DE4312128A1 - Stall mit Entmistungsvorrichtung - Google Patents
Stall mit EntmistungsvorrichtungInfo
- Publication number
- DE4312128A1 DE4312128A1 DE19934312128 DE4312128A DE4312128A1 DE 4312128 A1 DE4312128 A1 DE 4312128A1 DE 19934312128 DE19934312128 DE 19934312128 DE 4312128 A DE4312128 A DE 4312128A DE 4312128 A1 DE4312128 A1 DE 4312128A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- clearing
- removal device
- strip
- manure removal
- channel
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K1/00—Housing animals; Equipment therefor
- A01K1/01—Removal of dung or urine ; Removal of manure from stables
- A01K1/0128—Removal of dung or urine ; Removal of manure from stables by means of scrapers or the like moving continuously
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Zoology (AREA)
- Animal Husbandry (AREA)
- Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
- Housing For Livestock And Birds (AREA)
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Stall mit Ent
mistungsvorrichtung nach dem Oberbegriff des Patentan
spruchs 1.
Es sind aus der praktischen Anwendung Ställe beispiels
weise für die Rinderhaltung, aber auch für die Schweine
haltung in entsprechend verkleinerter Ausführung be
kannt, die mit einem Spaltenboden und einem darunter
liegenden Güllekeller versehen sind. Durch die große
freie Güllefläche entsteht eine starke Geruchsbelästi
gung.
Aus der praktischen Anwendung ist auch ein Stall gemäß
dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 bekannt, bei dem
ein Räumschild eingesetzt wird, das ähnlich wie bei be
kannten Baufahrzeugen geradlinig durch einen ebenen
Räumstreifen fährt und die Gülle und den Mist vor sich
her zu einer an einem Stirnende des Rollstreifens lie
genden Grube befördert. Auch bei einem derart ausge
rüsteten Stall gehen von der Grube starke Geruchsbe
lästigungen aus.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen
gattungsgemäßen Stall mit Entmistungsvorrichtung derart
weiterzuentwickeln, daß die Geruchsbelästigung durch
Gülle und Mist weitestgehend verringert wird.
Die Lösung der Aufgabe erfolgt mit einem gattungsgemäßen
Stall, der die Merkmale des Patentanspruches 1 aufweist.
Dadurch, daß jeder Räumstreifen mindestens einen etwa
parallel zu seiner Längsseite durchlaufenden Kanal auf
weist, der unterhalb der Grundfläche des Räumstreifens
angeordnet ist und mit der Grundfläche durch einen sich
in Längsrichtung des Kanals erstreckenden Schlitz ver
bunden ist, wobei der Kanal an mindestens einer Stirn
seite mit einem Güllespeicher verbindbar ist, und daß
die Grundfläche des Räumstreifens ein Gefälle in Rich
tung zum Kanal aufweist, wird erreicht, daß die Gülle
mitsamt den darin enthaltenen Feststoffen auf einem
kurzen Wege und unter Schwerkrafteinwirkung leicht über
den Schlitz in den Kanal gelangt, und von dort über eine
Rohrleitung in einen beabstandet angelegten Gülle
speicher fließt.
Dadurch, daß die Räumvorrichtung für jeden Räumstreifen
mindestens einen Räumer aufweist, der mindestens eine
Räumkante aufweist, die sich von der einen Längsseite
etwa bis zu dem Schlitz erstreckt, wobei der Räumer an
der der Längsseite zugekehrten Seite eine Führungsein
richtung aufweist, die mit einer an der Längsseite an
geordneten Führungsbahn in Längsrichtung hin und her
bewegbar in Eingriff bringbar ist, wird bewirkt, daß
noch auf dem Boden des Räumstreifens verbleibende Gülle
mitsamt den Feststoffen auf einfache Weise in den
Schlitz und damit in den Kanal geschoben wird.
Dadurch, daß die Räumkante mit dem Schlitz einen Winkel
α < 90° bildet, wird die Bewegung der Gülle in Richtung
zu dem Schlitz beschleunigt.
Bevorzugt ist vorgesehen, daß der Räumer in Draufsicht
allgemein die Form eines gleichschenkligen Dreiecks auf
weist, wobei die beiden gleichen Schenkel die Räumkanten
bilden und die Führungseinrichtung an der Grundseite des
gleichschenkligen Dreiecks angeordnet ist.
Damit entsteht in einfacher Bauweise ein Räumer, der so
wohl bei der Hin- als auch bei der Herbewegung entlang
des Räumstreifens den Boden des Räumstreifens von Gülle
reinigt, indem er diese in den Schlitz schiebt.
In einer alternativen Ausführung ist vorgesehen, daß der
Räumer in Draufsicht allgemein die Form eines langge
streckten Rechtecks aufweist, wobei die beiden Längs
seiten des Rechtecks die Räumkanten bilden, wobei der
Räumer horizontal schwenkbar um eine Achse an der Füh
rungseinrichtung befestigt ist, wobei der Schwenkbereich
beidseitig durch jeweils einen an der Führungseinrich
tung angebrachten Anschlag begrenzbar ist.
Auch bei dieser Ausführungsform ergeben sich die glei
chen Vorteile wie bei der vorstehend genannten.
Um die Bewegung des Räumers zu automatisieren, ist be
vorzugt an der Führungseinrichtung ein Zugmittel be
festigt, das in der Führungsbahn verläuft und über min
destens eine an mindestens einem stirnseitigen Ende der
Führungsbahn angebrachten Umlenkrolle mit einer Winde
verbindbar ist.
Durch Betätigen der vorzugsweise elektrisch antreibbaren
Winde ist bei dieser Ausführung der Räumer entlang des
Räumstreifens bewegbar, ohne daß dazu der Räumstreifen
begangen werden muß.
In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Zugmittel
ein Seil, welches mehrere Abschnitte aufweist, die mit
einem Ende an der Führungseinrichtung und mit dem ande
ren Ende mit der Winde verbindbar sind, wenn der Ab
schnitt am Ende des Seils liegt, und die zwischen zwei
Führungseinrichtungen befestigt sind, wenn der Abschnitt
beabstandet vom Ende des Seils liegt, und das Seil ist
mäanderförmig entlang der Längsseiten der Räumstreifen
auf der Grundfläche des Stalls angeordnet.
Mit dieser Ausgestaltung ist ein Stall mit mehreren
Räumstreifen durch ein in mehrere Abschnitte aufgeteil
tes Seil, welches mit mehreren Räumern verbunden ist,
und mit zwei Winden, die jeweils an den Enden des Seiles
befestigt sind, problemlos sauber zu halten, wobei je
nach Bewegungsrichtung die eine Winde angetrieben ist
und die andere leer mitläuft.
Es ist auch möglich, wenn dies erforderlich ist, mehrere
Räumer auf einem Räumstreifen hintereinander anzuordnen.
Um eine gute und wartungsfreie Führung des Räumers in
der Führungsbahn zu bewirken, ist zweckmäßig vorgesehen,
daß die Führungseinrichtung mindestens zwei beabstandet
voneinander angeordnete Rollenpaare aufweist, wobei die
Drehachsen jedes Rollenpaares etwa senkrecht angebracht
sind, und daß die Führungsbahn einen allgemein recht
eckigen Querschnitt aufweist mit einem durchlaufenden,
seitlich angebrachten Schlitz, durch den ein Träger
hindurchführbar ist, der an seinem einen Ende die in dem
Querschnitt abrollenden Rollenpaare trägt und an seinem
anderen Ende mit dem Räumer verbunden ist.
Dadurch ist die Führungseinrichtung weitgehend vor Ver
schmutzung geschützt und läßt sich leicht in der Füh
rungsbahn bewegen.
Um die Reinigungswirkung des Räumers weiter zu verstär
ken, weist dieser bevorzugt an seiner auf der Grund
fläche des Räumstreifens gleitenden Seite mindestens
eine lösbar befestigbare Lippe aus elastischem Werkstoff
auf, wobei der elastische Werkstoff bevorzugt Gummi ist.
Damit wird eine fast vollständige Reinigung des Bodens
erreicht.
Um die Einführung der Gülle enthaltenden Feststoffen
durch den Schlitz in den Kanal weiter zu verbessern,
weist der Räumer bevorzugt an seinem dem Schlitz zuge
kehrten Ende eine Führung auf, die zumindest teilweise
mit dem Schlitz in Eingriff bringbar ist.
Diese Führung hat zwei Vorteile, nämlich 1. führt sie
den Räumer noch besser und schützt ihn vor Verklemmen
und 2. drückt sie Feststoffe durch den Schlitz.
Wegen der besseren Transportverhältnisse hat der Kanal
zweckmäßig einen etwa kreisrunden Querschnitt mit einem
Durchmesser D, wobei der Schlitz eine Breite B hat, und
die Breite B etwa 10-20% des Durchmessers D beträgt.
Damit ist einerseits gewährleistet, daß der Schlitz zur
Aufnahme der Gülle mit den Feststoffen genügend groß
dimensioniert ist, und andererseits die Unfallgefahr
durch Steckenbleiben in dem Schlitz verringert wird.
In einer praktischen Ausführung hat sich eine breite B
von etwa 40 mm bewährt.
Es hat sich in Versuchen als ausreichend erwiesen, daß
das Gefälle der Grundfläche des Räumstreifens etwa 1%
beträgt. Damit wird ein problemloses Abfließen der Gülle
erreicht.
Bei relativ schmalen Räumstreifen hat es sich als zweck
mäßig erwiesen, daß der Kanal nahe an einer Längsseite
des Räumstreifens verläuft. Der Räumer überdeckt bei
dieser Ausführungsform etwa die gesamte Breite des Räum
streifens.
Alternativ ist vorgesehen, daß der Kanal etwa in der
Mitte des Räumstreifens verläuft. Diese Ausführungsform
hat sich besonders bei großen Abmessungen bewährt, hier
bei besitzt jeder Räumstreifen zwei Räumer, die jeweils
an den Längsseiten des Räumstreifens geführt sind.
Die Größe des Winkels α richtet sich nach der anfallen
den Verschmutzung, so daß sein Wert in praktischen Ver
suchen ermittelbar ist, der Winkel α liegt zweckmäßig
zwischen etwa 70 und 89°.
Bevorzugte Ausgestaltungsformen der Erfindung werden
nunmehr anhand einer Zeichnung näher erläutert. Sie
zeigt in
Fig. 1 eine schematische Draufsicht auf einen Stall mit
einer Entmistungsvorrichtung, in
Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie I-I in Fig. 1
in vergrößertem Maßstab, in
Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie II-II in Fig.
2, und in
Fig. 4 einen Schnitt ähnlich wie in Fig. 3 auf eine
andere Ausführungsform eines Räumers.
Mit Bezugnahme auf Fig. 1 weist ein Stall eine allge
mein rechteckige Grundfläche 10 auf, deren Längsseiten
11 die Grundfläche 10 in parallel zueinander liegende
Abschnitte aufteilt, wobei außen jeweils ein Liegeplatz
12 liegt, in der Mitte zwei Liegeplätze 12 nebeneinander
liegen, und zwei Räumstreifen 13 zwischen Liegeplätzen
12 angeordnet sind.
Etwa mittig verläuft durch jeden der beiden Räumstreifen
13 ein Schlitz 14.
Es sind vier Räumer 15 erkennbar, die an den Enden der
beiden Räumstreifen 13 jeweils einander gegenüberliegen,
d. h. sich in Ruheposition befinden.
An der unteren Seite der Fig. 1 sind zwei Winden 30, 31
angedeutet, zwischen denen ein Seil 33 verläuft, das
über insgesamt acht Umlenkrollen 32 mäanderförmig über
die Grundfläche 10 geführt ist, wobei der Verlauf ent
lang der Längsseiten 11 nicht erkennbar ist.
Ebenfalls an der unteren Seite der Fig. 1 ist ein Ab
leitungsrohr 34 angedeutet, das von den beiden unter den
Schlitzen 14 liegenden Kanälen die Gülle zu einem beab
standet angeordneten, nicht dargestellten Güllespeicher
führt.
Fig. 2 zeigt eine Ansicht des Räumers 15 mit einer
Räumkante 16, an welcher beispielsweise mit Schraubbe
festigern eine Lippe 23 befestigt ist.
Der Räumer erstreckt sich auf dem Boden des Räumstrei
fens 13, der mit einem Gefälle zum Schlitz 14 ausgelegt
ist, von einer Führungsbahn 18 bis etwa zur Mitte des
Schlitzes 14, der etwa mittig in einen darunter liegen
den Kanal 17 mündet.
Der Schlitz 14 besitzt eine Breite B und der Kanal 17
einen etwa kreisförmigen Querschnitt mit dem Durchmesser
D.
Es ist erkennbar, daß in dem etwa rechteckigen Quer
schnitt der Führungsbahn 18 ein Rollenpaar 19 verläuft,
wobei die Rollen mit senkrechten Achsen auf einem Träger
22 befestigt sind, der sich durch einen seitlichen
Schlitz 21 in der Führungsbahn 18 zum Räumer 15 er
streckt und dort befestigt ist.
Die Führungsbahn 18 mit dem Schlitz 21 wird zweckmäßig
aus einem Stahlprofil hergestellt, wobei der Innenraum
groß genug ist, um das Rollenpaar 19 und ein dahinter
liegendes Rollenpaar 20, siehe Fig. 3, aufzunehmen,
wobei die Rollen auf der dem Räumstreifen 13 zugekehrten
Seite der Führungsbahn 18 ablaufen.
Die Führungsbahn 18 wird in einem Maueransatz befestigt,
der die Längsseite 11 bildet.
Fig. 3 zeigt die Draufsicht auf den Räumer 15, wobei
neben der Räumkante 16 auch die gegenüberliegende Räum
kante 16′ sichtbar ist.
Der Träger 22 mit den beabstandet angeordneten Rollen
paaren 19 und 20 ist an seinen beiden Seiten, die den
Stirnseiten des Räumstreifens 13 zugekehrt sind, mit dem
Seil 33 verbunden, von dem jeweils ein Stück dargestellt
ist.
Das Seil 33 verläuft geschützt im Inneren der Führungs
bahn 18.
Der Räumer 15 besitzt eine größte Länge L, die bis zur
Mitte des Räumstreifens 13 verläuft.
In der Mitte ist der Schlitz 14 sichtbar, unter dem der
Kanal 17 angeordnet ist.
Bei der gezeigten Ausführungsform gemäß Fig. 1 und Fig.
2 bewegen sich zwei Räumer 15 bei Betätigung einer
Winde 31 bzw. 30 aufeinander zu, begegnen sich in der
Mitte und bewegen sich dann voneinander weg.
Dazu ist es erforderlich, daß sie sich mit ihren Spitzen
nicht behindern, so daß der Abstand L entsprechend aus
gewählt werden muß.
In der Fig. 3 ist zur Darstellung dieser speziellen Aus
gestaltung eine Führung 24 eingeordnet, die soweit in
den Schlitz 14 hineinragt, daß sie Feststoffe und der
gleichen in den Kanal hineindrückt, wenn die Führung 24
zusammen mit dem Räumer 15 bewegt wird. Zu diesem Zweck
ist sie an ihren Enden zweckmäßig abgeschrägt. Natürlich
ist eine derartige Führung 24 nicht einsetzbar, wenn
sich zwei Räumer wie in Fig. 1 dargestellt aufeinander
zubewegen. Diese Ausführungsform ist in der gezeigten
Ausgestaltung auf solche Anordnungen beschränkt, bei
denen nur ein Räumer auf einer Bahn verfährt.
Sollen zwei Räumer gemäß Fig. 1 eingesetzt werden, ist
die Führung 24 so auszubilden, daß zwei Räumer 15 ein
ander ohne Kollision begegnen können.
Fig. 4 zeigt eine alternative Ausgestaltung eines Räu
mers 115. Dieser Räumer hat einen allgemein rechteckigen
Querschnitt in der Aufsicht und kann auch als Räumbalken
bezeichnet werden. Er hat zwei Räumkanten 116 und 116′.
Der Räumer 115 ist auf einer Achse 119 an dem Träger 22
befestigt und schwenkt je nach Bewegungsrichtung gegen
den oberen Anschlag 117 oder den unteren Anschlag 118.
Bei der gezeigten Darstellung fährt der Räumer 115 in
der Fig. 4 nach unten.
Die übrigen Bauteile entsprechen der in Fig. 3 gezeig
ten Ausführung und tragen deswegen auch die gleichen
Bezugszahlen.
Die Verfahrensweise mit der erfindungsgemäßen Ent
mistungsvorrichtung ist derart, daß entweder bei Bedarf
die Winden 30, 31 angeschaltet werden und die Räumer 15,
115 über die Räumstreifen 13 ziehen, oder daß die Schalt
zeiten durch einen vorzusehenden Zeitschalter automa
tisch vorbestimmbar sind.
Weiterhin ist es denkbar, das Entmisten mittels Zufüh
rung von Wasser im Bereich der Räumer zu unterstützen.
Claims (14)
1. Stall mit Entmistungsvorrichtung, wobei der Stall
eine allgemein rechteckige Grundfläche (10) auf
weist, wobei die Grundfläche (10) etwa parallel zu
einander angeordnete, allgemein rechteckige Abschnit
te mit jeweils zwei Stirnseiten und zwei Längsseiten
(11) aufweist, wobei die Abschnitte als Liegeplätze
(12) oder als Räumstreifen (13) einsetzbar sind, wo
bei jeweils ein als Liegeplatz (12) einsetzbarer Ab
schnitt mit mindestens einer Längsseite (11) an
einem Räumstreifen (13) angrenzt, wobei die Ent
mistungsvorrichtung eine auf der Grundfläche eines
Räumstreifens (13) parallel zur Längsseite (11)
verfahrbare Räumvorrichtung aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Räumstreifen (13) mindestens einen etwa
parallel zu seiner Längsseite (11) durchlaufenden
Kanal (17) aufweist, der unterhalb der Grundfläche
des Räumstreifens (13) angeordnet ist und mit der
Grundfläche durch einen sich in Längsrichtung des
Kanals (17) erstreckenden Schlitz verbunden ist, wo
bei der Kanal (17) an mindestens einer Stirnseite
mit einem Güllespeicher verbindbar ist, daß die
Grundfläche des Räumstreifens (13) ein Gefälle in
Richtung zum Kanal (17) aufweist, daß die Räumvor
richtung für jeden Räumstreifen (13) mindestens
einen Räumer (15, 115) aufweist, der mindestens eine
Räumkante (16, 16′, 116, 116′) aufweist, die sich
von der einen Längsseite (11) etwa bis zu dem
Schlitz (14) erstreckt, wobei der Räumer (15, 115)
an der der Längsseite (11) zugekehrten Seite eine
Führungseinrichtung aufweist, die mit einer an der
Längsseite (11) angeordneten Führungsbahn (18) in
Längsrichtung hin und her bewegbar in Eingriff bring
bar ist, und daß die Räumkante (16, 16′, 116, 116′)
mit dem Schlitz (14) einen Winkel α < 90° bildet.
2. Stall mit Entmistungsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Räumer (15) in Drauf
sicht allgemein die Form eines gleichschenkligen
Dreiecks aufweist, wobei die beiden gleichen Schen
kel die Räumkanten (16, 16′) bilden und die Führungs
einrichtung an der Grundseite des gleichschenkligen
Dreiecks angeordnet ist.
3. Stall mit Entmistungsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Räumer (115) in
Draufsicht allgemein die Form eines langgestreckten
Rechtecks aufweist, wobei die beiden Längsseiten des
Rechtecks die Räumkanten (116, 116′) bilden, wobei
der Räumer (115) horizontal schwenkbar um eine Achse
(119) an der Führungseinrichtung befestigt ist, wo
bei der Schwenkbereich beidseitig durch jeweils
einen an der Führungseinrichtung angebrachten An
schlag (117, 118) begrenzbar ist.
4. Stall mit Entmistungsvorrichtung nach einem der vor
angegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
an der Führungseinrichtung ein Zugmittel befestigt
ist, daß in der Führungsbahn (18) verläuft und über
mindestens eine an mindestens einem stirnseitigen
Ende der Führungsbahn (18) angebrachte Umlenkrolle
(32) mit einer Winde (30, 31) verbindbar ist.
5. Stall mit Entmistungsvorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß das Zugmittel ein Seil
(33) ist, welches mehrere Abschnitte aufweist, die
mit einem Ende an der Führungseinrichtung und mit
dem anderen Ende mit der Winde (30, 31) verbindbar
sind, wenn der Abschnitt am Ende des Seils (33)
liegt, und die zwischen zwei Führungseinrichtungen
befestigt sind, wenn der Abschnitt beabstandet vom
Ende des Seils (33) liegt, und daß das Seil (33)
mäanderförmig entlang der Längsseiten (11) der Räum
streifen (13) auf der Grundfläche (10) des Stalls
angeordnet ist.
6. Stall mit Entmistungsvorrichtung nach einem der vor
angegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Führungseinrichtung mindestens zwei beabstandet
voneinander angeordnete Rollenpaare (19, 20) auf
weist, wobei die Drehachsen jedes Rollenpaares etwa
senkrecht angebracht sind, und daß die Führungsbahn
(18) einen allgemein rechteckigen Querschnitt auf
weist mit einem durchlaufenden, seitlich angebrach
ten Schlitz (21), durch den ein Träger (22) hin
durchführbar ist, der an seinem einen Ende die in
dem Querschnitt abrollenden Rollenpaare (19, 20)
trägt und an seinem anderen Ende mit dem Räumer (15,
115) verbunden ist.
7. Stall mit Entmistungsvorrichtung nach einem der vor
angegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
der Räumer (15, 115) an seiner auf der Grundfläche
des Räumstreifens (13) gleitenden Seite mindestens
eine lösbar befestigbare Lippe (23) aus elastischem
Werkstoff aufweist.
8. Stall mit Entmistungsvorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß der elastische Werkstoff
Gummi ist.
9. Stall mit Entmistungsvorrichtung nach einem der vor
angegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
der Räumer (15, 115) an seinem dem Schlitz (14)
zugekehrten Ende eine Führung (24) aufweist, die zu
mindest teilweise mit dem Schlitz (14) in Eingriff
bringbar ist.
10. Stall mit Entmistungsvorrichtung nach einem der vor
angegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
der Kanal (17) einen etwa kreisrunden Querschnitt
mit einem Durchmesser D aufweist, daß der Schlitz
(14) eine Breite B hat, und daß B etwa 10-20% von
D beträgt.
11. Stall mit Entmistungsvorrichtung nach einem der vor
angegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
das Gefälle der Grundfläche des Räumstreifens (13)
etwa 1% beträgt.
12. Stall mit Entmistungsvorrichtung nach einem der vor
angegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
der Kanal (17) nahe an einer Längsseite (11) des
Räumstreifens (13) verläuft.
13. Stall mit Entmistungsvorrichtung nach einem der vor
angegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
der Kanal (17) etwa in der Mitte des Räumstreifens
(13) verläuft.
14. Stall mit Entmistungsvorrichtung nach einem der vor
angegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
der Winkel α zwischen etwa 70 und 89° beträgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934312128 DE4312128C2 (de) | 1993-04-14 | 1993-04-14 | Stall mit Entmistungseinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934312128 DE4312128C2 (de) | 1993-04-14 | 1993-04-14 | Stall mit Entmistungseinrichtung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4312128A1 true DE4312128A1 (de) | 1994-10-20 |
| DE4312128C2 DE4312128C2 (de) | 2000-05-18 |
Family
ID=6485421
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19934312128 Expired - Fee Related DE4312128C2 (de) | 1993-04-14 | 1993-04-14 | Stall mit Entmistungseinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4312128C2 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2000015027A1 (de) | 1998-09-16 | 2000-03-23 | Roland Terwort | Verfahren zur entsorgung von exkrementen von in einem stall gehaltenen tieren und einrichtung zur durchführung des verfahrens |
| DE19910993A1 (de) * | 1998-09-16 | 2000-03-30 | Roland Terwort | Verfahren zur Entsorgung von Exkrementen von in einem Stall gehaltenen Tieren |
| EP1673972A1 (de) * | 2004-12-21 | 2006-06-28 | Hartmann Grundbesitz GmbH & Co. KG | Betonfertigteilesystem für einen Stallboden, ein diesen Stallboden umfassender Stall und Verfahren zu seiner Herstellung |
| NL2038045A (nl) * | 2020-05-20 | 2024-07-26 | Ijzeren Hein B V | Zelfreinigende vloer voor een stal |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1337457A (fr) * | 1962-08-02 | 1963-09-13 | Palette à entraîner les déjections | |
| DE2127370A1 (de) * | 1970-06-22 | 1971-12-30 | Badger Northland Inc., Kaukauna, Wis. (V.St.A.) | Stall mit Selbstreinigung |
-
1993
- 1993-04-14 DE DE19934312128 patent/DE4312128C2/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1337457A (fr) * | 1962-08-02 | 1963-09-13 | Palette à entraîner les déjections | |
| DE2127370A1 (de) * | 1970-06-22 | 1971-12-30 | Badger Northland Inc., Kaukauna, Wis. (V.St.A.) | Stall mit Selbstreinigung |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2000015027A1 (de) | 1998-09-16 | 2000-03-23 | Roland Terwort | Verfahren zur entsorgung von exkrementen von in einem stall gehaltenen tieren und einrichtung zur durchführung des verfahrens |
| DE19910993A1 (de) * | 1998-09-16 | 2000-03-30 | Roland Terwort | Verfahren zur Entsorgung von Exkrementen von in einem Stall gehaltenen Tieren |
| EP1673972A1 (de) * | 2004-12-21 | 2006-06-28 | Hartmann Grundbesitz GmbH & Co. KG | Betonfertigteilesystem für einen Stallboden, ein diesen Stallboden umfassender Stall und Verfahren zu seiner Herstellung |
| NL2038045A (nl) * | 2020-05-20 | 2024-07-26 | Ijzeren Hein B V | Zelfreinigende vloer voor een stal |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4312128C2 (de) | 2000-05-18 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3412275C2 (de) | Pulverbeschichtungskabine | |
| DE867935C (de) | Vorrichtung zum Abfuehren von Spaenen | |
| DE4343760A1 (de) | Reinigungsvorrichtung für Viehställe | |
| DE4312128A1 (de) | Stall mit Entmistungsvorrichtung | |
| DE2016968A1 (de) | Vorrichtung zum Auswaschen von Steinen u. dgl. aus ungeordneten spezifisch leichteren Materialien, insbesondere aus Zuckerrohr | |
| DE2240567A1 (de) | Einrichtung zur stallentmistung | |
| DE1944227A1 (de) | Raeumgeraet zum Reinigen von Mistgaengen in Staellen | |
| DE9420979U1 (de) | Dungförderer zur Stallentmistung | |
| DE1294282B (de) | Seilgezogenes, schrapperartiges Raeumgeraet, insbesondere Stallentmister | |
| DE29516479U1 (de) | Räum-Kehrvorrichtung für Lastkraftfahrzeuge | |
| DE1068179B (de) | Förderanlage mit an hin- und hergehende Förderstangen angelenkten Förderklappen | |
| DE2024416A1 (de) | Vorrichtung zum Fördern von schichtbarem Gut | |
| DE2222650C2 (de) | ||
| DE2264366C3 (de) | Kratzeisen-Einspurvorrichtung für Kratzerförderer | |
| DE9110231U1 (de) | Kehreinrichtung für Gleisbaumaschinen | |
| DE1949039C3 (de) | Vorrichtung zum Anstreichen von Brettern | |
| DE3324146C2 (de) | ||
| DE2233476A1 (de) | Vorrichtung zum waschen von fahrzeugen | |
| DE10000348A1 (de) | Vorrichtung zum Reinigen eines Bodens von Unrat | |
| DE8119656U1 (de) | Transportmulde mit einem Schiebeverdeck | |
| DE2659140C2 (de) | Stauscheibenförderer zum Fördern von rieselfähigem Schüttgut | |
| DE1584965C3 (de) | Schlammräumer fur Langsbecken | |
| DE2002091C3 (de) | Vorrichtung zur Regulierung des Durchflusses in Schwemmrinnen | |
| DE29711035U1 (de) | Zweiteilige, wasserdichte Schachtabdeckung | |
| DE7230537U (de) | Einrichtung zur Stallentmistung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: BOERGER GMBH, 46325 BORKEN, DE |
|
| 8181 | Inventor (new situation) |
Free format text: BOERGER, ALOIS, 46325 BORKEN, DE |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |