DE43495C - DoppeltwirkendeLeistenmaschine zur Herstellung von Schuhen und Stiefeln - Google Patents
DoppeltwirkendeLeistenmaschine zur Herstellung von Schuhen und StiefelnInfo
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- DE43495C DE43495C DENDAT43495D DE43495DA DE43495C DE 43495 C DE43495 C DE 43495C DE NDAT43495 D DENDAT43495 D DE NDAT43495D DE 43495D A DE43495D A DE 43495DA DE 43495 C DE43495 C DE 43495C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D21/00—Lasting machines
- A43D21/16—Lasting machines with lasting pincers and toe- or heel-embracing wipers
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D21/00—Lasting machines
- A43D21/12—Lasting machines with lasting clamps, shoe-shaped clamps, pincers, wipers, stretching straps or the like for forming the toe or heel parts of the last
- A43D21/125—Lasting machines with lasting clamps, shoe-shaped clamps, pincers, wipers, stretching straps or the like for forming the toe or heel parts of the last with a plurality of pincers
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D21/00—Lasting machines
- A43D21/18—Lasting machines with lasting pincers and straight-acting wipers, also for forming the shank portions of shoes
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 71: Schuhwerk.
Die in Fig. 1 bis 19 dargestellte Maschine
hat den Zweck, das Oberleder der zu fertigenden Schuhe und Stiefel auf den Leisten zu
ziehen (aufzuzwicken). Sie ist so eingerichtet, dafs zwei Schuhe oder Stiefel gleichzeitig bearbeitet
werden können.
Die eigenartige Anordnung der Construction beruht in Folgendem:
Auf eine stellbare Unterlage wird ein Leisten gebracht und über denselben das zugeschnittene
Oberleder gelegt. Der Leisten liegt mit der Sohlenfläche nach oben, wird durch eine
Druckschiene fest auf der Unterlage gehalten und das Leder zunächst mit einem Zangensystem
nach oben hin straff angezogen. Hierauf werden Mechanismen zur Wirkung gebracht,
welche von der Seite her das Leder über die Sohlfläche des Leistens streichen oder drücken.
Sobald dies geschehen, erfolgt die Anzweckung des Lederrandes auf den Leisten. Zur Bewegung
des senkrecht wirkenden Zangensystems, sowie für das seitliche Antreiben des Leders sind verschiedene Mechanismen angeordnet,
wie aus den nachfolgenden Erläuterungen hervorgeht.
Auf den Zeichnungen ist in Fig. 1 eine Seitenansicht
der doppeltwirkenden Maschine dargestellt;
Fig. 2 zeigt einen Längsschnitt der Maschine,
Fig. 3 einen Horizontalschnitt nach Linie x-x
(Fig. i),
Fig. 4 einen Horizontalschniu und Oberansicht nach der Linie y-y (Fig. 1),
Fig. 5 eine Ansicht einer Andrückvorrichtung, Fig. 6 Schnitt und Ansicht nach Linie \-\
(Fig. i), Fig. 7 Schnitt nach Linie w-w (Fig. 1),
Fig. 8 Schnitt und Ansicht eines der Ständer S,
Fig. 8 Schnitt und Ansicht eines der Ständer S,
Fig. 9 eine Hinteransicht der Andrückvorrichtung,
Fig. 10 eine Einzelansicht eines Andrückers, Fig. ι ι einen Schnitt durch denselben,
Fig. 12 eine Ansicht der Zangenplatte,
Fig. 13 eine besondere Darstellung einer Andrückvorrichtung des Klemmarmes,
Fig. 12 eine Ansicht der Zangenplatte,
Fig. 13 eine besondere Darstellung einer Andrückvorrichtung des Klemmarmes,
Fig. 14 einen Schnitt durch den Klemmarm nach Linie v-v (Fig. 13),
Fig. 15 einen senkrechten Schnitt durch die Mitte der Andrückvorrichtung,
Fig. 16 eine schaubildliche Ansicht einer
Zange, welche an der Zangenplatte hängt,
Fig. 17 einen Schnitt durch die Zange,
Fig. 18 einen Querschnitt durch das Zangenrnaul,
Fig. 17 einen Schnitt durch die Zange,
Fig. 18 einen Querschnitt durch das Zangenrnaul,
Fig. 19 einen Schenkel der Zange.
Es bezeichnet A den aus einem Paar Platten gebildeten Tisch, deren Längsachse die Diagonallinie der sich mit ihrer Spitze berührenden Platten ist. Die Platte ist mit den Füfsen B und der Mittelstütze C versehen. In der Mitte der Platte befinden sich Schlitze D und E (Fig. 6), welche sich rechtwinklig kreuzen. In der Mitte der Platte ist ein senkrechter Ständer F angebracht, auf dessen oberem Ende das Querstück G verzapft ist. Das Querstück G entspricht in seiner Länge dem Tisch A und
Es bezeichnet A den aus einem Paar Platten gebildeten Tisch, deren Längsachse die Diagonallinie der sich mit ihrer Spitze berührenden Platten ist. Die Platte ist mit den Füfsen B und der Mittelstütze C versehen. In der Mitte der Platte befinden sich Schlitze D und E (Fig. 6), welche sich rechtwinklig kreuzen. In der Mitte der Platte ist ein senkrechter Ständer F angebracht, auf dessen oberem Ende das Querstück G verzapft ist. Das Querstück G entspricht in seiner Länge dem Tisch A und
ist an seinem äufseren Ende mit der Stütze//
versehen, welche gleich hoch ist mit Ständer F. Der Stander H ist zur Aufnahme einer Feder
/ hohl gestaltet und hat im oberen Theil von H einen senkrechten Schlitz H1. '■
K sind zwei waagrechte Wellen, deren innen liegende Enden in der Mittelstütze C, während
die äufsere in B gelagert sind. Die beiden Spindeln K liegen in einer Linie und sind mit
Handrädern versehen. Jede der Spindeln K ist mit Rechts- und Linksgewinde K2 K3 versehen.
Auf Spindeln K befinden sich die mit Ausschnitten L1 versehenen Muttern L. M bezeichnet
je eine Welle, welche in B gelagert ist und rechtwinklig zu K liegt und ebenfalls
mit Handrad Af1 versehen ist. Die Wellen M
sind im gleichen Sinne wie die Wellen K mit Rechts- und Linksgewinde versehen, ebenso
sind die mit Ausschnitten versehenen Muttern angebracht (s. Fig. 7). In der Mitte der Spindeln
M sitzen die Schneckenräder P, welche in die Schnecken O auf K eingreifen (s. Fig. 2
und 7). Wenn also ein Handrad Af1 oder K'
bewegt wird, so rindet eine gleichmäfsige Drehung der Spindeln K und M statt.
In dem einen Theil der Schlitze E auf Tisch A sind die Ständer R angebracht, welche
sich stellen lassen und mittelst Klemmmuttern R1 gehalten werden. Die Ständer R tragen die
Stützen R2, deren Enden mit den Verdäckungen
R3 zur Aufnahme der Leisten Z versehen
sind. Die Stützen R2 sind in senkrechter Richtung verstellbar und werden durch Schrauben
i?* (s. Fig. 7) gehalten.
Mit S sind senkrechte Ständer bezeichnet, die mit Klemmbolzen S1 in Schlitz E gehalten werden. An diesen Ständern sind Gelenkklappen
angebracht, zwischen denen Hebel T drehbar befestigt sind. Hebel T ist mit
der auf Spindel K sitzenden Mutter verbunden (s. Fig. 8) und trägt ferner die Arme Τλ T2.
U ist ein im Ständer S befindlicher, senkrecht verstellbarer Einsatz, in dessen Obertheil
sich der mit Hebel T1 verbundene Schlitten U1
schieben läfst.
Mit F sind Klemm- oder Andrückvorrichtungen bezeichnet, die mit dem curvenförmig
ausgearbeiteten Theil F1 versehen sind (s. Fig. 5 und 15), welcher sich gegen die Fersenstelle
des Leistens legt. Am hinteren Theil von F1 befindet sich die waagerechte Spindel F2. An
der oberen Seite einer jeden Antriebvorrichtung befindet sich in deren Mitte eine nach innen
vorspringende, curvenartigzugeschweifte, zungenförmige
Platte Fs. Die äufseren Enden F!1 des
Haupttheües sind nach innen zu und abwärts curvenförmig gestaltet (s. Fig. 5). Die Ausläufer
V* und des Stückes F3 sind an ihrer inneren Seite ebenfalls curvenförmig ausgehöhlt,
mit welcher Fläche sie sich an den Leisten anlegen.
Auf jedem Theil F4 befinden sich die beweglichen Stücke F5 (Fig. 14), welche mit
Schlitzlöchern F6 versehen sind. Die inneren Enden von F5 ragen über die obere Fläche
von F3 hinweg (s. Fig. 5 und 9), so dafs das bei F3 überstehende Leder von den Schenkeln
V' erfafst und auf die Leistensohle gedruckt wird.
Am oberen Ende von jedem Arm T2 des Hebels T ist ein Querstück W (s. Fig. 4) angebracht,
in welches Stangen W1 eingreifen. j Letztere greifen mit ihren anderen Enden in
die Schlitzlöcher F6 von F5 ein. Die Enden der Stangen sind mit Gewinde versehen und
durch Muttern stellbar an dem Querstück W der Hebel T befestigt. X sind Ständer, welche
den Ständern 5 gleichen und in den Schlitzen D stellbar befestigt sind (s. Fig. 7). An den
Ständern X befinden sich senkrecht verstellbare Köpfe X1, in denen längsverschiebbare Stangenspitzen, die mit Endstücken Xs versehen sind.
In den an X angebrachten Gelenkklappen sind die Hebel X'1 und Xs gelagert. Das freie
Ende der Hebel Xi ist mit der auf Spindel K
sitzenden Mutter verbunden, während X5 mit
der waagerecht verschiebbaren Stange in X1 verbunden ist. Hebel Xs hat einen senkrechten
Schlitz, um das hintere Ende der Gleitstangen aufzunehmen, und sind die letzteren mit SchlitzenX1
für Stücke .ST8, in deren letztere Einschnitte die Hebel X5 eingreifen, versehen.
Auf der unteren Seite des seitlich wegdrehbaren Querstückes G zwischen Ständern F
und H ist das Führungsstück Y, welches mit dem Schlitz F1 versehen ist, befestigt (siehe
Fig. 2). Im Innern von Y ist der Handhebel a angebracht, dessen äufseres Ende durch den
Schlitz H} des Ständers H geht und eine
Feder trägt, die im Innern des Ständers liegt, wobei die Feder den Zweck hat, den Hebel a
stets in die höchste Stellung zu drücken, so dafs die Druckstange c stets vom Leisten abgehoben
wird. Stange c geht abwärts durch eine einstellbare Führungsplatte a, die an dem
waagerechten Theil des Führungsstückes angebracht ist und die Führungsbüchse dl trägt,
welche dazu dient, die Stange c stets genau senkrecht zu halten. Das Ende der Haltestange
c ist rauh ausgeführt, so dafs sie stets auf der Innensohle am Leisten festsitzt, e ist
eine Strebe zwischen dem Führungsstück Y und dem Ständer F.
g bezeichnet einen Hebelrahmen, an dem die waagerechte Stange gl und Querstange g2
angebracht sind. Der Hebelrahmen ist mittelst der Glieder /1 mit der über Führungsslück Y
befindlichen Schiene G verbunden. An den äufsersten Gliedern /; sind die Hebel hi angebracht,
deren Enden durch Querstücke h2 verbunden sind, i sind Doppelhebel, die am
Rahmen g zwischen h befestigt, bei i in der
Schwungschiene G gelagert und mit Spindeln P versehen sind. K stellen ein Paar waagerechte
Tragstangen dar, welche mit Lappen K1 und Schlitzen K2 versehen sind und in Zapfen der
Hebel i eingreifen.
Von der Mitte einer jeden Tragstange aus geht eine Stange /c3 aufwärts, die einen senkrechten
Schlitz hat, in welchen Bolzen greifen. / bezeichnen eine Anzahl von Hängestangen
oder Gliedern, welche bei kx ihren Drehpunkt haben. Das untere Ende der Glieder ist mit
Loch / ■ versehen. m ist die Zangenplatte
(s. Fig. 12), welche die ungefähre Gröfse des Leistenbodens hat, in dem sich Schlitze m1
befinden, in die die Haken m2 gebracht werden, welch letztere die Zangen m3 tragen. Die
Zangenplatte ist nahe am Hacken- und Zehentheil mit auswärts liegenden Schienen m\ welche
durch Oeffnungen /' an Stangen / hindurchgehen, versehen.
In den Fig. 16 bis 19 bezeichnet A (Fig. 16)
eine bewegliche Zangenplatte der Leistenmaschine, an welcher sich in Schlitzen die
Haken B befinden. C ist eine Zange mit kräftigem Stiel D, an welcher das Maulstück E
drehbar angebracht ist. An E befindet sich ein Schliefshebel F, welcher durch seinen
excentrisch gestalteten Theil den Schlufs der Zange ermöglicht, sobald das Lederende zwischen
dieselbe gebracht wurde. Wenn das Leder auf den Leisten gezweckt ist, wird der Hebel F gelöst und die Zange wird frei.
Damit die Zange das Leder gut festhält, sind die Maulstücke an ihren Halteflächen mit Vertiefungen
a oder Erhöhungen versehen. Zwischen den Zangenmaulstücken befinden sich die
Federn G, welche die Oeffnung der Zange beim Lösen des Hebels erleichtern.
Am oberen Ende des Zangenstieles D befindet sich ein längliches Loch für die Haken.
Die Zangen müssen zu ihrer Bewegung das erforderliche Spiel haben, zu welchem Zwecke
die länglichen Schlitze angebracht sind; es kann also bei tiefster Stellung der Zangen eine
Bewegung derselben, wie solche durch den Schliefsmechanismus, welcher oberhalb der
Leistensohle arbeitet, stattfinden.
Nach erfolgtem Festzwicken des Leders auf dem Leisten werden die Zangen gelöst und
emporgehoben. Damit der bezwickte Leisten besser zugänglich wird, ist das Querstück G
zur Seite drehbar angeordnet, an welcher Bewegung der ganze Zangenmechanismus theilnimmt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine doppeltwirkende Leistenmaschine zur Herstellung von Schuhen und Stiefeln, auf welcher zwei Stiefel oder Schuhe zugleich bearbeitet werden können, gekennzeichnet durch die auf der Gestellplatte angebrachten stellbaren Leistenträger R, auf welchen der Leisten Z mittelst Stange C gehalten wird, während das Leder mittelst der durch Zugschiene h1 bewegten Zangen m3 straff gezogen und durch die mittelst der Hebel T verschiebbaren Antriebmechanismen, bestehend aus Druckschieber U1, Zugstangen W1 (s. Fig. 1, 2, 3 und 8) über die Sohlenkante der Leisten gestrichen wird, wobei ferner die Zangenmechanismen, bestehend aus Zangenplatte m, Zugschienen /, Hebel i und h, Schienen g (s. Fig. 1 und 2) mit den seitlich drehbaren Trägern G in Verbindung stehen.Hierzu 4 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE43495C true DE43495C (de) |
Family
ID=318814
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT43495D Expired - Lifetime DE43495C (de) | DoppeltwirkendeLeistenmaschine zur Herstellung von Schuhen und Stiefeln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE43495C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4003468A1 (de) * | 1990-02-06 | 1991-08-08 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Pleuel fuer hubkolben-brennkraftmaschinen mit asymmetrischem schaftquerschnitt |
-
0
- DE DENDAT43495D patent/DE43495C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4003468A1 (de) * | 1990-02-06 | 1991-08-08 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Pleuel fuer hubkolben-brennkraftmaschinen mit asymmetrischem schaftquerschnitt |
| DE4003468C2 (de) * | 1990-02-06 | 2000-10-12 | Deutz Ag | Pleuel für Hubkolben-Brennkraftmaschinen mit asymmetrischem Schaftquerschnitt |
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