DE4341279A1 - Schaltungsanordnung und Verfahren zur Startwiederholung von Brennkraftmaschinen - Google Patents
Schaltungsanordnung und Verfahren zur Startwiederholung von BrennkraftmaschinenInfo
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Description
Die Erfindung geht aus von einer Schaltungsanordnung und einem Ver
fahren zum Starten von Brennkraftmaschinen mit einer Startwiederho
lung bei einer Einspurblockierung, nach dem Oberbegriff des Patent
anspruchs 1.
Bei Antriebsaggregaten in Fahrzeugen oder bei stationären Anlagen
und dgl., bei denen Startvorgänge nicht einwandfrei wahrzunehmen
sind, ist es bekannt, Anlaßschaltungen vorzusehen, die mit einem
sogenannten Startsperrelais und/oder einem Startwiederholrelais
versehen sind (Kraftfahrtechnisches Taschenbuch, Bosch, 18. Auflage,
Seite 373). Das Startsperrelais schützt den Starter, das Ritzel und
den Motorzahnkranz vor Überlastung. Es schaltet die Startanlage
automatisch ab, wenn der Motor zum Selbstlauf gekommen ist. Während
der Motor läuft, verhindert es zuverlässig die Betätigung der
Startanlage. Das Startwiederholrelais schützt das Einrückrelais des
Starters vor Überlastung in Fahrzeugen, in denen das Anlaufen des
Motors nicht wahrzunehmen ist, z. B. bei Heck- und Unterflurmotoren,
bei stationären Anlagen mit Fernbedienung oder bei Motoren, die
indirekt, z. B. beim Erreichen eines bestimmten Öldrucks oder einer
bestimmten Temperatur gestartet werden. Bei normalem Einspuren des
Starterritzels in den Zahnkranz der Brennkraftmaschine spricht das
Startwiederholrelais nicht an. Findet das Ritzel bei sogenannten
Blindschaltungen jedoch nicht in die Zahnlücke des Zahnkranzes, er
folgt trotz eingeschaltetem Einrückrelais keine Hauptstromkontakt
gabe. Damit beim zu langen Betätigen des Startschalters die Einzugs
wicklung des Einrückrelais nicht überlastet wird und verbrennt,
unterbricht das Startwiederholrelais den Startvorgang automatisch
und leitet ihn erneut ein. Das geschieht bei den bekannten Schaltun
gen mit Hilfe eines verzögerten Öffnerrelais so oft, bis das Ritzel
im Zahnkranz eingespurt und die Hauptstromkontaktgabe erfolgt ist.
Ein solches bekanntes Startwiederholrelais kann jedoch nur für Star
tertypen verwendet werden, deren Hauptstromwicklung eine zusätzliche
Ausgangsklemme (Klemme 48) für eine Verbindungsleitung zu einem
Zeitkreiskondensator im Startwiederholrelais aufweist. Eine Nach
rüstung des bekannten Startwiederholrelais bei Startern ohne diese
Ausgangsklemme ist nicht möglich.
Da diese zusätzliche Anschlußklemme die Startanlage verteuert und
die Applikation erschwert, wird mit der vorliegenden Lösung ange
strebt, Blindschaltungen von Schubtriebstartern ohne zusätzliche
Anschlußklemme zum Zweck einer Startwiederholung durch eine neue
Schaltungsanordnung und ein neues Verfahren zu erfassen.
Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung mit den kennzeichnenden
Merkmalen des Patentanspruchs 1 hat gegenüber dem Bekannten den
Vorteil, daß die Steuerung der Startwiederholfunktion bei Schub
triebstartern mit Hilfe eines Spannungsdetektors erfolgt, der nach
dem Einschalten des Startes den Spannungsverlauf der Bordspannung,
an welche der Starter angeschlossen ist, überwacht. Da der Starter
in nahezu allen Fällen den mit Abstand größten Verbraucher im Bord
netz darstellt, kann das Einschalten des Hauptstromkontaktes dieses
Verbrauchers durch den von ihm erzeugten Spannungseinbruch detek
tiert werden.
Dadurch ist es möglich, am Starter auf die zusätzliche Anschlußklem
me für das Startwiederholrelais zu verzichten, was zu einer Kosten
ersparnis sowohl bei der Fertigung als auch bei der Lagerhaltung
führt. Außerdem können Starter ohne diese Zusatzklemme nunmehr mit
einer Startwiederholfunktion nachgerüstet werden. Ein weiterer Vor
teil besteht in einer vereinfachten Verkabelung am Fahrzeug, da die
bisher von der Zusatzklemme zum Startwiederholrelais erforderliche
Leitung ersatzlos entfällt. Schließlich ergeben sich dadurch auch
noch als weitere Vorteile ein vereinfachter Schaltungsaufbau durch
elektronische Schaltungselemente anstelle der bisherigen elektro
mechanischen Ausführung mit Zeitkreiskondensator und Relais, und ein
robusterer Aufbau mit kleineren Abmessungen sowie eine Kostener
sparnis. Schließlich ist es auch möglich, eine solche elektronische
Startwiederholschaltung mit einer Startsperrschaltung in einem Gerät
zusammenzufassen. Durch Anpassung von Maßen und Anschlußklemmen
eines solchen kombinierten Gerätes ist dann sogar ein direkter Aus
tausch bzw. eine Nachrüstung bei Schubtriebstartern möglich. Diese
Vorteile gelten auch für das Verfahren zur Startwiederholung von
Brennkraftmaschinen nach Patentanspruch 11.
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen ergeben sich
vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen der im Hauptanspruch
1 angegebenen Merkmale. So wird in einfacher Weise ein erfolgreiches
Anlassen einer Brennkraftmaschine sichergestellt, indem im Falle
eines während der ersten Zeitspanne detektierten Spannungseinbruchs
bis auf den Schwellwert des Schwellwertschalters das Schaltelement
der Startwiederholeinrichtung erst durch Öffnen des handbetätigten
Startschalters der Starter abschaltet. Eine besonders zweckmäßige
Schaltungsausführung besteht darin, daß das Schaltelement der Start
wiederholeinrichtung aus einem Relais gebildet ist, dessen Schalt
kontakt das eine Potential (plus) der Akkumulatorbatterie auf die
Erregerwicklung des Einrückrelais schaltet und dessen Relaiswicklung
von einem elektronischen Schalter an Spannung gelegt wird, der vom
Spannungsdetektor über die Zeitschaltung und über einen Startwieder
holbegrenzer ansteuerbar ist. Eine besonders anpassungsfähige und
variable Ausführung der Startwiederholeinrichtung läßt sich dadurch
realisieren, daß der Spannungsdetektor der Schwellwertschalter und
die Zeitschaltung durch einen Mikroprozessor realisiert sind, über
dessen Ausgang ein Transistor als elektronischer Schalter bzw. als
Schaltelement der Startwiederholeinrichtung ansteuerbar ist.
Der Verfahrensablauf zur Startwiederholung bzw. zum erfolgreichen
Starten der Brennkraftmaschine, der im Falle der Verwendung eines
Mikroprozessors in einer entsprechenden Software realisiert wird,
kann jedoch auch durch marktübliche Bauelemente der Elektronik in
Hardwareausführung realisiert werden. Hierbei ist in vorteilhafter
Weise der Spannungsdetektor ein als Schwellwertschalter arbeitender
Komparator, dessen einer Eingang auf einer stabilisierten Referenz
spannung liegt, dessen anderer Eingang an einem mit der Spannung der
Akkumulatorbatterie gekoppelten Potential verbunden ist und dessen
Ausgang ein Flipflop ansteuert, das auf die Zeitschaltung zum zeit
lich begrenzten Abschalten des Starters einwirkt. Eine besonders
vorteilhafte Weiterbildung der Startwiederholeinrichtung läßt sich
dadurch erreichen, daß ein Startwiederholbegrenzer über das Schalt
element der Startwiederholeinrichtung das Einrückrelais nach einer
vorgegebenen Anzahl von Startversuchen ohne nachfolgende Spannungs
absenkung endgültig abschaltet, wobei der Startwiederholbegrenzer
erst durch Öffnen des handbetätigten Startschalters zurücksetzbar
ist.
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung darge
stellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert.
Es zeigen
Fig. 1 eine Schaltungsanordnung zum Starten von Brenn
kraftmaschinen mit einer Startwiederholeinrichtung, die einen Mikro
prozessor enthält, Fig. 2 ein Flußdiagramm über den Verfah
rensablauf der Schaltungsanordnung mit der Startwiederholeinrichtung
nach Fig. 1 und Fig. 3 eine Startwiederholeinrichtung zur
Durchführung des Verfahrensablauf nach Fig. 2 in einer Hardware
schaltung mit elektronischen Bausteinen.
In Fig. 1 ist eine Schaltungsanordnung zum Starten von Brennkraft
maschinen dargestellt, die einen Schubtriebstarter 10 mit einem
zweistufigen Einspurprinzip (Einrücken, Starten) aufweist. Die sche
matische Darstellung des Schubtriebstarters 10 läßt den Startermotor
11 mit seiner Hauptfeldwicklung 12 erkennen. Er umfaßt ferner ein
Einrückrelais 13 für das Einspuren des nicht dargestellten Anlaß
ritzels in einen Zahnkranz der Brennkraftmaschine. Das Einrückrelais
13 schaltet außerdem mit seinem Relaiskontakt 14 den Startermotor 11
über Klemme 30 auf die an Pluspotential einer Akkumulatorbatterie 15
liegende Anlaßleitung 16. Das Einrückrelais 13 hat ferner eine Er
regerspule 17, die eine Einzugswicklung und eine Haltewicklung auf
weist. Die Erregerspule 17 ist einerseits ebenso wie der Starter
motor 11 über Klemme 31 auf Massepotential gelegt. Über Klemme 50
erfolgt ihr Anschluß an eine Klemme 50h einer Startwiederholeinrich
tung 18. Die Startwiederholeinrichtung 18 ist außerdem über ihre
Klemme 15/30 und über einen Zündschloßkontakt 19a mit dem Pluspoten
tial der Akkumulatorbatterie 15 verbunden und mit einer Klemme 50g
an einen handbetätigten Zünd-Startschalter 19 angeschlossen, dessen
Eingang ebenfalls am Pluspotential der Akkumulatorbatterie 15 liegt.
Das Minuspotential der Akkumulatorbatterie 15 ist auf Masse ge
schaltet.
Die Startwiederholeinrichtung 18 enthält ein elektromechanisches
Relais 20, dessen Schaltkontakt 20a das Pluspotential von Klemme 30
über Klemme 50h auf die Erregerspule 17 des Einrückrelais 13 schal
tet. Dieses als Schaltelement der Startwiederholeinrichtung verwen
dete Relais 20 ist mit seiner Relaiswicklung 20b einerseits über
Klemme 50g an den Startschalter 19 angeschlossen und andererseits
über einen elektronischen Schalter in Form eines Transistors 21
gegen Masse geschaltet. Das Hauptbauelement der Startwiederholein
richtung 18 ist ein Mikroprozessor 22, der über eine Spannungsver
sorgungsstufe 23 mit einer stabilisierten Gleichspannung
Ustab = 5 V versorgt wird. Über einen Widerstand 24 und eine dazu
in Reihe gegen Masse geschaltete Z-Diode 25 wird mit dem Einschalten
des Startschalters 19 ein Eingang 28 des Mikroprozessors 22 über
Klemme 50g und den Widerstand 24 auf eine Signalspannung H gelegt.
Das Pluspotential der Batteriespannung Ub = 24 V wird über Klemme
30 an einen A/D-Wandler 26 geschaltet, dessen digitales Ausgangs
signal auf einen Eingangsport 29 des Mikroprozessors 22 geschaltet
ist. Ein Ausgang 32 des Mikroprozessors liegt über einen Widerstand
27 an der Basis des Transistors 21. Um den Schaltkontakt 20a der
Startwiederholeinrichtung 18 durch die Stromaufnahme des Einrück
relais 13 an der Klemme 50 nicht zu überlasten, kann in bekannter
Weise ein Leistungsrelais in die Leitung von Klemme 50h zu Klemme 50
geschaltet werden, dessen Erregerspule von der Klemme 50h ange
steuert wird und dessen Schaltkontakt eine Verbindung zwischen den
Starterklemmen 30 und 50 herstellt.
Mit Hilfe des Flußdiagramms aus Fig. 2 soll im folgenden der Ver
fahrensablauf zur Startwiederholung einer Brennkraftmaschine mit
einer Startwiederholeinrichtung nach Fig. 1 näher erläutert werden.
Mit dem Einschalten der Zündung (Schalter 19a schließt) der
Brennkraftmaschine bzw. der Bordspannung des Fahrzeugs wird zunächst
im Schritt 35 das Programm des Mikroprozessors 22 gestartet, indem
Klemme 30 Pluspotential erhält. Anschließend wird im Schritt 36 an
der Eingangsklemme 28 des Mikroprozessors geprüft, ob der Start
schalter 19 geschlossen wurde. Solange dies nicht der Fall ist,
steht ein L-Signal am Eingang 28 und das Programm bleibt im Schritt
36 solange stehen, bis der Startschalter 19 geschlossen wird und
demzufolge H-Potential am Eingang 28 des Mikroprozessors 22 er
scheint. Mit diesem Signal wird nunmehr auf den Ausgang 32 des
Mikroprozessors ein H-Signal gelegt und der Transistor 21 wird
leitend. Damit zieht nunmehr auch die Erregerwicklung 20b Strom und
das Relais 20 schaltet im Schritt 37 den Relaiskontakt 20 ein, so
daß Pluspotential von Klemme 30 über den Relaiskontakt 20a und Klem
me 50h auf das Einrückrelais 13 gelangt, wobei der Strom zunächst
über Klemme 50 zur Einzugswicklung der Erregerspule 17 und von dort
zur Masse gelangt. Das Einrückrelais 13 des Schubtriebstarters 10
schiebt nun bei gleichzeitiger Verdrehung sein Starterritzel zum
Zahnkranz der Brennkraftmaschine vor. Mit dem Einschalten des Tran
sistors 21 wird gleichzeitig im Schritt 38 eine Zeitspanne t1 von
800 ms im Mikroprozessor 22 abgearbeitet und während dieser Zeit
spanne wird über den A/D-Wandler 26 das Spannungspotential an Klemme
30 über den Port 29 detektiert. Im Schritt 39 des Programmablaufs
wird nun festgestellt, ob innerhalb dieser Zeit t1 von 800 ms über
den Port 29 eine Spannungsabsenkung von ΔU = 6 ± 0,5 V detektiert
wurde. Die Spannungsabsenkung ΔU kann fest vorgegeben sein oder es
kann in einem vorherigen Programmschritt die Leerlaufspannung der
Batterie abgefühlt und abhängig vom gemessenen Wert über eine im
µP22 abgelegte Kennlinie der Wert für ΔU ermittelt werden. Dieser
Spannungsabfall tritt dann auf, wenn nach dem Einschalten des Ein
rückrelais 13 das Ritzel des Schubtriebstarters 10 in den Zahnkranz
der Brennkraftmaschine einspurt, wodurch der Startermotor 11 über
den Schaltkontakt 14 des Einrückrelais 13 eingeschaltet wird. Ist
dies innerhalb der Zeit t1 erfolgt, so wird im Programmschritt 40
überwacht, daß der Schubtriebstarter 10 nunmehr solange eingeschal
tet bleibt, bis der Startschalter 19 geöffnet wird. Erst jetzt wird
im Programmschritt 41 über den Ausgang 32 ein L-Signal ausgegeben
und damit der Startvorgang durch Abschalten des Transistors 21, des
Relais 20 und des Einrückrelais 13 beendet. Der Programmdurchlauf
wird im Schritt 42 beendet und erst mit dem Abschalten der Brenn
kraftmaschine und erneutem Einschalten der Zündung wird der Pro
grammdurchlauf mit dem Start 35 erneut initiiert.
Die vorgegebene Spannungsabsenkung ΔU wird mit einem Schwellwert
schalter abgefühlt, der im Mikroprozessor 22 durch ein entsprechen
des Flag realisiert ist. Ist nach Ablauf der vorgegebenen Zeit t1 im
Programmschritt 39 dieses Flag nicht auf 1 gesetzt, d. h., daß die
Spannungsabsenkung ΔU und somit das Einspuren des Schubtriebstar
ters 10 nicht erfolgt ist, so wird im Programmschritt 43 das Ein
rückrelais 13 über das Relais 20 der Startwiederholeinrichtung 18
abgeschaltet, indem mit einem L-Signal am Ausgang 32 der Transistor
21 gesperrt wird. Anschließend wird im Programmschritt 44 über eine
weitere, vorgegebene Zeitspanne t2 = 800 ms das Relais 20 vom Tran
sistor 21 über den Ausgang 32 des Mikroprozessors 22 abgeschaltet
gelassen. Danach springt das Programm über die Verzweigung 45 wieder
auf den Programmschritt 37 zurück und schaltet den Starter 10 für
einen erneuten Startversuch wieder ein. Nach einer vorteilhaften, in
Fig. 2 gestrichelt dargestellten Programmerweiterung kann statt
dessen im Programmschritt 46 der Zustand eines Startwiederholbe
grenzers in Form eines Flags im Mikroprozessor 22 abgefragt werden,
der im Beispielsfall auf drei automatische Startwiederholungen ein
gestellt ist. Ist im Schritt 46 der dort eingestellte Wert x = 3 nicht
erreicht, so wird im Schritt 47 der Zähler des Startwiederholbe
grenzers um eins erhöht (x+1) und danach springt das Programm auf
den Schritt 37 zur Startwiederholung zurück. Wird im Schritt 46
schließlich festgestellt, daß bereits drei Startwiederholungen
durchgeführt wurden, so wird die Startwiederholung mit dem Schritt
42 endgültig abgeschaltet. Ein weiterer Startversuch kann erst durch
vorheriges Abschalten und erneutes Einschalten der Zündung erfolgen.
Alternativ hierzu kann das Programm des Mikroprozessors 22 auch so
ausgebildet sein, daß der Start 35 erst durch ein H-Signal am Ein
gang 28 des µP22, d. h. erst mit dem Einschalten des Startschal
ters 19 erfolgt.
Anstelle der hier beschriebenen festen Spannungsabsenkung von
6 ± 0,5 V läßt sich vorteilhaft auch eine variable Spannungsgrenze
verwenden, deren Größe von der Leerlaufspannung der Batterie (ent
sprechend der Bordspannung im Schritt 35) abhängt. Diese variable
Spannungsgrenze ist im Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 bereits rea
lisiert.
Fig. 3 zeigt als weiteres Ausführungsbeispiel eine Startwiederhol
einrichtung 18 mit diskret aufgebauter Schaltung aus elektronischen
Schaltungselementen als Hardwareschaltung, wobei die bereits aus
Fig. 1 bekannten Schaltelemente und Klemmen mit gleichen Bezugs
zahlen versehen sind. Das Pluspotential der Klemme 15/30 wird zu
nächst durch einen Spannungsdetektor 51 geschleift und gelangt von
dort zu einer Relaisendstufe 52 mit dem die Ausgangsklemme 50h
schaltenden Relais 20 und den das Relais schaltenden Transistor 21.
Der Spannungsdetektor 51 hat an seinem Eingang zunächst einen Span
nungsteiler aus einem Widerstand 53 und einer Z-Diode 54, dessen
Z-Potential von 5,6 V über einen Widerstand 55 am Pluseingang eines
als Schwellwertschalter arbeitenden Komparators 57 gelangt. Das
Potential der Klemme 15/30 liegt außerdem über einen Kondensator 58
und einen Widerstand 56 am Plus-Eingang des Komparators 57. Der
Minus-Eingang des Komparators liegt über einen fest eingestellten
Spannungsteiler aus den Widerständen 59 und 60 am Pluspotential der
Klemme 15/30, wobei der gegen Masse geschaltete Widerstand 60 zur
Potentialstabilisierung mit einem Kondensator 61 parallel geschaltet
ist. Der Minus-Eingang des Komparators 57 liegt damit auf einer
stabilisierten Referenzspannung, die von der Leerlaufspannung der
jeweils angeschlossenen Batterie abhängt und der Plus-Eingang ist
über dem Kondensator 58 mit dem Pluspotential der Akkumulatorbat
terie 15 gekoppelt. Der Ausgang des Spannungsdetektors 51 steuert
eine Kippstufe 62, welche als Informationsspeicher für einen Span
nungseinbruch im wesentlichen ein Flipflop 63 enthält. Der Ausgang
des Komparators 57 liegt über einen Widerstand 64 am Steuereingang
des Flipflops 63, wobei dieses durch einen Kondensator 65 beim Ein
schalten der Startwiederholeinrichtung 18 über Klemme 50g und der
Stufe 23 ein definiertes L-Signal an seinem Inversausgang 66
bewirkt. Über eine am Eingang des Flipflops 63 angeschlossene Ver
zögerungsschaltung 67 mit einem Widerstand 68, einen gegen Masse
geschalteten Kondensator 69, einer zum Widerstand 67 parallel ge
schalteten Endladediode 70 und einen weiteren gegen Masse geschal
teten Widerstand 71 wird ferner sichergestellt, daß die Versorgungs
spannung der Spannungsversorgungsstufe 23 eher vorhanden ist als die
von Klemme 50g über die Verzögerungsschaltung 67 am Eingang des
Flipflops 63 gelangende Spannung. Der Inversausgang 66 des Flipflops
63 ist über einen Widerstand 72 mit einem Eingang einer Zeitschal
tung 73 verbunden, die als astabiler Multivibrator aufgebaut ist,
der durch das Ausgangssignal des Spannungsdetektors 51 bei einem
Spannungseinbruch an Klemme 30 über das Flipflop 63 stillgesetzt
wird. Der astabile Multivibrator der Zeitschaltung 73 besteht aus
einem weiteren Komparator 74, dessen Minus-Eingang mit einem
Lade- und Entladestromkreis eines gegen Masse geschalteten Zeit
kreiskondensators 75 verbunden ist. Als Lade- und Entladestromkreis
dient ein Widerstand 76, der den Minus-Eingang des Komparators 74
mit dessen Ausgang verbindet sowie eine Diode 77, welche den
Minus-Eingang in Durchlaßrichtung mit der Klemme 50g verbindet. Der
Plus-Eingang des Komparators 74 ist über den Widerstand 72 mit dem
Ausgang des Flipflops 63 verbunden sowie über einen weiteren Wider
stand 78 an die Versorgungsspannung der Stufe 23 und über einen
weiteren Widerstand 79 am Komparatorausgang 80 angeschlossen. Der
Komparatorausgang 80 ist auf den Eingang eines Startwiederholbe
grenzers 81 geschaltet und liegt dort auf einem Eingang eines
UND-Gatters 82, welches ein Schmitt-Trigger-Verhalten aufweist. Der
andere Eingang des UND-Gatters 82 ist über eine in Sperrichtung
geschaltete Diode 83 gegen Masse geschaltet und liegt über einen
Ladekondensator 84 an die Versorgungsspannung der Stufe 23. Er ist
ferner über eine Diode 85 und einen nachgeschalteten Widerstand 86
mit dem Gatterausgang 87 gekoppelt. Dieser Gatterausgang 87 steuert
schließlich über den Widerstand 27 den Transistor 21 der
Relaisendstufe 52, dessen Relais 20 wie zu Fig. 1 erläutert, über
den Schaltkontakt 20a den Schubtriebstarter 10 in der nach dem
Flußdiagramm gemäß Fig. 2 vorgesehenen Weise ein- und ausschaltet.
Im folgenden soll die Wirkungsweise dieser Startwiederholeinrichtung
18 näher erläutert werden.
Bei angeschlossener Akkumulatorbatterie 15 liegt eine Gleichspannung
Ub von 24 V an Klemme 15/30 der Startwiederholeinrichtung 18. Da die
Komparatoren von der Versorgungsstufe 23 bei geöffnetem Startschal
ter 19 (Fig. 1) noch keine Versorgungsspannung von Ustab = 5 V
erhalten, ist am Ausgang 87 des Startwiederholbegrenzers ein unde
finiertes Signal. Durch die fehlende Spannung an Klemme 50g bleibt
jedoch die Relaisendstufe 52 ausgeschaltet.
Erst mit dem Schließen des Startschalters 19 aus Fig. 1 tritt an
Klemme 50g die Bordnetzspannung von 24 V auf und über den Ausgang
der daran angeschlossenen Versorgungsstufe 23 wird nun die Schaltung
mit Spannung versorgt (Schritt 36 in Fig. 2). Am Spannungsdetektor
51 bildet sich über den Spannungsteiler 59, 60 am Minus-Eingang des
Komparators 58 ein bestimmtes Potential von 3,0 V. Über dem Span
nungsteiler 53, 54 liegt außerdem die Z-Spannung von 5,6 V über den
Widerstand 55 am Plus-Eingang des Komparators 57. Dadurch tritt an
dessen Ausgang ein H-Signal auf, welches den Inversausgang 66 des
Flipflops 63 mit einem L-Signal versieht. Zu 90% wird dieses Poten
tial über das Netzwerk der Widerstände 79, 78, 72 auf den Plus-Ein
gang des Komparators 74 der Zeitschaltung 73 gekoppelt und damit
dessen Ausgang auf H-Signal geschaltet. Der Minus-Eingang des Kom
parators 74 wird dabei zunächst von dem Kondensator 75 auf Masse
potential gehalten. Das H-Signal am Ausgang 80 des Komparators 74
gelangt nunmehr auf den einen Eingang des UND-Gatters 82 des Start
wiederholbegrenzers 81. Dessen anderer Eingang liegt über den noch
entladenen Kondensator 84 ebenfalls auf H-Potential, so daß dessen
Ausgang ebenfalls ein H-Signal führt, das zunächst ein Aufladen des
Ladekondensators 84 über die Diode 85 und den Widerstand 86
verhindert. Das H-Signal gelangt nun über den Widerstand 27 auf die
Basis des Transistors 21, so daß dieser in den leitenden Zustand
geschaltet wird und das Relais 20 einschaltet. Über Klemme 50h wird
nun der Schubtriebstarter 10 eingeschaltet (Schritt 37).
Der Zeitkreiskondensator 75 der Zeitschaltung 73 ist so bemessen,
daß er über den Widerstand 76 geladen wird und nach einer Zeitspanne
t1 von 800 ms (Schritt 38) den Komparator 74 umsteuert, sofern nicht
an dessen Plus-Eingang das Potential vom Ausgang 66 der Kippstufe 62
auf 100% (H-Potential) angehoben wird. Eine solche Potentialan
hebung erfolgt jedoch nur dann, wenn innerhalb dieser Zeitspanne t1
ein Spannungseinbruch ΔU 5 V an Klemme 30 (Schritt 39) auftritt.
Ein solcher, durch das Einspuren des Starters im Zahnkranz der
Brennkraftmaschine verursachter Spannungseinbruch wird über den
Kondensator 58 und den Spannungsteiler 55, 56 des Spannungsdetektors
51 auf den Plus-Eingang des Komparators 57 gekoppelt, so daß dessen
Ausgang auf L-Signal umsteuert. Dieses L-Signal steuert seinerseits
über den Widerstand 64 die Kippstufe 62 an ihrem Inverseingang 66
auf ein H-Signal um, welches über den Widerstand 72 auf den
Plus-Eingang des Komparators 74 gekoppelt wird. Dessen Ausgang 80
behält nunmehr sein H-Signal bei, so daß über das UND-Gatter 82 des
Startwiederholbegrenzers 52 die Relaisendstufe 88 solange einge
schaltet bleibt, bis der Startschalter 19 von Hand geöffnet wird
(Schritt 40). Über Klemme 50g wird dann sowohl die Versorgungsspan
nung als auch die Erregerwicklung 20b des Relais 20 abgeschaltet und
der Anlaßvorgang damit beendet (Schritt 41).
Tritt jedoch innerhalb der Zeitspanne t1 kein Spannungseinbruch an
Klemme 15/30 auf, so bleibt damit am Plus-Eingang des Komparators 74
der Zeitschaltung 73 das niedrige Potential stehen und durch die
Ladung des Zeitkreiskondensators 75 ist dann das Potential am
Minus-Eingang des Komparators 74 nach 800 ms soweit angestiegen, daß
nunmehr am Ausgang 80 ein L-Signal erscheint. Mit diesem L-Signal
wird auch das UND-Gatter 82 des Startwiederholbegrenzers 81 umge
steuert, so daß auch an dessen Ausgang 87 ein L-Signal erscheint,
durch das der Transistor 21 gesperrt und damit die Relaisendstufe 52
abgeschaltet wird (Schritt 43). Der Startvorgang wird dadurch been
det. Gleichzeitig damit wird jetzt der Ladekondensator 84 des Start
wiederholbegrenzers 81 von der Versorgungsspannung der Versorgungs
stufe 23 über die Diode 85 und den Widerstand 86 allmählich aufge
laden und das Potential am Eingang des UND-Gatters 82 fällt all
mählich ab. Außerdem wird gleichzeitig in der Zeitschaltung 73 der
Zeitkreiskondensator 75 über den Widerstand 76 wieder entladen. Auf
grund einer durch die Beschaltung des Komparators 74 vorgegebenen
Hysterese wird nun dieser Komparator 74 erst nach Ablauf einer wei
teren Zeitspanne von t2 = 800 ms (Schritt 44) erneut umgeschaltet,
so daß an seinem Ausgang 80 nunmehr wieder ein H-Signal auftritt.
Mit diesem Signal wird die Relaisendstufe 88 und damit über Klemme
50h der Starter erneut eingeschaltet (Schritt 37).
Die Zeitschaltung 73 mit ihrem Komparator 74 und dem Zeitkreiskon
densator 75 arbeitet als astabiler Multivibrator mit einer Taktzeit
von t1 = t2 = 800 ms, welcher erst durch einen erfolgreichen Anlaß
vorgang durch einen Spannungssprung ΔU an Klemme 30 während der
Zeitspanne t1 angehalten werden kann, indem dann über das Flipflop
63 das Potential am Plus-Eingang des Komparators 74 angehoben wird.
Solange dies nicht der Fall ist, wird im Takt dieses astabilen Mul
tivibrators der Zeitschaltung 73 der Starter über den Startwieder
holbegrenzer 81 und die Relaisendstufe 52 mit entsprechenden Zeit
abständen von t1 und t2 abgeschaltet und wieder eingeschaltet. In
jeder Abschaltphase t2 lädt sich dabei der Ladekondensator 84 des
Startwiederholbegrenzers 81 mehr und mehr auf. Durch die entspre
chende Dimensionierung des Ladekondensators 84 und des Widerstandes
86 wird die Ladung so dosiert, daß sie beim dritten Startwiederhol
vorgang am Eingang des UND-Gatters 82 einen Potentialabfall er
reicht, welcher den Ausgang 87 des Komparators 82 endgültig auf L
schaltet. Mit diesem L-Signal wird nun die Relaisendstufe 52 und
damit auch der Schubtriebstarter 10 endgültig abgeschaltet. Erst
durch Abschalten der Versorgungsspannung durch Öffnen des Start
schalters 19 wird der Startwiederholbegrenzer 81 zurückgesetzt,
indem der Ladekondensator 84 wieder entladen wird, so daß erst
danach ein erneuter Anlaßversuch möglich ist.
Sowohl die in Fig. 1 als auch in Fig. 3 dargestellte Startwieder
holeinrichtung arbeiten gemäß dem Flußdiagramm nach Fig. 2, welche
bei einer Einspurblockierung des Starterritzels nach einer ersten
vorgegebenen Zeitspanne t1 den Startvorgang durch ein Schaltelement,
sei es die Relaisendstufe 52 oder eine leistungsstarke Halbleiter
endstufe, unterbricht und ihn nach Ablauf einer weiteren Zeitspanne
t2 wiederholt.
Durch den Schaltungsablauf bzw. Programmablauf gemäß dem Flußdia
gramm nach Fig. 2 wird somit ein Verfahren zur Startwiederholung
einer Brennkraftmaschine realisiert, bei dem in erfindungswesent
licher Weise während einer ersten vorgebbaren Zeitspanne t1 nach dem
Einschalten des Startschalters der Spannungsverlauf der mit dem
Schubtriebstarter 10 verbundenen Akkumulatorbatterie 15 detektiert
und mit einem vorgegebenen Schwellwert verglichen wird, wobei im
Falle einer bis zum Ablauf dieser ersten Zeitspanne fehlenden Span
nungsabsenkung ΔU bis auf den vorgegebenen Schwellwert der Starter
10 durch die Startwiederholeinrichtung 18 abgeschaltet und nach Ab
lauf einer weiteren vorgegebenen Zeitspanne t2 erneut eingeschaltet
wird.
Claims (11)
1. Schaltungsanordnung zum Starten von Brennkraftmaschinen durch
einen Schubtriebstarter (10), dessen Ritzels mittels eines Einrück
relais (13) in einen Zahnkranz der Brennkraftmaschine einrückbar
ist, dessen elektrischer Startermotor (11) über das Einrückrelais
von einer Akkumulatorbatterie (15) zu versorgen ist, indem die Er
regerspule (17) des Einrückrelais mittels eines Startschalters (19)
einzuschalten ist, wobei die Schaltungsanordnung eine Startwieder
holeinrichtung (18) enthält, welche bei einer Einspurblockierung des
Starterritzels nach einer ersten vorgegebenen Zeitspanne (t1) den
Startvorgang durch ein Schaltelement (20) unterbricht und ihn nach
Ablauf einer weiteren vorgegebenen Zeitspanne (t2) wiederholt,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Spannungsdetektor (22, 51) mit einem
Schwellwertschalter (22, 57) eine vom Einschaltstrom des Starter
motors (11) verursachte Spannungsabsenkung (ΔU) am Anschluß (30)
der Akkumulatorbatterie (15) abfühlt und im Falle einer fehlenden
Spannungsabsenkung (ΔU) auf einen vorgegebenen Schwellwert bis
Ablauf der ersten vorgebbaren Zeitspanne (t1) das Schaltelement (20)
der Startwiederholeinrichtung (18) über eine Zeitschaltung (22, 73)
für die vorgegebene weitere Zeitspanne (t2) abschaltet.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
im Falle eines detektierten Spannungseinbruchs (ΔU) während der
ersten Zeitspanne (t1) bis auf den Schwellwert des Schwellwert
schalters (22, 57) das Schaltelement (20) der Startwiederholein
richtung (18) durch Öffnen des handbetätigten Startschalters (19)
den Starter (10) abschaltet.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß das Schaltelement (20) der Startwiederholeinrichtung (18)
ein Relais enthält, dessen Schaltkontakt (20a) das eine Potential
(+) der Akkumulatorbatterie (15) auf die Erregerspule (17) des Ein
rückrelais (13) schaltet und dessen Relaiswicklung (20b) von einem
elektronischen Schalter (21) an Spannung gelegt ist, der vom Span
nungsdetektor (22, 51) über die Zeitschaltung (22, 73) und einen
Startwiederholbegrenzer (22, 81) ansteuerbar ist.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
der Spannungsdetektor der Schwellwertschalter und die Zeitschaltung
durch einen Mikroprozessor (22) realisiert sind, über dessen Ausgang
(32) ein Transistor (21) als elektronischer Schalter ansteuerbar ist.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
am Eingang des Mikroprozessors (22) ein A/D-Wandler (26) liegt, dem
die zu detektierende Batteriespannung (Ub) zuzuführen ist.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
der Startwiederholbegrenzer (22, 81) über den elektronischen Schal
ter (21) das Einrückrelais (13) nach einer vorgegebenen Anzahl von
Startversuchen ohne nachfolgender Spannungsabsenkung (ΔU) endgültig
abschaltet, wobei der Startwiederholbegrenzer (22, 81) erst durch
Öffnen des handbetätigten Schalters (19) zurücksetzbar ist.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Spannungsdetektor (51) einen als Schwellwertschalter arbeitenden
Komparator (57) enthält, dessen einer Eingang (-) auf einer stabili
sierten Referenzspannung liegt, dessen anderer Eingang an einem mit
der Batteriespannung (Ub) gekoppelten Potential liegt und dessen
Ausgang eine Kippstufe (62) ansteuert, deren Ausgang auf die Zeit
schaltung (73) einwirkt.
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Zeitschaltung (73) als astabiler Multivibrator (74 bis 79) auf
gebaut ist, der durch das Ausgangssignal des Spannungsdetektors (51)
bei erfolgtem Spannungseinbruch (ΔU) sperrt.
9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
der astabile Multivibrator der Zeitschaltung (73) mit einem weiteren
Komparator (74) versehen ist, dessen einer Eingang (-) mit einem
Lade- und Entladestromkreis (76, 77) eines Zeitkreiskondensators
(57) verbunden ist, dessen anderer Eingang (+) mit dem Ausgang der
Kippstufe (62) sowie mit der Versorgungsspannung (Ustab) gekoppelt
ist und dessen Ausgang (80) über den Startwiederholbegrenzer (81)
die Relaisendstufe (52) zum Ein- und Ausschalten des Starters (10)
steuert.
10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß
der Startwiederholbegrenzer (81) ein UND-Gatter (82) enthält, des
sen einer Eingang mit dem Ausgang des zweiten Koinparators (74) ver
bunden ist, dessen zweiter Eingang über einen Ladekondensator (84)
an eine Ladespannung (Ustab) liegt sowie über eine Entladediode
(83) mit Masse und über eine weitere Diode (85) und einen Ladewi
derstand (86) mit seinem Ausgang (87) verbunden ist, wobei der Aus
gang (87) mit einer Relaisendstufe (52) verbunden ist, welche das
Einrückrelais des Schubtriebstarters (10) steuert.
11. Verfahren zur Startwiederholung einer Brennkraftmaschine mit
einer Schaltungsanordnung und einer Startwiederholeinrichtung nach
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß während einer ersten vorgeb
baren Zeitspanne (t1) nach dem Einschalten des Startschalters (19)
der Spannungsverlauf der mit dem Schubtriebstarter (10) verbundenen
Akkumulatorbatterie (15) detektiert und mit einem vorgegebenen
Schwellwert verglichen wird, daß im Falle einer bis zum Ablauf die
ser ersten Zeitspanne fehlenden Spannungsabsenkung (ΔU) bis auf den
vorgegebenen Schwellwert der Starter durch die Startwiederholein
richtung (18) abgeschaltet und nach Ablauf einer weiteren vorgeb
baren Zeitspanne (t2) erneut eingeschaltet wird.
Priority Applications (7)
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