DE4342270A1 - Nachfüllstation zum Befüllen eines spezifizierten Kleinbehälters - Google Patents
Nachfüllstation zum Befüllen eines spezifizierten KleinbehältersInfo
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)
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Description
Die Erfindung betrifft eine Nachfüllstation zum Befüllen eines
spezifizierten Kleinbehälters gemäß dem Oberbegriff des An
spruchs 1.
Zur Müllvermeidung werden insbesondere im Lebensmittelbereich
vermehrt Systeme installiert, die Container aufweisen, aus denen
sich Kleinbehälter, zum Beispiel Mehrwegflaschen wiederbefüllen las
sen. Der Vorteil dieser Systeme liegt klar auf der Hand. In der
Kette vom Verarbeiter bis zum Verbraucher wird jeglicher Ver
packungsabfall vermieden. Während sich diese Systeme im Lebens
mittelbereich verstärkt durchsetzen, bereitet die Verwendung
dieser Systeme im Bereich der Körperpflegemittel Probleme, weil
nicht gewährleistet ist, daß der wiederzubefüllende Kleinbehäl
ter markenrichtig befüllt wird und daß exakt das gleiche Körper
pflegemittel in den Kleinbehälter eingefüllt wird, für das der
Kleinbehälter vorgesehen ist. In diesem Sinne muß gewährleistet
sein, daß der Inhalt des Kleinbehälters mit dem übereinstimmt,
was auf dem Kleinbehälter als Inhalt angegeben ist. Eine
Falschbefüllung kann eventuell sogar gesundheitsschädliche Aus
wirkungen haben. Bislang sind alle über einen Abfüllhahn von ei
nem Großbehälter zu befüllenden Mehrwegflaschen von jedem dieser
Großbehälter zu füllen. Eine markentreue Befüllung ist daher
niemals gewährleistet und es besteht die Gefahr einer mißbräuch
lichen Benutzung, mit hoher Wahrscheinlichkeit zu ungunsten der
teureren Markenprodukte. Deshalb haben die bekannten Körperpfle
gemittelhersteller von einer großflächigen Einführung eines sol
chen Mehrwegsystems bislang abgesehen, obwohl in der Bevölkerung
grundsätzlich eine hohe Akzeptanz für diese Systeme besteht.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Nachfüllstation zu
schaffen, die nur ein marken- und typenrichtiges Befüllen des
Kleinbehälters zuläßt.
Die Aufgabe wird bei einer Nachfüllstation der eingangs genann
ten Art erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des
Anspruch 1 gelöst.
Erfindungsgemäß enthält die Nachfüllstation eine quasi hardware
mäßige Codierung, die nur den Einsatz eines Kleinbehälters er
laubt, dessen Außenkontur oder Form den durch an der Nachfüll
station vorgesehenen Anlage- oder Führungsflächen vorgegebenen
geometrischen Bedingungen genügt. Vorzugsweise ist in der Nach
füllstation ein Aufnahmerahmen vorgesehen, in dem die Anlage
und Führungsflächen und zumindest der Einfüllstutzen der Befül
lungsvorrichtung angeordnet sind. Alternativ oder zusätzlich
kann an der Nachfüllstation eine Vorrichtung vorgesehen sein,
die den Abstand zu oder die Beschaffenheit einer Referenz- oder
Gegenfläche mißt, die an dem in Befüllungsposition eingesetzten
Kleinbehälter angeordnet ist. Die räumliche Position dieser Re
ferenz- oder Gegenfläche kann durch geläufige Mittel, wie z.
Bsp. Lichtschranken, mechanische Federtaster oder -hebel oder
Laserstrahlen überprüft werden. Der Behälter vom spezifischen
Aufnahmerahmen besteht vorzugsweise aus Metall oder wiederver
wertetem Kunststoff und ist in einer Vertiefung des Großbehäl
ters oder Containers der Nachfüllstation angeordnet. Er kann
durch Schrauben und Dichtungen lösbar mit diesem verbunden sein.
Wenn der Aufnahmerahmen, der vorzugsweise kastenförmig ausgebil
det ist, Abmessungen aufweist, die für alle gängigen Kleinbehäl
tertypen, zum Beispiel Duschgelflaschen, geeignet ist, so kann das
Innere des Aufnahmerahmens durch entsprechende an Kanten, Kei
len, Abstandhaltern oder Stiften ausgebildete Anlageflächen der
art gestaltet werden, daß das Einführen nur eines einzigen Fla
schentypus möglich ist. Die beim Endverbraucher bekannten ver
schiedenen Kleinbehälterformen wie Flaschen, Dosen usw. können
unverändert übernommen werden. Anstatt der häufig verwendeten
Schnappverbindung sollte jedoch als Einfüllöffnung ein großflä
chigere Öffnung, wie z. Bsp. eine Schraubkappe verwendet werden.
Die Flasche wird mit ihrer Breit- oder Längsseite in den Aufnah
merahmen eingeführt und mit Hilfe von Federelementen, z. Bsp.
seitlichen Klemmen oder Bodenfedern sicher gegen den Einfüll
stutzen gedrückt, um ein sauberes Betanken zu gewährleisten. Das
saubere Betanken ist ein äußerst wichtiger Punkt, der die Ak
zeptanz des gesamten Systems beim Hersteller und Endverbraucher
wesentlich mit beeinflußt. Die Befüllungsvorrichtung muß demnach
so gestaltet werden, daß eine tropffreie Abgabe von konsistenten
Flüssigkeiten möglich ist. So könnte eine Auffangrinne zum Ab
leiten von Shampoo oder Gel etc. vorgesehen sein. Auf keinen
Fall darf sich im Abgabebereich ein allgemein als abstoßend emp
fundener Sumpf bilden.
Vorzugsweise ist an dem Kleinbehälter ein vertikaler Sichtstrei
fen angeordnet, um den Füllgrad des Kleinbehälters anzuzeigen.
Der Container kann mit einer Handpumpe oder einer elektrischen
Pumpe versehen sein. Die elektrische Befüllung hat den Vorteil
der exakteren Füllmengeneinstellung, d. h. ein Überlaufen ist
ausgeschlossen. Es ist jedoch auch möglich, die Befüllungsvor
richtung im Bodenbereich des Containers anzuordnen, wodurch eine
Befüllung aufgrund der Schwerkraft des Containerinhaltes möglich
ist. Eine Handpumpe oder gravimetrische Entleerung ist in jedem
Fall billiger als eine elektrische Befüllung.
Um das Befüllen einer Fremdflasche völlig auszuschließen, kann
alternativ zu den Anlageflächen oder zusätzlich ein Entriege
lungsmechanismus an der Befüllungsvorrichtung vorgesehen sein,
der vorzugsweise erst dann betätigt wird, wenn die Flasche in
Ihrer Befüllungsposition im Aufnahmerahmen angeordnet ist. Als
Entriegelungsmechanismus kann z. Bsp. eine Referenz oder Gegen
fläche in Form einer Kunststoffahne vorgesehen sein. Diese
Kunststoffahne betätigt über einen federnd vorgespannten Hebel
ein Ventil in der Zuführung (Füllkanal) der Befüllungsvorrich
tung. Anstelle des Füllkanals kann bei der Verwendung einer
elektrischen Pumpe auch die elektrische Zuführung der Pumpe un
terbrochen werden. Eine Freigabe der Pumpeinrichtung ist auf je
den Fall erst dann möglich, wenn der Hebel oder Taster aufgrund
der Anlage an der Gegen- oder Referenzfläche eine bestimmte Po
sition (Federweg) innerhalb vorgegebener Grenzen eingenommen
hat.
Bei Verwendung von Kunststoffahnen können diese z. Bsp. an ver
schieden hohen Positionen und an unterschiedlichen Winkelposi
tionen im Einfüllbereich der Flasche angeordnet sein. Diesen un
terschiedlich hohen Fahnen in unterschiedlichen Winkelpositionen
können zum Beispiel unterschiedliche Produkte der gleichen Marke zu
geordnet sein. Durch den Entriegelungsmechanismus könnte auch
das Betätigungselement, zum Beispiel ein Schalter, der Befüllungsvor
richtung gesperrt werden.
Durch die oben genannten Maßnahmen ist sowohl eine marken- als
auch typenrichtige Befüllung des Kleinbehälters 100%ig gewähr
leistet. Zudem ist die Schwelle, sich einem Konkurrenzprodukt
zuzuwenden durch den Besitz einer wiederbefüllbaren Markenfla
sche stark erhöht.
In der Nachfüllstation können auch Aufkleber für verschiedene
Produktarten vorrätig gehalten werden, um eine einmal gekaufte
Flasche oder Dose auch mit verschiedenen Sorten, z. Bsp. Duftno
ten, einer Marke füllen zu können. Diese Aufkleber können auch
mit der Befüllungsvorrichtung gekoppelt automatisch ausgegeben
werden.
Zur Erleichterung des Transports und zur augenfälligen Präsenta
tion des Produkts kann die Nachfüllstation auf einer Palette et
wa in Kopfhöhe angeordnet werden. Dabei können mehrere Sorten ei
nes Produkts in verschieden Segmenten eines Tanks enthalten
sein. Es ist ebenfalls möglich, mehrere quaderförmige Tanks zu
einer Einheit zusammenzufassen. Unterhalb des Tanks können dann
Leerflaschen vorgesehen werden, die vom Kunden käuflich zu er
werben sind. Speziell bei Körperpflegemitteln, jedoch auch bei
anderen Produkten kann die Verwendung eines Pfandflaschensystems
geboten sein. So wird verhindert, daß die Produkte aufgrund un
zulänglich gereinigter Kleinbehälter vorzeitig verderben. Die
Kleinbehälter könnten beispielsweise automatisch vor/mit einem
Befüllungsvorgang abgegeben werden.
Durch die Erfindung wird somit die Anwendbarkeit von Nachfüllsy
stemen auf den Drogerie- und Kosmetikbereich und allgemeiner auf
den gesamten Haushaltsbereich, z. B. Reiniger, Flüssigseife, Spül
mittel etc. erweitert.
Die Erfindung wird nachfolgend beispielhaft anhand der schemati
schen Zeichnung beschrieben. In dieser zeigen:
Fig. 1 eine Vorderansicht auf eine erfindungsgemäße Nachfüll
station,
Fig. 2 einen Schnitt II-II, und
Fig. 3-6 Aufnahmerahmen für unterschiedliche Formen von
Kleinbehältern in Vorderansicht.
Fig. 1 zeigt eine Nachfüllstation 10 bestehend aus einem Groß
container 12, der an seiner Oberseite eine mit einem Schraubver
schluß 14 verschließbare Einfüllöffnung aufweist. Die Einfüll
öffnung muß absperrbar sein, um eine Manipulation am Inhalt des
Containers auszuschließen. Im unteren Bereich des Großcontainers
12 ist eine rechteckige Aussparung 16 in der Vorderseite ange
ordnet. In der Aussparung 16 ist der Einfüllstutzen 18 einer Be
füllungsvorrichtung und ein Aufnahmerahmen 20 zur Aufnahme eines
Kleinbehälters ausgebildet.
Wie in Fig. 2 zu sehen ist, besteht der Aufnahmerahmen 20 aus
einem die seitlichen Wände bildenden Kastenrahmen 22 und einer
Rückwand 24. Es kann an Stelle eines Aufnahmerahmens 20 mit ei
ner Rückwand 24 auch ein Aufnahmerahmen ohne Rückwand verwendet
werden. Der Aufnahmerahmen 22 ist fest, zum Beispiel durch Schrauben,
mit dem Großcontainer 12 verbunden und eventuell gegen diesen
abgedichtet, so daß keine zu befüllende Flüssigkeit zwischen die
Wände 22, 24 des Aufnahmerahmens 20 und die diesen zugewandten
Wände des Großcontainers 12 gelangt. Der Aufnahmerahmen 20 dient
in nachfolgend noch näher beschriebener Weise zur Befestigung
von Anlage und Führungsflächen, die nur das Einsetzen eines de
finierten Typs von Kleinbehälter in den Aufnahmerahmen 20 ermög
licht. Auf diese Weise wird erreicht, daß nur Kleinbehälter ei
ner bestimmten Marke bzw. eines bestimmten
Typs gefüllt werden können. Der Aufnahmerahmen 20 kann aus
Kunststoff, zum Beispiel aus wiederverwertetem Kunststoff bestehen
oder aus einem Metall, das unempfindlich gegen die Benetzung mit
der zu befüllenden Flüssigkeit ist, z. B. Leichtmetall.
Der in Fig. 3 dargestellte Aufnahmerahmen 20 enthält wie in Fig.
1 einen rechteckigen Kastenrahmen 22 und eine Rückwand 24. Auf
der Rückwand 24 sind Anlageflächen 26, 28 aufgebracht, die an die
Außenkontur des in Befüllungsposition eingesetzten Kleinbehäl
ters 30 angepaßt, d. h. komplementär zur Außenkontur oder Form
des Kleinbehälters angeordnet sind. So ist innerhalb einer
Aussparung des Kleinbehälters 30 ein Klotz 32 angeordnet, der
die Aussparung des Kleinbehälters 30 paßgenau mit etwas Spiel
durchsetzt, so daß eine Flasche ohne die entsprechende Ausspa
rung erst gar nicht in den Aufnahmerahmen 20 eingesetzt werden
kann. An die Rückwand 24 des Aufnahmerahmens 20 sind fernerhin
zwei Stifte 34, 36 geschraubt. Der Stift 34 dient zur seitlichen
Führung des Kleinbehälters 30 in die Befüllungsposition. Der un
tere Stift 36 dient als Anschlag für eine Blattfeder 38, die den
Kleinbehälter gegen die Anlageflächen 26, 28 drückt. Die Kombina
tion von mit Anlageflächen versehenen Stiften, Klötzen und Fe
derelementen stellt eine hardwaremäßige Codierung des Aufnahme
rahmens dar, der eine Einsetzen nur des dargestellten definier
ten Kleinbehältertyps 30 gestattet. Die Führungsflächen, Keile,
Stifte, Bolzen, Klötze und Federn können entweder an der Rück
wand 24 oder an dem Kastenrahmen 22 befestigt sein. Die Befesti
gung kann durch schrauben, nieten, kleben, schweißen, löten oder
ähnliche Befestigungstechniken realisiert werden.
Fig. 4 zeigt eine weitere Ausführungsform eines Aufnahmerahmens
20 für die Befüllung eines anderen Typs von Kleinbehältern 40.
Zu Fig. 3 identische oder funktionsgleich Teile sind mit identi
schen Bezugszeichen versehen. An die Rückwand 24 dieses Aufnah
merahmens 20 sind Klotze 42 mit Führungs- und Anlageflächen be
festigt, die wie die entsprechenden Führungs- und Anlageflächen
26-34 in Fig. 3 ein Einsetzen lediglich des als Duschgelflasche
ausgebildeten Kleinbehältertyps 40 ermöglichen. Auch bei diesem
Ausführungsbeispiel ist eine Feder 38 vorhanden, die gegen den
Bodenbereich der Flasche 40 drückt und diese damit gegen die
oberen Anlageflächen der Klötze 42 festlegt. Als Begrenzungs
bzw. Führungsfläche werden ebenfalls seitlich an dem Kastenrah
men 22 angeschraubte Abstandshalter 44 verwendet. Die Einfüll
öffnung der Flasche 40 nimmt daher eine gegenüber dem Einfüll
stutzen 18 der Befüllungsvorrichtung festgelegte Lage ein. Im
Bereich des Einfüllstutzens 18 kann ebenfalls ein nicht darge
stellter Taster angeordnet sein, der bei eingesetzter passender
Flasche in Kontakt mit einer im Bereich der Einfüllöffnung der
Flasche angeordneten Gegenfläche kommt. Auch hierdurch kann si
chergestellt werden, daß sich eine Flasche eines genau definier
ten Typs in dem Aufnahmerahmen 20 befindet.
Fig. 5 zeigt einen weiteren Aufnahmerahmen 20 zur Aufnahme eines
weiteren Kleinbehältertyps 50. Die Führungs- und Begrenzungs
elemente, die in diesem Aufnahmerahmens 20 die hardwaremäßige
Codierung darstellen, sind zwei Klötze 52, die an ihrer der Fla
sche zugewandten Seite Führungsflächen 54 aufweisen, die komple
mentär zu der Außenkontur des Kleinbehälters 50 in dessen oberen
Bereich 56 ausgebildet sind. An seiner Unterseite wird der
Kleinbehälter 50 lediglich durch Stifte 34 und Federn 38 ge
führt. Die Federn 38 sorgen wiederum für eine korrekten Sitz des
Kleinbehälters 50 in der Befüllungsposition im Aufnahmerahmen
20.
Der in Fig. 6 dargestellte Aufnahmerahmen 20 weist lediglich ei
nen Kastenrahmen 22, jedoch keine Rückwand 24 auf. Die Führungs-
oder Anlageflächen sind daher im oberen Bereich des Kleinbehäl
ters 60 an zwei identischen Klötzen 62 vorgesehen, die mit dem
Kastenrahmen 22 verschraubt sind. Durch die beiden Klötze 62
werden die oberen Kanten der Flasche 60 umgriffen. Im unteren
Seitenbereich der Flasche 60 sind zwei weitere Klötze 64 mit dem
Kastenrahmen 22 verschraubt. Nach unten hin ist die Flasche 60
durch eine stabile Feder 38 gehalten, durch die die Flasche 60
schlüssig gegen die oberen Klötze 62 gedrückt wird. Die Feder 38
ist durch eine Winkelkonstruktion 66 mit dem Kastenrahmen 22
verschraubt. Die Verschraubungen sind durch zu den jeweiligen
Flächen senkrechte kleine Striche dargestellt. Der Vorteil bei
dieser Anordnung der Anlage- oder Führungsflächen besteht darin,
daß zwischen den Klötzen 62 und 64 Griffmulden 68 gebildet wer
den, so daß die Flasche 60 leicht von Hand in den Aufnahmerahmen
20 eingesetzt und aus diesem herausgenommen werden kann. Die in
den Aufnahmerahmen 20 eingesetzte Flasche 60 ist aufgrund der
Griffmulden 68 fast vollständig mit den Fingern umgreifbar.
Der Kleinbehälter könnte auch mit einer seitlichen Federanord
nung in dem Aufnahmerahmen festlegbar sein. Diese als seitliche
Klemmelemente ausgebildete Federanordnung könnte zusätzlich der
Freigabe der Pumpeinrichtung dienen.
Claims (10)
1. Nachfüllstation zum Befüllen eines spezifizierten Kleinbe
hälters, umfassend einen Container (12) und eine Vorrichtung,
(18) zum Abfüllen eines Stoffes in den Kleinbehälter,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Bereich der Abfüllvorrichtung (18) Anlage- bzw. Führungs
flächen (26, 28, 32, 34) ausgebildet sind, die komplementär zu we
nigstens einem Teilbereich der Form oder Außenkontur des Klein
behälters ausgebildet bzw. angeordnet sind und ein Einsetzen nur
des spezifizierten Kleinbehälters (30) in die Nachfüllstation
(10) ermöglichen.
2. Nachfüllstation nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest ein Federelement (38) vorgesehen ist, um einen
Kleinbehälter (30) in Befüllungsposition gegen die Anlageflächen
(28, 26) zu drücken.
3. Nachfüllstation nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anlageflächen (26, 28, 32, 34) in einem Aufnahmerahmen (20)
angeordnet sind, dessen Abmessungen die Aufnahme aller gängigen
Kleinbehältertypen (30, 40, 50, 60) erlaubt.
4. Nachfüllstation nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Aufnahmerahmen (20) fest mit dem Container (12) verbun
den ist.
5. Nachfüllstation nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Bereich der Befüllungsvorrichtung zusätzlich oder alter
nativ zu den Anlage- oder Führungsflächen eine Einrichtung vor
gesehen ist, die den Abstand zu oder eine Eigenschaft einer an
dem Kleinbehälter angeordneten Referenz- oder Gegenfläche mißt
und die Abfüllvorrichtung freigibt, wenn der erhaltene Meßwert
innerhalb vorgegebener Grenzen liegt.
6. Nachfüllstation nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Bereich der Einfüllöffnung des Kleinbehälters eine Gegen
fläche angeordnet ist, die mit einem federnd vorgespannten Ta
ster oder Hebel der Befüllungsvorrichtung derart zusammenwirkt,
daß die Befüllungsvorrichtung nur dann freigegeben wird, wenn
der Federweg des Tasters in einem bestimmten Wertebereich liegt.
7. Nachfüllstation nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Gegenfläche als Kunststoffahne ausgebildet ist.
8. Nachfüllstation nach einem der Ansprüche 5-7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Freigabe/Sperrung der Befüllungsvorrichtung durch Betä
tigung eines Ventils im Zufuhrschlauch oder/und durch Sperrung
einer Pumpanordnung erfolgt.
9. Nachfüllstation nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Aufnahmerahmen (29) in einer seitlichen Aussparung (16)
im unteren Bereich des Containers (12) angeordnet ist.
10. Nachfüllstation nach Anspruch 4 oder 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Aufnahmerahmen (20) gegen den Container (12) abgedichtet
und mit diesem fest verschraubt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934342270 DE4342270A1 (de) | 1993-12-10 | 1993-12-10 | Nachfüllstation zum Befüllen eines spezifizierten Kleinbehälters |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934342270 DE4342270A1 (de) | 1993-12-10 | 1993-12-10 | Nachfüllstation zum Befüllen eines spezifizierten Kleinbehälters |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4342270A1 true DE4342270A1 (de) | 1995-06-14 |
Family
ID=6504737
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19934342270 Withdrawn DE4342270A1 (de) | 1993-12-10 | 1993-12-10 | Nachfüllstation zum Befüllen eines spezifizierten Kleinbehälters |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4342270A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2004056695A1 (en) * | 2002-12-20 | 2004-07-08 | Labatt Brewing Company Limited | Beverage dispenser with authenticating key |
| WO2013072089A1 (de) * | 2011-11-17 | 2013-05-23 | Amazonen-Werke H. Dreyer Gmbh & Co. Kg | Behälterumfüllsystem |
| WO2014091284A1 (en) * | 2012-12-10 | 2014-06-19 | Blupura S.R.L. | Public fountain comprising at least one dispenser with improved means for water drawing |
| DE102019216903A1 (de) * | 2019-11-01 | 2021-05-06 | Beiersdorf Ag | Vorrichtung zur Befüllung von Behältnissen |
-
1993
- 1993-12-10 DE DE19934342270 patent/DE4342270A1/de not_active Withdrawn
Cited By (4)
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