und auch zu durchmischen. Danach kann der Sprühkopf
in die Fettschicht eintauchen, sie durchstoßen und die
unterhalb der Fettschicht befindlichen Partikeln und
Abwasserphasen aufmischen. Durch das Absenken des Sprühkopfes
ist es auch möglich, in den Bodenbereich, insbesondere in den
Schlammbereich des Abscheiders vorzudringen, um auch dort die
Sedimente bzw. den abgesetzten Feinschlamm auf zuwirbeln und
saugfähig zu machen. Gleichzeitig oder mit etwas
Zeitverzögerung sollte dann der Absaugprozeß einsetzen, wobei
der gesamte Inhalt des Behälters bspw. von einem Saugwagen
abgezogen werden kann. Danach erfolgt die eigentliche Reinigung
des Behälters mit einem freien Sprühstrahl zur vollständigen
Reinigung der Innenwände und Einbauteile.
Nach einer Ausgestaltung der Erfindung ist es vorgesehen, daß
die Absenkeinrichtung als Teleskoparm ausgebildet ist.
Hierdurch ist es möglich, die Reinigungsvorrichtung in Zeiten
ihres Nichtgebrauches in eine zurückgezogene Stellung zu
fahren, ohne die gesamte Vorrichtung aus dem Abscheider
herausnehmen zu müssen. Auch können insbesondere bei
Abscheidern mit mehreren Kammern bspw. nach oben gezogene
Trennwände oder Verbindungskanäle über- bzw. durchfahren
werden, was andernfalls entsprechende Bauhöhen oder gar eine
mehrzählige Anordnung von Reinigungsvorrichtungen zur Folge
hätte.
In konstruktiv einfacher Weise ist es nach der Erfindung
vorgesehen, daß der Sprühkopf bzw. seine Absenkeinrichtung
mittels eines Linearantriebes parallel zum Flüssigkeitsspiegel
des Behälters verfahrbar ist, so daß vorbestimmte Positionen im
Abscheider angefahren werden können.
Die Rotationsbewegungen des Sprühkopfes bzw. der wenigstens
einen Düse und/oder die Hubbewegungen der Absenkeinrichtung
können erfindungsgemäß durch Beaufschlagung mittels Wasser
erfolgen, wie selbstverständlich auch ein motorischer Antrieb
für eine definierte Drehbewegung von Sprühkopf, Düsen und/oder
Absenkeinrichtung möglich ist.
Die Antriebseinheiten der Reinigungsvorrichtung befinden sich
nach einem Vorschlag der Erfindung in einem oberhalb des
Behälters angeordneten und gegen Eindringen von Spritzwasser,
Partikeln o. dgl. i. w. abgedichteten Raum. Dieser Raum kann
von einer den Behälter abdeckenden etwa plattenförmigen
Abdeckung und einer darüber angeordneten Haube gebildet sein.
Bevorzugt weist die Abdeckung einen in Längsrichtung des
Behälters verlaufenden Durchbruch auf, durch welchen sich die
Absenkeinrichtung mit Sprühkopf erstreckt.
Der Durchbruch der Abdeckung kann nach einer Ausführungsform
der Erfindung durch zwei sich überlappende Dichtlippen
verschlossen sein, durch welche sich die Absenkeinrichtung
unter seitlichem Anliegen der Dichtlippen erstreckt. Hierdurch
ist ein Eindringen von Spritzwasser oder im Abwasser
enthaltenen Partikeln in den durch die Haube eingeschlossenen
Raum vermieden und damit einer Verschmutzungsgefahr der
Reinigungsvorrichtung und deren Antriebseinheiten
entgegengewirkt.
Zusätzlich kann nach einer Ausgestaltung der Erfindung an der
Absenkeinrichtung oder dem Teleskoparm ein unterhalb der
Dichtlippen zu liegen kommender umlaufender Spritzschutz
vorgesehen sein.
Bei einem mit einer erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung
ausgerüsteten Abscheider ist ein Nachspülen des Behälters wie
bei den bekannten Spüleinrichtungen nicht mehr erforderlich.
Die Entsorgungszeiten sind damit wesentlich kürzer. Darüber
hinaus wird eine erhebliche Menge an Spülwasser gespart.
Weitere Ziele, Vorteile, Merkmale und Ausgestaltungen der
Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines
Ausführungsbeispieles anhand der Zeichnungen. Dabei bilden alle
beschriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale für sich
oder in beliebiger sinnvoller Kombination den Gegenstand der
vorliegenden Erfindung, auch unabhängig von ihrer
Zusammenfassung in den Ansprüchen oder deren Rückbeziehung.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen Fettabscheider mit
einer möglichen Ausführungsform einer
erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Vorrichtung gemäß Fig. 1 und
Fig. 3 eine Detaildarstellung einer Absenkeinrichtung für
eine Reinigungsvorrichtung, in einem Längsschnitt.
Der bei dem hier gewählten Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1
und 2 dargestellte Fettabscheider weist einen Behälter 1 mit
durch Trennwände 2 voneinander getrennter Vorabscheidekammer 3
und Abscheidekammer 4 auf. Der Behälter 1 ist mit einem Zulauf
5 und einem Ablauf 6 versehen. Oberhalb des Behälters 1
befindet sich eine Reinigungsvorrichtung 7, welche mittels
eines Linearantriebes 8 in Längsrichtung des Behälters 1
verfahrbar ist.
Der Linearantrieb 8 kann bspw. als ein auf zwei Führungsstangen
laufende Wagen mit daran angeordnetem Antriebsmotor ausgebildet
sein, wobei der Motor über ein zwischengeschaltetes Getriebe in
eine parallel zu den Führungsstangen verlaufende Zahnstange
eingreift. An dem in Längsrichtung verfahrenbaren Wagen ist
dann die Reinigungseinrichtung 7 gehalten.
Die Reinigungseinrichtung 7 weist bei dem hier gewählten
Ausführungsbeispiel eine Absenkeinrichtung 9 in Form eines
Teleskoparmes auf, welcher an seinem unteren Ende ein Sprühkopf
10 trägt. Der Sprühkopf 10 weist zwei diametral
gegenüberstehende Düsen 11 auf, welche um eine senkrecht zur
Zeichenebene gemäß Fig. 1 stehende Achse 12 rotieren.
Zusätzlich ist der Sprühkopf 10, wie durch den
halbkreisförmigen Pfeil angedeutet, um eine vertikale Achse
verdrehbar.
Der Sprühkopf 10 bzw. seine Düse 11 sind über eine Druckleitung
26 mit einer Pumpe 24 verbunden, welche ihrerseits über einen
Anschluß 25 an eine Wasserleitung angeschlossen ist.
Die Antriebseinheiten für die Reinigungsvorrichtung 7 befinden
sich in einem durch eine plattenförmige Abdeckung 13 auf der
Behälteroberseite und einer auf der Abdeckung 13 vorzugsweise
dichtend zu liegen kommenden Haube 14 festgelegten Raum. Wie
insbesondere aus Fig. 3 ersichtlich, weist die Abdeckung 13
einen Durchbruch 15 auf, durch welchen sich der Teleskoparm 9
mit Sprühkopf 10 streckt. Um ein Eindringen von Spritzwasser
oder Schmutzpartikeln in den durch die Abdeckung 13 und die
Haube 14 gebildeten Raum und damit eine Verschmutzung der
Antriebsaggregate der Reinigungsvorrichtung 7 zu vermeiden,
befinden sich an der Unterseite der Abdeckung 13
gegenüberliegende Dichtlippen 16, welche an Klemmhalterungen 17
auf der Unterseite der Abdeckung 13 befestigt sind und sich
beiderseits des Teleskoparmes 9 anlegen bzw. sich überlappen
und den Durchbruch 15 verschließen. Zusätzlich kann an dem
Teleskoparm 9 noch ein umlaufender Spritzschutz 18 vorgesehen
sein.
Mit der dargestellten Reinigungseinrichtung 7 ist eine
vollständige Reinigung des Behälters 1 zusammen mit seinen
hydraulischen Einbauteilen, wie bspw. Tauchwände 19, 20, 21
ermöglicht.
Die Reinigung des Abscheiders kann bspw. derart vorgenommen
werden, daß der Sprühkopf 10 oberhalb der eigentlichen
Fettschicht zu laufen und zu sprühen beginnt, so daß die
Fettschicht bereits angelöst bzw. aufgelöst wird. Danach kann
der Sprühkopf 10 durch eine Abwärtsbewegung des Teleskoparmes 9
in die Fettschicht eintauchen, sie durchstoßen und die
einzelnen Partikel und Abwasserphasen unterhalb der Fettschicht
aufwirbeln. Durch ein weiteres Absenken des Teleskoparmes 9
gelangt der Sprühkopf 10 auch in den Bodenbereich des Behälters
1 bzw. in den Schlammbereich, um auch dort den abgesetzten
Schlamm bzw. Feinschlamm auf zuwirbeln und saugfähig zu machen.
Gleichzeitig oder etwas zeitverzögert kann dann der Inhalt des
Behälters 1 bzw. bei der Stellung der Reinigungseinrichtung 7
in der linken Position gemäß Fig. 1 die Vorabscheidekammer 3
über die Saugleitung 22 abgezogen werden. Danach erfolgt die
Reinigung der Vorabscheidekammer 3 mit einem freien Sprühstrahl
zur vollständigen Reinigung der Innenwände, wobei
vorteilhafterweise gleichzeitig das Spülwasser abgesaugt werden
sollte.
Zur Reinigung der Abscheidekammer 4 wird der Teleskoparm 9 mit
Sprühkopf 10 angehoben und durch den Linearantrieb 8 in
Längsrichtung über die Trennwand 2 durch einen die
Vorabscheidekammer 3 und Abscheidekammer 4 verbindenden
Überlaufkanal bis zur Abscheidekammer 4 gefahren. Danach wird
der Teleskoparm 9 bei dem hier gewählten Ausführungsbeispiel
bis zu dem gemäß Fig. 1 rechten Ende der Abscheidekammer 4
verfahren, sodann abgesenkt, bis schließlich auch die
Abscheidekammer 4 abgesaugt und gereinigt ist. Mit einer
Spülflüssigkeit erfolgt dann eine vollständige Reinigung der
Innenwände und der Bauteile des Abscheiders, wobei kurz zuvor
ein Abpumpen des Inhaltes des Abscheiderbeckens 4 vorgenommen
wird. Ein Nachspülen des Behälters ist nicht mehr erforderlich.
Selbstverständlich ist auch eine andere Reihenfolge der
angefahrenen Positionen denkbar.
Durch die Verfahrbarkeit des Sprühkopf 10 ist es auch möglich,
in die Räume hinter die Tauchwände 20, 21 zu gelangen und auch
diesen kritischen Bereich zu reinigen. Selbstverständlich ist
es auch denkbar, insbesondere bei nicht absenkbarem Sprühkopf
10 die Prallwand bzw. die Tauchwand 19 klappbar in die
Tauchwand 20 absenkbar auszuführen, um eine Reinigung dieser
Behälterbereiche zu erreichen.
Bezugszeichenliste
1 - Behälter
2 - Trennwand
3 - Vorabscheidekammer
4 - Abscheidekammer
5 - Zulauf
6 - Ablauf
7 - Reinigungseinrichtung
8 - Linearantrieb
9 - Absenkeinrichtung, Teleskoparm
10 - Sprühkopf
11 - Düse
12 - Achse
13 - Abdeckung
14 - Haube
15 - Durchbruch
16 - Dichtlippe
17 - Klemmhalterung
18 - Spritzschutz
19 - Tauchwand
20 - Tauchwand
21 - Tauchwand
22 - Saugleitung
23 - Saugleitung
24 - Pumpe
25 - Anschluß
26 - Druckleitung.
2 - Trennwand
3 - Vorabscheidekammer
4 - Abscheidekammer
5 - Zulauf
6 - Ablauf
7 - Reinigungseinrichtung
8 - Linearantrieb
9 - Absenkeinrichtung, Teleskoparm
10 - Sprühkopf
11 - Düse
12 - Achse
13 - Abdeckung
14 - Haube
15 - Durchbruch
16 - Dichtlippe
17 - Klemmhalterung
18 - Spritzschutz
19 - Tauchwand
20 - Tauchwand
21 - Tauchwand
22 - Saugleitung
23 - Saugleitung
24 - Pumpe
25 - Anschluß
26 - Druckleitung.
Claims (14)
1. Reinigungsvorrichtung für Schwerkraftabscheider, wie bspw.
Leicht- oder Schwerflüssigkeitsabscheider, mit wenigstens
einer in einer Ebene parallel zum Flüssigkeitsspiegel des
Abscheiders verfahrbaren Düse (11), dadurch gekennzeichnet,
daß die wenigstens eine Düse (11) an einem Sprühkopf (10)
angeordnet ist, welcher um eine Achse parallel zum
Flüssigkeitsspiegel rotiert.
2. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Sprühkopf (10) um eine bzgl. des
Flüssigkeitsspiegels des Abscheiders vertikale Achse
verdrehbar ist.
3. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Sprühkopf (10) wenigstens zwei in
entgegengesetzter Richtung radial nach außen weisende Düsen
(11) aufweist.
4. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Sprühkopf (10)
mittels einer Absenkeinrichtung (9) in das Behälterinnere
absenkbar ist.
5. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Absenkeinrichtung (9) als
Teleskoparm ausgebildet ist.
6. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Sprühkopf (10)
bzw. seine Absenkeinrichtung (9) mittels eines
Linearantriebes (8) in Längsrichtung parallel zum
Flüssigkeitsspiegel des Behälters (1) verfahrbar ist.
7. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Rotationsbewegungen des Sprühkopfes (10) bzw. der
wenigstens einen Düse (11) und/oder die Hubbewegungen der
Absenkeinrichtung (9) mittels Wasserkraft erfolgen.
8. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Rotationsbewegungen des
Sprühkopfes (10) bzw. der wenigstens einen Düse (11)
und/oder die Hubbewegungen der Absenkeinrichtung (9)
motorisch erfolgen.
9. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Antriebseinheiten für den Sprühkopf (10) und die
Absenkeinrichtung (9) in einem oberhalb des Behälters (1)
des Abscheiders angeordneten und gegen Eindringen von
Spritzwasser o. dgl. Partikeln i. w. abgedichteten Raum
aufgenommen sind.
10. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der die
Antriebseinheiten des Sprühkopfes (10) und der
Absenkeinrichtung (9) aufnehmende Raum von einer den
Behälter (1) des Abscheiders abdeckenden etwa
plattenförmigen Abdeckung (13) und einer, vorzugsweise
dichtend, darüber angeordneten Haube (14) gebildet ist.
11. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung (13)
einen, vorzugsweise in Längsrichtung des Behälters (1)
verlaufenden Durchbruch (15) aufweist, durch welchen sich
die Absenkeinrichtung (9) mit Sprühkopf (10) erstreckt.
12. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch
gekennzeichnet, daß der Durchbruch (15) der Abdeckung (13)
durch zwei sich seitlich überlappende Dichtlippen (16)
verschlossen ist, durch welche sich die Absenkeinrichtung
(9) unter seitlichem Anliegen der Dichtlippen (16)
erstreckt.
13. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Absenkeinrichtung bzw. Teleskoparm (9) einen umlaufenden
Spritzschutz (18) aufweist.
14. Schwerkraftabscheider, wie bspw. Leicht- oder
Schwerflüssigkeitsabscheider, mit wenigstens einem
Abscheiderbecken (1), gekennzeichnet durch eine
Reinigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934313740 DE4313740C2 (de) | 1993-04-27 | 1993-04-27 | Reinigungsvorrichtung zur Anordnung an einem Abscheider mit wenigstens zwei durch einen Überlauf miteinander verbundenen Kammern, wie bspw. Leicht- oder Schwerflüssigkeitsabscheider |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934313740 DE4313740C2 (de) | 1993-04-27 | 1993-04-27 | Reinigungsvorrichtung zur Anordnung an einem Abscheider mit wenigstens zwei durch einen Überlauf miteinander verbundenen Kammern, wie bspw. Leicht- oder Schwerflüssigkeitsabscheider |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4313740A1 true DE4313740A1 (de) | 1995-01-05 |
| DE4313740C2 DE4313740C2 (de) | 1997-08-14 |
Family
ID=6486485
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19934313740 Expired - Fee Related DE4313740C2 (de) | 1993-04-27 | 1993-04-27 | Reinigungsvorrichtung zur Anordnung an einem Abscheider mit wenigstens zwei durch einen Überlauf miteinander verbundenen Kammern, wie bspw. Leicht- oder Schwerflüssigkeitsabscheider |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4313740C2 (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE4313740C2 (de) | 1997-08-14 |
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