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DE4308241A1 - - Google Patents

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Publication number
DE4308241A1
DE4308241A1 DE4308241A DE4308241A DE4308241A1 DE 4308241 A1 DE4308241 A1 DE 4308241A1 DE 4308241 A DE4308241 A DE 4308241A DE 4308241 A DE4308241 A DE 4308241A DE 4308241 A1 DE4308241 A1 DE 4308241A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
audio
digital signals
audio component
digital
component
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE4308241A
Other languages
English (en)
Inventor
David M Russell
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Harman International Industries Ltd
Original Assignee
Soundcraft Electronics Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Soundcraft Electronics Ltd filed Critical Soundcraft Electronics Ltd
Publication of DE4308241A1 publication Critical patent/DE4308241A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04HBROADCAST COMMUNICATION
    • H04H60/00Arrangements for broadcast applications with a direct linking to broadcast information or broadcast space-time; Broadcast-related systems
    • H04H60/02Arrangements for generating broadcast information; Arrangements for generating broadcast-related information with a direct linking to broadcast information or to broadcast space-time; Arrangements for simultaneous generation of broadcast information and broadcast-related information
    • H04H60/04Studio equipment; Interconnection of studios
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L25/00Baseband systems
    • H04L25/02Details ; arrangements for supplying electrical power along data transmission lines
    • H04L25/03Shaping networks in transmitter or receiver, e.g. adaptive shaping networks
    • H04L25/03828Arrangements for spectral shaping; Arrangements for providing signals with specified spectral properties
    • H04L25/03866Arrangements for spectral shaping; Arrangements for providing signals with specified spectral properties using scrambling

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Electrophonic Musical Instruments (AREA)
  • Compression, Expansion, Code Conversion, And Decoders (AREA)
  • Signal Processing For Digital Recording And Reproducing (AREA)
  • Analogue/Digital Conversion (AREA)
  • Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren gemäß Oberbegriff des Pa­ tentanspruchs 1 und eine Vorrichtung gemäß Oberbegriff des Pa­ tentanspruchs 10.
Digitaltechniken werden immer ausgereifter, und es wird immer mehr notwendig, analoge Systeme durch digitale Schaltkreise zu steuern. Es traten jedoch Schwierigkeiten bei der Anwendung von digitalen Steuertechniken für Audio-Analogsysteme auf. Dies gilt besonders für Audio-Mischkonsolen, bei denen jede Art Rauschen auftritt, da sie einen großen dynamischen Bereich haben und da sie eine virtuelle Erde einsetzen.
Bekannte Versuche, Standard-Digitalsteuertechniken wie speicher­ bezogene Puffer und Digital/Analog-Wandler oder seriell beladene Schieberegister zur Steuerung einer Audio-Konsole einzusetzen, haben versagt, weil verschiedene Töne und Pfeifen am Audio-Aus­ gang auftraten. Dynamische Digitalsignale teilten nämlich hoch­ frequente Harmonische, und wenn die Grundfrequenz oder irgend­ eine ihrer Harmonischen innerhalb des Audio-Bandes liegt, dann sind sie direkt hörbar. Ferner können selbst dann, wenn die Digitalsignale so angeordnet sind, daß alle Harmonischen außer­ halb des Audio-Bandes liegen, die Intermodulation Zufallstöne in dem Audio-Band erzeugen.
In manchen Fällen ist es möglich, die schlimmsten Interferenz­ effekte durch Abschirmung derart zu vermeiden, daß keine Kopp­ lung zwischen den Digitalleitungen und den Audio-Schaltungen vorliegt, aber dies ist eine teure und niemals vollständig er­ folgreiche Lösung. Ferner kann das Ohr einen einzigen kohärenten Ton gegen weißes Hintergrundrauschen selbst dann wahrnehmen, wenn das weiße Rauschen auf einem viel höheren Niveau als der Ton selbst liegt. Die Anmelderin hat herausgefunden, daß ein Ton mindestens 20 dB tiefer als das weiße Rauschen sein muß, ehe es die Wahrnehmbarkeit verliert.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein verbessertes Verfahren zum Steuern eines Analogsystems unter Verwendung digitaler Steuer­ mittel zu schaffen.
Zur Lösung dieser Aufgabe dienen die Merkmale des Patentan­ spruchs 1.
Das Verfahren umfaßt die Schritte: Kodieren der digitalen Signa­ le, Übertragen der kodierten digitalen Signale an mindestens eine Komponente des zu steuernden Analogsystems, und bei der oder jeder der Komponenten das Empfangen und Dekodierten der kodierten Digitalsignale, wobei das Analogsystem, das gesteuert werden soll, ein Audio-System ist, und wobei der Kodierschritt der Digitalsignale das Zufallsverändern oder Scrambeln der Digi­ talsignale umfaßt, so daß sie nicht mehr zyklisch oder wieder­ holbar sind.
Da die kodierten Digitalsignale nicht zyklisch oder wiederholbar sind, erscheint Rauschen, das auf jede der Komponenten aus den Digitalsignalen gekoppelt ist, als weißes Rauschen. Keine Töne oder kein Pfeifen, wie es allgemein auftritt, wenn Audio-Systeme digital gesteuert werden, erscheinen am Ausgang des Audio-Sy­ stems. In diesem Zusammenhang wurde also Rauschen, das von den Digitalsignalen stammt, nicht eliminiert, sondern nur als weißes Rauschen versteckt oder verborgen.
In einer bevorzugten Ausführungsform weist das Audio-System eine Anzahl von Audio-Komponenten auf, die seriell angeschlossen sind, um eine serielle Schleife zu bilden, und das Verfahren umfaßt ferner den Schritt des Übertragens der kodierten Digital­ signale in einer einzigen Richtung um diese serielle Schleife.
Vorzugsweise ist eine der Audio-Komponenten des Audio-Systems so angeordnet, daß sie die übertragenen kodierten Digitalsignale empfängt und dekodiert, wobei diese eine Komponente ferner so angeordnet ist, daß es die Digitalsignale kodiert und die ko­ dierten Digitalsignale an einen nachfolgende Audio-Komponente überträgt.
In einer bevorzugten Ausführungsform umfaßt das Kodieren der Digitalsignale das Erzeugen einer Pseudo-Zufalls-Bitfolge aus den Digitalsignalen.
Zweckmäßigerweise ist der Dekodierschritt für die kodierten Digitalsignale mit einer Technik befaßt, die komplementär zu der Kodiertechnik ist.
In einer Ausführungsform werden die Digitalsignale durch logi­ sches Kombinieren der Digitalsignale mit der Ausgabe eines Zu­ fallsgenerators kombiniert, um eine Pseudo-Zufalls-Bitsequenz zu schaffen. In solchen Fällen werden die kodierten Signale an­ schließend durch logische Kombination mit der gleichen Pseudo- Zufalls-Bitsequenz dekodiert.
Es ist möglich, die Ausgabe von einem einzigen Zufallsgenerator zu verwenden, um die Pseudo-Zufalls-Bitsequenz für sowohl das Kodieren, als auch das Dekodieren zu liefern. Andererseits kön­ nen ähnliche Zufallsgeneratoren sowohl für das Kodieren, als auch das Dekodieren verwendet werden, und die Kodier- und Deko­ dier-Generatoren können synchron getaktet sein. In einer zweck­ mäßigen Ausführungsform ist ein Zufallsgenerator von maximaler Länge zum Kodieren vorgesehen und ein komplementärer Zufalls­ generator von maximaler Länge dient zum Dekodieren.
Vorzugsweise sind die Digitalsignale eine Folge von Datenbits.
Wenn eine Audio-Schaltung durch digitale Mittel gesteuert wird, werden reguläre Taktsignale im allgemeinen verwendet, und diese können außerdem hörbare Töne erzeugen. Obgleich die Frequenz des Taktsignals normalerweise außerhalb des Hörbereichs liegt, kann Heterodyning oder eine andere Intermodulation mit anderen Signa­ len im Band liegende Töne erzeugen. Beispielsweise können sich die Taktsignale mit der Hochfrequenz eines Kassettenrecorders mischen.
In einer Ausführungsform ist also jedes Taktsignal, das in dem Analogsystem verwendet wird, eine Folge von Impulsen, die ein zufälliges Spitzen-Zwischenraum-Verhältnis haben.
Da das Taktsignal eine Folge von Impulsen mit einem zufälligen Tastverhältnis darstellt, hat es keine zyklische Komponente, und wenn es auf die Audio-Komponente gekoppelt wird, erscheint es als weißes Rauschen. Wie im Falle von zufälligen Digitalsignalen verbirgt oder versteckt das Zufallstaktsignal Töne, indem sie diese in weißes Rauschen umwandelt.
Zur Lösung der Aufgabe dient aber auch ein Analogsystem mit einem Digitalsteuermittel, wobei das Analogsystem mindestens eine Audio-Komponente, Digitalsteuermittel zum Erzeugen von Digitalsignalen für die Steuerung der Audio-Komponente und Kopp­ lungsmittel aufweist, die das digitale Steuermittel an die Au­ dio-Komponente anschließt, um die Digitalsignale auf die Audio- Komponente zu übertragen. Dabei sind Kodiermittel vorgesehen, um die Digitalsignale für die Übertragung zu der Audio-Komponente zu kodieren, wobei die Audio-Komponente Dekodiermittel zum Deko­ dieren der kodierten, empfangenen Digitalsignale aufweist, und wobei die Kodiermittel so angeordnet sind, daß sie die Digital­ signale zufällig machen oder scrambeln, so daß die kodierten Digitalsignale nicht mehr zyklisch oder sich wiederholend sind.
Zweckmäßigerweise umfaßt das digitale Steuermittel eine Steue­ rung, die ein Verarbeitungsmittel umfaßt oder an dieses ange­ schlossen ist, beispielsweise einen Mikroprozessor.
In einer Ausführungsform ist das Steuermittel seriell an die oder eine erste der Audio-Komponenten angeschlossen. Vorzugs­ weise ist das Audio-System ein modulares System, das aus einer Anzahl von seriell gekoppelten Audio-Komponenten aufgebaut ist, von denen die erste an das digitale Steuermittel angeschlossen ist, und wobei eine letzte ebenfalls an das Steuermittel ange­ schlossen ist, um eine serielle Schleife zu bilden.
Zweckmäßigerweise umfaßt jede der Audio-Komponenten einen Deko­ der zum Empfangen von kodierten Digitalsignalen von dem Steuer­ mittel oder von einer vorhergehenden Audio-Komponente, und vor­ zugsweise besitzt jede Audio-Komponente einen Kodierer zum Ko­ dieren der Digitalsignale und zu deren Übersendung an eine nach­ folgende Audio-Komponente oder an das Steuermittel.
Der Dekodierer jeder der Audio-Komponenten ist durch Kopplungs­ mittel an eine vorhergehende Audio-Komponente oder an das Steu­ ermittel angeschlossen, und der Kodierer für jede Audio-Kompo­ nente ist an eine nachfolgende Audio-Komponente oder an das Steuermittel angeschlossen.
In einer Ausführungsform bildet ein Bus das Kopplungsmittel zum Koppeln jedes Kodierers oder Dekodierers. Vorzugsweise ist der Bus so angeordnet, daß der Ausgang einer Audio-Komponente nicht unmittelbar an den Ausgang einer vorhergehenden oder nachfolgen­ den Audio-Komponente angeschlossen ist.
In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Bus zu einem Ring­ netz angeordnet und an jede Audio-Komponente durch im wesent­ lichen identische Verbinder angeschlossen, wodurch eine offene Schaltung an einen Ausgabestift jedes Verbinders angeschlossen ist und die offene Schaltung an verschiedene Ausgabestifte von benachbarten Verbindern angeschlossen ist.
In einer bevorzugten Ausführungsform wird der Bus von einem einzigen Flachbandkabel gebildet.
In einer anderen Ausführungsform ist einer der Kontakte des Verbinders, die an jede der Audio-Komponenten angeschlossen sind, als Eingangskontakt bezeichnet und ein anderer bildet den Ausgangskontakt, wobei die Verbinder von benachbarten Komponen­ ten unterschiedliche Verbindungsstifte als Eingangs- und Aus­ gangs-Kontakte haben.
Die Erfindung liefert auch eine Audio-Komponente für ein Audio- System, die eine Audio-Ausgabe in Abhängigkeit von aufgenommenen kodierten Digitalsignalen erzeugt und wobei ein Dekodierer vor­ gesehen ist, um Digitalsignale aufzunehmen und zu dekodieren, während Tonerzeugungsschaltungen auf die dekodierten Digitalsig­ nale ansprechen. Kodiermittel dienen zum Kodieren der Digital­ signale und legen die kodierten Digitalsignale an einen Ausgang der Audio-Komponente.
Zweckmäßigerweise umfaßt der Kodierer die oder jede Audio-Kom­ ponente Mittel zum logischen Kombinieren der Digitalsignale mit einer Pseudo-Zufalls-Bitsequenz. In diesem Fall umfaßt der Deko­ dierer für die oder jede Audio-Komponente Mittel zum logischen Kombinieren der kodierten Digitalsignale mit einer komplementä­ ren Pseudo-Zufalls-Bitsequenz.
In einer Ausführungsform ist die Pseudo-Zufalls-Bitsequenz von einem Pseudo-Zufalls-Zahlengenerator erzeugt worden.
Beispielsweise kann jeder Pseudo-Zufallsgenerator ein getaktetes Schieberegister mit einer Rückkopplungsschaltung und einem ange­ zapften Ausgang aufweisen. Zweckmäßigerweise ist der Pseudo- Zufallsgenerator so angeordnet, daß er als Maximallängensequen­ zer arbeitet.
Das Steuermittel des Analogsystems kann ferner mit einem Kodie­ rer zum Kodieren von Digitalsignalen und einem Dekodierer zum Dekodieren von Digitalsignalen versehen sein. Zweckmäßigerweise sind der Kodierer und der Dekodierer des Analogsystems wie oben erwähnt konfiguriert.
In einer Ausführungsform sind die digitalen Signale eine Folge von Datenbits.
In anderen, oben erläuterten Ausführungsformen sind die oder jede Audio-Komponente und die zugehörige Steuerung so angeord­ net, daß sie eine Audio-Konsole bilden.
In einer Ausführungsform der Audio-Konsole ist die Steuerung isoliert und/oder von der oder jeder Audio-Komponente in geeig­ neter Weise abgeschirmt.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert; es zeigt
Fig. 1 ein mit einem Spektralanalysator gemessenes Spektrum von Hintergrundrauschen von einer Audio-Konsole, die mit Digitalsignalen über einen Frequenzbereich von 0 Hz bis 200 kHz gesteuert wird;
Fig. 2 einen aufgeweiteten Ausschnitt aus dem Spektrum von Fig. 1 über den Frequenzbereich von 0 Hz bis 20 kHz;
Fig. 3 ein Spektrum über den gleichen Bereich wie in Fig. 1, jedoch unter Darstellung des Einflusses von Zufalls­ taktimpulsen an der Audio-Konsole;
Fig. 4 ein Spektrum über den gleichen Bereich wie in Fig. 2, jedoch unter Darstellung des Einflusses von Zufalls­ taktimpulsen an der Audio-Konsole;
Fig. 5 ein Spektrum über den gleichen Bereich wie in Fig. 1, wobei allerdings das Taktsignal und das Datenbitsignal mit einer Zufallsfunktion beaufschlagt sind;
Fig. 6 ein Spektrum über den gleichen Bereich wie Fig. 2, wobei die Taktsignale und die Datenbitsignale mit einer Zufallsfunktion beaufschlagt sind;
Fig. 7 ein Blockschaltbild des Analogsystems unter Verwendung eines digitalen Steuermittels;
Fig. 8 eine Darstellung des Verfahrens zum Verschalten der Audio-Module des Analogsystems von Fig. 7 mit einer Steuerung, um eine serielle Schleife zu bilden;
Fig. 9 eine Kodierschaltung, die in der Steuerung und in jedem Audio-Modul des Analogsystems angeordnet ist, um die Datensignale zufällig zu machen oder zu scrambeln;
Fig. 10 eine Dekodierschaltung zum Dekodieren der von der Ko­ dierschaltung von Fig. 9 kodierten Daten;
Fig. 11 einen Kodierer zum Scrambeln oder Zufälligmachen von Taktsignalen;
Fig. 12A und 12B eine Darstellung des Kodierens und Dekodie­ rens von Datenbitsignalen;
Fig. 13 ein weiteres Verfahren in schematischer Darstellung zum Verschalten von Audio-Modulen des Analogsystems zur Bildung einer seriellen Schleife; und
Fig. 14a, b und c Impulsdiagramme, die das Verfahren zum Zufäl­ ligmachen der Taktsignale darstellen.
Aufgrund der Leistungsfähigkeit und Genauigkeit von Digitaltech­ niken ist eine digitale Steuerung für Analogsysteme äußerst zweckmäßig. Wenn das Analogsystem, das gesteuert werden soll, Audio-Module oder Komponenten aufweist, dann erzeugen die Digi­ talsignale unweigerlich Töne oder Pfeifen in der Audio-Ausgabe, die absolut unannehmbar sind. In dieser Hinsicht sind die von den Digitalschaltungen erzeugten Signale allgemein gepulste Wellenzüge mit steil ansteigenden und abfallenden Flanken. Sol­ che Signale haben viele Harmonische bis zu so hohen Frequenzen wie mehrere Hundert Megahertz. Je steiler der Übergang der Im­ pulse ist, zu desto höheren Frequenzen erstrecken sich die Har­ monischen. Ferner wird die Energie bei zunehmendem Verhältnis von Impuls zu Zwischenraum zu höheren Harmonischen verschoben. Wenn die Grundfrequenz eines Digitalsignals innerhalb des Audio- Bandes liegt, kann sie unmittelbar am Audio-Ausgang gehört wer­ den. Ferner können Intermodulationseffekte zwischen jeder der Harmonischen des Digitalsignals und irgendeiner anderen Radio­ frequenz-Komponente vorliegen. Diese Intermodulation kann eine wesentliche Interferenz im Audio-Band erzeugen.
Die unerwünschten Signale von der Digitalsteuerung können in das Analogsystem durch Übersprechen gekoppelt werden, d. h. durch kapazitive oder induktive Kopplung, durch elektromagnetische Strahlungskopplung oder durch das Vorhandensein von gemeinsamen Impedanzpfaden. Natürlich kann eine solche Kopplung durch sorg­ fältige Anordnung der digitalen Leitungen in bezug auf die Au­ dio-Schaltung, durch Abschirmung und durch Vorsehen anderer Isolierschaltungen etc. minimiert werden. Solche Techniken er­ fordern jedoch scharfe Herstellungstoleranzen und aus Kosten­ gründen besteht eine Grenze hinsichtlich der anwendbaren Unter­ bringungs- und Konstruktionsverfahren.
Selbst wenn die Schaltungen den strengsten Konstruktionstechni­ ken unterworfen sind, die ein Koppeln vermeiden sollen, so tre­ ten doch immer noch Probleme auf. So erzeugen die Digitalsignale einzelne kohärente Töne, und das menschliche Ohr kann diese kohärenten Töne selbst gegen den Hintergrund von weißem Rauschen hören, das auf einem viel höheren Pegel als die Töne selbst liegen. Es hat sich gezeigt, daß Töne um 20 dB tiefer sein müs­ sen als das Umgebungsrauschen, ehe sie nicht mehr wahrnehmbar sind.
Da es schwierig und teuer ist, alle Töne auszuschalten oder zu unterdrücken, schlagen die Erfinder vor, die Steuersignale eher zu verstecken, als sie vollständig auszuschalten. Auf diese Weise erscheinen die digitalen Steuersignale wie weißes Rau­ schen, das sich von dem übrigen weißen Rauschen der Analogschal­ tungen nicht unterscheidet.
Die Fig. 1 bis 6 zeigen graphisch die Probleme und die erfin­ dungsgemäße Lösung. Fig. 1 zeigt ein Frequenzspektrum, das von einem Frequenzanalysator gemessen wurde und das von einer Audio- Mischkonsole erzeugt wurde, die von einer Digitalsteuerung ge­ steuert ist. Die Digitalsteuerung weist einen Taktgeber mit 62,5 kHz auf. Jeder Kanal der Audio-Mischkonsole konnte Datenbitpake­ te mit 22 Bits in einem zugehörigen Schieberegister aufnehmen und jeder Kanal war mit einer Stummschaltung und einer Pegel­ steuerschaltung versehen, die aktiviert war.
Fig. 1 zeigt das in der Audio-Konsole erzeugte Rauschen, wobei die große Spitze a bei 62,5 kHz deutlich sichtbar ist. Ferner erkennt man eine zweite Spitze b, welche die dritte Harmonische des Taktsignals darstellt. Eine Intermodulation dieser Spitzen mit anderen Störsignalen verursacht unzumutbare Audio-Töne.
Fig. 2 zeigt ein Spektrum ähnlich wie das von Fig. 1, jedoch über einen Frequenzbereich von nur 0 Hz bis 20 kHz. In Fig. 2 ist eine Reihe von Spitzen c deutlich erkennbar. Da das Daten­ paket für jeden 22-Bitkanal identisch ist, wiederholt sich eine 22-Bit-Datenstruktur selbst. Die digitalen Steuersignale dafür erzeugen eine Frequenzkomponente bei 62,5 kHz/22, also bei 2,8 kHz. Man erkennt, daß die Spitzen c alle bei 2,8 kHz und ihren Harmonischen liegen. Diese Spitzen c werden von einem sich wie­ derholenden Datenmuster erzeugt. Die Spitzen c erzeugen eben­ falls wie die Spitzen a und b äußerst unakzeptable Töne am Au­ dio-Ausgang der Mischkonsole.
Gemäß der Erfindung werden die Wirkungen dieser Digitalsignale dadurch versteckt, indem sie wie weißes Rauschen erscheinen. Dies geschieht durch Scrambeln oder Zufälligmachen der Digital­ signale in der Weise, daß sie unzyklisch oder sich nicht wie­ derholend sind und damit keine Grundfrequenz liefern.
Fig. 3 ist ein Diagramm ähnlich wie das von Fig. 1, jedoch nach der Zufallsbeaufschlagung des 62,5 kHz-Taktsignals. Man erkennt in Fig. 3, daß die Spitzen a und b von Fig. 1 voll­ ständig verschwunden sind, demgegenüber ist der Untergrund al­ lerdings angehoben. Fig. 4 zeigt ein Diagramm ähnlich wie Fig. 2, jedoch nach einer Zufallsbeaufschlagung des Datenmusters. Wiederum sind die Spitzen c verschwunden, jedoch der Untergrund angehoben.
Die Fig. 5 und 6 zeigen die Ergebnisse für den Fall, daß sowohl das Taktsignal, als auch das Datensignal mit einer Zu­ fallsfunktion beaufschlagt sind. Fig. 5 ist über den gleichen Frequenzbereich wie die Fig. 1 und 3, Fig. 6 über den glei­ chen Frequenzbereich wie Fig. 2 und 4 aufgenommen. Wenn also die Taktsignale und die Daten-Bitsignale gleichzeitig mit einer Zufallsfunktion beaufschlagt sind, dann weisen die Frequenzspek­ tren nach den Fig. 5 und 6 praktisch keine Einzeltöne auf.
Das vorhandene Rauschen ist praktisch vollständig weiß und daher nicht zu beanstanden.
Fig. 7 zeigt schematisch eine Audio-Mischkonsole, die von einer erfindungsgemäßen Digitalsteuerung gesteuert wird. Die Audio- Mischkonsole besitzt N Audio-Komponenten oder Module 10, von denen jedes einen Kanal der Konsole bildet. Die Komponenten und Funktionen jedes Audio-Moduls 10 können in der gewünschten Weise ausgewählt sein. Jedes Audio-Modul 10 weist allgemein mindestens ein Schieberegister zum Aufnehmen von digitalen Daten und Über­ blendschaltungen auf, die von dem oder jedem Schieberegister gesteuert werden. Die Überblendschaltungen werden so angeordnet, daß sie steuerbare Audio-Verstärker durch geeignete Digital/- Analog-Wandlerschaltungen einstellen.
In der dargestellten Ausführungsform ist jedes Audio-Modul 10 in Reihe mit anderen Audio-Modulen 10 geschaltet, wobei das erste Modul 10 seriell an eine digitale Steuerschaltung oder Steuerung 12 und das letzte Modul 10 in ähnlicher Weise an die digitale Steuerung 12 angeschlossen ist. Die Anordnung ist so, daß sich eine serielle Schleife ergibt, und die Logiksteuerung und/oder der Module ist derart ausgelegt, daß Daten in der seriellen Schleife nur in einer Richtung zirkulieren, so daß die serielle Schleife unidirektional ist.
Der Aufbau und die Funktionsweise der digitalen Steuerung 12 kann so wie gewünscht gestaltet sein. Wie weiter unten erläu­ tert, ist die Steuerung 12 derart angeordnet, daß sie Digitalsi­ gnale an die Audio-Module 10 legt, wobei die Digitalsignale sowohl Taktsignale als auch Daten umfassen. Die digitale Steue­ rung 12 kann Verarbeitungsmittel aufweisen, beispielsweise einen Mikroprozessor 20, um Daten zu erzeugen, und/oder sie kann so angeschlossen sein, daß sie Daten von einer externen Stelle aufnimmt. Da die Steuerung 12 aber eine digitale Schaltung ist, ist sie in der Konsole physisch von den Audio-Modulen 10 ge­ trennt.
In der dargestellten Ausführungsform umfaßt die Steuerung 12 eine Datenkodierschaltung 22, die Daten zufällig machen kann und sie an die Audio-Module 10 überträgt. Jedes Audio-Modul ist daher mit einem zugehörigen Datendekodierer 23 versehen. Die Steuerung 12 besitzt auch einen Taktkodierer 24, der die Taktsi­ gnale zufällig macht oder scrambelt, die an die Audio-Module 10 gelegt werden. Die Steuerung 12 besitzt ferner einen Datendeko­ dierer 23, der im wesentlichen identisch wie die Dekoder 23 der Audio-Module 10 aufgebaut ist.
Gemäß Fig. 8 ist die serielle Schleife physisch von einem Flachbandkabel 14 gebildet, das einen Verbinder 16 der Steuerung 12 und einen im wesentlichen identischen Verbinder 16 der Audio- Module 10 verbindet. Um eine serielle Schleife zu bilden, ist jedes Audio-Modul 10 mit zwei identischen Verbindern 16 verse­ hen. In der in Fig. 8 dargestellten Ausführungsform ist ein erster Kontakt jedes Verbinders 16 als Erdkontakt belegt, wäh­ rend der dritte Kontakt jedes Verbinders 16 von der Steuerung 12 gesendete Daten überträgt, während der vierte Kontakt die zur Steuerung 12 zurückgeführten Daten leitet. Das kodierte Taktsi­ gnal vom Taktkodierer 4 der Steuerung 12 ist an den zweiten Kontakt jedes Verbinders 16 über das Flachbandkabel 14 gelegt.
Man erkennt ohne weiteres aus Fig. 7, daß jedes Audio-Modul 10 auch einen Datenkodierer 22 und außerdem einen Datendekodierer 23 besitzt. Der Datenkodierer 22 jedes Moduls 10 ist im wesent­ lichen identisch zum Datenkodierer 22 der Steuerung 12. Auf diese Weise werden die bei jedem Audio-Modul 10 aufgenommenen Daten zur Verwendung für dieses Modul dekodiert und für die Übertragung zum nächsten Modul außerdem kodiert. Dies bedeutet, daß die Daten immer in kodierter, zufälliger Form übertragen werden und daß sie nur unmittelbar dort, wo sie verwendet wer­ den, dekodiert werden. Dies reduziert die Gefahr eines Überspre­ chens oder von Interferenz gegenüber unkodierten Daten ganz wesentlich.
Es wird darauf hingewiesen, daß die kodierten Taktsignale von dem Taktkodierer 24 der Steuerung 12 an die Steuerlogik 18 jedes Audio-Moduls zur Steuerung des Moduls angelegt werden. Ferner leitet die Steuerlogik 18 eines Audio-Moduls 10 das kodierte Taktsignal an das nächste Audio-Modul 10 weiter. Da die Taktsi­ gnale durch die Konsole in zufallsbeaufschlagter Form übertragen werden, ist die Gefahr von Interferenz oder Intermodulation wesentlich reduziert.
Die an jedes Audio-Modul 10 von der Steuerung 12 zu sendenden Daten wären beim Fehlen des Datenkodierers 22 ein regulärer Strom von Datenbits. Da jedoch in der oben erwähnten Weise ein regelmäßiger Strom von Datenbits Rauschinterferenzen erzeugt, wird der Datenstrom mit einer Zufallsfunktion beaufschlagt oder gescrambelt, so daß er nicht mehr zyklisch oder sich wiederho­ lend ist. Fig. 9 zeigt ein Beispiel für eine Kodierschaltung, die verwendet werden kann, um die Kodierschaltung 22 von sowohl der Steuerung 12, als auch den Audio-Modulen 10 zu umfassen. Bei dem Kodierer von Fig. 9 werden die zufällig zu machenden Daten über ein Exklusiv-ODER-Glied 30 über einen Maximallängen-Pseudo­ zufalls-Bitsequenzgenerator 32 zugeführt. Dieser Zufalls-Bitge­ nerator umfaßt in an sich bekannter Weise ein getaktetes Schie­ beregister, an das eine Rückkopplung gelegt und das angezapft ist. In der in Fig. 9 gezeigten Schaltung weist das getaktete Schieberegister ein Register 34 auf, dessen effektive Länge durch das Vorsehen einer Anzahl von getakteten Kippstufen 36 vergrößert ist. Der Ausgang der Schaltung ist an den Eingang des Schieberegisters 34 zurückgekoppelt. Der Ausgang des effektiven Schieberegisters und ein angezapfter Ausgang davon, sind an Eingänge eines weiteren Exklusiv-ODER-Glieds 38 gelegt. Der Ausgang des Glieds 38 liefert eine Pseudo-Zufallszahlensequenz, die an einen Eingang eines Exklusiv-ODER-Glieds 30 gelegt wird, während die zu kodierenden Daten an seinen anderen Eingang ge­ legt werden. Die Ausgabe des Exklusiv-ODER-Glieds 30 ist die kodierte Datenausgabe.
Die Funktion der Kodierschaltung von Fig. 9 wird hier nicht weiter in Einzelheiten erläutert. Es ist jedoch wichtig, zu bemerken, daß ein Pseudozufalls-Sequenzgenerator von maximaler Länge verwendet werden sollte. Auf diese Weise kann der volle Umfang von Zufallszahlen, die in einem bestimmten Muster wie­ derholt werden, verwendet werden, anstatt daß nur eine Unter­ gruppe dieser Zahlen Verwendung findet. Dadurch kann eine Deko­ dierung durch eine Komplementärschaltung ohne Verbindungen zwi­ schen Kodierer und Dekodierer erfolgen.
Da die Datenausgaben vollständig zufällig erscheinen, gibt es dafür keine Grundfrequenz, und es kann daher auch keine Inter­ ferenz durch Übersprechen auftreten.
An jedem Audio-Modul 10 (Fig. 9) werden kodierte Daten von einer Kodierschaltung 22 durch die jeweilige Dekodierschaltung 23 aufgenommen. Ein Beispiel für eine Dekodierschaltung ist in Fig. 10 gezeigt, die im wesentlichen identisch wie die Kodier­ schaltung 22 ist. Bei der Schaltung nach Fig. 10 werden die kodierten Daten einem getakteten Schieberegister eines Pseudo­ zufalls-Bitsequenzgenerators 32′ eingegeben. Das getaktete Schieberegister besitzt ein Schieberegister 34′ und weitere getaktete Kippstufen 36′. Die kodierten Daten werden an den Eingang des Schieberegisters 34′ gelegt, und die Ausgabe des effektiven Registers und eine von den Kippstufen 36′ abgezapfte Ausgabe werden an ein Exklusiv-ODER-Glied 38′ gelegt. Die Aus­ gabe des Glieds 38′, die die vom Pseudo-Zufallsgenerator 32′ erzeugte Zufallszahl ist, wird an einen Eingang des Exklusiv- ODER-Glieds 30′ gelegt, an dessen zweitem Eingang die kodierten Daten liegen. Aus der nachstehenden Beschreibung geht hervor, daß die vom Pseudozufalls-Bitsequenzgenerator 32′ erzeugte Zu­ fallszahl die gleiche wie die vom Generator 32 des Kodierers von Fig. 9 ist. Die kodierten Daten sind also eine Exklusiv-ODER- Kombination der Zufallszahlen und Daten, während die Ausgabe des Exklusiv-ODER-Glieds 30′, die die Kombination von zufälligen Daten mit der gleichen Zufallszahl ist, die Originaldaten sind.
Da die vom Kodierer und Dekodierer erzeugten Zahlen die gleichen sind, beseht keine Notwendigkeit, den Kodierer und den Dekodie­ rer miteinander zu verbinden, um die Originaldaten wiederzuge­ winnen. Dieser Prozeß ist in Fig. 12 dargestellt. Fig. 12A zeigt den Kodierer in schematischer Darstellung, wobei das Schieberegister durch eine Anzahl von getakteten Gates 136 dar­ gestellt ist. Wie bei der Schaltung von Fig. 9 liegt der Aus­ gang eines Exklusiv-ODER-Glieds 130 an der ersten Stufe des getakteten Schieberegisters, während der Ausgang einer Stufe davon angezapft und an einen Eingang eines weiteren Exklusiv- ODER-Glieds 138 gelegt ist. Der andere Eingang des Gliedes 138 ist der Ausgang des Schieberegisters. Eine zu kodierende Eingabe TN wird an einen Eingang des Exklusiv-ODER-Glieds 130 gelegt, an dessen zweiten Eingang die Ausgabe A des Exklusiv-ODER-Glieds 138 gelegt wird.
Der Aufbau des Dekoders entspricht im wesentlichen dem des Ko­ dierers. Wie dargestellt, hat der Dekoder ein getaktetes Schie­ beregister, das von einer Anzahl von getakteten Gates 136′ ge­ bildet wird und ein darin liegender Ausgang wird von einem Ex­ klusiv-ODER-Glied 138′ angezapft, an dessen zweiten Eingang die Ausgabe des Schieberegisters gelegt wird. Der Ausgang B des Glieds 138′ ist an das Exklusiv-ODER-Glied 130′ gelegt. Der zweite Eingang des Exklusiv-ODER-Glieds 130′ wird mit der Aus­ gabe SN des Kodierers beaufschlagt, die auch an das erste Gate 136′ des getakteten Schieberegisters des Dekoders gelegt wird. Die Ausgabe RN des Dekodierer ist die Ausgabe des Exklusiv-ODER- Glieds 130′. In der schematischen Darstellung von Fig. 12 hat das getaktete Schieberegister für den Kodierer und den Dekodie­ rer 11 Stufen. Sowohl der Kodierer als auch der Dekodierer sind synchron getaktet und die Ausgabe SN des Kodierers wird an den Eingang des Dekoders gelegt. Man kann mathematisch nachweisen, daß nach 11 Taktzyklen die beiden Schieberegister des Kodierers und Dekodierers die gleichen Daten haben, so daß die Signale A und B gleich sind. Zu dieser Zeit kann die Schaltung nach Fig. 12A auf die Schaltung nach Fig. 12B reduziert werden, die le­ diglich aus der Zusammenschaltung der beiden Exklusiv-ODER-Glie­ der 130 und 130′ gebildet ist. Das in Fig. 12B gezeigte Signal UN ist das Signal A oder sein identisches Signal B von Fig. 12A.
Die beiden Exklusiv-ODER-Glieder 130 und 130′ von Fig. 12B invertieren beide oder sie invertieren beide nicht, und zwar jeweils in Abhängigkeit von dem Wert der Eingabe UN. Dies bedeu­ tet, daß das Signal RN, welches die Ausgabe des Dekoders ist, stets gleich TN sein wird, welches die Eingabe für den Kodierer darstellt, und zwar unabhängig von dem Wert von UN. Dies bedeu­ tet ferner, daß am Ausgang des Dekodierers immer die Original­ daten vorliegen. Man kann nachweisen, daß diese Anordnung mit jeder Schieberegisterlänge arbeitet und mit jeder Abzapfung. Die Parameter müssen jedoch so gewählt werden, daß, wenn TN = 0 ist, eine Sequenz von maximaler Länge erzeugt wird.
Die an die einzelnen Audio-Module 10 angelegten Daten, die als regelmäßiger Datenstrom erzeugt werden, werden von der Steuerung 12 an das erste Audio-Modul 10 als Zufallsfolge gelegt, um über Sprechprobleme zu vermeiden. Die Zufallsfolge wird lokal deko­ diert und dann zur Übertragung an das nächste Audio-Modul aufge­ zeichnet. Dies bedeutet, daß die Möglichkeit für Interferenzen aus dem regelmäßigen Datenstrom wesentlich begrenzt sind, da dieser regelmäßige Datenstrom lediglich an bestimmten Verarbei­ tungsstellen vorliegt.
Die logischen Schaltungen müssen natürlich getaktet werden, und zwar im allgemeinen synchron zueinander, und die regelmäßigen Taktimpulse liefern Interferenzen, wie dies oben graphisch dar­ gestellt ist. Da die Taktsignale aber weit außerhalb des Audio- Bereichs liegen, verursachen sie keine Probleme. Taktsignale können sich aber mit anderen Hochfrequenzquellen vermischen, beispielsweise von einem Kassettenrekorder, und es sind daher gemäß Erfindung die Taktsignale mit einer Zufallsfunktion be­ legt, um zu gewährleisten, daß sie nicht zyklisch oder sich wiederholend sind.
Alle logischen Schaltungen sind so ausgelegt, daß sie beim Auf­ treten einer ansteigenden Flanke getaktet werden. Die Taktimpul­ se werden so verändert, daß sie ein veränderliches Impuls-Lück­ en-Verhältnis haben. Dies bedeutet, daß die Taktimpulse zu unregelmäßigen Zeiten und mit unregelmäßigen Breiten auftreten. Sie werden daher als Zufallssignale übertragen und erscheinen als weißes Rauschen und nicht als Töne auf dem Audio-Kanal. Anders als bei tatsächlichen Logikschaltungen, die Taktimpulse verwenden, erscheinen diese Taktsignale als zufällig.
Wenn eine ansteigende Flanke des unregelmäßigen Taktsignals an logischen Schaltungen auftritt, reagieren alle logischen Schal­ tung auf das Ankommen der ansteigenden Flanke. Wenn ferner die ansteigende Flanken der zufälligen Taktimpulse mit den anstei­ genden Flanken der originalen Taktimpulse fluchten, dann wird die erforderliche Synchronisierung über das ganze System auf­ rechterhalten.
Die Unregelmäßigkeiten oder Zufälligkeiten eines Taktsignals sind in Fig. 14 dargestellt. Fig. 14a zeigt ein übliches, regelmäßig gepulstes Taktsignal von beispielsweise 1 MHz. Gemäß der Figur hat es sieben ansteigende Flanken in dem dargestellten Abschnitt. Fig. 14b zeigt ein Taktsignal, welches 1/7 der Takt­ signalfrequenz von Fig. 14a ist; gleiches gilt für Fig. 14c. Die beiden Taktsignale von Fig. 14b und Fig. 14c haben beide ansteigende Flanken, die genau mit dem ersten und siebten Impuls des regelmäßigen Taktsignals zusammenfallen und können daher eine Logikschaltung synchron dazu triggern. Das Impuls-Lücken- Verhältnis der Signale 14b und 14c unterscheidet sich aber deut­ lich voneinander und ist während der Übertragung zufällig.
Eine Schaltung zur Erzeugung eines zufälligen Impuls-Lücken- Verhältnis, das aus einem regelmäßigen Taktsignal abgeleitet ist, ist in Fig. 11 dargestellt. Die Kodierschaltung von Fig. 11 basiert auf einer getakteten und angezapften Schieberegister­ anordnung 50 zur Erzeugung einer Zufallszahl. Diese Zufallszahl wird über ein Exklusiv-NICHT-ODER-Glied 52 an eine getaktete Kippstufe 54 gelegt, deren Ausgabe ein unregelmäßiges bzw. zu­ fälliges Taktsignal ist, das einer seriellen Schleife zugeführt wird. Der andere Eingang der Kippstufe 54 ist der Systemtakt­ eingang und der Ausgang ist an das Exklusiv-NICHT-ODER-Glied 52 zurückgekoppelt. Die Erzeugung eines zufälligen Taktsignals erfolgt im wesentlichen so, wie dies in bezug auf die Datenko­ dierung erläutert wurde, so daß hierauf nicht näher eingegangen wird.
Die serielle Schleife wird durch zwei Verbinder 16 in jedem Audio-Modul 10 gebildet, die ein vorhergehendes mit einem nach­ folgenden Modul reihenförmig verbindet. Ein einzelnes Flachband­ kabel 14 wird benötigt, um jedes Paar von Verbindern miteinander zu verbinden. Zur leichteren Herstellung wird jedoch zweckmäßigerweise ein einziges Flachbandkabel genommen, das an allen Modulen vorbeiläuft und das an jedes Modul 10 durch einen einzelnen Anschluß angeschlossen ist. Es ist ebenfalls zweckmä­ ßig, daß jedes Modul die gleiche Kontaktstiftanordnung hat, so daß alle Ausgänge aller Module ebenso wie all ihre Eingänge miteinander verschaltbar sind.
Fig. 13 zeigt, wie eine Ringanordnung damit verwirklichbar ist. Die in Fig. 13 dargestellte Ausführungsform ist jedoch nicht auf die Steuerung von Audio-Modulen durch eine Steuerung be­ schränkt, sondern kann in jedem Netz eingesetzt werden, das eine Ringleitung erfordert und bei dem die Knoten des Ringes iden­ tisch sind.
Fig. 13 zeigt einen Bus, der beispielsweise von einem Flach­ bandkabel 14 gebildet wird. Fünf Leitungen des Kabels sind iden­ tisch mit den Leitungen 1 bis 5, und Leitung 1 führt beispiels­ weise die Versorgungsspannung, Leitung 4 den Taktimpuls, während Leitung 5 die Erdleitung oder Masse ist. Diese Leitungen sind alle an jeweilige Kontakte eines Verbinders 16 angeschlossen. Jedes Modul, beispielsweise das Modul 10 von Fig. 7, besitzt einen entsprechenden Verbinder 16, der nach Fig. 13 fünf Kon­ taktstifte hat, die an die zugehörigen Leitungen des Flachband­ kabels 14 angeschlossen sind. Durch Kreuze sind in Fig. 13 offene Kreise angedeutet, die in den Datenleitungen 2 und 3 an abwechselnden Stellen liegen. Diese offenen Kreise können bei­ spielsweise durch Stanzen hergestellt werden. Die Pfeilspitzen zeigen den Pfadverlauf für die Übertragung der seriellen Daten an. Man sieht also aus Fig. 13, daß die Daten zunächst im lin­ ken Verbinder auf der Leitung 2 oder dem Kontaktstift 2 fließen, aber am Kontaktstift 3 des Verbinders ausgegeben werden. Die am nächstfolgenden Verbinder am Kontaktstift 3 ankommenden Daten fließen dort am Kontaktstift 2 weiter etc. Dadurch ist die Aus­ gabe eines Moduls, beispielsweise auf dem Kontaktstift 3 des zugehörigen Verbinders nicht unmittelbar an den Ausgang des nächsten Moduls angeschlossen, welches beispielsweise der Aus­ gang am Kontaktstift 2 des nächsten Verbinders ist, weil dazwi­ schen die Leitung unterbrochen ist.
Der Datenstrom kann automatisch festgelegt werden. Auf diese Weise können die Stifte 2 und 3 jedes Verbinders automatisch auf "IN" bei Reset gesetzt werden. Die Steuerlogik kann dann so angeordnet sein, daß sie bei der Feststellung von an einem Stift ankommenden Daten, beispielsweise an dem Stift 2, den anderen Stift, beispielsweise 3, auf "OUT" setzen.

Claims (30)

1. Verfahren zum Steuern eines Analogsystems unter Verwendung eines digitalen Steuermittels, durch Kodieren der Digitalsi­ gnale, Übertragen der kodierten Digitalsignale an mindestens eine Komponente des zu steuernden Analogsystems, und an der oder jeder Komponente Aufnehmen und Dekodieren der kodierten Digitalsignale, wobei das zu steuernde Analogsystem ein Audio-System ist und wobei das Kodieren der Digitalsignale das Zufälligmachen oder Scrambeln der Digitalsignale in der Weise ist, daß diese nicht zyklisch sind oder sich nicht wiederholen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Audio-System eine Anzahl von Audio-Komponenten aufweist, die seriell zu einer seriellen Schleife verbunden sind, und daß das Verfahren das Übertragen der kodierten Digitalsignale nur in einer Richtung in der seriellen Schleife zuläßt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Audio-Komponente des Audio-Systems so angeordnet ist, daß sie übertragene kodierte Digitalsignale aufnimmt und dekodiert und daß die eine Komponente ferner so angeord­ net ist, daß sie die die digitalen Signale kodiert und an eine nachfolgende Audio-Komponente überträgt.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Kodieren der digitalen Signale das Erzeugen einer Pseudozufalls-Bitfolge aus den Digitalsigna­ len umfaßt.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Dekodieren der kodierten Digitalsi­ gnale eine Technik umfaßt, die komplementär zu der Kodier­ technik ist.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Digitalsignale durch logisches Kom­ binieren der Digitalsignale mit den Ausgaben eines Zufalls­ generators kodiert werden, um eine Pseudozufalls-Bitfolge zu ergeben, und daß die kodierten Digitalsignale anschließend durch eine logische Kombination mit der gleichen Pseudozu­ falls-Bitfolge dekodiert werden.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein Zufallszahlengenerator von maximaler Länge zur Kodierung verwendet wird und daß zum Dekodieren ein dazu komplementä­ rer Zufallszahlengenerator verwendet wird.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die digitalen Signale eine Folge von Datenbits sind.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Digitalsignale Taktsignale aufwei­ sen, die ein zufälliges Impuls-Lückenverhältnis haben.
10. Analogsystem mit einem digitalen Steuermittel, wobei das Analogsystem mindestens eine Audio-Komponente, digitale Steuermittel zum Erzeugen von Digitalsignalen für die Steue­ rung der Audio-Komponente und Kopplungsmittel aufweist, die das digitale Steuermittel mit der Audio-Komponente verbin­ det, um die digitalen Signale an die Audio-Komponente zu übertragen, wobei Kodiermittel vorgesehen sind, um die digi­ talen Signale zur Übertragung an die Audio-Komponente zu kodieren und wobei die Audio-Komponente Dekodiermittel zum Dekodieren der empfangenen kodierten Digitalsignale auf­ weist, und wobei ferner die Kodiermittel so angeordnet sind, daß sie die Digitalsignale zufällig machen oder scrambeln, und zwar in der Weise, daß die kodierten Digitalsignale nicht zyklisch sind oder sich nicht wiederholen.
11. Analogsystem nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das digitale Steuermittel eine Steuerung aufweist, die an ein Prozessormittel angeschlossen ist oder dieses enthält.
12. Analogsystem nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeich­ net, daß das digitale Steuermittel seriell an eine oder eine erste Audio-Komponente angeschlossen ist.
13. Analogsystem nach Anspruch 10, 11 oder 12, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Audio-System ein modulares System aus einer Anzahl von seriell gekoppelter Audio-Komponenten ist, wobei die erste an das digitale Steuermittel angeschlossen und die letzte ebenfalls an das digitale Steuermittel ange­ schlossen ist, um eine serielle Schleife zu bilden.
14. Analogsystem nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Audio-Komponente einen Dekoder zum Aufnehmen der kodierten Digitalsignale von dem digitalen Steuermittel oder von einer vorhergehenden Audio-Komponente aufweist und daß jede Audio-Komponente einen Kodierer zum Kodieren der digitalen Signale und zu deren Übertragung an eine nachfolgende Audio-Komponente oder an das Steuermittel aufweist.
15. Analogsystem nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Dekoder jeder Audio-Komponente durch Kopplungsmittel an eine vorhergehende Audio-Komponente oder an das Steuermittel gekoppelt ist und daß der Kodierer jeder Audio-Komponente an eine nachfolgende Audio-Komponente oder an das Steuermittel angeschlossen ist.
16. Analogsystem nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Kopplungsmittel zum Koppeln jedes Kodierers oder Deko­ dierers von einem Bus gebildet wird.
17. Analogsystem nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Bus so angeordnet ist, daß der Ausgang einer Audio-Kom­ ponente nicht unmittelbar an den Ausgang einer vorhergehen­ den oder nachfolgenden Audio-Komponente angeschlossen ist.
18. Analogsystem nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Bus so angeordnet ist, daß er ein Ringnetzwerk bildet und mit jeder Audio-Komponente über im wesentlichen identi­ sche Verbinder verbunden ist, und daß eine offene Leitung an einen Ausgabestift jedes Verbinders angeschlossen ist, wobei die offene Leitung an unterschiedliche Ausgabestifte des benachbarten Verbinders angeschlossen ist.
19. Analogsystem nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Bus von einem einzigen Flachbandkabel gebildet ist.
20. Analogsystem nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeich­ net, daß einer der Stifte des Verbinders, der an jede Audio- Komponente angeschlossen ist, als Eingabeport und ein ande­ rer der Verbinderkontaktstifte als Ausgabeport definiert ist, und daß die Verbinder von benachbarten Komponenten unterschiedliche Verbinderstifte als Eingabe- und Ausgabe­ ports definiert haben.
21. Audio-Komponente eines Audio-Systems, wobei die Audio-Kom­ ponente so angeordnet ist, daß sie eine Audio-Ausgabe in Abhängigkeit von aufgenommenen kodierten Digitalsignalen liefert, wobei die Audio-Komponente einen Dekoder zum Auf­ nehmen und Dekodieren von Digitalsignalen, Tonerzeugungs­ schaltungen in Abhängigkeit von den dekodierten Digitalsig­ nalen und Kodiermittel zum Kodieren der Digitalsignale und zum Anlegen der kodierten Digitalsignale an einen Ausgang der Audio-Komponente aufweist.
22. Audio-Komponente nach Anspruch 21, wobei der Kodierer des oder jeder Audio-Komponente Mittel zum logischen Kombinieren der Digitalsignale mit einer Pseudozufalls-Bitfolge aufweist und wobei der Dekoder der oder jeder Audio-Komponente Mittel zum logischen Kombinieren der kodierten Digitalsignale mit einer komplementären Pseudozufalls-Bitfolge besitzt.
23. Audio-Komponente nach Anspruch 22, wobei jede Pseudozufalls- Bitfolge von einem Pseudozufalls-Zahlengenerator erzeugt wird.
24. Audio-Komponente nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Pseudozufalls-Zahlengenerator ein getaktetes Schieberegister mit einer Rückkopplungsschaltung und einem angezapften Ausgang aufweist.
25. Audio-Komponente nach Anspruch 23 oder 24, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Pseudozufalls-Zahlengenerator so angeord­ net ist, daß er als Maximallängensequenzer arbeitet.
26. Analogsystem nach einem der Ansprüche 10 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuermittel einen Kodierer zum Kodieren der Digitalsignale aufweist.
27. Analogsystem nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß die oder jede Audio-Komponente nach einem der Ansprüche 21 bis 25 gebaut ist.
28. System oder Komponente nach einem der Ansprüche 10 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß die Digitalsignale eine Folge von Datenbits sind.
29. Audio-Konsole mit einer oder mehreren Audio-Komponenten nach einem der Ansprüche 21 bis 25 und/oder mit einem Analogsy­ stem nach einem der Ansprüche 10 bis 20 oder 26 bis 28.
30. Audio-Konsole nach Anspruch 29, gekennzeichnet durch digita­ le Steuermittel, wobei das digitale Steuermittel von der oder jeder Audio-Komponente isoliert und/oder geeignet abge­ schirmt ist.
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