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DE60008612T2 - Anlasser-Regelvorrichtung für Kraftfahrzeuge zur Verhinderung von Verschleiss - Google Patents

Anlasser-Regelvorrichtung für Kraftfahrzeuge zur Verhinderung von Verschleiss Download PDF

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DE60008612T2
DE60008612T2 DE2000608612 DE60008612T DE60008612T2 DE 60008612 T2 DE60008612 T2 DE 60008612T2 DE 2000608612 DE2000608612 DE 2000608612 DE 60008612 T DE60008612 T DE 60008612T DE 60008612 T2 DE60008612 T2 DE 60008612T2
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft Vorrichtungen zur Steuerung eines Kraftfahrzeuganlassers.
  • Wie in 1 veranschaulicht, umfaßt ein Anlasser nach dem Stand der Technik einen Elektromotor M, der mit einem elektromagnetischen Relais 1 zwischen der Plusklemme einer Batterie und der Masse in Reihe geschaltet ist.
  • Das Relais 1 wird durch eine Spule 2 betätigt, die mit einem Transistor 4 zwischen der Plusklemme der Batterie und der Masse in Reihe geschaltet ist, wobei der Transistor 4 durch ein Steuerorgan 5 angesteuert wird.
  • Darüber hinaus hat die Spule 2 die Funktion, das Ritzel anzutreiben, das an der Ausgangswelle des Motors M gelagert und dazu bestimmt ist, mit der Zahnung des Anlaßzahnkranzes des Verbrennungsmotors zusammenzuwirken, wie dies beispielsweise in den Druckschriften EP-A-0 727 577 und US-A-4,305,002 beschrieben wird.
  • Zu weiteren Einzelheiten kann auf diese Druckschriften verwiesen werden, wobei davon auszugehen ist, daß die Spule herkömmlicherweise in der Lage ist, einen Tauchanker zu betätigen, der wiederum über eine Gabel oder als Variante über ein als Untersetzungsgetriebe dienendes Rädergetriebe auf das Ritzel einwirkt.
  • Wenn ein zwischen der Plusklemme der Batterie und einem Eingang e1 des Steuerorgans 5 angeordneter Zündschlüsselschalter 6 durch einen Benutzer betätigt wird, schaltet das Organ 5 den mit seinem Ausgang s1 verbundenen Transistor 4 durch, so daß die Spule 2 gespeist wird, der Kontakt 1 sich schließt und der Strom in den Elektromotor M zu fließen beginnt.
  • Bei diesem Elektromotor handelt es sich um einen Elektromotor mit hoher Leistung, der eine Erregerwicklung und einen Anker umfaßt.
  • In 2 ist der Verlauf des Stroms dargestellt, der beim Starten durch den Elektromotor fließt. Zu Beginn läuft der Elektromotor M nicht, und der im Elektromotor fließende Strom wächst rasch an, da er nur durch die Induktivität und den Widerstand des Elektromotors begrenzt ist. In Abhängigkeit von der Trägheit des Läufers des Elektromotors M und von den Drehmoment/Drehzahl-Eigenschaften des Elektromotors steigt die Drehzahl des Elektromotors allmählich an. Dabei wirkt eine gegenelektromotorische Kraft der Antriebskraft der Batterie entgegen, wodurch sich der durch den Elektromotor M aufgenommene Strom entsprechend verringert, der daraufhin auf einen mittleren Pegel N absinkt, welcher von der mit dem Elektromotor M verbundenen mechanischen Last abhängig ist.
  • So ist in 2 eine anfängliche Stromspitze im Elektromotor zu erkennen, auf die eine Phase mit stabilisiertem Antrieb des Verbrennungsmotors folgt, während der der Strom leicht um einen Mittelwert N schwankt. In der Praxis stellt sich häufig eine Stromspitze ein, die größer als der zwei- bis dreifache mittlere Antriebswert N ausfällt.
  • Diese Stromspitzen führen zu Überspannungen und Überstromstärken, die durch Funkenbildung und Lichtbögen einen erheblichen Verschleiß der Kohlebürsten und des Kommutators des Elektromotors verursachen, der zu dem beim effektiven Antrieb des Verbrennungsmotors bewirkten Verschleiß hinzukommt.
  • In der US-A-4,305,002 ist eine Vorrichtung vorgeschlagen worden, die eine progressivere Speisung des Motors ermöglicht, als sie von den herkömmlichen Systemen bereitgestellt wird.
  • Diese Vorrichtung zur Steuerung des Elektromotors eines Kraftfahrzeuganlassers umfaßt Mittel zur Verringerung der Speisespannung des besagten Elektromotors zu Anfang des Anlaßvorgangs, wobei diese Mittel einen elektrischen Verbraucher und ein Schaltermittel enthalten, das in der Lage ist:
    • – an diesen Verbraucher eine Spannungsquelle während einer Anfangsphase des Anlaßvorgangs anzulegen und
    • – diesen Verbraucher nach dieser Anfangsphase des Anlaßvorgangs abzuschalten.
  • Im einzelnen verschiebt sich in einer ersten Phase der Tauchanker, wobei er über eine Gabel das Ritzel antreibt, während der Elektromotor M abgeschaltet ist.
  • Während dieser ersten Phase fließt ein starker Strom durch die Spule, die bekannterweise eine Einzugswicklung und eine Haltewicklung umfaßt.
  • In einer zweiten Phase verringert sich der Strom in der Spule, und es werden Kontakte hergestellt, um den Elektromotor über einen Widerstand zu speisen, so daß dieser mit einer niedrigen Drehzahl läuft. In dieser zweiten Phase kommt das Ritzel mit dem Anlaßzahnkranz in Eingriff, was bei niedriger Drehzahl stattfindet.
  • Am Ende dieser zweiten Phase kommt der bewegliche Kontakt des Relais mit den festen Kontakten dieses Relais in Eingriff, so daß der Elektromotor direkt mit voller Leistung durch die Batterie gespeist und die Einzugswicklung deaktiviert wird, während nur die Haltewicklung weiterhin aktiviert bleibt.
  • Bei dieser Lösung gestaltet sich das Relais insofern komplizierter, als dabei das Vorhandensein einer Kontaktscheibe und zusätzlicher Kontakte erforderlich ist. Außerdem vergrößert sich dadurch die Schaltzeit.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu beseitigen.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabenstellung dadurch gelöst, daß die Vorrichtung zur Steuerung des Elektromotors des Anlassers ein Mittel umfaßt, das in der Lage ist, das Ende einer Stromspitze (oder eines Peaks) im Elektromotor zu erfassen und eine Zustandsänderung des Mittels zum Anlegen eines Verbrauchers im Falle einer derartigen Erfassung zu veranlassen.
  • Es wird daher nicht auf die mechanische Betätigung eines Relais zurückgegriffen, so daß die Kontaktscheibe nach dem bisherigen Stand der Technik entfallen und das Relais vereinfacht werden kann.
  • Die Schaltzeit fällt kürzer aus, da das Ende einer Stromspitze erfaßt wird, um den Verbraucher abzuschalten. Die zweite Stromspitze, die beim Abschalten des Verbrauchers auftritt, weist ebenfalls eine geringe Amplitude auf.
  • Das erfindungsgemäße Mittel besteht vorteilhafterweise aus einem Modul zur Stromspitzenerfassung.
  • An den Kohlebürsten und dem Kommutator des Elektromotors tritt daher noch weniger Verschleiß auf, so daß sich die Lebensdauer des Anlassers dementsprechend noch weiter verlängert.
  • Darüber hinaus wird das Relais im Vergleich zu dem Relais der US-A-4,305,002 vereinfacht.
  • Weitere Merkmale, Ziele und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung. Diese Beschreibung dient nur zur Veranschaulichung und hat keine einschränkende Wirkung. Sie ist unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen zu lesen; darin zeigen im einzelnen:
  • die bereits analysierte 1 ein Funktionsschaltbild eines Kraftfahrzeuganlassers nach dem bisherigen Stand der Technik;
  • die bereits analysierte 2 ein Diagramm zur Darstellung der Entwicklung des Stroms in dem Elektromotor ebendieses Anlassers im Verlauf des Anlaßvorgangs;
  • 3 ein Funktionsschaltbild zur Darstellung eines erfindungsgemäßen Anlassers in der Ausführung mit einem zusätzlichen Verbraucher, der mit dem Motor in Reihe geschaltet ist;
  • 4 ein Funktionsschaltbild zur Darstellung eines erfindungsgemäßen Anlassers der gleichen Art, bei dem der zusätzliche Verbraucher und die Schaltmittel zum Schalten dieses Verbrauchers ein außerhalb des Anlassers befindliches Modul bilden;
  • 5 ein Funktionsschaltbild zur Darstellung eines Anlassers nach einer Variante der Erfindung mit einem zusätzlichen Verbraucher, der mit dem Motor M parallel geschaltet ist;
  • 6 ein vereinfachtes Schaltbild zur Darstellung der Vorrichtung von 5;
  • 7 ein Funktionsschaltbild zur Darstellung eines erfindungsgemäßen Anlassers mit einem mit dem Motor parallel geschalteten zusätzlichem Verbraucher nach einer anderen Variante der Erfindung;
  • 8 ein Funktionsschaltbild zur Darstellung einer weiteren Variante eines derartigen Anlassers, bei welcher der zusätzliche Verbraucher und sein Schaltkreis ein bezogen auf den restlichen Anlasser externes Modul bilden;
  • 9 ein Flußdiagramm zur Veranschaulichung verschiedener Schritte, die durch eine Vorrichtung gemäß den 3 und 4 zur Anwendung gebracht werden;
  • 10 ein Flußdiagramm zur Veranschaulichung verschiedener Schritte, die durch eine Vorrichtung gemäß den 5 bis 8 zur Anwendung gebracht werden.
  • Wie in 3 dargestellt, unterscheidet sich ein erfindungsgemäßer Anlasser von dem bekannten Anlasser nach 1 im wesentlichen dadurch, daß er in Reihe geschaltet zwischen dem Schütz 1 und dem Elektromotor M einen Widerstand 10 umfaßt, der wiederum mit einem als Schalter dienenden Transistor 12 parallel geschaltet ist. Bei diesem Transistor handelt es sich beispielsweise um einen MOSFET-Transistor, der bekannterweise ein Gate, eine Source und ein Drain aufweist.
  • Das Gate dieses Transistors 12 ist an einen Ausgang s2 der Steuereinheit 5 angeschlossen, so daß die Steuereinheit 5 das Öffnen und Schließen des Transistors 12 steuert. Nach Maßgabe des an ihren Ausgang angelegten Spannungspegels steuert die Steuereinheit 5 da her die Zuschaltung oder Nichtzuschaltung eines zusätzlichen Verbrauchers, der mit dem Elektromotor M in Reihe geschaltet ist.
  • Im einzelnen läßt sich die Funktionsweise des Anlassers von 3 wie folgt beschreiben, wie dies im übrigen im Flußdiagramm von 9 veranschaulicht ist.
  • Bei der vorliegenden Steuereinheit 5 handelt es sich um einen Mikroprozessor mit Mitteln zum Feststellen des Auftretens eines vorbestimmten Spannungspegels an dem Kabel, das die Batterie über den Zündschalter mit der Steuereinheit 5 verbindet.
  • Wenn ein Benutzer den Zündschlüssel betätigt, erfaßt die Steuerschaltung 5 an ihrem Eingang e1 einen hohen Spannungspegel, den sie als einen Anlaßbefehl interpretiert.
  • Nach anderen Varianten kann der Anlaßbefehl durch die Schaltung 5 über das Auftreten eines Strom- oder Spannungspegels der Schützspule 2 erfaßt werden, oder über das Auftreten eines Spannungs- oder Strompegels an dem Strang mit dem daran geschalteten Elektromotor M, der beispielsweise durch das Auftreten eines Spannungspegels an einem zweiten Eingang e2 der Steuereinheit 5 erfaßt wird.
  • Die Steuereinheit 5 legt dann an das Gate des Transistors 12 eine Gleichspannung an, die in der Lage ist, ihn im Sperrzustand zu halten, woraufhin sie die Speisung der Schützspule 2 dadurch herbeiführt, daß sie den Transistor 4 durchschaltet, so daß auf den Strang, an dem der Widerstand 10 des Elektromotors M in Reihe geschaltet ist, die Batteriespannung einwirkt.
  • Der Speisestrom des Elektromotors fließt daher durch diese beiden Elemente, so daß der Elektromotor M an seinen Klemmen eine Span nung aufweist, die niedriger als die Spannung ist, die er bei Nichtvorhandensein des Widerstands 10 erhalten würde.
  • Der so unter reduzierter Spannung gespeiste Elektromotor nimmt daher zu Beginn des Anlaufvorgangs eine Stromspitze auf, die deutlich niedriger als die Stromspitze ausfällt, die er beim Starten mit der nach 1 bekannten Vorrichtung aufnimmt.
  • Nach dem Durchgang dieser leichten Stromspitze läuft der Anker des Elektromotors M dann mit niedriger Drehzahl.
  • Ein Modul zur Erfassung des Durchgangs dieses Peaks, das in der Steuereinheit 5 nach der Erfassung des Anlaßbefehls aktiviert wird und das durch Vergleich der Klemmenspannung des Motors mit einem vorgespeicherten Schwellenwert funktioniert, bestimmt erfindungsgemäß das Ende des Peaks bzw. der Stromspitze, wenn die Klemmenspannung des Motors diesen Schwellenwert unterschreitet.
  • Nach einer anderen Variante vergleicht dieses Erfassungsmodul die Stromstärke, die durch den Elektromotor M fließt, mit einem vorgespeicherten Wert.
  • Wenn der Durchgang dieser Stromspitze diagnostiziert worden ist, speist die Schaltung 5 das Gate des Transistors mit einer Gleichspannung, die den Transistor durchschaltet und durchgeschaltet hält, so daß der Widerstand 10 kurzgeschlossen ist und der Elektromotor M mit voller Leistung gespeist wird.
  • Daraufhin stellt sich ein zweiter Stromstärkepeak im Elektromotor M ein, der eine niedrige Amplitude aufweist, da der Elektromotor hier bereits läuft, wenn die volle Batteriespannung an ihn angelegt wird.
  • Die Steuereinheit 5 enthält dabei vorteilhafterweise Mittel, um diese Dauer in Abhängigkeit von der Stromstärke oder von der Spannung anzupassen, die am Ausgang der Batterie verfügbar ist, oder aber in Abhängigkeit von der Temperatur, um sicherzustellen, daß die Stromspitze tatsächlich vor dem Durchschalten des Transistors 12 durchgegangen ist, trotz etwaiger Veränderungen dieser verschiedenen Parameter, die sich auf die Anlaufzeit des Elektromotors auswirken.
  • Der Widerstand 10 kann durch eine bezogen auf die Erregerwicklung zusätzliche Wicklung oder durch ein aus einem Widerstand und einer Wicklung in Reihenschaltung bestehenden Paar ersetzt werden. In diesem zuletzt genannten Fall ergibt sich ein verfügbares Moment, das im Verlauf der Sperrphase des Transistors 12 größer ausfällt.
  • In 5 ist eine Variante eines erfindungsgemäßen Anlassers dargestellt, bei der ein an der Batterie zu Beginn des Anlaßvorgangs angelegter zusätzlicher Verbraucher 10 mit dem Elektromotor parallel geschaltet ist.
  • Dazu weist die Schaltung von 5 an einem mit dem Motor parallel geschalteten Nebenschlußstrang einen Widerstand 10 auf, der mit einem Transistor 12 in Reihe geschaltet ist, der durch seine Gate mit der Steuereinheit 5 verbunden ist.
  • In einer Anfangsphase zu Beginn des Anlaufens des Elektromotors M, deren Durchführungsbefehl sowie deren Ende durch die Steuereinheit 5 erkannt werden, bleibt der Transistor 12 durchgeschaltet, so daß die Batterie dann eine Gruppe von zwei Verbrauchern speist, bei denen es sich um das Motordrehmoment M und den Widerstand 10 handelt, wie dies in 6 veranschaulicht ist.
  • In 6 stehen Eb und Rb für die elektromotorische Kraft und den Innenwiderstand der Batterie, R1 für den Widerstand der Erregerwick- lung 3 des Elektromotors M und R3 für den Widerstand des durch den Widerstand 10 und den Transistor 12 gebildeten Nebenschlußstromkreises.
  • Das Ansetzen einer Gleichung für diesen Stromkreis ergibt, daß der Reduktionskoeffizient K des Stroms, das heißt das Verhältnis zwischen dem Strom ohne Nebenschlußstromkreis R3 und dem Strom mit Nebenschlußstromkreis, solange der Motor noch abgeschaltet ist, K = 1 + R2(R1 + Rb)/R3(Rb + R1 + R2) lautet. Das Verhältnis K ist bei einem endlichen Wert von R3 deutlich größer als 1.
  • Die vorliegende Vorrichtung, wie sie in 5 dargestellt ist, funktioniert nach einer Abfolge von Schritten, die im Flußdiagramm von 10 dargestellt sind.
  • Nach der Erfassung des Anlaßbefehls legt die Steuereinheit 5 an das Gate des Transistors 12 eine Gleichspannung an, die in der Lage ist, ihn durchgeschaltet zu halten, woraufhin sie die Speisung der Schützspule 2 durch das Durchschalten des Transistors 4 herbeiführt, so daß die Verbraucher 10 und M durch die Batterie gespeist werden. Der Elektromotor M weist an seinen Klemmen eine Spannung auf, die niedriger als die Spannung ausfällt, die er bei Nichtvorhandensein des Widerstands 10 erhalten würde.
  • Der so unter reduzierter Spannung gespeiste Elektromotor nimmt eine Stromspitze mit niedriger Amplitude auf, die ausreicht, um dem Elektromotor eine niedrige Drehzahl zu geben.
  • Ein Modul der Steuereinheit 5, das erfindungsgemäß vorgesehen ist, um das Ende des Peaks zu erfassen und das ähnlich wie das Modul der Vorrichtung von 3 ausgeführt ist, bestimmt das Peakende, so daß die Steuereinheit 5 dann das Gate des Transistors 12 mit einer Durchgangsgleichspannung speist und ihn durchgeschaltet hält. Die Stromabzweigung im Widerstand 10 entfällt dabei, so daß der Elektromotor mit voller Leistung gespeist wird.
  • Daraufhin stellt sich ein zweiter Stromstärkepeak im Elektromotor M ein, dessen Amplitude niedriger ausfällt, da der Motor bereits läuft, wenn die volle Batterieleistung an ihn angelegt und das Ende des ersten Peaks erfaßt wird.
  • Nach einer in 7 dargestellten Variante, bei der der Elektromotor M mehrere Erregerwicklungen 3a und 3b umfaßt, kann sich der Nebenschlußstrang von einem Punkt aus erstrecken, der sich zwischen diesen zwei Erregerwicklungen 3a und 3b befindet.
  • Nach einer Variante kann der Nebenschlußwiderstand 10 durch den Eigeninnenwiderstand des Schalters 12 gebildet werden. Bei dem Widerstand kann es sich außerdem um den Widerstand einer Wicklung handeln, die als Nebenschlußwicklung arbeitet. In diesem Fall findet ein zusätzlicher Fluß im Nebenschlußstrang statt, der zu einem zusätzlichen Moment führt, das ein schnelleres Anlaufen des Ankers ermöglicht und zu einer Minimierung der Stromspitze beiträgt.
  • In den beschriebenen Ausführungsbeispielen kann der Transistor 12 außerdem durch eine Gate-Spannungsrampe gespeist werden, die in der Lage ist, ihn allmählich vom gesperrten Zustand in den durchgeschalteten Zustand zu versetzen. Eine derartige Spannungsrampe kann eine veränderliche Gleichspannung oder eine mit veränderlichem Taktverhältnis zerhackte Spannung liefern.
  • Bei dem Schalter 12 kann es sich um ein elektromechanisches Relais handeln.
  • Das Schütz 1 kann aus einem elektronischen Schalter bestehen, oder es kann sich herkömmlicherweise um ein Doppelspulenschütz handeln.
  • Wie dies in den 4 und 8 veranschaulicht ist, können die durch den Widerstand 10 und den Schalter 12 gebildete Schaltung und ihre zugehörige Steuerschaltung 5 eine außerhalb des Anlassers angebrachte Baugruppe bilden.
  • Die hier vorgestellten verschiedenen Vorrichtungen ermöglichen die Verwendung von Batterien mit sehr hoher Leistung ohne Beschädigung des Anlassers dank der allmählichen Einschaltung des Elektromotors M.
  • Die hier verwendeten Mittel ermöglichen grundsätzlich einen geringeren Verschleiß der Kohlebürsten und Kommutatoren durch Lichtbögen beim Schließen des Schützes 1 sowie eine Verringerung der mechanischen Beanspruchungen der verschiedenen zwischen dem Elektromotor M und seinem Ausgangsritzel enthaltenen Untergruppen beim Starten des Anlassers.
  • Derartige Vorrichtung mit Einschaltung eines Verbrauchers durch gesteuertes Umschalten zusammen mit dem Elektromotor M sind besonders nützlich im Falle einer Benutzung im "Stop and go"-Betrieb, das heißt im Falle eines Fahrzeugs mit Mitteln zur automatischen Abschaltung seines Verbrennungsmotors beim Anhalten des Fahrzeugs sowie mit Mitteln zum Erfassen und Wiederanlassen, die auf den seitens des Fahrers geäußerten Wunsch weiterzufahren reagieren.
  • Nach einer in den Flußdiagrammen der 9 und 10 mit gestrichelten Linien dargestellten Variante, kann der Übergang zur vollen Leistung nach einer festen Dauer (Zeitschaltung) nach dem Sperren des Transistors 12 ausgelöst werden.
  • Diese Dauer ist im Verhältnis zu einem Stromstärke- oder Spannungspegel vorgegeben, welcher der Erfassung des Endes einer Stromspitze entspricht.
  • Text zu den Figuren
  • 9
    • Ordre de démarrage: Anlaßbefehl
    • Détection de la commande d'alimentation du moteur électrique: Erfas sung des Befehls zum Speisen des Elektromotors
    • Blocage du transistor: Sperren des Transistors
    • Détection du passage de pointe de courant: Erfassung des Durchgangs einer Stromspitze
    • Déblocage du transistor: Entsperren des Transistors
    • suite du processus de démarrage: Fortsetzung des Anlaßprozesses
    • temporistation: Zeitschaltung
  • 10
    • Ordre de démarrage: Anlaßbefehl
    • Détection de la commande d'alimentation du moteur électrique: Erfas sung des Befehls zum Speisen des Elektromotors
    • Fermeture du circuit de dérivation: Schließen des Nebenschlußstrom kreises
    • Détection du passage de pointe de courant: Erfassung des Durchgangs einer Stromspitze
    • Ouverture du circuit de dérivation: Öffnen des Nebenschlußstromkrei ses
    • suite du processus de démarrage: Fortsetzung des Anlaßprozesses
    • temporistation: Zeitschaltung

Claims (9)

  1. Vorrichtung zur Steuerung des Elektromotors (M) eines Kraftfahrzeuganlassers mit Mitteln zur Reduzierung der Speisespannung des besagten Elektromotors (M) am Anfang des Anlaßvorgangs, wobei diese Mittel einen elektrischen Verbraucher (10) und ein Mittel (5, 12) umfassen, das in der Lage ist: – an diesen Verbraucher (10) eine Spannungsquelle (B) des Elektromotors (M) während einer Anfangsphase des Anlaßvorgangs anzulegen und – diesen Verbraucher (10) nach dieser Anfangsphase des Anlaßvorgangs abzuschalten, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein Mittel (5) umfaßt, das in der Lage ist, das Ende einer Stromspitze dieses Elektromotors (M) zu erfassen und eine Zustandsänderung des Mittels (5, 12) zum Anlegen des Verbrauchers (10) im Falle einer solchen Erfassung zu steuern.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der besagte elektrische Verbraucher (10) mit dem Elektromotor (M) parallel geschaltet ist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel (5, 12) zum Anlegen des Verbrauchers (10) einen Schalter (12) umfaßt, der mit dem besagten Verbraucher (10) in Reihe geschaltet ist.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der besagte Verbraucher (10) an einem mit dem Elektromotor (M) parallel geschalteten Strang geschaltet ist, der sich von einem Punkt aus erstreckt, der sich zwischen einer Erregerwicklung (3) und dem Anker des Elektromotors (M) befindet.
  5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbraucher (10) an einem Strang geschaltet ist, der sich von einem Punkt aus erstreckt, der sich zwischen zwei Erregerspulen (3a, 3b) des Elektromotors (M) befindet.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der besagte Verbraucher (10) mit dem Elektromotor (M) in Reihe geschaltet ist.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel (5, 12) zum Anlegen des Verbrauchers (10) einen Schalter (12) umfaßt, der mit dem besagten Verbraucher (10) parallel geschaltet ist.
  8. Vorrichtung nach dem vorangehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß das Erfassungsmittel (5) ein Mittel zur Messung der Spannung und/oder der Stromstärke des Elektromotors (M) und Mittel zum Vergleichen dieser Spannung und/oder dieser Stromstärke mit einem Schwellenwert umfaßt.
  9. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie Mittel, um automatisch ein Abstellen des Verbrennungsmotors des Fahrzeugs bei einem Anhalten des Fahrzeugs zu veranlassen, und Mittel zur Erfassung einer Absicht zum Weiterfahren seitens des Fahrers umfaßt.
DE2000608612 1999-03-31 2000-03-21 Anlasser-Regelvorrichtung für Kraftfahrzeuge zur Verhinderung von Verschleiss Expired - Lifetime DE60008612T2 (de)

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