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DE4344560C2 - Geteiltes Schwungrad mit Verstärkung des Lagersitzes durch plastische Verformung - Google Patents

Geteiltes Schwungrad mit Verstärkung des Lagersitzes durch plastische Verformung

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DE4344560C2
DE4344560C2 DE19934344560 DE4344560A DE4344560C2 DE 4344560 C2 DE4344560 C2 DE 4344560C2 DE 19934344560 DE19934344560 DE 19934344560 DE 4344560 A DE4344560 A DE 4344560A DE 4344560 C2 DE4344560 C2 DE 4344560C2
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bearing
sheet metal
crankshaft
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Bernhard Schierling
Bernd Stockmann
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ZF Friedrichshafen AG
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ZF Sachs AG
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F15/00Suppression of vibrations in systems; Means or arrangements for avoiding or reducing out-of-balance forces, e.g. due to motion
    • F16F15/10Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system
    • F16F15/12Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system using elastic members or friction-damping members, e.g. between a rotating shaft and a gyratory mass mounted thereon
    • F16F15/131Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system using elastic members or friction-damping members, e.g. between a rotating shaft and a gyratory mass mounted thereon the rotating system comprising two or more gyratory masses
    • F16F15/13164Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system using elastic members or friction-damping members, e.g. between a rotating shaft and a gyratory mass mounted thereon the rotating system comprising two or more gyratory masses characterised by the supporting arrangement of the damper unit

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein geteiltes Schwungrad entsprechend dem jeweiligen Oberbegriff der Ansprüche 1, 7 oder 9.
Aus der DE 34 12 961 A1 ist ein geteiltes Schwungrad für eine Brennkraftmaschine bekannt, welches konzentrisch zur Kurbelwelle um eine Drehachse umläuft. Dieses Schwungrad umfasst eine Primärmasse, die über mehrere Schrauben an einer Fläche der Kurbelwelle senkrecht zur Drehachse befestigt ist, eine Sekundärmasse, die über ein Lager an der Primärmasse drehbar gelagert ist, eine Torsionsdämpfeinrichtung zwischen beiden Massen und eine Reibungskupplung an der der Primärmasse abgewandten Seite der Sekundärmasse zur Weiterleitung des Drehmomentes in ein Getriebe. Die vorgenannten Schrauben sind radial innerhalb des Lagers konzentrisch zur Drehachse angeordnet, während das Lager auf einem im Wesentlichen zylindrischen Ansatz eines Blechformteils aufgesetzt ist, das an einem Radialflansch der Primärmasse als separates Bauteil befestigt ist und in das durch plastische Verformung ein Lagersitz eingearbeitet ist. Dieses Blechformteil liegt mit seinem Boden unter Zwischenschaltung des Radialflansches an der hierfür vorgesehenen Fläche der Kurbelwelle an und ist an dieser durch die eingangs genannten Schrauben befestigt.
Während das in Fig. 1 der Offenlegungsschrift dargestellte Blechformteil an seiner im Wesentlichen zylindrischen Wandung im axialen Erstreckungsksbereich des Lagers über keine Versteifung verfügt, ist beim kräftiger ausgebildeten Blechformteil entsprechend Fig. 3 im vorgenannten Bereich eine nach radial innen weisende Materialanhäufung zur Stabilisierung des Lagersitzes vorgesehen.
Das Blechformteil gemäß der Offenlegungsschrift vermag zwar auf einfache Weise ein Lager aufzunehmen, das zudem in Richtung der Getriebeseite durch einen am Blechformteil vorgesehenen, in Richtung des Lagers greifenden radialen Schenkel gegen axiale Relativbewegungen gesichert ist, jedoch fehlt an der anderen Axialseite des Blechformteiles eine Axialsicherung zur Vermeidung von Bewegungen des Lagers in dieser Richtung. So muss bei der Ausführung nach Fig. 1 der massive und daher bevorzugt spanabhebend zu bearbeitende Radialflansch als Axialsicherung dienen, während bei Fig. 3 ein Zwischenring diese Aufgabe ggf. spielbehaftet und daher mit nur mäßiger Positionierungsgenauigkeit übernimmt. Außerdem wird die erhöhte Stabilität des Blechformteiles gemäß Fig. 3 mit einem relativ hohen Materialaufwand erkauft.
Auch die DE 34 40 927 A1 zeigt beispielsweise in den Fig. 1 oder 2 ein geteiltes Schwungrad für eine Brennkraftmaschine, welches mit einem als separates Bauteil ausgebildeten Blechformteil zur Aufnahme eines Lagers versehen ist. Versteifende Maßnahmen sind an diesem Blechformteil nicht vorgesehen, so dass mit einer vergleichbar labilen Aufnahme des Lagers gerechnet werden muss.
Nichts anderes zeigt auch die DE 41 18 686 A1 in ihrer Fig. 2, während in den übrigen Fig. 1, 3 und 4 eine Ausführung dargestellt ist, bei welcher das Blechformteil als Radialflansch der Primärmasse vorgesehen ist und an seinem radial inneren Ende radial außen ein Lager aufnimmt, sich radial innen aber an einem Bauteil der Kurbelwelle abstützt. Eine derartige Konstruktion mag zwar die in Radialrichtung gewünschte Steifigkeit beinhalten, jedoch ist hierdurch der axiale Durchgangsraum radial innerhalb des Lagers vergleichsweise stark eingeschränkt. Außerdem ist ein Stützansatz an der Kurbelwelle technisch aufwendig, da er eine speziell geformte Kurbelwelle für das zu befestigende geteilte Schwungrad aufweisen muss.
Eine ebenfalls einstückige Ausbildung eines Blechformteiles für ein Lager mit einem Radialflansch der Primärmasse zeigt die DE 41 17 581 A1 in ihrer Fig. 6, wobei dieses Blechformteil im axialen Erstreckungsbereich des Lagers sogar eine Materialanhäufung zur Stabilisierung des Lagersitzes aufweist. Auch verfügt dieses Blechformteil motorseitig über eine Axialanlage für die Lagerung, während allerdings getriebeseitig keine Maßnahme getroffen ist, um das Lager in der gewünschten Axialposition zu sichern.
Die DE 42 04 342 C1 zeigt ein einstückig mit einem Radialflansch der Primärmasse ausgebildetes Blechformteil zur Aufnahme eines Lagers, wobei dieses Blechformteil allerdings im Aufnahmebereich des Lagers aufgrund einer verfahrenstechnischen Abstreckung mit reduzierter Dicke ausgebildet ist. Damit liegt eine nur geringe Gestaltfestigkeit für den das Lager aufnehmenden Lagersitz vor, weshalb das Lager mit einem vergleichsweise dicken Lagerinnenring ausgebildet sein muss. Am Lagersitz selbst sind Axialanschläge für den radial inneren Lagerring vorgesehen, so dass das Lager in Richtung beider Axialseiten bewegungsgesichert auf dem Blechformteil angeordnet ist. Nachteilig ist allerdings die getriebeseitige Ausbildung der Axialsicherung mit Nasen, die in spezielle Ausnehmungen des Lagerinnenrings hineingedrückt werden, so dass diese konstruktive Ausführung der Axialsicherung nur mit einem speziell ausgebildeten und daher entsprechend kostspieligen Lager seine Funktionalität entfalten kann.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, den Stand der Technik dahin gehend zu verbessern, dass bei gleicher oder geringerer Anzahl der Einzelteile und bei nicht beeinträchtigter Funktion Material und somit Gewicht eingespart werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe kann es vorgesehen sein, das Blechformteil einteilig mit einem im Wesentlichen die Primärmasse bildenden Radialflansch auszuführen. Durch die Maßnahme ist eine Verfeinfachung im Hinblick auf die Anzahl der Einzelteile möglich, was sich vorteilhaft im Hinblick auf Lagerhaltung und Montage auswirkt. Hierzu ist die Primärmasse im Bereich des Innendurchmessers des Lagers im Querschnitt von der Fläche der Kurbelwelle etwa rechtwinklig wegweisend und damit topfförmig ausgebildet, während sie an der von der Kurbelwelle abgewandten Axialseite des Lagers nach radial innen mit einem Flansch abgewinkelt ist. Durch den nach radial innen zu einem Flansch abgewinkelten Bereich wird an der Primärmasse einerseits der Lagerbereich stabilisiert, und andererseits sind in diesem Flansch gleichzeitig die Durchgangsöffnungen für die Befestigungsschrauben vorgesehen.
Zur weiteren Versteifung des Lagerbereiches wird vorgeschlagen, dass die Primärmasse anschließend an den Flansch etwa rechtwinklig zurück in Richtung Fläche der Kurbelwelle abgewinkelt ist und an dieser mit einem Stirnende anliegt. Damit ist ein zentrisch zur Drehachse umlaufender, steifer Hohlkörper gebildet, der einerseits das Lager zur Lagerung der Sekundärmasse trägt und andererseits zur Befestigung der Primärmasse an der Kurbelwelle dient.
Zur einfacheren Herstellung der Einzelteile ist es auch möglich, ein zweites Blechformteil vorzusehen, welches mit einem radial verlaufenden Flansch an der Außenseite des Flansches der Primärmasse aufliegt, der mit Durchgangsöffnungen für die Befestigungsschrauben versehen ist und radial innen, anschließend an den Flansch, mit einem etwa radial abgewinkelten, im Wesentlichen zylindrischen Bereich in Richtung Fläche der Kurbelwelle verläuft.
Gemäß einer anderen Ausführungsform weist die Primärmasse zur axialen Fixierung des Lagers in Richtung Kurbelwelle und zur radialen Führung des Blechformteils im Durchmesserbereich des Lagersitzes eine axial von der Fläche der Kurbelwelle weggerichtete Falte auf. Damit ist eine exakte Axialpositionierung und Zentrierung beider Bauteile relativ zueinander möglich. Der Axialanschlag in die andere Richtung ist dabei im Blechformteil ausgebildet.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung des Blechformteils sieht vor, die im Wesentlichen zylindrische Wandung, die im Bereich des Lagersitzes nach radial innen hin durch Materialanhäufung in Ringform versteift ist, in Richtung Kurbelwelle mit einem Axialanschlag für das Lager in Form von einzelnen, am Umfang verteilten, von radial innen her nach radial außen plastisch in die zylindrische Wandung eingebrachten Erhöhungen auszubilden. Der auf diese Weise gebildete Axialanschlag für das Lager zeichnet sich durch sehr geringe Massen aus, da ohnehin vorhandenes Material allein durch gezielte plastische Verformung eine zweite Funktion erhält. Der Axialanschlag in die andere Richtung kann dabei ebenfalls durch plastische Verformung eines axial über den Lagersitz überstehenden Fortsatzes gebildet werden.
Die Erfindung wird anschließend anhand von mehreren Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen im Einzelnen:
Fig. 1 die obere Hälfte eines Längsschnittes durch ein geteiltes Schwungrad;
Fig. 2 einen partiellen Längsschnitt durch den Lagerbereich;
Fig. 3 und 4 weitere partielle Längsschnitte durch Ausführungsvarianten.
Fig. 1 zeigt den Längsschnitt durch die Oberhälfte eines geteilten Schwungrades 1. Diese besteht aus einer Primärmasse 4, die über Schrauben 5 an der Kurbelwelle 2 einer Brennkraftmaschine befestigt ist. Sämtliche Teile laufen um die Drehachse 3 um. Die Primärmasse 4 weist in ihrem oberen Bereich einen torusförmigen Raum auf, in welchem eine Torsionsdämpfeinrichtung 8 angeordnet ist. Diese besteht aus Schraubenfedern, die von der Primärmasse 4 angesteuert werden und die das Drehmoment auf die Sekundärmasse 6 übertragen. Die Sekundär­ masse 6 ist über ein Lager 7 an der Primärmasse 4 gelagert und kann sich dieser gegenüber relativ verdrehen. An der Sekun­ därmasse 6 ist eine übliche Reibungskupplung 9 angeordnet, die das von der Torsionsdämpfeinrichtung 8 übertragene Drehmoment auf eine nicht dargestellte Getriebewelle weiterleitet. Die Kurbelwelle 2 weist eine Fläche 10 auf, die senkrecht zur Drehachse 3 verläuft und an welcher die Primärmasse 4 über Schrauben 5 befestigt werden kann. Die Primärmasse 4 ist im vorliegenden Fall einteilig mit einem zylindrischen Ansatz 12 versehen, der etwa im rechten Winkel, topfförmig von der Flä­ che 10 der Kurbelwelle 2 wegweist und im Bereich des Lagers 7 nach radial innen über einen Flansch 13 abgewinkelt ist, wobei in diesem Flansch 13 die Durchgangsöffnungen für die Schrau­ ben 5 vorgesehen sind. Die Primärmasse 4 ist dabei aus einem Blechmaterial mit ursprünglich einheitlicher Materialstärke hergestellt und durch plastische Verformung zumindest im Be­ reich des zylindrischen Ansatzes 12 und des Flansches 13 so bearbeitet, daß mit möglichst wenig Material eine ausreichende Stabilität wohl im Hinblick auf die Aufnahme des Lagers und der Lagerkräfte als auch im Hinblick auf die Verbindung mit der Kurbelwelle 2 erreicht wird. Dabei ist das Material der Primärmasse radial innerhalb des Flansches 13 in Richtung auf die Fläche 10 der Kurbelwelle 2 abgewinkelt ist und an dieser mit einem Stirnende anliegt. Das so gebildete Blechformteil 11 ist durch plastische Verformung des ursprünglichen Materials der Primärmasse 4 relativ dünnwandig ausgebildet und insbe­ sondere durch den radial verlaufenden Flansch 13 radial in­ nerhalb des Lagersitzes des Lagers 7 sehr formstabil. Gleich­ zeitig ist durch die Axialabstützung radial innerhalb der Schrauben 5 eine stabile Basis für die Schraubbefestigung an der Kurbelwelle 2 gegeben. Dabei ist der Lagersitz für das Lager 7 in den zylindrischen Ansatz so eingebracht, daß gleichzeitig ein Axialanschlag in Richtung Kurbelwelle 2 si­ chergestellt ist. Der Axialanschlag in die andere Richtung kann beispielsweise durch eine Ringscheibe 26 erfolgen, die zwischen den Köpfen der Schrauben 5 und dem Flansch 13 zwi­ schengelegt ist.
In Fig. 2 ist ein teilschnitt wiedergegeben, bei welchem ein zweites Blechformteil 14 separat von der Primärmasse 4 hergestellt ist. Die Primärmasse 4 ist im wesentlichen entsprechend Fig. 1 im Bereich der Fläche 10 der Kurbelwelle 2 etwa axial abgewinkelt und bildet einen zylindrischen Ansatz 12. Der zy­ lindrische Ansatz 12 ist mit dem Lagersitz für das Lager 7 versehen und er ist nach radial innen durch einen Flansch 13 fortgesetzt. Dieser Flansch 13 endet radial innerhalb der Durchgangsöffnungen für die Schrauben 5. Das separat herge­ stellte zweite Blechformteil 14 weist einen radial verlaufenden Flansch 15 auf, der nach der Montage sämtlicher Teile auf der Außenseite des Flansches 13 der Primärmasse 4 aufliegt und der ebenfalls Durchgangsöffnungen für die Schrauben 5 in Flucht mit den Durchgangsöffnungen im Flansch 13 aufweist. Das Blechformteil 14 ist radial innen anschließend an den Flansch 15 mit einem etwa axial abgewinkelten, im wesentlichen zylindrischen Bereich 16 versehen, der in Richtung Fläche 10 der Kurbelwelle 2 verläuft und sich auf dieser Fläche 10 ab­ stützt. Beide Teile 4 und 14 können vor der Endmontage unter­ einander fest verbunden sein, beispielsweise durch eine ge­ genseitige Vernietung. Durch die plastische Verformung der Primärmasse 4 zumindest im Bereich des zylindrischen An­ satzes 12 und des Flansches 13 ist es möglich, hier Gewicht zu sparen durch relativ dünnwandige Ausbildung, wobei der Lager­ sitz für das Lager 7 dadurch stabilisiert ist, daß er am ra­ dial äußeren Rand des umlaufenden Flansches 13 angeordnet ist. Das zweite Blechformteil 14 kann dabei ebenfalls durch plastische Umformung mit einer nicht einheitlichen Materialstärke verse­ hen sein, wobei sich die Materialstärke dabei nur an der auf­ tretenden Belastung orientieren muß.
In dem Ausführungsbeispiel entsprechend Fig. 3 ist zusätzlich zur Primärmasse 4 ein Blechformteil 17 vorgesehen, welches etwa topfförmig ausgebildet ist und mit seinem Boden 18 unter Zwischenschaltung des radial inneren Bereiches der Primärmas­ se 4 an der Fläche 10 der Kurbelwelle 2 anliegt und mit Schrauben 5, die durch Durchgangsöffnungen im Boden 18 und in der Primärmasse 4 hindurchgeführt sind, an der Kurbelwelle 2 befestigt ist. Die etwa zylindrisch ausgebildete Wand 19 des Blechformteils 17 weist von der Fläche 10 der Kurbelwelle 2 weg und trägt das Lager 7. IM Bereich des Lagersitzes ist die Wandung 19 mit einer etwa radial verlaufenden Materialanhäu­ fung versehen, die den Lagersitz stabilisiert. Die Primärmas­ se 4 weist eine von der Kurbelwelle weggerichtete Falte 20 auf, die direkt radial außerhalb der Wandung 19 des Blech­ formteils 17 verläuft in einem Durchmesserbereich des Lager­ sitzes für das Lager 7, so daß der Endbereich der Falte einen Axialanschlag für das Lager 7 bildet. In die andere Richtung ist in den Endbereich der Wandung 19 ein Axialanschlag 21 eingeformt. Die Falte 20 der Primärmasse 4 bildet eine Führung für die Wandung 19 des Blechformteils 17 in radialer Richtung. Das Blechteil 17 kann dabei durch plastische Verformung bei­ spielsweise im Bereich des Bodens 18 dünnwandiger ausgeführt sein als im Bereich der Wandung 19, so daß hier Gewicht ge­ spart ist. Beide Teile 4 und 17 können vor der Montage an der Kurbelwelle 2 durch separate Verbindungselemente fest mitein­ ander verbunden sein. Ein solche Verbindung kann beispiels­ weise durch Vernieten oder auch durch Verschweißen erfolgen.
Eine weitere mögliche Ausführungsvariante ist in Fig. 4 dar­ gestellt. Hier ist der radial innere Bereich der Primärmasse 4 eben ausgeführt mit gleichbleibender Materialstärke und es ist ein separates Blechformteil 22 vorgesehen, welches zusammen mit der Primärmasse 4 über Schrauben 5 an der Kurbelwelle 2 befestigt ist. Das Blechformteil 22 ist ebenfalls etwa topfförmig ausgebildet mit einer im wesentlichen zylindrischen Wandung 19, die von der Primärmasse 4 wegweist und die im Be­ reich der Anordnung des Lagers 7 durch plastische Materialan­ häufung 23 radial innerhalb des Lagers 7 versteift ist. Die axiale Fixierung des Lagers 7 erfolgt dabei in Richtung auf die Kurbelwelle 2 zu in Form von einzelnen am Umfang verteilten, von radial innen her nach radial außen plastisch in die zylindrische Wandung 19 eingebrachte Erhöhungen 24 und in die entgegengesetzte Richtung durch plastische Verformung eines axial über den Lagersitz überstehenden Fortsatzes 25. Die Wandung 19 geht im Bereich der Primärmasse in einen Bo­ den 18 über, der konzentrisch zur Drehachse 3 verläuft und der von außen her auf den radial inneren Bereich der Primärmasse 4 aufgesetzt ist. Gegenüber der Kurbelwelle 2 erfolgt die Ver­ bindung über Schrauben 5, die durch entsprechende Durchgangs­ öffnungen im Boden 18 und in der Primärmasse 4 hindurchgeführt sind. Es bietet sich an, das Blechformteil 22 und die Primär­ masse 4 vor der Verbindung mit der Kurbelwelle 2 gegenseitig zu fixieren. Als Verbindungsmöglichkeiten bieten sich unter anderem gegenseitige Vernietung oder Verschweißung an.

Claims (9)

1. Geteiltes Schwungrad für eine Brennkraftmaschine, welches konzentrisch zur Kurbelwelle (2) um eine Drehachse (3) umläuft, umfassend eine mindestens ein Blechformteil (11, 14) aufweisende Primärmasse (4), die über Durchgangsöffnungen für mehrere Schrauben (5) zur Befestigung an einer Fläche (10) der Kurbelwelle (2) senkrecht zur Drehachse (3) verfügt, eine Sekundärmasse (6), die über ein Lager (7) an der Primärmasse (4) drehbar gelagert ist, eine Torsionsdämpfeinrichtung (8) zwischen beiden Massen (4, 6) sowie eine Reibungskupplung (9) an der der Primärmasse (4) abgewandten Seite der Sekundärmasse (6) zur Weiterleitung des Drehmomentes in ein Getriebe, wobei die Schrauben (5) radial innerhalb des Lagers (7) konzentrisch zur Drehachse (3) angeordnet sind, das Lager (7) auf einem im Wesentlichen zylindrischen Ansatz (12) des Blechformteils (11) aufgesetzt ist, das einteilig mit der Primärmasse (4) ausgebildet und in das durch plastische Verformung ein Lagersitz eingearbeitet ist, der etwa im Bereich der axialen Erstreckung des Lagers (7) und nach radial innen weisend eine Materialanhäufung zur Stabilisierung des Lagersitzes aufweist, wobei das Blechformteil (11) im Bereich des Innendurchmessers des Lagers (7) im Querschnitt von der Fläche (10) der Kurbelwelle (2) etwa rechtwinklig wegweisend, topfförmig verläuft, dadurch gekennzeichnet, dass das Blechformteil (11) an der der Kurbelwelle (2) abgewandten Seitenfläche des Lagers (7) nach radial innen zu mit einem als Materialanhäufung wirksamen Flansch (13) abgewinkelt ist und in diesem Flansch die Durchgangsöffnungen für die Schrauben (5) angeordnet sind.
2. Schwungrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Blechformteil (11) anschließend an den Flansch (13) etwa rechtwinklig zurück in Richtung Fläche (10) der Kurbelwelle (2) abgewinkelt ist und an dieser mit einem Stirnende anliegt.
3. Schwungrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein zweites Blechformteil (14) vorgesehen ist, welches mit einem radial verlaufenden Flansch (15) auf der Außenseite des Flansches (13) des ersten Blechformteiles (11) aufliegt, ebenfalls mit Durchgangsöffnungen für die Schrauben (5) versehen ist und radial innen, anschließend an den Flansch (15), mit einem etwa axial abgewinkelten, im Wesentlichen zylindrischen Bereich (16) in Richtung zur Fläche (10) der Kurbelwelle (2) verläuft.
4. Schwungrad nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der im Wesentlichen zylindrische Bereich (16) in seinem Endbereich an der Fläche (10) der Kurbelwelle (2) abgestützt ist.
5. Schwungrad nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der radial äußere Rand des Flansches (15) als Axialanschlag für das Lager ausgebildet ist.
6. Schwungrad nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass beide Blechformteile (11; 14) untereinander fest verbunden sind.
7. Geteiltes Schwungrad für eine Brennkraftmaschine, welches konzentrisch zur Kurbelwelle (2) um eine Drehachse (3) umläuft, umfassend eine ein separates Blechformteil (17) aufweisende Primärmasse (4), die ebenso wie das Blechformteil (17) über Durchgangsöffnungen für mehrere Schrauben (5) zur Befestigung an einer Fläche (10) der Kurbelwelle (2) senkrecht zur Drehachse (3) verfügt, eine Sekundärmasse (6), die über ein Lager (7) an der Primärmasse (4) drehbar gelagert ist, eine Torsionsdämpfeinrichtung (8) zwischen beiden Massen (4, 6) sowie eine Reibungskupplung (9) an der der Primärmasse (4) abgewandten Seite der Sekundärmasse (6) zur Weiterleitung des Drehmomentes in ein Getriebe, wobei die Schrauben (5) radial innerhalb des Lagers (7) konzentrisch zur Drehachse (3) angeordnet sind, das Lager (7) auf einer im Wesentlichen zylindrischen Wandung (19) des Blechformteils (17) aufgesetzt ist, die sich etwa senkrecht zu einem Boden (18) erstreckt, der unter Zwischenschaltung der Primärmasse (4) an der Fläche (10) der Kurbelwelle (2) anliegt und in die durch plastische Verformung ein Lagersitz eingearbeitet ist, der etwa im Bereich der axialen Erstreckung des Lagers (7) und nach radial innen weisend eine Materialanhäufung zur Stabilisierung aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass zur axialen Fixierung des Lagers (7) in Richtung Kurbelwelle (2) und zur radialen Führung des Blechformteils (17) im Bereich seiner Wandung (19) die Primärmasse (4) im Durchmesserbereich des Lagersitzes eine axial von der Fläche (10) der Kurbelwelle (2) weggerichtete Falte (20) aufweist, die einen Führungsdurchmesser bildet, wobei das Ende der Falte (20) den einen Axialanschlag des Lagers (7) bildet.
8. Schwungrad nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der andere Axialanschlag (21) für das Lager (7) im Blechformteil (17) ausgebildet ist.
9. Geteiltes Schwungrad für eine Brennkraftmaschine, welches konzentrisch zur Kurbelwelle (2) um eine Drehachse (3) umläuft, umfassend eine ein separates Blechformteil (22) aufweisende Primärmasse (4), die ebenso wie das Blechformteil (22) über Durchgangsöffnungen für mehrere Schrauben (5) zur Befestigung an einer Fläche (10) der Kurbelwelle (2) senkrecht zur Drehachse (3) verfügt, eine Sekundärmasse (6), die über ein Lager (7) an der Primärmasse (4) drehbar gelagert ist, eine Torsionsdämpfeinrichtung (8) zwischen beiden Massen (4, 6) sowie eine Reibungskupplung (9) an der der Primärmasse (4) abgewandten Seite der Sekundärmasse (6) zur Weiterleitung des Drehmomentes in ein Getriebe, wobei die Schrauben (5) radial innerhalb des Lagers (7) konzentrisch zur Drehachse (3) angeordnet sind, das Lager (7) auf einer im Wesentlichen zylindrischen Wandung (19) des Blechformteils (22) aufgesetzt ist, die sich etwa senkrecht zu einem Boden (18) erstreckt, der unter Zwischenschaltung der Primärmasse (4) an der Fläche (10) der Kurbelwelle (2) anliegt und in die durch plastische Verformung ein Lagersitz eingearbeitet ist, der etwa im Bereich der axialen Erstreckung des Lagers (7) und nach radial innen weisend eine Materialanhäufung (23) zur Stabilisierung aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass an der im Wesentlichen zylindrischen Wandung (19) des Blechformteils (22) in Richtung Kurbelwelle (2) ein Axialanschlag für das Lager (7) in Form von einzelnen, am Umfang verteilten, von radial innen her nach radial außen plastisch in die zylindrische Wandung (19) eingebrachten Erhöhungen (24) vorgesehen ist.
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