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DE2541051A1 - Haltevorrichtung fuer garnspulen - Google Patents

Haltevorrichtung fuer garnspulen

Info

Publication number
DE2541051A1
DE2541051A1 DE19752541051 DE2541051A DE2541051A1 DE 2541051 A1 DE2541051 A1 DE 2541051A1 DE 19752541051 DE19752541051 DE 19752541051 DE 2541051 A DE2541051 A DE 2541051A DE 2541051 A1 DE2541051 A1 DE 2541051A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thread
bobbin
eyelet
spool
scanning device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19752541051
Other languages
English (en)
Inventor
Eric Carlsson
Karl Ivan Gefvert
Thomas Hjalmarsson
Anton Kerff
Karel Pejchal
Lars Wide
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Iro AB
Original Assignee
Iro AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Iro AB filed Critical Iro AB
Priority to DE19752541051 priority Critical patent/DE2541051A1/de
Priority to CH1142676A priority patent/CH611234A5/xx
Priority to FR7627464A priority patent/FR2323616A1/fr
Priority to DD194771A priority patent/DD126272A5/xx
Priority to JP51109499A priority patent/JPS5255747A/ja
Priority to US05/723,196 priority patent/US4073450A/en
Priority to GB38057/76A priority patent/GB1517486A/en
Priority to IT69232/76A priority patent/IT1071368B/it
Priority to ES451556A priority patent/ES451556A1/es
Publication of DE2541051A1 publication Critical patent/DE2541051A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/38Devices for supplying, feeding, or guiding threads to needles
    • D04B15/40Holders or supports for thread packages
    • D04B15/42Frames for assemblies of two or more reels
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H49/00Unwinding or paying-out filamentary material; Supporting, storing or transporting packages from which filamentary material is to be withdrawn or paid-out
    • B65H49/02Methods or apparatus in which packages do not rotate
    • B65H49/04Package-supporting devices
    • B65H49/10Package-supporting devices for one operative package and one or more reserve packages
    • B65H49/12Package-supporting devices for one operative package and one or more reserve packages the reserve packages being mounted to permit manual or automatic transfer to operating position
    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03JAUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
    • D03J5/00Shuttles
    • D03J5/08Supports for pirns, bobbins, or cops
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Replacing, Conveying, And Pick-Finding For Filamentary Materials (AREA)

Description

  • Haltevorrichtung für Garnspulen
  • I)ie Erfindung bezieht sich auf eine Baltevorrichtungfür Garnspulen, mit wenigstens zwei Spulenträgern zum Halten von jeweils einer Spule, deren Fadenenden aneinander geknüpft sind, um sie ohne Unterbrechung nacheinander abzuwickeln, ferner mit einer feststehenden Fadenöse, die in fester Zuordnung zu der gerade abzuwickelnden Spule steht.
  • Bei Textilmaschinen, beispielsweise Webmaschinen oder Strickmaschinen, muß der zu verarbeitende Faden möglichst kontinuierlich,-also ohne Unterbrechungen zugeführt werden, um Ungleichmäßigkeiten in der herzustellenden textilen Ware zu vermeiden. Zu diesem Zweck macht man von Haltevorrichtungen für die Garnspulen Gebrauch, auf denen gewöhnlich zwei Garnapulen gelagert sind, deren Fadenenden aneinander geknüpft werden. Ist eine Spule geleert, wird ohne eine Unterbrechung, Faden von der nächsten Spule abgewickelt.
  • Während von dieser Spule der Faden abgenommen wird, kann bereits die folgende Spule eingelegt und der Fadenanfang dieser Spule mit dem Fadenende der gerade in Gebrauch stehenden Spule verbunden werden. Bei derartigen Haltevorrichtungen ist meist auch eine feststehende Fadenöse vorgesehen, durch die der abgewickelte Faden geführt ist, um das Abspulen zu erleichtern und die Fadenabzugskraft konstant zu halten. Weiterhin kann vor der Fadenöse auch noch eine Fadenbremse vorgesehen sein, damit die Textilmaschine den Faden mit einer stets gleichbleibenden, einstellbaren Zugspannung erhält. Um die Zugspannung des abgewickelten Fadens vor und nach dem Wechsel der Garnspule mit gleicher Größe aufrechtzuerhalten, muß der Fadenöse bzw. der Fadenbremse der Faden von der Garnspule Jeweils aus derselben Richtung zugeführt werden.
  • Aus der US-PS 3 773 274 ist bereits eine solche Haltevorrichtung bekannt. Diese weist ein Rahmenteil auf, auf dem mehrere-Paare von Spulenträgern befestigt sind. Jedem Paar von Spulenträger sind zwei feststehende Fadenöse mit jeweils zwei dazwischenliegenden Fadenbremsen zugeordnet. Die Spulenträger sind derart am Rahmen befestigt, daß die darauf gehaltenen Spulen unter gleichen Winkeln gegen die ihnen zugeordnete Fadenöse ausgerichtet sind, so daß der Fadenöse, nachdem eine Spule entleert ist, der Faden von der anderen Spule unter der gleichen Richtung zugeführt wird. Die beiden Spulenträger eines Spulenträgerpaares sind nach außen klappbar, um jeweils eine leergewickelte Spule durch eine neue ersetzen zu können, während Faden von der noch nicht leergewickelten Spule eines Spulenpaares abgezogen wird.
  • Aus der US-PS 2 429 798 ist eine weitere Haltevorrichtung dieser Art bekannt, bei der zwei Garnspulen nebeneinanderliegend kopfüber auf einem Rahmenteil befestigbar sind. Im Bereich zwischen den beiden Spulen ist ein schwenkbarer Arm gelagert, an dessen Ende eine Fadenöse angebracht ist. In den beiden Endstellungen dieses Armes lier die Fadenöse jeweils in genauer axialer Ausrichtung zu den Garnspulen. Sobald die eine Garnspule leergewickelt ist und Faden von der anderen Garnspule abgezogen wird, schwenkt der Arm aus seiner einen Endstellung in seine andere und gewährleistet somit, daß die Fadenöse jeweils in axialer Ausrichtung der jeweiligen Garnspule liegt. Wahrendvon der neuen Garnspule Faden abgewickelt wird, kann die entleerte Garnspule gegen eine volle ausgewechselt werden.
  • Die beiden zuletzt beschriebenen Haltevorrichtungen haben den Nachteil, daß jeweils nur zwei Garnspulen gleichzeitig lagerbar sind. Es muß also jeweils unmittelbar nachdem eine Garnspule leergewickelt ist, eine neue Garnspule aufgesetzt werden. Dies führt bei kleinen Garnspulen und/oder bei großem Garnverbrauch der Textilmaschine zu einer unerwünscht großen Belastung des Bedi enungspersonal 5.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Haltevorrichtung der eingangs genannten Art anzugeben, bei der mehr als eine Garnapule in Vorrat gehalten werden kann und bei der der Wechsel von einer leergewickelten Garnspule auf die nächste zur Verfügung stehende Garnspule automatisch erfolgt.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der vorliegenden Erfindung dadurch gelöst, daß eine durch einen Elektromotor angetriebene Transportvorrichtung vorgesehen ist, auf der mehr als zwei Spulenträger gelagert und gemeinsam derart bewegbar sind, daß die jeweils abzuwickelnde Spule in die erforderliche Zuordnung zu der feststehenden Fadenöse bringbar ist, daß im Bereich des abgewickelten Fadens eine Fadenabtastvorrichtung vorgesehen ist, mit der das Umspringen des Fadens von der gerade geleerten Spule auf die nächste Spule feststellbar ist, daß diese Fadenabtastvorrichtung mit dem Elektromotor derart in Verbindung steht, daß dieser die Transportvorrichtung beim Ansprechen der Fadenabtastvorrichtung so weit bewegt, daß die nächste Spule in die erforderliche Zuordnung zu der feststehenden Fadenöse gelangt.
  • Bei der angegebenen Haltevorrichtung sind gleichzeitig mehr als zwei Spulen lagerbar, die automatisch nacheinander an den ihnen zugeordneten Platz vor der feststehenden Fadenöse gebracht werden.
  • Eine Fadenabtastvorrichtung, die üblicherweise in der unmittelbaren Nähe der feststehenden Fadenöse angeordnet ist, spricht auf das Umspringen des Fadens von der gerade geleerten Spule auf die nächste Spule an und schaltet einen Elektromotor ein, der eine Transportvorrichtung antreibt, auf der alle Spulen befestigt sind und von dieser Transportvorrichtung gemeinsam bewegt werden. Sobald die neue Spule ihren genau ausgerichteten Platz vor der feststehenden Fadenöse einnimmt, wird der Elektromotor abgeschaltet und die Transportvorrichtung stillgesetzt. Mit Hilfe einer derartigen Haltevorrichtung ist es möglich, die extilmaschine über längere Zeit, beispielsweise über einen ganzen Tag mit dem nötigen Garnvorrat zu versorgen, die Bedienungsperson braucht also nicht mehr nach jedem Spulenwechsel zur Verfügung zu stehen.
  • Weitere bevorzugte Ausführungsformen sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • Anhand eines in der Zeichnung dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispiels wird die Erfindung im folgenden näher erläutert.
  • Es zeigen: Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Haltevorrichtung; Fig. 2 einen Schnitt durch die Haltevorrichtung nach Fig. 1 entlang der Linie A-A; Fig. 3a vier Teilansichten der Haltevorrichtung nach Fig. 1 bis 3d mit unterschiedlichen Stellungen von zwei aufeinanderfolgenden Garnspulen; Fig. 4 ein prinzipielles Schaltbeispiel für die Motorsteuerung; Fig. 5 ein dem Schaltbeispiel nach Fig. 4 entsprechendes, abgewandeltes Schaltbeispiel für die Motorsteuerung und Fig. 6 ein dem Schaltbeispiel nach Fig. 5 entsprechendes, abgewandeltes Schaltbeispiel für die Motorsteuerung.
  • Die dargestellte Haltevorrichtung weist einen Tisch 1 auf, auf dem in vertikaler Ausrichtung ein im Querschnitt U-förmiger Träger 2 befestigt ist. An einander entgegengesetzten Enden des Trägers 2 ist je ein Zahnrad 3 bzw. 4 gelagert, um die eine Endloskette 5 geführt ist. Auf der Endloskette 5 sind in gleichen Abständen einzelne Spulenträger 6 angeordnet, die, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, einen aufspreizbaren Haltezapfen 6a aufweisen, auf den eine Spule unter Reibschluß aufsteckbar ist. Diese Haltezapfen 6a sind jeweils über eine Grundplatte 6b mit der Endloskette 5 verbunden. Ferner ist an jedem Spulenträger 6 ein U-förmger Bügel 7 befestigt, der an seinem freien Ende eine U-förmige Fadenöse 8 aufweist. Die Funktion dieses Bügels 7 wird weiter unten noch beschrieben. Im Bereich des unteren Zahnrads 4 ist ein Getriebe 9 mi-t einem darauf aufgesetzten Elektromotor 10 an den Träger 2 angeflanscht. Am Träger 2 ist ein senkrecht von diesem abstehender, U-förmiger Haltebügel 11 mit einem Ende befestigt, der an seinem freien Ende eine geschlossene Fadenöse 12 aufweist. Dieser Fadenöse kann auch noch eine nicht näher dargestellte Fadenbremse zugeordnet sein.
  • Auf die Haltezapfen 6a der einzelnen Spulenträger 6 läßt sich jeweils eine Garnspule 13a bis 13i aufstecken. Die Fadenenden der ersten zur Abwicklung kommenden Garnspule 13a und der folgenden werden. jeweils mit dem Fadenumfang der darauffolgenden Garnspule verknotet. Damit ergibt sich ein zusammenhängender Faden von dem Anfang der ersten Garnspule 13a bis zum Ende der letzten Garnspule 13i. Die erste zur Abwicklung kommende Garnspule 13a ist diejenige, die in axialer Ausrichtung zur feststehenden Fadenöse 12 liegt. Der Fadenanfang dieser Garnspule 13a wird durch die Fadenöse 12 geführt und kann von dort der Textilmaschine zugeführt werden.
  • Wie aus den Fig. 3a bis 3d ersichtlich ist, ist auf dem Haltebügel 11 in unmittelbarer Nähe zur Fadenöse 12 ein elektrischer Schalter 14 angebracht, der einen Schaltarm 15 aufweist. Ein weiterer elektrischer Schalter 16 mit einem Schaltarm 17 in einem Gehäuse 16a am Träger 2 derart befestigt, daß sein Schaltarm 17 in den Bewegungsbereich der Spulenträger 6 ragt. Diese beiden Schalter 14 und 16 sind Teil einer elektrischen Schaltungsanordnung, wie sie in den Fig. 4 bis 6 dargestellt sind. Nach dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 sind die beiden Schalter 14 und 16 einander parallel geschaltet und liegen in dieser Parallelschaltung im Antriebskreis des Elektromotors 10. Das Schaltbeispiel nach Fig. 5 stellt lediglich eine Variante dieses Prinzipschaltbilds nach Fig. 4 dar, als dort statt der Schalter 14 und 16 im Speisekreis des Motors Relaisschalter 20 und 21 vorgesehen sind. Die beiden den Schalter 14 und 16 entsprechenden Schalter 14' und 16' liegen dort jeweils in Reihe mit einem Relais 22 bzw. 25 parallel zu den Betriebsspannungsklemmen. Dem Relais 22 ist der Relaisschalter 20 und dem Relais 23 der Relaisschalter 21 zugeordnet. Die Funktion dieser beiden Schaltungsanordnungen ist wie folgt. Der Motor 10 wird immer dann und nur solange mit Spannung versorgt, als einer der beiden Schalter 14 bzw. 16 (14' bzw. 16') oder beide zusammen geschlossen sind. Sind beide Schalter 14 und 16 geöffnet, ist der Motor 10 von der Eingangsspannung abgetrennt und steht still. Die weitere in Fig. 6 dargestellte Schaltungsvariante unterscheidet sich von der in Fig. 5 dargestellten dadurch, daß die den Schaltern 14' und 16' und Relais 22,23 entsprechenden Schalter 14" und 16tut und Relais 22' und 23' von einer niedrigeren Spannung V1 betrieben werden als die Spannung Y2 für den Motor, was den Vorteil hat, daß sich besser geeignete Mikroschalter verwenden lassen, und daß die Schaltung strengen Unfallverhütungsvorschriften genügt.
  • Die Betriebsweise der beschriebenen Haltevorrichtung ist wie folgt.
  • Es wird auf die einzelnen Haltezapfen 6a von benachbarten oder aller Spulenträgern 6 jeweils eine Garnspule 13 aufgesteckt. Der Fadenanfang der dem Haltebügel 11 benachbarten ersten Garnspule 13a wird durch die feststehende Fadenöse 12 nach außen geführt. Das Fadenende dieser ersten Garnspule 13a wird an den Fadenanfang der nächsten benachbarten Garnspule 13b angeknotet. Das Fadenende dieser benachbarten Garnspule 13b wird mit dem Fadenanfang der nächstfolgenden Spule 13c verknotet usw. Dadurch ergibt sich ein ununterbrochener Faden F, der mit dem Fadenanfang der ersten Garnspule 13a beginnt und bis zum Ende der letzten Garnspule 13i verläuft. Die zwischen zwei aufeinanderfolgenden Garnspulen, z.B. 13a und 13b, liegenden Fadenteilstücke werden jeweils in die einseitig offene Fadenöse 8 des Bügels 7 eingehängt. Befindet sich die erste Garnspule 13a nicht ohnehin be-.
  • reits in genauer axialer Ausrichtung zur feststehenden Fadenöse 12, so muß diese Grundstellung eingestellt werden, was durch Handantrieb der Endloskette 5 oder durch kurzes Einschalten des Motors 10 erfolgen kann. Das durch die feststehende Fadenöse 12 geführte Fadenstück kann in die Textilmaschine eingelegt werden. Die elektrische Schaltung der Haltevorrichtung kann nun an Spannung gelegt werden. In der eingestellten Grundstellung sind die beiden Schalter 14 und 16, bzw. 14',16',14",16", wie es in den Fig. 4 bis 6 gezeigt ist, offen, so daß der Motor spannungslos ist. Es kann nun Faden abgezogen werden. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel läuft der von der ersten Garnspule 13a abgezogene Faden überkopf von dieser Spule ab. Diese Grundstellung ist in Fig. 3 mit den wesentlichen Teilen dargestellt. In dieser Grundstellung liegt der Schaltarm 15 des Schalters 14 in seiner ersten Schaltstellung. Der Schaltarm 15 liegt hier außerhalb des Bewegungsbereichs des Fadenteilstücks 18 zwischen der feststehenden Fadenöse 12 und dem Umfang der Garnspule 13a. Der Schaltarm 17 des Schalters 16 liegt in dieser Grundstellung in seiner ersten Schaltstellung an der Grundplatte 6b des Spulenträgers 6 an. Ist die erste Garnspule 13a vollständig leergewickelt, so springt das Fadenteilstück 18, so wie es in Fig. 3b dargestellt ist, nach oben um und stellt eine geradlinige Verbindung zwischen der feststehenden Fadenöse 12 und der benachbart hierzu angeordneten beweglichen Fadenöse 8 her.
  • Damit kommt das Fadenteilstück 18 in den Bereich des Schaltarms 15 des Schalters 14 und führt diesen in seine zweite Schaltstellung über, in der der Schalter 14 geschlossen ist. Der Motor 10 wird dadurch über den Schalter. 14 mit Strom versorgt und treibt das Zahnrad 4 und damit die Endloskette 5 in Richtung des Pfeiles 24 an. Die leere Garnspule 13a wird, wie dies in Fig. 3c im einzelnen dargestellt ist, nach unten weggeführt, wodurch der Schaltarm 17 des Schalters 16 in seine zweite Schaltstellung springt und den Schalter 16 schließt. Im weiteren Verlauf der Abwärtsbewegung der nächsten noch vollen Spule 13b, geht der Schaltarm 15 des Schalters 14 wieder in seine erste Stellung über und der Schalter 14 wird geöffnet. Dieses Umschalten erfolgt deshalb, weil das Fadenteilstück 18 dadurch, daß die Fadenöse 8 etwas näher an der Garnspule 13 als die feststehende Fadenöse 12 angeordnet ist und das Fadenteilstück 18 eine immer größere Neigung annimmt. Der Schalter 14 wird also bereits wieder geöffnet, während der Schalter 16 noch geschlossen ist. Die Bewegung der Endloskette 5 wird nun soweit fortgesetzt, bis auch der Schalter 16 wieder geöffnet ist, was dann der Fall ist, wenn Die Grundplatte 6b des die nächste volle Spule 13 tragenden Spulenträgers 6 in den Bewegungsbereich des Schaltarms 17 des Schalters 16 gelangt ist und diesen in seine erste Schaltstellung überfuhrt. Der Motor 10 wird nunmehr abgeschaltet und die nächste volle Garnspule 13b ist in der gewünschten Grundstellung, in der sie axial gegen die Fadenöse 12 ausgerichtet ist. Dieser Zustand ist in Fig. 3d dargestellt und.entspricht dem Zustand nach Fig. 3a. Die dem Spulenträger 6 zugeordnete bewegliche Fadenöse 8 gelangt immer dann selbsttätig außer Eingriff mit dem Faden, wenn. der Spulenträger 6 die Grundstellung nach unten verläßt. Ist diese nunmehr in der .Grundstellung befindliche Garnspule 13b vollständig leergewickelt, beginnt der Bewegung vorgang wieder von neuem bis. die letzte Garnspule 13i die Grundstellung durchlaufen hat.
  • Statt der beiden Schalter 14 und 16 können auch optische. Abtasteinrichtungen verwendet werden. Diese bestehen üblicherweise aus einer Lichtquelle und einem Fotosensor. Im vorliegenden Fall könnte beispielsweise der Schalter 14 durch eine derartige optische Abtasteinrichtung ersetzt werden, die anspricht, wenn das Fadenteilstück 18 in ihren Abtastbereich gerät. In entsprechender Weise könnte auch der Schalter IG durch eine solche optische Abtastvorrichtung oder eine beliebige andere Abtastvorrichtung ersetzt werden. Selbstverständlich kann statt den Schaltungsbeispielen nach den Big. 4 bis 6 jede beliebige andere Schaltungsanordnung verwendet werden, die einen entsprechenden Bewegungsablauf gewährleistet. Im Zuge der Mikrominiaturisierung könnte beispielsweise eine logische Schaltungsanordnung Verwendung finden, die im vorliegenden Fall lediglich aus einem ODER-Gatter zu bestehen bräuchte, an die die beiden Abtasteinrichtungen, hier Schalter 14 und 16, eingangsseitig angeschlossen sind. Selbstverständlich läßt sich die die Endloskette enthaltene Transportvorrichtung auch beliebig anders ausbilden,beispielsweise als eine runde Platte, an deren Umfang die einzelnen Spulenträger angeordnet sind, und die um ihre Achse jeweils um ein bestimmtes Winkelstück gedreht wird. Auf den Schalter 16 kann man prinzipiell auch verzichten, wenn dafür gesorgt ist, daß der Motor die Transportvorrichtung, nachdem er einmal eingeschaltet wurde, Jeweils nur um ein bestimmtes vorgegebenes Stück bewegt und dann selbsttätig ausschaltet. Die Transportvorrichtung muß auch nicht vertikal ausgerichtet sein. Die einzelnen Spulen können auch in einer waagrecht verlaufenden Ebene angeordnet werden. Die dargestellte vertikale Ausrichtung der Transportvorrichtung einer horizontalen ist vorzuziehen, weil sie viel raumsparender ist.
  • - Patentansprüche -

Claims (11)

  1. Patentansprüche r .1} S Ealtevorrichtung für Garnspulen, mit wenigstens zwei Spule trägern zum Halten von jeweils einer Spule, deren Fadenenden aneinander geknüpft sind, um sie ohne Unterbrechung nacheinander abzuwickeln, ferner mit einer feststehenden Fadenöse, die in fester Zuordnung zu der gerade abzuwickelnden Spule steht, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß eine durch einen Elektromotor (10) angetriebene Transportvorrichtung (3,4,5,6) vorgesehen ist, auf der mehr als zwei Spulenträger (6) gelagert und gemeinsam derart bewegbar sind, daß die jeweils abzuwickelnde Spule (z.B. 13a) in die erforderliche Zuordnung zu der feststehenden Fadenöse (12) bringbar ist, daß im Bereich des abgewickelten Fadens (18) eine Fadenabtastvorrichtung (14,15) vorgesehen ist, mit der das Umspringen des Fadens von der gerade geleerten Spule (13a) auf die nächste Spule (13b) feststellbar ist, daß diese Fadenabtastvorrichtung mit dem Elektromotor derart in Verbindung steht, daß dieser die Transportvorrichtung beim Ansprechen der Fadenabtastvorrichtung so weit bewegt, daß die nächste Spule in die erforderliche Zuordnung zu der feststehenden Fadenöse gelangt.
  2. 2. Raltevorrichtung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Transportvorrichtung (3,4,5,6) als Ehdlosantriebsvorrichtung ausgebildet ist, auf der in vorgegebenen festen Abständen jeweils ein Spulenträger (6) gehalten ist.
  3. 3. Haltevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß ein vertikal stehender Träger (2) für die Transportrichtung (3,4,5,6) vorgesehen ist.
  4. 4. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß an dem Träger (2) oben und unten äe ein Zahnrad (3,4) befestigt ist, daß um diese beiden Zahnräder eine Endloskette (5) geführt ist, daß anker Endloskette Spulenträger (6) befestigt sind, und daß die feststehende Fadenöse (12) kurz vor dem unteren Umlenkpunkt der Endloskette angeordnet ist.
  5. 5. Haltevorrichtung nach Anspruch 4, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß eines der beiden Zahnräder (3,4) über ein Getriebe (9) mit dem Elektromotor (10) verbunden ist.
  6. 6. Haltevorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t t daß an jedem Spulenträger (6) eine mit diesem bewegliche, einseitig offene Fadenöse (8) vorgesehen ist, um dem Faden nach dem Umspringen einen definierten Verlauf zwischen der feststehenden Fadenöse (12) und der jeweiligen nächsten Spule (13b) zu geben.
  7. 7. Haltevorrichtung nach Anspruch 6, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , - daß an jedem Spulenträger (6) ein eine eingesetzte Spule (13) jeweils U-förmig umgreifender, an seinem einen Ende an der Transportvorrichtung (5) befestigter Bügel (7) angeordnet ist, dessen freies Ende als U-förmige Fadenöse (8) ausgebildet ist.
  8. 8. Haltevorrichtung nach wenigstens einem der Anspräche 1 bis 7, d a d u r c h g z; e k e n n z e i c h n e t , daß die Fadenabtastvorrichtung als elektrischer Schalter (14) mit einem Schaltarm (15) ausgebildet ist, der neben der feststehenden Fadenöse (12) derart angeordnet ist, daß der Schalt arm außer Eingriff mit dem von der in der erforderlichen Zuordnung zu der feststehenden Fadenöse stehenden Spule (z.B. 13a) abgewickelten Faden (18) liegt, aber im Bereich des nach dem Umspringen des Fadens liegenden Fadenverlaufs zwischen der feststehenden Fadenöse und der nächsten Spule bzw. der dieser nächsten Spule (13b) zugeordneten Fadenöse (8) liegt, und daß dieser-Schalter (14) derart mit dem Elektromotor (10) in Verbindung steht, daß dieser beim Betätigen des Schalters eingeschaltet wird.
  9. 9. Haltevorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 8, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß zusätzlich zu der Fadenabtastvorrichtung (14,15) eine fest mit der Haltevorrichtung verbundene Spulenträgerabtastvorrichtung (16) vorgesehen ist, die derart ausgebildet ist, daß sie anspricht, wenn die nächste Spule (13b) bei ihrer Bewegung die der feststehenden Fadenöse (12) zugeordnete Stellung erreicht hat, daß die Fadenabtastvorrichtung und die Spulenträgerabtastvorrichtung derart mit dem Elektromotor in Verbindung stehen, daß diese durch die Fadenabtastvorrichtung eingeschaltet wird und solange eingeschaltet bleibt, bis die Spulenträgerabtastvorrichtung anspricht.
  10. 10. Haltevorrichtung nach Anspruch 9, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Fadenabtastvorrichtung (14, und die Spulenträgerabtastvorrichtung (16) über eine eine ODER-Funktion erfüllende Schaltung an den Elektromotor (10) angeschlossen wird, der dann eingeschaltet wird, wenn eine der beiden Abtastvorrichtungen anspricht und erst dann abschaltet, wenn keine der Abtastvorrichtungen mehr anspricht.
  11. 11. Haltevorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die beiden Abtastvorrichtungen als elektrische Schalter (14 bzw. 16) ausgebildet sind, die einander parallel geschaltet sind und im Stromkreis des Elektromotors (10) liegen und im nicht ansprechenden Zustand geöffnet sind.
DE19752541051 1975-09-15 1975-09-15 Haltevorrichtung fuer garnspulen Withdrawn DE2541051A1 (de)

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