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DE4304054A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Umhüllen von Druckschriften - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Umhüllen von Druckschriften

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DE4304054A1
DE4304054A1 DE19934304054 DE4304054A DE4304054A1 DE 4304054 A1 DE4304054 A1 DE 4304054A1 DE 19934304054 DE19934304054 DE 19934304054 DE 4304054 A DE4304054 A DE 4304054A DE 4304054 A1 DE4304054 A1 DE 4304054A1
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printed matter
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DE19934304054
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English (en)
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DE4304054C2 (de
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Pieter Feenstra
Henk Nikkels
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FRANKEN BUCHBINDERY
Original Assignee
FRANKEN BUCHBINDERY
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Publication date
Application filed by FRANKEN BUCHBINDERY filed Critical FRANKEN BUCHBINDERY
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B25/00Packaging other articles presenting special problems
    • B65B25/14Packaging paper or like sheets, envelopes, or newspapers, in flat, folded, or rolled form

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Packaging Of Special Articles (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Umhüllen von Druckschriften.
Derartige Verfahren bzw. Vorrichtungen sind bereits bekannt und werden dafür verwendet, z. B. Banderolen um Zeitschriften anzuordnen bzw. bei hochwertigen Zeitschriften diese ganz in Hüllen zu verpacken, so daß diese äußerlich nicht beschädigt werden können.
Um beispielsweise die Banderolen um Zeitschriften herum anzuordnen, sind aufwendige Maschinen not­ wendig, die im wesentlichen die Banderole um die Zeitschrift falten und den einen Rand der Banderole auf den anderen kleben. Dieses Verfahren ist relativ aufwendig, erfordert deswegen komplizierte Maschinen und außerdem ist die bisher erreichte Stückzahl banderolierter Zeitschriften pro Stunde nicht be­ sonders hoch.
Ein weiterer Nachteil des bisher bekannten Ver­ fahrens bzw. der bekannten Vorrichtung ist, daß sich die Banderolränder im wesentlichen auf der Mitte einer Querseite einer zu banderolierenden Zeitschrift überlappen, so daß sich diese relativ große Fläche nicht optimal z. B. für Werbung oder Beschriftungen eignet, da der Stoß den ästhetischen Eindruck beeinträchtigt und außerdem in den meisten Fällen nicht hundertprozentig genau ausgeführt werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Ver­ fahren bzw. eine Vorrichtung zu schaffen, welche ein einfacheres, effizienteres Umhüllen von Druck­ schriften ermöglicht, wobei die verwendeten Bande­ rolen bzw. Umhüllungen im Bereich der Stirnseite der Druckschriften miteinander verbunden werden, so daß eine Beschriftung auf den Umhüllungen besser lesbar ist und großflächigere Werbung angebracht werden kann.
Diese der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird durch die Lehre des Hauptanspruches gelöst.
Weitere vorteilhafte Verfahrensmerkmale werden in den Ansprüchen 2 bis 13 ausgeführt, und vorteilhafte Vorrichtungen zur Ausführung eines derartigen Ver­ fahrens sind in den Ansprüchen 14 bis 21 beschrieben.
Mit anderen Worten: Es wird ein Verfahren zum Um­ hüllen von Druckschriften vorgeschlagen, bei dem keine aufwendigen Maschinen nötig sind, um die Umhüllung um die Druckschrift herum zu falten, son­ dern die Druckschrift gelangt auf die bzw. in die bereits lagerichtig dargebotene Umhüllung, so daß anschließend lediglich die überstehenden Ränder der Umhüllung aneinander festgelegt werden müssen. Da­ bei ist vorteilhaft, wenn z. B. bei Papierban­ derolen lediglich ein Rand der Umhüllung übersteht, der anschließend um die Stirnseite der Druckschrift gebogen wird und auf den anderen Rand festgelegt wird. Diese Ausführung hat den Vorteil, daß die Um­ hüllung lediglich im Randbereich einer Druckschrift festgelegt ist, so daß die große Seitenfläche der Umhüllung z. B. ungehindert für Werbeaufdrucke od. dgl. verwendet werden kann. Die Umhüllung kann dabei von einer Rolle abgezogen werden oder von einem Formularsatz abgezogen werden, wobei die Um­ hüllung als Banderole ausgebildet sein kann, aber auch als Tasche, so daß dann die zu verpackende Druckschrift an allen vier Seiten umhüllt ist.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfol­ gend anhand der Zeichnungen erläutert. Die Zeich­ nungen zeigen dabei in
Fig. 1 schematisch den Aufbau einer Um­ hüllungsvorrichtung unter Verwendung von Endlosformularen, in
Fig. 2 eine Seitenansicht einer Ausfüh­ rungsform der erfindungsgemäßen Vor­ richtung, in
Fig. 3 in größerem Maßstab eine Einzelheit aus Fig. 2, in
Fig. 4 eine Vorrichtung zum ganzflächigen Umhüllen von Druckschriften und in
Fig. 5 in ebenfalls größerem Maßstab eine Einzelheit zur Verhinderung des Zu­ rückspringens der Druckschriften aus dem Aufnahmeschacht und in
Fig. 6 eine Einzelheit zur Anlage der mit einem Klebstoffstreifen oder Punkt versehenen überstehenden Rand der Umhüllung.
In Fig. 1 ist schematisch ein als Formularsätze ausgebildeter Vorrat A dargestellt, der auf ein Förderband B geführt wird, wobei in einer Schneide­ einrichtung C die einzelnen als Umhüllung dienenden Teile auf die entsprechende Größe zugeschnitten werden. Diese als Umhüllung dienenden Teile D werden über das Förderband B einer Umhüllungsstation zu­ geführt, in der Druckschriften F in einen Aufnahme­ schacht G abgegeben werden, wobei bei Übergabe dieser Druckschriften F in den Aufnahmeschacht G gleichzeitig die Umhüllung D um die Druckschrift F gelegt wird. Der beispielsweise Aufbau einer solchen Maschine wird im nachfolgenden anhand den anderen Figuren erläutert.
Bezugnehmend auf Fig. 2 ist mit 1 die Vorrichtung zum Umhüllen von Druckschriften dargestellt, die im wesentlichen aus einem Transportrad 2 und darin angeordneten Aufnahmeschächten 3 besteht. Die Auf­ nahmeschächte 3 sind radial in dem Transportrad 2 dergestalt angeordnet, daß sie zum Außenumfang des Transportrades 2 hin offen ausgebildet sind. Über dem Transportrad 2 ist ein Druckschriftenmaga­ zin 4 angeordnet, wobei sich zwischen dem Druck­ schriftenmagazin 4 und dem Transportrad 2 eine Transportwalze 5 befindet. Mit einem Abstand, der im wesentlichen der Stärke einer Druckschrift 7 ent­ spricht, ist ein Leitblech 6 am Außenumfang der Transportwalze 5 angeordnet.
Im weiteren besteht die Vorrichtung 1 aus einer Banderolenrolle 8, die als Endlospapier ausgeführt ist, einer ihr nachgeschalteten Schneidvorrichtung 9 und einer Führungsebene 10, die einen Durchlaß 11 aufweist.
Das Transportrad 2 besteht im wesentlichen aus zwei Seitenelementen, die im Abstand zueinander angeord­ net sind. Zwischen diesen Seitenelementen arbeitet ein Förderband 12, auf dem z. B. zwei Nocken 14 befestigt sind.
Fig. 3 zeigt in vergrößerter Darstellung einen Aus­ schnitt aus Fig. 2, und zwar ist der obere Rand der Druckschrift 7 zu sehen, die in dem Aufnahmeschacht 3 gehalten wird. Die Druckschrift 7 ist umhüllt von einer Banderole 16, deren überstehender Rand 17 die Stirnseite der Druckschrift 7 überragt und länger ist als ein verkürzter Rand 18 der Banderole 16. Am Außenumfang des Transportrades 2 befindet sich im Abstand dazu ein Führungselement 19.
Das Führungselement 19 ist in einem Bereich unter­ brochen und nach außen hin abgewinkelt, so daß sich eine Anlagefläche 32 bildet, auf die sich beim Um­ lauf des Transportrades 2 der überstehende Rand 17 anlegt. Weiterhin ist gegenüber dieser Anlagefläche 32 eine Leimauftragsvorrichtung 15 angeordnet, die auf die nach innen gerichtete Seite des sich an­ legenden Randes 17 einen Klebstreifen oder Klebpunkt aufbringt.
Bei der Weiterbewegung des Transportrades wird dann der überstehende Rand 17 wieder in den zwischen dem Transportrad 2 und dem Führungselement 19 befind­ lichen Spalt geführt.
In Fig. 4 ist schließlich eine Vorrichtung 1a dar­ gestellt, die wiederum im wesentlichen aus einem Transportrad 2a, in dem Aufnahmeschächte 3a ange­ ordnet sind, besteht. Ein wesentlicher Unterschied zu der in Fig. 2 dargestellten Vorrichtung 1 ist, daß hier Druckschriften 7a nicht nur teilweise, z. B. von Banderolen umhüllt werden, sondern ganz­ flächig bedeckt werden sollen. Zu diesem Zweck werden über Förderwalzen 20 Taschen 21 in die Auf­ nahmeschächte 3a befördert, wobei die Vorrats­ trommel für die aneinanderhängenden Taschen mit 22 dargestellt ist. Ein weiterer Unterschied zur Fig. 2 besteht darin, daß die Aufnahmeschächte 3a Saugeinrichtungen 23 aufweisen.
Zur Wirkungsweise der in den Figuren dargestellten Vorrichtungen 1 bzw. 1a ist folgendes zu bemerken:
Die zu umhüllenden Druckschriften 7, 7a befinden sich aufeinandergestapelt in dem Druckschriften­ magazin 4, 4a. Die zuunterst gelegene Druckschrift 7, 7a wird von der Transportwalze 5, 5a aufgenommen und in Richtung des Transportrades 2 bzw. 2a ge­ führt. Das Leitblech 6, 6a sorgt dafür, daß die transportierte Druckschrift 7, 7a stets lagerichtig in Richtung des Transportrades 2, 2a gefördert wird.
Oberhalb des Transportrades 2 befindet sich in Fig. 2 die Führungsebene 10, auf der die einzusetzende Banderole 16 plan aufliegt. Die Banderole 16 stammt von der Banderolenrolle 8, die vorteilhafterweise als Endlosrolle ausgeführt ist, wobei die Bandero­ len 16 durch die Schneidvorrichtung 9 bedarfsge­ recht zugeschnitten werden.
Die Banderole 16 liegt auf der Führungsebene 10 über dem Durchlaß 11, und die Druckschrift 7, die von der Transportwalze 5 gefördert wird, nimmt auf ihrem Weg in den Aufnahmeschacht 3 die Banderole auf und zieht sie mit sich in den Aufnahmeschacht 3 hinein. Da die Banderole 16 nicht mittig über dem Durchlaß 11 gelegen hat, steht nunmehr ein überstehender Rand 17 auf der einen Seite der Druckschrift 7 hervor, wie dies sowohl aus Fig. 2 als auch ganz deutlich aus Fig. 3 ersichtlich ist.
Beim Einführen einer Druckschrift in einen Aufnahme­ schacht 3 kann es dann, wenn die Vorrichtung sehr schnell arbeitet, dazu kommen, daß die Druckschrift etwas in dem Aufnahmeschacht 3 nach außen zurück­ springt und dadurch den normalen Ablauf gefährden würde.
Um dies zu verhindern, ist - wie dies in Fig. 5 der vorliegenden Zeichnungen dargestellt ist - oberhalb des Aufnahmeschachtes 3 eine federartige Rückhalte­ vorrichtung 30 vorgesehen, die sich beim Einführen der Druckschrift 7 in den Aufnahmeschacht zurück­ biegt, aber beim Passieren der Druckschrift 7 wieder vorspringt und damit den Aufnahmeschacht nach oben hin abschließt. Hierdurch ist ein Zurückspringen ausgeschlossen.
Nachdem die Druckschrift 7 mitsamt der Banderole 16 in den Aufnahmeschacht 3 gefördert wurde, dreht sich das Transportrad in die durch Pfeil 24 angedeutete Richtung, und das Führungselement 19 gewährleistet, daß sich der überstehende Rand 17 über die Stirn­ seite der Druckschrift 7 legt. Die Fig. 3 verdeut­ licht die Anbringung der Klebung an dem überstehen­ den Rand 17 der Banderole. Hierzu ist z. B. in dem Führungselement 19 eine Öffnung vorgesehen und eine Anlage 32 geschaffen, auf die sich bei der Umdrehung des Rades 2 der überstehende Rand 17 der Banderole auflegt. In diesem Moment kann durch eine Leimauf­ tragsvorrichtung 15 ein Leimpunkt oder eine Leim­ leiste aufgebracht werden, und bei der Weiterbewe­ gung des Rades 2 wird nunmehr wieder der überstehen­ de Rand 17 in den zwischen dem Führungselement 19 und dem Rad 2 befindlichen Spalt eingeführt.
Abschließend wird die Druckschrift 7 samt der Banderole 16 durch das Förderband 12 und den darauf angeordneten Nocken 14 aus dem Bereich des Transport­ rades 2 heraus befördert. Dabei wird der über­ stehende Rand 17 auf den Rand 18 der Banderole 16 gepreßt, so daß die Nahtstelle der Banderole 16 sich im seitlichen Bereich der Druckschrift 7 be­ findet. Dies ist insbesondere deswegen von Vorteil, da nunmehr eine Werbung auf der Banderole 16 nicht durch querverlaufende Nähte gestört wird. Das An­ pressen der Leimstelle wird durch eine Andruckla­ melle verbessert oder herbeigeführt, wobei diese Anordnung deutlicher in Fig. 6 dargestellt ist, in der die Andrucklamelle erkennbar ist.
Bezugnehmend auf Fig. 4 ist eine ähnliche Vorrich­ tung wie in Fig. 2 abgebildet, jedoch werden hier die Druckschriften 7a ganzflächig durch die Taschen 21 umhüllt. Auf der Vorratstrommel 22 befinden sich die hintereinander angeordneten Taschen 21, die einzeln über die Förderwalzen 20 in die Aufnahme­ schächte 3a gefördert werden. Die an den Seiten der Aufnahmeschächte 3 angeordneten Saugeinrichtungen 23 legen die Tasche 21 in den Aufnahmeschächten 3 fest, so daß die Tasche 21 von den nachfolgenden Taschen abgerissen werden. Weiterhin bewirken die Saugeinrichtungen 23, daß sich die Tasche 21 öff­ net, so daß die geförderte Druckschrift 7a in ein­ facher Weise in die Tasche 21 rutschen kann.
Anschließend werden die überstehenden Ränder fest­ gelegt, wie dies in Fig. 2 dargestellt wurde, oder aber, z. B. bei besonders dünnen Kunststoffolien, werden diese durch eine Schweißvorrichtung ver­ schweißt. Dies kann auch unmittelbar im Aufnahme­ schacht 3a geschehen, wie in Fig. 4 verdeutlicht wird.
Es wird deutlich, daß mit dem vorgeschlagenen Ver­ fahren bzw. mit der vorgeschlagenen Vorrichtung in einfacher Weise große Mengen von Druckschriften um­ hüllt werden können, und daß dazu viele verschiedene Arten von Umhüllungen verwendet werden können, z. B. Banderolen verschiedener Breite oder aber Taschen oder Kuverts.
Natürlich sind auch andere Arten und Ausführungen für die Umhüllung von Druckschriften denkbar, z. B. daß das Transportrad 2, 2a nicht ganz rund ausge­ führt ist, sondern nur halbrund od. dgl. Weiterhin ist möglich, ganz auf ein Transportrad 2, 2a zu verzichten und beispielsweise ein horizontal ver­ laufendes Montageband zu verwenden. Selbstverständ­ lich können schließlich auch die Aufnahmeschächte 3, 3a in verschiedensten Ausführungen ausgebildet sein. Wesentlich ist lediglich, daß die Druck­ schrift und die darum angeordnete Umhüllung sicher gehalten wird.
Natürlich kann das oben beschriebene Verfahren bzw. Vorrichtung auch zum Umhüllen anderer Gegenstände verwendet werden und ist daher nicht auf das Um­ hüllen von Druckschriften beschränkt.
Mit der erfindungsgemäßen Einrichtung ist es auch möglich, eine vollständige Umhüllung von Druck­ schriften zu erreichen, wenn nicht nur der obere überstehende Rand 17 mit dem anderen Teil der Banderole verklebt oder verschweißt wird, sondern auch die Seitenränder entsprechend umgelegt und verklebt werden. Eine solche Anordnung wird von dem erfindungsgemäßen Verfahren und der erfindungsge­ mäßen Vorrichtung mit umfaßt.

Claims (21)

1. Verfahren zum Umhüllen von Druckschriften, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckschrift mit einer Umhüllung derart in einer Halterung aufgenommen wird, daß sich die Druckschrift im wesentlichen lagerichtig in der Umhüllung befindet und wonach in einem weiteren Ar­ beitsschritt die miteinander zu verbindenden Ränder der Umhüllung miteinander befestigt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß ein oder mehrere Ränder der Umhüllung aus der Halterung hervorstehen, während sich die Druckschrift mit der Um­ hüllung in der Halterung befindet.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß nur ein Rand der Um­ hüllung aus der Halterung hervorsteht, und dieser Rand der Umhüllung den anderen Rand überlappt.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen einer Zuführung der Druckschriften und der Hal­ terung die Umhüllung bereitgestellt wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Druck­ schrift mit einer ihrer Stirnseiten auf die im wesentlichen waagerecht ausgebreitete Umhüllung befördert wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die in die Halte­ rung beförderte Druckschrift die Umhüllung in die Halterung hineinzieht.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Umhüllung Endlosware ist, welche bedarfsgerecht vor der Verpackung der individuellen Druckschrift der Größe nach angepaßt wird.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Umhüllung als Endlos­ formular ausgebildet ist.
9. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Umhüllung in Form einer Rolle bereitgestellt wird.
10. Verfahren nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das die Halterung tragende Bauteil beweglich ausge­ bildet ist und sich nach dem Aufnehmen der Druckschrift durch die Halterung zu einem Fixierbereich bewegt.
11. Verfahren nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zuerst die Umhüllung und dann die Druckschrift in die Halterung gefördert wird.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Umhüllung mittels geeig­ neter Vorrichtungen vor der Aufnahme der Druckschrift aufgehalten wird.
13. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäß einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die die Druck­ schrift (7, 7a) und die Umhüllung aufnehmende Halterung als Aufnahmeschacht (3, 3a) ausge­ bildet ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekenn­ zeichnet, daß mehrere Aufnahmeschächte (3, 3a) radial in einem Montagerad (2, 2a) ange­ ordnet sind.
15. Vorrichtung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Montagerad (2, 2a) aus zwei oder mehreren miteinander verbun­ denen Seitenelementen besteht.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch ge­ kennzeichnet, daß zwischen den Seitenelemen­ ten eine Fördereinrichtung angeordnet ist.
17. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß am Außenumfang des Montagerades (2, 2a) ein Leitelement (19, 19a) angeordnet ist.
18. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 13 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß an der Halterung Saugeinrichtungen (23) vorgesehen sind.
19. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 13 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß am oberen Ende jedes Aufnahmeschachtes (3, 3a) eine Rückhaltevorrichtung (30) ange­ ordnet ist, die Zurückbewegungen der in den Aufnahmeschacht (3, 3a) eingeführten Druck­ schrift (7) verhindert.
20. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 13 bis 19, gekennzeichnet durch eine Leimauftragvorrichtung (15), die die Innenseite des überstehenden Randes (17) mit Leim versieht.
21. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 13 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich eines die Druckschriften (7) aus den Aufnahmeschächten (3, 3a) ausfördern­ den Förderbandes (12) eine Andrucklamelle (31) für den überstehenden Rand (17) vorge­ sehen ist.
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1109081B (de) * 1957-07-11 1961-06-15 Dickinson John & Co Ltd Vorrichtung zum Umbaendern eines Stapels von Schreib- oder Papierwaren
DE3701273A1 (de) * 1987-01-17 1988-07-28 Focke & Co Verfahren und vorrichtung zum verpacken von papier-taschentuechern

Patent Citations (2)

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