DE4238249A1 - - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum
Drahtheften von mehrteiligen Druckereierzeugnissen gemäß
Oberbegriff des Anspruches 1.
Eine Vorrichtung dieser Art ist aus der EP-A-03 99 317 und
der entsprechenden US-Patentanmeldung 07/527 749 (Fig. 3)
bekannt, bei der die Heftköpfe entlang einer Kreisbahn
umlaufen, deren Durchmesser viel kleiner ist als der
Durchmesser der Umlaufbahn der Auflagen für die zu hef
tenden Druckereierzeugnisse. Die Heftköpfe werden im
Heftbereich an die Auflagen herangeführt und für den
Heftvorgang radial gegen außen auf die zugeordnete Auf
lage hin bewegt. Bei dieser bekannten Ausführungsform ist
nun die Zeit, während der für den Klammersetz- und
-schließvorgang ein Heftkopf mit der zugeordneten Auflage
zusammenwirkt, verhältnismäßig kurz. Zudem ändert sich
die Winkellage zwischen der Auflage und dem Heftkopf
während des Eintreibens der Klammern in die Druckerei
erzeugnisse und des Schließens der Klammern.
Dasselbe trifft auch auf die Vorrichtung zu, die in der
EP-A-02 05 144 und der entsprechenden US-A-47 50 661
beschrieben ist. Bei dieser bekannten Lösung sind an den
Enden von vier umlaufend angetriebenen Armen Heftköpfe
angeordnet, die eine kreisförmige Bewegungsbahn durch
laufen und dabei beim Vorbeilaufen an einer Drahtab
schnittzuführung von dieser einen Metalldraht übernehmen.
Dieser Metalldraht wird dann bei der Weiterbewegung der
Heftköpfe zu einer Klammer gebogen. Im Heftbereich treffen
die Heftköpfe auf die zu heftenden Druckereierzeugnisse
auf, die auf Auflagen aufliegen, die in einem drehend
angetriebenen Zylinder vorgesehen sind. Auch hier steht
für das Eintreiben und Schließen der Metallklammern wenig
Zeit zur Verfügung. Zudem ändert sich die Winkellage
zwischen den Auflagen und der Heftköpfe während des Ein
treibens und Schließens der Klammern kontinuierlich.
Daneben sind Rotationsheftapparate bekannt, bei denen die
Heftung mittels eines rotierenden Heftkopfes und einem
einen Klammerumbieger aufweisenden Gegenzylinder erfolgt.
Im Heftbereich wirkt ein im Heftkopf verschiebbar gela
gerter Stößel mit dem ebenfalls entlang einer Kreisbahn
umlaufenden Klammerumbieger zusammen, wobei zum Eintreiben
der Metallklammer der Stößel in etwa radialer Richtung
gegen den Klammerumbieger vorgeschoben wird. Auch bei
solchen Rotationsheftapparaten ist die Zeit zum Eintreiben
und Umbiegen der Heftklammern kurz. Zudem ändert während
des Klammersetzvorganges der Stößel seine Winkellage
bezüglich des Klammerumbiegers dauernd. Um die Nachteile
zu beheben ist schon vorgeschlagen worden, den die Klammern
eintreibenden Stößel während des Heftvorganges zu ver
schwenken, damit er auf den Klammerumbieger ausgerichtet
bleibt und die Klammern unter einem günstigen Winkel in
die Druckereierzeugnisse eingetrieben werden können
(DE-PS 21 16 734 sowie DE-PS 10 55 499).
Der vorliegenden Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde,
eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen,
welche auch bei hohen Arbeitsgeschwindigkeiten ein ein
wandfreies und lagerichtiges Heften von Druckereierzeug
nissen erlaubt.
Diese Aufgabe wird nun erfindungsgemäß durch die Merkmale
des kennzeichnenden Teils des Anspruches 1 gelöst.
Durch das Zurückdrängen der Heftköpfe gegen das Innere
ihrer kreisförmigen Umlaufbahn erfolgt eine Abflachung
dieser kreisförmigen Bahn im Heftbereich. Dies hat zur
Folge, daß die Heftköpfe die Auflagen während einer
gewissen Zeit mitbegleiten können. Dadurch wird eine Ver
längerung des Heftbereiches erzielt. Dies trägt dazu bei,
daß die Klammern einwandfrei an der richtigen Stelle und
in der richtigen Lage in die Druckereierzeugnisse einge
trieben und gut verschlossen werden können.
Vorzugsweise werden die Heftköpfe während des Heftvor
ganges in einer mit der zugeordneten Auflage genau oder
annähernd ausgerichteten Lage gehalten, wodurch die Be
dingungen, unter denen die Klammern gesetzt werden, noch
mals verbessert werden.
Im folgenden werden anhand der Zeichnung Ausführungsbei
spiele des Erfindungsgegenstandes näher erläutert. Es zei
gen rein schematisch:
Fig. 1 in einem Schnitt entlang der Linie I-I in Fig. 2
eine Heftvorrichtung zu einer Sammeltrommel,
Fig. 2 die Heftvorrichtung gemäß Fig. 1 in Seitenansicht
und teilweise im Schnitt,
Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie III-III in Fig. 2,
Fig. 4 in gegenüber der Fig. 1 vergrößertem Maßstab die
Heftvorrichtung im Heftbereich,
Fig. 5 eine schematische Darstellung des Heftvorganges,
Fig. 6 in einer der Fig. 3 entsprechenden Darstellung
eine andere Ausführungsform der Steuerung der Lage
der Heftköpfe,
Fig. 7 in vergrößertem Maßstab einen Schnitt entlang
der Linie VII-VII in Fig. 6 und
Fig. 8 in einem Diagramm die Lageveränderung der Heft
köpfe während des Umlaufens.
Anhand der Fig. 1-3 wird vorerst der allgemeine Aufbau
der Heftvorrichtung für eine Sammelvorrichtung erläutert.
Die in den Fig. 1-3 nur teilweise gezeigte Sammeltrom
mel 1 weist eine Anzahl von in einem Abstand voneinander
angeordneten Auflagen 2 auf, die in Richtung des Pfeiles A
um eine nicht gezeigte Drehachse rotierend angetrieben
sind. Die Auflagen 2 erstrecken sich in Richtung ihrer
Drehachse. Die Sammeltrommel 1 ist an sich von bekannter
Bauart und entspricht im wesentlichen der in der
EP-A-03 99 317 beschriebenen Sammeltrommel. Oberhalb die
ser Sammeltrommel 1 ist eine Vorrichtung zum Drahtheften
von Druckereierzeugnissen angeordnet, welche zwei im we
sentlichen gleich aufgebaute Heftanordnungen 3, 4 auf
weist, die in Richtung der Längsachse der Sammeltrommel 1
in einem Abstand voneinander angeordnet sind (Fig. 2).
Jede der beiden Heftanordnungen 3, 4 weist eine Anzahl von
Heftköpfen 5 gleicher Bauart auf, deren Aufbau und Wir
kungsweise später noch erläutert werden wird. Die Heft
köpfe laufen entlang einer kreisförmigen Umlaufbahn um
eine Umlaufachse 6 herum, welche zur Drehachse der Sammel
trommel 1 parallel verläuft. Die Heftköpfe 5 sind in ihrer
Umlaufrichtung B in einem Abstand hintereinander angeord
net, der dem Abstand der sattelförmigen Auflagen 2 der
Sammeltrommel 1 entspricht, wie das aus der Fig. 1 hervor
geht. Die Heftköpfe 5 wirken in einem mit C bezeichneten
Heftbereich mit den Auflagen 2 zusammen, was ebenfalls
noch näher zu beschreiben sein wird.
Die Heftköpfe 5 sind paarweise je an einem Träger 7 be
festigt, der sich parallel zur Umlaufachse 6 erstreckt.
Jeder Träger 7 ist in vertikaler Richtung verschiebbar in
einem zweiten Träger 8 geführt, der ebenfalls parallel zur
Umlaufachse 6 verläuft. Die Träger 7 weisen sich nach
unten durch den zugeordneten Träger 8 hindurch ersteckende
Führungsbolzen 9 auf. Auf diesen Führungsbolzen 9 sitzen
Druckfedern 10, durch die die Träger 7 in ihrer unteren
Endlage gehalten sind, in der sie dem zugeordneten Träger
S am nächsten sind. Die Träger 8 sind an ihren Enden mit
Halteplatten 11, 12 versehen, die eine nach unten offene
V-förmige Ausnehmung 11a (Fig. 3) aufweisen. Seitlich
dieser V-förmigen Ausnehmung 11a sind an den Halteplatten
11,12 frei drehbare Führungsrollen 13,14 gelagert. An
ihrem der Ausnehmung 11a gegenüberliegenden, oberen Be
reich sind die Halteplatten 11, 12 mit einem abstehenden
Drehzapfen 15 verbunden. Die jeweils einem Träger 8 zuge
ordneten Drehzapfen 15 legen eine Drehachse 15′ für diesen
Träger 8 fest. Diese Drehachsen 15′ liegen auf einem Teil
kreis 16 mit einem Radius R, dessen Zentrum auf der Um
laufachse 6 liegt (Fig. 3). Die Drehzapfen 15 sind
schwenkbar in Lagerringen 17, 18 gelagert, die auf Stütz
rollen 19 abgestützt sind, welche an einem Lagerschild 20
bzw. 21 frei drehbar gelagert sind. Die Lagerringe 17 und
18 können sich somit um die Umlaufachse 6 drehen. Die
Lagerschilde 20, 21 sind auf Trägern 22, 23 gelagert, die
parallel zur Umlaufachse der Sammeltrommel 1 verlaufen und
in horizontaler Richtung um die Strecke a voneinander
beabstandet sind. Die Längsachse des Trägers 22 bildet
dabei die Umlaufachse 6.
Die die Lagerringe 17, 18 durchstoßenden Drehzapfen 15
weisen an ihrem außenliegenden Ende eine Verdickung 15a
auf, in die ein Steuerarm 24 eingeschraubt ist. Die Ver
bindung zwischen der Verdickung 15a der Drehzapfen 15 und
des zugeordneten Steuerarmes 24 ist zwar einstellbar, ist
jedoch nach erfolgter Einstellung fest. Die Steuerarme 24
sind um eine Achse 24a drehbar in weiteren Lagerringen 25,
26 gelagert. Die Drehachsen 24a der Steuerarme 24 liegen
auf einem Teilkreis 27, dessen Radius R′ dem Radius R des
Teilkreises 16 der Drehachsen 15′ entspricht und dessen
Zentrum auf der Längsachse 23′ des Trägers 23 liegt. Dies
bedeutet, daß die Zentren der erwähnten Teilkreise 16 und
27 um den Betrag a voneinander beabstandet sind. Die Tei
lung d1 der Drehachsen 24a auf dem Teilkreis 27 ist dabei
gleich wie die Teilung d2 der Drehachsen 15′ auf dem Teil
kreis 16 (Fig. 3). Die Lagerringe 25, 26 sind auf Stütz
rollen 28 abgestützt, welche ebenfalls an den Lagerschil
dern 20, 21 frei drehbar gelagert sind und zwar auf der
anderen Seite als die Stützrollen 19 (siehe Fig. 2). Die
Lagerringe 25, 26 können sich nun um die Umlaufachse 23′
drehen, welche wie bereits erwähnt die Längsachse des
Trägers 23 ist.
Mittels der durch die in den Lagerringen 25, 26 drehbar
gelagerten Steuerarme 24 gebildeten Steueranordnung werden
auf an sich bekannte Weise die Träger 8 während des Umlau
fens um die Umlaufachse 6 um die Drehachsen 15′ ver
schwenkt und zu sich parallel bzw. gerade geführt. Dies
bedeutet, daß dementsprechend auch die Heftköpfe 5 wäh
rend des Umlaufens um die Umlaufachse 6 ihre im wesent
lichen lotrechte Lage beibehalten. Die Heftköpfe 5 sind
und bleiben somit im Heftbereich C etwa auf die jeweils
zugeordnete Auflage 2 der Sammeltrommel 1 ausgerichtet.
Im folgenden wird nun unter Bezugnahme auf die Fig. 1, 2
und 4 der Aufbau und die Art der Betätigung der Heftköpfe
5 erläutert. Diese Heftköpfe 5 entsprechen im wesentlichen
dem in den Fig. 1-9 der EP-A-03 99 322 (und der ent
sprechenden US-Patentanmeldung 07/528 735) gezeigten Heft
kopf. Aus diesem Grunde wird für eine ausführlichere Be
schreibung der Konstruktion und der Funktionsweise der
Heftköpfe 5 auf diese Druckschrift verwiesen.
Jeder Heftkopf 5 weist einen am zugeordneten Träger 7 be
festigten Tragteil 30 auf, dessen unteres Ende mit 30a be
zeichnet ist. Im Tragteil 30 ist ein schwenkbarer Stempel
31 angeordnet, der drehfest mit einer Welle 32 bzw. 33
verbunden ist, die sich in Längsrichtung des entsprechen
den Trägers 7 erstreckt und seitlich über diesen vorsteht
(Fig. 2). In jede Welle 32, 33 ist eine Überlastsicherung
34 eingebaut. An ihrem über den Träger 7 vorstehenden Ende
ist mit jeder Welle 32, 33 ein Zahnrad 35 bzw. 36 ver
bunden, das mit einem kreisbogenförmigen Zahnsegment 37
bzw. 38 kämmt. Jedes Zahnsegment 37, 38 ist an einem Hebel
39 bzw. 40 befestigt, der auf einer drehbar im Tragteil 30
gelagerten Welle 41 sitzt. Die Hebel 39, 40 tragen eine
drehbar gelagerte Steuerrolle 42, 43, die mit einer orts
festen Kulisse 44 bez. 45 zusammenwirkt, welche an den
Trägern 22, 23 befestigt ist. Die Steuerkurven der Kulis
sen 44, 45 sind mit 44a bzw. 45a bezeichnet. Zur Rückstel
lung der Hebel 39, 40 dienen Rückstellfedern 46, 47 (Fig. 2).
Im Tragteil 30 ist weiter verschiebbar ein Stößel 48 ge
lagert, der einen sich etwa in vertikaler Richtung er
streckten Betätigungsarm 49 aufweist, der an seinem Ende
eine Steuerrolle 50 bzw. 51 trägt. Letztere wirkt mit
einer ortsfesten Kulisse 52 bzw. 53 zusammen, deren
Steuerkurve mit 52a bzw. 53a bezeichnet ist. Die Kulissen
52 und 53 sind ebenfalls an den Trägern 22, 23 befestigt.
Für die Rückstellung der Stößel 48 sind Rückstellfedern
54 (Fig. 4) vorgesehen.
In Fig. 1 ist nur rein schematisch eine Drahtabschnitt
spendeeinheit 55 dargestellt, welche sich auf der Außenseite
der Umlaufbahn der Heftköpfe 5 befindet. Beim Vor
beilaufen der Heftköpfe 5 an dieser Drahtabschnittspen
deeinheit 55 übernehmen die sich in ihrer Ruhelage befind
lichen Stempel 31 von der Drahtabschnittspendeeinheit 55
einen geraden Drahtabschnitt, der im Zuge des Verschwen
kens der Stempel 31 im Uhrzeigersinn mittels einer Biege
kulisse 56 zu einer U-förmigen Klammer gebogen werden. Die
Biegekulisse 56 ist auf der Welle 32 gelagert und liegt im
Schwenkbereich des zugeordneten Stempels 31. Zum Umbiegen
der gesetzten Klammern sind in den Auflagen 2 nur ganz
schematisch dargestellte Umbiegerpaare 57, 58 (Fig. 2)
vorgesehen, die auf nicht näher dargestellte Weise mittels
eines Betätigungsmechanismus 59 im richtigen Moment nach
oben verschwenkt werden und so die Klammerenden umbiegen.
Das Biegen der Drahtabschnitte zu U-förmigen Klammern so
wie das Eintreiben der letzteren in die auf den Auflagen 2
rittlings aufliegenden Druckereierzeugnisse 60 erfolgt im
wesentlichen auf die in der bereits erwähnten
EP-A-03 99 322 (und der entsprechenden US-Patentanmeldung
07/528 735) ausführlich beschriebene Weise. Aus diesem
Grunde wird nachfolgend der Heftvorgang nicht mehr in al
len Details beschrieben.
Wie erwähnt, laufen die Heftköpfe 5 in Richtung des Pfei
les B entlang einer kreisförmigen Bahn um die Umlaufachse
6 herum um, wobei die Heftköpfe 5 wie beschrieben ihre im
wesentlichen lotrechte Lage beibehalten. Der Antrieb der
Lagerringe 17, 18 und damit auch der Lagerringe 25, 26 er
folgt durch die Sammeltrommel 1 dadurch, daß im Heftbe
reich C die Auflagen 2 mit den aufliegenden Druckerei
erzeugnissen 60 nacheinander zwischen die Führungsrollen
13, 14 an den Halteplatten 11, 12 eingreifen. Dadurch
werden die Lagerringe 17, 18 bei der Drehung der Auflagen
2 in Richtung des Pfeiles A jeweils mitgenommen. Am Ende
des Heftbereiches C lösen sich die Auflagen 2 wieder aus
dem Eingriff mit den Führungsrollen 13, 14.
Im oberen Bereich der Umlaufbahn der Heftköpfe 5 befinden
sich deren Stempel 31 in der in Fig. 1 mit ausgezogenen
Linien dargestellten Ruhestellung, in der sie vorlaufend
schräg nach oben weisen. Beim Vorbeilaufen an der Drahtab
schnittspendeeinheit 55 übernehmen die Stempel 31 wie be
reits beschrieben einen geraden Drahtabschnitt.
Sobald die Steurerrollen 42, 43 auf die Steuerkurve 44a,
45a der Kulissen 44, 45 auflaufen, werden die Stempel 31
aus ihrer Ruhestellung im Uhrzeigersinn gegen die Klammer
setzstellung bewegt, die in Fig. 4 gestrichelt dargestellt
ist. Während dieser Schwenkbewegung werden die Drahtab
schnitte über die Biegekulisse 56 geführt und dabei zu
U-förmigen Klammern gebogen.
Beim Einlaufen der Heftköpfe 5 in den Heftbereich C kommen
deren Tragteile 30 mit ihrem unteren Endbereich 30a auf
die Auflagen 2, bzw. auf die auf diesen aufliegenden
Druckprodukten 60 aufzuliegen (siehe insbesondere Fig. 1
und 4). Die kreisförmige Bewegungsbahn der Enden der
Auflagen 2 und die Bewegungsbahn der unteren Enden 30a der
Tragteile 30 überschneiden sich bzw. sind nun so auf
einander abgestimmt, daß die Heftköpfe 5 beim Aufsetzen
auf die Auflagen 2 mitsamt ihrem Träger 7 entgegen der
Wirkung der Druckfedern 10 bzw. der durch letztere aus
geübten Rückstellkraft P (Fig. 4) nach oben, das heißt
gegen die Umlaufachse 6 hin, zurückgedrängt werden. Dies
führt zu einer Abflachung der kreisförmigen Umlaufbahn der
Heftköpfe im Heftbereich C, was zur Folge hat, daß die
Zeit, während der die Heftköpfe mit den Auflagen 5 zusam
menwirken können, verlängert wird.
Beim Auflaufen der Steuerrollen 50, 51 auf die Steuerkurve
52a, 53a der Kulissen 52, 53 werden die Stößel 48 in ver
tikaler Richtung gegen ihre Klammereintreibstellung be
wegt. Dabei werden die Klammern, welche durch die sich in
der Klammersetzstellung befindlichen Stempel 31 gehalten
sind, in das auf der entsprechenden Auflage 2 aufliegende
Druckereierzeugnis 60 eingetrieben. Das Schließen der
eingetriebenen Klammern erfolgt durch das Hochschwenken
der Umbiegerpaare 57 bzw. 58.
Nach Verlassen des Heftbereiches laufen die Steuerrollen
50, 51 von der entsprechenden Kulisse 52, 53 ab, was zur
Folge hat, daß die Stößel 48 durch die Rückstellfedern
54 wieder in ihre Ruhelage zurückbewegt werden. Die Stem
pel 31 werden entsprechend wieder in ihre Ruhelage zurück
geschwenkt, sobald die Steuerrollen 42, 43 von den Ku
lissen 44 bzw. 45 ablaufen.
Anhand der Fig. 5, in der vom Heftkopf 5 nur der Stößel
48 und der Betätigungsarm 49 dargestellt ist, soll nun die
zeitliche Abfolge des Klammersetzvorganges noch etwas
genauer erläutert werden. In dieser Fig. 5 ist auf der
Abszisse die Zeit T und auf der Ordinate der Stößelhub H
aufgetragen. Der sich in seiner Klammersetzstellung be
findliche Stempel 31 ist in dieser Fig. 5 nicht gezeigt.
Es sei noch darauf hingewiesen, daß die Bewegungsrichtung
B der Stößel 48 von links nach rechts verläuft, d. h. in
entgegengesetzter Richtung als in den Fig. 1, 2 und 4 dar
gestellt.
Von der in Fig. 5 mit T1 bezeichneten Stellung bewegen
sich die Heftköpfe in die mit T2 bezeichnete Stellung, in
der die Steuerrolle 50 des Stößels 48 mit der Steuerkurve
52a der Kulisse 52 in Berührung zu kommen beginnt. Dies
bedeutet, daß in diesem Zeitpunkt die Abwärtsbewegung des
Stößels 48 und damit die mit t1 bezeichnete Eintreib
periode beginnt. Während dieser Klammereintreibperiode
wird die mit 61 bezeichnete Klammer in das Druckereier
zeugnis 60 eingetrieben. Dieser Eintreibvorgang ist in der
mit T3 bezeichneten Stellung des Stößels 48 beendet. Der
Stößel 48 hat während des Eintreibvorganges den Hub h
ausgeführt.
Während der anschließenden, mit t2 bezeichneten Klammerschließperiode
bleibt der Stößel 48 in seiner unteren
Endlage, das heißt in seiner Klammereintreibstellung,
während die Umbiegerpaare 57 nach oben verschwenkt werden
und die Klammerenden umbiegen. In der mit T4 bezeichneten
Stellung des Stößel 48 ist nun der Klammerschließvorgang
beendet. Die Umbiegerpaare 57 werden wieder zurückge
schwenkt und die Steuerrolle 50 läuft von der Steuerkurve
52a der Kulisse 52 ab. Letzteres hat zur Folge, daß der
Stößel 48 nach oben in die Ruhestellung zurückbewegt
wird, die in der mit T5 bezeichneten Lage erreicht ist.
Der Hub der Umbiegerpaare 57 ist mit b bezeichnet.
Aus Fig. 5 ist ersichtlich, daß der gesamte Klammersetz
vorgang, der sich aus der Eintreibperiode t1 und der
Schließperiode t2 zusammensetzt, kürzer ist als eine Be
wegungsperiode t des Stößel 48, während der der Stößel
48 von der Ruhestellung in die Klammereintreibstellung und
zurück in die Ruhestellung bewegt wird. Anders ausgedrückt
bedeutet dies, daß sich jeweils ein Stößel 48 nach dem
Setzen und Schließen einer Klammer 61 wieder in der Ruhe
stellung bzw. auf dem Rückweg in letztere befindet, bevor
der Stößel 48 des nachfolgenden Heftkopfes aus der Ruhe
stellung gegen die Klammereintreibstellung bewegt wird.
Dies läßt sich auch noch auf andere Weise der Fig. 5
entnehmen, in der auch die gegenseitige Lage aufein
anderfolgender Heftköpfe in einem bestimmten Zeitpunkt
dargestellt ist, nämlich eines ersten Heftkopfes 5
(Position T6), der den Heftbereich C bereits verlassen
hat, des nachfolgenden Heftkopfes 51 (Position T3), dessen
Stößel 48 sich in der Klammereintreibstellung befindet,
sowie des nächsten Heftkopfes 5′′ (Position T1), der in den
Heftbereich C einzulaufen beginnt. Die Stößel 48 dieser
drei Heftköpfe 5, 5′, 5′′ sind mit langgezogenen Linien
dargestellt, während Zwischenstellungen strichpunktiert
angegegeben sind. Der Abstand zwischen zwei aufeinander
folgenden Heftköpfen ist in Fig. 5 mit s bezeichnet.
Nach Ablauf einer Zeitperiode t befindet sich der Heftkopf
5′′ in der Position T3 und der Heftkopf 5′ in der Position
T6. Nimmt der Heftkopf 5′′ nach Durchlaufen der Strecke x
die Position T2 ein, so befindet sich der vorauslaufende
Heftkopf 5′ bereits in der Position T3, die er ebenfalls
nach Durchlaufen der Strecke x erreicht.
Daß es möglich ist, auch bei verhältnismäßig kurzen
Klammersetzzeiten die Klammern 61 lagerichtig einzutreiben
und einwandfrei zu schließen ist darauf zurückzuführen,
daß die Heftköpfe 5 während des Klammersetzvorganges ihre
auf die zugeordneten Auflagen 2 im wesentlichen ausge
richtete, das heißt im vorliegenden Fall etwa lotrechte
Stellung beibehalten, und die Auflagen 2 dabei über eine
gewisse Zeit in dieser Lage mitbegleiten. Letzteres wird
wie erwähnt dadurch erreicht, daß durch Zurückdrängen der
Heftköpfe 5 durch die zugeordnete Auflage 2 die Umlaufbahn
der Heftköpfe 5 abgeflacht wird.
Anhand der Fig. 6 bis 8 wird nachfolgend eine andere
Ausführungsform der Steuerung der Lage der Heftköpfe 5
während ihres Umlaufes um die Umlaufachse 6 erläutert.
Dabei werden in diesen Figuren für gleiche Teile dieselben
Bezugszeichen verwendet wie in Fig. 3.
Bei dieser in den Fig. 7 und 8 näher dargestellten
Variante werden die Träger 8 und damit auch die Heftköpfe
5 im Gegensatz zur Ausführungsform gemäß den Fig. 1 bis 5
während des Umlaufens nicht mehr genau zu sich selber
parallel geführt, sondern um ein gewisses Maß um ihre
Schwenkachse verschwenkt. Dies wird mit einer etwas
anderen Lagerung der Halteplatten 11, 12 in den zugeord
neten Lagerringen 17, 18 und einer anderen Steuerver
bindung mit dem anderen Lagerring 25 bzw. 26 erreicht. In
den Fig. 6 und 7 ist die Lagerung der Halteplatten 11 in
den beiden Lagerringen 17 und 25 dargestellt. Es versteht
sich, daß die anderen Halteplatten 12 auf gleiche Weise
in den zugeordneten Lagerringen 18 und 26 gelagert sind.
Mit jeder Halteplatte 11 ist drehfest eine Drehhülse 65
verbunden, die sich durch den Lagerring 17 hindurch er
streckt und drehbar auf einem Lagerbolzen 66 gelagert
ist, der sich dementsprechend ebenfalls durch den Lager
ring 17 hindurch erstreckt. Jeder Lagerbolzen 66 legt eine
Drehachse 66a für die Halteplatten 11 und damit auch die
Träger 7 und 8 und die Heftköpfe 5 fest. Die Drehachsen
66a, die den Drehachsen 15′ beim Ausführungsbeispiel
gemäß den Fig. 1 bis 5 entsprechen, liegen wie die
Drehachsen 15′ auf dem Teilkreis 16, und zwar ebenfalls
mit der Teilung d2. Auf jedem Lagerbolzen 66 ist weiter
drehbar ein Steuerhebel 67 gelagert, der am anderen Ende
drehbar auf einem Lagerbolzen 68 gelagert ist, der dreh
fest im Lagerring 25 verankert ist. Dieser Lagerbolzen 68
legt eine Drehachse 68′ für den zugeordneten Steuerhebel
67 fest. Die Steuerhebel 67 und deren Drehachsen 68′ ent
sprechen den Steuerarmen 24 und deren Drehachsen 24a des
Ausführungsbeispiels gemäß den Fig. 1 bis 5. Die Dreh
achsen 68′ liegen gleich wie die Drehachsen 24a mit der
Teilung d1 auf dem Teilkreis 27. Die Steuerhebel 67,
deren Längsachse mit 67′ (Fig. 6) bezeichnet ist, nehmen
immer eine horizontale Lage ein.
Der Lagerbolzen 68 trägt an seinem dem Lagerring 17
zugekehrten Ende einen exzentrisch angeordneten Zapfen 69,
dessen Längsachse 69′ gegenüber der Längsachse 68′ des
Lagerbolzens 68 um die Strecke e versetzt ist. Der Zapfen
69 ist dabei so angeordnet, daß dessen Längsachse 69′
ebenfalls auf dem Teilkreis 27 liegt, wie dies aus Fig. 6
hervorgeht. Der Zapfen 69 greift in einen Längsschlitz 70
in einen Hebel 71 ein, der drehfest mit der Drehhülse 65
verbunden ist. Die Längsachse des Hebels 71 ist mit 71a
bezeichnet (Fig. 6). Es besteht somit eine drehfeste Ver
bindung zwischen dem Hebel 71 und der Halteplatte 11.
Anhand der Fig. 8 soll nun die Wirkungsweise der in den
Fig. 6 und 7 gezeigten Ausführungsform erläutert werden.
In dieser Fig. 8 ist mit L die Längs- bzw. Symmetrieachse
der Halteplatten 11 und mit Z0-Z3 verschiedene Po
sitionen der Halteplatten 11 entlang ihrer Umlaufbahn
bezeichnet.
Wie bereits erwähnt, verbleiben die Steuerhebel 67 während
des Umlaufens in ihrer horizontalen Lage. Im weiteren
bewegen sich die Längsachsen 68′ und 69′ der Lagerbolzen
68 bzw. der Zapfen 69 auf dem Teilkreis 27.
Befinden sich die Halteplatten 11 in ihrer untersten
Position, die mit Z0 bezeichnet ist, so nehmen die Hebel
71 eine horizontale Lage ein, was bedeutet, daß die
Längsachse L der entsprechenden Halteplatte 11 eine lot
rechte Position einnimmt. Dies bedeutet, daß in dieser
Position Z0 die Heftköpfe ebenfalls eine lotrechte Lage
einnehmen, in der sie genau auf die zugeordnete Auflage 2
ausgerichtet sind. Beim Weiterdrehen der Heftköpfe 5 wer
den nun die Hebel 71 durch den im Längsschlitz 70 geführ
ten exzentrischen Zapfen 69 im Gegenuhrzeigersinn aus der
horizontalen Stellung verschwenkt. Das hat ein ent
sprechendes Verschwenken der zugeordneten Halteplatte 11
und damit der mit dieser gekoppelten Heftköpfe zur Folge.
Die Längsachse L′ der Halteplatten 11 nimmt nun eine
gegenüber der Lotrechten geneigte Stellung ein. Die Heft
köpfe 5 bleiben somit auf die zugeordnete Auflage 2
ausgerichtet, die ja beim Weiterdrehen der Sammeltrommel 1
aus ihrer lotrechten Stellung, die sie in der Position
Z0 einnimmt, herausbewegt wird. Wie bereits anhand der
Fig. 1 bis 5 beschrieben, lösen sich dann die Halteplatten
11 bzw. deren Führungsrollen 13, 14 aus dem Eingriff mit
den Auflagen.
In der mit Z1 bezeichneten Position (9-Uhr-Stellung, Fig. 6)
haben die Hebel 71 ihre maximale untere Schwenklage
erreicht. Beim Weiterdrehen in Umlaufrichtung B erfolgt
nun ein Zurückschwenken der Hebel 71 und damit der Heft
köpfe. In der in Fig. 6 nicht gezeigten Stellung Z2
(12-Uhr-Position) nehmen die Hebel 71 wieder eine
waagerechte Position ein.
Beim Weiterdrehen in die Position Z3 (3-Uhr-Stellung)
werden nun die Hebel im Uhrzeigersinn nach oben ver
schwenkt. In dieser Position Z3 haben die Hebel 71 ihre
obere Endlage erreicht. Aus dieser oberen Endlage erfolgt
nun ein Zurückschwenken der Hebel 71 und damit auch der
Heftköpfe 5 im Gegenuhrzeigersinn, bis die Hebel 71 in der
untersten Position Z0 (6-Uhr-Stellung) wieder ihre
waagerechte Stellung eingenommen haben. Beim Einlaufen in
den Heftbereich C sind nun die Halteplatten 11 und die
entsprechenden Heftköpfe gegenüber der Lotrechten etwas
schräg gestellt, wie das durch die L′′ bezeichnete Stellung
der Längsachse der Halteplatten 11 dargestellt ist. Die
Heftköpfe sind somit auf die zugeordnete Auflage 2 ausge
richtet, die ja in dieser Drehlage mit der Lotrechten noch
einen kleinen Winkel einschließt.
Bei der Ausführungsform gemäß den Fig. 6 bis 8 werden
zwar die Halteplatten 11 und damit auch die Heftköpfe 5
während des Umlaufens auch im wesentlichen in einer lot
rechten Lage gehalten, doch erfolgt, wie beschrieben, ein
Verschwenken aus dieser lotrechten Lage auf beide Seiten
hin. Die Amplitude dieser Schwenkbewegung wird durch die
Exzentrizität e festgelegt. Die Heftköpfe 5 sind damit
während des ganzen Heftbereiches genau auf die zugeordnete
Auflage 2 ausgerichtet, was bedeutet, daß beim Setzen der
Drahtklammern 61 diese in der optimalen Lage zum Druck
produkt und zu den Umbiegern 57, 58 verbleibt.
Von den verschiedenen möglichen Varianten der vorstehend
beschriebenen Ausführungsform werden im folgenden nur ei
nige spezielle Varianten kurz erläutert.
So ist es z. B. denkbar, die Heftköpfe 5, statt wie gezeigt
während des gesamten Umlaufes entlang der Umlaufbahn, nur
im Heftbereich C in ihrer lotrechten, auf die Auflagen et
wa ausgerichteten Lage zu halten.
Der gezeigte Antrieb der Heftköpfe 5 durch die Auflagen 2
der Sammeltrommel 1 erlaubt eine besonders einfache Kon
struktion. Doch kann der Antrieb der Heftköpfe auch auf
indirekte Weise erfolgen, nämlich durch eine eigene An
triebsvorrichtung, die jedoch vorzugsweise mit dem Antrieb
der Sammeltrommel 1 gekoppelt ist.
Die Heftköpfe 5 können auch von einer anderen bekannten
Konstruktion sein.
Die Drahtabschnittspendeeinheit 55 kann auch so ausgebil
det sein, daß sie anstatt gerader Drahtabschnitte bereits
fertig gebogene U-förmige Klammern an die Stempel 31 der
Heftköpfe 5 abgibt. Bei einer solchen Ausführungsform kann
selbstverständlich die Biegekulisse 56 entfallen.
Es können auch mehr als zwei Heftanordnungen 3, 4 vor
gesehen werden, um ein Druckprodukt 60 mit drei oder mehr
Drahtklammern 61 zu heften. Die Heftanordnungen 3, 4
können auch in Umfangsrichtung der Sammeltrommel 1 gegen
einander versetzt angeordnet werden.
Schließlich sei noch darauf hingewiesen, daß anstelle
einer Sammeltrommel auch eine anders ausgebildete Trans
portvorrichtung für die zu heftenden Druckprodukte vorge
sehen werden kann, bei der die Auflagen 2 nicht um eine
Drehachse rotieren sondern entlang einer länglichen Bewe
gungsbahn umlaufen wie das z. B. in Fig. 4 der
EP-A-03 99 317 bzw. der entsprechenden US-Patentanmeldung
07/527 749 gezeigt ist.
Claims (18)
1. Vorrichtung zum Drahtheften von mehrteiligen Drucke
reierzeugnissen (60), mit entlang einer geschlossenen
Umlaufbahn umlaufenden, sattelförmigen Auflagen (2)
für die Druckereierzeugnisse (60), die parallel zu
einander verlaufen und sich im wesentlichen rechtwink
lig zu ihrer Umlaufrichtung (A) erstrecken und deren
Bewegungsbahn durch einen Heftbereich (C) hindurch
verläuft und mit wenigstens einer Heftanordnung (3,
4), bestehend aus einer Anzahl von im Heftbereich (C)
mit den Auflagen (2) zusammenzutreffen bestimmten
Heftköpfen (5) zum Setzen von Drahtklammern (61), die
sich im wesentlichen mit der Bewegungsgeschwindigkeit
der Auflagen (2) entlang einer geschlossenen, kreis
förmigen Bewegungsbahn bewegen und in Bewegungs
richtung (B) in einem Abstand hintereinander ange
ordnet sind, der dem Abstand zwischen benachbarten
Auflagen (2) entspricht, dadurch gekennzeichnet, daß
im Heftbereich (C) die Heftköpfe (5) beim Zusammen
treffen mit der zugeordneten Auflage (2) durch letz
tere zurückdrängbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Heftköpfe (5) während des Heftvorganges in
einer mit den zugeordneten Auflagen (2) zumindest
annähernd ausgerichteten Lage gehalten sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Heftköpfe (5) gegen die Wirkung einer vor
zugsweise von Rückstellfedern (10) ausgeübten Rück
stellkraft (P) zurückdrängbar sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Heftköpfe (5) um eine zu ihrer
Umlaufachse (6) parallele Drehachse (15′; 66a)
drehbar in einer um diese Umlaufachse (6) drehend
antreibbaren Lageranordnung (17, 18), gelagert sind
und die Lage der Heftköpfe (5) während des Umlaufens
entlang der Umlaufbahn mittels einer Steueranordnung
(24, 25, 26, 65-71) gesteuert wird.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Steueranordnung (24, 25, 26, 65-71) ein um
eine gegenüber der Umlaufachse (6) versetzte Drehachse
(23′) drehbares Steuerorgan (25, 26) aufweist, das
synchron mit der Lageranordnung (17, 18) antreibbar
ist und in dem schwenkbar Steuerhebel (24, 67) ge
lagert sind, die um die Drehachsen (15′, 66a) der
Heftköpfe (5) schwenkbar mit der Lageranordnung
(17, 18) gekoppelt sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Drehachsen (24a, 68′) der Steuerhebel (24,
67) auf einem Teilkreis (27) liegen, dessen Radius
(R′) gleich dem Radius (R) des Teilkreises (16) der
Drehachsen (15, 66a) der Heftköpfe (5) ist; wobei die
Teilung (d1) der Drehachsen (24a, 68′) der Steuerhebel
(24, 67) gleich ist wie die Teilung (d2) der Dreh
achsen (15′, 66a) der Heftköpfe (5).
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Steuerhebel (24) fest mit den
die Drehachsen (15′) der Heftköpfe (5) festlegenden
Drehzapfen (15) verbunden sind, die in der Lager
anordnung (17, 18) drehbar gelagert sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß jeder Heftkopf (5) drehfest mit
einem Lagerteil (65) verbunden ist, der um die Dreh
achse (66a) der Heftköpfe (5) schwenkbar in der
Lageranordnung (17, 18) gelagert ist, und der mit
einem mit dem Steuerorgan (25, 26) mitlaufenden
Exzenterantrieb (68-71) zum Verschwenken des Heft
kopfes (5) zwischen zwei Endlagen während des Um
laufens gekoppelt ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Lageranordnung zwei in einem Abstand von
einander angeordnete, um die Umlaufachse (6) drehbar
gelagerte Lagerteile (17, 18) aufweist, in denen mit
tels der Drehzapfen (15) parallel zur Umlaufachse (6)
verlaufende erste Träger (8) gelagert sind, an denen
die Heftköpfe (5) gegen die Rückstellkraft (P) nach
innen zurückdrängbar gelagert sind.
10. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 und 9, dadurch ge
kennzeichnet, daß in den ersten Trägern (8) zu diesen
parallel verlaufende zweite Träger (7) geführt sind,
die gegen die Wirkung der Rückstellfedern (10) bezüg
lich der ersten Träger (8) verschiebbar sind und an
denen die Heftköpfe (5) befestigt sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Lageranordnung (17, 18) durch die Einwirkung
der umlaufenden Auflagen (2) angetrieben ist.
12. Vorrichtung nach den Ansprüchen 9 und 11, dadurch ge
kennzeichnet, daß die ersten Träger (8) mit Mitnahme
elementen (11, 12, 13, 14) verbunden sind, die im Heft
bereich (C) mit den Auflagen (2) in Eingriff bringbar
sind.
13. Vorrichtung nach den Ansprüchen 5 und 9, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Lagerteile (17, 18) und die zu
geordneten Steuerorgane (25, 26) als Ringe ausgebildet
sind, die auf ihrer Innenseite auf einer Abstützung
(19, 20, 21, 28) drehbar gelagert sind.
14. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Heftkopf (5) einen mittels einer Steueran
ordnung (42, 43, 44, 45) zwischen einer Ruhestellung
und einer Klammersetzstellung schwenkbaren Stempel
(31) zum Zubringen von Drahtklammern in den Heft
bereich (C) sowie einen mittels einer weiteren Steuer
anordnung (50, 51, 52, 53) zwischen einer Ruhestellung
und einer Klammereintreibstellung bewegbaren Stößel
(48) zum Eintreiben einer Drahtklammer (61) in ein auf
einer Auflage (2) aufliegendes Druckereierzeugnis (60)
bei sich in Klammersetzstellung befindlichem Stempel
(31) aufweist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, gekennzeichnet durch
eine auf der außenliegenden Seite der Umlaufbahn der
Heftköpfe (5) stationär angeordnete Drahtabschnitt
spendeeinheit (55), die an die vorbeilaufenden, sich
in Ruhestellung befindlichen Stempel (31) der Heft
köpfe (5) jeweils einen sich im wesentlichen recht
winklig zur Umlaufrichtung der Heftköpfe (5) er
streckenden Drahtabschnitt abgibt.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
daß an jedem Heftkopf (5) ein im Schwenkweg des
Stempels (31) angeordnetes Biegeorgan (56) zum Formen
einer U-förmigen Klammer (62) aus dem durch den
Stempel (31) vorbeigeführten Drahtabschnitt vorgesehen
ist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
daß die Steueranordnung (50, 51, 52, 53) für die
Stößel (48) derart ausgebildet ist, daß sich der
Stößel (48) eines Heftkopfes (5) aus der Klammerein
treibstellung zurückbewegt, bevor der Stößel (48) des
folgenden Heftkopfes (5) aus der Ruhestellung gegen
die Klammereintreibstellung bewegt wird.
18. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine
der Heftanordnung (3, 4) zugeordnete Klammerschließ
anordnung (57, 58, 59), bestehend aus einer Anzahl von
im Heftbereich (C) mit den Heftköpfen (5) zusammen
zuwirken bestimmten, in den Auflagen (2) angeordneten
Gegenelementen (57, 58), zum Schließen der gesetzten
Drahtklammern (61).
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