DE4239310A1 - Airjet spinning frame reducing hairiness of yarn - applies false twist and friction to yarn by passing through two surfaces under pressure and forces protruding fibre ends into the yarn body - Google Patents
Airjet spinning frame reducing hairiness of yarn - applies false twist and friction to yarn by passing through two surfaces under pressure and forces protruding fibre ends into the yarn bodyInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Verringern des
Flaumes oder der Haarigkeit eines gesponnenen Garnes, welches
aus einer pneumatischen Spinnvorrichtung ausläuft, sowie ein
mit weniger Flaum versehenes gesponnenes Garn, das in der
Spinnvorrichtung hergestellt worden ist, welche die Einrich
tung zum Verringern des Flaumes oder der Haarigkeit enthält.
Eine üblicherweise verwendete Spinnvorrichtung umfaßt ein
Streckwerk zum Verstrecken eines aus einer Spinnkanne zuge
führten Faserstranges, einen pneumatischen Drallgeber
(Falschdreheinrichtung) zum Drehen des im Streckwerk ver
streckten Faserstranges, Abzugswalzen mit einer Klemmwalze
zum Abziehen des gedrehten Garnes und eine Aufspuleinrichtung
zum Aufspulen des abgezogenen Garnes. Nachdem das gesponnene
Garn zwischen dem pneumatischen Drallgeber und den Abzugswal
zen gebildet worden ist, wird es von der Aufspuleinrichtung
aufgenommen. Das auf diese Weise mit bekannten Verfahren her
gestellte gesponnene Garn ist auf seiner Oberfläche mit viel
Flaum versehen, wodurch sich eine nicht unerhebliche nachtei
lige Wirkung auf die Qualität des Produktes ergibt.
Es ist eine Aufgabe der Erfindung, eine Einrichtung zum Ver
ringern des Flaumes oder der Haarigkeit eines aus der Spinn
vorrichtung auslaufenden gesponnenen Garnes vorzusehen.
Es ist eine weitere Aufgabe der Erfindung ein gesponnenes
Garn hoher Qualität vorzusehen, welches weniger Flaum und
eine geringere Haarigkeit aufweist.
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgaben ergibt sich aus
den Patentansprüchen.
Die Erfindung betrifft eine Spinnvorrichtung, welche eine
Einrichtung zum Verringern des Flaumes oder der Haarigkeit
eines gesponnenen Garnes umfaßt, wobei die Einrichtung an der
Auslaufseite von Abzugswalzen angeordnet ist, die das aus der
pneumatischen Dralldüse auslaufende Garn abziehen, und be
wirkt, daß der auf der Oberfläche des gesponnenen Garnes vor
handene Flaum eng um das Garn herumgedreht wird, indem das
Garn einer Falschdrehung und einer Reibeinwirkung unterzogen
wird.
Hierzu werden Friktions-Falschdreheinrichtungen verschiedener
Ausbildungen eingesetzt, in denen das laufende Garn zwischen
zwei einander gegenüberliegenden Reibflächen hindurchgeführt
wird, die gegen das Garn angedrückt werden und in der Weise
relativ zueinander bewegt werden, daß das hindurchlaufende
Garn um seine Längsachse gerollt, d. h. falschgedreht wird.
Bei einer Ausführungsform der Einrichtung ist ein Endlos
laufriemen vorgesehen, dessen Umlaufebene quer zur Lauf
richtung des Garnes liegt und der mit einer Außenoberfläche
in Berührung mit der Umfangsfläche einer angetriebenen Walze
steht, so daß das zwischen den Kontaktflächen des Laufriemens
und der Walze hindurchgeführte Garn falschgedreht und
gerieben wird.
Bei einer anderen Ausführungsform kann die Einrichtung zum
Verringern des Flaumes des gesponnenen Garnes eine mit Lauf
riemen versehene Falschdreheinrichtung umfassen, welche
hinter einer Lieferwalze an der Auslaufseite eines pneu
matischen Drallgebers angeordnet ist.
Bei einer weiteren Ausführungsform kann die Einrichtung zum
Verringern des Flaumes zwei Drehelemente, z. B. zwei Dreh
scheiben umfassen, deren Flächen sich teilweise überlappen
und sich in einander entgegengesetzten Richtungen drehen, um
das Garn zwischen den überlappenden Teilen einzuführen, und
in zwei Richtungen falschzudrehen und zu reiben.
Gemäß der Erfindung wird der auf der Garnoberfläche befindli
che Flaum flach auf das Kerngarn gedreht, um den Flaum zu
verringern. Ein gesponnenes Garn, welches im wesentlichen
keine restlichen Torsionskräfte aufweist, läßt sich erhalten,
indem zusätzlich eine Falschdrehung in derselben Richtung wie
die der eigenen Drehung des Garnes erteilt wird. Ein
gesponnenes Garn hoher Festigkeit läßt sich erhalten, indem
zusätzlich eine Falschdrehung in der umgekehrten Richtung zur
eigenen Drehung des Garnes erteilt wird.
Anhand der Figuren wird die Erfindung an bevorzugten Ausfüh
rungsformen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Perspektivansicht einer Spinnvorrichtung,
die mit einer ersten Ausführungsform der erfin
dungsgemäßen Einrichtung versehen ist;
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Einrichtung gemäß der er
sten Ausführungsform;
Fig. 3 eine Perspektivansicht zur Darstellung eines
durch die Flaumverringerungseinrichtung der Fig.
2 hindurchlaufenden Garnes;
Fig. 4 eine Perspektivansicht einer Spinnvorrichtung,
die mit einer zweiten Ausführungsform der erfin
dungsgemäßen Einrichtung versehen ist;
Fig. 5 eine schematische Draufsicht auf den Hauptteil
der Einrichtung der Fig. 4;
Fig. 6 eine teilweise im Schnitt dargestellte Draufsicht
auf einen Mechanismus zum Übertragen einer An
triebskraft;
Fig. 7 eine Perspektivansicht zur Erläuterung der Füh
rung eines Garnes in der in der Fig. 5 darge
stellten Einrichtung;
Fig. 8 eine Perspektivansicht zur Erläuterung der Füh
rung eines Garnes in einer weiteren Ausführungs
form der Einrichtung;
Fig. 9 eine Perspektivansicht einer Spinnvorrichtung,
die mit einer dritten Ausführungsform der erfin
dungsgemäßen Einrichtung versehen ist;
Fig. 10 eine gegenüber der Fig. 9 vergrößert darge
stellte Perspektivansicht der Einrichtung;
Fig. 11 eine Seitenansicht der in der Fig. 10 darge
stellten Einrichtung;
Fig. 12 eine Vorderansicht der Einrichtung, die mit Mit
teln zum Steuern eines Kontaktdruckes versehen
ist;
Fig. 13 eine schematische Perspektivansicht einer mit ei
nem pneumatischen Drallgeber versehenen Spinnvor
richtung gemäß einer vierten Ausführungsform der
Erfindung;
Fig. 14 eine Perspektivansicht einer mit Laufriemen ver
sehenen Falschdreheinrichtung;
Fig. 15 eine schematische Seitenansicht einer weiteren
Ausführungsform einer mit einem pneumatischen
Drallgeber versehenen erfindungsgemäßen Spinnvor
richtung;
Fig. 16 eine graphische Darstellung der Beziehung zwi
schen der Anzahl von flaumbildenden Faserenden
eines Garnes und des Riemenkontaktdruckes der
laufriemenbetriebenen Falschdreheinrichtung;
Fig. 17 eine Perspektivansicht einer bei der Erfindung
verwendeten Garnführung;
Fig. 18a und 18b Darstellungen erfindungsgemäßer gesponnener
Garne;
Fig. 19a und 19b Konzeptdarstellungen von Vorrichtungen zur
Herstellung gesponnener Garne;
Fig. 20 eine graphische Darstellung der Beziehung zwi
schen der Umfangsgeschwindigkeit eines falschdre
henden Laufriemens und der Anzahl von flaumbil
denden Faserenden;
Fig. 21 eine graphische Darstellung der Beziehung zwi
schen der Umfangsgeschwindigkeit eines falschdre
henden Laufriemens und einem Kringelfaktor; und
Fig. 22 eine graphische Darstellung der Beziehung zwi
schen der Umfangsgeschwindigkeit eines falschdre
henden Laufriemens und der Garnfestigkeit.
Wie in der Fig. 1 dargestellt, umfaßt eine mit der erfin
dungsgemäßen Flaumverringerungseinrichtung versehene Spinn
vorrichtung ein Streckwerk 1 mit einem Hinterwalzensatz 1a,
einem dritten Walzensatz 1b, einem zweiten Walzensatz 1c, der
mit Laufriemchen versehen ist, und einem Vorderwalzensatz 1d
sowie einen pneumatischen Drallgeber 2 zum Drehen eines vom
Streckwerk 1 verstreckten Faserstranges S, Abzugswalzen 3 mit
einer Klemmwalze 3a und einer unteren Abzugswalze 3b zum Ab
ziehen eines auf diese Weise gebildeten Garnes Y, eine erfin
dungsgemäße Flaumverringerungseinrichtung 4, die an der Aus
laufseite der Abzugswalzen 3 angeordnet ist, und eine Auf
spuleinrichtung 5 zum Aufspulen des von der Flaumverringe
rungseinrichtung 4 zugeführten Garnes Y. Das Bezugszeichen 6
bezeichnet einen mit einer Saugleitung 7 versehenen Staub
sammler, das Bezugszeichen 8 bezeichnet ein Aufnahmerohr für
eine Garnüberlänge, das Bezugszeichen 9 bezeichnet einen
elektronischen Garnreiniger und das Bezugszeichen 10 bezeich
net einen Changierfadenführer der Aufspuleinrichtung 5. Das
Bezugszeichen 14 bezeichnet eine Wickelwalze.
Der pneumatische Drallgeber 2 ist zusammengesetzt aus einem
ersten und einem zweiten Drallorgan zum Herumwirbeln des Fa
serstranges 5 in jeweils entgegengesetzten Richtungen. Das
aus dem pneumatischen Drallgeber 2 auslaufende Garn Y besteht
im wesentlichen aus fast parallelen Kernfasern (Kerngarn) und
Randfasern oder Umwindungsfasern, welche helix- oder schrau
benlinienförmig um die Kernfasern herumgewunden sind.
Wie bereits angegeben, ist die erfindungsgemäße Flaumverrin
gerungseinrichtung 4 an der Auslauf- oder Lieferseite der Ab
zugswalzen 3 im Laufweg des aus dem pneumatischen Drallgeber
2 auslaufenden Garnes Y angeordnet. Wie in den Fig. 2 und
3 dargestellt ist, besteht diese Flaumverringerungseinrich
tung 4 aus einer Antriebs- oder Lieferwalze 11, deren Ober
fläche mit einem Gummiüberzug 11a versehen ist, und einer
quer über die Oberfläche der Antriebswalze 11 verlaufenden
Laufriemenanordnung 12, die einen endlosen Laufriemen 12c um
faßt, der zwei Rollen 12a und 12b umläuft. Die Laufriemenan
ordnung 12 ist in der Weise an der Lieferwalze 11 angeordnet,
daß der Kreuzungswinkel R zwischen der Umlaufebene des
Laufriemens 12c und der Laufrichtung des Garnes Y 55 ±10°
beträgt. Der Laufriemen 12c ist mit bestimmtem Kontaktdruck
gegen die Antriebswalze 11 angedrückt. Es wird die Laufrie
menanordnung 12 über die Antriebswalze 11 und ein Riemen-
oder Kegelradgetriebe von einer nicht dargestellten An
triebseinheit positiv angetrieben oder es werden die An
triebswalze 11 und die Laufriemenanordnung 12 von getrennten
Antriebseinheiten positiv angetrieben, um das Garn Y zwischen
dem Gummiüberzug 11a der Antriebswalze 11 und dem Laufriemen
12c einzuführen.
Das Garn Y läuft zwischen der Antriebswalze 11 und der Lauf
riemenanordnung 12 mit einer Geschwindigkeit, deren Vektor
komponente in der allgemeinen Laufrichtung des Garnes gleich
der Umfangsgeschwindigkeit der Lieferwalze 11 ist. Es ist
erstrebenswert, daß die Laufgeschwindigkeiten des Garnes Y
und der Antriebswalze 11 gleich oder größer als die Umfangs
geschwindigkeit der an der Einlaufseite befindlichen Zuführ
walzen 3 sind. Der Kontaktdruck zwischen dem Laufriemen 12a
und der Antriebswalze 11 ist dadurch einstellbar, daß die
Laufriemenanordnung 12 zur Umfangsfläche der Antriebswalze 11
hin oder von dieser hinweg bewegbar ist.
Bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform ist die
Drehrichtung der Flaumverringerungseinrichtung 4 derart, daß
das Drehen des zu laufenden Z-gedrehten Garnes Y in derselben
Drehrichtung erfolgt. Wie in der Fig. 2 gezeigt ist, ist die
Laufriemenanordnung 12, d. h. der Laufriemen 12c, von der
rechten oberen Seite der Figur zur linken unteren Seite hin
schräg gegenüber der Antriebswalze 11 angeordnet. Die Lauf
riemenanordnung 12, d. h. der Laufriemen 12c, kann von der
linken oberen Seite der Figur zur rechten unteren Seite hin
schräg angeordnet sein, und zwar je nach der zu erzielenden
Garnqualität. In diesem Fall kann anstelle der Laufriemenan
ordnung 12 eine Walze eingesetzt werden. Die Laufriemenanord
nung 12 vermag jedoch aufgrund ihres Oberflächenkontaktes den
Vorgang des Drehens und Liefern des Garnes Y besser zu stabi
lisieren als eine Walze. Da bei der erfindungsgemäßen Ein
richtung eine Schubkraft auf das Garn Y quer zu seiner Lauf
richtung wirkt, ist an der Garneinlaufseite der in der Fig.
2 dargestellten Einrichtung eine Garnführung 13 angeordnet.
Der aus einer nicht dargestellten Spinnkanne herausgezogene
Faserstrang S wird vom Streckwerk 1 verstreckt, nachdem der
Faserstrang S durch einen Spinntrichter 15 geführt worden
ist. Danach wird der Faserstrang S vom pneumatischen Drallge
ber 2 zum gesponnenen Garn Y gedreht. Das gesponnene Garn Y
läuft dann durch die Abzugswalzen 3 hindurch und wird durch
die erfindungsgemäße Flaumverringerungseinrichtung 4 hin
durchgeführt, in der das gesponnene Garn Y falschgedreht
wird. Das Garn Y läuft dann über den Changierfadenführer 10
der Aufspuleinrichtung 5 und wird unter Changieren aufge
spult.
Der pneumatische Drallgeber 2 umfaßt ein erstes Drallorgan
zur Bildung eines Fadenballons in dem vom Vorderwalzensatz 1d
zugeführten Faserstrang S und ein zweites Drallorgan, welches
den Faserstrang S in einer Richtung entgegengesetzt zur
Drallrichtung im ersten Drallorgan dreht und dem Faserstrang
S Falschdrehungen erteilt.
Bei der Bildung des gesponnenen Garnes Y vor dem Erreichen
der Abzugswalzen 3 wird der aus dem Vorderwalzensatz 1d aus
laufende Faserstrang S vom zweiten Drallorgan zu einem Faser
bündel falschgedreht. Infolge der Falschdrehwirkung des
zweiten Drallorgans werden fast alle Fasern zusammengebün
delt. Einige der Fasern des Faserstranges S, in dem vom er
sten Drallorgan ein Fadenballon erzeugt wird, der in Richtung
umgekehrt zu der des Falschdrehens umläuft, werden an ihren
hinteren Enden vom Vorderwalzensatz 1d festgehalten, während
ihre vorderen Enden frei sind. Diese Fasern werden in einer
Richtung, die umgekehrt zur Falschdrehrichtung ist, zu einem
Faserbündel gedreht. Die auf diese Weise gedrehten Fasern
laufen durch das zweite Drallorgan, in dem sie mit einer aus
reichenden Anzahl von Drehungen versehen und noch fester
falschgedreht werden.
Das auf diese Weise gesponnene Garn Y läuft unter Fadenbal
lonbildung (Rückdrehung) zwischen dem pneumatischen Drallge
ber 2 und den Abzugswalzen 3. Das aus den Abzugswalzen 3 zu
geführte Garn Y wird durch die erfindungsgemäße Flaumverrin
gerungseinrichtung 4 hindurchgeführt. Hierbei wird das Garn Y
falschgedreht und einer Reibung unterzogen, während es zwi
schen dem Laufriemen 12c der Laufriemenanordnung 12 und der
Antriebswalze 11 eingeklemmt ist, wobei der auf dem Garn Y
befindliche Flaum eingefangen oder um das Kerngarn herum
gewunden wird, um den in der Fig. 3 dargestellten Teil des
Garnes Y zu bilden, welcher frei von Flaum ist.
Als nächstes wird eine weitere Ausführungsform der Erfindung
erläutert.
Eine in der Fig. 4 dargestellte, mit einer erfindungsgemäßen
Flaumverringerungseinrichtung 104 versehene Spinnvorrichtung
umfaßt ein Streckwerk 101 mit einem Hinterwalzensatz 101a,
einem dritten Walzensatz 101b, einem mit Laufriemchen verse
hen zweiten Walzensatz 101c und einem Vorderwalzensatz 101d
sowie einen pneumatischen Drallgeber 102 zum Drehen eines vom
Streckwerk 101 verstreckten Faserstranges S, Abzugswalzen 103
zum Abziehen eines auf diese Weise gebildeten Garnes Y, die
auf deren Auslaufseite angeordnete Flaumverringerungseinrich
tung 104 und eine Aufspuleinrichtung 105 zum Aufspulen des
aus der Flaumverringerungseinrichtung 104 kommenden Garnes Y.
Das Bezugszeichen 106 bezeichnet einen mit einer Saugleitung
107 versehenen Staubsammler, das Bezugszeichen 108 bezeichnet
ein Aufnahmerohr für eine Garnüberlänge, das Bezugszeichen
109 bezeichnet einen elektronischen Garnreiniger, das Bezugs
zeichen 110 bezeichnet einen Changierfadenführer der Aufspul
einrichtung 105 und das Bezugszeichen 111 bezeichnet eine
Wickelwalze.
Der pneumatische Drallgeber 102 ist mit einem ersten und ei
nem zweiten Drallorgan versehen, welche in einander entgegen
gesetzten Richtungen kreisende oder wirbelnde, auf den Faser
strang S einwirkende Luftströmungen erzeugen. Das aus dem
pneumatischen Drallgeber 102 auslaufende Garn Y besteht aus
Kernfasern (Kerngarn), welche bis zu den Abzugswalzen 103 hin
parallel zueinander verlaufen, und Rand- oder Umwindefasern,
welche helix- oder schraubenlinienförmig um die Kernfasern
herumgewunden sind, so daß die Fasern zu einem gesponnenen
Garn Y gebündelt sind.
Bei der Erfindung ist somit die Flaumverringerungseinrichtung
104 an der Garnauslaufseite der Abzugswalzen 103 im Garnlauf
weg angeordnet. Wie in den Fig. 5 und 6 dargestellt, um
faßt die Flaumverringerungseinrichtung 104 eine Antriebswelle
112, eine auf die Antriebswelle 112 aufgesetzte und drehfest
mit dieser verbundene Antriebswalze 114, die mit einem Gummi
überzug 113 versehen ist, und einen endlosen Laufriemen 116,
der zwei Rollen 115a und 115b umläuft. Der Laufriemen 116 ist
oberhalb der Antriebswalze 114 angeordnet, wobei die Umlaufe
bene des Laufriemens 116 im Winkel von 55±10° gegenüber der
normalen Laufrichtung des Garnes Y eingestellt ist. Die
Außenoberfläche des Laufriemens 116 berührt die Umfangsfläche
der Antriebswalze 114 und wird mit bestimmten Kontaktdruck
dagegen angedrückt.
Die Antriebswelle 112 der Antriebswalze 114 wird von einer
nicht dargestellten Antriebseinheit positiv in Drehung ge
setzt. Eine die Antriebswelle 112 berührende Reibrolle 117
ist oberhalb der Antriebswelle 112 angeordnet. Ein Kegelzahn
rad 119, das auf eine Drehwelle 118 der Reibrolle 117 aufge
setzt ist, kämmt mit einem Kegelzahnrad 121, das auf eine
Drehwelle 120 der Rolle 115b aufgesetzt ist, die vom Laufrie
men 116 umlaufen wird, wodurch die Umdrehung der Antriebs
welle 112 auf den Laufriemen 116 übertragbar ist.
Wie in der Fig. 6 dargestellt ist, sind die Drehwelle 118,
welche die Reibrolle 117 an einem Ende und das Kegelzahnrad 119
am anderen Ende trägt, und die Drehwelle 120, welche an
einem Ende die eine Rolle 115b der beiden Rollen 115a und
115b aufweist und am anderen Ende das Kegelzahnrad 121 auf
weist, welches mit dem Kegelzahnrad 119 kämmt, in einem Ge
triebe 124 in Lagern 122 und 123 drehbar gelagert. Die an
dere, vom Laufriemen 116 umlaufene Rolle 115a ist in einem
Lager 129 drehbar gelagert, welches mit einer Schraube an ei
nem Gleitelement 128 befestigt ist, das von der Kraft einer
Druckfeder 125 abgestützt, entlang eines Ausschnittes 127 in
einem Tragelement 126 in Richtung nach rechts oder links
gleitbar ist, und zwar je nach dem Kontaktdruck zwischen der
anderen Rolle 115a und der Antriebswalze 114 und der Zugspan
nung des Laufriemens 116, wodurch die Zugspannung des
Laufriemens 116 automatisch eingestellt wird. Das Tragelement
126 und das Getriebe 124 sind über ein Element 130 an einem
Rahmen 131 der Spinnvorrichtung fest befestigt.
Das über die Antriebswalze 114 und zwischen dieser und dem
Laufriemen 116 laufende Garn Y läuft mit einer Geschwindig
keit, deren Vektorkomponente entlang der normalen Laufrich
tung des Garnes Y gleich ist der normalen Laufgeschwindigkeit
des Garnes Y. Diese Geschwindigkeit ist vorzugsweise gleich
oder größer als die Umfangsgeschwindigkeit der Abzugswalzen
103 an der Einlaufseite. Der Kontaktdruck zwischen der An
triebswalze 114 und dem Laufriemen 116 ist einstellbar, in
dem der Laufriemen 116 zur Umfangsfläche der Antriebswalze
114 hin oder von dieser zurück bewegt wird.
Da bei der erfindungsgemäßen Bearbeitungseinrichtung eine
Schubkraft auf das Garn Y einwirkt, ist an der Garneinlauf
seite eine Garnführung 132 vorgesehen, wie dies in der Fig.
5 dargestellt ist. Diese Garnführung 132 ist plattenförmig
ausgebildet und mit Schrauben am Rahmen der Spinnvorrichtung
befestigt. Die Garnführung 132 ist mit einer Garnführungs
kante 136 und einem Garnhalteabschnitt 135 versehen. Der
Garnhalteabschnitt 135 ist in einer Richtung verschiebbar,
die der Richtung entgegengesetzt ist, in der das Garn Y auf
grund der in der Flaumverringerungseinrichtung 104 wirkenden
seitlichen Schubkraft verschoben wird. Die Verschiebung des
Garnhalteabschnittes 135 entspricht der Verschiebung des Gar
nes Y. Es ist jedoch zu beachten, daß die Garnführung 132
nicht auf eine plattenförmige oder plattenartige Ausführung
beschränkt ist. Anders ausgebildete Garnführungen, z. B.
drahtförmige, sind auch verwendbar. Vorzugsweise sind die
Garnführungen aus einem abriebfesten Material wie Keramik ge
fertigt.
Unter Verwendung einer Garnbearbeitungseinrichtung der nach
stehend beschriebenen Ausbildung kann ein automatischer Garn
verbindevorgang durchgeführt werden.
Wie in der Fig. 7 dargestellt ist, sind eine Garnführung 133
mit einer schräg verlaufenden Oberfläche und die Garnführung
132 mit der Garnführungskante 136 und dem Garnhalteabschnitt
135 in der Nähe der Flaumverringerungseinrichtung 104 an ih
rer Garneinlaufseite angeordnet, wie dies bei dem schräg zur
Antriebswalze 114 angeordneten Laufriemen 116 der Fall ist.
Wenn im Verlauf des Spinnvorgangs infolge der Erfassung eines
Fehlers im Garn Y durch den Garnreiniger 109 das Garn Y
durchgeschnitten worden ist, bewegt sich ein nicht darge
stellter Garnverbindewagen einer Spinnmaschine, die eine
Vielzahl der vorstehend beschriebenen Spinnvorrichtungen auf
weist, zur betreffenden Spinnvorrichtung hin und hält dort
an. Eine am Garnverbindewagen vorgesehene Saugdüse wird ver
schwenkt, um den aus dem pneumatischen Drallgeber 102 auslau
fenden angeschnittenen Garnendteil anzusaugen und diesen nach
vorne und unten über die Lieferwalzen 103, einen Endteil 134
der Führung 133 und die Vorderseite des Laufriemens 116 der
Flaumverringerungseinrichtung 104 hinweg zu führen, so daß
der Garnendteil entlang der in der Fig. 7 dargestellten un
terbrochenen Linie verläuft. Hierbei verschiebt sich der
Garnendteil in Richtung des Pfeiles A entlang der schräg oder
geneigt verlaufenden Oberfläche der Garnführung 133 und ent
lang des Endteiles 134 der Garnführung 133, wonach der Garn
endteil eine Lage oberhalb der Garnführung 132 einnimmt.
Danach nimmt der Garnteil die mit einer durchgezogenen Linie
dargestellte Lage ein, wobei der Garnendteil von den Liefer
walzen 103 gehalten und gleichzeitig infolge der Schubkraft
des Laufriemens 116 und der Antriebswalze 114 zwischen dem
Laufriemen 116 und der Antriebswalze 114 eingeführt wird. Der
Garnendteil wird dann am Garnhalteabschnitt 135 an der oberen
Garnführungskante 136 angehalten.
In der Fig. 8 ist die Einrichtung gemäß der Fig. 7 noch
einmal dargestellt, wobei die rechten und linken Seiten ver
tauscht und dieselben Bauteile mit denselben Bezugszeichen
versehen sind.
Der aus einer nicht dargestellten Spinnkanne herausgezogene
Faserstrang S wird somit nach dem Durchlaufen eines Spinn
trichters 137 vom Streckwerk 101 verstreckt und danach vom
pneumatischen Drallgeber 102 zum gesponnenen Garn Y gedreht.
Das gesponnene Garn Y läuft vom pneumatischen Drallgeber 102
zu den Abzugswalzen 103, wobei im Garn Y ein Fadenballon er
zeugt wird (Rückdrehung), wonach das aus den Abzugswalzen 103
auslaufende Garn Y in die erfindungsgemäße Flaumverringe
rungseinrichtung 104 einläuft. Hierbei wird das Garn Y zwi
schen dem Laufriemen 116 und der positiv angetriebenen An
triebswalze 114 eingeführt, wobei der Laufriemen 116 über die
Reibrolle 117 und die Kegelzahnräder 119 und 121 angetrieben
wird. Hierbei wird das zwischen dem Laufriemen 116 und der
Antriebswalze 114 eingeklemmte Garn Y infolge der Reibungs
einwirkung falschgedreht, wobei der Flaum eng um das Kerngarn
herumgedreht oder an diesem befestigt oder im Kerngarn
eingefangen wird. Hierbei entsteht ein flaumfreies Garn Y.
Nachstehend wird eine weitere Ausführungsform der erfindungs
gemäßen Bearbeitungseinrichtung für gesponnenes Garn erläu
tert.
Eine in der Fig. 9 dargestellte, mit einer erfindungsgemäßen
Flaumverringerungseinrichtung 204 versehene Spinnvorrichtung
umfaßt ein Streckwerk 201 mit einem Hinterwalzensatz 201a,
einem dritten Walzensatz 201b, einem zweiten Walzensatz 201c,
der mit Laufriemchen versehen ist, und einem Vorderwalzensatz
201d sowie einen pneumatischen Drallgeber 202 zum Drehen ei
nes vom Streckwerk 201 verstreckten Faserstranges S, Abzugs
walzen 203 mit einer Klemmwalze 203a und einer unteren Walze
203b zum Abziehen eines auf diese Weise gebildeten Garnes Y,
die erfindungsgemäße Flaumverringerungseinrichtung 204, die
an der Auslaufseite der Abzugswalzen 203 angeordnet ist, und
eine Aufspuleinrichtung 205 zum Aufspulen des aus der Flaum
verringerungseinrichtung 204 auslaufenden Garnes Y. Das Be
zugszeichen 206 bezeichnet einen mit einer Saugleitung 207
versehenen Staubsammler 206, das Bezugszeichen 208 bezeichnet
ein Aufnahmerohr für eine Garnüberlänge, das Bezugszeichen
209 bezeichnet einen elektronischen Garnreiniger, das Bezugs
zeichen 210 bezeichnet einen Changierfadenführer der Aufspul
einrichtung 205 und das Bezugszeichen 220 bezeichnet eine
Wickelwalze.
Der pneumatische Drallgeber 202 umfaßt ein erstes und ein
zweites Drallorgan zum Erzeugen von in einander entgegenge
setzten Richtungen kreisenden oder wirbelnden Luftströmungen,
die auf den Faserstrang S einwirken. Das aus dem pneumati
schen Drallgeber 202 auslaufende Garn Y besteht im wesent
lichen aus Kernfasern (Kerngarn) und Fasern, die helix- oder
schraubenlinienförmig um die Kernfasern herumgewunden sind,
welche fast parallel zueinander verlaufen.
Die an der Auslaufseite der Abzugswalzen 203 im Laufweg des
im pneumatischen Drallgeber 202 gesponnenen Garnes Y angeord
nete erfindungsgemäße Flaumverringerungseinrichtung 204 um
faßt einen in der Fig. 10 dargestellten Hauptdrehkörper 212,
der auf einer Drehwelle 211 befestigt ist, die von einer
nicht dargestellten Antriebseinheit positiv angetrieben wird,
und einen angetriebenen Drehkörper 215, der am Ende eines
Schwenkhebels 214 befestigt und mit einem Flansch 213 verse
hen ist. Wenn der Schwenkhebel 214 in eine Stellung ver
schwenkt worden ist, in der die Umfangsfläche des Hauptdreh
körpers 212 mit der Umfangsfläche des angetriebenen Drehkör
pers 215 in Berührung kommt, liegen eine Stirnfläche 212a des
Hauptdrehkörpers 212 und eine Seitenfläche des Flansches 213
des angetriebenen Drehkörpers 215 in teilweiser Überlappung
einander gegenüber. Die Drehkörper 212 und 215 drehen sich in
einander entgegengesetzten Richtungen.
Wie in der Fig. 12 dargestellt, ist ein geringer Zwischen
raum oder Spielraum 216 zwischen der Stirnfläche 212a des
Hauptdrehkörpers 212 und der einen Seitenfläche 213a des
Flansches 213 des Drehkörpers 215 ausgebildet, so daß das
zwischen den beiden Flächen 212a und 213a hindurchgeführte
Garn Y unter einem bestimmten Kontaktdruck eingeklemmt wird
jedoch zwischen den beiden Flächen 212a und 213a hindurchge
zogen werden kann.
Der aus einer nicht dargestellten Spinnkanne herausgezogene
Faserstrang S durchläuft einen Spinntrichter 217 und wird vom
Streckwerk 201 verstreckt. Danach wird der Faserstrang S vom
pneumatischen Drallgeber 202 zum gesponnenen Garn Y gedreht.
Das gesponnene Garn Y durchläuft die Abzugswalzen 203 und
wird dann von der erfindungsgemäßen Flaumverringerungsein
richtung 204 falsch gedreht, wonach das Garn Y über den Chan
gierfadenführer 210 der Aufspuleinrichtung 205 unter Changie
ren aufgespult wird.
Als nächste wird die Bildung des gesponnenen Garnes Y vor
dem Erreichen der Abzugswalzen 203 näher beschrieben. Ein
überwiegender Teil des aus dem Vorderwalzensatz 201d auslau
fenden Faserstranges S wird mittels des zweiten Drallorgans
zu einem Faserbündel falschgedreht. Einige der Fasern, die
sich in einem vom ersten Drallorgan erzeugten Fadenballon be
finden, der in umgekehrter Richtung zur Falschdrehrichtung
umläuft, werden an ihren hinteren Enden vom Vorderwalzensatz
201d festgehalten, während ihre vorderen Enden frei bleiben.
Diese Fasern werden durch das Umlaufen des Fadenballons und
durch die im ersten Drallorgan erzeugte wirbelnde Luftströ
mung in Richtung umgekehrt zur Falschdrehrichtung um das Fa
serbündel herumgewunden. Die auf diese Weise um das Faserbün
del herumgewundenen Fasern durchlaufen das zweite Drallorgan
und werden dort falschgedreht, wobei sie viel fester und in
Form einer ausreichenden Anzahl von Lagen um das Faserbündel
herumgewunden werden.
Das gesponnene Garn Y wird auf seinem Laufweg zwischen dem
pneumatischen Drallgeber 202 und den Abzugswalzen 203 einer
Fadenballonbildung (Rückdrehung) unterzogen und wird dann von
den Abzugswalzen 203 abgezogen. Danach wird das Garn Y in die
Flaumverringerungseinrichtung 204 eingeführt. Hierbei durch
läuft das Garn Y den Teil, in dem sich die eine Stirnfläche
212a des Hauptdrehkörpers 212 und die eine Seitenfläche 213a
des Flansches 213 überlappen. Innerhalb eines in der Fig. 11
dargestellten Bereiches A, der sich von der Einlaßstelle des
Garnes Y bis zu einem Kreuzungspunkt des Garnes Y mit einer
imaginären, die Achsen der beiden Drehkörper 212 und 215 ver
bindenden Linie erstreckt, wirkt eine die Drehungen des Gar
nes Y rückdrehende Kraft auf das Garn Y. In dem Bereich B,
der sich von dem Kreuzungspunkt des Garnes Y mit der die Ach
sen der beiden Drehkörper 212 und 215 verbindenden Linie bis
zur Auslaufstelle des Garnes Y erstreckt, wirkt eine Kraft
auf das rückgedrehte Garn Y, um das gesponnene Garn wieder
herzustellen, wobei das rückgedrehte Garn Y infolge der Dre
hung des Hauptdrehkörpers 212 und des Flansches 213 und der
Reibung an der Garnoberfläche in der umgekehrten Richtung ge
rollt wird. Auf diese Weise wird ein auf dem Garn Y vorhande
ner Flaum 218 nahe um das in der Fig. 10 dargestellte Kern
garn 219 herumgewunden, wodurch ein flaumfreies Garn Y ent
steht.
Der auf das Garn Y einwirkende Kontaktdruck zwischen den
überlappenden Teilen der einen Stirnfläche 212a des Haupt
drehkörpers 212 und der einen Seitenfläche 213a des Flansches
213 des Drehkörpers 215 wird mit einer Einstelleinrichtung
eingestellt. Bei dieser anhand der Fig. 12 erläuterten Ein
richtung ist der Flansch 213 des angetriebenen Drehkörpers
215 aus einem biegsamen oder elastischen Material wie Gummi
hergestellt. Während des normalen Betriebs dreht sich der in
Form einer flachen Platte ausgebildete Flansch 213 unter Er
zeugung einer Zentrifugalkraft. Zum Erhöhen des Kontaktdruc
kes ist an der Rückseite des überlappenden Teiles des Flan
sches 213 eine Rolle 221 angeordnet, welche von einem nicht
dargestellten Zylinder vor oder zurück bewegbar ist, d. h.,
die Rolle 221 wird vorwärts bewegt, um gegen den Flansch 213
anzudrücken, wodurch der Kontaktdruck auf das durchlaufende
Garn Y erhöht wird. Im Falle eines Bruches des hindurchlau
fenden Garnes Y läßt sich ein Abrieb an den beiden scheiben
artigen Elementen vermeiden, indem die Rolle 221 zurückgezo
gen wird. Die Drehrichtung der Flaumverringerungseinrichtung
204 läßt sich ändern, indem der Flansch 213 an der Seite der
anderen Stirnfläche 212b des Hauptdrehkörpers 212 angeordnet
wird.
Wie bereits im einzelnen beschrieben worden ist, wird bei der
erfindungsgemäßen Flaumverringerungseinrichtung ein Garn
zwischen zwei einander gegenüberliegenden und teilweise über
lappenden rotierenden Flächen eingeführt, welche in einander
entgegengesetzten Richtungen umlaufen, wodurch das Garn
falschgedreht, gerollt und gerieben wird. Das zwischen einem
pneumatischen Drallgeber und Abzugswalzen unter Faden
ballonbildung laufende Garn wird hinter den Abzugswalzen dem
überlappenden Bereich zugeführt, in dem eine Stirnfläche ei
nes Hauptdrehkörpers und eine Seitenfläche eines Flansches
eines angetriebenen Drehkörpers einander überlappen. In die
sem Bereich wird dem Garn zunächst eine rückdrehende Kraft
erteilt, wonach dem Garn eine Kraft erteilt wird, welche den
gedrehten Zustand des Garnes wieder herstellt, wodurch der
auf dem Garn vorhandene Flaum mit Leichtigkeit um das Kern
garn herumgewunden und ein flaumfreies gesponnenes Garn hoher
Qualität erhalten wird.
Nachstehend wird eine weitere Ausführungsform der erfindungs
gemäßen Bearbeitungseinrichtung für gesponnenes Garn erläu
tert.
Bei einer in der Fig. 13 dargestellten Spinnvorrichtung be
zeichnet das Bezugszeichen 301 ein Streckwerk mit vier hin
tereinander angeordneten, jeweils aus zwei Walzen bestehenden
Walzensätzen, welche einen Hinterwalzensatz 302, einen drit
ten Walzensatz 303, einen mit Laufriemchen versehenen Mittel
walzensatz 304 und einen Vorderwalzensatz 305 umfassen. Das
Bezugszeichen 306 bezeichnet einen pneumatischen Drallgeber,
der an der Auslaufseite des Vorderwalzensatzes 305 vorgesehen
ist und das Bezugszeichen 307 bezeichnet Abzugswalzen zum Ab
ziehen eines aus dem Drallgeber 306 auslaufenden gesponnenen
Garnes Y über eine Garnführung 308. An der Garnauslaufseite
der Abzugswalzen 307 sind in der angegebenen Reihenfolge ein
elektronischer Garnreiniger 310 und eine mit gekreuzten
Laufriemen versehene Falschdreheinrichtung 311 vorgesehen.
Das Bezugszeichen 312 bezeichnet eine Aufspuleinrichtung und
das Bezugszeichen 313 bezeichnet einen Trichter. Der pneuma
tische Drallgeber 306 umfaßt ein erstes Drallorgan 306a und
ein zweites Drallorgan 306b, die in der Fig. 15 dargestellt
sind und in denen jeweils eine kreisende oder wirbelnde Luft
strömung erzeugt wird, wobei die beiden Luftströmungen in
einander entgegengesetzten Richtungen kreisen.
Ein aus einer nicht dargestellten Spinnkanne herausgezogener
Faserstrang S wird nach dem Durchlaufen eines Spinntrichters
314 vom Streckwerk 301 verstreckt. Danach wird der Faser
strang S vom pneumatischen Drallgeber zu einem gesponnenen
Garn Y gedreht. Nach dem Durchlaufen der Abzugswalzen 307
wird das gesponnene Garn Y von der Falschdreheinrichtung 311
falsch gedreht. Danach durchläuft das Garn Y einen Changier
fadenführer 315 der Aufspuleinrichtung 312 und wird unter
Changieren auf eine Auflaufspule P aufgenommen.
Als nächstes wird die Bildung des gesponnenen Garnes Y vor
dem Erreichen der Abzugswalzen 307 näher erläutert. Der aus
dem Vorderwalzensatz 305 auslaufende Teil des Faserstranges S
wird vom zweiten Drallorgan 306b zu einem Faserbündel falsch
gedreht. Einige der Fasern, welche vom ersten Drallorgan 306a
einer Fadenballonbildung unterzogen worden sind, wobei das
erste Drallorgan 306a entgegengesetzt zur Falschdrehrichtung
dreht, werden an ihren hinteren Enden vom Vorderwalzensatz
305 festgehalten, während die vorderen Enden der Fasern frei
bleiben. Diese Fasern werden dann infolge der Fadenballonbil
dung und der Einwirkung der kreisenden oder wirbelnden, aus
dem ersten Drallorgan austretenden Luftströmung in Richtung
umgekehrt zur Falschdrehrichtung um das Faserbündel herumge
wunden. Die auf diese Weise um das Faserbündel herumgewun
denen Fasern werden im Falschdrehvorgang des zweiten Drallor
gans 306b noch fester und mit einer ausreichenden Anzahl von
Lagen um das Faserbündel gewunden. Das auf diese Weise gebil
dete gesponnene Garn Y besteht aus parallelen Kernfasern und
um die Kernfasern herumgewundenen Rand- oder Umwindefasern.
Die an der Auslaufseite der Abzugswalzen 307 befindliche
Falschdreheinrichtung 311 umfaßt zwei in der Fig. 14 darge
stellte endlose Laufriemen 316 und 317, deren Umlaufebenen
einander kreuzen und die an einer Kreuzungsstelle mit ihren
Außenoberflächen unter bestimmtem Kontaktdruck miteinander in
Berührung gehalten werden. Die äußeren Oberflächen oder Um
fangsflächen wirken als Reib- oder Gleitflächen 318 und 319
zum Rollen des Garnes Y, d. h. als Klemmflächen 320, zwischen
denen das zu drehende Garn Y hindurchläuft. Während des Um
laufens der endlosen Laufriemen 316 und 317 wird das Garn Y
zwischen den Klemmflächen 320 gerollt und dadurch gedreht.
Die endlosen Laufriemen 316 und 317 umlaufen jeweils zwei
Laufrollen 321 und 322 bzw. 323 und 324. Die beiden Laufrol
lenpaare bestehen jeweils aus Antriebslaufrollen 321 und 323
und angetriebenen Rollen 322 und 324. Die Antriebslaufrollen
321 und 323 dienen zum positiven Antrieb der Laufriemen 316
und 317 und beziehen ihre Antriebskraft aus einer nicht dar
gestellten Antriebsquelle, z. B. einem Motor.
Während das gesponnene Garn Y die Falschdreheinrichtung 311
durchläuft, wird der an der Garnoberfläche befindliche Flaum
an der Garnoberfläche befestigt und dadurch verringert. Hier
bei ist es zweckmäßig, daß die Drehrichtung der Falschdreh
einrichtung 311 entgegengesetzt (d. h. in gleicher Richtung
wie die Richtung der kreisenden Luftströmung am zweiten
Drallorgan 306b) zur Strömungsrichtung der kreisenden Luft
strömung am ersten Drallorgan 306a eingestellt wird, so daß
die rückdrehende Richtung der Falschdreheinrichtung 311 die
gleiche ist, wie beim Umwinden des Garnes Y mit den Fasern.
Dies heißt, daß dem Garn Y eine zusätzliche Drehung erteilt
wird, wodurch die Garnfestigkeit erhöht wird.
Es ist ersichtlich, daß bei Verwendung der erfindungsgemäßen,
mit Luftstrahl-Drallorganen versehenen Spinnvorrichtung der
an der Garnoberfläche vorhandene Flaum infolge der Wirkung
der mit Laufriemen versehenen Falschdreheinrichtung eng um
das Garn herumgewunden wird. Hierdurch wird es möglich, die
Anzahl an abstehenden Faserendteilen oder Flaumfasern einer
Länge von 2 mm pro 10 m des Garnes auf 1/25 oder weniger und
die Anzahl an abstehenden Faserendteilen einer Länge von 0,5
mm pro 10 m des Garnes auf 1/2 oder weniger zu reduzieren.
Ein zweckmäßiger Kontaktdruck der Laufriemen beträgt 2,9 bis
4,9 N/cm2 (0,3 bis 0,5 kg/cm2). Eine Erhöhung des Kontakt
druckes der Laufriemen auf 2,9 N/cm2 (0,3 kg/cm2) oder mehr
kann den Flaum erheblich verringern, wie dies in der Fig. 16
dargestellt ist. Ein Garnbruch kann zuweilen entstehen, wenn
der Kontaktdruck der Laufriemen 4,9 N/cm2 (0,5 kg/cm2) über
schreitet. Für diesen Fall können zweite Abzugswalzen 309 an
der Auslaufseite der Falschdreheinrichtung 311 verwendet wer
den, wie dies in Fig. 13 gezeigt ist. Schwankungen der Garn
spannung, die von einer Changierbewegung verursacht werden,
können an den zweiten Abzugswalzen 309 daran gehindert wer
den, auf die Laufriemen 316 und 317 übertragen zu werden.
Anstelle der zweiten Abzugswalzen 309 kann eine die Changier
bewegung des Garnes Y dämpfende Garnführung 325 verwendet
werden, wie sie in der Fig. 17 dargestellt ist.
Bei dieser vorstehend im einzelnen erläuterten Ausführungs
form der Erfindung ist die mit den Laufriemen 316 und 317
versehene Falschdreheinrichtung 311 nach den Abzugswalzen 307
an der Auslaufseite des pneumatischen Drallgebers 306 vor
gesehen, so daß das Garn Y, welches die Abzugswalzen 307
durchlaufen hat, von der mit Laufriemen versehenen Falsch
dreheinrichtung 311 falschgedreht wird, um den auf dem Garn Y
vorhandenen Flaum eng um die Garnoberfläche herumzuwinden.
Hierdurch werden der Flaum verringert und gleichzeitig die
Garnfestigkeit erhöht. Es ist somit möglich geworden, eine
mit hoher Geschwindigkeit arbeitende, mit Luftstrahl-
Dralldüsen versehene Spinnvorrichtung zu verwirklichen.
Nachstehend wird die Struktur eines erfindungsgemäßen gespon
nenen Garnes näher erläutert.
Die Fig. 18a und 18b zeigen bei gesponnenen Garnen das
Ergebnis einer Falschdrehung in derselben Richtung bzw. das
Ergebnis einer Falschdrehung in der umgekehrten Richtung. Die
Fig. 19a und 19b zeigen konzeptmäßige Darstellungen der
Wirkung einer Falschdreheinrichtung.
Zunächst wird unter Bezugnahme auf die Fig. 19a und 19b
das von einer Falschdreheinrichtung bewirkte Falschdrehen und
danach werden flaumfreie gesponnene Garne beschrieben. In den
Fig. 19a und 19b bezeichnet das Bezugszeichen 401d einen
Vorderwalzensatz, das Bezugszeichen 402a ein erstes pneumati
sches Drallorgan, das Bezugszeichen 402b ein zweites pneuma
tisches Drallorgan, das Bezugszeichen 403 Abzugswalzen und
das Bezugszeichen 408 ein Aufnahmerohr für eine Garnüber
länge. Zwischen den Abzugswalzen 403 und dem Aufnahmerohr 408
sind Flaumverringerungseinrichtungen 404 und 404′ (Falsch
dreheinrichtungen) vorgesehen, um einem mit einer geeigneten
oder echten Drehung versehenen Garn Y sofort Falschdrehungen
zu erteilen. In den beiden Flaumverringerungseinrichtungen
404 und 404′ wird zwischen einer Antriebswalze 411 und einem
Falschdreh-Laufriemen 412 ein geeigneter Kontaktdruck auf
rechterhalten, wobei an den jeweiligen der beiden Klemm
stellen ein Falschdrehen stattfindet. Das Garn Y in einem Ab
schnitt L zwischen der jeweiligen Flaumverringerungseinrich
tung 404 oder 404′ und den Abzugswalzen 403 befindet sich in
einem falschgedrehten Zustand, bei dem das Garn Y vorüberge
hend gedreht ist. Dagegen befindet sich das Garn Y an der
Auslaufseite der Flaumverringerungseinrichtung 404 bzw. 404′
in einem nicht gedrehten oder rückgedrehten Zustand. D. h.,
daß wenn die Drehung des Garnes Y an der Einlaufseite der
Abzugswalzen 403 eine Z-Drehung ist, dann ist das aus der
Flaumverringerungseinrichtung 404 bzw. 404′ auslaufende Garn
Y ebenfalls mit Z-Drehungen versehen.
Wie in der Fig. 19a gesehen, ist die rechte Seite des Lauf
riemens 412 nach unten gerichtet, wobei dem Garn Y im Ab
schnitt L Falschdrehungen in S-Richtung erteilt werden, um es
einer umgekehrten Drehung zu unterziehen. Da in diesem Fall
das aus der Flaumverringerungseinrichtung 404 auslaufende
Garn Y in der gleichen Richtung rückgedreht ist, wie das aus
dem Drallgeber 402 auslaufende Garn Y, wird die Drehung als
eine Nachfolgedrehung bezeichnet. Wenn S1, S2 und S3 die Um
fangsgeschwindigkeit der Abzugswalzen 403, die Umfangsge
schwindigkeit der Antriebswalze 422 bzw. die Umfangsgeschwin
digkeit des Falschdreh-Laufriemens 412 bezeichnen, wird es
vorgezogen, daß sowohl S2 wie auch S3 geringfügig kleiner als
S1 sind. Z. B. wird die Beziehung S1 < S2 < S3 verwirklicht.
Jedoch kann auch die Beziehung S1 = S3 < S2 verwirklicht wer
den. Da im Falle der Nachfolgedrehung das Garn Y im Abschnitt
L gelockert wird, ist eine Straffung erforderlich. D. h., daß
wenn die relative Verlängerung des Garnes Y im Abschnitt L
mit α bezeichnet wird, dann sollte das Verhältnis von Garn
auslaufgeschwindigkeit zu Garneinlaufgeschwindigkeit an der
Flaumverringerungseinrichtung 404 mehr als (1+α) betragen.
Eine Vorrichtung zum Verwirklichen der in der Fig. 19a
gezeigten Vorgänge ist in den Fig. 4 bis 6 dargestellt.
Wie in der Fig. 19b gesehen, ist die linke Seite des Falsch
drehlaufriemens 412 nach unten gerichtet und es werden dem
Garn Y im Abschnitt L Falschdrehungen in Z-Richtung erteilt,
um das Garn Y einer zusätzlichen Drehung in der gleichen
Richtung zu unterziehen. Da in diesem Fall das aus der Flaum
verringerungseinrichtung 404′ auslaufende Garn Y in der
umgekehrten Richtung rückgedreht wird, wird die Drehung als
eine Nichtdrehung bezeichnet. Wenn S1, S2 und S3 wieder die
vorstehend angegebenen Bedeutungen haben, wird es vorgezogen,
daß entweder S2 oder S3 größer als S1 sind. Z. B. werden die
Beziehungen S1 = S2 und S2 < S3 oder S1 < S3 und S2 < als S3
verwirklicht. Da im Falle des Rückdrehens das Garn Y im Ab
schnitt L gespannt wird, ist es erforderlich, dieses zu loc
kern. D. h., daß wenn die relative Schrumpfung des Garnes Y
im Abschnitt L mit β bezeichnet wird, sollte das Verhältnis
von Garnauslaufgeschwindigkeit zu Garneinlaufgeschwindigkeit
an der Flaumverringerungseinrichtung 404′ vorzugsweise mehr
als (1-β) betragen.
Im Falle einer Nachfolgedrehung, wie in der Fig. 19a, oder
einer Nichtdrehung, wie in der Fig. 19b, wird dem Garn Y im
Abschnitt L eine Drehung erteilt oder entzogen. Wenn das
Garn, dem eine Drehung erteilt oder entzogen worden ist, den
Falschdreh-Laufriemen 412 verläßt, neigt der ursprüngliche
Drehungszustand dazu, sich wieder einzustellen, so daß im
Verlaufe des Vorgangs die das Garn Y bildenden Fasern sich um
die Garnachse herum verschieben und die umwindenden Fasern
sich kurzzeitig in komplexer Weise bewegen, um den am Umfang
befindlichen Flaum einzudrehen oder um die Oberfläche herum
zuwinden. An der Klemmstelle zwischen der Antriebswalze 411
und dem Falschdreh-Laufriemen 412 erfährt das Garn Y eine
Reibung oder einen Schlupf. Somit wird der Flaum, der sich in
dem Zustand befindet, bei dem die Flaumfasern lediglich
schwimmen, nicht lediglich durch die Drehkraft aufgrund der
Drehung um die Garnoberfläche herumgewunden. Der schwimmende
Flaum wird auf der Garnoberfläche in einer Richtung gerieben,
entlang der sich relativ viele Flaumfasern erstrecken, so daß
der schwimmende Flaum einfach eingedreht oder um das Garn
herumgewunden wird.
Als nächstes wird der Zustand des mit einer Nachfolgedrehung
oder einer Nichtdrehung versehenen Garnes unter Bezugnahme
auf die Fig. 18a und 18b beschrieben. Die Fig. 18a zeigt
ein Garn, welches einer Nachfolgedrehung unterzogen worden
ist, d. h. ein Garn, welches vom zweiten Drallorgan 402b und
der Flaumverringerungseinrichtung 404 (der Falschdrehein
richtung) in derselben Richtung falschgedreht und mit Z-
Drehungen versehen worden ist. Der Flaum ist in Form von um
den Umfang herumgewundenen Fasern vorhanden. Die Kernfasern
befinden sich in einem Zustand, in dem die Z-Drehung gänzlich
von der Nachfolgedrehung bestimmt ist. Der Fasersteigungs
winkel R (etwa 20° in der in der Fig. 18a dargestellten Aus
führungsform) der um den Umfang des Garnes gewundenen Fasern
ist insgesamt klein. Die Grobheit des Garnes beträgt etwa 0,9
mal diejenige eines üblichen Garnes. Der Abstand zwischen der
Klemmstelle der Abzugswalzen 403 und der Klemmstelle der
Flaumverringerungseinrichtung 404 wird festgelegt als der Ab
stand, bei dem kein Garnbruch infolge der von der Flaumver
ringerungseinrichtung 404 erzeugten Drehwirkung entsteht. Der
Fasersteigungswinkel R ändert sich übrigens mit dem Kontakt
druck, der Umfangsgeschwindigkeit oder Umlaufgeschwindigkeit
des Falschdrehriemens 412 und ähnlichen Faktoren und es kann
der Fall eintreten, bei dem der Fasersteigungswinkel R groß
wird und fast 90° beträgt.
Die Fig. 18b zeigt ein einer Rückdrehung unterzogenes Garn,
d. h. ein mittels des zweiten Drallorganes 402b und der
Flaumverringerungseinrichtung 404′ in der umgekehrten Rich
tung falschgedrehtes Garn. Ein Flaum f ist in der Form von um
den Umfang herumgewundenen Fasern vorhanden. Bei dem Rück
drehen bleiben die Kernfasern parallel, jedoch ist der durch
schnittliche Fasersteigungswinkel R der Rand- oder
Umwindungsfasern groß. Einige der Randfasern sind in der
ursprünglichen Drehungsrichtung gewunden. Jedoch erscheinen
oft Randfasern, die im rechten Winkel um das Garn herum
gewunden sind, wie dies an der Stelle a dargestellt ist. Es
kommen auch in der umgekehrten Richtung herumgewundene Fasern
vor, wie dies an der Stelle b dargestellt ist. Somit ist die
Grobheit des Garnes etwa die gleiche wie diejenige eines
üblichen Garnes, jedoch ist der Flaum f viel mehr eingedreht
und herumgewunden, als im Falle des in der Fig. 18a
gezeigten Garnes. Der Flaum f ist demgegenüber verringert.
Als nächstes wird die Menge des Flaums anhand von spezifi
schen Versuchsbeispielen erläutert. Die Fig. 20 zeigt die
Anzahl von Flaumfasern in dem Fall, in dem Garne der Nummer
30 aus 100% gekämmter Baumwolle bei einer Spinngeschwin
digkeit von etwa 173 m/min bearbeitet, mit der in der Fig.
19a dargestellten Flaumverringerungseinrichtung 404 einer
Nachfolgedrehung unterzogen und die Umfangs- oder Umlauf
geschwindigkeiten des Falschdrehriemens 412 geändert worden
sind. Die Anzahl der Flaumfasern ist die Gesamtanzahl von
Flaumfasern pro 10 m des Garnes, die in einem Abstand von 0,5
mm vom Garn zu beobachten waren. Wie dargestellt, beträgt die
Anzahl an Flaumfasern bei einer Falschdrehgeschwindigkeit im
Bereich von 155 bis 183 m/min weniger als 250. Bei einer Er
höhung der Umlaufgeschwindigkeit des Falschdrehriemens zeigt
sich eine Tendenz zur Abnahme der Anzahl an Flaumfasern.
Durch Anwendung der Falschdrehung wird jedoch die Flaummenge
erheblich verringert und nahezu Null. D. h., daß die Anzahl
an Flaumfasern bei gesponnenen Garnen, die ohne Falschdrehung
unter den gleichen Bedingungen bearbeitet worden sind, 3006
beträgt. Wird das Falschdrehen angewendet, verringert sich
die Anzahl an Flaumfasern auf weniger als 1/10 und wird annä
hernd Null. Es ist zu beachten, daß auch in dem Fall, in dem
echt gedrehte, in einer Ringspinnmaschine gesponnene Garne
keiner Falschdrehung unterzogen werden, die Anzahl an Flaum
fasern 3625 beträgt. Im Vergleich hierzu befinden sich die
erfindungsgemäßen gesponnenen Garne in einem Zustand, in dem
im wesentlichen kein Flaum vorhanden ist. Im Falle einer
"Nichtdrehung" wird die Anzahl an Flaumfasern noch geringer.
Während hier in einer Spinnmaschine unter Verwendung eines
Luftstrahl-Drallorgans gesponnene Garne ohne Flaum beschrie
ben werden, ist zu beachten, daß wenn nach dem Drehen von
Garnen diese einer Falschdrehung unterzogen werden, die
Flaumfasern eingedreht oder um das Garn herumgedreht werden,
und daß echt gedrehte gesponnene Garne (ringgesponnene Garne)
zu gesponnenen Garnen ohne Flaum führen.
Bei den erfindungsgemäßen flaumfreien gesponnenen Garnen wird
den Garnen nach dem Drehen eine Falschdrehung erteilt oder es
wird eine Drehung zusätzlich zur eigenen Drehung des Garnes
aufgebracht oder es wird die Oberfläche des Garnes in einer
Richtung gerieben oder gerollt, in der eine größere Anzahl an
Flaumfasern bei Erteilung der Drehung und Reibung sich drehen
und eingebunden oder um das Garn herumgewunden werden, wobei
der Flaum im wesentlichen verschwindet. Somit werden im Ver
lauf eines Spinnvorgangs flaumfreie gesponnene Garne erhal
ten, ohne Anwendung einer separaten Hitzebehandlung, wodurch
es ermöglicht wird, in nicht aufwendiger Weise gesponnene
flaumfreie Garne zu erhalten.
Als nächstes wird das Ausmaß restlicher Torsionskräfte unter
Bezugnahme auf spezifische Versuchsbeispiele beschrieben. Die
Fig. 21 zeigt das Verhalten des Kringelfaktors, wenn Garne
der Numerierung 30 aus 100% gekämmter Baumwolle bei einer
Spinngeschwindigkeit von etwa 173 m/min bearbeitet, von der
in der Fig. 19b dargestellten Flaumverringerungseinrichtung
einer Falschdrehung unterzogen und die Umlaufgeschwindig
keiten des Falschdrehriemens geändert werden. Der hier
angegebene Kringelfaktor ist der gemäß der Norm JIS L-1008
definierte, bei der der Kringelfaktor durch Strecken eines
Garnes entlang eines festgelegten Abstandes zwischen Klemmen,
Belasten des Garnes an einer mittleren Stelle, Verkürzen des
Klemmenabstandes und Messen des Klemmenabstandes beim Auftre
ten eines Kringels ermittelt wird. Wenn die Umlaufgeschwin
digkeit des Falschdreh-Laufriemens erhöht wird, neigt der
Kringelfaktor dazu, abzunehmen. Durch Anwendung der Falsch
drehung wird der Kringelfaktor auf weniger als die Hälfte des
Wertes bei keiner Falschdrehung verringert. Beträgt die
Umlaufgeschwindigkeit des Falschdrehriemens mehr als 180
m/min, wird der Kringelfaktor annähernd Null. Wird keine
Falschdrehung erteilt, beträgt der Kringelfaktor 4,8. In
einem echt gedrehten ringgesponnenen Garn beträgt der
Kringelfaktor 3,4. Ist er weniger als 1, weist das Garn im
wesentlichen keine Drehkraft oder Torsionskraft auf. D. h.,
daß bei entsprechender Einstellung der Umlaufgeschwindigkeit
des Falschdreh-Laufriemens die restliche Torsionskraft
überwunden und auf Null eingestellt oder kompensiert werden
kann, wodurch ein im wesentlichen torsionskraftfreies
gesponnenes Garn erhalten wird. Der Flaum wird in bemerkens
werter Weise verringert, so daß ein im wesentlichen
flaumfreies Garn entsteht. Wenn die Gesamtanzahl an Flaum
fasern pro 10 m des Garnes, die bei einem Abstand von 0,5 mm
vom Garn zu beobachten sind, etwa 200 beträgt, was weniger
als 1/10 der Anzahl von etwa 3000 im Normalfall ist, handelt
es sich um einen im wesentlichen flaumfreien Zustand.
Während hier in einer Spinnmaschine unter Verwendung eines
Luftstrahl-Drallorgans gesponnene torsionskraftfreie Garne
beschrieben werden, ist zu beachten, daß wenn nach dem Drehen
ein Falschdrehen angewendet wird, die restliche Torsionskraft
überwunden wird, so daß sogar echt gedrehte gesponnene Garne
(ringgesponnene Garne) zu torsionskraftfreien gesponnenen
Garnen führen.
Bei den erfindungsgemäßen torsionskraftfreien gesponnenen
Garnen wird ein Garn nach dem Drehen einer Falschdrehung in
derselben Richtung unterzogen, eine zusätzliche Drehung wird
im Drehabschnitt erteilt und die Drehung wird plötzlich im
Rückdrehabschnitt in ihren ursprünglichen Zustand zurückge
bracht. Demgemäß ist der Fasersteigungswinkel am Außenumfang
des Garnes etwa ein rechter Winkel und die restlichen
Torsionskräfte sind überwunden oder kompensiert. Ein im
wesentlichen torsionskraftfreies gesponnenes Garn wird
erhalten, indem lediglich eine Falschdreheinrichtung in die
Spinnvorrichtung eingesetzt wird. Hierdurch erübrigt sich die
Notwendigkeit, vor dem nächsten Bearbeitungsschritt, z. B.
vor einem Umspulen, eine Dampffixiereinrichtung größeren
Umfangs zu verwenden, wodurch in einem Werk die Fertigungs
straße insgesamt vereinfacht und Platz gespart wird.
Als nächstes wird das Ausmaß der Erhöhung der Garnfestigkeit
anhand von spezifischen Versuchsbeispielen beschrieben. Die
Fig. 22 zeigt den Verlauf der Festigkeit, wenn Garne der
Nummer 30 aus 100% gekämmter Baumwolle bei einer Spinnge
schwindigkeit von etwa 173 m/min bearbeitet, von der in der
Fig. 19a dargestellten Flaumverringerungseinrichtung einem
Falschdrehen in umgekehrter Richtung unterzogen und die Um
laufgeschwindigkeiten des Falschdreh-Laufriemens geändert
werden. Mit einer Erhöhung der Umlaufgeschwindigkeit des
Falschdreh-Laufriemens neigt die Festigkeit auch zu einer
Erhöhung. Durch Anwendung des Falschdrehens wird die
Festigkeit im Durchschnitt um etwa 10% erhöht. Wird keine
Falschdrehung erteilt, beträgt die Festigkeit 143 g und im
Falle eines mit einer Ringspinnmaschine gesponnenen, echt
gedrehten Garnes beträgt die Festigkeit 205 g. D. h., daß die
Festigkeit durch Einstellen der Umlaufgeschwindigkeit des
Falschdrehriemens einstellbar ist. Ferner wird die Linearität
in bemerkenswerter Weise durch die Drehung der Kernfasern und
das Rollen der umwindenden Fasern erhöht. Darüber hinaus
bewirkt das Falschdrehen in umgekehrter Richtung eine
Befreiung des Garnes von Flaumfasern. Die Gesamtanzahl an
Flaumfasern pro 100 m, die an einer Stelle in 5 mm Entfernung
vom Garn zu beobachten sind, beträgt etwa 200, was weniger
als 1/10 der Anzahl von 3000 im Normalfall ist, wodurch ein
im wesentlichen flaumfreier Zustand entsteht.
Während hier mit einer Spinnmaschine unter Verwendung eines
Luftstrahl-Drallorgans gesponnene hochfeste Garne beschrieben
werden, ist zu beachten, daß auch wenn ein echt gedrehtes
gesponnenes Garn (ringgesponnenes Garn) nach dem Drehen einem
Falschdrehen unterzogen wird, der Fasersteigungswinkel am
äußeren Umfang des Garnes und auch der Garndurchmesser klein
werden, wodurch die Festigkeit und die Linearität verbessert
werden.
Bei den erfindungsgemäßen hochfesten gesponnenen Garnen wird
ein Garn nach dem Drehen einem Falschdrehen unterzogen. In
einem Drehabschnitt werden den Drehungen des Garnes Falsch
drehungen in der Drehungsrichtung oder der Rückdrehrichtung
hinzugefügt und das Garn wird plötzlich in einem Rückdrehab
schnitt in seinen ursprünglichen Drehungszustand zurückge
führt. Die Wirkung der Falschdrehung verbleibt somit am äuße
ren Umfang des Garnes, der Fasersteigungswinkel am äußeren
Umfang des Garnes wird klein und der Durchmesser des Garnes
wird auch klein, wodurch die Festigkeit und Linearität
verbessert werden. Hierdurch werden die Arbeitsbedingungen
und -möglichkeiten bei Spinnvorgängen erweitert und gespon
nene Garne verbesserter Festigkeit und Linearität können je
nach verschiedenem Bedarf ohne weiteres geliefert werden.
Claims (20)
1. Einrichtung zum Verringern des Flaumes eines gesponnenen
Garnes, die das Garn falschdreht und reibt, welches durch
eine Klemm- oder Andruckstelle zwischen zwei einander
berührenden Klemm- oder Andruckelementen hindurchgeführt
wird.
2. Einrichtung zum Verringern des Flaumes eines gesponnenen
Garnes, die das Garn falschdreht und reibt, welches in die
Kontaktfläche zwischen einem endlosen Laufriemen, dessen
Umlaufrichtung schräg zur Laufrichtung des Garnes verläuft,
und der Oberfläche einer angetriebenen Walze, oberhalb
welcher der Laufriemen angeordnet ist, hineingezogen wird.
3. Einrichtung zum Bearbeiten eines gesponnenen Garnes, mit
einer Flaumverringerungseinrichtung, die eine Antriebswalze
und einen Falschdrehungen erteilenden endlosen Laufriemen,
die an der Garnauslaufseite einer Abzugswalze angeordnet
sind, und eine kraftübertragende Einrichtung zum Übertragen
einer Kraft von einer Reibrolle über ein Kegelzahnrad an den
Laufriemen enthält, wobei die Reibwalze in Berührung mit
einer Antriebswelle der Antriebswalze umläuft und dadurch den
endlosen Laufriemen in Umlauf hält.
4. Einrichtung nach Anspruch 2 oder 3, bei der an der
Garneinlaufseite der Flaumverringerungseinrichtung eine
Garnführung vorgesehen ist.
5. Einrichtung zum Verringern des Flaumes eines gesponnenen
Garnes, bei der das Garn zwischen den einander überlappenden
gegenüberliegenden Teilen von zwei sich teilweise
überlappenden Flächen von zwei Drehelementen hindurchgeführt
wird, wobei die Flächen sich in einander entgegengesetzten
Richtungen drehen und das Garn in einem ersten
Überlappungsbereich in der einen und in einem zweiten
Überlappungsbereich in der anderen Richtung gerollt,
falschgedreht und gerieben wird.
6. Spinnvorrichtung, in der zwei Klemm- oder Andruckglieder
zum Erteilen von Falschdrehungen an ein gesponnenes Garn an
der Garnauslaufseite einer das gesponnene Garn zuführenden
Einrichtung vorgesehen sind, und zwischen den Klemm- oder
Andruckgliedern und der Einrichtung zum Zuführen des Garnes
ein bestimmter Abschnitt oder Bereich zum Entspannen des
gesponnenen Garnes vorgesehen ist.
7. Pneumatische Spinnvorrichtung mit einem pneumatischen
Drallgeber, bei der hinter einer Liefer- oder Abzugswalze,
die an der Garnauslaufseite des pneumatischen Drallgebers
vorgesehen ist, eine mit gekreuzten Laufriemen versehene
Falschdreheinrichtung angeordnet ist.
8. Verfahren zum Verringern des Flaumes eines gesponnenen
Garnes, bei dem der auf der Oberfläche des gesponnenen Garnes
befindliche Flaum durch Falschdrehen des Garnes und Ausüben
einer Reibeinwirkung auf das Garn um die Garnoberfläche herum
gewunden oder in das Garn eingedreht wird.
9. Verfahren zum Bearbeiten eines gesponnenen Garnes, das
einen Verfahrensschritt umfaßt, bei dem das gesponnene Garn
zwischen zwei Klemm- oder Andruckelemente hindurchgeführt
wird, mit denen dem laufenden Garn Falschdrehungen in der
Weise erteilt werden, daß ein Schlupf zwischen den Klemm-
oder Andruckgliedern einerseits und dem gesponnenen Garn
andererseits in einer Richtung entsteht, entlang der sich die
Flaumfasern weitgehend erstrecken.
10. Verfahren zum Bearbeiten eines gesponnenen Garnes, das
einen Verfahrensschritt umfaßt, bei dem das gesponnene Garn
zwischen zwei Klemm- oder Andruckelemente hindurchgeführt
wird, mit denen dem laufenden Garn Falschdrehungen in der
Weise erteilt werden, daß an der Garneinlaufseite der Klemm-
oder Andruckglieder eine Verkürzung der Länge des Garnes
durch Drallerteilung (Eindrehung) eintritt, und daß das
Verhältnis von Garnlaufgeschwindigkeit an der
Garnauslaufseite zu Garnlaufgeschwindigkeit an der
Garneinlaufseite größer als (1-β) ist, wenn β die relative
Längenveränderung darstellt.
11. Verfahren zum Bearbeiten eines gesponnenen Garnes, das
einen Verfahrensschritt umfaßt, bei dem das gesponnene Garn
zwischen zwei Klemm- oder Andruckelemente hindurchgeführt
wird, mit denen dem laufenden Garn Falschdrehungen in der
Weise erteilt werden, daß an der Garneinlaufseite der Klemm-
oder Andruckglieder eine Verlängerung der Länge des Garnes
durch Rückdrehung eintritt, und daß das Verhältnis von
Garnlaufgeschwindigkeit an der Garnauslaufseite zu
Garnlaufgeschwindigkeit an der Garneinlaufseite größer als
(1+α) ist, wenn α die relative Längenveränderung darstellt.
12. Flaumfreies gesponnenes Garn, dadurch erhalten, daß ein
gesponnenes Garn nach dem Drehen durch Falschdrehen an seiner
Oberfläche weitgehend von Flaum befreit wird.
13. Flaumfreies gesponnenes Garn, dadurch erhalten, daß ein
gedrehtes gesponnenes Garn durch Zugabe von weiteren
Drehungen zu seiner eigenen Drehung an seiner Oberfläche
weitgehend von Flaum befreit wird.
14. Flaumfreies gesponnenes Garn, dadurch erhalten, daß ein
gedrehtes gesponnenes Garn durch Reiben seiner Oberfläche in
einer Richtung, entlang der sich eine relativ hohe Anzahl von
Flaumfasern erstrecken, und gleichzeitiges Drehen des Garnes
an seiner Oberfläche weitgehend von Flaum befreit wird.
15. Torsionskraftfreies gesponnenes Garn, dadurch erhalten,
daß ein gedrehtes gesponnenes Garn nach dem Drehen durch ein
zur Überwindung der Torsionskräfte durchgeführtes
Falschdrehen in derselben Richtung, wie die seiner eigenen
Drehung, weitgehend von restlichen Torsionskräften befreit
wird.
16. Torsionskraftfreies gesponnenes Garn, dadurch erhalten,
daß ein gedrehtes gesponnenes Garn durch Zugeben einer
Falschdrehung in derselben Richtung, wie die seiner eigenen
Drehung, weitgehend von restlichen Torsionskräften befreit
wird.
17. Torsionskraftfreies gesponnenes Garn, dadurch erhalten,
daß ein gedrehtes gesponnenes Garn durch Reiben seiner
Oberfläche in einer Richtung, entlang der sich eine relativ
hohe Anzahl an Flaumfasern erstrecken, und gleichzeitiges
Drehen des Garnes in derselben Richtung, wie die seiner
eigenen Drehung, weitgehend von restlichen Torsionskräften
befreit wird.
18. Hochfestes gesponnenes Garn, dessen Drall- oder
Steigungswinkel am Außenumfang klein ist und dessen
Durchmesser ebenfalls klein ist, dadurch erhalten, daß einem
gedrehten gesponnenen Garn nach dem Drehen eine Falschdrehung
in einer Richtung, die der Richtung der Drehung des Garnes
entgegengesetzt ist, erteilt wird.
19. Hochfestes gesponnenes Garn, dadurch erhalten, daß einem
gedrehten gesponnenen Garn zusätzlich zu seiner eigenen
Drehung eine Falschdrehung in einer Richtung erteilt wird,
die der Richtung der eigenen Drehung des Garnes
entgegengesetzt ist.
20. Hochfestes gesponnenes Garn, dadurch erhalten, daß ein
gedrehtes gesponnenes Garn in einer Richtung gerieben wird,
entlang der sich eine relativ hohe Anzahl an Flaumfasern vom
Garn erstrecken, und daß gleichzeitig dem Garn eine
Falschdrehung in einer Richtung erteilt wird, die der
Richtung der eigenen Drehung des Garnes entgegengesetzt ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP104226U JPH0546971U (ja) | 1991-11-21 | 1991-11-21 | 空気ノズル式紡績装置 |
| JP12676892A JPH05302220A (ja) | 1992-04-20 | 1992-04-20 | 紡績糸の毛羽抑制方法並びに装置 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4239310A1 true DE4239310A1 (en) | 1993-05-27 |
Family
ID=26444740
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4239310A Withdrawn DE4239310A1 (en) | 1991-11-21 | 1992-11-23 | Airjet spinning frame reducing hairiness of yarn - applies false twist and friction to yarn by passing through two surfaces under pressure and forces protruding fibre ends into the yarn body |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4239310A1 (de) |
| IT (1) | IT1263259B (de) |
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- 1992-11-20 IT ITRM920839A patent/IT1263259B/it active IP Right Grant
- 1992-11-23 DE DE4239310A patent/DE4239310A1/de not_active Withdrawn
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ITRM920839A0 (it) | 1992-11-20 |
| ITRM920839A1 (it) | 1994-05-20 |
| IT1263259B (it) | 1996-08-05 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8128 | New person/name/address of the agent |
Representative=s name: LIEDL UND KOLLEGEN, 81479 MUENCHEN |
|
| 8128 | New person/name/address of the agent |
Representative=s name: HANSMANN, VOGESER, LIEDL & PARTNER, 81369 MUENCHEN |
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| 8128 | New person/name/address of the agent |
Representative=s name: HANSMANN, VOGESER & PARTNER, 81369 MUENCHEN |
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| 8130 | Withdrawal |