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DE439724C - Vorrichtung zur Herstellung von Notenbaendern u. dgl. fuer mechanisch gespielte Klaviere - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Notenbaendern u. dgl. fuer mechanisch gespielte Klaviere

Info

Publication number
DE439724C
DE439724C DEH101980D DEH0101980D DE439724C DE 439724 C DE439724 C DE 439724C DE H101980 D DEH101980 D DE H101980D DE H0101980 D DEH0101980 D DE H0101980D DE 439724 C DE439724 C DE 439724C
Authority
DE
Germany
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drum
keyboard
player
keys
recording device
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Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH101980D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Publication date
Priority to DEH101980D priority Critical patent/DE439724C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE439724C publication Critical patent/DE439724C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10GREPRESENTATION OF MUSIC; RECORDING MUSIC IN NOTATION FORM; ACCESSORIES FOR MUSIC OR MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. SUPPORTS
    • G10G3/00Recording music in notation form, e.g. recording the mechanical operation of a musical instrument
    • G10G3/04Recording music in notation form, e.g. recording the mechanical operation of a musical instrument using electrical means

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Electrophonic Musical Instruments (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Herstellung von Notenbändern uAgl. für mechanisch gespielte Klaviere. Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zur Herstellung von Notenbändern u. dgl. für mechanisch gespielte Klaviere und betrifft insbesondere eine Vorrichtung zum Aufzeichnen des tatsächlichen Anschlages, und zwar selbsttätig während der Herstellung.
  • Tonwirkungen (Dynarniken) werden bei mechanisch gespielten Klavieren für gewöhnlich durch besonders angebrachte Durchbrechungen auf der rechten und linken Seite des gewöhnlich aus einer durchbrochenen Papierrolle bestehenden Notenbandes geregelt. Derartige Durchbrechungen werden in vielen Fällen nicht durch den bei der Herstellung des Bandes spielenden Künstler selbst, sondern entweder mit Hilfe einer besonderen, von einer anderen, dem Künstler während des Spieles zuhörenden Person beeinflußten Vorrichtung nach seinem eigenen Urteil oder aber später aufgezeichnet.
  • In solchen Fällen hat der eigentliche Anschlag des Künstlers keinerlei Einfluß auf die dynamische Skala der Aufzeichnungsvorrichtung, und mithin bringt auch das fertige Notenband beim späteren Spielen auf mechanischen Klavieren die Eigenarten des entsprechenden Künstlers nicht zum Ausdruck.
  • Um diesen Nachteil zu beseitigen, ist es bereits vorgeschlagen worden, von jeder Taste aus eine Vorrichtung; beispielsweise einen zu jeder Taste gehörenden elektrischen Schalter, entsprechend der Stärke des Anschlages dieser Taste, zu betätigen, um eine einer Anzahl von Tasten gemeinsame Aufzeichnungsvorrichtung zu beeinflussen, welche den Grad der Stärke auf dem Notenband aufzeichnet.
  • Im Gegensatz hierzu kennzeichnet sich die vorliegende Erfindung durch eine unmittelbar mit der die Aufzeichnungsvorrichtung bewegenden Tastatur verbundene Vorrichtung mit einer weiteren Vorrichtung, die als Übertragungsmittel für eine Anzahl von Tasten dient und so ausgebildet ist, daß sie allen oder einer Anzahl von Tasten der Tastatur gemeinsam ist.
  • Die zum Herstellen und Wiedergeben der Notenbänder dienenden mechanisch gespielten Klaviere sind für gewöhnlich in rechte und linke Dynamiken eingeteilt, d. h., mit anderen Worten, die eine Hälfte der Tastatur wird dynamisch durch Durchbrechungen auf der rechten Seite des 1NTotenbandes und die andere Hälfte durch Durchbrechungen auf der linken Seite des :Notenbandes gesteuert.
  • Entsprechend wird auch die selbsttätige dynamische Vorrichtung gemäß der Erfindung in zwei Teile unterteilt, wobei eine Vorrichtung zu jeder Hälfte des Klaviers gehört, um rechte Dynamiken unabhängig von linken Dynamiken aufzuzeichnen.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung gemäß der Erfindung dargestellt, und es ist: Abb. i eine schaubildliche Ansicht einer an der linken Seite des Klaviers liegenden Vorrichtung, Abb. 2 eine Endansicht der Vorrichtung nach Abb. i, Abb. 3 eine Rückansicht der Kontaktvorrichtung, Abb.4 einQuerschnitt nach derLlnieIV-IV der Abb. 3 und Abb. 5 eine schematische Abwicklung einer beispielsweisen Ausführungsform der Anordnung der Kontakte auf der Oberfläche der Kontakttrommel, durch welche entsprechend der auf die Tasten ausgeübten dynamischen Kraft einer oder mehrere von vier elektrischen Stromkreisen geschlossen werden.
  • Unterhalb der Tastatur A, und zwar unmittelbar unterhalb der weißen und schwarzen Tasten B bzw. C ist in Lagern i eine Welle 2 gelagert, die in zwei Teile unterteilt ist. Jede Welle erstreckt sich von der mittleren E-Taste nach dem rechten bzw. linken Ende der Tastatur. Jeder Teil der Welle 2 trägt mit Hilfe von starr befestigten Armen 3 rechtwinklig zu seiner Achse eine unter dem vorderen Ende der schwarzen Tasten C liegende Stange q.. Unmittelbar oberhalb dieser Stange ist an der Unterseite jeder Taste B und C ein Stück Filz 5 befestigt, welches als Stoßdämpfer beim Anschlagen der Taste und Aufschlagen gegen die Stange q. dient. Für jede Hälfte der Tastatur bildet mithin die Welle 2, die Arme 3 und die Stange 4. einen starren Schwingrahmen zur Übertragung der Dynamiken von der rechten und linken Tastatur nach der rechten und linken Seite des Notenbandes. Die Schwingrahmen werden für gewöhnlich durch später näher zu beschreibende Vorrichtungen in angehobener Lage gehalten und durch eine oder mehrere Tasten B oder C um einen der Kraft des Anschlages entsprechenden Betrag geschwungen.
  • Am Außenende jedes der Rahmen trägt die Welle 2 fest mit ihr verbunden einen Hebelarm 6. Am freien Ende dieses zweckmüßig als Segment ausgebildeten Armes 6 ist ein Riemen oder Stahlband 7 befestigt, dessen anderes Ende mit einer Riemenscheibe 8 derart verbunden ist, daß, wenn der Arm 6 aufwärts schwingt, durch das Band 7 die Scheibe 8 entgegen der Wirkung einer Feder gedreht wird. Die Scheibe 8 sitzt fest auf einer Welle g, die zwischen in Säulen i i, 11a befestigten Spitzen io angeordnet ist und eine auf ihr befestigte Kontakttrommel 12 beträchtlich größeren Durchmessers als die Scheibe 8 trägt, um eine geeignete Vergrößerung des Betrages der Drehbewegung am Umfang der Trommel 12 zu erzielen. Neben der Trommel 12 ist auf der Welle g eine Anzahl von Fingern a1, a2, a3 . . all befestigt, und diese -Finger werden für gewöhnlich, wie Abb. i erkennen läßt, fächerartig gehalten. Die Lage eines jeden Fingers wird einzeln durch einen mit jedem Finger aus einem Stück bestehenden Arm c bestimmt, der unter Wirkung der betreffenden zu jedem Finger gehörenden Federn b1, b2, b3 . . . b` gegen einen gemeinsamen Anschlagstift 13 stößt, der parallel zu der Welle g an der Säule i i befestigt ist.
  • Die Finger a1, a2 . . . a11 erstrecken sich in die Umdrehungsbahn eines Stiftes 14 hinein, der parallel zur Welle g an der Stirn--,%-and der Trommel 12 befestigt ist. Der auf den Stift 1.4 durch den untersten Finger a1 infolge der Wirkung der Feder b1 ausgeübte Druck ist so berechnet, daß die Trommel 12 in einer neutralen oder ausgeglichenen Lage entgegen dem Bestreben des" Gewichtes des Schwingrahmens 2, 3, 4. die Trommel nach der entgegengesetzten Richtung durch den Hebel 6, den Riemen 7 und die Scheibe 8 zu drehen, gehalten wird. Zu diesem Zwecke hat die Feder b1 eine solche Kraft und ist zweckm ißig derart einstellbar, daß der Schwingä rahmen für gewöhnlich genau ausbalanciert gehalten wird und mithin auf den geringsten auf ihn durch irgendeine von dem. Spieler gedrückte Taste ausgeübten Druck anspricht.
  • Wenn daher beim Anschlag irgendeiner Taste B oder C die Stange ¢ des Schwingrahmens abwärts gedrückt wird, schwingt der Arm 6 um einen gleichen Winkel aufwärts, und durch das Stahlband oder den Riemen 7 werden die Scheibe 8 und die Trommel 12 in Richtung des Pfeiles x gedreht. Bei dieser Drehung der Trommel 12 kommt der Stift 14 entsprechend dein Betrag dieser Umdrehung nacheinander mit den Fingern d, a2 . . . all in Berührung, und bei einer Schwingung dieser um ihre Drehpunkte entgegen der Wirkung ihrer Federn b1, b2 . . . b" bieten die letzteren der dynamischen, auf die Trommel durch die Wirkung der Tasten auf die Stange .4 ausgeübten Kraft einen allmählich wachsenden Widerstand. Mithin wird, wenn der durch die so gespannten Federn gebotene Widerstand die erwähnte dynamische Kraft ausbalanciert, die Umdrehung der Trommel unterbrochen. Durch die dynamische, durch den Anschlag des Spielers auf die Tasten ausgeübte Kraft wird mithin der Umdrehungswinkel der Trommel 12 bestimmt, und bei richtiger Anordnung von Kontakten auf dieser Trommel wird es ermöglicht, elektrische Stromkreise zu schließen, die entsprechende, zum Markieren oder Durchbrechen des Notenbandes dienende Vorrichtungen beeinflussen können.
  • Es leuchtet ein, daß, wenn größere dynamische Kräfte auf dieTasten ausgeübt werden und mehrere Federn b1, b2 . . . b" wirksam «-erden, die Gesamtkraft dieser Federn eine zu schnelle Rückwärtsbewegung der Trommel in ihre ausgeglichene oder neutrale Lage zur Folge haben kann, so daß der Vorrichtung zur Herstellung der Durchbrechungen oder Markierungen nicht genügend Zeit für die Herstellung der Durchbrechung bleibt. Um dem entgegenzuwirken, ist die Kolbenstange 15 eines Dämpfers 16 mit dem Zapfen 14 verbunden. Wenn dagegen der Widerstand der Federn bei der Benutzung zu irgendeiner Zeit nur gering ist, ist es nicht notwendig, die Rückbringwirkung der Federn zu vergrößern, und, um die Wirkung des Dämpfers fortschreitend im umgekehrten Verhältnis zur Größe des Kolbenhubes zu regeln, ist in der Wandung des Zylinders 16 ein in Richtung des größten Kolbenhubes an Breite allmählich abnehmbarer Auslaßschlitz 16a vorgesehen.
  • Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel können durch die Trommel 12 entsprechend dem Betrag ihrer Drehbewegungen ein oder mehrere elektrische Stromkreise -geschlossen «-erden, welche auf elektromagnetische Vorrichtungen bekannter Art einwirken, um selbsttätig die Durchbrechungen oder Markierungen herzustellen, die für die Kontrolle der Dvnamiken eines Notenbandes erforderlich sind.
  • Gemäß dem angenommenen System der Dynamiken bei Notenrollen ist in der Zeichnung die Vorrichtung im Verein mit einer Einrichtung benutzt, welche die Dynamiken in vier Reihen an jeder Seite des Notenbandes aufzeichnet. Die Durchbrechungen in jeder Reihe stellen eine vorher bestimmte Kraft dar, so daß Durchbrechungen der verschiedenen Reihen in einer Richtung die Summe der Kräfte der verschiedenen Reihen darstellen.
  • Dementsprechend ist die Verwendung findende Vorrichtung zum Schließen der elektrischen Stromkreise im vorliegenden Falle mit vier feststehenden Kontakten d', d2 ds und d4 ausgerüstet, die mit verschiedenen Kombinationen isolierter am Umfang der Trommel 12 vorgesehener Kontaktstücke in Berührung kommen können. Wie aus Abb. 5 ersichtlich .ist, sind die Kontakte auf der Trommel in vier Umfangsreihen e1, e2, e3, e4 entsprechend den vier vorher bestimmten Dynamiken des Notenbandes angeordnet, so daß bei der Drehung der Trommel in Richtung des Pfeiles y die Kontaktstücke in den Reihen mit einem oder mehreren Federkontakten d-, d2, ds, d4 in Berührung kommen und hierbei Aufzeichnungsvorrichtungen beeinflussen, die die vereinigten Dynamiken angeben, welche der durch den Spieler auf die Taste oder Tasten ausgeübten Kraft entsprechen. Für gewöhnlich stehen die unter Federwirkung arbeitenden Kontakte dl, d2, d3, d4 nicht in leitender Verbindung mit der Trommel 12.
  • Die Kontakte können in einer geeigneten Weise und auf einem geeigneten Träger angebracht werden, um verschiedenen Aufzeichnungsvorrichtungen zu genügen. Der Schwingrahmen kann auf Messerschneiden angeordnet werden, um seine Empfindlichkeit zu erhöhen, und er kann mit Vorrichtungen ausgerüstet werden, um gewünschtenfalls die Normallage einzustellen. Weiter kann die Übertragung der Bewegungen des Hebels 6 auf die Trommel 12 mit Hilfe eines gezahnten Segmentes und eines Zahnrades erfolgen, und bauliche Abänderungen können getroffen werden, ohne von dem Wesen der Erfindung abzuweichen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Vorrichtung zur Herstellung von Notenbändern u. dgl. für mechanisch gespielte Klaviere, bei welcher der Anschlag des Spielers selbsttätig durch eine Aufzeichnungsvorrichtung auf den Notenbändern mit Hilfe einer mit der Tastatur des Klaviers verbundenen Vorrichtung unter Ausnutzung der von dem Spieler auf die Tasten ausgeübten Kraft zwecks Wiedergabe verzeichnet wird, dadurch gekennzeichnet, daß in unmittelbarer Verbindung mit der die Aufzeichnungsvorrichtung bewegenden Tastatur (B, C) eine Übertragungsvorrichtung vorgesehen ist, die so ausgebildet ist, daß sie allen oder mehreren Tasten der Tastatur gemeinsam ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere. ausbalancierte Schwingrahmen (3, 4) zwischen der Tastatur des Klaviers und der Aufzeichnungsvorrichtung vorgesehen sind, durch deren Verschiebung beim Anschlag der Tasten elastische der Aufzeichnungsvorrichtung vorgeschaltete und ihre Tätigkeit regelnde Widerstände (&, bl ... ) in Wirkung treten, die der dynamischen, von. dem Spieler ausgeübten Kraft entsprechen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Rahmen während des Anschlages jeder Taste durch den Spieler auf eine drehbare Kontakttrommel (i2) o. dgl. einwirkt, welche mit einer Anzahl von elastisch gehaltenen Hebeln (a1 . . . all) verbunden ist, die so in der Bahn eines Zapfens (i4) des Kontaktelementes liegen, daß bei jeder einzelnen Drehung der Trommel (i2) in Übereinstimmung mit dem Anschlag der Taste ein oder mehrere dieser Hebel verschoben werden, wodurch in jedem Fall ein bestimmter nachgiebiger Widerstand erzeugt wird, durch welchen der Betrag der Bewegung des Kontaktelementes und mit- S hin die zur Aufzeichnung erforderliche zu übertragende Bewegung selbsttätig vorherbestimmt wird.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Dämpfvorrichtung (i6) mit dem an der Trommel befestigten Zapfen (i4) verbunden ist zum Zwecke der .Regelung der Rückbewegung der Kontaktelemente.
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