[go: up one dir, main page]

DE430401C - Schiebereinrichtung fuer elektrische Widerstaende - Google Patents

Schiebereinrichtung fuer elektrische Widerstaende

Info

Publication number
DE430401C
DE430401C DER62635D DER0062635D DE430401C DE 430401 C DE430401 C DE 430401C DE R62635 D DER62635 D DE R62635D DE R0062635 D DER0062635 D DE R0062635D DE 430401 C DE430401 C DE 430401C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slide
slider device
piece
slider
insulating
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DER62635D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DER62635D priority Critical patent/DE430401C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE430401C publication Critical patent/DE430401C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01CRESISTORS
    • H01C10/00Adjustable resistors
    • H01C10/30Adjustable resistors the contact sliding along resistive element
    • H01C10/38Adjustable resistors the contact sliding along resistive element the contact moving along a straight path

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Adjustable Resistors (AREA)

Description

  • Schiebereinrichtung für elektrische Widerstände. Schiebereinrichtungen für elektrische Gleitwiderstände zeigen häufig, besonders bei dünndrähtigen, aber auch ebenso bei dickdrähtigen Wicklungen mehrere in ihrer Ursache gleiche, in ihrer Auswirkung auf die Handhabung verschiedene Mängel.
  • Man fordert in bezug auf die bequeme und möglichst feine Einstellmöglichkeit zuerst einen möglichst leichten Gang des Schiebers; dabei soll jedoch der Kontakt des Schleiforgans auf der Widerstandswicklung stets gleichmäßig gut sein bei in Rücksicht auf die mechanische Festigkeit der Drähte stets möglichst geringem und auch bei Betätigung der Schiebereinrichtung gleichb'eibendem Anpressungsdruck. Diese letztere Bedingung ist besonders schwer zu erfüllen, da bei jeder Betätigung des Schiebers eine vorher erfolgte genaue Justierung der Gleitkontakte wieder verlorengeht. Einen Ausweg will z. B. (las deutsche Patent 134748 dadurch bieten, daß es den Handhabungsteil und den elektrisch wirksamen Teil -voneinander trennt, also baulich selbständig macht. Auch die dort gekennzeichnete Anordnung hat noch ihre Mängel, erstens den, daß der auf dem Widerstand schleifende Schieberteil zwar nachgiebig ist, daß er aber nicht derartig von dem Handhabungsteil zwangläufig mitgenommen wird, daß die von der betätigenden Hand aufgewendete Kraft Rückwirkungen auf den Kontakt mit dem Widerstandsdraht vermeidet, zweitens wird die dort angegebene Form besonders bei dicken Drähten für hohe Stromstärken ungünstig sein, da hier ein Verkanten des Handhabungsstückes sofort den Anpressungsdruck einer Seite der Kontaktfedern und damit den Übergangswiderstand und die Belastung ändert.
  • Die vorliegende Neuerung will diese Mängel beseitigen und ferner als Weiterentwickeiung der durch das Patent 314154 geschützten Schiebereinrichtung noch besten und stets gleichmäßigen Kontakt zwischen Scliieb:rstaiige und Schieber unter Vermeidung jedes Kantens des Schiebers, einfache und billige Herstellung und Montage, leichte Auswechselbarkeit evtl. abgenutzter Teile unter völliger Trennung des zur Führung auf der Schieberstange dienenden isolierenden Handhabungsteils von dem den Widerstand verändernden und zur Stromzuführung dienenden metallischen, auf der Wicklung schleifenden Schieberteil erreichen.
  • Der Schieber in der gekennzeichneten Art besteht in der Hauptsache also aus einem metallenen, lediglich zur Stromleitung dienenden Schleifkontaktreiter und einem nicht leitenden, zur Handhabung und zur Führung auf der Schieberstange dienenden Mitnehmerstück.
  • Der Schleifkontaktreiter als elektrisch leitender Teil besteht nach Abb. i aus dem in bekannter Weise auf dem Widerstandsdraht direkt schleifenden Federsatz a, einem zweiten rechtwinklig dazu stehenden und den Kontakt zwischen ihm und der Schieberstange b bewirkenden Federsatz c, dem Verstärkungs- und Mitnehmerblech d und dem auf der Schieberstange gleitenden und die Führung der Federsätze übernehmenden, zum Teil auch mit zur Stromzuführung dienenden Gleitstücke e aus einem gestanzten, eigentümlich gebogenen Blech. Diese sämtlichen Teile werden durch zwei Niete zu einem einzigen Ganzen vereinigt.
  • Die Vorteile dieser Einrichtung sind folgende: Zuerst bildet der Schleifkontaktreiter ein einziges geschlossenes Ganzes, das sich leicht fabrikationsmäßig, also billig herstellen läßt. Zweitens ergibt diese Einrichtung einen vorzüglichen Kontakt zwischen Schieber und Schieberstange. Dieser Kontakt ist, wie man leicht sieht, mehrfach. Zuerst bewirkt der rechtwinklig zu den eigentlichen Schleiffedern stehende Federsatz c durch seine Reibung auf der unteren Seite der dreikantigen Schieberstange einen dauernd guten Kontakt. Ferner wird durch die hakenförmig über die Schieberstange greifenden Lappen 1 ein sicherer Kontakt mit der Oberkante der Stange erreicht, der noch dadurch verbessert wird, daß jeder der schmalen Lappen in geringem Grade wegen seiner Elastizität nachgeben und sich gut der Oberkante der Stange anschmiegen kann.
  • Das Mitnehmerstück besteht in einer Ausführung nach Abb. q. aus einem rahmenförmigen, aus geeignetem Isoliermaterial gepreßten Stück i, das dem Profil der Schieberstange entsprechende Löcher lz auf den Schmalseiten enthält und sich mit ihnen auf der Schieberstange führt. Auf den Längsseiten befindet sich unten eine schmalere Aussparung k zur Kupplung mit dem Schleifkoataktreiter und oben eine breitere zur Verbindung mit dem Griffblech ä. Das Griffblech ist der Deutlichkeit wegen halb abgebrochen gezeichnet. Der Umstand, daß das Mitnehinerstück aus Isoliermaterial besteht, ergibt als ersten Vorteil, daß wegen der Eigenschaften des Materials ein Fressen und ein Schmieren, wie es bei der Reibung von i'#-lessing leicht vorkommt, ausgeschlossen wird. Ein zweiter noch wichtigerer Vorteil wird weiter unten noch erwähnt.
  • Die Verbindung beider Teile, nämlich des Schleifkontaktreiters der Abb. i und des Mitnehmerstücks der Abb. 4, erfolgt nun in äußerst einfacher Weise dadurch, daß die beiden Teile so von der Seite ineinandergesteckt werden, daß das Verstärkungs- und .,litnehnierblech d zusammen mit dem Federsatz a klauenartig in die beiderseitigen Aussparungen k auf der Unterseite des Mitnehmerstücks eingreift, wobei die Führungslöcher h der Schmalseiten und die zu einem Dreieck zusammengebogenen Lappen L des Gleitstücks e koachsial verlaufen, so daß die Schieberstange frei durchgehen kann. Beide sind jetzt so miteinander verbunden, daß der Schleifkontaktreiter der Bewegung des Mitnehmerstücks auf der Schieberstange folgen muß. Eine weitere Vereinfachung ergibt sich daraus, daß man statt des rahmenförmigen Mitnebmerstücks ein solches in [J-Form, z. B. nach Abb.2, oder, wie in Abb.3, in Form eines offenen Kastens verwendet, dessen öffnung nach unten, also der Schieberstange zugekehrt ist, und dessen Schmalseiten die entsprechenden Öffnungen zum Durchtritt der Schieberstange enthalten.
  • Dieser Kasten kann unter Fortfall des Griffblechs direkt als haubenartiges Griffstück zur Betätigung ausgestaltet werden, z. B. in Abb. 3 durch passende Riffelung zum bequemeren und sicheren Anfassen oder wie in Abb.2 durch Anbringung von zwei Grifflöchern o. Dieser letztere Griff ist also ohne Verbindung finit der Schleifkontakteinrichtung und wird so zusammengesteckt, daß der Schleifkontakt von unten eingeführt, dann die Schieberstange durchgesteckt wird und so die Zwangläufigkeit dadurch erfolgt, daß die beiden die Schieberstange umgreifenden Lappen L und h sich gegen die Innenflächen der Schmalseiten des kastenförmigen Griffstücks stützen.
  • Abb.3 zeigt einen so zusammengesetzten kompletten Schieber in der Ansicht; a bezeichnet hier, wie in Abb. i, die auf dem Widerstand schleifenden Kontaktfedern. Jede Schraube o. dgl. kann dabei wegfallen. Für den Fall, daß der Schiebewiderstand abgedeckt werden soll, erhalten die beiden Längswände des Kastens zwei schmale Schlitzes, durch die ein entsprechend dem Griffblech g der Abb. d. geformter Blechstreifen durchgesteckt werden kann, der mit zwei federnden, aus ihm selbst ausgestanzten Lappen sich gegen die Längswände legt und dadurch unverrückbar befestigt wird. Auch hier sind also Schrauben o. dgl. vermieden. Die Verwendung einer quadratischen Schieberstange ermöglicht nach Abb.2 auch eine Drehung des Schieberhandgriffs um 9o', also unter Anwendung zweier gleich in die Oberseite eingepreßten Grifflöcher eine Betätigung des Schiebers von der Längsseite des Widerstandes her.
  • Die Art des Kontakts mit der Schieberstange ist bereits erwähnt.
  • In ihrer Gesamtverbindung ergibt diese Anordnung nun mehrere wichtige Vorteile. Erstens ist das Griffblech g in Abb..I, das die zum Betätigen des Schiebers durch Hand benötigten Griffschalen trägt, vorzüglich von den elektrisch leitenden Teilen in so großem Abstande isoliert, daß die Bildung von Kriechwegen und damit ein Stromübergang auf die bedienende Hand ausgeschlossen ist. Zweitens ist die Verbindung zwischen Mitnehmerstück und Schleifkontaktreiter zwar in der Schieberichtung starr, in den senkrecht dazu stehenden Richtungen jedoch so weit nachgiebig, daß bei evtl. Ungleichmäßigkeiten irn Material oder bei der Montage der eine Teil gegen den andern so weit nachgeben kann, daß niemals ein Klemmen oder schwererer Gang eintreten kann, auch nicht, wenn durch den Widerstand eine ungleichmäßige Erwärmung eintritt. Ferner schützt das -L%Iitnehmerstück auch das Griffblech vor zu großer Erwärmung durch seine schlechte Wärmeleitfähigkeit.
  • Der hauptsächlichste Vorteil bietet sich aber dadurch, daß die Abdeckung jetzt an dem aus Isoliermaterial bestehenden nehmerstück anliegen kann, so daß nur ein schmaler Schlitz zum Durchtritt des horizontalen Teils des Griffblechs zwischen Deckschiene und Abdeckung frei zu bleiben braucht; die Abdeckung kann also so weit heraufgeführt werden, daß selbst ein sehr unvorsichtiges oder ungeschicktes Handhaben mit Drähten oder anderen leitenden Körpern o. dgl. keine Verbindung zwischen der sonst immer noch etwas ungeschützt liegenden Schieberstange und den Abdeckblechen oder anderen freien Metallteilen hervorrufen kann. Die Abdeckung ist dadurch zugleich spritzwassersicher. Auch für Verwendungszwecke in Räumen, wo stark fasernde Materialien verarbeitet werden, kann die Abdeckung in der beschriebenen Form wichtig werden.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schiebereinrichtung für elektrische Widerstände mit baulich selbständigem, metallischem, auf dein Widerstand schleifendem Schieberteil und aus Isolierrnaterial bestehendem Mitnehmerstück mit Handgriff für den Schieberteil, dadurch gekennzeichnet, daß beide Teile auf der Schieberstange geführt werden derart, daß das Mitnehmerstück den Schieberteil umfassend zwangläufig mit ihm verbunden ist.
  2. 2. Schiebereinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zwangläufige Verbindung so ausgebildet ist, daß sie nur in der Gleitrichtung des Schiebers unveränderlich, sonst aber nachgiebig ist, um Klemmungen zu vermeiden.
  3. 3. Schiebereinrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der isolierende Teil in Rahmenform ausgebildet ist (z. B. nach Abb. q.). q..
  4. Schiebereinrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der isolierende Teil in U-Form ausgebildet ist (z. B. nach Abb. 2).
  5. 5. Schiebereinrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der isolierende Teil in Haubenform (z. B. nach Abb. 3) so über den metallischen, für die Stromzuführung und Regulierung dienenden Teil geschoben ist, daß durch die eingeschobene Schieberstange die zwangläufige Verbindung hergestellt wird und bis auf die Schleiffedern der ganze zur Stromführung dienende Teil völlig umschlossen ist.
  6. 6. Schiebereinrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das haubenförmige Isolierstück gleichzeitig durch Riffelung, bequeme Formgebung o. dgl. als Handgriff zur Betätigung der Schiebereinrichtung ausgebildet ist (z. B. Abb. 3). ;. Schiebereinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das als Handgriff ausgebildete haubenförmige Isolierstück noch zwei an den Längsseiten befindliche Schlitze (s. in Abb.3) erhält, um für die Verwendung in abgedeckten Widerständen zwei für die Betätigung von außen geeignete Griffe mit dem Haubenstück verbinden zu können.
DER62635D 1924-11-27 1924-11-27 Schiebereinrichtung fuer elektrische Widerstaende Expired DE430401C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DER62635D DE430401C (de) 1924-11-27 1924-11-27 Schiebereinrichtung fuer elektrische Widerstaende

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DER62635D DE430401C (de) 1924-11-27 1924-11-27 Schiebereinrichtung fuer elektrische Widerstaende

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE430401C true DE430401C (de) 1926-06-18

Family

ID=7411975

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DER62635D Expired DE430401C (de) 1924-11-27 1924-11-27 Schiebereinrichtung fuer elektrische Widerstaende

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE430401C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69923547T2 (de) Wärmeempfindliche steuerung
DE1538884A1 (de) Mehrpolige elektrische Steckverbindung
DE1160528B (de) Elektrischer Schalter mit Kriechstromschutz
DE430401C (de) Schiebereinrichtung fuer elektrische Widerstaende
DE2511223C2 (de) Druckknopfbetätigter Überstromschalter mit thermischer Auslösung
DE1219560B (de) Schalter
DE1665063B2 (de) Schnappschalter
EP0170172A1 (de) Piezoelektrisches Relais
DE3120517C2 (de)
DE562035C (de) Schalter fuer stufenweise regelbare elektrisch beheizte Geraete
DE836699C (de) Instrumentenstaender, insbesondere fuer zahnaerztliche und chirurgische Zwecke
DE1033751B (de) Kontaktanordnung
DE846575C (de) Elektrischer Schalter, bei dem Kontakthebel von Nocken gesteuert werden
DE946364C (de) Steckkontakteinrichtung mit festen und zurueckfedernden Kontaktstiften
DE7902486U1 (de) Elektrohaushaltsgerät, wie Kaffeemühle
DE404915C (de) Messerschalter
DE1590126B1 (de) Elektrisches Installationsgeraet,insbesondere Wippen- oder Tastschalter
DE1515570A1 (de) Unterbrecher oder Umkehrschalter
DE2450742C2 (de) Elektrischer Schalter
DE514913C (de) Elektrisch beheiztes Buegeleisen
DE2433405C3 (de) Einstellbarer Schiebewiderstand
DE2808766C2 (de) Elektrischer Schalter
DE1929903B2 (de) Hitzdrahtrelais
DE2422686A1 (de) Energieregler fuer elektrokoch- oder -waermegeraete
DE494617C (de) Stecker mit Schaltvorrichtung