DE4300364A1 - Tap with horizontally rotating outlet pipe - located on collar which has circular groove on upper and lower face for ball bearings - Google Patents
Tap with horizontally rotating outlet pipe - located on collar which has circular groove on upper and lower face for ball bearingsInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E03—WATER SUPPLY; SEWERAGE
- E03C—DOMESTIC PLUMBING INSTALLATIONS FOR FRESH WATER OR WASTE WATER; SINKS
- E03C1/00—Domestic plumbing installations for fresh water or waste water; Sinks
- E03C1/02—Plumbing installations for fresh water
- E03C1/04—Water-basin installations specially adapted to wash-basins or baths
- E03C1/0404—Constructional or functional features of the spout
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- E03C2001/0414—Water-basin installations specially adapted to wash-basins or baths allowing different orientations of the spout or the outlet nozzle
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Armatur mit schwenk
barem Auslaufstutzen, insbesondere für den Sanitärbereich.
Derartige Armaturen sind grundsätzlich bereits aus der DE
40 17 328 C1 bekannt und weisen einen Armaturenkörper auf, der
einen auf einem Untergrund befestigbaren Sockel und ein da
rüber angeordnetes Oberteil aufweist. Ferner ist eine Arma
turenhülse vorgesehen, die mit dem Auslaufstutzen verbunden
ist und am Armaturenkörper drehbar gelagert ist.
Die vorbekannten Armaturen enthalten Gleitlager, die ver
schleißanfällig sind. Bei einer Gleitlagerung von Metall auf
Metall nutzen sich die Metallflächen ungleichförmig ab, da
durch Druck auf den Auslaufstutzen regelmäßig eine Verkan
tung der Gleitflächen gegeneinander herbeigeführt wird. Fer
ner werden auch die zur Abdichtung verwendeten Kunststoff
ringe ungleichmäßig abgenützt, was zu einer Beschädigung der
Schwenkauslaufdichtung und zum Austritt von Wasser führen
kann.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine gemäß
Oberbegriff des Anspruchs 1 ausgestaltete Armatur mit
schwenkbarem Auslaufstutzen derart weiterzubilden, daß ein
Verschleiß der Schwenkauslauflagerung vermindert ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die
Armaturenhülse in ihrer oberen und unteren axialen Stirnflä
che jeweils eine ringförmige Nut aufweist, daß der Arma
turenkörper den Stirnflächen der Armaturenhülse zugewandte
Paßflächen aufweist, in denen entsprechende ringförmige Ge
gennuten gebildet sind, und daß zwischen jeweiliger Nut und
entsprechender Gegennut Lagerkugeln aufgenommen sind.
Die erfindungsgemäße Armatur sieht eine spezielle Kugellage
rung zwischen Armaturenkörper und Armaturenhülse vor, die
eine im wesentlichen verschleißfreie Lagerung der Armaturen
hülse auf dem Armaturenkörper vorsieht. Ferner wird eine
leichtgängige Verschwenkbarkeit des Auslaufstutzens er
reicht.
In einer bevorzugten Ausführungsform weist das Oberteil eine
zylindrische Ausnehmung auf, mit der das Oberteil abnehmbar
auf dem Sockel aufgenommen ist, wobei die der oberen Nut der
Armaturenhülse zugewandte Gegennut in einer axialen Stirn
fläche des Oberteils gebildet ist. In dieser Ausführungsform
ist die obere Gegennut in dem abnehmbaren Oberteil gebildet,
so daß die obere Kugellagerung bequem demontiert und gewar
tet werden kann. Nach Abnahme des Oberteils ist auch die Ar
maturenhülse in axialer Richtung abziehbar, so daß auch die
untere Kugellagerung demontiert und gewartet werden kann.
Die Demontage des oberen und unteren Kugellagers gestaltet
sich einfach, da es sich um axiale Lager handelt und die Ku
geln jeweils nach Entfernung der oberen Nut in der unteren
Nut verbleiben.
Die Armaturenhülse weist einen radialen Durchgang auf, der
sich in einem Auslaufkanal des Auslaufstutzens öffnet, wobei
der Sockel in Höhe des Durchgangs einen offenen Ringkanal
aufweist. In dieser Ausführungsform wird der Wasserauslauf
zwischen Sockel und Armaturenhülse derart geführt, daß er
sich zwischen der oberen und unteren Lagerung der Armaturen
hülse befindet.
Die Nuten haben bevorzugt im wesentlichen halbkreisförmigen
Querschnitt, um eine vollständige Anlage der Nuten an den
Lagerkugeln zu gewährleisten. Auf diese Weise ist der Wälz
kontakt optimiert.
Oberhalb und unterhalb des Ringkanals sind bevorzugt im Sockel
zwei ringförmige Dichtnuten zur Aufnahme von zwei Dicht
ringen gebildet, die den Ringkanal nach oben und unten ab
dichten. Die beiden Dichtnuten sind somit zwischen Ringkanal
und dem oberen und dem unteren Lager der Armaturenhülse ge
bildet, so daß die Lager geeignet abgedichtet sind.
Weitere Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der
vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels in Ver
bindung mit der Zeichnung.
Fig. 1 zeigt die vollständige Armatur von der Seite teil
weise im Querschnitt.
Fig. 2 zeigt den Armaturenkörper mit aufgesetzter Arma
turenhülse von der Seite, teilweise im Querschnitt.
Fig. 3 zeigt den Sockel teilweise im Querschnitt von der
Seite.
Fig. 4 zeigt eine Aufsicht auf den Sockel von Fig. 3.
Fig. 5 zeigt die Armaturenhülse teilweise im Querschnitt,
und
Fig. 6 zeigt das Oberteil teilweise im Querschnitt.
Es wird begonnen mit der Beschreibung der Einzelteile der
erfindungsgemäßen Armatur gemäß den Fig. 3, 4, 5 und 6.
Fig. 3 zeigt einen teilweisen Querschnitt durch einen er
findungsgemäßen Sockel 2 als Teil eines Armaturenkörpers der
erfindungsgemäßen Armatur. Der Sockel 2 besteht aus einem
Metallformteil, das im wesentlichen zylindrische Form hat.
Der Sockel 2 weist an seinem Umfang eine vorspringende,
axial erstreckte Paßfläche 12 zur Anlage der Armaturenhülse
auf. In der Paßfläche 12 ist eine ringförmige Nut 20 mit
halbkreisförmigem Querschnitt eingeformt. Oberhalb der Paß
fläche 12 befindet sich ein im Querschnitt halbkreisförmiger
nach außen offener Ringkanal 30, zu dem ein Mischwasserkanal
42 führt, der den Ringkanal 30 mit einer oberen Stirnfläche
des Sockels 2 verbindet.
Oberhalb und unterhalb des Ringkanals 30 sind eine obere
Dichtnut 32 und eine untere Dichtnut 34 radial im Sockelum
fang gebildet. Die beiden Dichtnuten dienen zur Abdichtung
des im Ringkanal 30 geführten Mediums durch Aufnahme von
Dichtringen.
Die obere axiale Stirnseite des Sockels 2 ist mit einer wan
nenförmigen Vertiefung 56 ausgebildet, die zur Aufnahme ei
ner Steuerpatrone dient. Der Mischwasserkanal 42 mündet in
der wannenförmigen Vertiefung 56. In axialer Richtung des
Sockels 2 ist eine innere durchgehende Bohrung 44 gebildet,
die als Kaltwasserzulauf bzw. Warmwasserzulauf zur Armatur
dient. Die Bohrung 44 verbindet die untere Stirnfläche des
Sockels 2 mit der Vertiefung 56. Ferner ist eine Sackbohrung
46 von der Vertiefung 56 ausgehend gebildet, die zur Justie
rung der Steuerpatrone dient.
Die in Fig. 4 gezeigte Aufsicht des erfindungsgemäßen Sockels
zeigt radial außen die Paßfläche 12 und innerhalb der
wannenförmigen Vertiefung 56 den Kaltwasserzulauf 44, Warm
wasserzulauf 44′, Mischwasserkanal 42 und die Justierbohrung
46 für die Steuerpatrone.
Die in Fig. 5 teilweise im Querschnitt gezeigte Armaturen
hülse 6 hat eine obere axiale Stirnfläche 8 sowie eine unte
re axiale Stirnfläche 10. Am äußeren Rand der unteren axi
alen Stirnfläche 10 befindet sich eine stegförmige Auskra
gung 40, die zur Abdeckung des unteren Lagerbereichs der Ar
maturenhülse 6 dient. Ferner ist in der Hülse 6 ein radialer
Durchgang 28 gebildet, der sich zum (nicht gezeigten) Aus
laufstutzen hin öffnet.
Die obere Stirnfläche 8 der Armaturenhülse 6 weist eine
ringförmige, im Querschnitt halbkreisförmige Nut 16 auf, die
zur Aufnahme von Lagerkugeln bestimmt ist. Die untere Stirn
fläche 10 der Armaturenhülse 6 weist eine ringförmige, im
Querschnitt halbkreisförmige Nut 18 auf, die zur oberen Ge
genanlage an Lagerkugeln dient, die in der Gegennut 20 des
Sockels 2 aufgenommen sind. Die Armaturenhülse 6 besteht aus
Metall.
Das in Fig. 6 teilweise im Querschnitt gezeigte Kopfteil 4
ist Bestandteil des erfindungsgemäßen Armaturenkörpers und
wird axial auf den Sockel 2 aufgeschraubt. Das Kopfteil 4
ist ein im wesentlichen zylindrisches metallenes Formteil
mit einer unteren hohlzylindrischen buchsenartigen Ausneh
mung 26, in die der obere Teil des Sockels 2 eingreift. Die
aufgrund der Ausnehmung 26 verbleibende ringförmige Paßflä
che 14 des Oberteils weist eine eingeformte im Querschnitt
halbkreisförmige Gegennut 22 auf, die zur Gegenanlage an La
gerkugeln dient, die in der Nut 16 der Armaturenhülse 6 auf
genommen sind.
Fig. 2 zeigt den Sockel 2, das Kopfteil 4 und die Arma
turenhülse 6 in vormontiertem Zustand. Zur Vormontage werden
zunächst Lagerkugeln 24 axial in die Gegennut 20 des Sockels
2 eingesetzt, wobei die Lagerkugeln dicht gepackt werden, so
daß eine Lagerkugel die benachbarten Lagerkugeln berührt.
Anschließend wird die Armaturenhülse 6 axial auf den Sockel
2 bis zu Anlage gegen die Lagerkugeln 24 aufgesetzt. Der un
tere Dichtring 38 und der obere Dichtring 36 erfahren da
durch eine Gegenanlage. Ferner öffnet sich der Durchgang 28
innenseitig im Ringkanal 30. Nach Einführung der Armaturen
hülse 6 werden weitere Lagerkugeln 24′ in die obere Nut 16
der Armaturenhülse 6 eingefüllt bis eine dichtende Anlage
der Lagerkugeln 24′ gegeneinander erreicht ist. Anschließend
wird das Oberteil 4 axial auf den Sockel 2 aufgeschraubt bis
es zur Anlage gegen die Lagerkugeln 24′ kommt. In dem vor
montierten Zustand ist die Armaturenhülse 6 bereits gegen
über dem Sockel 2 und gegenüber dem Oberteil 4 drehbar.
Die in Fig. 1 im Querschnitt gezeigte vollständige erfin
dungsgemäße Armatur zeigt einen an der Armaturenhülse 6 an
geformten metallenen Auslaufstutzen 7, dessen (nicht gezeig
ter) Auslaufkanal mit dem Durchgang 28 in Verbindung steht.
Fig. 1 zeigt ferner eine in das Oberteil 4 der Armatur ein
gesetzte Steuerpatrone 48, die in die Lagerbohrung 46 ein
greift. Die Steuerpatrone 48 ist mit einem Mischhebel 52
verbunden, der die Armatur nach oben abschließt. Zwischen
Mischhebel und Steuerpatrone befindet sich eine als Rosette
ausgestaltete Abdeckung 50, die einen dünnen Mantel auf
weist, der das Oberteil 4 und den oberen Teil der Armaturen
hülse 6 derart überdeckt, daß die obere Lagerung der Arma
turenhülse 6 abgedeckt ist. Die untere Auskragung 40 der Ar
maturenhülse 6 bewirkt eine Abdeckung der unteren Lagerung.
Im Gebrauch wird der Mischhebel 52 in Drehrichtung sowie in
Auf- und Abrichtung betätigt, um das gewünschte Mischungs
verhältnis zwischen Kaltwasser und Warmwasser herzustellen
und durch den Mischwasserkanal 42 zuzuführen. Ferner wird
der Auslaufstutzen 7 in Schwenkrichtung betätigt, um einen
geeigneten Auslaufpunkt der Armatur bereitzustellen. Ein ir
gendwie gearteter Druck auf den Auslaufstutzen 7 sowie des
sen Eigengewicht führen nicht zu einem Verschleiß der oberen
oder unteren Lagerung, sondern eine exakte axiale Führung
von Sockel 2, Armaturenhülse 6 und Oberteil 4 bleibt gewähr
leistet, wobei auch die Dichtringe 36 und 38 verschleißarm
geführt sind.
Claims (5)
1. Armatur mit schwenkbarem Auslaufstutzen, mit einem Arma
turenkörper (2, 4), der einen auf einem Untergrund befe
stigbaren Sockel (2) und ein darüber angeordnetes Ober
teil (4) aufweist, und einer Armaturenhülse (6), die mit
dem Auslaufstutzen (7) verbunden ist und drehbar am
Armaturenkörper (2) gelagert ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Armaturenhülse (6) in
ihrer oberen und unteren axialen Stirnfläche (8, 10) je
weils eine ringförmige Nut (16, 18) aufweist, daß der
Armaturenkörper (2, 4) den Stirnflächen (8, 10) der Ar
maturenhülse (6) zugewandte Paßflächen (12, 14) auf
weist, in denen entsprechende ringförmige Gegennuten
(20, 22) gebildet sind, und daß zwischen jeweiliger Nut
(16; 18) und entsprechender Gegennut (22; 20) Lagerku
geln (24, 24′) aufgenommen sind.
2. Armatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
Oberteil (4) eine zylindrische Ausnehmung (26) aufweist,
mit der das Oberteil abnehmbar auf dem Sockel (2) aufge
nommen ist, wobei die der oberen Nut (16) der Armaturen
hülse (6) zugewandte Gegennut (22) in einer axialen
Stirnfläche (14) des Oberteils (4) gebildet ist.
3. Armatur nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Armaturenhülse (6) einen radialen Durchgang (28)
aufweist, der sich in einem Auslaufkanal des Auslauf
stutzens (7) öffnet, wobei der Sockel (2) in Höhe des
Durchgangs (28) einen offenen Ringkanal (30) aufweist.
4. Armatur nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Nuten (16, 18, 20, 22) im we
sentlichen halbkreisförmigen Querschnitt haben.
5. Armatur nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
oberhalb und unterhalb des Ringkanals (30) im Sockel (2)
zwei ringförmige Dichtnuten (32, 34) zur Aufnahme von
zwei Dichtringen (36, 38) gebildet sind, die den Ringka
nal nach oben und unten abdichten.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4300364A DE4300364C2 (de) | 1992-01-11 | 1993-01-08 | Wasserauslaufarmatur mit schwenkbarem Auslaufstutzen |
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Publications (2)
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|---|---|
| DE4300364A1 true DE4300364A1 (en) | 1993-09-23 |
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ID=6449383
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE4300364A Expired - Fee Related DE4300364C2 (de) | 1992-01-11 | 1993-01-08 | Wasserauslaufarmatur mit schwenkbarem Auslaufstutzen |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4300364C2 (de) |
Cited By (1)
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-
1993
- 1993-01-08 DE DE4300364A patent/DE4300364C2/de not_active Expired - Fee Related
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4300364C2 (de) | 1994-09-29 |
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Legal Events
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