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DE39484C - Maschine zur Befestigung von Scharnieren an Schirmstangen - Google Patents

Maschine zur Befestigung von Scharnieren an Schirmstangen

Info

Publication number
DE39484C
DE39484C DENDAT39484D DE39484DA DE39484C DE 39484 C DE39484 C DE 39484C DE NDAT39484 D DENDAT39484 D DE NDAT39484D DE 39484D A DE39484D A DE 39484DA DE 39484 C DE39484 C DE 39484C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hinge
pressure
umbrella
shaft
machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT39484D
Other languages
English (en)
Original Assignee
Firma F. W. SCHIMMELBUSCH in Wald, Rheinland
Publication of DE39484C publication Critical patent/DE39484C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45BWALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
    • A45B25/00Details of umbrellas
    • A45B25/02Umbrella frames
    • A45B25/04Devices for making or repairing

Landscapes

  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 33: Hand- und Reisegeräthe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. November 1886 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zur Befestigung von Scharnieren an Schirmstangen. Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht und Fig.'2 einen Grundrifs der Maschine.
Zweck vorliegender Maschine ist, die auf einer anderen Maschine vorbereiteten und hergestellten Scharniere, Fig. 3 und 4, Blatt I, in der Mitte mit einer Einkerbung zu versehen, und urn die Schirmstange herumzubiegen. Ein ' mit Einkerbung versehenes Scharnier ist in Fig. 5 und 6, Blatt I, zur Darstellung gelangt, während Fig. 7 und 8, Blatt I, die fertige Schirmstange mit umgebogenemScharnier zeigen. Das Festhalten des Scharniers an der Stange, beim Umpressen wird durch Eindrücken derselben in entsprechende vorher angebrachte Ver- . tiefungen der Schirmstange bewirkt.
Die vorliegende Maschine hat während einer Umdrehung folgenden Arbeitsgang auszuführen:
Nachdem ein Scharnier in die Spannvorrichtung S eingelegt ist, mufs dieses Stück vermittelst eines Schiebermechanismus unter den Werkzeugkopf gebracht werden. In der Stellung unter dem Werkzeugkopf wird die Spannvorrichtung so lange gehalten, bis eine Einkerbung in die Mitte des Scharniers eingedrückt ist, welches durch den Niedergang eines Werkzeugkopfes bewirkt wird. Letzterer enthält noch ein zweites längeres Werkzeug von besonderer Form, wodurch bei demselben Niedergang das Umdrucken des in einem vorhergehenden Umgange mit Einkerbung versehenen Scharniers um eine Schirmstange bewirkt wird. Während das gröfsere und vordere Werkzeug die Schirmstange mit Scharnier festhält, wird durch zwei von verschiedenen Seiten angreifende Druckstempel die vollkommene Befestigung des Scharniers an der Stange bewirkt. Das in der Spannvorrichtung befindliche und mit einer Einkerbung versehene Scharnier wird durch einen Schiebermechanismus unter das vordere Werkzeug transportirt, durch welches bei einem zweiten Niedergang des Werkzeugkopfes das Scharnier aus der Spannvorrichtung herausgestofsen wird, um eine zum Einlegen der Schirmstange geeignete Lage des Scharniers herbeizuführen. .
Nach Ausführung dieser Operationen wird das die Bewegung einleitende Schwungrad ausgerückt, und die Maschine bleibt stehen. Zur Vorbereitung für die neue folgende Umdrehung der Maschine wird ein gelochtes und an den Rändern beschnittenes Scharnier in die Spannvorrichtung eingelegt, und eine Schirmstange über das mit Einkerbung versehene Scharnier gelegt, worauf die Maschine wieder ihre Arbeit, wie oben geschildert, beginnen' kann.
Die Maschine besteht im wesentlichen aus einem gufseisernen Ständer A, Fig. 1, mit welchem sämmtliche Theile der Maschine in Verbindung stehen. Die Bewegung wird vermittelst eines hier nur angedeuteten, gleichzeitig als Riemscheibe dienenden Schwungrades durch Welle B übertragen. Auf der Welle B sitzen unrunde Scheiben CDE, Fig. 9, 10 und 11, Blatt II.
Zu Beginn der Operation liegt in einem Stück S, Fig. 12, ein Scharnier der in Fig. 3 und 4 dargestellten Form. Dieses Stück S ist ebenfalls in Fig. 2 sichtbar und ist mit zwei Schieberstangen s, welche in prismatische Stücke enden und in entsprechenden Oeffnungen eines

Claims (2)

Bettes geführt werden, verbunden. Die Stangen s sind aufserdem noch durch ein Querstück Q. verbunden, Fig. 2, damit die Parallelführung unter allen Umständen gewahrt bleibt. Das Stück 5 wird mit Hülfe der Schieberstangen s nach der Welle B zu verschoben. Dies wird durch zwei in der .Nähe der Lager auf Welle B sitzende unrunde Scheiben C, Fig. 9, bewirkt. Die Scheiben, Fig. 9 bis 1.1, sind so gezeichnet, wie sie gegen einander auf der Welle sitzen. Während der Schieberapparat ruhig stehen bleibt, wird durch die mit Nasen versehene Scheibe E, Fig. 10, ein Niedergehen des mit Werkzeugen .W1W1 versehenen und im Ständer geführten Kopfes herbeigeführt. Die Werkzeuge Wund W1 sind in den Fig. 14 bis 19 in verschiedenen Ansichten zur Darstellung gelangt. Die gröfsere Knagge der Scheibe E verursacht; nun einen Druck mit den Stempein W Wj. Durch ersteren Stempel wird auf einer entsprechenden Matrize das Scharnier mit einer Einkerbung versehen. Zu gleicher Zeit tritt aber der gröfsere Stempel W1 nach unten, nimmt ein während der vorhergehenden Umdrehung mit Einkerbung versehenes Scharnier, über welches eine Schirmstange gelegt ist, mit nach unten, bis das Scharnier aufliegt. Während dieses Niederganges wird das zwischen dem Werkzeug W1 befindliche Scharnier um die Schirmstange gebogen. Die Dauer für den Druck der Werkzeuge W und W1 wird durch die Gröfse des . Bogens des gröfsten Durchmessers bestimmt, Fig. 10. Während das Werkzeug W1 die Schirmstange in ihrer tiefsten Stellung festhält, und zwar geschieht das Festhalten zu beiden Seiten des Scharniers, wird das bereits gebogene Scharnier •durch Druckstempel d dl: Fig. 1, 2 und 13, von beiden Seiten aus zu gleicher Zeit noch einmal kräftig um die Schirmstange geprefst. Die Bewegung des Druckstempelmechanismus geschieht von der Welle B aus vermittelst der Scheibe Z), Fig. 11. Der Druck wird durch die vorstehende Knagge der erwähnten Scheibe ausgeübt und soll blos noch als Vollendungsarbeit dienen. Die Scheibe D bewegt die mit dem Druckstempelmechanismus fest verbundene Rolle r. Auf diese Weise wird die Bewegung von der Knagge auf die Druckstempel übertragen. Der Stempel d wird direct, der Stempel J1 indirect mit Hülfe eines am Bett der Maschine festgelagerten Hebels h bewegt. Um Raum zu sparen, ist die Scheibe, welche die Rolle r trägt, auf einer auf Welle B lose sitzenden inneren Scheibe F derart angebracht, dafs die' erste Scheibe mit dem ganzen Druckstempelmechanismus eine hin- und hergehende ^Bewegung auf der inneren Scheibe machen kann. Die Scheibe F steht mit einer Stange q in fester Verbindung, Fig. 2 und 13, welche im Ständer A geführt wird. Die Stange endet in einen oberen (o) und unteren (u) prismatischen Theil,. der in entsprechenden Hohlformen des Bettes, Fig. 20, geführt ist. Die mittleren Theile des Bettes oben und unten dienen zur Führung des Druckstempelmechanismus. Der Rückgang des Stempels d{, welcher mit Hebel h nicht in fester Verbindung steht, erfolgt, durch eine Feder G2, welche nach ausgeübtem Druck vermöge ihrer Spannkraft den Druckstempel d1 wieder zurückbringt. Die Rückbewegung des ganzen Druckstempelmechanismus erfolgt durch eine hinter Welle B liegende, in Fig. 2 und 13 sichtbare Feder G. Wenn die in der Richtung des Pfeiles sich drehende Scheibe E, Fig. 10, auf den Winkelhebel mit dem kleineren Daumen einwirkt, so wird hierdurch der im Ständer A auf- und abgehende Kopf nur so weit nach unten bewegt, dafs der Stempel W1 das in dem Stück S sitzende Scharnier, welches bereits mit einer Einkerbung beim ersten gröfseren Niedergang des Kopfes versehen wurde, nunmehr aus dem Stück S herausdrückt und in die zum Einlegen der Schirmstange geeignete Stellung legt. Die Schirmstange, auf welcher das Scharnier befestigt ist, wird seitlich herausgenommen. Die Rückbewegung des Schiebermechanismus, des Winkelhebelmechanismus zur Bewegung des Werkzeugkopfes, des Druckstempelmechanismus erfolgt durch die Feder G1, welche, wie auch G und G2, erst dann zur Wirksamkeit gelangen kann, wenn die Knaggen der Bewegungsscheiben D und .is auf die betreffenden Mechanismen nicht mehr einwirken. Das auf der Welle B sitzende, gleichzeitig als Riemscheibe dienende Schwungrad wird nach jeder Umdrehung selbstthätig durch einen bekannten Mechanismus ausgerückt. Während dieser Zeit wird ein neues Scharnier in das Stück S nach Zusammenpressen der Feder f, Fig. 2 und 12, eingelegt und die Maschine kann alsdann wieder arbeiten. Patent-Α nsρrüch: Eine Maschine zur Befestigung von Scharnieren an massiven Schirmstangen, welche sich durch die Anordnung folgender wesentlichen Theile kennzeichnet:
1. eine Spannvorrichtung S., in welche vor Beginn einer Maschinenumdrehung ein Scharnier eingelegt und durch Klemmhebelmechanismus festgehalten wird;
2. die Verbindung dieser Spannvorrichtung mit einem Schiebmechanismus, welcher letztere mit Hülfe von unrunden Scheiben und Federn oder deren Ersatz den Hin- und Rücktransport der ersteren besorgt, um das Scharnier in eine geeignete Lage zu
den Werkzeugen W W1 zu bringen und zeitweise in dieser Lage festzuhalten, bis dieselben ihre Arbeit verrichtet haben;
die zweimalige Niederbewegung des Werkzeugkopfes vermittelst Winkelhebels und einer Antriebsscheibe auf Welle B mit zwei Knaggen, Fig. io, von denen die gröfsere beide Werkzeuge zur Thätigkeit bringt und dabei vermittelst W die Einkerbung im Scharnier, vermittelst W1 das Niederdrücken von Schirmstange und Scharnier, Festhalten der ersteren und Umbiegen des letzteren besorgt, und von denen die kleinere Knagge das Ausstofsen des mit Einkerbung versehenen Scharniers aus der Spannvorrichtung und Niederlegen des Scharniers über den Schlitz für Hervorbringung der späteren Biegung herbeiführt;
die Anordnung zweier Druckstempel d d1} vermittelst deren das endgültige Festdrücken des Scharniers um die Schirmstange bewirkt wird, wobei die Schirmstange während des Druckes von dem Werkzeug W1 festgehalten wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT39484D Maschine zur Befestigung von Scharnieren an Schirmstangen Expired - Lifetime DE39484C (de)

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