DE4300227A1 - Belag - Google Patents
BelagInfo
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- stilts
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Links
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
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Landscapes
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Ceramic Engineering (AREA)
- Floor Finish (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Belag, insbesondere für Balkon
oder Terrassen aus einzelnen Platten.
Ein Terrassen- oder Balkonbelag besteht üblicherweise aus
einer Schweißbahn als Abdichtung, auf welche beispielsweise
in einem Mörtelbett ein gewünschter Keramikbelag
aufgebracht wird. Eine andere Möglichkeit sieht das Belegen
beispielsweise eines Balkons mit einem Teppichboden, Filz
od. dgl. vor. Die erste Methode ist sehr zeitaufwendig und
teuer, die zweite Methode birgt die Gefahr in sich, daß im
Laufe der Zeit der Teppichboden bzw. Filz unansehnlich wird,
vermoost und ausgetauscht werden muß.
Im Mörtelbett verlegte Keramiktrittplatten haben ferner den
Nachteil, daß sie frostsicher und rutschfest verlegt sein
müssen und eine entsprechende Aufbauhöhe brauchen. Auch
dies verteuert den Belag.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde,
einen Belag der o.g. Art zu entwickeln, welcher auf
einfache Art und Weise hergestellt werden kann und dessen
Verlegen einfach und schnell vonstatten geht. Ferner soll
er vielfältig einsetzbar sein.
Zur Lösung dieser Aufgabe führt, daß die Platten mit
Stelzen versehen sind.
Dabei sollten bevorzugt die Platte und die Stelzen
einstückig aus einem keramischen Material geformt sein.
Bevorzugt kann aber auch eine Kunststoff-Masse und
insbesondere ein kunststoffvergüteter Zementmörtel
Anwendung finden. Hierdurch wird die Platte von vorne
herein rutschfest gestaltet.
Der Festigkeit der Platte dient auch ein
Verstärkungsgitter, welches beim Herstellen der Platte als
Zwischenschicht in diese eingearbeitet wird.
Wesentliches Element der vorliegenden Erfindung ist jedoch
das Herstellungsverfahren für die entsprechende Platte. Es
wurde herausgefunden, daß aus dem Tunnel-, Hoch- und Tief
bau bekannte Mauerschutz- und Drainagebahnen aus Kunststoff
sich besonders zu Herstellung solcher Platten eignen, da
sie zum einen sehr billig, zum anderen flexibel und leicht
von der hergestellten Platte trennbar sind. Ferner ist jede
Bahn für eine Mehrzahl von Platten verwendbar. Diese
bekannten Mauerschutz- und Drainagebahnen gibt es mit
eingeformten Mulden. Auch hier sind Bahnen mit Mulden
unterschiedlicher Tiefe käuflich erhältlich.
Das Herstellen der Platten geschieht einfach dadurch, daß
die entsprechende Masse bzw. Mörtel für die Platte auf die
Mauerschutz- oder Drainagebahnen aufgetragen und
insbesondere in die Mulden eingefüllt wird. Nach dem
Verfestigen des Mörtels kann die Mauerschutz- und
Drainagebahn einfach von der Platte abgezogen werden und
steht nun für eine Verwendung zur Herstellung der nächsten
Platte bereit. Dies ist ein äußerst kostengünstiges
Verfahren. Das Verlegen der Platten selbst, beispielsweise
auf einem Balkon oder einer Terrasse geht sehr schnell.
Ebenfalls kann ein Balkon oder eine Terrasse auch sehr
schnell mit wenig Kraftaufwand wieder abgedeckt werden,
sofern eine Reinigung des Bereichs unterhalb der Platten
gewünscht wird.
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung
ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines
Ausführungsbeispiels sowie anhand der Zeichnung; diese
zeigt in ihrer einzigen Figur eine perspektivische Ansicht
eines Belages 1, der gerade aus seiner Form 2 genommen
wird. Erfindungsgemäß finden als Form sog. Mauerschutz und
Drainagematten Anwendung, welche normalerweise im Tunnel-,
Hoch- und Tiefbau verwendet werden. Diese Drainagematten
bestehen in der Regel aus Kunststoff, wobei aus einer Bahn
3 beispielsweise durch Tiefziehen nockenförmige Mulden 4
herausgedrückt sind. Diese Form 2 dient der Herstellung des
erfindungsgemäßen Belags 1.
Dabei ist der Belag 1 plattenförmig ausgebildet. Es kann
sich um Keramikplatten, Polyurethanplatten oder aber auch um
vergütete Estrichplatten handeln. Ein derartiger Belag 1
wird folgendermaßen hergestellt:
Das Material, beispielsweise kunststoffvergüteter
Estrichmörtel wird in die Form 2 eingebracht, wobei
Material sowohl in die Mulden 4 eingefüllt wird als auch
als Plattenschicht auf der Bahn 3 aufgetragen ist. Dabei
ist von Vorteil, daß sich die aus Kunststoff bestehende
Mauerschutzbahn und Drainagematte nicht mit dem
kunststoffvergüteten Estrichmörtel verbindet.
Nach dem Aushärten kann die Mauerschutzbahn einfach
abgezogen werden, so daß der Belag in Form einer Platte 5
mit Stelzen 6 verbleibt.
Sollte es bezüglich der Festigkeit wünschenswert sein, ist
vorgesehen, in den kunststoffvergüteten Estrichmörtel beim
Auftragen auf der Form 2 noch ein Armierungsgitter 7
einzubringen.
Ein derart hergestellter Belag 1 ist äußerst preiswert und
sofort verlegereif. Er kann insbesondere beim Verlegen von
Balkon und Terrassen entsprechend der P 4243152.2 Anwendung
finden.
Claims (4)
1. Belag, insbesondere für Balkon oder Terrassen aus
einzelnen Platten (5),
dadurch gekennzeichnet,
daß die Platten (5) mit Stelzen (6) versehen sind.
2. Belag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Platten (5) und die Stelzen (6) einstückig aus einer
keramischen oder Kunststoff-Masse oder einem vergüteten
Estrichmörtel geformt sind.
3. Belag nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß in die Platte (5) ein Armierungsgitter (7) eingeformt
ist.
4. Verwendung einer im Tunnelbau bekannten Mauerschutz- und
Drainagebahn aus Kunststoff mit in die Bahn (3)
eingeformten Mulden (4) zum Herstellen von Platten (5) mit
Stelzen (6) für einen Belag (1) insbesondere für Balkon
oder Terrasse.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934300227 DE4300227A1 (de) | 1993-01-07 | 1993-01-07 | Belag |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934300227 DE4300227A1 (de) | 1993-01-07 | 1993-01-07 | Belag |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4300227A1 true DE4300227A1 (de) | 1994-07-14 |
Family
ID=6477825
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19934300227 Ceased DE4300227A1 (de) | 1993-01-07 | 1993-01-07 | Belag |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4300227A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2261438A1 (de) * | 2009-06-03 | 2010-12-15 | CS - Coelho da Silva, S.A. | Keramikplatte für flache Abdeckungen |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1123817B (de) * | 1958-02-17 | 1962-02-15 | Weinsheim Gmbh Chem Werke | Durch Ausformung von Vertiefungen versteifte Folie und deren Anwendung |
| DE1609974A1 (de) * | 1966-07-29 | 1970-07-30 | Gartner & Co J | Begehbare Flachdach- oder Bodenkonstruktion |
| DE3709380A1 (de) * | 1987-03-20 | 1988-10-06 | Albert Goetz | Hohlraum-bodenplatte |
-
1993
- 1993-01-07 DE DE19934300227 patent/DE4300227A1/de not_active Ceased
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1123817B (de) * | 1958-02-17 | 1962-02-15 | Weinsheim Gmbh Chem Werke | Durch Ausformung von Vertiefungen versteifte Folie und deren Anwendung |
| DE1609974A1 (de) * | 1966-07-29 | 1970-07-30 | Gartner & Co J | Begehbare Flachdach- oder Bodenkonstruktion |
| DE3709380A1 (de) * | 1987-03-20 | 1988-10-06 | Albert Goetz | Hohlraum-bodenplatte |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2261438A1 (de) * | 2009-06-03 | 2010-12-15 | CS - Coelho da Silva, S.A. | Keramikplatte für flache Abdeckungen |
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Legal Events
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