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DE436489C - Gelenkklopf- und Nahtreibemaschine zur Fertigstellung der Gelenke von Rahmenschuhwerk - Google Patents

Gelenkklopf- und Nahtreibemaschine zur Fertigstellung der Gelenke von Rahmenschuhwerk

Info

Publication number
DE436489C
DE436489C DEF57397D DEF0057397D DE436489C DE 436489 C DE436489 C DE 436489C DE F57397 D DEF57397 D DE F57397D DE F0057397 D DEF0057397 D DE F0057397D DE 436489 C DE436489 C DE 436489C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shoe
tapping
joints
finishing
guide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF57397D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEF57397D priority Critical patent/DE436489C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE436489C publication Critical patent/DE436489C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D49/00Machines for pounding

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Gelenkklopf- und Nahtreibemaschine zur Fertigstellung der Gelenke von Rahmenschuhwerk. Die Erfindung bezieht sich auf Gelenkklopf-und Nahtreibemaschinen zur Fertigstellung der Gelenke von Rahmenschuhwerk und betrifft eine solche Maschine, bei welcher eine Führung für die Sohlenkante, ein Klopfeisen und ein Schutzglied für die Rißlippe des Schuhes zur Verwendung kommen..
  • Das Schutzglied ist mit einer Auskehlung versehen, um einen freien Raum für den Austritt der Rißlippe zu bilden, so daß die letztere beiAusnutzung des vollen Drucks des Schuhes gegen das Klopfeisen nicht beschädigt werden kann.
  • Die Zeichnungen stellen zwei Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dar, und zwar zeigt Abb. i eine mit dem Erfindungsgegenstande versehene Maschine im Aufriß.
  • Abb. 2 ist ein senkrechter Schnitt durch die Maschine, wobei ein Schuh, dessen Gelenk bearbeitet werden soll, durch punktierte Linien angedeutet ist.
  • Abb. 3 ist ein Schnitt nach Linie 3-3 der Abb. 2.
  • Abb. 4. ist ein senkrechter Schnitt durch eine andere Ausführungsform der Gelenkklopf- und Njahtreibemaschine, und Abb. 5 ist eine Vorderansicht von Abb. 4. In den Zeichnungen bezeichnet fo eine Grundplatte, die mit einem Fußgestell i i aus einem Stück hergestellt ist. In diesem Gestell ist ein Kopfstück 12 verschiebbar angeordnet. Bolzen 13 halten das Kopfstück 12 in der eingestellten Lage fest. In dem Kopfstück 1,2 sind Lagerbuchsen 14 und 15 angebracht, von denen die Buchse 14 unter einem Winkel eingestellt werden kann. In den Buchsen 14 und 15 ist eine Welle 16 drehbar gelagert, die an einem Ende mit einer Antriebsscbeibe 17 versehen ist und mit ihrem anderen Ende über die Buchse 14 hinausragt. Auf dem Gestell ii sind Ansätze 18 vorgesehen, die .durchbohrt sind, um das Ende einer Welle i9 aufzunehmen, die durch Bolzen 2o in ihrer Lage festgehalten wird. Das freie Ende der Welle i9 trägt eine Losscheibe 21 und eine Antriebsscheibe 22, und an letzterer ist eine Scheibe 23 befestigt. Diese Scheibe 23 stimmt hinsichtlich ihrer Lage mit der Scheibe 17 überein, und durch einen Riemen 24 werden die Scheibe 17 und damit die Welle 16 und die damit verbundenen Teile angetrieben. An einen Ansatz 25 der Grundplatte fo ist das untere Ende einer Riemenausrückstange 26 angelenkt, deren gegabelte Arme 27 die Seiten eines Antriebsriemens 28 umfassen, der von irgendeiner Kraftquelle herkommt und auf die Scheibe a1 oder a2 geschoben werden kann.
  • Bei der in Abb. i bis 3 veranschaulichten Ausführungsform bezeichnet 29 ein Glied, das an seinem äußeren Ende mit einem Klopfeisen 30 versehen ist. Gewünschtenfalls kann das Klopfeisen 30 getrennt von dem Gliede 29 angeordnet und an diesem auf irgendeine Weise befestigt sein.
  • 31 sind Stellschrauben, mittels deren das Glied 29 und das Klopfeisen 3o auf dem verjüngten Ende der Welle 16 befestigt sind. Der Verbindungsteil zwischen Glied 29 .und Klopfeisen 30 hat die Form einer Auskehlung 32, die tief genug ist, uni einen Sitz für die Rißlippe 33 eines Schuhes 34 zu bilden, der in Bearbeitung ist. Auf der Außenfläche des Klopfeisens 30 ist mittels Schrauben 35. eine Führungsscheibe 36 befestigt, deren Durchmesser größer ist als der Durchmesser des Klopfeisens 30, so daß die Kante der Außensohle 37 des in Bearbeitung befindlichen Schuhes in den Winkel hineinpaßt, der von dem Klopfeisen 30 und der Führungsscheibe 36 gebildet wird. Zwecks Inbetriebsetzung wird diese Vorrichtung auf däsverjüngte.E_ude der Welle 16 aufgeschoben, die Schrauben 31 angezogen und die Maschine in Gang gesetzt. Alsdann drückt der Arbeiter, welcher den Schuh 34 in der Hand hält, die: Kante der Außensohle 37 in den Winkel hinein, .den das Klopfeisen 30 mit der Führungsscheibe 36 bildet (Abb, a), um den Schuh zu führen, während die Klopfarbeit vor sich geht. Dadurch, daß er den Schuh vor- und rückwärts bewegt, übt er einen Aufwärts- und-Auswärtsdruck auf den Schuh aus, um diesen gegen das Klopfeisen 30 und die Führungsscheibe 36 zu pressen. Die Neigung des Gliedes 29 wird steil genug ausgeführt, daß die Rißlippe 33 einen Raum vorfindet, in welchem sie während der Klopf- und Nahtreibearbeit gegen jede mögliche Beschädigung geschützt ist: In der Zeichnung ist die Führungsscheibe 36 durch Schrauben 35 fest mit dem Klopf- eisen 30- verbunden, man kann sie aber auch drehbar mit Bezug auf das Klopfeisen 3o anordnen.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb: 4 und 5 ist das Ende der Welle 16 irn Durchmesser verjüngt und läuft bei 38 kegelartig zu. An dem freien Ende der Buchse- 14 ist mittels Schrauben 39 oder sonstwie ein Führer-4o befestigt, der durchbohrt ist, umdie freie Drehung der Welle r6 zu gestatten. Das verjüngte Ende 38 der Welle r6 wird hinter dem Führer 4o von einer. Filzscheibe-4z , umgeben, die verhindern soll; daß Öl- oder sonstiges Schmiermittel aus der Buchse-r4 entweicht und den in Bearbeitung befindlichen Schuh beschmutzt. In dem Führer 40 ist ein Schutzschild 42 verschiebbar angebracht: Dieser Schild 42 wird durch Federn 43 aus dem Führer 4o hinausgedrückt; wobei ein- Stift 44 des Schildes 42, der sich in einem: Schlitz 45_ des Führers 4o bewegt, die Auswärts- und Einwärtsbewegung begrenzt. Auf dem kege; Ligen Ende 38 der Welle 16 ist mittels einer Schraube-46 ein- Klopfeisen .i7 befestigt. Das äußere Ende .des Klopfeisens 47- ist verjüngt; um- eine äußere- Schutzscheibe 48 aufzunehmen, die bei 49 ausgebohrt ist,- um die Sehraube 46 aufzunehmen, so daß auch hier eine- Beschädigung des Werkstücks nicht stattfinden kann. Diese äußere Schutzscheibe 48 ist mit einer Auskehlung 5o versehen, um die RißliPpe 33 aufzunehmen, so daß der volle Druck des Klopfeisens 47 zur Geltung komrnen kann und zugleich eine Beschädigung des in Arbeit befindlichen Schuhes verhindert wird, wenn,, der Arbeiter den Schuh außer Eingriff bringt. Die Klopfeisen deY beiden im obigen beschriebenen Ausführungsformen können verschieden breit ausgeführt werden, um sich der Größe und Form des Werkstücks anzupassen. Die Lippe des Schutzschildes 42 erstreckt sich über die Peripherie des Klopfeisens 47 um '/"Zoll hinaus, so daß der zu bearbeitende Schuh bequem angesetzt werden kann und, da er einem Druck bequem nachgibt, nicht mit dem abwärts gehenden Klopfeisen im Wege ist; ganz- gleich, ob die Rißlippe' dick oder dünn ist, da der Führer 4o sich nicht dreht. Es ist leicht, den Schuh in der geigneten Lage zu halten, wenn man ihn während der Klopf:- und Nahtreibearbeit bewegt, und um diese Bewegung zu erleichtern, sind die Führungskanten abgerundet, so daß man den Schuh so bewegen kann, daß er der Form des Gelenks folgt. Das kann man bei Maschinen anderen Systems nicht ausführen, weil die Gefahr besteht, daß das Oberleder des Schuhes beschädigt wird, falls der Schuh aus seiner Lage herausschlüpfen, sollte.
  • Bei der- Bearbeitung wird die Kante der Sohle am Gelenle im geeigneten. Winkel gegen das Klopfeisen 47, welches unil'äüft, gepreßt und seitlich von dein Schild 42 gehalten, der. mit dem Schuh- in- Berührung gehalten wird. Der Arbeiter klopft das Gelenk- nieder .und. kann, bevor er den Schuh auswechselt, auch. noch die Seiten-niederrebem Beide-Vorgänge können bei einer- einzigen Handhabung des Schuhes ausgeführt werden.

Claims (1)

  1. PATENT-A2#TSPRÜC'HE: z. Gelenkklopf- und Nahtreibemaschine zur Fertigstellung der- Gelenke von Rah-. rnenschuhwerk; gekennzeichnet durch die Anordnung einer Führung (3C, 40) für° die Sohlenkante (37), eines Klopfeisens (30, 47)_ und eines Schutzgliedes (29, 48) für die- Rißligpe= (33) des- Schuhes (34). z. Maschine- nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß` das Schutzglied (29, 48) mit einer Auskehlung (32, 5o) versehen ist, um einen- freien Raum für den Eintritt der Rßlippe- zu bilden, so da:ß die- letztere bei Ausnutzung des vollen Druckes des Schuhes gegen das Klopfeisennicht beschädigt werden- kann.
DEF57397D 1924-11-25 1924-11-25 Gelenkklopf- und Nahtreibemaschine zur Fertigstellung der Gelenke von Rahmenschuhwerk Expired DE436489C (de)

Priority Applications (1)

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE436489C true DE436489C (de) 1926-11-03

Family

ID=7108257

Family Applications (1)

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DEF57397D Expired DE436489C (de) 1924-11-25 1924-11-25 Gelenkklopf- und Nahtreibemaschine zur Fertigstellung der Gelenke von Rahmenschuhwerk

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DE (1) DE436489C (de)

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