DE4301693A1 - Verfahren zur Amplifikation und Verfahren zum Nachweis von Polynucleotidsequenzen an fester Phase - Google Patents
Verfahren zur Amplifikation und Verfahren zum Nachweis von Polynucleotidsequenzen an fester PhaseInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Amplifikation einer
Nucleinsäure- bzw. Polynucleotidsequenz und insbesondere ein
Verfahren zum Nachweis einer Nucleinsäure- bzw. Polynucleotid
sequenz an fester Phase, bei dem das Verfahren zur Amplifika
tion der Nucleinsäure- bzw. Polynucleotidsequenz verwendet
wird.
In der Vergangenheit sind zahlreiche Verfahren entwickelt wor
den, um eine spezifische Nucleinsäure- bzw. Polynucleotidse
quenz künstlich bzw. in-vitro zu amplifizieren. Als erstes und
inzwischen weitverbreitetes Verfahren zur Amplifikation einer
Polynucleotidsequenz in-vitro wurde die Polymerase-Kettenreak
tion (engl. "polymerase chain reaction", im folgenden abge
kürzt durch PCR), entwickelt, die beschrieben ist US-A 4 683 202
und US-A 4 683 195. Bei der PCR wird eine definierte DNA-
Sequenz mittels zweier flankierender Polynucleotid-Primer, die
jeweils so an einen terminalen Sequenzbereich der komplementä
ren DNA-Stränge der definierten DNA-Sequenz binden, daß die
3′-Enden der Primer zueinandergerichtet sind, und auf diese
Weise eine gegenläufige DNA-Polymerase-abhängige Synthese neue
komplementärer DNA-Stränge ablaufen, um über einen häufig wie
derholten Reaktionszyklus, der die Schritte DNA-Denaturierung,
Primer-Bindung ("annealing") und Polymerisation umfaßt, die
definierte DNA-Sequenz exponentiell zu amplifizieren. Auf
diese Weise können Polynucleotidsequenzen bis zu einer Länge
von etwa 6000 Basen (bei einzelsträngig vorliegenden Nuclein
säuren) oder Basenpaaren (bei doppelsträngig vorliegenden
Nucleinsäuren), amplifiziert werden, wobei auch von einer ein
zigen oder wenigen Kopien der Nucleinsäure ausgegangen werden
kann. Da ein RNA-Molekül durch die Reverse Transcriptase-Reak
tion in ein DNA-Molekül umgewandelt werden kann, kann die
Nucleinsäureprobe für die PCR ursprünglich auch als RNA vor
liegen.
Neben der PCR haben sich noch andere Verfahren zur Amplifika
tion von Nucleinsäure- bzw. Polynucleotidsequenzen herausge
bildet, wie das auf Transkription basierende Amplifikationssy
stem (abgekürzt TAS, siehe D.Y. Kwo et al., Proceedings of the
National Academy of Sciences USA 86, Seiten 1173 bis 1177
(1989)), das nach retroviralem Replikationsmuster ablaufende
"Sequenz-Replikationssystem" (abgekürzt 3SR, siehe JP.C. Gua
telli et al., Proceedings of the National Academy of Sciences
USA 87, Seiten 1874 bis 1878 (1990)) und das Q-beta Replicase-
System (siehe F.R. Kramer und P.M. Lizadi, Nature 339, Seiten
401 bis 402 (1989)).
Die Reaktionen dieser bekannten Amplifikationsverfahren finden
üblicherweise in flüssigem Medium statt. Dies hat den Nach
teil, daß für die Verfügbarkeit der amplifizierten Polynucleo
tidsequenz für weitere Anwendungen das Amplifikationsprodukt
durch aufwendige Verfahrensschritte, z. B. durch chromatogra
phische Verfahren oder durch elektrophoretische Trennverfah
ren, gewonnen und ggf. gereinigt werden muß.
Für viele Anwendungsbereiche, in denen eine Amplifikation
einer definierten Polynucleotidsequenz gewünscht oder erfor
derlich ist, insbesondere zum Nachweis einer spezifischen Po
lynucleotidsequenz, besteht das Bedürfnis, ein Verfahren, wel
ches die Amplifikation einer Polynucleotidsequenz umfaßt, we
sentlich zu vereinfachen.
Es ist daher Aufgabe vorliegender Erfindung, ein Verfahren zur
Amplifikation einer Polynucleotidsequenz zur Verfügung zu
stellen, bei dem die amplifizierte Polynucleotidsequenz ohne
weitere Schritte aus dem Ansatz zur Amplifikation gewonnen
werden kann und die so gewonnene, amplifizierte Polynucleotid
sequenz leicht weiteren Anwendungen, insbesondere einer Nach
weisbestimmung, zugänglich ist.
Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Polynucleotidsequenz
in Gegenwart eines Kunststoff-Trägers amplifiziert wird, wobei
mindestens ein Teil der mit der Polynucleotidsequenz in Kon
takt tretenden Oberfläche des Kunststoff-Trägers aktiviert
wurde durch Erhöhung des Oberflächeninhalts, so daß die ampli
fizierten Polynucleotide an die aktivierte Oberfläche des
Kunststoff-Trägers gebunden werden.
Ein weiterer Gegenstand vorliegender Erfindung besteht in
einem Verfahren zum Nachweis einer Polynucleotidsequenz an fe
ster Phase, bei dem die Polynucleotidsequenz nach dem oben ge
nannten Verfahren amplifiziert und an den Kunststoff-Träger
als feste Phase gebunden wird, und die amplifizierte Poly
nucleotidsequenz anschließend bestimmt wird.
Vorteilhafte Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung sind in
den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Die Erfindung wird im folgenden näher erläutert.
Fig. 1 zeigt eine Vorrichtung, mit der das erfindungsgemäße
Verfahren zur Amplifikation und das Verfahren zum Nachweis
einer Polynucleotidsequenz vorzugsweise ausgeführt wird.
Fig. 1A stellt eine schematische Draufsicht, und Fig. 1B
stellt einen schematischen Querschnitt entlang der Linie 2-2
aus Fig. 1A der Vorrichtung dar.
Zur Amplifikation einer Nucleinsäure- bzw. Polynucleotidse
quenz kann irgendeine Technik verwendet werden, bei der die
Polynucleotidsequenz vervielfältigt bzw. reproduziert wird.
Geeignet sind beispielsweise die Amplifikationssysteme TAS,
3SR und das Q-beta Replikase-System, insbesondere jedoch die
PCR, wie sie oben genannt sind und mit Quellennachweis angege
ben wurden.
In den Amplifikationsreaktionen, welche Schritte unter
Bedingungen erhöhter Temperatur durchlaufen, werden vorzugs
weise thermostabile Reaktionskomponenten verwendet, wie zum
Beispiel thermostabile DNA-Polymerasen für die PCR, die im
Stand der Technik hinreichend bekannt sind. Geeignet sind bei
spielsweise die thermostabilen DNA-Polymerasen aus Thermus
aquaticus, Thermus flavis oder Thermococcus litoralis. Die für
die Amplifikationsreaktionen erforderlichen Enzyme müssen
nicht von Enzymisolierungen stammen, sondern können auch klo
nierten Ursprungs sein.
Einen Überblick über neuere Entwicklungen und die Reaktionsbe
dingungen für die PCR werden z. B. gegeben in: H.A. Erlich, R.
Gibbs und H.H. Kazazian: "Polymerase Chain Reaction", in
"Current Communications in Molecular Biology", Cold Spring
Harbor Laboratory Press (1988), sowie in: T. Maniatis et al.,
"Molecular Cloning. A Laboratory Manual", Cold Spring Harbor
Laboratory Press (1988).
Es können jegliche Arten von Nucleinsäure- bzw. Polynucleotid
sequenzen gemäß Erfindung amplifiziert werden, wie doppel
strängige und einzelsträngige DNA und RNA. Die zu amplifizie
rende Polynucleotidsequenz kann selbst Teil einer längeren Po
lynucleotidsequenz sein, beispielsweise Teil eines Gens, einer
regulatorischen Sequenz, einer viralen oder bakteriellen DNA-
oder RNA-Sequenz, einer Boten-RNA (m-RNA) oder eines Plasmids.
Der Reaktionsansatz zur Amplifikation einer gewünschten Poly
nucleotidsequenz wird in einem wäßrigen Medium, welches die
für die entsprechende Amplifikationsreaktion erforderlichen
Zusätze enthält, mit einem Kunststoff-Träger in Kontakt ge
bracht, wobei mindestens ein Teil der mit dem Amplifikations
ansatz in Kontakt tretenden Oberfläche des Kunststoff-Trägers
in aktiviertem Zustand vorliegt.
Aktivierung bedeutet, daß der Oberflächeninhalt im aktivierten
Oberflächenbereich des Kunststoff-Trägers erhöht worden ist,
oder mit anderen Worten, daß die tatsächliche Oberfläche bzw.
Ist-Oberfläche gegenüber der die Mantelfläche (die Einhüllende
des Oberflächenprofils) des Kunststoff-Trägers vergrößert
wurde. Die Aktivierung kann durch mechanische oder chemische
Mittel bewirkt werden. Ausführliche Erläuterungen zu der Art
des zu verwendenden Kunststoff-Trägers sowie zu dessen Akti
vierung werden in den anhängigen PCT-Anmeldungen PCT/EP
92/02256 (Anmeldetag: 8. Oktober 1992) und PCT/EP 92/02432
(Anmeldetag: 23. Oktober 1992) gegeben, deren Beschreibungen
als Teil der Offenbarung vorliegender Anmeldung gelten.
Vorzugsweise wird in dem erfindungsgemäßen Verfahren für den
Kunststoff-Träger ein Material verwendet, das eine Matrix aus
Copolymer oder Polymerblend aufweist. Dieses Material kann
nämlich leicht durch chemische Mittel aktiviert werden, wie
nachstehend erläutert wird. Das Material kann ggf. noch wei
tere übliche Zusätze enthalten, wie Farbstoffe, Pro
zessierhilfsmittel, Stabilisatoren, Vernetzungsmittel, Weich
macher, Füllstoffe und dergleichen. Als Copolymere oder Poly
merblends können solche verwendet werden, die in den oben ge
nannten PCT-Anmeldungen Nr. 92/02256 und Nr. 92/02432 genannt
sind, insbesondere Copolymere von Styrol und Butadien oder
Styrol und Chloropren oder Polymerblends von Polystyrol und
Polybutadien oder Polystyrol und Polychloropren. Bei Aktivie
rung durch chemische Mittel wurde der Kunststoff-Träger, der
in dem erfindungsgemäßen Verfahren verwendet werden soll, und
zwar mindestens ein Teil des Oberflächenbereiches des Kunst
stoff-Trägers, der mit dem Amplifikationsansatz in Kontakt
kommen soll, in einen aktivierten Zustand versetzt, indem
mindestens dieser Teil des Oberflächenbereiches des Kunst
stoff-Trägers mit einem Lösungsmittel behandelt wurde, welches
eine Polymerkomponente des Copolymers bzw. des Polymerblends
leichter löst als die andere bzw. die anderen Polymehrkompo
nente(n) des Copolymers bzw. Polymerblends. Zu diesem Zweck
eignen sich beispielsweise Lösungsmittel wie Ether, z. B.
Diethylether, Ester, Alkohole, Ketone, Aldehyde, Säuren, Ba
sen, ungesättigte oder aliphatische (lineare, verzweigte oder
zyklische) Kohlenwasserstoffe, aromatische Kohlenwasserstoffe,
halogenierte Kohlenwasserstoffe und ähnliche Materialien, wel
che das polymere Material teilweise lösen, so daß die Polymer
matrix geöffnet wird. Im Resultat ist die mit dem Lösungsmit
tel behandelte Oberfläche des Kunststoff-Trägers in ihrer
tatsächlichen Oberflächen bzw. Ist-Oberfläche erhöht.
Im Rahmen der Erfindung wurde nun überraschenderweise festge
stellt, daß die zu amplifizierende Polynucleotidsequenz ebenso
wie die Polynucleotide, die im Laufe des Amplifika
tionsprozesses synthetisiert werden, an die aktivierte Ober
fläche des Kunststoff-Trägers gebunden werden. Dies geschieht
automatisch während der ablaufenden Amplifikationsreaktion,
ohne daß ein zusätzlicher Schritt zur Bindung der gebildeten
Polynucleotide an den Kunststoff-Träger erforderlich ist. Bin
dungskapazität, -affinität und -stabilität der aktivierten
Oberfläche des Kunststoff-Trägers gegenüber den Polynucleoti
den sind so hoch, daß die während der Amplifikationsreaktion
fortlaufend gebildeten Polynucleotide fest an dem aktivierten
Kunststoff-Träger anhaften und nicht mehr von dessen Oberflä
che abdiffundieren. Es wird angenommen, daß sich ein Gleichge
wicht zwischen in der flüssigen Phase des wäßrigen Milieus be
findlichen, niedermolekularen Komponenten des Amplifikations
ansatzes und an der festen Phase des Kunststoff-Trägers gebun
denen höhermolekularen Komponenten des Amplifikationsansatzes
einstellt. D.h., die niedermolekularen Komponenten des Ampli
fikationsansatzes, wie z. B. bei dem PCR-Ansatz verwendete Pri
mer und Nucleotide, befinden sich im wesentlichen in der flüs
sigen Phase, während die hochmolekularen Polynucleotide, die
bei der Amplifikation gebildet werden, weitgehend an der fe
sten Phase der aktivierten Trägeroberfläche gebunden vorlie
gen.
Damit eine effiziente Bindung der während der Amplifikation
gebildeten Polynucleotide an die aktivierte Oberfläche des
Kunststoff-Trägers stattfindet, sollte die Länge der zu ampli
fizierenden Polynucleotidsequenz nicht zu kurz sein.
Geeigneterweise weist sie eine Sequenzlänge von mindestens
100, bevorzugt mindestens 200 und weiter bevorzugt mindestens
500 Nucleotide bzw. Basenpaare auf.
Selbstverständlich können in dem erfindungsgemäßen Verfahren
nicht nur eine, sondern auch mehrere verschiedene, spezifische
Polynucleotidsequenzen in einem Ansatz amplifiziert und an den
Kunststoff-Träger gebunden werden. Ferner ist es auch im Rah
men der Erfindung möglich, daß in dem Verfahren zur Amplifika
tion einer Polynucleotidsequenz mehrere Amplifikationsstufen
durchgeführt werden, wobei nur die letzte Amplifikationsstufe
in Gegenwart eines oberflächenaktivierten Kunststoff-Trägers
durchgeführt wird, während die übrigen, vorangehenden Amplifi
kationsstufen auf herkömmliche Weise in rein wäßrigem Medium
erfolgen. Mehrstufige Amplifikationsverfahren sind dem Fach
mann beispielsweise für die PCR bekannt.
Weiter ist es möglich, bei einem erfindungsgemäßen Verfahren
zur Amplifikation einer Polynucleotidsequenz mittels der PCR-
Reaktion, zuerst einen Primerüberschuß auf dem Träger zu immo
bilisieren und die zu amplifizierende Polynucleotidsequenz an
den Primer zu hybridisieren, und dann die PCR-Reaktion anzu
schließen. In der nachfolgenden PCR-Reaktion bleibt das Reak
tion- (Amplifikations-)Produkt am Träger verankert.
Je nach Wunsch kann der Kunststoff-Träger auf seiner gesamten
Oberfläche oder nur in Oberflächenbereichen, die für den Kon
takt mit dem Amplifikationsansatz vorgesehen sind, aktiviert
worden sein. Es kann sogar erwünscht sein, daß lediglich ein
kleinerer Teilbereich des Kunststoff-Trägers, der mit dem
Amplifikationsansatz in Kontakt kommt, aktiviert wurde.
Der in dem erfindungsgemäßen Verfahren zu verwendende Kunst
stoff-Träger wird geeigneterweise selbst das Gefäß sein, in
dem die Amplifikationsreaktion abläuft. Ein solches Gefäß kann
beispielsweise die Form eines Röhrchens, eines Mikrozentrifu
genröhrchens oder einer Vertiefung einer Mikrotiterplatte ha
ben. Eine Mikrotiterplatte hat den Vorteil, daß sie zahlreiche
Vertiefungen aufweist (in der Regel 96) und somit viele Ampli
fikationsansätze zur gleichzeitigen Durchführung des erfin
dungsgemäßen Verfahrens aufnehmen kann.
Die Fig. 1 zeigt eine Vorrichtung, die zur Durchführung des
erfindungsgemäßen Amplifikationsverfahrens besonders gut ge
eignet ist. Die Mikro(-titer-)vorrichtung umfaßt als Bestand
teile eine Mikro(-titer-)maske 101, eine Deckplatte 103 sowie
eine Platte 104 des Kunststoff-Trägers, der als aktivierter
Kunststoff-Träger zur Bindung der amplifizierten
Polynucleotidsequenz eingesetzt wird. Die Mikro(-titer-)maske
101 weist eine Vielzahl zylindrischer Hohlräume 102 auf, wobei
die Hohlräume 102 jeweils einzelne Amplifikationsansätze
aufnehmen sollen. Damit die einzelnen Hohlräume besser
gegeneinander abgedichtet sind, wird vorzugsweise zwischen der
Kunststoff-Trägerplatte 104 und der Mikro(-titer-)maske 101
eine Dichtungsschicht 105 aus elastischem Kunststoffmaterial
eingebracht, welche korrespondierend zu den einzelnen
Hohlräumen 102 entsprechende Ausnehmungen (nicht dargestellt)
aufweist, damit die Amplifikationsansätze mit der Kunststoff-
Trägerplatte 104 in Kontakt treten. Die Kunststoff-
Trägerplatte ist also mindestens in den Bereichen, die mit den
zylindrischen Hohlräumen 102 in Verbindung stehen, aktiviert,
kann jedoch auch auf der ganzen, der Mikro(-titer-)maske 101
zugewandten Oberflächenseite aktiviert sein. Die Deckplatte
103, die aus beliebigen Materialien bestehen kann, schließt
die einzelnen Hohlräume 102 gegeneinander und nach außen hin
ab. Die Abdichtung sollte insbesondere im Hinblick auf erhöhte
Dampfdruckphasen in den einzelnen Gefäßen (Wells) 102
ausgestaltet werden, die auftreten, wenn Am
plifikationsverfahren Hochtemperaturzyklen durchlaufen, wie
z. B. bei der PCR. Zu diesem Zweck kann auch noch eine weitere
Elastomer-Dichtungsschicht zwischen Mikro(-titer-)maske 101
und Deckplatte 103 eingebracht werden.
Zum Zusammenbau der einzelnen Bestandteile der Vorrichtung,
wie sie in Fig. 1B zu sehen ist, können beliebige
Befestigungseinrichtungen verwendet werden. Vorzugsweise
dienen Nutverschlüsse 106, 107 zum Zusammenbau der
Vorrichtung. Geeignet sind jedoch auch andere Befestigungs-
oder Verschlußeinrichtungen, die dem Fachmann geläufig sind,
z. B. Klammern, Spangen, Schraubverschlüsse oder dergleichen.
Vorzugsweise wird durch die Befestigungs- oder
Verschlußeinrichtung ein Druck zwischen der Deckplatte 103 und
der Mikro(-titer-)maske 101 und/oder zwischen der Kunststoff-
Trägerplatte 104 und der Mikro(-titer-)maske 101 angelegt, um
die Abdichtung der einzelnen Hohlraum-Gefäßkammern 102 zu
verbessern.
Wie oben bereits erwähnt, kann dabei die Oberfläche des als
Kunststoff-Träger verwendeten Reaktionsgefäßes vollständig
oder teilweise aktiviert vorliegen, vorausgesetzt, daß minde
stens ein Teil der mit der Polynucleotidsequenz im Amplifika
tionsansatz in Kontakt tretenden Oberfläche der einzelnen Re
aktionsgefäße aktiviert vorliegt. Es kann beispielsweise vor
teilhaft sein, daß nur der Bodenbereich der den Amplifikati
onsansatz auf nehmenden Vertiefung des jeweiligen Reaktionsge
fäßes aktiviert wurde, während der übrige Bereich der mit dem
Amplifikationsansatz in Kontakt tretenden Oberfläche sowie die
restliche Oberfläche des Reaktionsgefäßes in nichtaktiviertem
Zustand vorliegt, um so eine Konzentration der Bindung der
während der Amplifikation gebildeten Polynucleotide auf einer
kleineren Fläche zu erreichen.
Der Kunststoff-Träger kann jedoch auch in anderen Formen als
in Form des Reaktionsgefäßes selbst vorliegen. Insbesondere
kann der Kunststoff-Träger in Form von Kügelchen ("beads"),
Granulaten, Fasern, Scheibchen, Folien, Stäbchen und derglei
chen mit dem die definierte Polynucleotidsequenz enthaltenden
Amplifikationsansatz in Kontakt gebracht werden. Die Form des
Kunststoff-Trägers und das Ausmaß der Aktivierung des Kunst
stoff-Trägers (ganz oder nur bestimmte Teilbereiche davon)
kann wie gewünscht oder je nach Anforderungen für den jeweili
gen Anwendungszweck des erfindungsgemäßen Verfahrens oder der
durch das erfindungsgemäße Verfahren gewonnenen Polynucleotide
gewählt werden.
Das erfindungsgemäße Verfahren kann in vielen Bereichen ange
wandt werden. So kann beispielsweise mit dem erfindungsgemäßen
Verfahren aus einer sehr geringen, d. h. nicht konventionell
nachweisbaren Menge einer Polynucleotidsequenz eine merklich
größere Menge der Polynucleotidsequenz hergestellt und auf
einfache Weise gewonnen werden. Die durch das erfindungsgemäße
Verfahren amplifizierte Polynucleotidsequenz, insbesondere
eine durch die PCR amplifizierte DNA, ist weiterhin hervorra
gend für Klonierungszwecke und andere gentechnologische Anwen
dungen geeignet. Ein weiteres Anwendungsgebiet wird durch die
Nucleinsäure-Sequenzanalyse der durch das erfindungsgemäße
Verfahren amplifizierten Polynucleotidsequenz geboten.
Falls gewünscht und je nach Anforderungen an die Reinheit der
mittels des erfindungsgemäßen Verfahrens amplifizierten Poly
nucleotidsequenz im Hinblick auf den jeweiligen Anwendungs
zweck, d. h. je nach dem, ob die amplifizierte Polynucleotidse
quenz im isolierten Zustand vorliegen muß oder nicht, können
die durch das erfindungsgemäße Verfahren amplifizierten und
hergestellten Polynucleotide auf dem Kunststoff-Träger ver
bleiben, oder-die Polynucleotide können von dem Kunststoff-
Träger in einem weiteren Verfahrensschritt entfernt werden.
Zum Entfernen der Polynucleotide von dem Kunststoff-Träger
kann die auf hydrophobe Wechselwirkung beruhende Bindung zwi
schen den Polynucleotiden und dem Kunststoff-Träger durch ge
eignete chemische Mittel, z. B. durch Lösungsmittel, aufgebro
chen werden. Ggf. kann auch der Kunststoff-Träger durch pas
sende Lösungsmittel vollständig gelöst werden. In beiden ge
nannten Fällen liegen dann die synthetisierten Polynucleotide
in flüssigem Medium vor, so daß diese dann durch dem Fachmann
geläufige Reinigungsmethoden isoliert werden.
Ein weiterer Gegenstand vorliegender Erfindung besteht in
einem Verfahren zum Nachweis einer spezifischen Polynucleotid
sequenz an fester Phase, bei dem die nachzuweisende Poly
nucleotidsequenz nach dem oben beschriebenen Verfahren ampli
fiziert und gleichzeitig an den Kunststoff-Träger als feste
Phase gebunden wird und anschließend nachgewiesen bzw. be
stimmt wird. Somit ist das oben beschriebene Verfahren zur Am
plifikation einer Polynucleotidsequenz Bestandteil dieses Ver
fahrens zum Nachweis der Polynucleotidsequenz, so daß die oben
ausgeführten Erläuterungen auch für diese Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung gelten.
Für die Bestimmung der amplifizierten und an der festen Phase
gebundenen Polynucleotidsequenz bieten sich zahlreiche Metho
den an. Bei der Bestimmung erfolgt ein qualitativer oder quan
titativer Nachweis der amplifizierten Polynucleotide.
Für die grob-quantitative Bestimmung von amplifizierter DNA
kann beispielsweise ein Fluoreszenznachweis mit DNA-spezifi
schen Fluoreszenzfarbstoffen, wie z. B. Ethidiumbromid, DAPI
oder den bis-Benzimidazol-Farbstoff 33258 Hoechst (s. V.W.
Burns in Photochem. Photobiol. Rev. 5, Seiten 87 bis 103
(1980)), angewandt werden.
Vorzugsweise wird jedoch das erfindungsgemäße Nachweisverfah
ren so durchgeführt, daß die nachzuweisende Polynucleotidse
quenz mittels der PCR amplifiziert wird, und zwar unter Ver
wendung von entweder markierten Primern und/oder markierten
Nucleotiden, mit dem Zweck, daß die Markierungen durch die je
weiligen Bausteine (Primer und/oder Nucleotide) durch die PCR
in die synthetisierten Polynucleotide eingebaut werden. Die
somit eingebauten Markierungen können anschließend leicht be
stimmt werden und sind eine Funktion für die Menge der gebil
deten Polynucleotide. Mit Hilfe passender Standard-Vergleichs
werten können somit quantitative Nachweisbestimmungen einer zu
bestimmenden Polynucleotidsequenz auf einfache Weise durchge
führt werden.
Entsprechend können auch andere Amplifikationsansätze als die
PCR angewandt werden, um Markierungen über entsprechende, mar
kierte Bausteine in die gebildeten Polynucleotide, einzubauen
und somit einen einfachen Nachweis zu ermöglichen.
Durch die Verwendung des speziell aktivierten Kunststoff-Trä
gers wird eine bisher nicht erreichte, hervorragende Trennung
zwischen einerseits in die Polynucleotidsequenz eingebauten
Markierungen und andererseits in den eingesetzten, niedermole
kularen Bausteinen vorliegenden Markierungen bewirkt, indem
die in die Polynucleotide eingebauten Markierungen fest an die
aktivierte Oberfläche des Kunststoff-Trägers gebunden werden,
während die niedermolekularen, markierten Bausteine im wesent
lichen in der flüssigen Phase verbleiben. Eventuell schwach
mit der festen Phase assoziierte, markierte niedermolekulare
Bausteine können leicht im Anschluß an die Amplifikationsreak
tion durch geeignete Waschschritte vollständig entfernt wer
den, so daß sich ein spezifischer Nachweis der Polynucleotid
sequenz mit hohem Signal : Rausch-Verhältnis ergibt.
Die Trennung zwischen der festen Bindung der synthetisierten
Polynucleotide und der Nicht-Bindung der ggf. markierten nie
dermolekularen Bausteine kann durch die Zugabe eines Detergens
verbessert werden, wobei die Menge des zugesetzten Detergens
den jeweiligen Bedingungen (Art des aktivierten Trägers, Art
und Menge der Bausteine, Länge der Primer und der syntheti
sierten Polynucleotide usw.) im Rahmen des fachmännischen Kön
nens angepaßt werden können.
Zum Zweck der Markierung können jegliche Arten von Markierun
gen verwendet werden, die dem Fachmann aus dem Stand der Tech
nik hinreichend bekannt sind. Geeignet sind beispielsweise Ra
diomarkierungen, wie 3H-, 125J- und 32P-markierte Nucleotide
und Primer; Markierungen mit Chromophoren, Fluorophoren; zeit
verzögerte Fluoreszenz- und Chemilumineszenz-erzeugende Mar
kierungssysteme; insbesondere Markierungen mit Reporter
gruppen, wie Haptenen bzw. Biotin, welche Nachweisbestimmungs
methoden immunchemischer Art oder mit dem Biotin-Avi
din/Streptavidin-System ermöglichen. Als Hapten-markierte
Nucleotid-Bausteine haben sich beispielsweise Brom- und Digi
toxigenin-modifizierte Nucleosidtriphosphate (insbesondere
BrdU und Dig-dUTP) in der Praxis bewährt. Selbstverständlich
können auch Kombinationen verschiedener Markierungsarten ange
wandt werden, insbesondere dann, wenn mehrere definierte
Polynucleotidsequenzen in einem Ansatz nachgewiesen werden
sollen.
Bei Verwendung markierter Bausteine (Primer und/oder
Nucleotide) zur Amplifikation und zum späteren Nachweis der
amplifizierten Polynucleotidsequenz werden diese vorzugsweise
in Kombination mit nicht-markierten Analoga der Bausteine in
die Amplifikationsreaktion eingesetzt. Geeignete Verhältnisse
zwischen den markierten Bausteinen und den nicht-markierten
Analoga sind bekannt (s. obige Literaturstellen von H.A. Er
lich et al. und T. Maniatis et al.). Häufig ist es auch er
wünscht, die markierten Bausteine nur in bestimmten Stufen der
Amplifikationszyklen, insbesondere in den letzten Amplifika
tionszyklen oder sogar nur im letzten Amplifikationszyklus zu
zusetzen.
Unter den immunchemischen Bestimmungsmethoden, zu denen auch
das Biotin-Avidin/Streptavidin-System gezählt werden kann,
stehen dem Fachmann eine große Auswahl aus dem Stand der Tech
nik zur Verfügung und es bestehen in dieser Hinsicht keine Li
mitierungen. Beispielsweise sind Fluoreszenz-Immunoassays
(FIA) und Enzym-Immunoassays (EIA) geeignet. Das erfindungsge
mäße Nachweisverfahren ist insbesondere dann sehr einfach,
aber auch sehr empfindlich, wenn Hapten- bzw. Biotin-Markie
rungen angewandt werden, deren Einbau in die synthetisierten
Polynucleotide durch Enzym-Immunoassays bestimmt werden, ins
besondere in Verbindung mit einem Antikörper-Nachweisreagenz,
welches mit einem Enzym konjugiert ist, das präzipitierende
Nachweisfarbstoffe bildet, die sich auf dem Kunststoff-Träger
am Ort der Polynucleotidbindung niederschlagen. Nähere Erläu
terungen zu geeigneten Nachweisbestimmungsmethoden, insbeson
dere durch immunchemische Techniken, werden in den oben ge
nannten, anhängigen PCT-Anmeldungen Nr. 92/02256 und Nr.
92/02432, auf die hier ausdrücklich Bezug genommen wird, gege
ben.
Wenn dies gewünscht wird oder falls dies erforderlich ist,
können, um die Spezifität des erfindungsgemäßen Nachweisver
fahrens zu erhöhen, weitere Schritte an die Amplifikation der
definierten Polynucleotidsequenz angeschlossen werden. In der
Regel sollten Waschschritte zum Abwaschen unspezifisch gebun
dener, leicht mit der Oberfläche des Kunststoff-Trägers asso
ziierter Markierungssubstanzen durchgeführt werden. Eine be
sonders hohe Spezifität des Nachweises definierter Polynucleo
tidsequenzen wird dadurch erreicht, daß die amplifizierte und
an den Kunststoff-Träger gebundene Polynucleotidsequenz mit
tels der Nucleinsäure-Hybridisierungstechnik bestimmt wird.
Bei dieser Technik erfolgt die Detektion über markierte
Nucleinsäure-Sonden, welche spezifisch an die nachzuweisende
Polynucleotidsequenz oder an Teilbereiche dieser Polynucleo
tidsequenz binden. Die Nachweisbestimmung erfolgt in diesem
Fall wiederum durch eine geeignete Markierung, welche die
Nucleinsäure-Sonde trägt, wobei die oben genannten Markie
rungsarten auch hier angewandt werden können.
Einen Überblick über die Nucleinsäure-Hybridisierungstechnik
geben U. Landegren et al., Science 242, Seiten 229 bis 237
(1988), J. Meinkoth und G. Wahl in Analytical Biochemistry
138, Seiten 267 bis 284 (1984) und B.D. Hames und S.J. Higgins
in "Nucleic Acid Hybridization. A Practical Approach", IRL
Press (1985).
Bei dem erfindungsgemäßen Nachweisverfahren sollte darauf ge
achtet werden, daß in allen Schritten, die nach dem Amplifi
zierungsschritt in dem erfindungsgemäßen Nachweisverfahren
durchgeführt werden, wenn dies erforderlich ist oder gewünscht wird, Emulgatoren bzw. Detergentien in den Inkubationsansätzen vorhanden sind. Dies gilt beispielsweise für die Wasch schritte, die immunchemischen inkubationsschritte, die Nucleinsäure-Hybridisierungsreaktionen und die Enzym- Substrat- Detektionsreaktionen. Dies unterbindet wirksam die unspezifi sche Bindung markierter Nachweisreagenzien an die aktivierte Oberfläche des Kunststoff-Trägers verursacht jedoch nicht die Abdissoziation der Polynucleotide vom aktivierten Träger. Ge eignete Emulgatoren bzw. Detergentien umfassen beispielsweise Triton X-100 (Octylphenoxypolyethoyyethanol), Tween 20 (Polyoxyethylensorbiton), SDS (Natriumdodecylsulfat), nicht ionische, anionische oder kationische Tenside, Borate und Sei fen.
durchgeführt werden, wenn dies erforderlich ist oder gewünscht wird, Emulgatoren bzw. Detergentien in den Inkubationsansätzen vorhanden sind. Dies gilt beispielsweise für die Wasch schritte, die immunchemischen inkubationsschritte, die Nucleinsäure-Hybridisierungsreaktionen und die Enzym- Substrat- Detektionsreaktionen. Dies unterbindet wirksam die unspezifi sche Bindung markierter Nachweisreagenzien an die aktivierte Oberfläche des Kunststoff-Trägers verursacht jedoch nicht die Abdissoziation der Polynucleotide vom aktivierten Träger. Ge eignete Emulgatoren bzw. Detergentien umfassen beispielsweise Triton X-100 (Octylphenoxypolyethoyyethanol), Tween 20 (Polyoxyethylensorbiton), SDS (Natriumdodecylsulfat), nicht ionische, anionische oder kationische Tenside, Borate und Sei fen.
Claims (10)
1. Verfahren zur Amplifikation einer Polynucleotidsequenz,
dadurch gekennzeichnet, daß die Polynucleotidsequenz in
Gegenwart eines Kunststoff-Trägers amplifiziert wird, wobei
mindestens ein Teil der mit der Polynucleotidsequenz in Kontakt
tretenden Oberfläche des Kunststoff-Trägers aktiviert wurde
durch Erhöhung des Oberflächeninhalts, so daß die amplifizierte
Polynucleotidsequenz an die aktivierte Oberfläche des
Kunststoff-Trägers gebunden wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für
den Kunststoff-Träger ein Material verwendet wird, das eine
Matrix aus Copolymer oder Polymerblend aufweist, und der
Kunststoff-Träger durch ein Lösungsmittel aktiviert wurde.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Polynucleotidsequenz durch die Polymerase-
Kettenreaktion amplifiziert wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß vor der Amplifikation ein zur Amplifikation
der Polynucleotidsequenz erforderlicher Primer an den
Kunststoff-Träger gebunden wird und die zu amplifizierende
Polynucleotidsequenz an den Primer anhybridisiert wird.
5. Verwendung eines Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis
4 zur Herstellung einer amplifizierten Menge einer
Polynucleotidsequenz.
6. Verfahren zum Nachweis einer Polynucleotidsequenz an fester
Phase, dadurch gekennzeichnet, daß die Polynucleotidsequenz
nach einem der Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 4 amplifiziert
und an den Kunststoff-Träger als feste Phase gebunden wird und
die amplifizierte Polynucleotidsequenz anschließend bestimmt
wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Polynucleotidsequenz mittels der Polymerase-Kettenreaktion unter
Verwendung von markierten Primern amplifiziert wird und daß die
Polynucleotidsequenz durch den Einbau des markierten Primers
bestimmt wird.
8. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Polynucleotidsequenz mittels der Polymerase-Kettenraktion unter
Verwendung von markierten Nucleotiden amplifiziert wird und daß
die Polynucleotidsequenz durch den Einbau der markierten
Nucleotide bestimmt wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die amplifizierte Polynucleotidsequenz
mittels immunoenzymatischer Detektion bestimmt wird.
10. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
amplifizierte und an den Kunststoff-Träger gebundene
Polynucleotidsequenz mittels der Nucleinsäure-Hybridisierungs
technik bestimmt wird.
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4301693A DE4301693A1 (de) | 1993-01-22 | 1993-01-22 | Verfahren zur Amplifikation und Verfahren zum Nachweis von Polynucleotidsequenzen an fester Phase |
| PCT/EP1994/000143 WO1994017204A1 (de) | 1993-01-22 | 1994-01-20 | Verfahren zur amplifikation und verfahren zum nachweis von polynucleotidsequenzen an fester phase |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4301693A DE4301693A1 (de) | 1993-01-22 | 1993-01-22 | Verfahren zur Amplifikation und Verfahren zum Nachweis von Polynucleotidsequenzen an fester Phase |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE4301693A1 true DE4301693A1 (de) | 1994-07-28 |
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ID=6478729
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE4301693A Ceased DE4301693A1 (de) | 1993-01-22 | 1993-01-22 | Verfahren zur Amplifikation und Verfahren zum Nachweis von Polynucleotidsequenzen an fester Phase |
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| Country | Link |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OM8 | Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
| 8131 | Rejection |