DE4238992A1 - Verfahren und Vorrichtung zum berührungslosen Nachweis der Annäherung eines Ansprechkörpers - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum berührungslosen Nachweis der Annäherung eines AnsprechkörpersInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum berührungslosen Nachweis der Annä
herung eines Ansprechkörpers mit Hilfe einer Ansprechelektrode und eines
über die Ansprechelektrode beeinflußbaren Oszillators.
Vorrichtungen zum berührungslosen Nachweis der Annäherung eines Ansprechkör
pers der hier grundsätzlich in Rede stehenden Art sind kontaktlos ausgeführt
und werden in zunehmendem Maße anstelle von elektrischen, mechanisch betätig
ten Schaltgeräten, die kontaktbehaftet ausgeführt sind, in elektrischen Meß-,
Steuer- und Regelkreisen verwendet. Mit solchen sog. Näherungsschaltern wird
indiziert, ob sich ein Ansprechkörper, für den der entsprechende Näherungs
schalter sensitiv ist, dem Näherungsschalter hinreichend weit genähert hat.
Hat sich nämlich ein Ansprechkörper, für den der entsprechende Näherungs
schalter sensitiv ist, dem Näherungsschalter hinreichend weit genähert, so
wird der elektronische Schalter umgesteuert, d. h. bei einer als "Schließer"
ausgeführten Vorrichtung wird der bisher nichtleitende elektronische Schal
ter nunmehr leitend, während bei einer als "Öffner" ausgeführten Vorrichtung
der bisher leitende elektronische Schalter sperrt.
Wesentlicher Bestandteil von Vorrichtungen der zuvor grundsätzlich beschrie
benen Art ist also u. a. ein von außen kapazitiv beeinflußbarer Oszillator;
es handelt sich also um kapazitive Näherungsschalter.
Vorrichtungen zum berührungslosen Nachweis der Annäherung eines Ansprechkör
pers sind anfangs mit einer Reihe von Problemen behaftet gewesen, - gemessen
an elektrischen, mechanisch betätigten Schaltgeräten -, nämlich u. a. mit den
Problemen "Erzeugung einer Speisespannung für den Oszillator", "Ausbildung
des Oszillators", "Einschaltimpulsverhinderung", "Kurzschlußfestigkeit". Mit
diesen Problemen und deren Lösungen (und mit anderen bei Vorrichtungen zum
berührungslosen Nachweis der Annäherung eines Ansprechkörpers relevanten
Problemen und deren Lösungen) befassen sich z. B. die deutschen Offenlegungs
schriften bzw. Auslegeschriften bzw. Patentschriften 19 51 137, 19 66 178,
19 66 213, 20 36 840, 21 27 956, 22 03 039, 22 03 040, 22 03 906, 23 30 233,
23 31 732, 23 56 490, 26 13 423, 26 16 265, 26 16 733, 26 28 427, 27 11 877,
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Bei den bekannten Vorrichtungen zum berührungslosen Nachweis der Annäherung
eines Ansprechkörpers, von denen die Erfindung ausgeht, wird die absolute
Kapazitätsänderung einer Ansprechelektrode zu einer auf Bezugspotential lie
genden Gegenelektrode bestimmt. Dabei wird der bei den bekannten Vorrichtun
gen vorhandene Oszillator erst dann "komplett", wenn durch die äußere Beein
flussung eine hinreichend große Beeinflussungskapazität zwischen der Ansprech
elektrode und der Gegenelektrode entstanden ist; d. h. der Oszillator schwingt
nur dann, wenn durch die äußere Beeinflussung eine hinreichend große Beein
flussungskapazität entstanden ist. Im übrigen wird die bei einer äußeren Beein
flussung auftretende Änderung der Schwingungsamplitude ausgewertet, - Oszil
lator schwingt nicht oder mit einer Schwingungsamplitude unterhalb eines
Amplitudengrenzwertes oder Oszillator schwingt mit einer Schwingungsamplitude
oberhalb eines Amplitudengrenzwertes.
Demgegenüber wird erfindungsgemäß der Oszillator durch eine Veränderung der
Kapazitätsdifferenz zwischen der Kapazität zwischen der Ansprechelektrode
und ihrer Umgebung einerseits und der Kapazität zwischen einer zweiten An
sprechelektrode und deren Umgebung andererseits beeinflußt.
Die bisher bekannten Verfahren arbeiten, wie bereits erläutert worden ist,
mit der Auswertung der absoluten Kapazitätsänderung zwischen der Ansprechelek
trode und einer Gegenelektrode. Da bei montierten Näherungsschaltern die Um
gebung regelmäßig große parasitäre Kapazitäten liefert, erfolgt die Auswer
tung der Kapazitätsänderung bei Annäherung eines Ansprechelements stets vor
einem hohen Hintergrundniveau. Dies führt zu erhöhter Ansprechgenauigkeit.
Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren kommt diese Hintergrundkapazität durch
die Differenzbildung nicht mehr zum Tragen; tatsächlich wird eine Veränderung
relativ zu einem Nullniveau gemessen, wodurch die Ansprechgenauigkeit wesent
lich erhöht wird.
Bei der Annäherung des Ansprechkörpers an die erste Ansprechelektrode erhöht
sich deren Kapazität, und die Differenz beider Kapazitäten steigt an bzw.
sinkt ab (abhängig vom Vorzeichen der Kapazität der ersten Ansprechelektrode
in der Differenz), bis sich der Ansprechkörper in seiner kürzesten Entfernung
zur ersten Ansprechelektrode befindet. Bei der Bewegung des Ansprechkörpers
von einem Punkt kürzester Entfernung zur ersten Ansprechelektrode zu dem
Punkt, in welchem der Abstand zu beiden Ansprechelektroden identisch ist,
sinkt - bzw. steigt - die Kapazitätsdifferenz wieder auf ihr ursprüngliches
Nullniveau. Bewegt sich der Ansprechkörper nun von dem Punkt gleicher Ent
fernung zu beiden Ansprechelektroden zu dem Punkt minimaler Entfernung von
der zweiten Ansprechelektrode, so steigt deren Kapazität bis zu ihrem Maxi
malwert an, wodurch die Kapazitätsdifferenz weiter sinkt bzw. steigt. Die
weitere Entfernung des Ansprechkörpers von der zweiten Ansprechelektrode
führt wiederum zu einem Absinken ihrer Kapazität und damit zu einem Ansteigen
bzw. Absinken der Kapazitätsdifferenz auf das Nullniveau. Das Verhalten der
Kapazitätsdifferenz ist also davon abhängig, welcher Ansprechelektrode sich
der Ansprechkörper zunächst nähert.
Die Tatsache, daß die Kapazitätsdifferenz bei Annäherung, Vorbeibewegung und
Entfernung des Ansprechkörpers je einen Extremwert sowohl oberhalb als auch
unterhalb des Nullniveaus annimmt, kann dazu ausgenutzt werden, daß man den
Näherungsschalter problemlos sowohl als "Öffner" als auch als "Schließer"
einsetzen kann.
Nähert sich der Ansprechkörper beiden Ansprechelektroden symmetrisch, so ver
ändert sich die Kapazitätsdifferenz nicht, d. h. der Näherungsschalter arbei
tet richtungsselektiv, es werden nur Annäherungsbewegungen registriert, wel
che eine Bewegungskomponente parallel zu einem Verbindungsvektor der Ansprech
elektroden besitzen. Falls nicht sichergestellt werden kann, daß die Annähe
rungsbewegung eine entsprechende Bewegungskomponente aufweist, ist es möglich,
durch Anordnung zusätzlicher Oszillatoren bzw. Ansprechelektroden, wobei die
Verbindungsvektoren der jeweiligen Ansprechelektroden linear unabhängig von
einander sind, zu gewährleisten, daß der Näherungsschalter Ansprechkörper,
welche sich aus den entsprechenden Richtungen nähern, registrieren kann.
Bei dem bekannten Verfahren mit einer Ansprechelektrode tritt regelmäßig
das Problem der Beeinflussung durch äußere Störeinstrahlungen - etwa im VHF-
bzw. im UHF-Bereich - auf. Da diese Störsignale bei dem erfindungsgemäßen
Verfahren an beiden Ansprechelektroden gleichzeitig anliegen, spielen sie
bei der Differenzbildung keine Rolle, sie werden unterdrückt.
In vorrichtungsmäßiger Hinsicht geht die Erfindung aus von einer Vorrichtung
zum berührungslosen Nachweis der Annäherung eines Ansprechkörpers mit einer
Ansprechelektrode, mit einem über die Ansprechelektrode beeinflußbaren Os
zillator und mit einem von dem Oszillator - ggf. über einen Schaltverstärker -
steuerbaren elektronischen Schalter, z. B. einem Transistor, einem Thyristor
oder einem Triac. Zur Realisierung der zuvor schon erläuterten Vorteile ist
die erfindungsgemäße Vorrichtung dadurch gekennzeichnet, daß eine zweite
Ansprechelektrode vorgesehen ist und der Oszillator durch eine Veränderung
der Kapazitätsdifferenz zwischen der Kapazität zwischen der ersten Ansprech
elektrode und ihrer Umgebung einerseits und der Kapazität zwischen der zwei
ten Ansprechelektrode und ihrer Umgebung andererseits beeinflußbar ist.
Im einzelnen gibt es nun verschiedene Möglichkeiten, die erfindungsgemäße
Vorrichtung auszugestalten und weiterzubilden. Dazu wird verwiesen einerseits
auf die dem Patentanspruch 7 nachgeordneten Patentansprüche, andererseits
auf die folgende Beschreibung eines zeichnerisch dargestellten Ausführungs
beispiels. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 ein Blockschaltbild einer Vorrichtung zum berührungslosen Nachweis
der Annäherung eines Ansprechkörpers,
Fig. 2 ein Schaltbild eines Teiles der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
nämlich den Oszillator und die Ansprechelektroden,
Fig. 3 verschiedene Ausführungsbeispiele der Ansprechelektroden und
Fig. 4 weitere Ausführungsbeispiele der Ansprechelektroden.
Die in Fig. 1 als Blockschaltbild dargestellte Vorrichtung 1 ist einsetzbar
zum berührungslosen Nachweis der Annäherung eines nicht dargestellten An
sprechkörpers. Die Vorrichtung 1 spricht also an auf einen sich annähernden
Ansprechkörper und ist über einen Außenleiter 2 mit einem Pol 3 einer Span
nungsquelle 4 und nur über einen weiteren Außenleiter 5 mit einem Anschluß 6
eines Verbrauchers 7 verbindbar, wobei der andere Anschluß 8 des Verbrau
chers 7 an den anderen Pol 9 der Spannungsquelle 4 angeschlossen ist. Mit
anderen Worten ist die dargestellte Vorrichtung 1 über insgesamt nur zwei
Außenleiter 2, 5 einerseits an die Spannungsquelle 4 und andererseits an den
Verbraucher 7 anschließbar.
(Die Lehre der Erfindung ist unabhängig davon, ob die Vorrichtung 1 zwei
Außenleiter 2, 5 hat, wie im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1, oder ob drei
oder gar mehr als drei Außenleiter vorgesehen sind.)
In ihrem grundsätzlichen Aufbau besteht die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung 1
aus einem von außen beeinflußbaren Oszillator 10, aus einem dem Oszillator 10
nachgeschalteten Schaltverstärker 11, aus einem von dem Oszillator 10 über
den Schaltverstärker 11 steuerbaren elektronischen Schalter 12, z. B. einem
Thyristor, und aus einer Speiseschaltung 13 zur Erzeugung der Speisespannung
für den Oszillator 10 und den Schaltverstärker 11.
Die Fig. 2 zeigt - als erfindungswesentlichen Teil der Vorrichtung 1 nach
Fig. 1 - den von außen kapazitiv beeinflußbaren Oszillator 10; der Oszilla
tor 10 ist mit seinem Ausgang 14 mit dem ä in Fig. 2 nicht dargestellten -
Schaltverstärker 11 verbunden. Eingangsseitig sind zwei Ansprechelektroden 15, 16
vorgesehen. Durch eine Veränderung der Kapazitätsdifferenz zwischen der Kapa
zität zwischen der ersten Ansprechelektrode 15 und ihrer Umgebung einerseits
und der Kapazität zwischen der zweiten Ansprechelektrode 16 und ihrer Umge
bung andererseits ist der Oszillator 10 beeinflußbar. (Weiter oben und im
folgenden heißt es häufiger Kapazität der Ansprechelektrode; gemeint ist da
mit jeweils die Kapazität zwischen einer Ansprechelektrode und ihrer Umgebung.)
Die beiden Ansprechelektroden 15, 16 sind mit jeweils einem Eingang eines
als Operationsverstärker ausgeführten Differenzverstärkers 17 verbunden; die
Differenzbildung wird dabei dadurch realisiert, daß ein Eingang des Diffe
renzverstärkers 17 das Signal invertierend verstärkt, während der andere
Eingang nichtinvertierend arbeitet. Da die Spannungen an den beiden Ansprech
elektroden 15, 16 phasenverschoben oszillieren - dies wird später noch
genauer erläutert -, liegt also am Ausgang des Differenzverstärkers 17 die
Differenz zweier oszillierender, phasenverschobener Signale an, welche wie
derum ein oszillierendes Signal bildet. Dieses Ausgangssignal wird anschlies
send von einem einen Operationsverstärker aufweisenden Mitkopplungsverstär
ker 18 rückgekoppelt, um so ein schwingungsfähiges System zu realisieren,
welches die Barkhausen-Gleichung K × V = 1 mit K = Rückkopplungsfaktor und
V = Verstärkungsfaktor erfüllt.
In Beobachtungsrichtung betrachtet liegen die beiden Ansprechelektroden 15, 16
nebeneinander; sie sind bis auf die Beobachtungsseite von einer geerdeten
Abschirmelektrode 19 umschlossen. Die Abschirmelektrode 19 bewirkt, daß die
Vorrichtung 1 nur für Ansprechkörper in Beobachtungsrichtung empfindlich ist.
Die Ansprechelektroden 15, 16 sind elektronisch und mechanisch symmetrisch
mit dem Differenzverstärker 17 verbunden. Dadurch wird verhindert, daß die
bereits erwähnten elektronischen Störeinstrahlungen im Hochfrequenzbereich
an den Eingängen des Differenzverstärkers 17 phasenverschoben anliegen. Dem
gleichen Zweck dienen auch zwischen den Ansprechelektroden 15, 16 und den
Eingängen des Differenzverstärkers 17 angeordnete Widerstände 20 bzw. 21,
und ein zwischen den beiden Ansprechelektroden 15, 16 vorgesehener Konden
sator 22. Liegen also die Störsignale in Phase an den Eingängen des Diffe
renzverstärkers 17 an, so werden diese bei einer hohen Gleichtaktunterdrük
kung des Differenzverstärkers 17 unterdrückt.
Der Ausgang des Differenzverstärkers 17 ist über ein RC-Glied 23 mit der
ersten Ansprechelektrode 15 verbunden. Der Ausgang des Differenzverstärkers 17
ist mit dem nichtinvertierenden Eingang des Mitkopplungsverstärkers 18 ver
bunden. Im einzelnen ist zwischen dem Ausgang des Differenzverstärkers 17
und dem nichtinvertierenden Eingang des Mitkopplungsverstärkers 18 ein ein
stellbarer Spannungsteiler 24 vorgesehen, mit dessen Hilfe die Amplitude
des Schwingkreises abgestimmt werden kann. Dies kann so geschehen, daß die
Vorrichtung 1 insgesamt entweder als "Öffner" oder als "Schließer" arbeitet.
Weiter ist zwischen dem Spannungsteiler 24 und dem nichtinvertierenden Ein
gang des Mitkopplungsverstärkers 18 ein Hochpaß 25 vorgesehen, welcher die
Gleichspannungsbelastung des zweiten Operationsverstärkers 18 reduziert.
Parallel zu verstärkungsbestimmenden Widerständen 26 bzw. 27 des Mitkopp
lungsverstärkers 18 sind Kondensatoren 28 bzw. 29 angeordnet, welche eine
Phasenanpassung des Mitkopplungsverstärkers bewirken.
Der Ausgang des Mitkopplungsverstärkers 18 ist über ein RC-Glied 30 mit der
zweiten Ansprechelektrode 16 verbunden. Damit ist der Schwingkreis geschlos
sen, dessen Resonanzfrequenz im wesentlichen durch die Eigenfrequenz des
RC-Gliedes 30 bestimmt ist.
Um Eigenschwingungen des Differenzverstärkers 17 und des Mitkopplungsverstär
kers 18 zu verhindern, sind zwischen ihren Ausgängen und dafür vorgesehenen
Kompensationsanschlüssen Kompensationskondensatoren 31 bzw. 32 vorgesehen.
In Fig. 3 sind nun verschiedene Ausführungsbeispiele für die Ansprechelektro
den 15, 16 dargestellt, welche sich innerhalb einer gemeinsamen Abschirmelek
trode 19 befinden. Fig. 3a zeigt zwei halbkreisförmige Ansprechelektro
den 15, 16, von einer becherförmigen Abschirmelektrode 19 umgeben. In Fig. 3b
ist ein seitlicher Schnitt durch die Anordnung nach Fig. 3a gezeigt. Fig. 3c
zeigt zwei rechteckige Ansprechelektroden 15, 16, welche sich gemeinsam in
einer kastenförmig ausgebildeten Abschirmelektrode 19 befinden. Schließlich
zeigt Fig. 3d zwei kreisförmige Ansprechelektroden 15, 16, wiederum in
einer kastenförmigen Abschirmelektrode 19 angeordnet.
Die Fig. 4a und b zeigen Ausführungsformen von Ansprechelektroden 15, 16,
die jeweils getrennt von Abschirmelektroden 19 umgeben sind. In Fig. 4c
sind die Ansprechelektroden 15, 16 stiftförmig ausgebildet; sie können in
nerhalb der Abschirmelektrode 19 bzw. der Abschirmelektroden 19 variabel
positioniert werden.
Claims (36)
1. Verfahren zum berührungslosen Nachweis der Annäherung eines Ansprechkör
pers mit Hilfe einer Ansprechelektrode und eines über die Ansprechelektrode
beeinflußbaren Oszillators, dadurch gekennzeichnet, daß der Oszillator durch
eine Veränderung der Kapazitätsdifferenz zwischen der Kapazität zwischen der
Ansprechelektrode und ihrer Umgebung einerseits und der Kapazität zwischen
einer zweiten Ansprechelektrode und deren Umgebung andererseits beeinflußt
wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine zeitlich inva
riante Hintergrundkapazität ausgeblendet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Oszil
lator wahlweise als Öffner oder als Schließer verwendet wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
der Oszillator richtungsselektiv durch Annäherung des Ansprechkörpers mit
einer Bewegungskomponente parallel zum Verbindungsvektor der Ansprechelektro
den beeinflußt wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Ansprechelektroden von mindestens zwei Oszillatoren so angeordnet wer
den, daß die Verbindungsvektoren der Ansprechelektroden linear unabhängig
werden.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
eine externe Störeinstrahlung unterdrückt wird.
7. Vorrichtung zum berührungslosen Nachweis der Annäherung eines Ansprech
körpers mit einer Ansprechelektrode, mit einem über die Ansprechelektrode
beeinflußbaren Oszillator, mit einem von dem Oszillator - ggf. über einen
Schaltverstärker - steuerbaren elektronischen Schalter, z. B. einem Transi
stor, einem Thyristor oder einem Triac, dadurch gekennzeichnet, daß eine
zweite Ansprechelektrode (16) vorgesehen ist und daß der Oszillator (10)
durch eine Veränderung der Kapazitätsdifferenz zwischen der Kapazität zwi
schen der ersten Ansprechelektrode (15) und ihrer Umgebung einerseits und
der Kapazität zwischen der zweiten Ansprechelektrode (16) und ihrer Umge
bung andererseits beeinflußbar ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß beide Ansprech
elektroden (15, 16) mit jeweils einem Eingang eines vorzugsweise als Opera
tionsverstärker ausgeführten Differenzverstärkers (17) verbunden sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgangssig
nal des Differenzverstärkers (17) von einem vorzugsweise einen Operations
verstärker aufweisenden Mitkopplungsverstärker (18) rückgekoppelt ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß
die beiden Ansprechelektroden (15, 16) in Beobachtungsrichtung nebeneinander
angeordnet sind.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Ansprechelektroden (15, 16) bis auf die Beobachtungsseite von
einer Abschirmelektrode (19) umschlossen sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschirm
elektrode (19) geerdet ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ansprechelektroden (15, 16) elektronisch symmetrisch mit den Eingän
gen des Differenzverstärkers (17) verbunden sind.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 13, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindung zwischen den Ansprechelektroden (15, 16) und den Eingän
gen des Differenzverstärkers (17) mechanisch symmetrisch angeordnet sind.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 14, dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Ansprechelektrode (15) und die zweite Ansprechelektrode (16)
über einen Kondensator (22) verbunden sind.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 15, dadurch gekennzeichnet,
daß in der Verbindung der Ansprechelektroden (15, 16) mit den Eingängen des
Differenzverstärkers (17) Widerstände (20, 21) angeordnet sind.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet,
daß der Differenzverstärker (17) für eine hohe Gleichtaktunterdrückung aus
gebildet ist.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 17, dadurch gekennzeichnet,
daß der Ausgang des Differenzverstärkers (17) über ein erstes RC-Glied (23)
mit der ersten Ansprechelektrode (15) verbunden ist.
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 18, dadurch gekennzeichnet,
daß der Ausgang des Differenzverstärkers (17) - ggf. über einen Schaltver
stärker (11) - mit dem steuerbaren elektronischen Schalter (12) verbunden ist.
20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 19, dadurch gekennzeichnet,
daß der Ausgang des Differenzverstärkers (17) mit dem nichtinvertierenden
Eingang des Mitkopplungsverstärkers (18) verbunden ist.
21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 20, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen dem Ausgang des Differenzverstärkers (17) und dem nichtinvertie
renden Eingang des Mitkopplungsverstärkers (18) ein variabler Spannungstei
ler (24) vorgesehen ist.
22. Vorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem
variablen Spannungsteiler (24) und dem nichtinvertierenden Eingang des Mit
kopplungsverstärkers (18) ein Hochpaß (25) vorgesehen ist.
23. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet,
daß der Mitkopplungsverstärker (18) verstärkungsbestimmende Widerstände (26, 27)
aufweist.
24. Vorrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu den
verstärkungsbestimmenden Widerständen (26, 27) des Mitkopplungsverstärkers (18)
Kondensatoren (28, 29) vorgesehen sind.
25. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 24, dadurch gekennzeichnet,
daß der Ausgang des Mitkopplungsverstärkers über ein zweites RC-Glied (30)
mit der zweiten Ansprechelektrode (16) verbunden ist.
26. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 25, dadurch gekennzeichnet,
daß der Differenzverstärker (17) und der Mitkopplungsverstärker (18) jeweils
mit einem Kompensationskondensator (31, 32) versehen sind.
27. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 26, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ansprechelektroden (15, 16) halbkreisförmig ausgebildet sind.
28. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 26, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ansprechelektroden (15, 16) rechteckig ausgebildet sind.
29. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 26, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ansprechelektroden (15, 16) kreisförmig ausgebildet sind.
30. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 26, dadurch gekennzeichnet<
daß die Ansprechelektroden (15, 16) stiftförmig ausgebildet sind.
31. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 30, dadurch gekennzeichnet,
daß beide Ansprechelektroden (15, 16) von einer gemeinsamen Abschirmelektro
de (19) umschlossen sind.
32. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 30, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ansprechelektroden (15, 16) getrennt von jeweils einer Abschirmelek
trode umschlossen sind.
33. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 32, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abschirmelektrode kastenförmig ausgebildet ist.
34. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 32, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abschirmelektrode becherförmig ausgebildet ist.
35. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 30 bis 34, dadurch gekennzeichnet,
daß die stiftförmigen Ansprechelektroden (15, 16) in ihrer Position inner
halb der Abschirmelektroden veränderbar sind.
36. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 35, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ansprechelektroden als kupferverzinnte Leiterbahnen auf einer Leiter
platte ausgeführt sind.
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