DE4236389A1 - Wärmetauscher, insbesondere für Kraftfahrzeuge - Google Patents
Wärmetauscher, insbesondere für KraftfahrzeugeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Wärmetauscher, insbesondere für
Kraftfahrzeuge, der einen Rohrboden, einen Wasserkasten und
eine Dichtung aufweist, wobei die Dichtung eine Dichtschnur,
die entlang eines im wesentlichen U-förmigen Umfangsrandes des
Rohrbodens umläuft, und mindestens einen im wesentlichen
orthogonal zur Dichtschnur angeordneten Dichtsteg aufweist, und
wobei der Wasserkasten mit seinem Fuß auf dem Umfangsrand des
Rohrbodens aufliegt und die Dichtschnur zwischen diesen Teilen
eingespannt ist.
Ein derartiger Wärmetauscher ist aus dem DE-GM 87 16 312
bekannt. Nachteilig daran ist, daß der Wasserkasten aus Gründen
einer einfachen und billigen Herstellung aus Kunststoff
gefertigt ist. Ein derartiger Wärmetauscher mit
Kunststoff-Wasserkasten erfüllt aber nicht mehr die heutigen
Spezifikationsanforderungen der Kraftfahrzeughersteller: Bei
den neueren Fahrzeuggenerationen mit cW-Wert-optimierten
Karosserien ist der im Motorraum des Kraftfahrzeuges für den
Wärmetauscher zur Verfügung stehende Raum äußerst limitiert,
weshalb immer kleinere Wärmetauscher angestrebt werden.
Gleichzeitig ist aber ein Trend zu immer leistungsstärkeren
Triebwerken festzustellen, bei denen eine erhöhte Wärmemenge
abzuführen ist. Diese beiden Umstände - eine große abzuführende
Wärmemenge bei gleichzeitig kleinerem Wärmetauscher - führen zu
einem Ansteigen des Temperaturniveaus im Kühlmittelkreislauf
des Kraftfahrzeuges: Um ein Sieden des Kühlmittels zu
vermeiden, wird daher bei modernen Kraftfahrzeugen der
Kühlmittelkreislauf mit einem höheren Druck beaufschlagt.
Diesen erhöhten Anforderungen bezüglich der Temperatur des
Kühlmittels und des im Kühlkreislauf herrschenden Druckes sind
die heute gebräuchlichen Kunststoff-Werkstoffe nicht mehr
gewachsen.
Aus diesem Grund werden bei neueren Entwicklungen von
Wärmetauschern Wasserkästen aus Metall vorgesehen.
Bei den bekannten Wärmetauschern ist es in nachteiliger Art und
Weise jedoch nicht problemlos möglich, den
Kunststoff-Wasserkasten gegen einen solchen aus Metall
auszutauschen. Hierfür sind in der Regel Änderungen des
Wärmetauschnetzes, der Dichtung und/oder des Rohrbodens des
Wärmetauschers erforderlich.
Eine formgetreue Nachbildung des Kunststoff-Wasserkastens aus
Metall ist zwar grundsätzlich durchführbar. Diese Möglichkeit
besitzt jedoch den Nachteil, daß sie nur äußerst
unwirtschaftlich durchzuführen ist: Die Formgebung der aus
Kunststoff gefertigten Wasserkästen ist in hohem Maße an der
Forderung ausgerichtet, daß der Kunststoff-Wasserkasten in
besonders einfacher Art und Weise durch ein
Plastverarbeitungsverfahren wie z. B. durch ein
Spritzgußverfahren hergestellt werden kann. Derartige bei
Kunststoffen eingesetzte Verfahren sind aber für metallische
Werkstoffe nicht oder nur sehr aufwendig durchzuführen.
Aus der GB-PS 699 032 ist ein Wärmetauscher bekannt, der einen
Wasserkasten aus Metall aufweist. Der Fuß des bekannten
Metall-Wasserkastens liegt hierbei - wie bei der oben genannten
Druckschrift - auf dem Umfangsrand des Rohrbodens auf. Die
Dichtung des aus der GB-PS bekannten Wasserkastens ist jedoch
nicht zwischen dem Wasserkastenfuß und dem Umfangsrand
eingespannt. Vielmehr ist vorgesehen, daß diese lediglich eine
Dichtschnur aufweisende Dichtung zwischen einem umgebogenen
oberen Rand des U-förmigen Umfangsrandes in einiger Entfernung
von dessen Boden angeordnet ist. Der bekannte
Metall-Wasserkasten ist daher nicht bei einer Dichtung
einsetzbar, welche mindestens einen Dichtsteg aufweist, welcher
von der außerhalb des Wasserkastens angeordneten Dichtschnur
ins Innere desselben verläuft. Die Verwendung eines aus der
GB-PS bekannten Wasserkastens bei einem Wärmetauscher der
eingangs genannten Art ist daher in nachteiliger Art und Weise
ohne eine Modifikation des Rohrbodens und/oder der Dichtung
nicht möglich.
Zur Vermeidung dieser Nachteile stellt sich die Erfindung die
Aufgabe, den Wärmetauscher der eingangs genannten Art derart
weiterzubilden, daß ein Wasserkasten aus Metall ohne jede
Änderung des Wärmetauschnetzes und des Rohrbodens des
Wärmetauschers sowie der zwischen Rohrboden und Wasserkastenfuß
liegenden Dichtung eingesetzt werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein
umlaufender Innenrand des Wasserkastenfußes im Bereich jedes
Dichtsteges der Dichtung eine nach außen verlaufende Wölbung
zur Aufnahme des Dichtstegs aufweist, und daß der umlaufende
Innenrand des Wasserkastenfußes im verbleibenden Umfangsbereich
eine dem Rohrboden mit Bodenkontur angepaßte Abstützfläche
aufweist.
Die erfindungsgemäße Ausbildung des Wasserkastenfußes mit einem
Innenrand, der im Bereich der Dichtstege jeweils eine nach
außen verlaufende Wölbung und in seinem verbleibenden
Umfangsbereich eine dem Rohrboden mit Bodenkontur angepaßte
Abstützfläche aufweist, zeichnet sich in vorteilhafter Art und
Weise dadurch aus, daß er besonders einfach und kostengünstig
herzustellen ist. Die erfindungsgemäße Ausgestaltung des
Wasserkastenfußes erlaubt es vorteilhafterweise, den
Metall-Wasserkasten durch ein Tiefziehverfahren zu fertigen,
welches bekanntermaßen technologisch besonders einfach und
daher kostengünstig durchzuführen ist. Die zur Herstellung des
erfindungsgemäßen Wärmetauschers aufzuwendenden
Produktionskosten sind in etwa mit denjenigen eines bekannten
Wärmetauschers mit Kunststoff-Wasserkasten zu vergleichen, so
daß eine in preislicher Hinsicht wettbewerbsfähige Produktion
eines die erhöhten Spezifikationsanforderungen bezüglich der
Temperatur und des Druck erfüllenden Wärmetauschers möglich
ist.
Außer den oben genannten Vorteilen einer besonders einfachen
und kostengünstigen Herstellungsart weist der mit dem
erfindungsgemäßen Wasserkasten ausgestattete Wärmetauscher den
Vorteil auf, daß er auch bei Verwendung einer Dichtstege
aufweisenden Dichtung eine einfache Zentrierung des
Wasserkastens auf dem Rohrboden sowie eine günstige Verteilung
der Auflagekräfte ermöglicht. Der erfindungsgemäße Wasserkasten
stützt sich in vorteilhafter Art und Weise im wesentlichen
entlang seines gesamten Innenrandes auf dem Rohrboden ab
anstatt - wie bisher üblich - lediglich nur über die im
Umfangsrand angeordnete Dichtschnur mit dem Rohrboden in
Verbindung zu stehen.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß
sich der Wasserkasten an einer Stelle des Rohrbodens abstützt,
an der dieser eine besonders hohe Festigkeit aufweist.
Hierdurch wird in vorteilhafter Art und Weise eine besonders
stabile Wasserkasten-Rohrboden-Verbindung erreicht.
Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht
vor, daß ein umlaufender Außenrand des Wasserkastenfußes als
Schließrand für die Wasserkasten-Rohrboden-Verbindung
ausgeführt ist. Durch diese vorzugsweise durch eine
Wellen-Schlitz-Bordelung oder eine Lappen-Bordelung realisierte
Befestigung des Wasserkastens auf dem Rohrboden wird in
vorteilhafter Art und Weise eine ein gegen ein unbeabsichtigtes
Ausrasten des Wasserkastens gesicherte Befestigung des
Wasserkastens auf dem Rohrboden erreicht.
Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht
vor, daß der Wasserkasten mehrere Einrückungen aufweist, welche
die Enden einer in den Wasserkasten einsetzbaren Trennwand
halten. Durch die erfindungsgemäß vorgesehenen, paarweise an
gegenüberliegenden Seitenwände des Wasserkastens angeordneten
Einrückungen ist in besonders einfacher Art und Weise eine
universelle Verwendbarkeit des Wasserkastens gewährleistet,
da es hierdurch besonders einfach möglich ist, den Wasserkasten
wahlweise mit einer längsteilenden oder einer querteilenden
Trennwand zu versehen.
Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht
vor, daß an der Oberseite des Wasserkastens eine vorzugsweise
quadratische Ausnehmung vorhanden ist, in die eine angepaßte
Nase der Trennwand eingreift. Durch diese Maßnahmen wird in
vorteilhafter Art und Weise sichergestellt, daß kein
Wasserkasten, bei dem die Trennwand fehlt, auf dem Rohrboden
des Wärmetauschers montiert wird.
Weitere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich
aus den Unteransprüchen.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind dem Ausführungsbeispiel
zu entnehmen, welches im folgenden anhand der Figuren
beschrieben wird. Es zeigen:
Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel eines
Wärmetauschers;
Fig. 2 eine Seitenansicht des Wärmetauschers aus
Richtung II der Fig. 1;
Fig. 3 einen Querschnitt durch das
Ausführungsbeispiel entlang der Linie
III-III der Fig. 1;
Fig. 4 eine Ausführungsform einer
Wasserkasten-Rohrboden-Verbindung;
Fig. 5 eine zweite Ausführungsform der in Fig. 4
gezeigten Wasserkasten-Rohrboden-
Verbindung;
Fig. 6 eine dritte Ausführungsform der in Fig. 4
gezeigten Wasserkasten-Rohrboden-Verbindung;
Fig. 7 einen weiteren Querschnitt durch das
Ausführungsbeispiel entlang der Linie
VII-VII der Fig. 1;
Fig. 8 einen Längsschnitt durch den Wasserkasten
des Ausführungsbeispiels entlang der Linie
VIII-VIII der Fig. 3;
Fig. 9 einen Querschnitt durch den Wasserkasten
entlang der Linie IX-IX der Fig. 7.
Die Fig. 1 bis 3 zeigen einen Wärmetauscher 1, auf dessen
Wärmetauscherblock 2 ein Rohrboden 3 angeordnet ist. Auf dem
Rohrboden 3 ist unter Zwischenschaltung einer Dichtung 4 ein
Wasserkasten 5 aus Metall befestigt. Die an sich bekannte
Dichtung 4 weist eine entlang eines U-förmigen Umfangsrandes 3′
des Rohrbodens verlaufende und außerhalb des Wasserkastens 5
angeordnete Dichtschnur 4a auf. Die auf dem Umfangsrand 3′ des
Rohrbodens 3 gegenüberliegenden Bereiche der Dichtschnur 4a
sind durch Dichtstege 4b-4h verbunden, welche sich ins Innere
des Wasserkastens 5 erstrecken (vgl. auch Fig. 4 bis 7). In
den durch eine Trennwand 7 (siehe Fig. 2) in eine Vorderkammer
8a und eine Hinterkammer 8b getrennten Wasserkasten 5 münden
zwei seitlich zugeführte Anschlußrohre 9a, 9b, welche den
Wärmetauscher 1 an die Bauteile eines an sich bekannten und
daher in den Figuren nicht dargestellten Wärmekreislaufs
ankoppeln.
In Fig. 3 sind außerdem noch im Wasserkasten 5 angeordnete
Einrückungen 30a-30d und 31a-31d sowie eine an der Oberseite
eines Gehäuses 3′ des Wasserkastens 5 vorgesehene Ausnehmung 32
darstellt, die - wie weiter unten noch beschrieben wird - zur
Halterung der Trennwand 7 dienen.
Wichtig ist nun die Ausbildung des Fußes 10 des Wasserkastens 5
im Bereich der Wasserkasten-Rohrboden-Verbindung 11, die im
wesentlichen durch den Wasserkastenfuß 10 und entlang des
Umfangsrandes 3′ des Rohrbodens 3 angeordnete Sicken 21
gebildet wird. Bezüglich der Ausbildung des Wasserkastenfußes
10 wird auf die Fig. 4 bis 6 verwiesen, in denen drei
verschiedene Ausführungsformen 10a-10c dieses Wasserkastenfußes
10 dargestellt sind. Den in diesen Figuren dargestellten
Ausführungsformen einer Wasserkasten-Rohrboden-Verbindung 11
ist jeweils die Ausbildung eines umlaufenden Innenrandes 12 des
Wasserkastensfußes 10a-10c gemeinsam. Sie unterscheiden sich
jedoch jeweils in der Gestaltung eines umlaufenden Außenrandes
13a-13c des Wasserkastenfußes 10a-10c.
Der umlaufende Innenrand 12 des Wasserkastenfußes 10a-10c ist
dabei derart ausgebildet, daß er - wie am besten aus den
Fig. 4 und 5 sowie aus der Fig. 7 ersichtlich ist - im
Bereich eines jeden Dichtsteges 4b-4e der Dichtung 4 jeweils
eine nach außen vorspringende Wölbung 16a-16h aufweist, durch
die der jeweilige Dichtsteg 4b-4e hindurchtreten kann. In den
Fig. 4 und 5 ist dieser Sachverhalt für den Dichtsteg 4c der
Dichtung 4 dargestellt: Zwischen dem Wasserkastenfuß 10a, 10b
und dem Rohrboden 3 ist die Wölbung 16c vorgesehen, so daß der
von der Dichtschnur 4a der Dichtung 4 ausgehende Dichtsteg 4c
in der Wölbung 16c aufgenommen ist und sich durch diese in das
Innere des Wasserkastens 5 erstreckt.
In den verbleibenden Umfangsbereichen des Innenrandes 12 ist
der Wasserkastenfuß 10a-10c jeweils dem Rohrboden 3 mit
Bodenkontur angepaßt, so daß der Innenrand 12 des
Wasserkastenfußes 10a-10c jeweils entlang einer umlaufenden,
aber durch die Wölbungen 16a-16h unterbrochenen Auflagefläche
17 auf einer entsprechenden Auflagefläche 18 des U-förmigen
Umfangsrandes 3′ des Rohrbodens 3 aufliegt. Durch die
Abstützung des Wasserkastens 5 auf dem Rohrboden 3 mittels der
beiden zusammenwirkenden Auflageflächen 17 und 18 wird sowohl
eine einfache Zentrierung des Wasserkastens 5 auf dem Rohrboden 3
als auch eine günstige Verteilung der Auflagekräfte erreicht,
da der Wasserkasten 5 nun - auch bei Verwendung einer
Dichtstege 4b-4e aufweisenden Dichtung 4 - im wesentlichen
entlang seines gesamten Innenrandes 12 auf dem Rohrboden 3
aufliegt anstatt - wie bisher üblich - sich lediglich über den
Wasserkastenfuß 10 auf der Dichtschnur 4a abzustützen oder über
punktuell angeordnete Abstandsnocken auf dem Rohrboden 3
aufzuliegen.
Wie aus Fig. 6 ersichtlich ist, ist die mit der umlaufenden
Auflagefläche 17 des Wasserkastenfußes 10a-10c zusammenwirkende
weitere Auflagefläche 18 des Rohrbodens 3 an einer am inneren
Schenkel 3′′ des U-förmigen Umfangsrandes 3′ vorgesehene und in
etwa rechtwinklig verlaufenden Krümmung 20 des Rohrbodens 3
angeordnete. Die Abstützung des Wasserkastenfußes 10a-10c an
der Stelle der Krümmung 20 des Rohrbodens 3 besitzt den
Vorteil, daß der Rohrboden 3 hier eine besonders hohe
Festigkeit aufweist, so daß auf einfache Weise eine besonders
stabile Wasserkasten-Rohrboden-Verbindung 11 gegeben ist.
Der als Schließkante fungierende umlaufende Außenrand 13a des
Wasserkastenfußes 10a ist - wie aus Fig. 4 ersichtlich ist -
derart ausgeführt, daß sein auf der Dichtschnur 4a der Dichtung
4 aufliegender Endbereich 13a′ annähernd parallel zum Boden 3a
des Umfangrandes 3′ des Rohrbodens 3 verläuft.
Zum Sichern des Wasserkastens 5 auf dem Rohrboden 3 ist
vorgesehen, daß - nachdem die Dichtung 4 in den Umfangsrand 3′
des Rohrbodens 3 eingelegt wurde - der Wasserkasten 5 auf den
Rohrboden 3 aufgesetzt wird. Dann wird in an sich bekannter Art
und Weise mittels eines geeigneten Werkzeugs der obere Teil des
äußeren Schenkels 3′′′ des U-förmigen Umfangsrandes 3′ des
Rohrbodens 3 mittels eines geeigneten Werkzeuges gegen die Wand
des Wasserkastens 5 gedrückt, so daß die Sicken 21 ausgebildet
werden, welche den Endbereich 13a′ des Wasserkastenfußes 10a
übergreifen und derart den Wasserkasten 5 auf dem Rohrboden 3
arretieren. Durch die Sicken 21 und den parallel zum Boden 3a
des Umfangsrandes 3′ verlaufende Endbereich 13a′ des
Wasserkastenfußes 10a wird eine Wellen-Schlitz-Bordelung
ausgebildet, welche eine zuverlässige und gegen ein
unbeabsichtigtes Ausrasten gesicherte
Wasserkasten-Rohrboden-Verbindung 11 ermöglicht.
Die in Fig. 5 dargestellte zweite Ausführungsform zeigt einen
Wasserkastenfuß 10b, der einen U-förmigen Außenrand 13b
aufweist. Dessen äußerer Schenkel 13b′ verläuft hierbei im
wesentlichen parallel zum äußeren Schenkel 3′′′ des U-förmigen
Umfangsrandes 3′ des Rohrbodens 3. Zum Schließen der
Wasserkasten-Rohrboden-Verbindung 11 ist hierbei vorgesehen,
daß der Wasserkasten 5 um ein gewisses Maß über das Schließmaß
gedrückt wird. Dann wird der obere Teil des äußeren Schenkels
3′′′ des U-förmigen Umfangsrandes 3′ - wie bereits oben
beschrieben - mittels eines geeigneten Werkzeuges zur
Ausbildung der Sicken 21 in Richtung der Wand des Wasserkastens 5
eingeschoben. Bei der in Fig. 5 gezeigten, ebenfalls als
Wellen-Schlitz-Bordelung realisierten
Wasserkasten-Rohrboden-Verbindung 11 ist außerdem vorgesehen,
daß ein Endbereich 13b′′ des Außenrandes 13b des
Wasserkastenfußes 10b in eine Haltenase 23 der Sicken 21 des
U-förmigen Umfangsrandes 3′ des Rohrbodens 3 eingreift.
Der in Fig. 5 dargestellte Wasserkastenfuß 10c ist in seinem
Aufbau mit dem Wasserkastenfuß 10b der Fig. 4 identisch.
Unterschiedlich bei diesen beiden Ausführungsformen ist jedoch
die Art der Umbordelung: Bei der dritten Ausführungsform wird
anstelle der Wellen-Schlitz-Bordelung der ersten beiden
Ausführungsformen eine Lappenbordelung zur Sicherung des
Wasserkastens 5 auf dem Rohrboden 3 verwendet. Zu diesem
Zweck ist vorgesehen, daß eine Bodenlappe 25 um den als
Schließkante fungierenden Außenrand 13c des Wasserkastenfußes
10c um einen definierten Winkel, vorzugsweise 15° bis 30° über
90° hinaus umgebogen wird, wodurch der Wasserkasten 5 gegen
Ausrasten gesichert auf dem Rohrboden 3 befestigt ist.
Die Halterung der Trennwand 7 im Wasserkasten 5 wird nun anhand
der Fig. 7 bis 9 beschrieben. Wie aus den Fig. 7 und 9
ersichtlich ist, sind an jeweils gegenüberliegenden
Seitenwänden 33a, 33b bzw. 34a, 34b des Gehäuses 5′ des
Wasserkastens 5 jeweils zwei als Nocken ausgebildete
Einrückungen 30a, 30b und 30c, 30d bzw. 31a, 31b und 31c, 31d
vorgesehen. Die jeweils paarweise an Seitenwänden 33a, 33b, 34a
und 34b des Gehäuses 5′ angeordneten Einrückungen 30a-31d
sind dabei derart voneinander beabstandet, daß die Trennwand 7
zwischen die beiden jeweils zusammengehörigen Einrückungen
30a-31d einschiebbar ist und von diesen lagefixiert gehalten
wird. Wie am besten aus Fig. 8 ersichtlich ist, ist desweiteren
vorgesehen, daß das Gehäuse 5′ des Wasserkastens 5 an seiner
Oberseite 35 eine vorzugsweise quadratische Ausnehmung 32
aufweist, in welche eine an die Ausnehmung 32 angepaßte Nase 7′
der Trennwand 7 eintauchen kann.
Zur Fixierung der Trennwand 7 im Wasserkasten 5 ist vorgesehen,
daß diese zwischen die entsprechenden Einrückungen 30a-30d bzw.
31a-31d eingeschoben wird, bis die der Gehäuseform des
Wasserkastens 5 formschlüssig angepaßte Trennwand 7 auf dem
Gehäuse 5 aufliegt und die Nase 7′ der Trennwand 7 durch die
Ausnehmung 32 des Wasserkastens 5 hindurchtritt. Dann wird die
Nase 7′ in der Aussparung 32 des Wasserkastens 5 verstemmt. Die
Trennwand 7 wird anschließend mit dem Wasserkasten 5 verlötet.
Durch die beschriebene Ausbildung des Wasserkastens 5 mit
Einrückungen 30a-30d und 31a-31d wird ein universell
einsetzbarer Wasserkasten 5 geschaffen. Es ist sowohl möglich,
diesen entweder mit einer durch die Einrückungen 31a-31d
fixierten querteilenden Trennwand oder - wie in den Fig. 7
bis 9 dargestellt - mit einer durch die Einrückungen 30a-30d
gehaltenen längsteilenden Trennwand 7 zu versehen. Die mit der
Ausnehmung 32 des Wasserkastens 5 zusammenwirkende Nase 7′ der
Trennwand 7 ermöglicht es in einfacher Art und Weise, auch bei
einem bereits auf den Rohrboden 3 aufgesetzten Wasserkasten 5
zu kontrollieren, ob die Trennwand 7 vorher in den Wasserkasten
5 eingesetzt wurde. Auf diese Weise wird sichergestellt, daß
kein Wasserkasten 5, bei dem die Trennwand 7 fehlt, auf dem
Rohrboden 3 des Wärmetauschers 1 montiert wird.
Wie außerdem aus Fig. 8 ersichtlich ist, weist die Trennwand 7
eine Aufnahmebohrung 36 auf, welche zur Hindurchführung des in
die Hinterkammer 8b des Wasserkastens 5 mündenden
Anschlußrohres 9b dient. Eine derartige Aufnahmebohrung 36 ist
insbesondere dann erforderlich, wenn das Anschlußrohr 9b dem
Wasserkasten 5 seitlich zugeführt wird und - wie z. B. bei einer
Rohrgabelausführung - in die Tiefe des Wärmetauschers umgelenkt
werden muß.
Claims (14)
1. Wärmetauscher, insbesondere für Kraftfahrzeuge, der einen
Rohrboden (3), einen Wasserkasten (5) und eine Dichtung (4)
aufweist, wobei die Dichtung (4) eine Dichtschnur (4a), die
entlang eines Umfangsrandes (3′) des Rohrbodens (3) umläuft,
und mindestens einen im wesentlichen orthogonal zur
Dichtschnur (4a) angeordneten Dichtsteg (4b-4h) aufweist,
und wobei der Wasserkasten (5) mit seinem Fuß (10; 10a-10c)
auf dem Umfangsrand (3′) des Rohrbodens (3) aufliegt und die
Dichtschnur (4a) zwischen diesen Teilen (3′, 5) eingespannt
ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein umlaufender Innenrand
(12) des Wasserkastenfußes (10; 10a-10c) im Bereich jedes
Dichtsteges (4b-4h) der Dichtung (4) eine nach außen
verlaufende Wölbung (16a-16h) zur Aufnahme des Dichtstegs
(4b-4h) aufweist, und daß der umlaufende Innenrand (12) des
Wasserkastenfußes (10; 10a-10c) in seinem verbleibenden
Umfangsbereich eine dem Rohrboden (3) mit Bodenkontur
angepaßte Abstützfläche (17) aufweist.
2. Wärmetauscher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Abstützung des Wasserkastens (5) auf dem Rohrboden (3)
an einer Stelle erfolgt, an der der Rohrboden (3) eine
besonders hohe Festigkeit aufweist.
3. Wärmetauscher nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die mit Bodenkontur geformte Abstützflächen (17) des
Wasserkastens (5) sich auf einer entsprechenden
Abstützfläche (18) des Rohrbodens (3) abstützt, und daß die
Abstützfläche (18) des Rohrbodens (3) ein einer am inneren
Schenkel (3′′) des U-förmigen Umfangrandes (3′) vorgesehenen
Krümmung (20) des Rohrbodens (3) angeordnet ist.
4. Wärmetauscher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Wasserkastenfuß (10; 10a-10c) einen als Schließkante
wirkenden umlaufenden Außenrand (13a-13c) aufweist, der von
im äußeren Schenkel (3′′′) des U-förmigen Umfangsrandes (3′)
angeordneten Sicken (21) übergriffen wird.
5. Wärmetauscher nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
der umlaufende Außenrand (13a) des Wasserkastenfußes (10a)
in seinem Endbereich (13a′) annähernd parallel zu einem
Boden (3a) des Umfangsrandes (3′) des Rohrbodens (3)
verläuft.
6. Wärmetauscher nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
der umlaufende Außenrand (13b, 13c) des Wasserkastenfußes
(10b, 10c) U-förmig ausgebildet ist, und daß ein äußerer
Schenkel (13b′′) des umlaufenden Außenrandes (13b, 13c) im
wesentlichen parallel zum äußeren Schenkel (3′′′) des
U-förmigen Umfangsrands (3′) des Rohrbodens (3) verläuft.
7. Wärmetauscher nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
der Endbereich (13b′′) des äußeren Schenkels (13b′) des
U-förmigen Außenrandes (13b) des Wasserkastenfußes (10b) in
eine Haltenase (23) einer Sicke (21) eingreift.
8. Wärmetauscher nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
der äußere Schenkel (13b′) des U-förmigen Außenrandes (13b)
des Wasserkastenfußes (10c) von einem Bodenlappen (25) des
Rohrbodens (3) übergriffen wird.
9. Wärmetauscher nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß der Wasserkasten (5) Einrückungen
(30a-30d; 31a-31d) zur Halterung einer Trennwand (7) des
Wasserkastens (5) aufweist.
10. Wärmetauscher nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß
an gegenüberliegenden Seitenflächen (33a, 33b bzw. 34a, 34b)
des Wasserkastens (5) je zwei Einrückungen (30a, 30b; 30c, 30d
bzw. 31a, 31b; 31c, 31d) angeordnet sind.
11. Wärmetauscher nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß
der Wasserkasten (5) acht Einrückungen (30a-31d) aufweist.
12. Wärmetauscher nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß an der Oberseite (35) des Wasserkastens
(5) eine Ausnehmung (32) vorgesehen ist, in der eine Nase
(7′) der Trennwand (7) aufnehmbar ist.
13. Wärmetauscher nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß der Wasserkasten (5) aus Metall
gefertigt ist.
14. Wärmetauscher nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß
der Wasserkasten (5) des Wärmetauschers (1) durch ein
Tiefziehverfahren herstellbar ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19924236389 DE4236389A1 (de) | 1992-10-28 | 1992-10-28 | Wärmetauscher, insbesondere für Kraftfahrzeuge |
| FR9312742A FR2697326B1 (fr) | 1992-10-28 | 1993-10-26 | Echangeur de chaleur, notamment pour vehicules. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19924236389 DE4236389A1 (de) | 1992-10-28 | 1992-10-28 | Wärmetauscher, insbesondere für Kraftfahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4236389A1 true DE4236389A1 (de) | 1994-05-05 |
Family
ID=6471556
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19924236389 Withdrawn DE4236389A1 (de) | 1992-10-28 | 1992-10-28 | Wärmetauscher, insbesondere für Kraftfahrzeuge |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4236389A1 (de) |
| FR (1) | FR2697326B1 (de) |
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1992
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1993
- 1993-10-26 FR FR9312742A patent/FR2697326B1/fr not_active Expired - Fee Related
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|---|
| JP 2-176397 A. In: Patents Abstracts of Japan. M-1029, Sept.25,1990,Vol.14,No.447 * |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2697326A1 (fr) | 1994-04-29 |
| FR2697326B1 (fr) | 1996-07-12 |
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