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DE4343310A1 - Sicherung für aus Stäben zusammengesetzte Rollade, -tor oder -tür - Google Patents

Sicherung für aus Stäben zusammengesetzte Rollade, -tor oder -tür

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DE4343310A1
DE4343310A1 DE19934343310 DE4343310A DE4343310A1 DE 4343310 A1 DE4343310 A1 DE 4343310A1 DE 19934343310 DE19934343310 DE 19934343310 DE 4343310 A DE4343310 A DE 4343310A DE 4343310 A1 DE4343310 A1 DE 4343310A1
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Germany
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fuse according
latch
roller shutter
door
rod
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Withdrawn
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DE19934343310
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    • E06B9/56Operating, guiding or securing devices or arrangements for roll-type closures; Spring drums; Tape drums; Counterweighting arrangements therefor
    • E06B9/80Safety measures against dropping or unauthorised opening; Braking or immobilising devices; Devices for limiting unrolling
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Description

Die Erfindung betrifft eine Sicherung für eine aus Stäben zusammen­ gesetzte, auf eine Welle auf- und von dieser abwickelbare Rollade, -tor oder -tür, deren Stäbe in seitlichen Führungen gleiten, wobei der erste der Stäbe an die Welle angelenkt ist und wobei der letzte Stab, der Endstab insbesondere auf die äußere Fensterbank aufsetzbar ist.
Der Sicherung von Hausöffnungen kommt immer größere Bedeutung zu, da Einbruchsversuche immer häufiger vorkommen. Es sind bereits die un­ terschiedlichsten Vorschläge gemacht worden, um mit Rolläden oder -türen verschlossene Hausöffnungen zu sichern. Dazu wurde bereits in der DE-PS 30 19 566 oder der DE-OS 25 21 183 vorgeschlagen, an dem untersten Stab seitlich ausfahrbare Sicherungsbolzen vorzusehen, die mit einer Feder zusammenwirken, deren Vorspannung den Bolzen in eine vorgesehene Bolzenaufnahme drückt, wenn ein beim Schließen von Rol­ lade bzw. -tür vorhandener, gegen die Feder-Vorspannung gerichteter Zug entfällt. Dieser Zug wird durch eine Seil-Verbindung zwischen dem obersten und dem in dem untersten Stab vorgesehenen Sicherungs­ bolzen erreicht, wobei der Umstand ausgenutzt wird, daß die Stäbe von Rollade, -tor oder -tür während des Öffnens und während des Schließens voneinander einen gewissen größeren Abstand haben, gegen­ über der Lage der Stube bei geschlossener Rollade, -tor oder -tür. Dieser Unterschied wird mittels eines von einem der oberen Stäbe zum letzten, untersten Stab verlaufenden Zugseils auf den Sicherungsbol­ zen übertragen. Während des Öffnens und während des Schließens wird daher der Sicherungsbolzen über das Zugseil zurückgezogen und in ge­ schlossenem Zustand, in dem wegen des kleineren Abstandes der Stäbe das Zugseil entspannt ist, unter Federspannung seitlich ausgefahren, so daß er in seitliche Aufnahmen eingreifen kann. Wird nun bei einem Eindringversuch ein oberer Stab angehoben, werden die Stäbe vonein­ ander entfernt und damit das Zugseil gespannt, was zu einem Zurück­ ziehen des Sicherungsbolzens führt, mit der Folge, daß sich nun Rol­ lade, -tor oder -tür durch Nachschieben von unten öffnen läßt.
Nachteilig ist, daß die Arretierung von dem Nachlassen der Zugspan­ nung abhängig ist, und diese Zugspannung etwa bei einem Verklemmen des Zugseils erhalten bleibt, was die Arretierung verhindert, oder daß bei einem Bruch der Feder die Sicherung nicht in Arretier-Lage gedrückt wird, was nicht immer bemerkt wird, besonders, wenn Rolla­ de, -tor oder -tür automatisch über Zeit- oder Dämmerungs-Schalter gesteuert werden. Weiter wird besonders in den Fällen, wo sehr un­ terschiedliche Breiten von Rolläden oder -türen vorliegen, eine ein- oder doppelseitige Sicherung oft als nicht mehr ausreichend angese­ hen, vielmehr besteht ein Bedürfnis nach mehrfach angreifenden Si­ cherungen.
Daraus leitet sich die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabenstel­ lung ab, nach der eine gattungsgemäße Sicherung vorgeschlagen werden soll, bei der diese Nachteile entfallen, die ohne zusätzlichen An­ trieb in die Arretier-Lage fällt, die über die gesamte Breite von Rollade, -tor oder -tür verlaufend auch nicht endständige Verriege­ lungen zuläßt und die einfach und wirtschaftlich herstellbar und si­ cher einsetzbar ist.
Diese Aufgabenstellung wird nun nach der Erfindung durch die Merk­ male gelöst, die im Kennzeichen des Hauptanspruchs enthalten sind; vorteilhafte Weiterbildungen und bevorzugte Ausführungsformen be­ schreiben die Unteransprüche.
Um die gewünschte sichere Arretierung zu erreichen, enthält einer der Stäbe von Rollade, -tor oder -tür über seine gesamte Länge eine kippbare Falle, deren Fuß in einer Rinne einer zur Fensterseite hin offenen Ausnehmung im Profil des Stabes gelagert ist, wobei die Fal­ le in diese Ausnehmung einführbar ist und einen gegenüber dem Schwer­ punkt der Falle zum Profilstab hin versetzten Fuß mit in dieser Rin­ ne abrollbarem Profil aufweist, und wobei die Falle beim Aufsetzen des Endstabes auf die äußere Fensterbank frei auskippbar ist, und daß mindestens eines, vorteilhaft jedoch beide der seitlichen Füh­ rungsprofile eine Sperrnase aufweist, die die aus dem Profilstab heraustretende Kippfalle hintergreift. Durch diese Ausführungsform ist eine frei bewegbare Kippfalle gebildet, deren Drehmoment durch die Massenverteilung so gegeben ist, daß die Kippfalle dann von dem Profilstab wegkippen muß und so ohne eine zusätzliche Feder oder ei­ nen anderen Antrieb aus dem Umriß des Profils des Stabes austritt, wenn das seitliche Führungsprofil zumindest an seiner dem Fenster zugewandten Hinterseite wegen der Ausklinkung aufhört und so die Kippfalle freigibt. Die aus dem Profil des Stabes heraustretende Kippfalle greift nun beim Versuch, die Rollade -tor oder -tür hoch­ zudrücken hinter die Sperrnase, die im einfachsten Fall aus dem aus­ geklinkten Profil der seitlichen Führung besteht. Jeder Versuch des Hochdrückens führt dabei zu einer progressiv anwachsenden Sperrung.
Dabei bietet es sich an, daß der Endstab mit der Kippfalle versehen ist. Um die in die Ausnehmung des Profil- oder des Endstabes einge­ setzte Kippfalle zu sichern, werden zumindest einseitig, vorteilhaft beidseits Endwinkel angesetzt, die mit Formschluß in das Profil des Stabes ein- und dort festgesetzt werden.
Die Aufwärtsbewegung der gekippten Kippfalle wird durch die Sperr­ nase unterbunden, hinter die die aus dem Profil des Stabes heraus­ tretende Kippfalle greift. Diese Sperrnase wird durch eine Ausklin­ kung eines Schenkels der seitlichen Führungsprofile gebildet, deren stehenbleibender Teil die Sperrnase ist. Vorteilhaft wird in den durch die Auslenkung gegebenen Ausschnitt des seitlichen Führungs­ profils ein Einsatz eingesetzt, der aus Festigkeitsgründen aus Stahl gebildet ist. Aus Korrosionsgründen wird dabei vorteilhaft ein rost­ freier Edelstahl eingesetzt. Dieser Einsatz verhindert einen Zugang zur Kippfalle von außen; darüber hinaus nimmt der Einsatz die Kraft auf, die bei einem Eindring-Versuch, die Rollade, -tor oder -tür hochzudrücken, angewandt wird. Da der Einsatz auch unabhängig vom seitlichen Führungsprofil im Mauerwerk verankert sein kann, kann diese Kraft auch direkt in das Mauerwerk der Umfassung von Fenster, Tor oder Tür eingeleitet werden. Um zu verhindern, daß die nicht voll entarretierte Kippfalle die Aufwärtsbewegung von Rollade, -tor oder -tür unterbindet, ist in dem Einlauf zum seitlichen Führungs­ profil eine Einlaufschräge vorgesehen, die nur geringfügig auswärts gebogen ist und die Kippfalle in das Profil des Stabes drückt, wenn die Entarretierung nicht vollständig durchgeführt worden ist; die je­ doch die ausgekippte Kippfalle sicher zurückhält, wobei ihre Stirn­ seite die Sperrnase bildet, und wobei dieser Einlauf auch an einem gesonderten Einsatz, der in die Ausklinkung des seitlichen Führungs­ profils eingesetzt ist, vorgesehen sein kann.
Zur Arretierung können an beiden Seitenführungen Sperrnasen in der beschriebenen Form vorgesehen sein; da jedoch die Kippfalle als über die gesamte Länge des Stabes durchgehendes Profil ausgebildet ist, können auch zwischen den beiden seitlichen Führungsprofilen weitere Sperrnasen vorgesehen sein, beispielsweise an Vertikalschenkeln des Fensterrahmens. Mit dieser Anordnung lassen sich auch ungewöhnlich breite Rolladen, -tore und -türen sicher so arretieren, daß ein Hochdrücken unmöglich wird.
Um eine Entarretierung der gekippten Kippfalle beim bestimmungsge­ mäßen Öffnen von Rollade, tor oder -tür in einfacher Weise zu ermög­ lichen, ist die Kippfalle als über die gesamte Länge des letzten Sta­ bes gehendes Profil ausgebildet. Dadurch genügt eine einzige Vor­ richtung zum Entarretieren, die an beliebiger Stelle an der Kippfal­ le angreift- um die Kippfalle über ihre gesamte Länge in die entar­ retierte Normalstellung zu bringen. Dabei ist es möglich, Sperrnasen vorzusehen, auch ohne daß am Ort der Sperrnase eine Vorrichtung zum Entarretieren angeordnet ist. Vorteilhaft sind die Sperrnasen zumin­ dest beidseits von der Rollade, -tor oder -tür vorgesehen. Bei die­ ser Art der Ausbildung ist es vorteilhaft, daß auch weitere Sperr­ nasen zwischen den beiden seitlichen Führungsprofilen vorgesehen sind. Damit wird eine Verteilung der Kräfte bei unberechtigtem Öff­ nen auch bei übermäßiger Breite von Rollade, -tor oder -tür er­ reicht.
Als eine Vorrichtung zu. Entarretieren der Kippfalle ist diese mit­ tels eines in Höhe der äußeren Fensterbank angeordneten Stiftes ent­ sperrbar. Mit diesem Stift wird die Kippfalle in die Normallage ge­ bracht, so daß diese beim Öffnen von Rollade, -tor oder -tür in die seitlichen Führungen einlaufen. Wird die Rollade, -tor oder -tür von Hand geöffnet, ist es vorteilhaft, wenn der Stift zur Entarretierung von Hand betätigbar ist und eine verzögerte Rückholung aufweist; in diesem Fall kann mit dem Aufziehen von Rollade, -tor oder -tür nach dem Entarretieren begonnen werden, ohne daß die Kippfalle vor ihrem Einlauf in das seitliche Führungsprofil zurückfallen kann. Diese Verzögerung wird beispielsweise dadurch erreicht, daß ein federnd -elastisch biegsamer Entarretierungsstab durch den äußeren Fenster­ rahmen geführt ist, der von innen bedient werden kann. Am äußeren Ende des Entarretierstabes ist ein Gleitschuh vorgesehen, der mit der Kippfalle zusammenwirkt, und der beim Eindrücken diese in die Aussparung im Profilstab drückt und dort hält. Um dieses Halten an­ dauern zu lassen, ist der Entarretierungsstab mit einem Sperring ver­ sehen, und an der Außenseite des äußeren Fensterrahmens ist ein Hal­ tefinger vorgesehen, über den der Sperring beim Eindrücken gehoben wird, wodurch das Zurückholen des Entarretierstabes gesperrt wird. Beim Aufziehen von Rollade, -tor oder -tür wird der Gleitschuh durch Reibung mitgenommen, der federnd-elastisch biegsame Entarretierungs­ stab wird durchgebogen und beim Überschreiten einer entsprechenden Durchbiegung hebt sich der Sperring vom Haltefinger und der Entarre­ tierstab kann zurückgezogen oder von einer Rückholfeder zurückgeholt werden. Dieses Halten des Entarretierstabes ist dabei so abgestimmt, daß die Kippfalle in das seitliche Führungsprofil eingelaufen ist, wenn sich der Sperring von dem Haltefinger löst. Dadurch wird ein sicheres und störungsfreies Entarretieren erreicht. Bei mit motori­ schem Antrieb gekoppelter Entarretierung - etwa mit einem Hubmagne­ ten - ist es hinreichend, wenn die zur Entarretierung führende Akti­ vierung des Hubmagneten mindestens so lange andauert, bis die Kipp­ falle sicher in das seitliche Führungsprofil eingelaufen ist.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung wirkt der Stift mit einem Stell­ glied zusammen, das von einer Schaltung angesteuert wird. Dabei wird bei motorisch betätigbarer Rollade, -tor oder -tür, das Stellglied des Stiftes vorteilhaft beim Einschalten der Aufwärtsbewegung akti­ viert. Durch diese Möglichkeit der Aktivierung wird sicher unterbun­ den, daß die Kippfalle beim Absenken arretiert ist: Sie kann ohne weiteres beim Erreichen der Endstellung in die Sperrstellung fallen. Wird eine Öffnungsbewegung von Rollade, -tor oder -tür eingeleitet, ohne daß der Sperrstift entarretiert ist, kann die Rollade, -tor oder -tür auf "Lücke" gesetzt werden, zum Lichteinfall oder zur Lüf­ tung. In diesem Fall muß bei motorischem Antrieb ein Überlastschal­ ter vorgesehen sein, der die Öffnungsbewegung stoppt, wenn die abge­ kippte Kippfalle hinter die Sperrnase greift, wobei es sich von selbst versteht, daß die sperrende fläche der Kippfalle im wesent­ lichen glatt ausgebildet ist, um in diesem Zustand die Kippfalle aus der Arretierungs-Lage in die Entarretierungs-Lage zurückdrücken zu können. Das Stellglied kann dabei der Hubmagnet oder ein Stellmotor sein. Diese werden so geschaltet, daß sie nur dann aktiviert werden können, wenn Rollade, -tor oder -tür geöffnet wird, wobei die Akti­ vierung mindestens so lange andauert, bis sich die Kippfalle im Be­ reich der seitlichen Führungsprofile befindet und von diesen in der Aussparung des Profilstabes gehalten wird.
In einer alternativen Ausführungsform ist zur Entarretierung der Kippfalle ein Seilzug vorgesehen. Dabei ist der Seilzug mit dem er­ sten Stab oder mit der Welle verbunden und wird beim Aufwickeln mit­ genommen und so gestrafft, daß die abgekippte Kippfalle in Entarre­ tierungs-Lage gezogen wird. Der Hub des Seiles muß dabei mindestens der beim Übergang von der abgekippten Stellung der Kippfalle zur ent­ arretierten Stellung benötigten Seillänge entsprechen. Um eine ein­ wandfreie Entarretierung beim Hochziehen von Rollade, -tor oder -tür zu erreichen, wird die Seilzuglänge so justiert, daß die Kippfalle erst dann in die entarretierte Stellung eingeschwenkt wird, wenn die Stäbe voll auseinander gezogen und damit auf "Lücke" gesetzt sind. Bei größerer Länge von Rollade, -tor oder -tür wird diese dazu benö­ tigte Zugseillänge bereits mit (relativ) wenigen Stäben erreicht. Um bei längerer Rollade, -tor oder -tür eine einwandfreie Entarretie­ rung zu erreichen, wird daher das Seil in geeigneter Entfernung vom letzten Stab an einem Zwischenstab angeschlagen.
Zur Führung des Zugseiles sind zumindest einige der die Stäbe seit­ lich begrenzenden Endstopfen mit Führungsösen versehen, durch die das Zugseil geführt ist. Durch diese Führungsösen wird eine Führung des Seiles erreicht und ein Einklemmen des bei offener Rollade, -tor oder -tür schlaffen Seiles vorgebeugt. Mit dem Seilzug wird in einfa­ cher Weise erreicht, daß die Rollade, -tor oder -tür etwa zu Licht­ einfall oder zum Lüften auf "Lücke" gestellt werden kann, da der Seilzug zunächst durch Anheben der Stäbe gestrafft werden muß und dieses Straffen so einstellbar ist, daß die Stäbe dabei auf "Lücke" gehen.
Das Wesen der Erfindung wird an Hand der in den Fig. 1 bis 4 be­ schriebenen Ausführungsbeispielen einer Rollade, -tor näher erläu­ tert; dabei zeigen
Fig. 1 Eine Ansicht einer geschlossenen Rollade;
Fig. 2 Eine Seit-Ansicht auf die seitliche Führung einer geschlossenen Rollade mit geschnittenen Stäben;
Fig. 3 Eine Einzelheit des letzten Stabes mit Kippfalle in entarretierter Stellung;
Fig. 4 Einzelheit wie Fig. 3, jedoch Kippfalle in Arretie­ rungsstellung;
Fig. 5 Kippfalle-Entarretierung manuell, Betätigung durch den Fensterrahmen geführt,
Fig. 5a Kippfalle in Sperrstellung,
Fig. 5b Kippfalle entarretiert;
Fig. 6 Kippfallen-Entarretierung mit Hubmagneten, Hubmagnet außerhalb des Fensterrahmens,
Fig. 6a Kippfalle in Sperrstellung,
Fig. 6b Kippfalle entarretiert.
Die Fig. 1 zeigt eine geschlossene Rollade 1 mit einer Anzahl von Stäben 2 in Aufsicht und in Seitenansicht. Die Stäbe 2 sind dabei in üblicher Weise so aneinander gehängt, daß die Rollade über (nicht näher dargestellte) Gurte aufgezogen und beim Aufziehen auf eine (ebenfalls nicht näher dargestellte) Welle aufgewickelt wird, wobei es keine Rolle spielt, ob dieses Aufziehen von Hand oder motorisch erfolgt. Das Schließen der Rollade erfolgt in umgekehrter Weise: Mit den Gurten werden die Stäbe 2 von der Welle abgewickelt und abge­ senkt, wobei der Endstab 3 als unterster Stab bis zur Auflage etwa auf der äußeren Fensterbank abgesenkt werden kann- und die anderen Stäbe 2 in ihren Anhängungen auf Lücke gesetzt sind. Diese Lücke schließt sich, wenn beim Absenken soviel nachgegeben worden ist, daß die Gurte Lose bekommen. Seitlich sind die Stäbe 2 und auch der Endstab 3 in seitlichen Führungen 4 geführt, die Führungskanäle 4.1 aufweisen, in denen die Endstopfen 5 der Stäbe gleiten. In der Dar­ stellung ist der in unterster Position geführte Endstab 3 mit einer über seine gesamte Breite verlaufenden Kippfalle 10 ausgestattet.
Diese Kippfalle 10 läuft in den beiden Führungskanälen 4.1 der seit­ lichen Führungen 4, wobei deren Wandung im Bereich der unteren Enden zur Fensterseite hin geöffnete Aussparungen 4.1 aufweisen, deren Hö­ he der Höhe der Kippfalle 10 entspricht. Erreicht die Kippfalle 10 beim Absenken der Rollade 1 diese Aussparung 4.1, kann sie aus der geführten Lage in die gekippte Lage kippen. Bei dem Versuch, die Rol­ lade 1 hochzudrücken, faßt die gekippte Kippfalle unter die Wandung der seitlichen Führung 4, womit die Rollade arretiert ist.
Um die Kippfalle 10 lösen zu können, ist der Seilzug 8 vorgesehen, der über einige der Stäbe 2 geführt ist, wobei deren Endstopfen 5 Führungsösen 6 aufweisen, in denen das Zugseil 8 frei läuft. Die Län­ ge des Seilzuges 8 und damit die Zahl der vom Seilzug 8 überbrückten Stäbe 2 ist dabei mindestens so bemessen, daß die zwischen diesen Stäben 2 und auch zwischen dem Endstab 3 und dem ihm benachbarten der Stäbe 2 beim Anheben der Rollade 1 sich öffnenden Lücken soviel Seillänge verbrauchen, daß die Kippfalle 10 in ihre entarretierte Lage überführt und auch gehalten wird. Zur Einstellung der Länge wird das an dem Anschlag 9 an der Kippfalle 10 angeschlagene Seil oberhalb der mindestens notwendigen Führungsöse 6 mit einer Klemm­ hülse 7 festgelegt. Vorteilhaft ist eine Befestigung am obersten der Stäbe 2 oder an der Welle, da hierbei eine Entarretierung durch Hoch­ schieben eines der oberen Stäbe nicht erreicht werden kann.
Die Einzelheiten der Kippfalle 10 zeigen die Fig. 3 und 4; die Kippfalle 10 besteht aus einem über die gesamte Breite der Rollade 1 durchlaufenden Profil mit einem Kopfteil 11, einem Mittelstück 12 und einem Fuß 13. Dabei sind Kopfteil 11 und Mittelstück 12 gegen­ über dem Fuß so gelagert, daß durch die Massenverteilung ein Kippmo­ ment in Richtung der Aussparung 4.1 in der seitlichen Führung 4 ge­ geben ist. Dies wird dadurch erreicht, daß das Fußteil 13 gegenüber dem Mittelstück 12 mit Kopfteil 11 nach innen verlagert ist. Das Profil des Endstabes 3 weist dabei einen Freiraum auf, in den die Kippfalle voll eintauchen kann. Um eine freies Kippen der Kippfalle zu erreichen, ist das Profil im Bereich des unteren Abschlusses mit einer Kipprinne 3.1 versehen, in der der Fuß 13 der Kippfalle mit entsprechendem Spiel liegt. Damit wird ein freies Kippen ermöglicht, ohne daß Scharniere o. dgl. benötigt werden. Die über die gesamte Breite des Endstabes 3 verlaufende Kippfalle 10 ist in den seitli­ chen Führungen 4 an sich gegen seitliches Auswandern geschützt; um sie jedoch zu sichern, sind ein- oder beidseits eingesetzte Halte­ winkel 14 vorgesehen. Um durch Längenschwankung des Seilzuges 8 be­ dingte Ungenauigkeiten in der Lage der in den Freiraum des Endstabes 3 eingezogenen Kippfalle 10 auszugleichen, weisen die ausgeklinkten Schenkel der seitlichen Führungsprofile 4 Einlaufschrägen 4.2 auf, die die Kippfalle dann in den Freiraum drücken, wenn - etwa durch ei­ nen Anstieg der Temperatur - die Länge des Seilzuges 8 zugenommen hat und daher die Kippfalle 10 nicht vollkommen in den Freiraum ziehen kann. Dabei ist ein derartiger Längenausgleich - der auch mit Federn erfolgen kann - notwendig, da die Temperaturschwankungen, denen der Seilzug ausgesetzt ist, erheblich sind und eine genaue Einstellung der Seilzuglänge bei hohen Temperaturen zu einer zu kurzen Seillänge bei niedrigen Temperaturen führt und umgekehrt.
Die Fig. 5 zeigen eine mögliche Ausführungsform einer manuellen Ent­ arretierung: Durch einen feststehenden Schenkel 30 des Außenrahmens des Fensters mit schwenkbarem, mit Verglasung 32 versehenem Innen­ rahmen 31, ist die Entarretierung geführt; sie besteht aus einem Ent­ arretierungsbolzen 25, der mit dem Betätigungsknopf 26 von Hand ein­ drückbar ist. Am freien Ende des Entarretierungsbolzens 25 ist ein Gleitschuh 25.1 angeordnet, der mit der Kippfalle 10 zusammenwirkt. Wird die Entarretierung, in der Fig. 5a in Ruhestellung gezeichnet, eingedrückt, legt sich der Gleitschuh 25.1 gegen die gekippte Kipp­ falle 10; weiterer Druck bringt die Kippfalle 10 in ihre Ruhestel­ lung im Profil des mit der Kippfalle versehen Stabes, hier des End­ stabes 3: Die Arretierung ist aufgehoben. Bei dem nun möglichen Hoch­ ziehen von Rollade, -tor oder -tür würde die Kippfalle in die seit­ lichen Führungsprofile einlaufen, wenn sie bis zu diesem Zeitpunkt sicher von dem Gleitschuh 25.1 gehalten wird. Um dies sicherzustel­ len, ist auf dem Entarretierungsstab 25 ein Sperring 28 vorgesehen, der beim Durchdrücken des Arretierstabes 25 mitgenommen und von ei­ nem Haltefinger 29 so blockiert wird, daß der Entarretierungsstab 25 in eingedrückter Stellung verbleibt, bis Rollade, -tor oder -tür so­ weit angehoben sind, daß die Kippfalle 10 in die seitlichen Führun­ gen 4 eingelaufen ist und nicht mehr in Sperrstellung kippen kann. Der Entarretierungsstab ist nun in Art eines Bowdenzugrohres ela­ stisch-federnd verbiegbar: Die Reibung des Gleitschuhes 25.1 auf der Kippfalle 10 nimmt ihn beim Hochziehen von Rollade, -tor oder -tür mit und lenkt ihn aus. Erst wenn die Auslenkung einen solchen Wert erreicht hat, daß der Sperring 28 über den Haltefinger 29 gehoben wird, kann der Entarretierungsstab über die in der beim Eindrücken gespannten Rückholfeder 27 gespeicherte Kraft zurückgezogen werden; das Zurückziehen des Entarretierungsstabes 25 erfolgt verzögert.
Die Fig. 6 analog zu Fig. 5 zeigen eine andere Entarretie­ rungsmöglichkeit, die mit einem Hubmagneten 35 auch fernsteuerbar ist. Hier ist an dem feststehenden Schenkel 30 des Außenrahmens des Fensters mit schwenkbarem, mit Verglasung 32 versehenem Innenrahmen 31, ein Hubmagnet 35 angeordnet, der über eine - nicht näher darge­ stellte - elektrische Verbindung ansteuerbar ist. Diese Ansteuerung wird, wenn Rollade -tor oder -tür motorisch abgesenkt oder geöffnet werden, zweckmäßig mit der Motorsteuerung so gekoppelt, daß die Aktivierung des Magneten nur bei einer Aufwärtsbewegung erfolgen kann. Beim Aktivieren des Hubmagneten 35 wird der Auslösebolzen ge­ gen die gekippte Kippfalle 10 gedrückt (Fig. 6b) und zwingt diese in die Aussparung des Profilstabes, hier des Endstabes 3, zurück. Da­ durch wird die Arretierung aufgehoben und Rollade, -tor oder -tür kann frei angehoben werden. Um hier ein vorzeitiges Ablösen des Aus­ lösebolzens 36 von der Kippfalle 10 zu verhindern, bleibt der Hubmag­ net 35 so lange aktiviert, bis die Kippfalle 10 sicher in die seit­ lichen Führungen 4 eingelaufen ist, wobei es ohne Bedeutung ist, wenn die Entarretierung mit der Aufwärtsbewegung des motorischen Antriebes eingeschaltet ist. Mit dieser Art der Schaltung wird eine elektrische einfache Verzögerung erreicht, gesonderte Verzögerungs­ glieder werden vermieden. Darüber hinaus kann auch hier der Entarre­ tierungsbolzen 39 so ausgebildet sein, wie der Entarretierungsbolzen 25, mit einem elastisch-federnd biegsamen Schaft, der in der dort beschriebenen Weise den mit der Kippfalle 10 zusammenwirkenden Kopf des Entarretierungsbolzens 38, der somit beim Hochziehen mitgenommen wird und die Kippfalle 10 eingedrückt hält.

Claims (23)

1. Sicherung für eine aus Stäben zusammengesetzte, auf eine Welle auf- und von dieser abwickelbare Rollade, -tor oder -tür, deren Stäbe in seitlichen Führungen gleiten, wobei der erste der Stäbe an die Welle angelenkt ist und wobei der letzte Stab insbesondere auf die äußere Fensterbank aufsetzbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Stä­ be der Rollade (1) -tor oder -tür über seine gesamte Länge eine Ausparung aufweist, in der eine kippbare Falle (10) schwenkbar gelagert ist, deren Fuß (13) in einer Rinne (3.1) eines zur Fensterseite hin offenen Freiraumes der im Profilstab vorgesehenen Ausparung gelagert ist, wobei die Falle (10) in diesen Freiraum einführbar ist und einen ge­ genüber dem Schwerpunkt der Falle (10) zum Profilstab hin versetzten Fuß (13) mit in dieser Rinne (3.1) abrollbarem Profil aufweist, und wobei die Falle (10) beim Aufsetzen des Endstabes (3) auf die äußere Fensterbank frei auskipp­ bar ist, und daß mindestens eine der seitlichen Führungen (4) Sperrmittel aufweisen, die mit der gekippten Falle (10) beim Hochdrücken der Rollade (1), -tor oder -tür zu­ sammenwirken.
2. Sicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Endstab (3) mit der Aussparung versehen ist, in die die Kippfalle (10) eingesetzt ist.
3. Sicherung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeich­ net, daß als Sperrmittel mindestens eines der seitlichen Führungsprofile (4) eine Sperrnase aufweist.
4. Sicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge­ kennzeichnet, daß als Sperrmittel eine Ausklinkung (4.1) in mindestens einem, vorzugsweise in beiden der Seiten­ schenkel des seitlichen Führungsprofils (4) vorgesehen ist.
5. Sicherung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der Ausklinkung des seitlichen Führungsprofils (4) ein Ein­ satz vorgesehen ist.
6. Sicherung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz aus Stahl, vorzugsweise aus rostfreiem Edelstahl hergestellt ist.
7. Sicherung nach Anspruch 4, 5 oder 6, dadurch gekennzeich­ net,daß der ausgeklinkte Schenkel des seitlichen Führungs­ profils (4) bzw. der Einsatz eine Einlaufschräge (4.2) auf­ weist.
8. Sicherung nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch ge­ kennzeichnet, daß weitere Sperrmittel zwischen den beiden seitlichen Führungsprofilen (4), vorzugsweise an Vertikal­ schenkeln des Fensterrahmens vorgesehen sind.
9. Sicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die ausgekippte Falle (10) mittels eines im Bereich der äußeren Fensterbank angeordneten Entarre­ tierungstabes (25) entsperrbar ist, wobei der Entarretie­ rungsstab (25) an seinem der Kippfalle (10) zugewandten En­ de einen mit dieser zusammenwirkenden Gleitkopf, der vor­ zugsweise als Gleitschuh (25.1) ausgebildet ist, aufweist.
10. Sicherung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Entarretierungsstab (25) als elastisch-federnder, biegsa­ mer Stab ausgebildet ist.
11. Sicherung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Entarretierungsstab (25) durch einen feststehenden Schenkel (30) des Fensterrahmens von innen nach außen ge­ führt von Hand betätigbar ist.
12. Sicherung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Entarretierungsstab (25) durch einen feststehenden Schenkel (30) des Fensterrahmens von innen nach außen ge­ führt mittels eines Kipphebels und Seilzug betätigbar ist.
13. Sicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Entarretierungsstab (25) mit einem ansteuerbaren Stellglied zusammenwirkt.
14. Sicherung nach Anspruch 13 für motorisch betätigbare Rolla­ de oder -tür, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellglied beim Einschalten der Aufwärtsbewegung aktivierbar ist.
15. Sicherung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeich­ net, daß als Stellglied ein Stellmotor vorgesehen ist.
16. Sicherung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeich­ net, daß als Stellglied ein Hubmagnet (35) mit Entarretie­ rungsbolzen (36) vorgesehen ist.
17. Sicherung nach einem der Ansprüche 10 bis 16, dadurch ge­ kennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, die das Zurück­ ziehen des Entarretierungsstabes (25) bzw. -bolzens (36) verzögern.
18. Sicherung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß als Mittel zur Verzögerung der Entarretierungsstab (25) mit einem Sperring (28) und der feststehende Schenkel (30) des äußeren Fensterrahmens mit einem Haltefinger (29) ver­ sehen sind, wobei Sperring (28) und Haltefinger (29) der­ art zusammenwirken, daß beim Eindrücken des Entarretie­ rungsstabes (25) der Sperring (28) über den Haltefinger (29) geführt und so bezüglich eines Rückholens gesperrt ist, und daß der Gleitschuh (25.1), der die Kippfalle (10) in die Ausparung des Profilstabes (3) drückt, beim Hoch­ ziehen von Rollade, -tor oder -tür zum Auslösen der Sperre mitgenommen wird.
19. Sicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Kippfalle (10) über einen Seilzug (8) entsperrbar ist.
20. Sicherung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Seilzug (8) mit dem einem der Stäbe (2) von Rollade oder -tür verbunden ist.
21. Sicherung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß als Stab zur Anbindung des Seilzuges (8) der oberste der Stäbe (2) oder die Welle vorgesehen ist.
22. Sicherung nach nach Anspruch 19, 20 oder 21, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der seitliche Abschluß der Stäbe (2) von Rollade, -tor oder -tür mit Endstopfen (19) verschlossen sind, von denen zumindest einige der Endstopfen (19) je eine Führungsöse (22) für den Seilzug (20) aufweisen.
23. Sicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Kippfalle (10) zumindest einseitig mit einem formschlüssig in das Profil des Endstabes (3) einsetz- und dort festlegbaren Haltewinkel (14) festgelegt ist.
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