DE4341563A1 - Aggregat zum Fördern von Kraftstoff aus einem Vorratstank zur Brennkraftmaschine eines Kraftfahrzeuges - Google Patents
Aggregat zum Fördern von Kraftstoff aus einem Vorratstank zur Brennkraftmaschine eines KraftfahrzeugesInfo
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Description
Die Erfindung geht von einem Aggregat zum Fördern von Kraftstoff aus
einem Vorratstank zu einer Brennkraftmaschine eines Kraftfahrzeuges
nach der Gattung des Patentanspruchs 1 aus. Bei einem solchen aus
der DE-OS 32 26 325 bekannten Förderaggregat treibt ein elektrischer
Antriebsmotor das Laufrad einer als Strömungspumpe ausgebildeten
Förderpumpe rotierend an. Das scheibenförmige Laufrad, an dessen Um
fang eine Vielzahl von radial nach außen weisenden Schaufeln ange
ordnet ist, läuft dabei in einer zylinderförmigen Pumpkammer um, die
in Achsrichtung des Laufrades durch zwei gegenüberliegende Stirnwän
de und in radialer Richtung durch eine Ringwand begrenzt ist. In den
axialen Stirnwänden der Pumpkammer sind dabei in Höhe der Schaufeln
jeweils eine teilringförmig um die Drehachse des Laufrades verlau
fende Nut vorgesehen, die mit dem Laufrad einen Förderkanal bilden,
der sich von einer Einlaßöffnung an seinem einen Ende zu einer Aus
laßöffnung an seinem anderen Ende erstreckt, wobei während der Dreh
bewegung des Laufrades Kraftstoff über die Einlaßöffnung angesaugt
und über die Auslaßöffnung mit erhöhtem
Druck abgegeben wird. Um dabei bei einem geringen Axialspiel zwi
schen dem Laufrad und den Stirnwänden der Pumpkammer ein durch un
symmetrische strömungsbedingte Druckkräfte verursachtes Schrägstel
len des Laufrades und somit dessen Wandberührung, die einen erhöhten
Verschleiß und hohe Geräuschentwicklung zur Folge hätte, zu vermei
den, weist das bekannte Förderaggregat an den Stirnwänden der Pump
kammer taschenförmige Ausnehmungen auf, die während der Drehbewegung
des Laufrades derart mit Kraftstoff befüllbar sind, daß sie einen
hydraulischen Keil zwischen dem Laufrad und den axialen Stirnwänden
der Pumpkammer bilden. Dabei sind dort die vorzugsweise fünf Ausneh
mungen in den Stirnwänden so angeordnet, daß sie auf der Nieder
druckseite des Förderkanals, die sich im wesentlichen von der Ein
laßöffnung bis in etwa die Mitte des Förderkanals erstreckt, von ei
ner Innenkammer an der Laufradachse und auf der Druckseite, die sich
von der Mitte des Förderkanals bis in den Bereich der Auslaßöffnung
erstreckt, vom Förderkanal aus befüllbar sind, wobei sich ihr Quer
schnitt in Achsrichtung des Laufrades von der Füllöffnung an stetig
verringert.
Dabei hat die unsymmetrische Anordnung der taschenförmigen Ausneh
mungen bei dem bekannten Förderaggregat jedoch den Nachteil, daß sie
hinsichtlich der optimalen Lage der Ausnehmungen nur mit großem Auf
wand an verschiedene Förderpumpen und Betriebsbedingungen anpaßbar
ist und daß die eigentliche Strömungsenergie des umströmenden Kraft
stoffes zwischen Laufrad und Stirnwänden zur Füllung der Ausnehmun
gen kaum ausgenutzt wird, so daß sich kein ausreichender hydrodyna
mischer Keil aufbaut.
Zudem hat das bekannte Förderaggregat den Nachteil, daß die Befül
lung der Ausnehmungen auf der Druckseite direkt aus dem Förderkanal
erfolgt, was das Förderverhalten der Förderpumpe negativ beeinflußt.
Das erfindungsgemäße Förderaggregat mit den kennzeichnenden Merkma
len des Patentanspruchs 1 hat demgegenüber den Vorteil, daß durch
die gleichmäßige Anordnung der taschenförmigen Ausnehmungen über den
Umfang des Laufrades eine gleichmäßige Zentrierung des Laufrades er
folgt, so daß ein Schrägstellen des Laufrades sicher vermieden wer
den kann. Dabei kann diese Anordnung der taschenförmigen Ausnehmun
gen an verschiedenen Strömungspumpen ohne aufwendige Anpassungsar
beiten verwendet werden, da sich der wirksame hydraulische Keil zwi
schen dem Laufrad und den Stirnwänden der Pumpkammer im wesentlichen
durch die mit dem Laufrad umlaufende Kraftstoffströmung aufbaut, so
daß die Befüllung der Ausnehmungen von den speziellen, von Pumpe zu
Pumpe variierenden Strömungsverhältnissen im Axialspalt zwischen
Laufrad und Stirnwänden relativ unabhängig ist. Dieses sichere Be
füllen wird dabei in vorteilhafter Weise durch die Ausrichtung der
den Druckaufbau vornehmenden Endbereiche in Laufrichtung des Lauf
rades erreicht, wodurch die Bewegungsrichtung des Laufrades bzw. der
Kraftstoffströmung zum Füllen der Ausnehmungen und zum Druckaufbau
in dessen Endbereichen ausgenutzt wird, so daß die taschenförmigen
Ausnehmungen wie hydrodynamische Lager wirken.
Dabei wird die gleichmäßige Anordnung der taschenförmigen Ausnehmun
gen in den beschriebenen Ausführungsbeispielen dadurch erreicht, daß
sie von einem gemeinsamen Kreisradius aus abführen und den gleichen
Abstand zueinander aufweisen. Es ist jedoch insbesondere bei unter
schiedlich gerichteten Ausnehmungen auch möglich, die für den Druck
aufbau verantwortlichen Endbereiche der Ausnehmungen auf einem ge
meinsamen Kreisradius anzuordnen.
Ein weiterer Vorteil wird durch das entgegengesetzte Ausrichten der
Ausnehmungen auf der Druck- und der Saugseite des Förderkanals er
reicht, wobei dort in vorteilhafter Weise die
Strömungsverhältnisse des Leckagestromes für eine Unterstützung der
Befüllung der Ausnehmungen mit genutzt wird.
Der zwischen dem Förderkanal und den taschenförmigen Ausnehmungen
verbleibende Steg an den Stirnwänden der Pumpkammer vermeidet zudem
in vorteilhafter Weise eine Beeinflussung der Fördercharakteristik
der Strömungspumpe und damit des gesamten Förderaggregates.
Werden die taschenförmigen Ausnehmungen durch eine Vertiefung in den
Stirnwänden ständig von einem radial innen liegenden Innenraum der
Pumpkammer aus gefüllt, ist neben der beschriebenen Anordnung der
taschenförmigen Ausnehmungen in den Stirnwänden der Pumpkammer auch
deren Anordnung auf den axialen Stirnflächen des Laufrades möglich.
Weitere Vorteile und vorteilhafte Ausgestaltungen des Gegenstandes
der Erfindung sind der Beschreibung, der Zeichnung und den Ansprü
chen entnehmbar.
Zwei Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Aggregats zum För
dern von Kraftstoff aus einem Vorratstank zur Brennkraftmaschine ei
nes Kraftfahrzeuges sind in der Zeichnung dargestellt und werden in
der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert.
Es zeigen die Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel, bei dem der
die Strömungspumpe aufweisende Teil des Förderaggregats in einem
Teilschnitt dargestellt ist, die Fig. 2 und 3 jeweils einen
Schnitt durch das Pumpengehäuse der in Fig. 1 dargestellten Förder
pumpe entlang der gegenüberliegenden Stirnwände der Pumpkammer, die
Fig. 4 und 5 jeweils einen Schnitt durch die in den Fig. 2 und
3 dargestellten taschenförmigen Ausnehmungen in den Stirnwänden, die
Fig. 6 ein zweites Ausführungsbeispiel analog zur Darstellung der
Fig. 1, bei dem die taschenförmigen Ausnehmungen an eine radial in
nen liegende Vertiefung angrenzen und die Fig. 7 und 8 jeweils
einen Schnitt durch die in Fig. 6
gezeigte Förderpumpe entlang der Stirnwände der Pumpkammer.
Die Anordnung gemäß Fig. 1 zeigt einen Teilschnitt eines in einen
nicht dargestellten Kraftstoffvorratstank eingesetzten Förderaggre
gates, das einer ebenfalls nicht dargestellten Brennkraftmaschine
eines Kraftfahrzeuges über eine Förderleitung Kraftstoff aus dem
Vorratstank zuführt.
Das Förderaggregat 1 weist dazu eine als Strömungspumpe ausgebildete
Förderpumpe 3 auf, dessen als Förderglied wirkendes Laufrad 4 von
einem mit der Förderpumpe 3 in einem gemeinsamen Gehäuse 5 angeord
neten elektrischen Antriebsmotor 7 über eine Rotorwelle 8 rotierend
angetrieben wird.
Das über eine Rotorwelle 9 mit dem Antriebsmotor 7 verbundene,
scheibenförmige Laufrad 4 weist dabei an seinem Umfang einen Kranz
von radial auswärts gerichteten Schaufeln 9 auf, die im Ausführungs
beispiel durch einen das Laufrad 4 radial umschließenden Ring 11
miteinander verbunden sind. Das Laufrad 4 ist in einer zylinderför
migen Pumpkammer 13 angeordnet, die in Achsrichtung des Laufrades 4
durch zwei gegenüberliegende Stirnwände und in Umfangsrichtung durch
eine Ringwand begrenzt ist. Dabei ist die erste Stirnwand 21 der
Pumpkammer 13 an einem einen Ansaugstutzen 15 aufweisenden Ansaug
deckel 17 des Förderaggregats 1 und die zweite Stirnwand 23 an einem
die Förderpumpe 3 in Richtung zum Antriebsmotor 7 hin abgrenzenden
Zwischenstück 19 angeordnet.
In den Stirnwänden 21, 23 sind jeweils in Höhe der Schaufeln 9 des
Laufrades 4 einander gegenüberliegend teilringförmig um die Drehach
se des Laufrades 4 verlaufende Nuten 24 vorgesehen, die mit dem
Laufrad 4 einen Förderkanal 25 bilden, der dabei von einer mit dem
Ansaugstutzen 15 verbundenen Einlaßöffnung 27 im Ansaugdeckel 17 an
seinem einen Ende zu einer im Zwischenstück 19 angeordneten
Auslaßöffnung 29 führt. Dabei sind die Lage der Nuten 24 und der
Ein- bzw. Auslaßöffnungen 27, 29 in den Stirnwänden 21, 23 den in
den Fig. 2 und 3 dargestellten Schnitten der Fig. 1 zu entnehmen.
Für eine axiale Stabilisierung des Laufrades 4 sind zudem taschen
förmige Ausnehmungen 31 in den Stirnwänden 21, 23 vorgesehen, die
einander symmetrisch gegenüberliegen und die von einem gemeinsamen
Kreisradius 32 abführen und die den gleichen Abstand zueinander auf
weisen. Dabei sind diese taschenförmigen Ausnehmungen 31 im ersten
Ausführungsbeispiel auf der sich von der Einlaßöffnung 27 bis in et
wa die Mitte des Förderkanals 25 in Umfangsrichtung erstreckenden
Saugseite 33 radial auswärts und auf der sich von der Mitte des För
derkanals 25 bis über den Bereich der Auslaßöffnung 29 hin er
streckenden Druckseite 35 radial einwärts gerichtet.
Die Form der taschenförmigen Ausnehmungen 31 ist in den Fig. 4
und 5 dargestellt, die jeweils eine der in ihrer Form gleich ausge
führten Ausnehmungen 31 in vergrößerter Darstellung und in zwei An
sichten zeigen. Dabei weisen die Ausnehmungen 31 zwei Teilbereiche
auf, von denen ein erster einen Einlaufbereich 37 bildender Bereich
sich in einem spitzen Winkel vom Kreisradius 32 ausgehend in Rich
tung der Drehbewegung des Laufrades 4 erstreckt und ein an diesen
grenzender zweiter, einen Druckbereich 39 bildender Bereich über ei
nen erneut abgewinkelten Übergang im wesentlichen parallel zur Lauf
richtung des Laufrades 4 ausgerichtet ist. Die Tiefe der taschenför
migen Ausnehmung 31 nimmt dabei im Einlaufbereich 37 in Richtung zum
Druckbereich 39 stetig zu, es ist jedoch auch möglich den Übergang
zwischen der Stirnfläche der Stirnwände 21, 23 und dem Einlaufbereich
37 am Kreisradius 32 als Absatz auszuführen. Der Querschnittsver
lauf des für den Aufbau des Druckkeiles zwischen den Stirnwänden 21,
23 und dem Laufrad 4 genutzten Druckbereiches 39 der Ausnehmungen 31
ist in einem weiteren Schnitt C-C (Fig. 4a) bzw. D-D (Fig. 5b) dar
gestellt, wobei sich die Tiefe der Ausnehmungen 31 im Druckbereich
39 in Laufradrichtung verringert, so daß dessen
Querschnitt vom Maß des Einlaufbereiches 37 ausgehend stetig abnimmt.
Der Aufbau des in den Fig. 6 bis 8 dargestellten zweiten Ausfüh
rungsbeispiels ist dem des ersten in den Fig. 1 bis 5 dargestell
ten Ausführungsbeispiel bis auf die Anordnung der taschenförmigen
Ausnehmungen 31 gleich, so daß dessen Beschreibung auf die Anordnung
der taschenförmigen Ausnehmungen 31 in den Stirnwänden 21, 23 der
Pumpkammer 13 beschränkt ist, wobei bei baugleichen Teilen die Be
zugszeichen der Fig. 1 bis 5 beibehalten wurden.
Dabei weisen die Stirnwände 21, 23 im zweiten Ausführungsbeispiel
eine, von einem die Rotorwelle 8 des Antriebsmotors 7 innerhalb der
Pumpkammer 13 umgebenden Innenraum 41 ausgehende, ringförmige Ver
tiefung 43 auf, deren radial auswärts gerichtetes Ende über einen
eine Ringkante 45 bildenden kreisförmigen Absatz an die die Nuten 24
aufnehmenden Stirnflächen der Stirnwände 21, 23 grenzt, so daß der
im Innenraum 41 befindliche Kraftstoff bis in die Vertiefungen 43
gelangt. Der Innenraum 41 ist dabei über eine nicht dargestellte
Verbindungsleitung mit dem an die Auslaßöffnung 29 angrenzenden In
neren des Gehäuses 5 des Förderaggregates 1 verbunden, wobei auch
ein Kraftstoffdurchtritt am die Rotorwelle 8 führenden Lager 47 mög
lich ist, über den sich der Kraftstoffhochdruck aus dem den An
triebsmotor 7 aufnehmenden Gehäuseteil in den Innenraum 41 und die
Vertiefung 43 fortsetzt.
Die die analog zu den in den Fig. 4 und 5 beschriebenen taschen
förmigen Ausnehmungen 31 ausgeführten Ausnehmungen 31 des zweiten
Ausführungsbeispiels erstrecken sich von der Ringkante 45 ausgehend
alle gleichgerichtet in Laufradrichtung, wobei der Einlaufbereich 37
direkt von der Vertiefung 43 abführt und sich dann analog zum ersten
Ausführungsbeispiel über einen Winkel in den Druckbereich 39 fort
setzt, dessen Querschnitt sich in Laufradrichtung über eine Verrin
gerung seiner Tiefe verkleinert.
Dabei verbleibt in beiden Ausführungsbeispielen ein Steg zwischen
den radial auswärts weisenden Enden der taschenförmigen Ausnehmungen
31 in den Stirnwänden 21, 23, so daß der Kraftstoffumlauf im Förder
kanal 25 nicht beeinflußt wird.
Das erfindungsgemäße Förderaggregat arbeitet in folgender Weise.
Das durch den elektrischen Antriebsmotor 7 rotierend angetriebene
Laufrad 4 saugt über den Ansaugstutzen 15 und die Einlaßöffnung 27
Kraftstoff aus dem Vorratstank in den Förderkanal 25. Dort wird der
Kraftstoff während seines Durchströmens in Richtung Auslaßöffnung 29
infolge des Impulsaustausches zwischen dem im Laufrad beschleunigten
und dem im Förderkanal 25 strömenden Kraftstoffes in seinem Druck
erhöht, tritt über die Auslaßöffnung 29 mit erhöhtem Druck in das
Innere des Gehäuses 5 ein und strömt dort entlang dem Antriebsmotor
7 zu einem nicht dargestellten Druckanschluß am Gehäuse 5, an den
eine Förderleitung zu Brennkraftmaschine angeschlossen ist.
Dabei tritt während der Kraftstofförderung über den Axialspalt zwi
schen dem Laufrad 4 und den Stirnwänden 21, 23 eine Leckagemenge aus
dem Förderkanal 25 aus, die durch die Drehung des Laufrades 4 in ei
ne Schleppströmung in Laufradrichtung versetzt wird, wobei insbeson
dere auf der Druckseite 35 Kraftstoff aus dem Förderkanal 25 aus
tritt, der in Richtung Saugseite 33 strömt. Durch diese Strömungs
verhältnisse im Axialspalt werden die taschenförmigen Ausnehmungen
31 im ersten Ausführungsbeispiel sicher mit Kraftstoff gefüllt, wo
bei in dessen Druckbereichen 39 durch den abnehmenden Querschnitt
eine Druckerhöhung erfolgt, was zum Aufbau eines das Laufrad 4 axial
beaufschlagenden hydraulischen Druckkeiles führt, der infolge der
symmetrisch gegenüberliegenden Ausnehmungen 31 an den Stirnwänden
21, 23 das Laufrad zentriert. Dabei wird diese hydrodynamische La
gerwirkung durch die umlaufende Schleppströmung des Leckagekraft
stoffes unterstützt, indem diese entlang den in Laufradrichtung aus
gerichteten Druckbereichen 39 der Ausnehmungen 31
strömt. Bei dem in den Fig. 6 bis 8 dargestellten zweiten Aus
führungsbeispiel erfolgt das Befüllen der taschenförmigen Ausnehmun
gen 31 direkt über den unter hohem Druck stehenden geförderten
Kraftstoff, der sich aus dem antriebseitigen Gehäuseinneren in den
Innenraum 41 und die Vertiefung 43 bis in die taschenförmigen Aus
nehmungen 31 fortsetzt und dort in der beschriebenen Weise als
hydrodynamisches Lager wirkt.
Claims (8)
1. Aggregat zum Fördern von Kraftstoff aus einem Vorratstank zur
Brennkraftmaschine eines Kraftfahrzeuges, mit einer als Strömungs
pumpe ausgebildeten Förderpumpe (3), deren rotierend angetriebenes,
scheibenförmiges, einen Kranz von radial auswärts gerichteten Schau
feln (9) aufweisendes Laufrad (4) in einer zylinderförmigen Pumpkam
mer (13) umläuft, die in Achsrichtung des Laufrades (4) durch zwei
gegenüberliegende Stirnwände (21, 23) und in Umfangsrichtung durch
eine Ringwand begrenzt ist, wobei in den beiden Stirnwänden (21, 23)
in Höhe der Schaufeln (9) des Laufrades (4) je eine teilringförmig
um die Drehachse des Laufrades (4) verlaufende Nut (24) angeordnet
ist, die mit dem Laufrad (4) einen Förderkanal (25) bilden, der von
einer Einlaßöffnung (27) an seinem einen Ende zu einer Auslaßöffnung
(29) an seinem anderen Ende führt und mit taschenförmigen Ausnehmun
gen (31) in den Stirnwänden (21, 23) der Pumpkammer (13), die wäh
rend des Betriebs der Förderpumpe (3) derart mit Kraftstoff befüll
bar sind, daß sie einen axial auf die Stirnfläche des Laufrades (4)
wirkenden hydraulischen Keil bilden, dadurch gekennzeichnet, daß die
taschenformigen Ausnehmungen (31) im wesentlichen auf einem gemein
samen Kreisradius (32) und in Umfangsrichtung jeweils im regelmäßi
gen, vorzugsweise gleichen
Abstand zueinander angeordnet sind und daß ein den hydraulischen
Keil zwischen Laufrad (4) und Stirnwänden (21, 23) aufbauender
Druckbereich (39) der taschenförmigen Ausnehmungen (31) jeweils in
Umfangsrichtung des Laufrades (4) ausgerichtet ist und in Drehrich
tung des Laufrades (4) im Querschnitt abnimmt.
2. Aggregat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ta
schenförmigen Ausnehmungen (31) in den Stirnwänden (21, 23) der
Pumpkammer (13) so ausgeführt sind, daß in radial auswärts weisender
Richtung ein Steg zwischen ihnen und dem Förderkanal (25) verbleibt.
3. Aggregat nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
taschenförmigen Ausnehmungen (31) zwei zueinander abgewinkelte Be
reiche aufweisen, von denen ein erster Bereich einen Einlaufbereich
(37) für den einströmenden Kraftstoff und ein zweiter Bereich den
Druckbereich (39) bildet.
4. Aggregat nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das senk
recht zur Stirnwand (21, 23) verlaufende Maß der Ausnehmung (31) im
Einlaufbereich (37) vom Kreisradius (32) in Richtung Druckbereich
(39) stetig zunimmt.
5. Aggregat nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ein
laufbereich (37) der Ausnehmungen (31) an seinem dem Druckbereich
(39) abgewandten Ende einen senkrecht zur Stirnwand (21, 23) ver
laufenden Absatz aufweist und sich im weiteren Verlauf mit konstan
tem Querschnitt bis zum Druckbereich (39) fortsetzt.
6. Aggregat nach einem der vorstehenden Ansprüche 3 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der Einlaufbereich (37) der Ausnehmungen (31)
vorzugsweise um 45° abgewinkelt zum Druckbereich (39) verläuft.
7. Aggregat nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die taschenförmigen Ausnehmungen (31) im Bereich einer zwischen der
Einlaßöffnung (27) und der Mitte des Förderkanals (25) in Umfangs
richtung gebildeten Saugseite (33), ausgehend vom Kreisradius (32)
radial auswärts gerichtet, und auf der zwischen der Mitte des Förder
kanals (25) bis in den Bereich der Auslaßöffnung (29) gebildeten
Druckseite (35) radial einwärts gerichtet sind.
8. Aggregat nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die Stirnwände (21, 23) der Pumpkammer (13) eine von einem mit
Kraftstoff befüllbaren Innenraum (41) ausgehende ringförmige Vertie
fung (43) aufweisen, deren radial auswärts gerichtetes Ende jeweils
eine Ringkante (45) zur die Nuten (24) aufnehmenden Stirnfläche der
Stirnwände (21, 23) bildet und daß die taschenförmigen Ausnehmungen
(31) sich von dieser Ringkante (45) aus in radial auswärts weisender
Richtung erstrecken.
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