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DE4311660C1 - Kraftstoffzusammensetzung mit verbessertem Fließverhalten bei tiefen Temperaturen - Google Patents

Kraftstoffzusammensetzung mit verbessertem Fließverhalten bei tiefen Temperaturen

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DE4311660C1
DE4311660C1 DE4311660A DE4311660A DE4311660C1 DE 4311660 C1 DE4311660 C1 DE 4311660C1 DE 4311660 A DE4311660 A DE 4311660A DE 4311660 A DE4311660 A DE 4311660A DE 4311660 C1 DE4311660 C1 DE 4311660C1
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Germany
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ethylene
copolymer
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vinyl acetate
flow
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DE4311660A
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Irene Klimek
Wolfgang Berger
Manfred Dr Gebauer
Hiltrud Dr Taeubert
Karl-Heinz Woidschuetzke
Klaus Dr Gehrmann
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Leuna Polymer GmbH
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Leuna Werke GmbH
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    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10LFUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
    • C10L1/00Liquid carbonaceous fuels
    • C10L1/10Liquid carbonaceous fuels containing additives
    • C10L1/14Organic compounds
    • C10L1/18Organic compounds containing oxygen
    • C10L1/192Macromolecular compounds
    • C10L1/195Macromolecular compounds obtained by reactions involving only carbon-to-carbon unsaturated bonds
    • C10L1/197Macromolecular compounds obtained by reactions involving only carbon-to-carbon unsaturated bonds derived from monomers containing a carbon-to-carbon unsaturated bond and an acyloxy group of a saturated carboxylic or carbonic acid
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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft Heiz- und Treibstoffzusammen­ setzungen, insbesondere Mitteldestillate, mit einem Zusatz an speziellen Ethylen-Vinylacetat-Copolymeren, die das Fließver­ halten bei tiefen Temperaturen verbessern.
Es ist bekannt, daß die in Erdöldestillaten enthaltenen Paraffine bei tiefen Temperaturen auskristallisieren und agglomerieren und dabei teilweise auch noch Öl eingeschlossen enthalten. Hier­ durch wird die Fließ- und Pumpfähigkeit der Erdöldestillate er­ heblich beeinträchtigt bzw. völlig verhindert.
Es ist weiterhin bekannt, den Erdöldestillaten Modifizierungs­ mittel zuzusetzen, die die Größe und Form der sich abscheidenden Paraffinkristalle bzw. deren Vernetzungsgeschwindigkeiten beein­ flussen und dadurch die Erdölfraktionen auch bei tiefen Tempe­ raturen noch fließ- und pumpfähig halten.
Es ist auch bekannt, daß die wirtschaftlich wichtigsten Additive für Erdöldestillate zur Stockpunkterniedrigung und Verbesserung der Fließfähigkeit bei niedrigen Temperaturen Copolymere des Ethylens mit Estern des Vinylalkohols, insbesondere mit Vinyl­ acetat, darstellen.
Derartige Copolymere und ihre Verwendung sind z. B. in der DE-PS 19 14 756, DE-OS 25 15 805 und DD-PS 160 373 beschrieben.
Bekannt ist aber auch, daß die bisher vorgeschlagenen Stock­ punkterniedriger und Fließverbesserer auf Basis von Ethylen- Vinylacetat-Copolymeren ein ungenügendes Löslichkeitsverhalten bereits oberhalb des eigentlichen Trübungspunktes, dem Beginn der Paraffinausschreibung der Erdöldestillate, aufweisen. Die Ethylen-Vinylester-Copolymeren besitzen, besonders wenn sie nach den ökonomischen, lösungsmittelfreien Hochdruckmassepolymerisa­ tionsverfahren in Anwesenheit eines Polymerisationsreglers herge­ stellt werden, einen erheblichen Anteil hochmolekularer Poly­ merisationsprodukte, die mit abnehmender Temperatur zunehmend unlöslicher werden, so daß es auch schon bei Temperaturen ober­ halb des natürlichen Trübungspunktes der Erdöldestillate zu unlöslichen Absetzungen kommen kann (DE-OS 28 32 738.
Es ist weiterhin bekannt, Fließverbesserer zu verwenden, denen zur Verbesserung der Löslichkeit des Copolymerwachses in den Erdöldestillaten Lösungsvermittler zugesetzt werden. So be­ schreibt das EP 7590 Additive auf Ethylen-Vinylacetat-Copoly­ merwachsbasis, die 0,1 bis 10% (Vol.) monomere Vinylester ent­ halten. Die Verwendung der monomeren Vinylester kann jedoch Korrosionsprobleme mit sich bringen, da bei der Verbrennung derartig additivierter Mitteldestillate korrosive Gase gebildet werden.
Ferner ist aus der DE-AS 12 30 156 bekannt, daß aus einem Poly­ merisat mit einem höheren mittleren Molgewicht Produktteile mit Molgewichten im Bereich von 1000 bis 3000 gewonnen werden, indem das Produkt mit einem Lösungsmittel wie n-Heptan oder Methyl­ ethylketon extrahiert wird. Hierbei werden bezüglich der Mol­ massen symmetrische, sehr eng verteilte Produkte erhalten, die eine ausreichende Löslichkeit in Mitteldestillaten aufweisen. Sie besitzen aber keine optimale Wirksamkeit als Modifikatoren bzw. Wachstumshemmer für Paraffinkristalle, da bekanntermaßen für den vorgesehenen Anwendungsfall Copolymere mit einer breiten Molmasseverteilung bzw. Gemische mit verschiedenen Molmassen eine höhere Wirksamkeit aufweisen (z. B. US-PS 3 961 961, DE-OS 20 37 673).
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Fließverhalten eines Kraftstoffes bei tiefen Temperaturen durch Zusatz eines Additivs auf der Basis eines Ethylen-Vinylacetat-Copolymeren zu verbessern. Das Additiv soll sich neben der hohen Wirksamkeit als Stockpunkterniedriger und Fließverbesserer durch eine ver­ besserte Löslichkeit, insbesondere bei Temperaturen bis zum Trübungspunkt des zu additivierenden Kraftstoffes, auszeichnen und dadurch gleichzeitig ein vorzeitiges Ausfallen von Polymer­ teilchen verhindern. Die Zugabe von Lösungsvermittlern soll entfallen.
Diese Aufgabe wird durch eine Kraftstoffzusammensetzung mit verbessertem Fließverhalten bei tiefen Temperaturen, bestehend aus Heiz- oder Treibstoffen mit einem Siedebereich von 453 bis 655 K und aus wachsartigen Ethylen-Vinylacetat-Copolymeren, die 25 bis 35% (Masse) Vinylacetat einpolymerisiert enthalten, erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß sie 0,01 bis 1% (Masse) Ethylen-Vinylacetat-Copolymeren mit einer gewichtsmittleren Molmasse (w) von 5000 bis 15 000 mit einer asymetrischen Mol­ masseverteilung enthält, wobei die Verteilungsparameter die Bedingung
erfüllen und die mittels Gelpermeationschromatographie (GPC) ermittelten Wert für
im Bereich von 3,0 bis 4,0 und für
im Bereich von 1,3 bis 2,0 liegen.
Derartige EVA-Copolymere sind in einem breiten Temperaturbereich, insbesondere auch bei tiefen Temperaturen, gut löslich sowohl in den gebräuchlichen Lösungsmitteln als auch in den zu additivie­ renden Kraftstoffen. Die am bzw. kurz unterhalb des Trübungs­ punktes sich abscheidenden Paraffinkristalle werden durch Zugabe der erfindungsgemäßen Additive modifiziert und in ihrem Wachstum gehemmt. Dabei werden die zugesetzten Mengen an Additiv voll wirksam, da sich keine Polymerteilchen vorher absetzen.
Die Zugabe von Lösungsvermittlern, die sich negativ auf das Ver­ brennungs- und Korrosionsverhalten auswirken kann, entfällt. Es wurde als ein besonders überraschender Effekt festgestellt, daß bei Verwendung der erfindungsgemäßen Additive, die sich durch eine besondere Kombination von Molekulargewicht und Verteilungs­ parameter auszeichnen, neben dem verbesserten Löslichkeitsver­ halten auch hinsichtlich der Verbesserung des Fließverhaltens von Mitteldestillaten bei tiefen Temperaturen eine höhere Wirk­ samkeit als bei herkömmlichen EVA-Copolymer-Additiven erzielt wird.
Dadurch werden die erfindungsgemäßen EVA-Copolymere zu einem ökonomischen und hochwirksamen Zusatzmittel bei Anwendung als Stockpunkterniedriger, Wachsmodifikator und zur Verbesserung des Fließverhaltens von Erdölmitteldestillaten, insbesondere für höhersiedende Mitteldestillate mit einem breiten Siedebereich.
Ausführungsbeispiele
Die Herstellung der erfindungsgemäßen EVA-Copolymere wird vor­ zugsweise in einem Hochdruckrohrreaktor, der in 2 Zonen einge­ teilt ist, durchgeführt.
Die Massepolymerisation von Ethylen und Vinylacetat erfolgt da­ bei bei Drücken von 140 bis 200 MPa und Temperaturen von 373 bis 563 K in Anwesenheit radikalbildender Initiatoren und in Gegen­ wart einer Molmasse-Modifizierungskombination, bestehend aus Wasserstoff und Kohlendioxid.
Die Reaktormaximaltemperatur wird in beiden Zonen unterschiedlich eingestellt (siehe Tab. 1a).
Die dosierte Menge an Initiator, einem Gemisch aus 48 kg 3,5,5- Trimethylhexanoylperoxid und 36 kg tert.-Butylperbenzoat in 450 kg Paraffinöl, wird so gewählt, daß die jeweils angegebene Maximaltemperatur erreicht wird.
Das Volumenverhältnis von Wasserstoff zu Kohlendioxid innerhalb der Molmassen-Modifikatorkombination beträgt 50 : 1 bis 100 : 1.
In der Tabelle 1a sind die Herstellungsbedingungen der erfin­ dungsgemäßen Additive zusammengestellt.
Die Verweilzeit betrug 30 s.
Das Reaktionsgemisch wurde am Reaktorende auf einen Druck von 24 MPa entspannt, gekühlt und in die Produkttrenneinrichtungen geleitet und wie üblich aus dem Produktabscheider ausgetragen.
Auf diese Weise werden je nach eingesetzten % (Vol.) an Vinyl­ acetat und Kettenregler EVA-Copolymere mit den in Tab. 1b zu­ sammengestellten physikalisch-chemischen Kenndaten erhalten. Durch die Anwendung der Molmassenmodifikatorkombination aus H₂ und CO₂ ist es eine überraschende Charakteristik der wachsartigen EVA-Copolymere, daß sie sich in ihrer molekularen Struktur von den herkömmlichen EVA-Copolymeren unterscheiden. Sie weisen eine asymmetrische Molmassenverteilung auf, die durch einen stark verringerten Gehalt an hochmolekularen Produktanteilen und durch eine relativ breite Verteilung zum niedermolekularen Anteil hin gekennzeichnet ist und in den Werten für die Verteilungspara­ meter
deutlich wird.
Die Ermittlung der Molmassen und der Verteilungsparameter erfolgte mittels GPC-Messung.
Die gelchromatographischen Untersuchungen wurden mit dem analy­ tischen Teil eines ANA-PREP-Gelpermeationschromatographen bei 480 K mit 1,2,4-Trichlorbenzol als Elutionsmittel durchgeführt. Bei einer Strömungsgeschwindigkeit von 1 ml/min kamen folgende Trennsäulen zur Anwendung: je 1,2 m 10⁶, 10⁵, 10⁴ und 500 A Styragel. Die Proben wurden mit einer Konzentration von 0,25% (Masse) in Gegenwart von 0,03% (Masse) Diphenylamin bei 480 K gelöst und über Krüger-Asbestfilter filtriert. Jeweils 2 ml der so hergestellten Probenlösungen wurden zur Gelchromatographie injiziert. Zur Berechnung der mittleren Molmassen, siehe Plaste und Kautschuk 28 (1981) Nr. 11, S. 616 bis 618 und 24 (1977) Nr. 9, S. 630 bis 635.
Anwendungsbeispiel 1 bis 3 und Vergleichsbeispiele
Eine Erdölfraktion mit einem Siedebereich von 470 bis 555 K wurde mit den in Tab. 1b angegebenen Additiven 1 bis 3 additi­ viert.
Zum Vergleich wurde zum einen ein handelsübliches EVA-Wachs­ additiv herangezogen, zum anderen wurde keine Additivierung der Erdölfraktion vorgenommen. Die Konzentration an Additiv betrug jeweils 0,05% (Masse).
Die Bestimmung des Cloud-points (Beginn der Paraffinausscheidung) erfolgte nach ISO 3016, des Stockpunktes (point-point) nach DIN 51 583. Die erhaltenen Werte sind in Tab. 2 angegeben.
Zur Ermittlung der Löslichkeit bzw. Filtrierbarkeit kurz ober­ halb des Cloud-point wurden Versuche in einer Testapparatur durchgeführt. Dabei wurde das zu additivierende, über ein Papierfaltenfilter gereinigte Mitteldestillat mit den entspre­ chenden Additiven versetzt und bei Temperaturen von 1 bis 2 K oberhalb des Cloud-point mit einer konstanten Durchflußmenge von 10 l/h über ein handelsübliches Kraftstoffilter gepumpt. Die Druckdifferenz vor und nach Passieren des Kraftstoffilters wird mittels eines Differenzdruckmanometers ermittelt.
Der Druckanstieg ist ein Kriterium für die Belegung mit unlös­ lichen, hochmolekularen Additivanteilen. Die Druckdifferenz nach 20, 40 und 60 Stunden ist in der Tab. 2 angegeben.
Tabelle 2
Stockpunktbeeinflussung und Löslichkeit der Additive oberhalb des Cloudpoints
Beispiel 4 und 5
In diesen Beispielen wurde ein Erdölmitteldestillat eingesetzt, welches einen Anfangssiedepunkt von 475 K, einen Endsiedepunkt von 614 K und einen Cloudpoint von 269 K aufweist.
Zur Additivierung wurden die Additive 4 und 5 verwendet.
Zur Prüfung der fließverbessernden Wirkung der erfindungsgemäßen Additive wurden der CFPP-Test nach EN 116 und der PCT-Test durchgeführt.
Die Kältefließeigenschaften der Erdölmitteldestillate wurden mittels des PCT-Test′s (programmierter Abkühltest) wie folgt bestimmt:
300 ml Destillat werden linear um 1 K/Stunde auf 263 K abgekühlt und dann konstant gehalten. Nach 2 Stunden werden etwa 20 ml der Oberflächenschicht durch Absaugen entfernt, um zu verhindern, daß der Test durch eventuell an der Öl/Luft-Grenzfläche gebildete große Wachskristalle beeinflußt wird. Abgesetztes Wachs wird durch mäßiges Rühren dispergiert. Dann wird eine CFPP- Filtereinrichtung angeschlossen.
Durch Anlegen eines Vakuums von 500 mm Hg-Säule werden 200 ml des Brennstoffes durch den Filter in eine graudierte Vorlage gesaugt. Wenn 200 ml innerhalb von 10 Sekunden durch ein Sieb mit definierter Siebgröße geflossen sind, ist der Versuch positiv.
Es wurden Filtersiebe mit 40, 80, 100, 150, 200, 250 und 350 mesh verwendet, um das Sieb mit der feinsten Maschenweite zu bestimmen, durch das das Erdöldestillat gerade noch durchfließt. Je feiner die Maschenweite (größer die mesh-Zahl des Siebes), desto kleiner sind die im Erdöldestillat enthaltenen Wachskristalle, desto größer ist die Wirksamkeit des polymeren Additivs. Die Er­ gebnisse sind in der Tabelle 3 zusammengestellt. Die Konzentration an Additiv im Erdöldestillat wird in % (Masse) angegeben.
Der ΔCFPP-Wert ist die Differenz zwischen dem CFPP eines additiv­ freien Mitteldestillates und dem CFPP desselben Mitteldestillates mit Additivzusatz. Je wirksamer das Additiv, desto größer ist ΔCFPP.
Der PCT-Wert ist als mesh-Zahl angegeben, bei der bei 263 K der Durchgang erfolgte.
Tabelle 3
Die Wirkung der Additive auf die Kältefließeigenschaften des Erdöldestillates

Claims (1)

  1. Kraftstoffzusammensetzung mit verbessertem Fließverhalten bei tiefen Temperaturen, bestehend aus Heiz- oder Treibstoffen mit einem Siedebereich von 453 bis 655 K und aus wachsartigen Ethylen-Vinylacetat-Copolymeren, die 25 bis 35% (Masse) Vinylacetat einpolymerisiert enthalten, dadurch gekennzeichnet, daß sie 0,01 bis 1% (Masse) Ethylen-Vinylacetat-Copolymere mit einer gewichtsmittleren Molmasse (w) von 5000 bis 15 000 mit einer asymmetrischen Molmassenverteilung enthält, wobei die Verteilungsparameter die Bedingungen erfüllen und die mittels Gelpermeationschromatographie (GPC) ermittelten Werte für im Bereich von 3,0 bis 4,0 und für im Bereich von 1,3 bis 2,0 liegen.
DE4311660A 1993-04-08 1993-04-08 Kraftstoffzusammensetzung mit verbessertem Fließverhalten bei tiefen Temperaturen Expired - Fee Related DE4311660C1 (de)

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