DE4304058C2 - Verfahren und Vorrichtung zum Bekämpfen von Zielobjekten mit Submunitionen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Bekämpfen von Zielobjekten mit SubmunitionenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Bekämpfen von
Zielobjekten mit Submunitionen gemäß dem Oberbegriff des
Anspruchs 1 und eine hierfür vorgesehene Vorrichtung gemäß
dem Anspruch 2.
Aus der DE-Z "WT" 12/81, Seiten 76, 79 und 81 ist eine
derartige Vorrichtung zum Bekämpfen von Zielobjekten mit
Submunitionen beschrieben, die als MLRS (Multiple Launch
Rocket System) bekannt ist. Dieses System ist bspw. auch in
der Zeitschrift "Jane's Armour and Artillery" 1987/88,
Seiten 789 bis 793 ausführlich beschrieben. Bei diesen
bekannten Vorrichtungen ergibt sich der Mangel, daß die
Abtrennhöhe, an welcher der Gefechtskopf vom Triebwerk
abgetrennt wird, und daß insbes. die Freigabehöhe, in
welcher die Submunitionen aus dem vom Triebwerk
abgetrennten Gefechtskopf freigegeben werden, innerhalb
eines relativ großen Streubereiches liegen, was auf dem
entsprechenden Gefechtsfeld einen entsprechend
großflächigen Auftreff-Streubereich der Submunitionen
ergibt.
Um diesen Streubereich zu reduzieren, wurde bspw. in der DE 38 00 407 C1
eine Streuwaffe beschrieben, die in einem
Gefechtskopf bzw. Behälter Submunitionen aufweist, die aus
diesem bei einer bestimmten Auslösehöhe ausgestoßen werden.
Die besagte Auslösehöhe wird bspw. durch eine
programmierbare Laserentfernungsmessung realisiert, was
jedoch einen erheblichen Aufwand darstellt. Bei dieser
bekannten, aus einem Flugzeug abzuwerfenden Vorrichtung ist
jede Submunition vorzugsweise mit einem Mikroprozessor
ausgestattet, der bezüglich der Auslösehöhe derartig
programmiert sein kann, daß z. B. eine Explosion in 10 m
Höhe, in 3 m Höhe, in 0,5 m Höhe und in Höhe 0 m über dem
Erdboden erfolgt.
Ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Zielbekämpfung
mittels über einem Zielgebiet ausgestoßener Submunition ist
in der DE 33 26 877 A1 der Anmelderin beschrieben. Dort ist
zur Vergrößerung der Trefferwahrscheinlichkeit und der
dadurch bedingten verbesserten Bekämpfungswirkung der die
Submunitionen enthaltende Gefechtskopf bzw.
Submunitionsbehälter mit einem Fallschirm und einer
Zieldetektionseinrichtung versehen. Ein Ausstoßzünder 9 kann als
Zeitzünder oder als sensorgesteuerte Zündeinrichtung ausgebildet sein.
Ein Verfahren zum Bekämpfen von Zielobjekten mittels
Bomblets und ein Bomblet-Trägerkörper zum Ausüben dieses
Verfahrens ist in der DE 33 19 824 A1 der Anmelderin
beschrieben. Der Ausstoß der Bomblets erfolgt höhenreduziert
durch einen zusätzlichen Sensor.
Ein Verfahren und eine Vorrichtung der eingangs genannten
Art ist aus der DE 37 39 370 C2 der Anmelderin bekannt.
Dort ist die Freigabehöhe bzw. die optimale Zündhöhe über
dem Zielgebiet, die einige zehn Meter betragen kann, nach
Maßgabe eines von einem Zündsteuergerät bestimmten
Zeitpunktes der Wirkung eines Ausstoßzünders, also der
Bomblet-Ausstoßhöhe, über die Laufzeiteinstellung eines
Bomblet-Zeitzünders, vorgebbar. Die zeitgesteuerte
Freigabehöhe ist hierbei von der ballistischen Flugbahn der
Vorrichtung aus Triebwerk und Gefechtskopf bzw. der
Flugbahn des vom Triebwerk abgetrennten Gefechtskopfes
abhängig, so daß ein gewisser Streubereich der Ausstoßhöhe
und folglich ein entsprechender Streubereich im
Gefechtsfeld kann zu vermeiden ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und
eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen,
wobei der Streubereich im Gefechtsfeld mit einfachen
Mitteln erheblich reduziert ist.
Diese Aufgabe wird verfahrensgemäß durch die Merkmale des
kennzeichnenden Teiles des Anspruchs 1 gelöst.
Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Verfahrens sind in
den Ansprüchen 2 bis 4 gekennzeichnet. Vorrichtungsgemäß
wird die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe durch die
Merkmale des Kennzeichenteiles des Anspruchs 5 gelöst.
Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind in
den Ansprüchen 6 und 7 gekennzeichnet.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen darin,
daß die Freigabehöhe, in welcher die Submunitionen aus dem
Gefechtskopf freigegeben werden, mit einfachen Mitteln
genau vorgebbar und relativ genau einhaltbar ist. Die mit
Hilfe des Drucksensors indirekt über den gemessenen
barometrischen Druck erfaßte und mittels des Prozessors in
die entsprechende Höhe umgerechnete und somit die
vorgesehene Freigabehöhe festlegende Höhe ist nur von der
Genauigkeit und der Aktualität des örtlichen barometischen
Höhendruckprofils, von der Meßgenauigkeit des relativ
einfach ausgebildeten Drucksensors sowie vom kinetischen
Verhalten des zwischen der Abtrennhöhe und der Freigabehöhe
eine taumelnde Bewegung ausführenden Gefechtskopfs
abhängig. Erfindungsgemäß erfolgt die Messung des aktuellen
barometrischen Luftdrucks kurz vor der Abtrennung des
Gefechtskopfes vom Triebwerk. In dieser Flugphase befindet
sich die Vorrichtung noch in einem stabilen Flugzustand, so
daß bei der Messung des besagten Luftdruckes die Messung
eines dynamischen Druckanteils ausgeschlossen werden kann.
Die aktuellen höhenabhängigen Luftdruckdaten werden vor dem
Start der Vorrichtung in den Prozessor eingegeben, so daß
über den jeweiligen gemessenen barometrischen Luftdruck die
aktuelle Höhe bestimmt werden kann.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß der Submunition-
Ablagefehler infolge Windeinflusses durch die Vorgabe einer
bestimmten, vergleichsweise niedrigen Freigabehöhe gering
ist. Da der taumelnde Gefechtskopf entlang seiner Flugbahn
von der Abtrennhöhe bis zur Freigabehöhe die möglicherweise
vorhandene Windgeschwindigkeit wesentlich langsamer annimmt
als es für die Submunitionen der Fall wäre, ist die durch
Höhenstreuung bedingte Seitenablage der Submunitionen
vergleichsweise gering. Durch die Messung des
barometrischen Luftdrucks zu einer aktuellen Flugzeit der
Vorrichtung wird eine Vergrößerung der Längsstreuung
vermieden, die sich ergeben würde, wenn der Luftdruck so
lange gemessen würde, bis die entsprechende aktuelle
Freigabehöhe erreicht wäre und erst dann das Triebwerk
abgetrennt und die Submunitionen freigegeben würden.
Außerdem würde eine Luftdruckmessung während der Flugphase
des Gefechtskopfes zwischen der Abtrennhöhe und der
Freigabehöhe, in welcher der Gefechtskopf eine taumelnde
Bewegung ausführt, einen dynamischen Druckanteil
beinhalten, der die Umrechnung in die entsprechende Höhe
verfälschen bzw. dessen rechnerische Eliminierung einen
ganz erheblichen Aufwand darstellen würde oder quasi nicht
möglich ist.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile ergeben sich
aus der nachfolgenden Beschreibung des in der Zeichnung
schematisch dargestellten erfindungsgemäßen Verfahrens bzw.
eines schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles der
erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Durchführung dieses
Verfahrens. Es zeigen:
Fig. 1 eine grafische Darstellung des
Funktionsablaufes der Vorrichtung zum Bekämpfen
von Zielobjekten mit Submunitionen,
Fig. 2 eine der Fig. 1 ähnliche Prinzipdarstellung
verschiedener ballistischer Flugbahnen
erfindungsgemäßer Vorrichtungen, und
Fig. 3 eine Prinzipzeichnung einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung.
Fig. 1 zeigt zu bekämpfende Zielobjekte 10, bei denen es
sich bspw. um Panzer handelt, die sich innerhalb eines
bestimmten Zielbereiches 12 befinden. Davon beabstandet ist
ein Raketenwerfer 14 mit einer Waffenanlage 16 vorgesehen,
aus der ungelenkte Vorrichtungen 18 abschießbar sind. Bei
den besagten Vorrichtungen handelt es sich um Raketen mit
einem Triebwerk 20 und mit einem Gefechtskopf 22 (sh. auch
Fig. 3), in welchem Submunitionen 24 angeordnet sind. In
der Startphase, die in Fig. 1 mit der Bezugsziffer 26
bezeichnet ist, wird eine der Vorrichtungen 18 zunächst
vorübergehend beschleunigt. Die Vorrichtung 18 bewegt sich
dann entlang einer stabilen ballistischen Flugbahn, bis es
auf der Abtrennhöhe Ha zum Abtrennen des Gefechtskopfes 22
vom Triebwerk 20 kommt. Das Triebwerk 20 bewegt sich dann
bspw. entlang der mit strichlierten Linien gezeichneten
Flugbahn 30 und der Gefechtskopf 22 bewegt sich entlang
einer Bahn 32, wobei der Gefechtskopf 22 entlang der Bahn
32 eine trudelnde Bewegung ausführt, bei welcher der Drall
und die Geschwindigkeit abgebaut werden. Unabhängig von der
Abtrennhöhe Ha werden die Submunitionen 24 bei einer ganz
bestimmten Freigabehöhe Hf aus dem Gefechtskopf 22
ausgegeben, wie in Fig. 2 verdeutlicht ist. Diese
Freigabehöhe beträgt bspw. weniger als 600 m, so daß die
Submunitionen 24 innerhalb eines bestimmten vorgegebenen
Zielbereichs 12 auftreffen und die dort befindlichen
Zielobjekte 10 bekämpfen können. Die Freiflugphase der
Submunitionen 24 von der Freigabehöhe Hf bis zum Auftreffen
auf dem Grund kann größenordnungsmäßig 15 Sekunden oder
weniger betragen.
Fig. 2 zeigt drei verschiedene Flugbahnen 28, 28' und 28"
mit der jeweils zugehörigen Abtrennhöhe Ha, Ha' bzw. Ha",
wobei der Abtrennhöhe Ha der Abtrennzeitpunkt ta
entspricht, zu welchem das Triebwerk 20 vom Gefechtskopf 22
(sh. in Fig. 3) nach der Messung des der Abtrennhöhe Ha
entsprechenden barometrischen Luftdruckes pa abgetrennt
wird. Der Abtrennhöhe Ha' < Ha entspricht ein
Abtrennzeitpunkt ta' < ta bzw. ein barometrischer Luftdruck
pa' < pa. Dieselben Überlegungen gelten für die Abtrennhöhe
Ha" < Ha' < Ha und dem entsprechenden barometrischen Luftdruck
pa" < pa' < pa. Die entsprechenden Schnittpunkte der
Höhenlinien Ha, Ha' bzw. Ha" mit den zugehörigen
ballistischen Flugbahnen 28, 28' bzw. 28" liegen auf einer
geometrischen Kurve, die mit der Bezugsziffer 34 bezeichnet
ist. Ausgehend von den besagten Schnittpunkten bzw. der
geometrischen Kurve 34 sind die entsprechenden Bahnen 32,
32' bzw. 32" des taumelnden Gefechtskopfes angedeutet.
Unabhängig von der Bahn 32, 32' oder 32" des taumelnden
Gefechtskopfes 22 werden die Submunitionen 24 zu einer
gestimmten Freigabehöhe Hf aus dem Gefechtskopf zum
Zeitpunkt ti ausgegeben. Zum Zeitpunkt ti wird eine
Zündeinrichtung 36 initiiert, die im Gefechtskopf 22
vorgesehen ist, (sh. Fig. 3). Die Fig. 3 zeigt außerdem
schematisch einen im Gefechtskopf 22 vorgesehenen Prozessor
38 sowie einen im Gefechtskopf 22 vorgesehenen Drucksensor
40, mit welchem zeitlich vor der Abtrennung des
Gefechtskopfes 22 vom Triebwerk 22 und somit während der
stabilen Flugbahn 28 der Vorrichtung 18 der aktuelle
höhenabhängige Luftdruck gemessen und mittels des
Prozessors 38 in die entsprechende aktuelle Höhe H
umgerechnet wird.
Durch die rechnergesteuerte Korrektur von ta und insbes.
von ti ist es also möglich, die Fallzeit jeder einzelnen
Submunition 24 von der Freigabehöhe Hf bis zur Höhe Null
kleiner zu dimensionieren als die Selbstzerlegezeit der
entsprechenden Submunition 24, so daß eine Selbstzerlegung
der Submunitionen 24 in der Luft zuverlässig auszuschließen
ist. Desgleichen wird ein Einschlag des Gefechtskopfes in
den Erdboden verhindert.
Kurz bevor der Gefechtskopf 22 vom Triebwerk 20 abgetrennt
wird, erfolgt also mit Hilfe des Drucksensors 40 eine
Messung des höhenabhängigen Luftdruckes. Zu diesem
Zeitpunkt befindet sich die Vorrichtung 10 - wie erwähnt
worden ist - in einem stabilen Flugzustand, so daß eine
Messung eines dynamischen Druckanteils ausgeschlossen
werden kann. Die aktuellen höhenabhängigen Luftdruckdaten
werden in den Prozessor 38 vor dem Start der Vorrichtung 18
eingegeben, so daß über den gemessenen höhenabhängigen
Luftdruck ein Rückschluß auf die aktuelle Höhe der
Vorrichtung 10 zur Verfügung steht. Mit Kenntnis der auf
diese Weise vorprogrammierten Freigabehöhe Hf ist folglich
die Fallhöhe des Gefechtskopfes zwischen der Abtrennhöhe Ha
und der besagten Freigabehöhe Hf bekannt. Die dieser
Höhendifferenz entsprechende, für den Gefechtskopf 22
benötigte Fallzeit wird entweder über eine vorprogrammierte
Wertetabelle ermittelt oder erforderlichenfalls mit den
aktuellen gemessenen Daten simulativ bestimmt. Nach Ablauf
der ermittelten Fallzeit wird die Zündeinrichtung 36 des
Gefechtskopfes 22 initiiert, so daß die Submunitionen 24 in
der geforderten vorgegebenen konstanten Freigabehöhe Hf
ausgegeben und im Zielbereich 12 innerhalb eines
vorgegebenen idealen Streumusters verteilt werden. Da
erfindungsgemäß die Freigabehöhe Hf innerhalb einer sehr
engen Streubereiches festliegt, kann auch ein bestimmtes
Streumuster im Zielbereich 12 relativ genau eingehalten
werden.
Claims (3)
1. Verfahren zum Bekämpfen von Zielobjekten (10) mit Submunitionen (24),
die in einem Gefechtskopf (22) vorgesehen sind, der mittels eines Triebwerks
(20) auf eine ballistische Flugbahn (28) verbracht wird, auf welcher zuerst das
Triebwerk (20) vom Gefechtskopf (22) bei einer Abtrennhöhe (Ha) abge
trennt wird und danach auf einer bestimmten Freigabehöhe (Hf) die Submu
nitionen (24) aus dem Gefechtskopf (22) freigegeben werden,
dadurch gekennzeichnet,
daß zeitlich vor der Abtrennung des Gefechtskopfes (22) vom Triebwerk (20) mittels eines im Gefechtskopf (22) vorgesehenen Drucksensors (40) der aktu elle höhenabhängige Luftdruck gemessen und mittels eines im Gefechtskopf (22) vorgesehenen Prozessors (38) in die entsprechende aktuelle Höhe umge rechnet wird, die jeweilige errechnete Höhe mittels des Prozessors (38) an die Summe aus der bestimmten vorprogrammierten Freigabehöhe (Hf) und der Fallhöhe des vom Triebwerk (20) abtgetrennten Gefechtskopfes (22) bis zur Freigabe der Submunitionen (24) aus dem Gefechtskopf (22) durch Bestim mung der entsprechenden Fallhöhe (Ha-Hf) angepaßt wird,
die zur Fallhöhe (Ha-Hf) des vom Triebwerk (20) abgetrennten Gefechtskop fes (22) proportionale Fallzeit des Gefechtskopfes (22) im Prozessor (38) mittels einer Parameterwerttabelle ermittelt wird, mit welcher der Prozessor (38) vorprogrammiert wird, und
der Ablauf der mit Prozessor (38) berechneten Fallzeit (Ha-Hf) des Gefechts kopfes (22) mittels einer im Gefechtskopf (22) vorgesehenen Zeitmeßein richtung gemessen und eine im Gefechtskopf angeordnete und mit der Zeit meßeinrichtung verbundene Zündeinrichtung (36) zum Ausstoßen der Sub munitionen (24) aus dem Gefechtskopf (22) auf der vorbestimmten Freigabe höhe (Hf) gezündet wird.
daß zeitlich vor der Abtrennung des Gefechtskopfes (22) vom Triebwerk (20) mittels eines im Gefechtskopf (22) vorgesehenen Drucksensors (40) der aktu elle höhenabhängige Luftdruck gemessen und mittels eines im Gefechtskopf (22) vorgesehenen Prozessors (38) in die entsprechende aktuelle Höhe umge rechnet wird, die jeweilige errechnete Höhe mittels des Prozessors (38) an die Summe aus der bestimmten vorprogrammierten Freigabehöhe (Hf) und der Fallhöhe des vom Triebwerk (20) abtgetrennten Gefechtskopfes (22) bis zur Freigabe der Submunitionen (24) aus dem Gefechtskopf (22) durch Bestim mung der entsprechenden Fallhöhe (Ha-Hf) angepaßt wird,
die zur Fallhöhe (Ha-Hf) des vom Triebwerk (20) abgetrennten Gefechtskop fes (22) proportionale Fallzeit des Gefechtskopfes (22) im Prozessor (38) mittels einer Parameterwerttabelle ermittelt wird, mit welcher der Prozessor (38) vorprogrammiert wird, und
der Ablauf der mit Prozessor (38) berechneten Fallzeit (Ha-Hf) des Gefechts kopfes (22) mittels einer im Gefechtskopf (22) vorgesehenen Zeitmeßein richtung gemessen und eine im Gefechtskopf angeordnete und mit der Zeit meßeinrichtung verbundene Zündeinrichtung (36) zum Ausstoßen der Sub munitionen (24) aus dem Gefechtskopf (22) auf der vorbestimmten Freigabe höhe (Hf) gezündet wird.
2. Vorrichtung zum Bekämpfen von Zielobjekten (10) mittels Submunitionen
(24), die in einem Gefechtskopf (22) vorgesehen sind, der mittels eines
Triebwerkes (20) auf eine ballistische Flugbahn (28) verbringbar und vom
Triebwerk (20) abtrennbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Gefechtskopf (22) einen Drucksensor (40), einen Prozessor (38) und eine Zeitmeßeinrichtung aufweist, wobei der Drucksensor (40) zur Bestim mung des aktuellen Luftdrucks vor der Abtrennung des Gefechtskopfes (22) vom Triebwerk (20) vorgesehen ist, der Prozessor (38) zum Umrechnen des aktuellen gemessenen Luftdrucks in die entsprechende aktuelle Höhe des Ge fechtskopfes (22) dient, und
einen Speicher für eine vorprogrammierte Fallzeitentabelle aufweist, und die Zeitmeßeinrichtung dazu vorgesehen ist, zu einer bestimmten, einer defi nierten Freigabehöhe (Hf) entsprechenden, im Prozessor (38) vorprogram mierten Freigabezeit dann die Submunitionen (24) mittels einer im Gefechts kopf (22) vorgesehenen Zündeinrichtung (36) aus dem Gefechtskopf (22) freizugeben.
daß der Gefechtskopf (22) einen Drucksensor (40), einen Prozessor (38) und eine Zeitmeßeinrichtung aufweist, wobei der Drucksensor (40) zur Bestim mung des aktuellen Luftdrucks vor der Abtrennung des Gefechtskopfes (22) vom Triebwerk (20) vorgesehen ist, der Prozessor (38) zum Umrechnen des aktuellen gemessenen Luftdrucks in die entsprechende aktuelle Höhe des Ge fechtskopfes (22) dient, und
einen Speicher für eine vorprogrammierte Fallzeitentabelle aufweist, und die Zeitmeßeinrichtung dazu vorgesehen ist, zu einer bestimmten, einer defi nierten Freigabehöhe (Hf) entsprechenden, im Prozessor (38) vorprogram mierten Freigabezeit dann die Submunitionen (24) mittels einer im Gefechts kopf (22) vorgesehenen Zündeinrichtung (36) aus dem Gefechtskopf (22) freizugeben.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zum Freigeben der Submunitionen (24) vorgesehene Zündeinrichtung
(36) eine pyrotechnische Selbstzerlegeeinheit aufweist.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: DIEHL STIFTUNG & CO., 90478 NUERNBERG, DE |
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| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |