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DE4312128A1 - Stall mit Entmistungsvorrichtung - Google Patents

Stall mit Entmistungsvorrichtung

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Publication number
DE4312128A1
DE4312128A1 DE19934312128 DE4312128A DE4312128A1 DE 4312128 A1 DE4312128 A1 DE 4312128A1 DE 19934312128 DE19934312128 DE 19934312128 DE 4312128 A DE4312128 A DE 4312128A DE 4312128 A1 DE4312128 A1 DE 4312128A1
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DE
Germany
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clearing
removal device
strip
manure removal
channel
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Application number
DE19934312128
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DE4312128C2 (de
Inventor
Alois Boerger
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Boerger 46325 Borken De GmbH
Original Assignee
Individual
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Publication of DE4312128A1 publication Critical patent/DE4312128A1/de
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K1/00Housing animals; Equipment therefor
    • A01K1/01Removal of dung or urine ; Removal of manure from stables
    • A01K1/0128Removal of dung or urine ; Removal of manure from stables by means of scrapers or the like moving continuously

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Housing For Livestock And Birds (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Stall mit Ent­ mistungsvorrichtung nach dem Oberbegriff des Patentan­ spruchs 1.
Es sind aus der praktischen Anwendung Ställe beispiels­ weise für die Rinderhaltung, aber auch für die Schweine­ haltung in entsprechend verkleinerter Ausführung be­ kannt, die mit einem Spaltenboden und einem darunter liegenden Güllekeller versehen sind. Durch die große freie Güllefläche entsteht eine starke Geruchsbelästi­ gung.
Aus der praktischen Anwendung ist auch ein Stall gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 bekannt, bei dem ein Räumschild eingesetzt wird, das ähnlich wie bei be­ kannten Baufahrzeugen geradlinig durch einen ebenen Räumstreifen fährt und die Gülle und den Mist vor sich her zu einer an einem Stirnende des Rollstreifens lie­ genden Grube befördert. Auch bei einem derart ausge­ rüsteten Stall gehen von der Grube starke Geruchsbe­ lästigungen aus.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen gattungsgemäßen Stall mit Entmistungsvorrichtung derart weiterzuentwickeln, daß die Geruchsbelästigung durch Gülle und Mist weitestgehend verringert wird.
Die Lösung der Aufgabe erfolgt mit einem gattungsgemäßen Stall, der die Merkmale des Patentanspruches 1 aufweist.
Dadurch, daß jeder Räumstreifen mindestens einen etwa parallel zu seiner Längsseite durchlaufenden Kanal auf­ weist, der unterhalb der Grundfläche des Räumstreifens angeordnet ist und mit der Grundfläche durch einen sich in Längsrichtung des Kanals erstreckenden Schlitz ver­ bunden ist, wobei der Kanal an mindestens einer Stirn­ seite mit einem Güllespeicher verbindbar ist, und daß die Grundfläche des Räumstreifens ein Gefälle in Rich­ tung zum Kanal aufweist, wird erreicht, daß die Gülle mitsamt den darin enthaltenen Feststoffen auf einem kurzen Wege und unter Schwerkrafteinwirkung leicht über den Schlitz in den Kanal gelangt, und von dort über eine Rohrleitung in einen beabstandet angelegten Gülle­ speicher fließt.
Dadurch, daß die Räumvorrichtung für jeden Räumstreifen mindestens einen Räumer aufweist, der mindestens eine Räumkante aufweist, die sich von der einen Längsseite etwa bis zu dem Schlitz erstreckt, wobei der Räumer an der der Längsseite zugekehrten Seite eine Führungsein­ richtung aufweist, die mit einer an der Längsseite an­ geordneten Führungsbahn in Längsrichtung hin und her bewegbar in Eingriff bringbar ist, wird bewirkt, daß noch auf dem Boden des Räumstreifens verbleibende Gülle mitsamt den Feststoffen auf einfache Weise in den Schlitz und damit in den Kanal geschoben wird.
Dadurch, daß die Räumkante mit dem Schlitz einen Winkel α < 90° bildet, wird die Bewegung der Gülle in Richtung zu dem Schlitz beschleunigt.
Bevorzugt ist vorgesehen, daß der Räumer in Draufsicht allgemein die Form eines gleichschenkligen Dreiecks auf­ weist, wobei die beiden gleichen Schenkel die Räumkanten bilden und die Führungseinrichtung an der Grundseite des gleichschenkligen Dreiecks angeordnet ist.
Damit entsteht in einfacher Bauweise ein Räumer, der so­ wohl bei der Hin- als auch bei der Herbewegung entlang des Räumstreifens den Boden des Räumstreifens von Gülle reinigt, indem er diese in den Schlitz schiebt.
In einer alternativen Ausführung ist vorgesehen, daß der Räumer in Draufsicht allgemein die Form eines langge­ streckten Rechtecks aufweist, wobei die beiden Längs­ seiten des Rechtecks die Räumkanten bilden, wobei der Räumer horizontal schwenkbar um eine Achse an der Füh­ rungseinrichtung befestigt ist, wobei der Schwenkbereich beidseitig durch jeweils einen an der Führungseinrich­ tung angebrachten Anschlag begrenzbar ist.
Auch bei dieser Ausführungsform ergeben sich die glei­ chen Vorteile wie bei der vorstehend genannten.
Um die Bewegung des Räumers zu automatisieren, ist be­ vorzugt an der Führungseinrichtung ein Zugmittel be­ festigt, das in der Führungsbahn verläuft und über min­ destens eine an mindestens einem stirnseitigen Ende der Führungsbahn angebrachten Umlenkrolle mit einer Winde verbindbar ist.
Durch Betätigen der vorzugsweise elektrisch antreibbaren Winde ist bei dieser Ausführung der Räumer entlang des Räumstreifens bewegbar, ohne daß dazu der Räumstreifen begangen werden muß.
In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Zugmittel ein Seil, welches mehrere Abschnitte aufweist, die mit einem Ende an der Führungseinrichtung und mit dem ande­ ren Ende mit der Winde verbindbar sind, wenn der Ab­ schnitt am Ende des Seils liegt, und die zwischen zwei Führungseinrichtungen befestigt sind, wenn der Abschnitt beabstandet vom Ende des Seils liegt, und das Seil ist mäanderförmig entlang der Längsseiten der Räumstreifen auf der Grundfläche des Stalls angeordnet.
Mit dieser Ausgestaltung ist ein Stall mit mehreren Räumstreifen durch ein in mehrere Abschnitte aufgeteil­ tes Seil, welches mit mehreren Räumern verbunden ist, und mit zwei Winden, die jeweils an den Enden des Seiles befestigt sind, problemlos sauber zu halten, wobei je nach Bewegungsrichtung die eine Winde angetrieben ist und die andere leer mitläuft.
Es ist auch möglich, wenn dies erforderlich ist, mehrere Räumer auf einem Räumstreifen hintereinander anzuordnen.
Um eine gute und wartungsfreie Führung des Räumers in der Führungsbahn zu bewirken, ist zweckmäßig vorgesehen, daß die Führungseinrichtung mindestens zwei beabstandet voneinander angeordnete Rollenpaare aufweist, wobei die Drehachsen jedes Rollenpaares etwa senkrecht angebracht sind, und daß die Führungsbahn einen allgemein recht­ eckigen Querschnitt aufweist mit einem durchlaufenden, seitlich angebrachten Schlitz, durch den ein Träger hindurchführbar ist, der an seinem einen Ende die in dem Querschnitt abrollenden Rollenpaare trägt und an seinem anderen Ende mit dem Räumer verbunden ist.
Dadurch ist die Führungseinrichtung weitgehend vor Ver­ schmutzung geschützt und läßt sich leicht in der Füh­ rungsbahn bewegen.
Um die Reinigungswirkung des Räumers weiter zu verstär­ ken, weist dieser bevorzugt an seiner auf der Grund­ fläche des Räumstreifens gleitenden Seite mindestens eine lösbar befestigbare Lippe aus elastischem Werkstoff auf, wobei der elastische Werkstoff bevorzugt Gummi ist.
Damit wird eine fast vollständige Reinigung des Bodens erreicht.
Um die Einführung der Gülle enthaltenden Feststoffen durch den Schlitz in den Kanal weiter zu verbessern, weist der Räumer bevorzugt an seinem dem Schlitz zuge­ kehrten Ende eine Führung auf, die zumindest teilweise mit dem Schlitz in Eingriff bringbar ist.
Diese Führung hat zwei Vorteile, nämlich 1. führt sie den Räumer noch besser und schützt ihn vor Verklemmen und 2. drückt sie Feststoffe durch den Schlitz.
Wegen der besseren Transportverhältnisse hat der Kanal zweckmäßig einen etwa kreisrunden Querschnitt mit einem Durchmesser D, wobei der Schlitz eine Breite B hat, und die Breite B etwa 10-20% des Durchmessers D beträgt. Damit ist einerseits gewährleistet, daß der Schlitz zur Aufnahme der Gülle mit den Feststoffen genügend groß dimensioniert ist, und andererseits die Unfallgefahr durch Steckenbleiben in dem Schlitz verringert wird.
In einer praktischen Ausführung hat sich eine breite B von etwa 40 mm bewährt.
Es hat sich in Versuchen als ausreichend erwiesen, daß das Gefälle der Grundfläche des Räumstreifens etwa 1% beträgt. Damit wird ein problemloses Abfließen der Gülle erreicht.
Bei relativ schmalen Räumstreifen hat es sich als zweck­ mäßig erwiesen, daß der Kanal nahe an einer Längsseite des Räumstreifens verläuft. Der Räumer überdeckt bei dieser Ausführungsform etwa die gesamte Breite des Räum­ streifens.
Alternativ ist vorgesehen, daß der Kanal etwa in der Mitte des Räumstreifens verläuft. Diese Ausführungsform hat sich besonders bei großen Abmessungen bewährt, hier­ bei besitzt jeder Räumstreifen zwei Räumer, die jeweils an den Längsseiten des Räumstreifens geführt sind.
Die Größe des Winkels α richtet sich nach der anfallen­ den Verschmutzung, so daß sein Wert in praktischen Ver­ suchen ermittelbar ist, der Winkel α liegt zweckmäßig zwischen etwa 70 und 89°.
Bevorzugte Ausgestaltungsformen der Erfindung werden nunmehr anhand einer Zeichnung näher erläutert. Sie zeigt in
Fig. 1 eine schematische Draufsicht auf einen Stall mit einer Entmistungsvorrichtung, in
Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie I-I in Fig. 1 in vergrößertem Maßstab, in
Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie II-II in Fig. 2, und in
Fig. 4 einen Schnitt ähnlich wie in Fig. 3 auf eine andere Ausführungsform eines Räumers.
Mit Bezugnahme auf Fig. 1 weist ein Stall eine allge­ mein rechteckige Grundfläche 10 auf, deren Längsseiten 11 die Grundfläche 10 in parallel zueinander liegende Abschnitte aufteilt, wobei außen jeweils ein Liegeplatz 12 liegt, in der Mitte zwei Liegeplätze 12 nebeneinander liegen, und zwei Räumstreifen 13 zwischen Liegeplätzen 12 angeordnet sind.
Etwa mittig verläuft durch jeden der beiden Räumstreifen 13 ein Schlitz 14.
Es sind vier Räumer 15 erkennbar, die an den Enden der beiden Räumstreifen 13 jeweils einander gegenüberliegen, d. h. sich in Ruheposition befinden.
An der unteren Seite der Fig. 1 sind zwei Winden 30, 31 angedeutet, zwischen denen ein Seil 33 verläuft, das über insgesamt acht Umlenkrollen 32 mäanderförmig über die Grundfläche 10 geführt ist, wobei der Verlauf ent­ lang der Längsseiten 11 nicht erkennbar ist.
Ebenfalls an der unteren Seite der Fig. 1 ist ein Ab­ leitungsrohr 34 angedeutet, das von den beiden unter den Schlitzen 14 liegenden Kanälen die Gülle zu einem beab­ standet angeordneten, nicht dargestellten Güllespeicher führt.
Fig. 2 zeigt eine Ansicht des Räumers 15 mit einer Räumkante 16, an welcher beispielsweise mit Schraubbe­ festigern eine Lippe 23 befestigt ist.
Der Räumer erstreckt sich auf dem Boden des Räumstrei­ fens 13, der mit einem Gefälle zum Schlitz 14 ausgelegt ist, von einer Führungsbahn 18 bis etwa zur Mitte des Schlitzes 14, der etwa mittig in einen darunter liegen­ den Kanal 17 mündet.
Der Schlitz 14 besitzt eine Breite B und der Kanal 17 einen etwa kreisförmigen Querschnitt mit dem Durchmesser D.
Es ist erkennbar, daß in dem etwa rechteckigen Quer­ schnitt der Führungsbahn 18 ein Rollenpaar 19 verläuft, wobei die Rollen mit senkrechten Achsen auf einem Träger 22 befestigt sind, der sich durch einen seitlichen Schlitz 21 in der Führungsbahn 18 zum Räumer 15 er­ streckt und dort befestigt ist.
Die Führungsbahn 18 mit dem Schlitz 21 wird zweckmäßig aus einem Stahlprofil hergestellt, wobei der Innenraum groß genug ist, um das Rollenpaar 19 und ein dahinter liegendes Rollenpaar 20, siehe Fig. 3, aufzunehmen, wobei die Rollen auf der dem Räumstreifen 13 zugekehrten Seite der Führungsbahn 18 ablaufen.
Die Führungsbahn 18 wird in einem Maueransatz befestigt, der die Längsseite 11 bildet.
Fig. 3 zeigt die Draufsicht auf den Räumer 15, wobei neben der Räumkante 16 auch die gegenüberliegende Räum­ kante 16′ sichtbar ist.
Der Träger 22 mit den beabstandet angeordneten Rollen­ paaren 19 und 20 ist an seinen beiden Seiten, die den Stirnseiten des Räumstreifens 13 zugekehrt sind, mit dem Seil 33 verbunden, von dem jeweils ein Stück dargestellt ist.
Das Seil 33 verläuft geschützt im Inneren der Führungs­ bahn 18.
Der Räumer 15 besitzt eine größte Länge L, die bis zur Mitte des Räumstreifens 13 verläuft.
In der Mitte ist der Schlitz 14 sichtbar, unter dem der Kanal 17 angeordnet ist.
Bei der gezeigten Ausführungsform gemäß Fig. 1 und Fig. 2 bewegen sich zwei Räumer 15 bei Betätigung einer Winde 31 bzw. 30 aufeinander zu, begegnen sich in der Mitte und bewegen sich dann voneinander weg.
Dazu ist es erforderlich, daß sie sich mit ihren Spitzen nicht behindern, so daß der Abstand L entsprechend aus­ gewählt werden muß.
In der Fig. 3 ist zur Darstellung dieser speziellen Aus­ gestaltung eine Führung 24 eingeordnet, die soweit in den Schlitz 14 hineinragt, daß sie Feststoffe und der­ gleichen in den Kanal hineindrückt, wenn die Führung 24 zusammen mit dem Räumer 15 bewegt wird. Zu diesem Zweck ist sie an ihren Enden zweckmäßig abgeschrägt. Natürlich ist eine derartige Führung 24 nicht einsetzbar, wenn sich zwei Räumer wie in Fig. 1 dargestellt aufeinander zubewegen. Diese Ausführungsform ist in der gezeigten Ausgestaltung auf solche Anordnungen beschränkt, bei denen nur ein Räumer auf einer Bahn verfährt.
Sollen zwei Räumer gemäß Fig. 1 eingesetzt werden, ist die Führung 24 so auszubilden, daß zwei Räumer 15 ein­ ander ohne Kollision begegnen können.
Fig. 4 zeigt eine alternative Ausgestaltung eines Räu­ mers 115. Dieser Räumer hat einen allgemein rechteckigen Querschnitt in der Aufsicht und kann auch als Räumbalken bezeichnet werden. Er hat zwei Räumkanten 116 und 116′. Der Räumer 115 ist auf einer Achse 119 an dem Träger 22 befestigt und schwenkt je nach Bewegungsrichtung gegen den oberen Anschlag 117 oder den unteren Anschlag 118. Bei der gezeigten Darstellung fährt der Räumer 115 in der Fig. 4 nach unten.
Die übrigen Bauteile entsprechen der in Fig. 3 gezeig­ ten Ausführung und tragen deswegen auch die gleichen Bezugszahlen.
Die Verfahrensweise mit der erfindungsgemäßen Ent­ mistungsvorrichtung ist derart, daß entweder bei Bedarf die Winden 30, 31 angeschaltet werden und die Räumer 15, 115 über die Räumstreifen 13 ziehen, oder daß die Schalt­ zeiten durch einen vorzusehenden Zeitschalter automa­ tisch vorbestimmbar sind.
Weiterhin ist es denkbar, das Entmisten mittels Zufüh­ rung von Wasser im Bereich der Räumer zu unterstützen.

Claims (14)

1. Stall mit Entmistungsvorrichtung, wobei der Stall eine allgemein rechteckige Grundfläche (10) auf­ weist, wobei die Grundfläche (10) etwa parallel zu­ einander angeordnete, allgemein rechteckige Abschnit­ te mit jeweils zwei Stirnseiten und zwei Längsseiten (11) aufweist, wobei die Abschnitte als Liegeplätze (12) oder als Räumstreifen (13) einsetzbar sind, wo­ bei jeweils ein als Liegeplatz (12) einsetzbarer Ab­ schnitt mit mindestens einer Längsseite (11) an einem Räumstreifen (13) angrenzt, wobei die Ent­ mistungsvorrichtung eine auf der Grundfläche eines Räumstreifens (13) parallel zur Längsseite (11) verfahrbare Räumvorrichtung aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Räumstreifen (13) mindestens einen etwa parallel zu seiner Längsseite (11) durchlaufenden Kanal (17) aufweist, der unterhalb der Grundfläche des Räumstreifens (13) angeordnet ist und mit der Grundfläche durch einen sich in Längsrichtung des Kanals (17) erstreckenden Schlitz verbunden ist, wo­ bei der Kanal (17) an mindestens einer Stirnseite mit einem Güllespeicher verbindbar ist, daß die Grundfläche des Räumstreifens (13) ein Gefälle in Richtung zum Kanal (17) aufweist, daß die Räumvor­ richtung für jeden Räumstreifen (13) mindestens einen Räumer (15, 115) aufweist, der mindestens eine Räumkante (16, 16′, 116, 116′) aufweist, die sich von der einen Längsseite (11) etwa bis zu dem Schlitz (14) erstreckt, wobei der Räumer (15, 115) an der der Längsseite (11) zugekehrten Seite eine Führungseinrichtung aufweist, die mit einer an der Längsseite (11) angeordneten Führungsbahn (18) in Längsrichtung hin und her bewegbar in Eingriff bring­ bar ist, und daß die Räumkante (16, 16′, 116, 116′) mit dem Schlitz (14) einen Winkel α < 90° bildet.
2. Stall mit Entmistungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Räumer (15) in Drauf­ sicht allgemein die Form eines gleichschenkligen Dreiecks aufweist, wobei die beiden gleichen Schen­ kel die Räumkanten (16, 16′) bilden und die Führungs­ einrichtung an der Grundseite des gleichschenkligen Dreiecks angeordnet ist.
3. Stall mit Entmistungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Räumer (115) in Draufsicht allgemein die Form eines langgestreckten Rechtecks aufweist, wobei die beiden Längsseiten des Rechtecks die Räumkanten (116, 116′) bilden, wobei der Räumer (115) horizontal schwenkbar um eine Achse (119) an der Führungseinrichtung befestigt ist, wo­ bei der Schwenkbereich beidseitig durch jeweils einen an der Führungseinrichtung angebrachten An­ schlag (117, 118) begrenzbar ist.
4. Stall mit Entmistungsvorrichtung nach einem der vor­ angegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der Führungseinrichtung ein Zugmittel befestigt ist, daß in der Führungsbahn (18) verläuft und über mindestens eine an mindestens einem stirnseitigen Ende der Führungsbahn (18) angebrachte Umlenkrolle (32) mit einer Winde (30, 31) verbindbar ist.
5. Stall mit Entmistungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugmittel ein Seil (33) ist, welches mehrere Abschnitte aufweist, die mit einem Ende an der Führungseinrichtung und mit dem anderen Ende mit der Winde (30, 31) verbindbar sind, wenn der Abschnitt am Ende des Seils (33) liegt, und die zwischen zwei Führungseinrichtungen befestigt sind, wenn der Abschnitt beabstandet vom Ende des Seils (33) liegt, und daß das Seil (33) mäanderförmig entlang der Längsseiten (11) der Räum­ streifen (13) auf der Grundfläche (10) des Stalls angeordnet ist.
6. Stall mit Entmistungsvorrichtung nach einem der vor­ angegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungseinrichtung mindestens zwei beabstandet voneinander angeordnete Rollenpaare (19, 20) auf­ weist, wobei die Drehachsen jedes Rollenpaares etwa senkrecht angebracht sind, und daß die Führungsbahn (18) einen allgemein rechteckigen Querschnitt auf­ weist mit einem durchlaufenden, seitlich angebrach­ ten Schlitz (21), durch den ein Träger (22) hin­ durchführbar ist, der an seinem einen Ende die in dem Querschnitt abrollenden Rollenpaare (19, 20) trägt und an seinem anderen Ende mit dem Räumer (15, 115) verbunden ist.
7. Stall mit Entmistungsvorrichtung nach einem der vor­ angegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Räumer (15, 115) an seiner auf der Grundfläche des Räumstreifens (13) gleitenden Seite mindestens eine lösbar befestigbare Lippe (23) aus elastischem Werkstoff aufweist.
8. Stall mit Entmistungsvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der elastische Werkstoff Gummi ist.
9. Stall mit Entmistungsvorrichtung nach einem der vor­ angegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Räumer (15, 115) an seinem dem Schlitz (14) zugekehrten Ende eine Führung (24) aufweist, die zu­ mindest teilweise mit dem Schlitz (14) in Eingriff bringbar ist.
10. Stall mit Entmistungsvorrichtung nach einem der vor­ angegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal (17) einen etwa kreisrunden Querschnitt mit einem Durchmesser D aufweist, daß der Schlitz (14) eine Breite B hat, und daß B etwa 10-20% von D beträgt.
11. Stall mit Entmistungsvorrichtung nach einem der vor­ angegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gefälle der Grundfläche des Räumstreifens (13) etwa 1% beträgt.
12. Stall mit Entmistungsvorrichtung nach einem der vor­ angegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal (17) nahe an einer Längsseite (11) des Räumstreifens (13) verläuft.
13. Stall mit Entmistungsvorrichtung nach einem der vor­ angegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal (17) etwa in der Mitte des Räumstreifens (13) verläuft.
14. Stall mit Entmistungsvorrichtung nach einem der vor­ angegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel α zwischen etwa 70 und 89° beträgt.
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WO2000015027A1 (de) 1998-09-16 2000-03-23 Roland Terwort Verfahren zur entsorgung von exkrementen von in einem stall gehaltenen tieren und einrichtung zur durchführung des verfahrens
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Date Code Title Description
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8181 Inventor (new situation)

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