DE2154019C3 - Zufallskodegenerator - Google Patents
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- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
- H04L9/00—Cryptographic mechanisms or cryptographic arrangements for secret or secure communications; Network security protocols
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- H04L9/065—Encryption by serially and continuously modifying data stream elements, e.g. stream cipher systems, RC4, SEAL or A5/3
- H04L9/0656—Pseudorandom key sequence combined element-for-element with data sequence, e.g. one-time-pad [OTP] or Vernam's cipher
- H04L9/0662—Pseudorandom key sequence combined element-for-element with data sequence, e.g. one-time-pad [OTP] or Vernam's cipher with particular pseudorandom sequence generator
- H04L9/0668—Pseudorandom key sequence combined element-for-element with data sequence, e.g. one-time-pad [OTP] or Vernam's cipher with particular pseudorandom sequence generator producing a non-linear pseudorandom sequence
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Description
Die Erfindung betrifft einen Zufallskodegenerator gemäß Oberbegriff des Hauptansprachs.
Aus der DE-AS 10 5449t ist es bereits bekannt.
Schieberegister zur Erzeugung digitaler Zufallssignale vorzusehen, deren Arbeitsperioden keinen gemeinsamen Teiler haben. Ferner ist eine Kombinationsschaltung zur Aufnahme und Zusammenfassung der Zufallssignals für die Erzeugung von statistischen digitalen
Schlüsselsignalen vorgesehen. Ein Nachteil der bekannten Anordnung besteht jedoch darin, daß die Zusammenschaltung der Schieberegister unveränderbar ist, so
daß einer Entschlüsselung von verschlüsselten Daten keine unüberwindbaren Hindernisse entgegengesetzt
werden.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, einen bekannten Zufallskodegenerator derart weiterzubilden, daß eine
noch größere Sicherheit gegen Entschlüsselung erreicht wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe dienen die kennzeichnenden Merkmale des Hauptansprachs,
sich im Fernschreibbetrieb in vorteilhafter Weise einsetzen. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der
Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und der zugehörigen Figurenbeschreibung,
Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Figuren näher erläutert;
F i g. 1 zeigt in einem Blockschaltbild eine typische Verschlüsselungsanordnung, in der der erfindungsgemäße Kodegenerator verwendbar ist,
ίο Fig.2 zeigt in einem Blockschaltbild eine der
Verschlüsselungseinrichtungen aus Fig. 1, welche dea
erfindungsgemäßen Kodegenerator enthält,
F i g, 3 zeigt in einem Blockschaltbild ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel für den erfindungsgemäßen Kode
generator.
In F i g. 1 ist ein Blockschaltbild einer Verschlüsselungsanordnung gezeigt, in der ein Fernschreibnetzwerk verwendet wird. Eine erste Verschlüsselungseinrichtung 10, ist an einer Stelle mit einem üblichen
Fernschreiber 12 verbunden, während eine zweite identische Verschlüsselungseinrichtung 14 an einer
entfernten zweiten Stelle mit einem Fernschreiber 16 verbunden ist.
Weise über einen Fenrschreibkanal miteinander verbunden. Im vorliegenden Fall läßt sich beispielsweise ein
Achterlochstreifen verwenden. In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel arbeiten die Fernschreiber 12 und
16 in Fünferkode, wie bei einer Übertragung über eine
konventionelle Verbindung.
Jede der Verschlüsselungseinrichtungen 10 und 14 enthält einen Hauptschalter 20 und einen Alarmschalter
22. Zum Kodieren von Daten kann ein Kodierschalter 24 betätigt werden, während ein Dekodierschalter 26
zum Dekodieren von Daten betätigt wird. Hinter jedem der Schalter 20 bis 26 können Lampen angeordnet sein,
um die Betriebsweise der Einrichtung anzuzeigen. Eine Lampe 28 leuchtet, wenn das Sysiem im kodierten
Betrieb arbeitet, während eine Lampe JO den unkodier
ten bzw. den Betrieb in Klarschrift anzeigt.
Im Betrieb kann eine der Verschlüsselungseinrichtungen in den Kodierzustand und die andere in den
Dekodierzustand gebracht werden. Die beiden Einrichtungen sind indirekt mit den Fernschreibern verbunden
und stören daher deren normalen Betrieb nicht. Die Datenübertragung über die Verbindungsleitung 18 ist
jedoch verschlüsselt und ohne die genau synchronisierte zugehörige Verschlüjselungseinrichtung an der Empfangsseite unlesbar.
Eine Klappe 32, die sich in der Einrichtung 14 in ihrer normalen Lage befindet, ist an jeder der Vorderseiten
der Einrichtung 10 und 14 vorgesehen und weist ein Schloß 34 auf, das zur Entfernung der Klappe mit einem
zugehörigen Schlüssel entriegelt werden muß. Diese
Klappe verdeckt eine Vielzahl von Wahlschaltern 36 mit
mehreren Stellungen, wie in der Einrichtung 10 zu erkennen ist. Die Wahlschalter 36 können einzeln von
Hand gedreht werden, um irgendeine einer Vielzahl von unterschiedlichen Kombinationen zu erhalten, wodurch
so eine bestimmte Kodierung für den Tag ausgewählt wird,
an dem der Verschlüsselungsvorgang vorgenommen wird. Die identische Kodierung für diesen Tag muß in
beiden Einrichtungen 10 und 14 eingestellt werden, bevor Daten von dem System verschlüsselt und
entschlüsselt werden.
Fig.2 zeigt in einem Blockschaltbild die Grundelemente der Verschlüsselungseinrichtungen 10 und 14.
Eine Synchronisierungsschaltung 40 liefert eine Vielzahl
von SynchroRisierungstaktimpulsen zur Steuerung des
Verschlüsselungsvorganges, Die Taktimpulse der Synchronisierungsschaltung 40 werden der Scblössel-Kodierschaltung 42 zugeleitet, welche pseudo-zufällige
Schlüsseldaten von dem Kodegenerator 44 erhält, der
ebenfalls durch die Taktimpuise von der Synchronisierungsschaltung 40 gesteuert wird. Die Schlüssel-Kodierschaltung 42 arbeitet in Abhängigkeit von den
Schlüsseldaten, um ein Begrenzungssignal zu erzeugen,
welches der Daten-Kodierschaltung 46 zugeführt wird. Diese empfängt offene Textdaten und verschlüsselt
diese in Abhängigkeit vom Begrenzungssignal der Schlüssel-Kodierschaltung 42, Die verschlüsselten Daten sind die Ausgangssignale der Daten-Kodierschaltung 46.
Im Dekodierbetrieb arbeitet die Daten-Kodierschaltung 46 umgekehrt und empfängt verschlüsselte Daten
und erzeugt unverschlüsselte Textdaten am Ausgang. Eine Datenschalt- und Steuerschaltung 48 liefert eine
zeitlich abgestimmte Wellenform zur Steuerung des Betriebszustandes des Systems. Ein Folgedetektor 50
prüft den Betrieb, um sicherzustellen, daß nicht infolge eines Fehlers offener Text erzeugt wird. Triti dieser
Fehler auf, so erzeugt der Folgedetektor 50 ein Alarmsignal, durch welches die Datenschalt- und
Steuerschaltung 48 das System in den Alarmzustand bringt
Eine genauere Beschreibung des Aufbaus und der Betriebsweise der Verschlüsselungsanordnung gemäß
den F i g. 1 und 2 findet sich in der DE-AS 21 54 018.1.
Fig.3 zeigt schematisch den Zufalls-Kodegenerator
gemäß der Erfindung. Dieser verwendet eine Vielzahl von selbständigen Schrittfolgeschaltungen, beispielsweise Schieberegister, die in willkürlicher Weise in
verschiedenen Steuerzuständen miteinander verbunden werden, um eine Folge von linearen Zufallszahlen zu
erzeugen. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel werden fünf Schieberegister verwendet, obwohl selbstverständlich zusätzliche Schieberegister sowie Schieberegister mit größerer Kapazität benutzt werden können,
um sowohl die Komplexität als auch die Arbeitsperiode der von dem System erzeugten Zufallsworte zu
vergrößern.
Die Schaltungsanordnung gemäß Fig.3 enthält ein
Paar achtstnfiger Schieberegister 100 und 102, die in « unterschiedlichen Arten miteinander verbunden werden, um einen willkürlichen Betrieb zu ermöglichen. Das
Register 104 ist ein fünfzehnstufiges Schieberegister, welches als Laderegister verwendet wird. Das Register
106 besteht aus einem siebzehnstufigen Schieberegister und dient als Register für die Tageskodierung, während
das Register 108 ein achtstufiges Schieberegister aufweist, das als Betriebssteuerregister verwendet wird.
Das BetriebssteucvTegister 108 steuert direkt die Anordnung der Register 100 und 102 in vier
verschiedenen Betriebsarten sowie in einem Vorbereitungsbetrieb und einem Leerlaufbetrieb.
Im Arbeitsbetrieb I (Mode I) ist das Register 100 als
sechsstufiger Schieberegistergenerator und das Register 102 als siebenstufiger Schiebefegistergenerätöf eö
geschaltet Im Betriebszustand 2 (Mode 2) arbeitet das Register 100 als siebenstufiger Schieberegistergenerator, während das Register 102 als sechsstufiger
Schieberegistergenerator arbeitet. Im Betriebszustand 3 (Mode 3) sind die Register 100 und 102 als ein es
fünfzehnstufiger Schielwegistergenerator maximaler Länge geschaltet, während im Betriebszustand 4 (Mode
4) die Register 100 und 102 als sechzehnstufiges
10
15
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35
Im Vorbereitungsbetrieb sind die Register 100 und 102 als sechzehnstufiges Umlaufregister geschaltet,
wobei eine digitale »1« in das Register gepreßt wird, um zu verhindern, daß dieses durch die gesamten binären
»0« »hängenbleibt«. Im Leerlaufbetrieb sind die Register 100 und 102 in der gleichen Weise wie im
Arbeitsbetrieb 3 geschaltet, so daß ein fünfzehnstufiger Schieberegistergenerator vorhanden ist
Bei der Beschreibung des Kodegenerators an Hand von Fig.3 werden eine Anzahl von Eingangs- und
Ausgangssignale beschrieben. Um das Verständnis der Schaltungsanordnung zu erleichtern sind die Symbole
für diese Signale im folgenden erklärt:
| PLC - | Vorbereitungs- und Ladebetneb beendet |
| RK - | Anforderung des Schlüssels |
| PVT - | Verschlüsselter Betrieb |
| P - | Vorbereitungsbetrieb |
| FC - | schneller Takt |
| CORP- | Schaltet den Nur-Lese-Stnticher (ROM) dem |
| System zu und von ihm ab. | |
| SWL - | Lieferung der Ladung von den Wahlschal |
| tern 36 | |
| LOAD- |
Eingeben der Tageskodierung vom Schalt-
null· |
| CGD - | pun Kodegenerator-Daten (laden oder vorberei |
| ten) | |
| IP - | Beginn der Vorbereitung |
| RP - | Aufnahme der Vorbereitung |
| FSS - | Sicherstellung, daß die Register durch mehr |
| als sieben aufeinanderfolgende Nullen nicht | |
| »hängen bleiben« | |
| PD - | Vorbereitungsdaten |
| KEY - | Ausgangsstrom von Zufall-Schlüsselsignalen |
Gemäß Fig.3 sind Und-Gatter 110 bis 118 mit dem
Eingang eines Oder-Gatters 120 verbunden, um eine Betriebssteuerung für das Register 100 zu liefern. Der
Ausgang des Gatters 120 liegt an einem Eingang eines Exklusiv-Oder-Gatters 122, welches mit einer Klemme
des Registers 100 verbunden ist. Die CGD- und /?P-Signaie werden von der externen Steuerung 48
direkt den Eingängen des Und-Gatters 116 zugeführt. Das /P-Signal gelangt zu einem Eingang eines
Und-Gatters 124, dessen Ausgang mit einem Oder-Gatter 126 verbunden ist. Der Ausgang dieses Gatters liegt
am Eingang des Gatters 118. Die Ausgänge der Und-Gatter 130 und 134 und des Oder-Gatters 136 sind
jeweils mit Eingängen der Gatter 110,112,114 und 126
verbunden, um eine Zufallsbetrieb-Steuerung für das Register 100 zu liefern.
Die Und-Gatter 140 bis 144 und die Oder-Gatter 146 bis \**& erhalten Eingangssignale von den Betriebssteuergattern 130 bis 136, um über das Exklnsiv-Oder-Gatter 150 die verschiedenen Betriebszustände
des Registers 102 zu steuern. Eingangssignale für die Betriebssteuerung werden außerdem einem Oder-Gatter 152 und eineiT· Und-Gatter 154 zugeleitet, um den
Betrieb des Registers 100 zu steuern. In gleicher Weise erhält das Oder-Gatter 156 ein Betriebssteuer-Eingangssignal, und es ist mit einem Und-Gatier 158
verbunden, so daß sich eine zusätzliche Betriebssteuerung für das Register 102 ergibt.
Die Betriebssteuerung für die Register 100 und 102 wird von den Zufalls-Ausgangssignalen des Betriebssteuerregisters 108 abgeleitet. Diese Ausgangssignale
steuern die Zustände der Flip-Flops 160 und 162. Die Q- und (^-Klemmen des Flip-Flops 160 sind direkt mit den
Eingängen der Gatter 130, 132 und 134 sowie über ein UndGatter 164 mit dem Eingang des Gatters 136
verbunden. Die Q- und Q-Klemmen des Flip-Flops 162
liegen unmittelbar an den Eingängen der Gatter 130, 132 und 134 sowie über ein Und-Gatter 164 am Eingang
des Oder-Gatters 136. Die PLC- und «/^-Signale
werden der Cß-Klemme des Flip-Flops 160 über ein
Und-Gatter 166 zugeführt.
Das Laderegister 104 ist so geschaltet, daß es die Tageskodierung von den Wahlschaltern 136 aufnimmt,
welche unmittelbar mit den Eingängen 170 des Registers 104 verbunden sind. Die binär kodierten
Wahlschalter werden von Hand betätigt, um eine Einstellung auf die binären Zahlen 0 bis 7 an den
Eingängen 170 zu erhalten. Jede aufeinander folgende
Gruppe von drei Eingängen 170 weist eine Binärzahl auf. Wird beispielsweise die Binärzahl I mit dem ersten
u/.Li—i.-ii_. _: .„ii. -„ ...; ι j:„ η:-.-—~u>
ru\i -„
TT dtMSt-tiauti utigiait-iit. .tyt wnu vjit- L/mal tain ι/υ ι uii
den ersten drei Eingängen des Registers 104 eingestellt. Durch richtigen Betrieb der Wahlschalter 36 werden
fünf Binärzahlen aus drei Bit in das Register 104
eingegeben.
Es ist auch möglich, das Laderegister 104 unmittelbar
von dem Schaltpult des Fernschreibers zu speisen, indem man diese Schaltpultinformation dem CCD-Eingang
zuführt und über das UndGatter 182 und das Oder-Gatier 184 zum Serieneingang des Registers 104
leitet. Man erkennt, daß eine große Anzahl iinterschiedlicher
Kodierungen zu Anfang in das Register 104 eingegeben werden können. Ferner ist zu erkennen, daß
durch Vergrößerung der Kapazität des Laderegisters 104 sowie der übrigen Register der Anordnung ein
Betrieb mit größeren Digitalworten möglich ist. wodurch sich eine zusätzliche Komplexität und
Sicherheit ergibt.
Das Und-GattPr 176 ermittelt den Zustand der O t-Klemme des Registers 100. um sicherzustellen, daß
das Register eine binäre »I« erhält, bevor die Anordnung in den Vorbereitungsbetrieb gelangt. Der
Ausgang des Gatters 176 steuert die /-Klemme eines Rin-Flon«; 17« Dir O-Klemme des Flip-Flops 178
erzeugt ein Vorbereitungssteuersignal, welches einem Eingang des Oder-Gatters 172 zugeführt wird.
Die im Laderegister 104 enthaltene Information muß in Serienbetrieb in das Register 106 für die Tageskodierung
übertragen werden. Das Ausgangssignal des Registers 104 wird einem Eingang eines Und-Gatters
180 zugeführt, das von dem Vorbereitungszustandssignal
von der (^-Klemme des Flip-Flops 178 gesteuert wird. Das LOAD-?'igm\ wird einem Eingang eines
Und-Gatters 182 zugeleitet. Die Ausgangssignale der Gatter 180 und 182 gelangen durch ein Oder-Gatter 184,
welches zur Steuerung des Registers 104 dient. Das Ausgangssignal des Und-Gatters 180 wird durch ein
Oder-Gatter 188 geführt welches mit dem Eingang des Registers 106 verbunden ist.
Die Einstellklemme des Registers 104 liegt am Ausgang eines Und-Gatters 190. welches das 5WL-Signal
aufnimmt Die andere Klemme des Gatters 190 liegt an der Einstellklemme des Registers 106. Die
Tageskodierungsinformation. die zunächst in das Laderegister
104 eingegeben wurde, kann in Serie über die Gatter 180 und 188 in das Register 106 für die
Tageskodierung übertragen werden. Gleichzeitig gelangt die Information vom Register 104 über die Gatter
180 und 184 zurück zum Eingang des Registers 104. Auf diese Weise wird nach dem Einbringen in das Register
104 kein zusätzliches Einbringen mehr benötigt bis die Tageskodierung geändert werden soll, um eine vom
Bedienungspult aus eingegebene Tageskodierung zu verwenden.
Die <?14- und (?17-Klemmen des Registers 106 für die Tageskodierung werden mittels eines Exklusiv-Oder-Gatters 194 nach Art einer Modulo-2-Addition zusammengefaßt. Das Ausgangssignal des Gatters 194 wird dem Eingang eines Gatters 196 zugeführt, dessen Ausgang an dem Eingang des Gatters 188 liegt. Das
Die <?14- und (?17-Klemmen des Registers 106 für die Tageskodierung werden mittels eines Exklusiv-Oder-Gatters 194 nach Art einer Modulo-2-Addition zusammengefaßt. Das Ausgangssignal des Gatters 194 wird dem Eingang eines Gatters 196 zugeführt, dessen Ausgang an dem Eingang des Gatters 188 liegt. Das
in Register 106 kann somit als ein Schieberegistergenerator
maximaler Länge geschaltet werden, um in Abhängigkeit von der Tageskodierung zu arbeiten. Die
<?7Klemme des Registers 106 ist mit einem Eingang
eines Und-Gatters 198 und über einen Inverter 200 mit
!■> dem Eingang eines Und-Gatters 202 verbunden,
welches drei Eingänge aufweist.
Die <?5-Klemme des Registers 100 ist an einen
r* · ■ ι ι I
Jk " X^
'
I
206 an einen Eingang des Gatters 202 angeschlossen.
Die £>8-Klemmedes Registers 102 liegt am Eingang des
Gatters 202 und über einen Inverter am Eingang des Gatters 204. Die Ausgangssignale der Gatter 198. 202
und 204 werden den Eingängen eines Oder-Gatters 208 zugeführ;, dessen Ausgangssignal an ein Flip-Flop 210
is und den Eingang eines Exklusiv-Oder-Gatters 212
gelangt.
Die CCtRP und ÄOMSignale werden über ein
Und-Gatter 214 dem zweiten Eingang des Exklusiv-Oder-Gatters 212 zugeleitet. Die Anordnung ROM
jo enthält einen Nur-Lese-Speicher, der wahlweise dem
Kodegenerator zugeschaltet wird. JaIIs eine Vergrößerung der Zufallsverteilung gewünscht ist. Bei einem
praktischen Ausführungsbeispiel weist der Nur-Lese-Speicher eine kleine Einschubeinheit auf. die in den
hinteren Teil des Gehäuses der Verschlüsselungseinrichtung (Fig. 1) eingesteckt werden kann. Jeder
Benutzer kann eine eindeutige Kodierung verwenden, um den Nur-Lese-Speicher zu verschlüsseln, um damit
gegebenenfalls eine Individualisierung der Verschlüsselungseinheiten zu erreichen. Die Q-Klemme des
Flip-Flops 210 erzeugt das zufällige ACEK-Sienal zur
Zufuhr zur Schlüssel-Kodierschaltung 42 gemäß Fig. 2.
Die Gatter 198, 202, 204 und 208 arbeiten als
nicht-lineare Kombinationslogik zur Erzeugung eines
4-, kombinierten Logik-Ausgangssignals (CLO), welches
das wirkliche Schlüsselbit darstellt, das vom Füp-Flop
210 geliefert wird. Die nicht lineare Kombinationslogik ist entsprechend einem Karnaugh-Diagramm geschaltet,
das die gieiche Anzahl von Einsen und Nullen aufweist, so daß die Wahrscheinlichkeitsverteilung im
JCf K-Ausgangssignal für eine Eins und eine Null gleich
ist. Das Flip-Flop 210 verhindert ein übermäßiges Rauschen im Schlüssel-Ausgangssignal.
Das /?K-Signai wird über ein Oder-Gatter 220
geleitet das mit der Einstellklemme eines dreistufigen, voreinstellbaren Binärzählers 222 verbunden ist Die
Q 5- und <?7-Klemmen des Registers 108 sind mit den
Eingängen des Zählers 222 verbunden, um sicherzustellen,
daß dieser immer mindestens ein »0«-Eingangssignal hat Der Zähler 222 dient zur Erzeugung einer
willkürlichen Anzahl von Schritten zwischen den Schlüsselbits, welche von der Anordnung gemäß F i g. 3
erzeugt werden. Diese willkürliche Anzahl liegt zwischen 4 und 7 Schritten und hängt vom Zustand an
den Klemmen QS und Q7 des Registers 108 ab. Die Q1-, Q 2- und Q 3- Klemmen des Zählers 222 sind an das
Und-Gatter 226 angeschlossen, welches das Vorhandensein einer binären 7 (oder drei digitaler Einsen) im
Zähler 222 anzeigt.
Das Gatter 226 ist zur Steuerung über einen Inverter 228 mit einem Und-Gatter 230 verbunden, das
außerdem das FC-Signal aufnimmt. Das FC-Signal gelangt auch an einen Eingang eines Und-Gatters 232, -,
dessen Ausgang mit einem Oder-Gatter 234 verbunden ist. De« zweite Eingang des Gatters 232 liegt am
Eingang eines Oder-Gatters 236. Das Ausgangssignal des Gatters 230 wird einem Und-Gatter 238 zugeführt,
dessen Ausgang mit dem Gatter 234 verbunden ist. ·η
Die RK- und FC-Signale werden den Eingängen eines
Und-Gatters 240 zugeleitet, dessen Ausgang an das Gatter 234 angeschlossen ist. Die Gatter 232, 234, 238
und 240 steuern den Betrieb des Systemtaktes sowohl im Leerlauf als auch im Kodier- und Vorbereitungsbetrieb,
und liefern Taktimpulse für den Betrieb der Anordnung in den verschiedenen Zuständen.
Das FV7-Signai wrrii ctücin Lii'i^düj; cii'icS Umi-Oni-
ters 250 zugeleitet, dessen Ausgang mit den Eingängen
der Gatter 132, 134 und 164 verbunden ist. Dieses Signal
gelangt außerdem direkt an den Eingang eines Und-Gatters 252 und über einen Inverter 254 an einen
Eingang des Gatters 236. Das Vorbereitungssignal wird über einen Inverter 256 einem anderen Eingang des
('ratters 252 zugeführt.
Die Ausgangsklemmen des Registers 102 sind über eine Anzahl von Invertern 260 mit den Einpangen eines
Und-Gatters 262 verbunden. Das Ausgangssignal dieses Gatters 262 enthält das F.SS-Signal. welches sicherstellt,
daß nLiit mehr als sieben aufeinander folgende Nullen ».
im Ausgangssignal des Registers 102 vorhanden sind. Das /F-Signal wird einem Und-Gatter 270 zugeleitet,
das das FD-Signal erzeugt, welches die Vorbereitungsinformation für die entfernte Verschlüsselungseinrichtung
ist. Das Ausgangssignal des Registers 102 und des r.
Flip-Flops 178 wird ebenfalls einem Eingang des Gatters 270 zugeleitet.
Zu Beginn des Betriebes des Zufalls-Kodegenerators gemäß Fig. 3 wird die Tageskodierung in der
vorstehend beschriebenen Weise entweder vom Bedie-
><> niinacniilt Hpc Fprncrhrpihpri: iihpr Hip Ciattpr 1R2 lind
184 oder durch Betätigung der Wahlschalter 36 in das Laderegister 104 eingegeben. Werden die Wahlschalter
benutzt, so führen die SWZ,-Impulse fünf Zeichen aus
jeweils drei Bit in das Register 104 ein. so daß dieses die >
> Tageskodiemng enthält.
Während dieser Zeit werden die Register 100 und 102 als fünfzehnstufige Schieberegister im Leerlauf betrieben
und lassen so das Ausgangssignal vom Register 100 in das Register 102 und das Ausgangssignal des v>
Registers 102 in das Register 100 umlaufen. Im Anfangs-Vorbereitungsbetrieb unterbricht das /ASignal
den Leerlauf der Register 100 und 1OZ und die im Register 102 enthaltene Digitalinformation wird von der
Klemme <?8 des Registers 102 über die Gatter 118,120
und 122 dem Eingang des Registers 100 zugeführt Die ersten fünfzehn Bits, die auf diese Weise dem Register
100 zugeführt werden, enthalten die Zufalls-Vorbereitungsdaten.
Diese werden dem Register 100 vom Register 102 getaktet durch die FC-und /F-Signale eo
zugeleitet
Außerdem werden während des Anfangs-Vorbereitungsbetriebes
die im Register 104 vorhandenen Daten für die Tageskodierung serienmäßig über die Gatter 180
und 188 in das Register 106 verschoben. Das Gatter 180 wird durch das Vorbereitungssignal F gesteuert das
dem Flip-Flop 178 zugeführt wird. Außerdem laufen die Daten für die Tageskodierung durch die Gatter 180 und
184 zurück in das Laderegister 104, um zu verhindern, daß eine erneute Eingabe erforderlich wird, wenn nicht
die Tageskodierung geändert werden soll.
Man erkennt, daß die vorliegende Anordnung automatisch ein Zufalls-Vorbereitungssignal erzeugt, da
die Register 100und 102 währenddes Leerlaufbetriebes
anfänglich einen Umlauf in Form eines fünfzehnstufigen Schieberegistergenerators maximaler Länge bilden.
Wird der Leerlaufbetrieb beendet, so haben die fünfzehn im Register 102 enthaltenen Bits willkürliche
Bedeutung. Wird der Kodegenerator im Anfangs-Vorbereitungsbetrieb (IP) betrieben, so werden die
Vorbereitungstlaten als F/>Signal über das Gatter 270
geleitet. Das F/>Signal wird von einer entsprechenden Verschlüsselungseinrichtung aufgenommen, die im
Ijnpfangsvorbereitungsbetrieb arbeitet, um eine Synchronisierung
des Betriebes der beiden Verschlüsse-
Wenn der Zufalls-Kodogenerator gemäß F i g. 3 im
•Nufnahmc-Vorbereitungsbetrieb (RP) arbeitet, so wird
das dem Gatter 124 zugeführte /F-Signal weggesehahet.
wodurch das Ausgangssignal des Registers 102 nicht
zum Register 100 zurückgeführt wird, sondern lediglich
aus dem Ausgang des Registeis 102 herausgeschoben wird. Die Vorbereitungsdaten (PD). die fünfzehn von
der entfernten Verschlüsselungseinrichtung übermittelte Vorbercitungsbits enthalten, werden als Eingangssignale,
etwa als CGD-Signal durch die Gatter 116, 120
und 122 geführt, um in den Registern 100 und 102 als
Vorbereitungsdaten gespeichert zu werden. Auf diese Weise werden die Register 100 und 102 beider
Verschlüsselungseinrichtungen beide mit den gleichen Vorbereitungsdaten gefüllt. Dadurch beginnen die
Zufalls-Kodegeneratoren beider Verschlüsselungseinrichtungen ihren Betrieb mit dem gleichen Tageskodierungseingangssignal
und den gleichen Vorbereitungsdaten und erzeugen danach weiterhin identische Zufallsfolgen von digitalen Schlüsselsignalen.
Um sicherzustellen, daß die Register 100 und 102
korrekt vorbereitet werden, wird der Klemme QS des Registers 102 eine digitale »1« zugeführt. Um dieses zu
erreichen, darf der Kodegenerator nicht für den Vorbereitungsbetrieb angelassen werden, bevor nicht
eine digitale »1« an der Klemme Q 1 des Registers 100 festgestellt worden ist. Wurde diese »1« festgestellt,
nachdem fünfzehn Schritte nach dem Empfang der Vorbereitungsinformation vergangen sind, so befindet
sich die Klemme QS des Registers 102 immer im Zustand der »1«.
Die Anzeige einer digitalen »1« an der Klemme Q 1 des Registers 100 wird mittels des Gatters 176 und des
Flip-Flops 178 erreicht. Das Signal P. das dem Gatter
176 zugeführt wird, wird positiv, um das Gatter 176 zu
aktivieren sobald an der Klemme Q1 des Registers 100
eine digitale »1« auftritt Dadurch wird der /-Eingang des Flip-Flops 178 positiv und der nächste schnelle
Taktimpuls schaltet das Flip-Flop 178 um. Dadurch wird das Signal PC von der Q-Klemme des Flip-Flops 178
erzeugt um den Generator in den Vorbereitungsbetrieb übergehen zu lassen. Das Flip-Flop 178 bleibt in dem
genannten Zustand solange wie das F-Signal positiv ist
Um die Anordnung in den Vorbereitungsbetrieb zu bringen wird das Signal PVT dem Gatter 230 und das
Signal F dem Gatter 176 von der Schaltung gemäß F i g. 2 zugeführt Trifft das Signal F ein, so wird das
Gatter 176 aktiviert, um die Rückstellung des Flip-Flops 178 zu schalten. Sobald an der Klemme Ql des
Registers 100 eine digitale »1« auftritt wird das Gatter
176 aktiviert, um den Eingang des Flip-Flops 178 in einen positiven Zustand zu bringen. Der nächste
schnelle Taktimpuls (FC) schaltet dann das Flip-Flop 178 »ein«, um dadurch die gesamte Anordnung in den
Vorbereitungsbetrieb übergehen zu lassen.
Während de;' Zeit, in der die Anordnung im Vorbereitungsbetrieb ist und das Flip-Flop 178 eingeschaltet
ist und im Vorbereitungszustand arbeitet, wird das FSS-Signal unterbrochen und beeinflußt daher nicht
die Daten in der Anordnung. Das F55-Signal kann nur wirksam werden, wenn die Anordnung Daten verschlüsselt,
nachdem der VorbereitungszuMand erreicht ist.
F.S sei angenommen, daß die Anordnung gemäß F i g. 3 Daten kodiert und daß die entfernte, dekodierende
Verschlüsselungseinrichtung mit den Vorbereitungsdaten genau synchronisiert worden ist. worauf dann
beide Kodegeneratoren mit der Erzeugung willkürlicher Schlüsseldaten beginnen. Ist der Vorbereitungsbe-Schieberegisterseneratoren,
als ein einzelner großer Schieberegistergenerator oder als ein einzelnes Umlaufschieberegister
ein. Dieses Willkürmerkmal der Anordnung dient zur Erzeugung eines besonders sicheren,
willkürlichen Stroms von Schlüsselsignalen.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die willkürlichen digitalen Bits, die an den Klemmen
Q5 und Ql des Registers auftreten, zur Steuerung des
Betriebes des dreistufigen voreinstellbaren Binärzählers 222 verwendet werden. Dieser Zähler 222 dient zur
F.rzeugiing einer willkürlichen Anzahl von ScSritten, die
die Kodegeneratoranordnung zwischen der Urzeugung der Koclcbits durchläuft. Mit anderen Worten, der
Kodegenerator durchläuft nicht nur einen einzelnen Schritt in jedem Register zwischen der Erzeugung der
.Schlüsselbits, sondern eine willkürliche Anzahl von
Schritten. Diese willkürliche Anzahl liegt abhängig vom Zustand der Klemmen Q5 und Ql des Registers 108
11 ItU LTCCtIUCt, TtKJ VTItU UdS l\<-gl31CI IUU CItI 3IC UCI I/.C M11'
stufiger Schieberegistergenerator, wobei das Exklusiv-Oder-Gatter 194 die Q14- und Q 17-Ausgänge des
Registers 106 zusammenfaßt und die Daten über das Gatter 188 in das Register 106 zurückleitet. Somit wirkt
das Register 106 während aller Kodiervorgänge ais maximaler Schieberegistergenerator.
Die Gatter 198, 202, 204 und 208 arbeiten als nicht-lineare Kombinationslogik, um die von den
Registern 100, 102 und 106 erzeugten linearen Ausgangsdaten in nicht-linearer Weise zusammenzufassen
und dadurch ein nicht-lineares willkürliches Signai CLO zu erzeugen, das zur Erzeugung von Schlüsselsignalen
dem Flip-Flop 210 zugeführt wird. Wie vorstehend bereits erwähnt, arbeitet die nicht-lineare
Kombinationslogik gemäß einem Karnaugh-Diagramm, welches so aufgebaut ist, daß es die gleiche Anzahl von
Einsen und Nullen enthält, um eine gleichmäßige Wahrscheinlichkeit für das Auftreten einer Eins oder
einer Null zu erhalten. Diese nicht-lineare Kombination von Ausgangssignalen einer Vielzahl von willkürlich
erzeugten linearen Schaltkreisen bildet ein sehr sicheres, willkürliches Ausgangssignal für die Anord-
Ein Merkmal der Anordnung besteht darin, daß der Betriebszustand des Betriebssteuerregisters 108 verwendet
wird, um sowohl die Wiederherstellung des Inhaltes der Register 100 und 102 als auch des
dreistufigen voreinstellbaren Binärzählers 222 zu steuern. Das CZ-O-Ausgangssignal wird direkt vom
Ausgang des Gatters 208 über das Gatter 212 dem Eingang des Registers 108 zugeführt. In einigen Fällen
ist es erwünscht, den Nur-Lese-Speicher (ROM) zu benutzen, um das Eingangssignal des Registers 108
gemäß einer Modulo-2-Addition durch das Gatter 212 weiter willkürlich zu verändern. Wie vorstehend bereits
erwähnt, arbeiten die Flip-Flops 160 und 162 als Speicher für den Zustand der Klemmen Q1 und Q 2 des
Registers 108. Diese Flip-Flops werden gemäß dem /?K-Signal getaktet Die Ausgangssignale der Flip-Flops
160 und 162 entsprechen somit der letzten willkürlichen Bit-Folge wie sie vom KEY-S\gna\ erzeugt wurde. Die
Ausgangssignale der Flip-Flops 160 und 162 werden zur Steuerung der Betriebssteuergatter 130 bis 136 verwendet,
um den Betriebszustand der Register 100 und 102 zu bestimmen.
Die vier möglichen Betriebsweisen der Register 100 und 102 wurden vorstehend bereits beschneien. Somit
stellen die Ausgangssignale der Flip-Flops 160 und 162
willkürlich die Register 100 und 102 als getrennte
willkürlichen Schritte kann vergrößert werden, indem man den Zähler 222 vergrößert.
Im Betrieb zeigt der /?/f-lmpuls dem Kodegenerator
an. daß ein anderes Schlüsselbit benötigt wird. Die Erzeugung des AK-Signals läßt den Zähler 222 in seinen
drei Stufen den Zustand der Klemmen Q5 und Ql des
Registers 108 aufnehmen. Die dritte Klemme des Zählers 222 hat immer eine Null-Einstellung, um
sicherzustellen, daß dann, wenn die beiden anderen Klemmen auf Eins gestellt werden, der Zähler 222
mindestens vier Schritte durchläuft. Nachdem der ΛΚ-Impuls angezeigt hat, daß ein Schlüsselbit geliefert
werden soll, erzeugt der Zähler 222 entweder vier, fünf, sechs oder sieben Impulse. Diese Impulse werden
gleichzeitig den Registern 100, 102, 106 und 108 zugeführt, damit jedes dieser Register die vier, fünf,
sechs oder sieben Schritte durchläuft.
Im Betrieb des Zählers 222 werden seinen ersten beiden Klemmen willkürliche Zahlen zugeführt, während
die dritte Klemme auf Null gehalten wird. Das Gatter 220 taktet die Vorbereitungszustands- und
/?K-Signale in den Zähler 222. Solange d ise Signale
cinH u/irrt
hochgehalten, um den Zähler am Weiterschalten zu hindern. Somit wird also der Zähler 222 sobald die
Vorbereitungszustands- oder /?Ä.'-Signale enden mit der
Binärzahl voreingestellt, die den Zuständen an den Klemmen Q5 und Q" des Registers 108 entsprechen,
und er durchläuft automatisch die Zahl von Schritten, die erforderlich sind, um alle »1« in den Zähler zu
bringen.
Die richtige Anzahl der Schritte wird dadurch sichergestellt, daß das Gatter 226 den Zustand der drei
Ausgänge des Zählers 222 anzeigt
Wenn die Ausgänge des Zählers alle eine digitale »1« aufweisen, sperrt das Gatter 226 das Gatter 230,
wodurch dann das schnelle Taktsignal (FC) beendet wird. Dieses schnelle Taktsignal ist ein schneller
Taktimpuls von der Steuerung gemäß Fig.2. Das Gatter 230 taktet diesen Impuls in den Zähler 222, um
zwischen den Schlüsselbits eine willkürliche Anzahl von Schritten zu erzeugen.
Befindet sich die Anordnung nicht im Vorbereitungszustand oder im Kodierzustand, so läßt das Gatter 136
die Register 100 und 102 im Leerlaufzustand arbeiten. Ferner arbeitet das Signal kurzzeitig im Leerlaufzustand
innerhalb der Umschaltzeit in den Vorbereitungszustand, und das Flip-Flop 178 schaltet, um vor der
Vorbereitung eine willkürliche Verteilung zu erzeugen.
Il
Das Gatter 240 wird für die Taktung der Anordnung
im Vorbereitiingsbetrieb aktiviert. Das Gatter 238
aktiviert can Taktbetrieb der Anordnung für den
Kodierzustand. Das Gatter 232 aktiviert den Tak'. für den Betrieb der Anordnung im Leerlauf, wobei die ί
Register 100 und 102 unmittelbar unter dem Einfluß des FC-Signals arbeiten.
Ein anderes Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Schieberegister 100, 102 und 106 in einem
Zustand arbeiten, in dem sie keinen gemeinsamen Teiler haben. Somit sind während des Kodiervorganges in den
Betriebsitrten I bis 4 die verschiedenen Längen der Schieberegister 100, 102 und 106 gleich 6. 7. 15, 16 und
17. Während der verschiedenen Betriebsweisen haben die Arbeitsperiodgn der Register keinen gemeinsamen r.
Teiler. Dieser Zustand stellt eine maximale Periode für den .Schlüsselsignalstrom dar. welcher durch die
zusammengesetzten Schieberegistergeneratoren ge-
■' Π Λ
Γ? C Λ
· ' A
Π \Λ U UCI L.1 HtIUlIIIg Il /.WUgI nriU.
Durch die Erzeugung des FSS-Signals durch das >o
Gatter 262 wird sichergestellt, daß die Register nicht wegen einer Gesamteinstellung auf Null »hängenbleiben«.
Sind die ersten sieben Stufen des Registers 102 Null, so bringt das FSS-Signal beim nächsten Taktimpuls
eine Eins an den Eingang des Registers 102.
Durch die nicht-lineare Kombination der linearen Ausgangssignale der Schieberegistergeneratoren gemäß
der Erfindung erhält man ein besonders sicheres und willkürliches Ausgangssignal. Der Nur-Lese-Speicher
(ROM) stellt eine sehr flexible Möglichkeit für dk Erhöhung der Sicherheit des willkürlichen Signals dar.
Die willkürliche Wiederherstellung der Verbindung-und
der Betriebsweise der Register 100, 102 und 106 ergibt
eine besonders willkürliche und sichere Schliisselbiter- ^eiigung der Anordnung. Außerdem stellt die willkürliche
Anzahl von Schritten, die die Register zwischen der Erzeugung der Schlüsselbits durchirren, eine zusä'zliche
willkürliche Verteilung für die ScMüsselausgangssignale dar. Die Tageskodierung kann einfach und sicher
durch die VsrWSrid'jr,™ VCf! WshlSCriSlt^rf! ^^* ir*»är»Hi*rt
werden, oder sie kann gegebenenfalls direkt mit dem Bedienungspult eingegeben werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Zufallskodegenerator mit einer Anzahl von
Schieberegistern für die Erzeugung digitaler Zufallssignale, wobei die Arbettsperioden der Schieberegister keinen gemeinsamen Teiler haben, und die
digitalen Zufallssignale in einer Kombinationsschaltung zur Erzeugung statistischer digitaler SchlüsseL-signale zusammengefaßt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Schieberegister (JOO,
102) während der Erzeugung der Zufallssignale zur Bildung unterschiedlicher Registerlängen willkürlich
miteinander verbindbar sind, und daß diese Verbindungen der Schieberegister (100, 102) außerdem
während der Erzeugung der Zufallssignale automatisch in willkürlicher Weise veränderbar sind.
2. Zufallskodegenerator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitsperioden der Schieberegister (100,102) in jeder Zusammenschaltung zu
Registern keinen gemeinsamen Teiler haben.
3. Zufallskodegenerator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schieberegister (100, 102)
zur Bildung von Schieberegistergeneratoren zusammenschaltbar sind.
4. Zufallskodegenerator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schieberegister (100, 102)
zu einem Ringbetrieb zusammenschaltbar sind.
5. Zufallskodegenerator nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Zähler (222), der die Anzahl der
Schritte in de* Schieberegistern (100,102) zwischen der Erzeugung aufeinanderfolgender digitaler Zufallssignale in willkürlicher Weise steuert.
6. Zufallskodegenerator nach A- -.sprach 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der Zähler (222) ein Binärzähler mit Zufallssignalansteuerung ist
7. Zufallskodegenerator nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schieberegister (100, 102)
zur Erzeugung langer Folgen von digitalen Zufallssignalen als Schieberegister maximaler Länge
verbindbar sind.
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