DE4303962A1 - Datenregenerator - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Regenerator für eine bestimmte
Klasse von Datensignalen, die zur Datenfernübertragung verwendet
werden können.
Werden Datensignale über einen Nachrichtenkanal übertragen, so
unterliegen sie bestimmten störenden Einflüssen die den korre
kten Empfang erschweren oder gar unmöglich machen. Als wesentliche
Einflußfaktoren gelten Stör- und Rauschsignale. Diese werden dem
Datensignal auf seinem Übertragungsweg additiv überlagert und
mindern den Signal/Störabstand. Sie verursachen damit häufiger
Bitfehler auf der Empfangsseite. Bandbegrenzungen sind entweder
durch die endliche Kapazität des Nachrichtenkanals bedingt, oder
sie werden bewußt auf der Empfangsseite vorgenommen, um wenigstens
den Teil des Störspektrums, der frequenzmäßig nicht in das
Basisband des Datensignals fällt, abzufiltern. Die Bandbegrenzung
bewirkt bei den Datensignalen andrerseits eine Intersymbolinter
ferenz, die ebenfalls zur Häufung von Bitfehlern auf der Empfangs
seite führen kann. Aufgabe eines Regenerators ist es, ein in der
beschriebenen Weise korrumpiertes Datensignal möglichst optimal
von Störungen zu filtern und die Intersymbolinterferenz soweit wie
möglich zu beseitigen.
Die Datensignale werden üblicherweise im sogenannten NRZ-
Format, engl. "None Return to Zero", von der Datenquelle zur
Verfügung gestellt (Fig. 8). Dieses Format ist für die Datenüber
tragung selten üblich, da es nicht "gleichstromfrei" ist. Dem kann
durch eine Umcodierung in ein anderes Format abgeholfen werden.
Aus der Vielzahl bisher bekannter Datenformate ist die Erfindung
prinzipbedingt auf eine bestimmte Klasse von Datenformaten aus
gelegt. Sie sind eine Untermenge der in der englischsprachlichen
Literatur mit "Partial Response Codes" beschrieben Formate, vgl.
hierzu Schwartz Mischa, "Information Transmission Modulation and
Noise", Mc Graw-Hill New York 1980, ISBN 0-07-055782-9, S. 199 ff.
Zur Umcodierung werden hier stets mindestens zwei oder mehr Bit
des ursprünglichen Datenstromes kontinuierlich ausgewertet und
codiert. Anschließend wird, aus Gründen der Frequenzökonomie, das
umcodierte Datensignal so stark gefiltert, daß bewußt eine starke
Intersymbolinterferenz in Kauf genommen wird. So wäre "partial
response" sinngemäß mit bewußtem partiellem Symbolübersprechen zu
übersetzen. Eine Eigenschaft dieser Umcodierung ist es, daß aus
dem ursprünglich binären Symbolvorrat des NRZ-Codes ein pseudo-n
täres Signal entsteht, wo,bei die Ordnungszahl n eine ungerade Zahl
ist. Sie entspricht der Zahl der diskreten Amplitudenstufen des
neuen Codes. Wegen der ungeradzahligen Ordnung n entstehen bei der
Umcodierung Signale die, bezogen auf eine fiktive Symmetrielinie,
bipolar sind.
Eine Untermenge der "Partial Response Codes" hat die für die
Erfindung wesentliche Eigenschaft, daß sich ihre Datensignale,
bevor sie einer Bandfilterung unterworfen werden, maximal für die
Dauer des Sendeschrittes (T) außerhalb der Symmetrielinie befin
den, d. h. die Datensignale bestehen aus Rechteckimpulsen der Sende
schrittdauer (T) , die im Raster dieser Sendeschrittdauer um die
Symmetrielinie angeordnet sind (Fig. 8).
Beispiele für pseudoternäre Datensignale dieser Art sind in der
englischsprachlichen Literatur unter den Namen Dicode (oft als
Twinned Binary Code bezeichnet), AMI-Code, HDBn-Code, BnZS-Code
veröffentlicht worden.
In Fig 8 ist als Beispiel die Entstehung des Dicode aus dem
unipolaren NRZ-Code dargestellt: Für jeden positiven Flanken
übergang im NRZ-Code entsteht im Dicode ein positiver Rechteck
impuls der Sendeschrittdauer (T) und entsprechend für jeden
negativen Flankenübergang ein negativer Rechteckimpuls derselben
Dauer. Ein NRZ/Dicodeencoder besteht (Fig. 11) üblicherweise aus
einer Auswertelogik für zwei unmittelbar auf einanderfolgende Bit
des binären Datenstromes des NRZ-Datensignals (D). Die Auswerte
logik codiert eventuell auftretende Flankenübergänge im NRZ-
Datensignal (D) entsprechend ihrer Richtung in das pseudoternäre
Dicodesignal (+D und -D). Dieses wird in einem nichtrekursiven
Transversalfilter mit z. B. cosinusförmiger Gewichtungsfunktion
gefiltert. Ein nachgeschalteter Tiefpaß glättet das zunächst in
Amplitudenstufen quantisierte Dicodesignal des Transversalfilters.
Das Augenmuster eines Encoders (Fig. 11) ist in Fig. 9 darge
stellt, wobei die Sendeschrittdauer (T) auf Eins normiert wurde.
Man erkennt, daß Rechteckimpulse mit der Sendeschrittdauer (T=1)
vom Transversalfilter auf doppelte Dauer "verschliffen" worden
sind "= bewußtes partielles Symbolübersprechen". Der Prozeß der
Filterung kann eventuell soweit getrieben werden, daß der band
begrenzte Dicode (d) bei unmittelbar aufeinanderfolgenden
logischen 0,1,0,1, . . .-Wechseln des NRZ-Signals (D) bereits eine
Minderung seiner Amplitude erfährt, wie im Augendiagramm der Fig.
10 zu sehen ist. Spätestens hieb erkennt man, daß das bewußt
gewollte Symbolübersprechen soweit gehen kann, daß herkömmliche
Betrachtungsweisen von Augendiagrammen bezüglich horizontaler und
vertikaler Augenöffnung nicht anwendbar sind. Der ursprünglich
pseudoternäre Dicode wird in ein pseudoseptäres Signal gewandelt.
Fig. 12 zeigt die Realisierungsmöglichkeit für einen derartigen
NRZ/Dicodeencoder: Vier aufeinanderfolgende Bit des NRZ-Signals
(D) werden in einem 1 aus 16 Decoder kontinuierlich ausgewertet.
Ein Flankenübergang in der Mitte des Quadrupels ergibt ebenso, wie
in der Realisierung nach Fig. 11, je nach Richtung ein positives
bzw. negatives Dicodesignal (-D bzw. +D). Allerdings wird zusätz
lich die "Vor- und Nachgeschichte" bezüglich weiterer Flanken
übergänge innerhalb des Quadrupels untersucht. Die Auswertung hat
hier drei "Kanäle" (D1, D2, D3). Jedes dieser Einzelsignale wird in
einem von drei identischen Transversalfiltern (TF) gefiltert.
Diese sind genauso realisierbar, wie das Transversalfilter aus
Fig. 11. Anschließend werden die Ausgangssignale der drei Trans
versalfilter, mit den gewünschten Amplitudenkoeffizienten
(G1, G2, G3) gewichtet, zu dem pseudoseptären Datensignal (d)
summiert.
Bekannt ist bisher eine Amplitudenregeneration des Dicode
signals (d) in der Weise, wie sie in Fig. 3 dargestellt ist: Das
Dicodesignal (d) wird in den beiden Komparatoren (K) einer
ternären Schwellwertentscheidung unterzogen. Bei einem Augen
diagramm nach Fig. 9 ist die Methode gerade noch anwendbar, da die
beiden übereinanderliegenden "Augen" für einen Schwellwert
entscheid noch einigermaßen "offen" sind. Dennoch tritt nach dem
Schwellwertentscheid ein beträchtlicher Flankenjitter im ampli
tudenregenerierten pseudoternären Datensignal (+A und -A)
auf, der von der Intersymbolinterferenz herrührt. Üblicherweise
wird, mittels einer Bittaktrückgewinnung, das zunächst amplituden
regenerierte Datensignal (+A, -A) zeitregeneriert um den Flanken-
Jitter zu beheben. Trotzdem erhöht der ursprünglich auftretende
Jitter die Fehlerrate auf der Empfangsseite. Ein weiterer Nachteil
liegt darin, daß Bittaktrückgewinnungen üblicherweise mit Filtern
und Phasenregel-kreisen realisiert werden, die entsprechende Zeit
brauchen, bis sie auf das Datensignal synchronisiert worden sind.
Dies verzögert einen schnellen Verbindungsaufbau. Ist die Inter
symbolinterferenz so stark, wie in Fig. 10 dargestellt, so versagt
bereits eine Amplitudenregeneration mittels ternärem Schwellwert
entscheid.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, trotz starker Band
begrenzung des Datensignals (d), eine Zeit- und Amplituden
regeneration durchzuführen, so daß das Augendiagramm des regene
rierten pseudoternären Datensignals (r) soweit "geöffnet" ist, daß
eine Weiterverarbeitung nach bisherigen Methoden möglich wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß so gelöst (Fig. 1), daß das
bandbegrenzte Datensignal (d) in einer STEIGUNGSAUSWERTUNG eine
Analog/Digitalwandlung seiner ersten Ableitung erfährt und dieses
Steigungssignal in das ternäre Steigungssignal (+S und -S) codiert
wird. Gleichzeitig wird eine Analog/Digitalwandlung und Quanti
sierung der Amplitude des Datensignals (d) in das binäre oder
ternäre Amplitudensignal (+A und -A) vorgenommen. Diese
AMPLITUDENAUSWERTUNG kann auch entfallen, wenn für die STEIGUNGS-
AUSWERTUNG ein spezieller Deltamodulator verwendet wird, bei dem
das Amplitudensignal (A) von selbst anfällt (Fig. 6). In einem
Korrelator werden die Steigungssignale (+S und -S) sowie die
Amplitudensignale (+A und -A) zeitentsprechend einer MUSTER-
ERKENNUNG unterworfen, aus der mittels des ternären Mustersignals
(+M und -M) hervorgeht, ob gerade ein positiver oder negativer
Datenimpuls im Datensignal (d) vorgelegen hat. In einer NACH-
FILTERUNG wird das Ergebnis (+M und -M) der MUSTERERKENNUNG
tiefpaßgefiltert und einer Digital/Analogwandlung unterzogen,
womit es als regeneriertes pseudoternäres Datensignal (r) zur
weiteren Verarbeitung ansteht. Der Zeittakt (f) einer REFERENZ-
ZEITBASIS dient dem Regenerator als Zeitbezug, wobei zu beachten
ist, daß ein Zeitschlitz (dt = 1/f) des Zeittaktes viel kleiner
sein muß, als die Sendeschrittweite (T) des Datensignals.
Eine Realisierungsmöglichkeit für die STEIGUNGSAUSWERTUNG zeigt
Fig. 2: Der Kurzzeitmittelwert des binären Datenstromes (L) eines
linearen Deltamodulators (DM) entspricht der Momentansteigung des
am Modulator angelegten Signals (d), Vgl. hierzu Steele Raymond,
"Delta Modulation Systems", Pentech Press London 1975, ISBN 0-7273-
0401-1, S1-S29. Dies ist auch ohne weiteres einsichtig, da ein
linearer Deltademodulator aus einem Integrator besteht. Eine
digitale Kurzzeitmittelung des binären Datenstromes (L) erfolgt
durch einen Coder, der ein Dibit des Datenstromes (L) dann in
einen positiven ternären Wert (+S) codiert, wenn das Dibit zwei
gleiche Bit der logischen Wertigkeit Eins enthält. Entsprechend
wird ein Dibit dann in einen negativen ternären Wert (-S) codiert,
wenn es zwei gleiche Bit der logischen Wertigkeit Null enthält.
Enthält das Dibit zwei verschiedene Bit, so wird dem Steigungs
signal (+S und -S) der ternäre Wert Null (+S = -S = logisch Null)
zugewiesen.
Die AMPLITUDENAUSWERTUNG kann mittels eines binären oder
ternären Schwellwertentscheids (Fig. 3) erfolgen. Dabei kann als
Ansteuersignal entweder das bandbegrenzte Datensignal (d) selbst
oder das Ausgangssignal (a) des lokalen Deltademodulators (Fig. 6)
verwendet werden. Wird als lokaler Deltademodulator statt eines
Integrators ein Auf/Ab-Zähler (ZAEHLER) wie in Fig. 6 dargestellt
verwendet, so fällt ein binär quantisiertes Amplitudensignal von
selbst an. Das höchstwertige Bit des Zählers (Am) bzw. dessen
logisch invertiertes Signal entsprechen dem binären Amplituden
signal (+A und -A). Wird ein ternäres Amplitudensignal gewünscht,
so können alle Bit des Zählers für einen ternären Schwellwert
entscheid herangezogen werden (Fig. 7).
Betrachtet man die Augendiagramme des Dicode (Fig. 9 und 10),
so ist ersichtlich, daß sich ein beliebig ausgewählter Impuls des
bandbegrenzten Datensignals (d) über die doppelte Sendeschritt
weite (2T = 2) erstreckt. Die Maxima der Steigung sind stets um
die Sendeschrittweite (T = 1) voneinander separiert, dazwischen
erreicht, nach der halben Sendeschrittweite (T/2 = 0,5), der
Betrag der Amplitude seinen Maximalwert. Dies wird in der MUSTER-
ERKENNUNG (Fig. 4) per logischer UND-Verknüpfung ausgewertet:
Zunächst ist festzustellen, daß der Referenztakt (f) des
Regenerators nicht mit dem Sendeschrittakt (1/T) synchronisiert
sein muß. Daher besteht eine gewisse zeitliche "Unschärfe" für das
Auftreten von Steigungssignalen (+S und -S). Ihre Auftrittswahr
scheinlichkeit hängt weiterhin von der Steigung des Datenimpulses
(d) ab. Diese kann, wie im Augendiagramm (Fig. 9) zu sehen, um den
Faktor zwei variieren. Um diese Effekte bei der Mustererkennung zu
mindern, kann zum einen auf der Sendeseite ein Coder verwendet
werden, der die Datenimpulse (d) entsprechend ihrer "Vor- und
Nachgeschichte" amplitudenmoduliert (Fig. 10 und 12), zum anderen
können auf der Empfangsseite die Steigungssignale (+S und -S) aus
einigen wenigen benachbarten "Zeitschlitzen" (dt = 1/f), per
logischer ODER-Verknüpfung, zusammengefaßt werden um die Wahr
scheinlichkeit der Koinzidenz bei der nachfolgenden logischen UND-
Verknüpfung zu erhöhen. Vor der UND-Verknüpfung muß durch entspre
chende Verzögerungen der korrekte Zeitbezug der Signale geschaffen
werden. Das Resultat der UND-Verknüpfung ist ein ternäres Signal
(+M und -M), das wenn es zeitlich gemittelt wird anzeigt, ob am
Eingang des Regenerators ein positiver oder negativer Datenimpuls
(d) angelegen hat.
Die zeitliche Mittelung des Mustersignals (+M und -M) erfolgt
zweckmäßigerweise in einem nichtrekursiven Transversalfilter (Fig.
5). Wurde im Sendetransversalfilter (Fig. 11 oder 12) eine
cosinusförmige Gewichtungsfunktion verwendet, so ist die Wahr
scheinlichkeit für das Auftreten der Signale (+M bzw. -M) als
Antwort auf einen Datenimpuls (d), infolge der UND-Verknüpfung, in
guter Näherung cosinusquadratförmig über die Sendeschrittweite (T)
verteilt. Dies setzt voraus, daß die Entscheiderschwellen bei der
Amplitudenauswertung nicht zu hoch angesetzt wurden. Für eine
cosinusquadratförmige Auftrittswahrscheinlichkeit der Signale (+M
bzw. -M) ist die optimale Gewichtungsfunktion des Transversal
filters ebenfalls cosinusquadratförmig. Wegen der endlichen
Abgriffe im Transversalfilter ist das an der Summationsstelle
vorliegende regenerierte Datensignal zunächst, entsprechend der
Anzahl der Abgriffe, amplitudenquantisiert. Ein nachfolgender
Tiefpaß glättet das Signal.
Die wesentlichen Vorteile des Regenerators seien hier noch
einmal aufgeführt: Der Regenerator hat ein Bandpaßverhalten, das
auf die spektrale Verteilung des Sendesignals angepaßt ist. Er
vermag starke Intersymbolinterferenzen zu entzerren. Für einen
Verbindungsaufbau wird keine Synchronisierzeit benötigt, da der
Regeneratortakt (f) nicht mit dem Sendeschrittakt (1/T) in Phase
sein muß. Störsignale, die nicht den für die MUSTERERKENNUNG
notwendigen Verlauf haben, werden unterdrückt. Der Regenerator
arbeitet digital und eignet sich damit besonders für eine
integrierte bzw. prozessormäßige Realisierung.
Claims (1)
- Regenerator für eine Klasse pseudo-n-tärer, pulsförmiger, bandbe grenzter Datensignale (d) von ungeradzahliger Ordnung (n), denen gemeinsam ist, daß ihre zugehörigen positiven und negativen Impulsflanken prinzipiell stets um die Sendeschrittdauer (T) voneinander separiert sind, mit folgenden Merkmalen:
- 1. Er besteht aus (Fig. 1):
- (a) einer Analog/Digitalwandlung mit ternärer Quantisierung für die momentane Steigung (+S und -S) eines Datenimpulses (STEIGUNGSAUSWERTUNG).
- (b) einer Analog/Digitalwandlung mit binärer oder ternärer Quantisierung für den momentanen Amplitudenwert (+A und -A) eines Datenimpulses (AMPLITUDENAUSWERTUNG).
- (c) einem Korrelator, der einen Datenimpuls, aufgrund seines spezifischen Zeitverlaufs, mittels der, in Anspruch (1a) und gegebenenfalls zusätzlich Anspruch (1b), gewon nenen Steigungssignale (+S, -S) und Amplitudensignale (+A, -A) erkennen kann (MUSTERERKENNUNG).
- (d) einem Tiefpaß, in dem das Ergebnis der Mustererkennung (+M und -M) aus Anspruch (1c) nachgefiltert und einer Digital/Analogwandlung unterworfen wird (NACHFILTERUNG).
- (e) einem Referenzoszillator, dessen Taktfrequenz (f) dem Rege nerator als Zeitbezug dient (REFERENZZEITBASIS).
- 2. Auswertung für das Steigungssignal (+S, -S) aus Anspruch (1a),
bestehend aus (Fig. 2):
- (a) einem linearen Deltamodulator (DM) , der das analoge Daten signal (d) in einen binären, seriellen Bitstrom (L) wandelt.
- (b) einer Umcodierung des seriellen Bitstromes (L) aus Anspruch (2a) die kontinuierlich zwei unmittelbar auf einanderfolgende Bit des Bitstromes (L) logisch so ver knüpft, daß zwei unterschiedliche Bit die quantisierte Momentansteigung Null (+S = -S = logisch Null), zwei gleiche Bit, entsprechend ihrer Polarität, eine quanti sierte positive Momentansteigung (+S = logisch Eins) bzw. eine quantisierte negative Momentansteigung (-S = logisch Eins) ergeben.
- 3. Auswertung für das Amplitudensignal (+A, -A) aus Anspruch (1b):
- (a) mittels einer binären oder ternären Schwellwertent scheidung (Fig. 3), wobei als Ansteuersignal entweder das analoge Datensignal (d) oder das Ausgangssignal des lokalen Deltademodulators (a) aus dem Deltamodulator (DM) nach Anspruch (2a) verwendet wird.
- (b) mittels eines linearen Deltamodulators (Fig. 6), bei dem der lokale Deltademodulator aus einem Auf/Abwärtszähler (ZAEHLER) und das höchstwertigste Bit (Am) des Zählers, bzw. sein logisch inverses Signal, das binär quantisierte Amplitudensignal (+A, -A) ergibt.
- (c) mittels eines linearen Deltamodulators (Fig. 7), bei dem der lokale Deltademodulator aus einem Auf/Abwärtszähler (ZAEHLER) besteht und die Schwellwertentscheidung für ein ternär quantisiertes Amplitudensignal (+A, -A) durch digitalen Schwellwertentscheid im Zählerstand (A0, A1, . . . Am) vorgenommen wird.
- 4. Mustererkennung (Fig. 4) nach Anspruch (1c), bestehend aus:
- (a) Signalverzögerungen für das positive Steigungssignal (+S), aus der Auswertung gemäß Anspruch (2b), um einige wenige Zeitschlitze (dT), deren Gesamtverzögerungszeit viel kleiner als die Sendeschrittdauer (T) beträgt und einer logischen ODER-Verknüpfung der positiven Steigungssignale (+S) aus den einzelnen Zeitschlitzen.
- (b) Signalverzögerungen für das negative Steigungssignal (-S) aus der Auswertung gemäß Anspruch (2b,) um einige wenige Zeitschlitze (dT), deren Gesamtverzögerungszeit viel kleiner als die Sendeschrittdauer (T) beträgt und einer logischen ODER-Verknüpfung der negativen Steigungssignale (-S) aus den einzelnen Zeitschlitzen.
- (c) einer Signalverzögerung um die Sendeschrittdauer (T) für das Ergebnis (+1) der logischen ODER-Verknüpfung aus An spruch (4a).
- (d) einer Signalverzögerung um die Sendeschrittdauer (T) für das Ergebnis (-I) der logischen ODER-Verknüpfung aus An spruch (4b).
- (e) einer logischen UND-Verknüpfung des Ausgangssignals (-I) aus Anspruch (4b) mit dem verzögerten Ausgangssignal (+1) aus Anspruch (4c).
- (f) einer logischen UND-Verknüpfung des Ausgangssignals (+1) aus Anspruch (4a) mit dem verzögerten Ausgangssignal (-I) aus Anspruch (4d).
- 5. Einer Erweiterung der Mustererkennung nach Anspruch (4) um das
Amplitudensignal (+A, -A) nach Anspruch (3), bestehend aus
(Fig 4):
- (a) einer Signalverzögerung um die halbe Sendeschrittdauer (T/2) für das positive Amplitudensignal (+A) aus Anspruch (3).
- (b) einer Signalverzögerung um die halbe Sendeschrittdauer (T/2) für das negative Amplitudensignal (-A) aus Anspruch (3).
- (c) einer logischen UND-Verknüpfung des verzögerten Amplituden signals (+A) aus Anspruch (5a) mit dem Ergebnis der Mustererkennung aus Anspruch (4e).
- (d) einer logischen UND-Verknüpfung des verzögerten Amplituden signals (-A) aus Anspruch (5b) mit dem Ergebnis der Mustererkennung aus Anspruch (4f).
- 6. Transversalfilter nach Anspruch (1d), bestehend aus (Fig. 5):
- (a) einem nichtrekursiven Transversalfilter mit der Länge der Sendeschrittdauer (T) und vorzugsweise cosinusquadrat förmiger Gewichtung, das mit dem Ergebnis der UND- Verknüpfung (+M) aus Anspruch (5c) gespeist wird.
- (b) einem nichtrekursiven Transversalfilter mit der Länge der Sendeschrittdauer (T) und vorzugsweise cosinusquadrat förmiger Gewichtung, das mit dem Ergebnis der UND- Verknüpfung (-M) aus Anspruch (5d) gespeist wird.
- (c) einer Subtraktion der Signale aus den Transversalfilter ausgänge aus den Ansprüchen (6a) und (6b).
- (d) einem analogen Tiefpaß, der das amplitudenquantisierte Ausgangssignal aus Anspruch (6c) nachglättet.
- 1. Er besteht aus (Fig. 1):
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934303962 DE4303962A1 (de) | 1993-02-10 | 1993-02-10 | Datenregenerator |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934303962 DE4303962A1 (de) | 1993-02-10 | 1993-02-10 | Datenregenerator |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4303962A1 true DE4303962A1 (de) | 1994-08-18 |
Family
ID=6480127
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19934303962 Withdrawn DE4303962A1 (de) | 1993-02-10 | 1993-02-10 | Datenregenerator |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4303962A1 (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3519929A1 (de) * | 1985-06-04 | 1986-12-04 | Philips Patentverwaltung Gmbh, 2000 Hamburg | Schaltungsanordnung zur abtastung eines ternaeren signales |
| DE3628993A1 (de) * | 1986-08-26 | 1988-03-03 | Bosch Gmbh Robert | Verfahren zum demodulieren von digitalsignalen |
-
1993
- 1993-02-10 DE DE19934303962 patent/DE4303962A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3519929A1 (de) * | 1985-06-04 | 1986-12-04 | Philips Patentverwaltung Gmbh, 2000 Hamburg | Schaltungsanordnung zur abtastung eines ternaeren signales |
| DE3628993A1 (de) * | 1986-08-26 | 1988-03-03 | Bosch Gmbh Robert | Verfahren zum demodulieren von digitalsignalen |
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| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
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