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DE4340760A1 - Schreibgerät, insbesondere Füllhalter - Google Patents

Schreibgerät, insbesondere Füllhalter

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DE4340760A1
DE4340760A1 DE19934340760 DE4340760A DE4340760A1 DE 4340760 A1 DE4340760 A1 DE 4340760A1 DE 19934340760 DE19934340760 DE 19934340760 DE 4340760 A DE4340760 A DE 4340760A DE 4340760 A1 DE4340760 A1 DE 4340760A1
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Udo Dipl Ing Obersteller
Bruno Kuenzler
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Pelikan PBS Produktions GmbH and Co KG
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Pelikan GmbH
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    • B43L25/02Ink receptacles with separate dipping-cups
    • B43L25/04Ink receptacles with separate dipping-cups supplied by pressure arrangements

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Description

Die Erfindung betrifft ein Schreibgerät, insbesondere einen Füllhalter mit einem mit Tinte oder einer anderen Schreib­ flüssigkeit füllbaren Vorratsraum, der über einen Verbin­ dungskanal mit einer Auftragsspitze in Verbindung steht und der über eine verschließbare Nachfüllöffnung aus einem Nachfüllbehälter oder einem Reserveraum nachfüllbar ist.
Ein Schreibgerät der angegebenen Art ist aus der US-PS 2 646 777 bekannt. Bei diesem Schreibgerät ist an dem der Schreibfeder entgegengesetzten Ende der Vorratsraum mit einer Kolbenpumpe versehen, die durch ein aus dem Vorrats­ raum herausragendes Saugrohr betätigbar ist. Zum Nachfüllen des Vorratsraums wird das Saugrohr in einen Tintenbehälter getaucht und durch Auf- und Niederbewegen des Schreibgeräts die Kolbenpumpe betätigt. Hierbei ist von Nachteil, daß beim Nachfüllen durch den im Vorratsraum ansteigenden Druck im Tintenregler vorhandene Tinte an der Schreibspitze aus­ tritt, so daß die Außenseite des Schreibgeräts und die Fin­ ger der Bedienungsperson mit Tinte beschmutzt werden kön­ nen. Ebenso kann es leicht zu einem Überfüllen des Vorrats­ raums und der Tintenkammern im Tintenregler kommen, wodurch das Schriftbild beim Schreiben anfänglich unsauber wird. Schließlich ist die Handhabung des bekannten Schreibgeräts umständlich und das aus dem Vorratsraum herausragende Saug­ rohr macht die Anordnung einer zusätzlichen Schutzhülse erforderlich.
Bei einem aus der DE-U 86 20 385 bekannten Schreibgerät ist der Reserveraum bezogen auf die normale Schreibhaltung über dem Vorratsraum angeordnet. Der Reserveraum ist durch Betä­ tigen eines in seiner Grundstellung geschlossenen Nachfüll­ ventils mit dem Hauptraum verbindbar. Das Verschlußelement des Nachfüllventils ist mit einem Stößel verbunden, der an dem der Auftragsspitze entgegengesetzten Ende aus dem Reserveraum herausgeführt ist derart, daß durch Niederdrücken des Stößelendes das Verschlußelement zunächst in eine Offenstellung und anschließend erneut in eine Schließstel­ lung bewegt werden kann. Bei dem bekannten Schreibgerät ist in der Schließstellung des Nachfüllventils ausschließlich das Volumen des Vorratsraums wirksam. Der Vorratsraum kann daher so ausgelegt werden, daß die größtmögliche, einge­ schlossene Luftmenge von der Ausgleichskapazität des Kapil­ larsystems an der Auftragsspitze sicher beherrscht wird, so daß es nicht zu einem ungleichmäßigen Tintenfluß und einem unsauberen Schriftbild kommen kann. Ist der Vorratsraum leergeschrieben, so wird durch das Öffnen des Nachfüllven­ tils der Vorratsraum erneut mit Tinte aus dem Reserveraum gefüllt. Das bekannte Schreibgerät hat den Nachteil, daß bei einem gegenüber dem Atmosphärendruck erhöhten Druck im Reserveraum, wozu es bei Temperaturschwankungen oder Luft­ druckschwankungen kommen kann, beim Öffnen des Nach­ füllventils die Gefahr besteht, daß eine zu große Tinten­ menge über den Vorratsraum und das Kapillarsystem zur Auf­ tragsspitze gelangt, so daß es zu einem unsauberen Schrift­ bild und zur Entstehung von Tintenklecksen kommen kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Schreibgerät der eingangs genannten Art derart zu verbessern, daß es beim Nachfüllen des Vorratsraums nicht zu einer übermäßigen Tintenzufuhr an der Auftragsspitze kommen kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Verbindungskanal zwischen dem Vorratsraum und der Auftrags­ spitze durch ein in seiner Grundstellung offenes Trennven­ til beim Nachfüllen sperrbar ist. Durch das Trennventil wird beim Nachfüllen von Tinte aus einem Nachfüllbehälter oder aus einem Reserveraum durch Öffnen eines Nachfüllven­ tils der Verbindungskanal geschlossen, so daß während des Nachfüllvorgangs keine Schreibflüssigkeit zur Auftrags­ spitze gelangen kann. Ein Überangebot von Schreibflüssig­ keit an der Auftragsspitze und an dem dieser zugeordneten Kapillarsystem wird daher wirksam vermieden.
Das Schließen des Trennventils kann erfindungsgemäß vor dem Nachfüllen durch einen separaten Bedienungsvorgang erfolgen oder an das Öffnen der Nachfüllöffnung derart gekoppelt sein, daß das Trennventil vor dem Öffnen des Nachfüllven­ tils geschlossen und nach dem Schließen des Nachfüllventils geöffnet wird. Ist die Nachfüllöffnung durch ein Nachfüll­ ventil verschließbar, so kann das Trennventil vorteilhaft durch ein Betätigungselement mit dem Nachfüllventil oder der Betätigungseinrichtung des Nachfüllventils verbunden sein. Nach einem anderen Vorschlag der Erfindung kann das Trennventil so ausgebildet sein, daß es durch einen Druck­ anstieg im Vorratsraum in seine Schließstellung bewegbar ist.
Um sicherzustellen, daß nach einem Betätigen des Nachfüll­ ventils vor dem erneuten Öffnen des Trennventils der Druck im Vorratsraum einen zulässigen Wert nicht überschreitet, können weiterhin Mittel vorgesehen sein, die nach dem Schließen des Nachfüllventils und vor dem Öffnen des Trenn­ ventils eine Vergrößerung des Volumens des Vorratsraums bewirken. Erfindungsgemäß kann hierzu beispielsweise vorge­ sehen sein, daß das Verschlußelement des Nachfüllventils als Kolben ausgebildet ist, der in der Schließstellung des Nachfüllventils axial bewegbar ist.
Die Betätigung der beiden Ventile kann nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung auf einfache Weise dadurch erfol­ gen, daß die Verschlußelemente des Nachfüllventils und des Trennventils an einem Stößel befestigt sind, wobei der Schließweg des Trennventils kleiner bemessen ist als der Öffnungsweg des Nachfüllventils. Hierbei kann das Ver­ schlußelement des Trennventils gegenüber dem Stößel axial bewegbar sein, damit Unterschiede zwischen dem Schließweg des Verschlußelements und dem Betätigungsweg des Stößels ausgeglichen werden.
Eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß das Verschlußelement des Trennventils von einem elastisch verformbaren Schlauch gebildet wird, der an dem in den Vor­ ratsraum hineinragenden Ende des Stößels befestigt ist und dieses teilweise umgibt und der mit seinem freien Ende an einen Ventilsitz am Eintrittsende des Verbindungskanals andrückbar ist. Diese Ausgestaltung des Trennventils zeich­ net sich vor allem durch einen geringen Herstell- und Mon­ tageaufwand und durch eine geringe Verschleißanfälligkeit aus.
Eine andere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß das Nachfüllventil und/oder das Trennventil einen Ventilsitz mit einer durch eine zylindrische Bohrung gebildeten Sitz­ fläche aufweist, in die das Verschlußelement einsteckbar ist und die eine solche Länge hat, daß das Verschlußelement in seiner Schließstellung begrenzt axial bewegbar ist.
Der Tintenfluß durch das geöffnete Nachfüllventil und/oder das geöffnete Trennventil kann nach einem weiteren Vor­ schlag der Erfindung dadurch verbessert werden, daß an den Ventilsitz sich in Durchflußrichtung erstreckende Rippen angrenzen, die der Oberflächenspannung entgegenwirken und ein Haften einzelner Tropfen im Bereich der Durchtrittsöff­ nung des Ventils unterbinden.
Zur Betätigung des Nachfüllventils und/oder des Trennven­ tils ist vorzugsweise eine Drucktaste vorgesehen, die das der Auftragsspitze entgegengesetzte Ende des Vorratsraums oder des Reserveraums verschließt. Die Drucktaste kann an einer Druckfeder abgestützt sein, durch die sie in einer Grundstellung gehalten wird, in der das Nachfüllventil geschlossen bzw. das Trennventil geöffnet ist. Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, wenn der den Reserveraum begren­ zende wirksame Querschnitt der Drucktaste größer ist als der den Reserveraum vom Vorratsraum trennende wirksame Querschnitt des Verschlußelements des Nachfüllventils. Auf diese Weise wird beim Betätigen der Drucktaste das Volumen des Reserveraums etwas verkleinert. Dies hat eine geringfü­ gige Druckerhöhung zur Folge, die den Übertritt der Schreibflüssigkeit in den Vorratsraum fördert. Beim Loslas­ sen der Drucktaste kehren sich die Verhältnisse um, so daß der Ausgangsdruck im Vorratsraum und im Reserveraum wieder erreicht wird.
Um den Reserveraum nach dem völligen Aufbrauchen der Schreibflüssigkeit erneut füllen zu können, ist nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung der Reserveraum mit einer von außen zugänglichen Nachfüllöffnung versehen, die durch ein Verschlußelement verschließbar ist. Das Nachfüllventil kann erfindungsgemäß in einer zentralen, an den Reserveraum angeschlossenen Bohrung der Drucktaste angeordnet sein.
Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung kann das Ver­ schlußelement aus einer Wand oder Membran aus elastomerem Werkstoff bestehen und eine vorgestochene, selbsttätig schließende Öffnung hat, durch die eine Hohlnadel von außen durchstechbar sein. Hierdurch wird ein Nachfüllen des Reserveraums mit Hilfe eines Nachfüllbehälters mit Hohlna­ del ermöglicht, ohne daß der Reserveraum durch Lösen eines Deckels oder eines vergleichbaren Verschlusses geöffnet werden muß. Das Nachfüllen des Reserveraums ist daher auf eine einfache und saubere Weise möglich. Erfindungsgemäß kann das Verschlußelement weiterhin kann der das Ver­ schlußelement enthaltende Bereich eine zum Verschlußelement konzentrische Führungsfläche aufweisen, die zur Orientie­ rung eines Führungselements eines zum Nachfüllen vorgese­ henen Nachfüllbehälters dient. Zum Schutz des Verschlußele­ ments und zur Vermeidung seiner Berührung kann weiterhin das Verschlußelement versenkt in einer Bohrung angeordnet sein, deren Durchmesser den Außendurchmesser der Hohlnadel des Nachfüllbehälters nur wenig übersteigt.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbei­ spiels näher erläutert, das in der Zeichnung dargestellt ist. Es zeigen
Fig. 1 einen Längsschnitt durch den Vorratsraum und die angrenzenden Abschnitte eines erfindungsgemäßen Füllhalters und
Fig. 2 einen Längsschnitt durch das der Schreibspitze entgegengesetzte Ende des Füllhalters gemäß Fig. 1.
Der dargestellte Füllhalter weist einen rohrförmigen Schaft l auf, der einen Vorratsraum 2 und einen Reserveraum 3 ent­ hält, die durch ein Nachfüllventil 4 voneinander getrennt sind. An dem dem Vorratsraum 2 benachbarten Ende 5 des Schafts 1 ist eine nicht näher dargestellte Schreibspitze 6 angebracht, die einen Kapillarkanäle und Ausgleichskammern aufweisenden Tintenregler 7 enthält, der ein Auftragsorgan, z. B. eine Schreibfeder mit dem Vorratsraum 2 verbindet. Der Tintenregler 7 ist über eine Bohrung 8 an den Vorratsraum 2 angeschlossen, die durch ein Trennventil 9 verschließbar ist. Das Trennventil 9 wird durch ein schlauchförmiges Ver­ schlußelement 10 aus elastomerem Werkstoff und eine an die Bohrung 8 angrenzende, keglige Sitzfläche 11 gebildet, an die das Verschlußelement 10 andrückbar ist. Das Verschluße­ lement 10 umgibt das in den Vorratsraum 2 hineinragende Ende 12 eines Stößels 13, der das Verschlußelement 14 des Nachfüllventils 4 trägt. Zum Festhalten des Verschlußele­ ments 10 weist das Ende 12 einen Wulst 15 auf, den das Verschlußelement 10 elastisch umgreift. In axialer Richtung ist das Verschlußelement 10 zusätzlich an dem Verschlußele­ ment 14 abgestützt. Der Sitzfläche 11 sind innerhalb des Vorratsraums 2 Rippen 35 benachbart, die den Durchfluß der Tinte durch das geöffnete Trennventil fördern.
Das Verschlußelement 14 hat die Form eines zylindrischen Kolbens, der in einer Ringnut in seiner Mantelfläche einen Dichtring 16 trägt. Der Dichtring 16 liegt an einer durch eine zylindrische Bohrung gebildeten Sitzfläche 17 an, die an einem hülsenförmigen Bauelement 18 ausgebildet ist, das eine Trennwand zwischen dem Vorratsraum 2 und dem Reserve­ raum 3 bildet.
Das dem Verschlußelement 10 entgegengesetzte Ende 19 des Stößels 13 ist an einer Drucktaste 20 befestigt, die an dem der Schreibspitze 6 entgegengesetzten Ende des Schafts 1 in einem hülsenförmigen Trägerelement 21 axial beweglich gela­ gert ist. Die Drucktaste 20 weist eine Längsbohrung 22 auf, in die das im Querschnitt kreuzförmig ausgebildete Ende 19 eingreift. In axialer Richtung wird das Ende 19 durch Vor­ sprünge 23 gehalten, die in hinterschnittene Schlitze in der Wand der Drucktaste 20 eingerastet sind. Die Drucktaste 20 weist in ihrer Mantelfläche eine Ausnehmung 24 auf, in der eine Druckfeder 25 angeordnet ist. Die Druckfeder 25 ist mit einem Ende an der Drucktaste 20 und mit dem anderen Ende an dem Trägerelement 21 abgestützt und hält dadurch die Drucktaste 20 in der dargestellten Stellung, in der sie aus dem Trägerelement 21 herausragt und mit einer die Aus­ nehmung 24 begrenzenden Anschlagfläche 26 an einem in die Ausnehmung 24 hineinragenden Bund 27 des Trägerelements 21 anliegt. Das Trägerelement 21 weist eine zylindrische Boh­ rung 28 auf, in der das dem Reserveraum zugekehrte Ende der Drucktaste 20 mit einem Gleitdichtring 29 abgedichtet ist.
Das Trägerelement 21 ist in das offene Ende des Schafts 1 eingesetzt und gegenüber dem Schaft 1 mit einem Dichtring 30 abgedichtet. Zur Befestigung im Schaft 1 sind an dem Trägerelement 21 Federzungen 31 ausgebildet, die mit Vor­ sprüngen an ihren Enden in Ausnehmungen 32 in der Wand des Schafts 1 eingerastet sind.
Zum Nachfüllen des Reserveraums 3 ist in der Längsbohrung 22 der Drucktaste 20 ein Stopfen 33 aus elastomerem Mate­ rial angeordnet, der von außen durch eine enge Bohrung 34 zugänglich ist und eine vorgestochene, durch das Kontrakti­ onsverhalten des Materials geschlossen gehaltene Öffnung hat. Durch die Bohrung 34 kann der Stopfen 33 mit einer Hohlnadel eines Nachfüllbehälters durchstochen und anschließend durch die Hohlnadel der Reserveraum erneut mit Tinte gefüllt werden. Die beim Einfüllen neuer Tinte ver­ drängte Luft wird durch ständiges Wechseln des Drucks im Nachfüllbehälter intermittierend über die Hohlnadel abge­ saugt. Der Stopfen 33 verhält sich beim Nachfüllen wie ein selbsttätig schließendes Ventil und zieht sich nach dem Herausziehen der Hohlnadel unmittelbar wieder so fest zusammen, daß der Reserveraum sogleich wieder dicht ver­ schlossen ist. Um die Hohlnadel des Nachfüllbehälters zur Bohrung 34 genau ausrichten zu können, ist die Drucktaste 20 mit einer konzentrischen Ringnut 37 versehen, in die ein die Hohlnadel umgebendes Führungsrohr des Nachfüllbehälters einsteckbar ist.
Ist bei dem beschriebenen Füllhalter die Tinte im Vorrats­ raum 2 verbraucht, so kann durch Betätigen der Drucktaste 20 Tinte aus dem Reserveraum 3 nachgefüllt werden. Bei die­ sem Vorgang wird zunächst das Trennventil 9 geschlossen und damit die Verbindung vom Vorratsraum 3 zum Tintenregler 7 unterbrochen, indem das Verschlußelement 10 auf die Sitz­ fläche 11 gedrückt wird. Nach dem Schließen des Trennven­ tils 9 wird durch weiteres Eindrücken der Drucktaste 20, wobei das Verschlußelement 10 in Längsrichtung elastisch gestaucht wird, das Nachfüllventil 4 geöffnet. Hierbei tritt das Verschlußelement 14 mit seinem Dichtring 16 aus der Sitzfläche 17 heraus, so daß die Tinte aus dem Reserve­ raum 3 in den Vorratsraum 2 fließen kann. Durch Rippen 36, die innerhalb des Vorratsraums 2 an die Sitzfläche 17 angrenzen, wird das Nachfließen der Tinte erleichtert. Da bei diesem Vorgang der Vorratsraum 2 nach außen durch das Trennventil 9 verschlossen ist, kann ein vor dem Öffnen des Nachfüllventils 4 im Reserveraum 3 vorhandener Überdruck sich nicht nachteilig auswirken.
Ist der Vorratsraum 2 wieder mit Tinte gefüllt, was durch ein Sichtfenster festgestellt werden kann, so wird die Drucktaste 20 losgelassen, wodurch sie von der Druckfeder 25 wieder in die Ausgangsstellung zurückbewegt wird. Hier­ bei wird zuerst das Nachfüllventil 4 geschlossen und danach erst das Trennventil 9 geöffnet. Bereits vor dem Öffnen des Trennventils 9 und während des Öffnungsvorgangs bewirkt die Bewegung des Verschlußelements 14 des Nachfüllventils 4 eine Vergrößerung des Volumens des Vorratsraums 2 und sorgt dadurch für eine Druckreduzierung im Vorratsraum 2, die ausreicht, um beim Öffnen des Trennventils 9 ein störendes Hineindrücken von Tinte in den Tintenregler zu unterbinden.
Soll ein nachfüllbares Schreibgerät ohne separaten Reserve­ raum 3 geschaffen werden, so genügt es das Bauelement 18 wegzulassen. Um bei einer solchen Variante des Schreibge­ räts das Schließen des Trennventils 9 beim Nachfüllen von Schreibflüssigkeit durch die Öffnung in der Wand 33 sicher­ zustellen, empfiehlt es sich die Nachfülleinrichtung so auszubilden, daß die Hohlnadel die Wand 33 erst durchstoßen kann, nachdem durch Eindrücken der Drucktaste 20 das Trenn­ ventil 9 in seine Schließstellung gelangt ist. Dies kann beispielsweise dadurch erreicht werden, daß das in die Ringnut 37 eingreifende Führungsrohr des Nachfüllbehälters gegenüber diesem verschiebbar und an einer Druckfeder abge­ stützt ist, wobei die Federkraft dieser Druckfeder größer ist als die der Druckfeder 25 an der Drucktaste 20.

Claims (21)

1. Schreibgerät, insbesondere Füllhalter, mit einem mit Tinte oder einer anderen Schreibflüssigkeit füllbaren Vorratsraum, der über einen Verbindungskanal mit einer Auftragsspitze in Verbindung steht und der über eine verschließbare Nachfüllöffnung aus einem Nachfüllbehäl­ ter oder einem Reserveraum nachfüllbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungskanal (7, 8) zwischen dem Vorrats­ raum (2) und der Auftragsspitze (6) durch ein in seiner Grundstellung offenes Trennventil (9) sperrbar ist.
2. Schreibgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schließen des Trennventils (9) an das Öffnen der Nachfüllöffnung derart gekoppelt ist, daß das Trennventil (9) vor dem Öffnen der Nachfüllöffnung geschlossen und nach dem Schließen der Nachfüllöffnung geöffnet wird.
3. Schreibgerät nach einem der Ansprüche I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nachfüllöffnung durch ein Nach­ füllventil (4) verschließbar ist.
4. Schreibgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Trennventil (9) durch ein Betätigungselement (12) mit dem Nachfüllventil (4) oder der Betätigungseinrichtung (13, 20) des Nachfüll­ ventils (4) verbunden ist.
5. Schreibgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Trennventil (9) durch einen Druckanstieg im Vorratsraum (2) in seine Schließ­ stellung bewegbar ist.
6. Schreibgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an die Nachfüllöffnung ein Reserveraum (3) angeschlossen ist, der durch Öffnen des in seiner Grundstellung geschlossenen Nachfüllventils (4) an den Vorratsraum (2) anschließbar ist.
7. Schreibgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, die nach dem Schließen des Nachfüllventils (4) und vor dem Öffnen des Trennventils (9) eine Vergrößerung des Volu­ mens des Vorratsraums (2) bewirken.
8. Schreibgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußelement (14) des Nachfüllventils (4) als Kolben ausgebildet ist, der in der Schließstellung des Nachfüllventils (4) axial bewegbar ist.
9. Schreibgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußelemente (10, 14) des Nachfüllventils (4) und des Trennventils (9) an einem gemeinsamen Stößel (13) befestigt sind, wobei der Schließweg des Trennventils (9) kleiner bemessen ist als der Öffnungsweg des Nachfüllventils (4).
10. Schreibgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußelement (10) des Trennventils (9) einen gegenüber dem Stößel (13) axial bewegbaren Bereich aufweist.
11. Schreibgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußelement (10) des Trennventils (9) aus einem elastisch verformbaren Schlauch besteht, der an dem in den Vorratsraum (2) hineinragenden Ende (12) des Stößels (13) befestigt ist und dieses teilweise umgibt und der mit seinem freien Ende an einen Ventilsitz (11) am Eintrittsende des Ver­ bindungskanals (7, 8) andrückbar ist.
12. Schreibgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Nachfüllventil (4) und/oder das Trennventil (9) einen Ventilsitz mit einer durch eine zylindrische Bohrung gebildete Sitzfläche (17) aufweist, in die das Verschlußelement (14) ein­ steckbar ist und in der das Verschlußelement (14) begrenzt axial bewegbar ist.
13. Schreibgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an den Ventilsitz (11, 17) des Nachfüllventils (4) und/oder des Trennventils (9) sich in Durchflußrichtung erstreckende Rippen (35, 36) angrenzen.
14. Schreibgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Betätigung des Nach­ füllventils (4) und/oder des Trennventils (9) eine Drucktaste (20) vorgesehen ist, die das der Auftrags­ spitze (6) entgegengesetzte Ende des dem Vorratsraums (2) oder des Reserveraums (3) verschließt.
15. Schreibgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Drucktaste (20) an einer Druckfeder (25) abgestützt ist, durch die sie in einer Grundstellung gehalten wird, in der das Nachfüll­ ventil (4) geschlossen bzw. des Trennventil (9) geöff­ net ist.
16. Schreibgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der den Reserveraum (3) begrenzende wirksame Querschnitt der Drucktaste (20) größer ist als der den Reserveraum (3) vom Vorratsraum (2) trennende wirksame Querschnitt des Verschlußele­ ments (14) des Nachfüllventils (4).
17. Schreibgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Reserveraum (3) mit einer von außen zugänglichen weiteren Nachfüllöffnung (22, 34) versehen ist, die durch ein Nachfüllventil (33) verschließbar ist.
18. Schreibgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Nachfüllventil (33) in einer zentralen, an den Reserveraum (3) angeschlossenen Bohrung (22) der Drucktaste (20) angeordnet ist.
19. Schreibgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußelement (33) des Nachfüllventils aus einer Wand oder aus einer Mem­ bran aus elastomerem Werkstoff besteht und eine vorge­ stochene, selbsttägig schließende Öffnung hat, durch die eine Hohlnadel von außen durchstechbar ist.
20. Schreibgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der das Verschlußelement (33) enthaltende Bereich eine zum Verschlußelement (33) konzentrische Führungsfläche (37) aufweist, die zur Orientierung eines Führungselements eines zum Nachfül­ len vorgesehenen Nachfüllbehälters dient.
21. Schreibgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußelement (33) versenkt in einer Bohrung (34) angeordnet ist, deren Durchmesser den Außendurchmesser der Hohlnadel des Nachfüllbehälters nur wenig übersteigt.
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