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DE4232692A1 - Kohlehalteranordnung sowie montieren einer solchen - Google Patents

Kohlehalteranordnung sowie montieren einer solchen

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DE4232692A1
DE4232692A1 DE19924232692 DE4232692A DE4232692A1 DE 4232692 A1 DE4232692 A1 DE 4232692A1 DE 19924232692 DE19924232692 DE 19924232692 DE 4232692 A DE4232692 A DE 4232692A DE 4232692 A1 DE4232692 A1 DE 4232692A1
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DE19924232692
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Walter Koester
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Schunk Motorensysteme GmbH
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Schunk Motorensysteme GmbH
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R39/00Rotary current collectors, distributors or interrupters
    • H01R39/02Details for dynamo electric machines
    • H01R39/38Brush holders
    • H01R39/40Brush holders enabling brush movement within holder during current collection

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  • Motor Or Generator Current Collectors (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Kohlehalteranordnung bestimmt für Elektromotoren umfassend eine Trägerplatte mit zumindest zwei Kohlehaltern und in diesen anordbare Kohlebürsten, die jeweils mit einem elektrischen Anschluß verbindbar sind. Ferner bezieht sich die Erfindung auf ein Montieren einer Kohlehalteranordnung umfassend eine Trägerplatte mit zumindest zwei Kohlehaltern, die ihrerseits jeweils eine Kohlebür­ ste mit Kohlelitze aufweisen.
Aus der EP 02 91 765 A2 ist eine Kohlehalteranordnung bekannt, bei der die Kohlehal­ ter, die mit elektrischen Anschlüssen verbunden sind, auf gesonderten, vorzugsweise jedoch identisch aufgebauten Trägerplatten angeordnet werden, die ihrerseits lösbar zusammensetzbar sind. Die Kohlehalter selbst bilden mit der erforderlichen elektrischen Verschaltung eine Einheit und sind gestanzt und gefaltet.
Ferner sind Kohlehalteranordnungen bekannt, die eine aus Kunststoff bestehende Trägerplatte aufweisen, auf der vier in sich geschlossene und aus Messing bestehende Kohlehalter montiert werden. Die Kohlehalter werden sodann mit einem zweipoligen Stanzgitter verbunden, wobei der Stromübergang geschweißt werden muß. Anschließend werden die Kohlehalter mit Kohlebürsten bestückt, wobei gleichzeitig Kohlelitzen an den Haltern angeschweißt werden. Schließlich werden in die geschlossenen Halter Federn montiert, um anschließend die Halter an ihren einem Kollektor abgewandten Enden zu verschließen. Die Kohlehalter und die Stanzgitter sind auf gegenüberliegenden Seiten der Trägerplatte angeordnet.
Daß die Kohlehalter auf einer Seite angeordnet sind, liegt in der Forderung begründet, daß die Mitten der Laufflächen der Kohlebürsten mit der Mitte der Lauffläche des Kollektors zusammenfallen sollen.
Der vorliegenden Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine kostengünstigere und einfacher aufgebaute und damit schneller zu montierende Kohlehalteranordnung zur Verfügung zu stellen, wobei jedoch nach wie vor die Nebenbedingung erfüllt sein sollte, daß die Mitten der Laufflächen der Kohlebürsten mit der Mitte der Lauffläche des Kollektors zusammenfällt.
Das Problem wird mit einer Kohlehalteranordnung der eingangs beschriebenen Art im wesentlichen dadurch gelöst, daß zumindest je eine Kohlebürste auf je einer Seite der Trägerplatte anordbar ist, daß die Seiten zumindest in die Kohlehalter aufweisenden Bereich gegeneinander elektrisch isoliert sind, daß jede Seite zumindest eine Führung zum teilweisen Aufnehmen einer Kohlebürste aufweist und daß die Kohlebürste auf der Trägerplatte abgewandten Fläche zumindest bereichsweise von einem elektrisch leiten­ den flächigem Abschnitt eines mit einem der elektrischen Anschlüsse verbindbaren Elementes abdeckbar ist, wobei jeweils die Führung und der zugeordnete Abschnitt des Elements Abschnitte eines Kohlehalters bildet.
Alternativ besteht die Möglichkeit, zu beiden Seiten einer Trägerplatte Verschaltungen anzuordnen, die zumindest bereichsweise Kohleführungen bilden. Sofern die Führungen nicht käfigartig ausgebildet sind, also die Kohlen umlaufend oder weitgehend umlaufend führend aufnehmen, kann eine zusätzliche Abdeckung vorgesehen sein, um den Kohle­ halter zu bilden.
Erfindungsgemäß setzen sich die Kohlehalter für die Kohlebürsten aus als die Führun­ gen ausgebildeten Abschnitten wie Vertiefungen der Trägerplatte und aus Abschnitten einer vorzugsweise als Stanzgitter ausgebildeten Verschaltung zusammen, wobei je eine Seite der Trägerplatte einem bestimmten elektrischen Anschluß zugeordnet ist.
Um eine sichere Führung der Kohlebürsten in den Kohlehaltern sicherzustellen, weist der die Kohlebürste abdeckende Abschnitt des mit dem elektrischen Anschluß ver­ bundenen Elementes im Schnitt eine U-Form auf, wobei dessen Seitenschenkel sich zumindest abschnittsweise entlang der Seitenflächen der Kohlebürsten erstrecken. Durch diese Maßnahmen können bei der Herstellung der vorzugsweise aus Kunststoff beste­ henden Trägerplatten hinsichtlich der Ausbildung der Führungen wie Vertiefungen größere Toleranzen in Kauf genommen werden, da diese aufgrund der die Kohlebür­ stenführung übernehmenden Abschnitte der erwähntermaßen vorzugsweise als Stanzgit­ ter ausgebildeten Verschaltung überdeckt werden.
Bei den je einer Seite der Trägerplatte zugeordneten Verschaltungen handelt es sich vorzugsweise um ein Messingteil, welches gleich ausgebildet ist, also auf jeder Seite der Trägerplatten anordbar ist. Dabei bildet das Messingteil dann, wenn zwei Kohlehalter auf einer Seite ausgebildet werden sollen, zusammen mit den Abschnitten der für die Kohlehalter bildenden Führungen eine Art Kohleführungsbrücke, durch die die Kohle­ halter an ihren beiden Stirnseiten offen bleiben.
Durch die erfindungsgemäße Kohlehalteranordnung ergibt sich folglich eine Sandwich- Bauweise, wobei jede Seite der Trägerplatte Teil einer Sandwich-Hälfte ist. Auf diese jeweilige Sandwich-Hälfte wird bzw. werden die Kohlebürste bzw. Kohlebürsten an­ geordnet, um anschließend die Sandwich-Struktur durch die als Kohleführungsbrücke zu bezeichnende Verschaltung abzuschließen. Anschließend erfolgt ein Verbinden zwischen den von den Kohlebürsten ausgehenden Litzen mit der Verschaltung, also mit der als Stanzgitter ausgebildeten Kohleführungsbrücke. Vorzugsweise werden die Litzen mit dieser verschweißt.
Nach Einbringen der auf die Kohlebürsten in Richtung des Kommutators wirkenden Federn in die Kohlehalter werden diese rückseitig verschlossen. Dies kann durch angespritzte Kunststoffteile erfolgen.
Trotz der Verwendung von Kunststoff kann eine hinreichende Kühlung dadurch bewirkt werden, daß in den die Kohlebürsten aufnehmenden Bereichen der Trägerplatte, die die Führung für die Kohlebürsten bilden, Lüftungsschlitze vorgesehen sind, die in bevorzug­ ter Weise konzentrisch zur Motorlängsachse verlaufen und vorzugsweise eine gebogene Geometrie zeigen.
Um sicherzustellen, daß die Mitten der Laufflächen der Kohlebürsten in einer Ebene verlaufen, weist die Trägerplatte eine Basisebene auf, zu der sich die von der jeweiligen Seite ausgehenden Kohlebürsten in deren Längsrichtung betrachtet symmetrisch er­ strecken.
Insbesondere ist die Trägerplatte derart ausgebildet, daß in bezug auf jede ihrer Seiten die in dieser vorhandene und als Führung ausgebildete Vertiefung und das dieser zugeordnete die Kohlebürste abdeckende Element auf gegenüberliegenden Seiten der Basisfläche verlaufen.
Erwähntermaßen ist die erfindungsgemäße Lehre insbesondere durch eine Kohlehalter­ anordnung realisiert, bei der jeweils zwei Kohlebürsten auf je einer Seite und vorzugs­ weise diametral zur Elektromotorenlängsachse angeordnet und elektrisch parallel geschaltet sind und wobei die die Kohlebürsten abdeckenden Abschnitte Abschnitte einer elektrischen Verschaltung wie Stanzgitter sind.
Bevorzugterweise weist die Trägerplatte eine Rechteckform wie Quadratform auf, wobei sich entlang der Diagonalen die Kohlehalter erstrecken und unter Vernachlässigung von Befestigungsabschnitten die Seiten identisch oder nahezu identisch ausgebildet sind.
Ein weiterer Lösungsvorschlag der Erfindung sieht vor, daß die die Führungen für die Kohlebürsten bildenden Vertiefungen der einen Seite sich in vorzugsweise quaderförmi­ gen und radial sich erstreckenden Vorsprüngen der anderen Seite erstrecken. In diese Vorsprünge können flächige mit seiner Breitseite parallel zur Basisfläche verlaufende Stege eingelassen sein, die die außenseitigen Führungen der Kohlehalter bildenden Abschnitte der Verschaltung, also der Kohleführungsbrücke bilden. Dabei verläuft vorzugsweise die Außenfläche des Stegs bündig zu der Außenfläche des Vorsprungs.
Um für die Montage einerseits eine eindeutige Lagefixierung der von den Kohlebürsten ausgehenden Kohlelitzen zu gewährleisten und andererseits ein einwandfreies Ver­ schweißen mit der Verschaltung sicherzustellen, ist vorgesehen, daß von der Trägerplatte dem Kohlehalter benachbart und sich entlang einer seiner Längsseiten erstreckend eine schlitzförmige Ausnehmung ausgeht, der ein von der Verschaltung ausgehender schlitz­ förmiger Abschnitt zugeordnet ist, so daß zwischen diesem die Kohlelitze festklemmbar ist. Die hierdurch bedingte Lagefixierung ermöglicht folglich ein einwandfreies Ver­ schweißen.
Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung ist vorgesehen, daß mit der Kohlehalter­ anordnung eine mit passiven und/oder aktiven elektronischen Bauelementen versehener Träger verbindbar ist, wobei Träger und Trägerplatte vorzugsweise zusammensteckbar sind.
Folglich kann die Trägerplatte für unterschiedliche Motoren genutzt werden, da die individuelle Anpassung, die im wesentlichen durch die elektronischen Bauelemente bestimmt ist, durch das Zusatzteil des die elektronischen Bauelemente aufweisenden Trägers ermöglicht wird.
Vorzugsweise weist der die elektronischen Bauelemente aufnehmende Träger eine ringförmige Geometrie auf, wobei symmetrisch außermittig Entstördrosseln und mittig weitere Bauelemente angeordnet werden.
Der das Montieren einer Kohlehalteranordnung betreffende Lösungsvorschlag der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß zunächst auf einer Seite in dieser vorhandene Führungen Kohlebürsten und anschließend eine die Kohlebürsten zumindest bereichs­ weise aufnehmende mit einem elektrischen Anschluß verbindbare Verschaltung auf der Trägerplatte angeordnet wird. Sodann wird die andere Seite entsprechend bestückt. Nach Anordnen der Verschaltungen auf der Trägerplatte werden sodann die Kohlebür­ sten mit der Verschaltung verbunden wie verschweißt. Dabei kann das Verschweißen der Litzen mit den Verschaltungen auf beiden Seiten gleichzeitig erfolgen. Auch das Bestüc­ ken mit Federn und das anschließende Verschließen der Kohlehalter kann in einem Arbeitsgang durchgeführt werden.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist darin zu sehen, daß die erwähntermaßen identisch ausgebildeten Kohleführungsbrücken für jede Seite verwendbar sind. Diese werden durch Stanzen von Blechstreifen hergestellt.
Der der erfindungsgemäßen Lehre zu entnehmende Grundgedanke läßt sich jedoch auch auf eine Kohlehalteranordnung übertragen, auf der nicht auf gegenüberliegenden, sondern nur auf einer Seite der Trägerplatte zwei Kohlehalter für Kohlebürsten an­ geordnet sind. Hierbei kann jedoch der erfindungsgemäße Sandwich-Aufbau beibehalten werden, d. h., Abschnitte der Trägerplatte und eine auf dieser anzuordnende elek­ trischen Verschaltung wie Stanzgitter bilden jeweils Abschnitte von Kohlehaltern, wobei die Verbindung zwischen den Abschnitten der Verschaltung durchtrennt wird, um den Kohlehalter an einen gewünschten elektrischen Pol anschließen zu können.
Schließlich besteht auch die Möglichkeit, nach Durchtrennen oder gleichzeitig mit dem Durchtrennen der Verbindung die Trägerplatte in zwei Bereiche zu trennen, von denen jeder einen Kohlehalter aufweist.
Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale der Erfindungen ergeben sich nicht nur aus den Ansprüchen, den diesen zu entnehmenden Merkmale - für sich und/oder in Kombination -, sondern auch aus der nachfolgenden Beschreibung eines der Zeichnung zu entnehmenden bevorzugten Ausführungsbeispiels.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Vorderansicht einer erfindungsgemäßen Trägerplatte,
Fig. 2 eine Schnittdarstellung entlang der Linie II-II in Fig. 1,
Fig. 3 eine Schnittdarstellung entlang der Linie III-III in Fig. 1,
Fig. 4 eine Unteransicht der in Draufsicht in Fig. 1 gezeigten Trägerplatte,
Fig. 5 einen Träger für elektronische Bauelemente,
Fig. 6 ein Stanzgitter in Draufsicht,
Fig. 7 eine Schnittdarstellung entlang der Linie VII-VII in Fig. 6 und
Fig. 8 eine Schnittdarstellung entlang der Linie VIII-VIII in Fig. 6,
Fig. 9 eine Vorderansicht einer zweiten Ausführungsform einer Trägerplatte,
Fig. 10 eine Rückansicht der Trägerplatte nach Fig. 9,
Fig. 11 einen Schnitt entlang der Linie XI-XI in Fig. 9,
Fig. 12 eine Ansicht in Richtung des Pfeils XII in Fig. 9,
Fig. 13 eine Verschaltung mit Führungen für Kohlebürsten,
Fig. 14 einen Schnitt entlang der Linie XIV-XIV in Fig. 13 und
Fig. 15 Abdeckungen für die Führungen an Fig. 13.
In den Fig. 1 bis 4 sind Ansichten bzw. Schnittdarstellung einer vorzugsweise als ge­ spritztes Kunststoffteil ausgebildeten Trägerplatte (10) einer Kohlehalteranordnung wie­ dergegeben, die im Ausführungsbeispiel jeweils zwei auf einer Seite der Trägerplatte (10) angeordnete, elektrisch parallelgeschaltete und diametral zur Längsachse (12) eines nicht dargestellten Elektromotors verlaufende Kohlebürsten aufnimmt. In Fig. 1 ist die Vorderseite (14) oder Seite A und in Fig. 4 die Rückseite (16) oder Seite B der Trägerplatte (10) wiedergegeben.
Die Trägerplatte (10) weist eine um den Elektromotor und dessen Kollektor konzen­ trisch umgebende kreisförmige Aussparung (18) auf, zu der erwähntermaßen diametral sowohl auf der Vorderseite (14) als auch auf der Rückseite (16) Kohlebürsten anordbar sind. Die Kohlebürsten verlaufen auf der Vorderseite (14) entlang der Diagonalen (20) und auf der Rückseite (16) entlang der Diagonalen (22) der eine Quaderform auf­ weisenden Trägerplatte (10).
In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, daß die in Fig. 1 wiedergegebene Trägerplatte (10) entlang der Linie III-III um 180° gedreht ist, um zu der Darstellung der Rückseite (16) gemäß Fig. 4 zu gelangen.
Unter Vernachlässigung von sich entlang der Diagonalen (20) und (22) erstreckenden Befestigungsflächen (24), (26) bzw. Befestigungswinkeln (28) und (30) weisen die Seiten (14) und (16) in ihren wesentlichen Bereichen, innerhalb der die Kohlebürsten angeord­ net werden, einen im wesentlichen identischen Aufbau auf, so daß nachfolgend im wesentlichen auf die Vorderseite (14) eingegangen wird.
Zunächst sei jedoch erwähnt, daß die die Kohlenbürsten aufweisenden und entlang der Diagonalen (20) und (22) verlaufenden Bereiche untereinander durch Stege verbunden sind, die rein beispielhaft mit den Bezugszeichen (32), (34), (36) und (38) bezeichnet sind. Ferner ist ein quasi umlaufender Steg (40) vorgesehen. Die entlang der Diagonalen (20) verlaufenden Bereiche (42) und (44) sind wiederum identisch aufgebaut, d. h., eine symmetrisch zur Diagonalen (20) verlaufende Bodenfläche (46) wird von Seitenwandun­ gen (48) und (50) begrenzt, die zusammen eine Führung für eine nicht dargestellte Kohlebürste und damit einen Abschnitt eines abschnittsweise deren Umfangsgeometrie angepaßten Kohlehalters bilden. Entsprechend weist der Bereich (44) zur Aufnahme einer weiteren Kohlebürste eine Bodenführungsfläche (52) und Seitenführungsflächen bildende Wandungen (54) und (56) auf.
Die Bodenflächen (46) und (52) erstrecken sich unterhalb einer die Trägerplatte (10) schneidenden Basisebene (58a), die eine Symmetrieebene für die Kohlebürsten bildet und die in den Fig. 2 und 3 eingezeichnet ist. Erstrecken sich die Bodenführungsflächen (46) und (48) der Vorderseite (14) der Trägerplatte (10) unterhalb der Basisebene (58a), so erstrecken sich die entsprechenden in Fig. 4 mit den Bezugszeichen ver­ sehenen Bodenführungsflächen (58) und (60) der entlang der Diagonalen (22) ver­ laufenden und Abschnitte von weiteren Kohlehaltern bildenden Bereichen (22) und (64) oberhalb der Basisebene (58a). Dabei ist jedoch der Abstand zwischen den gleichfalls in einer Ebene liegenden Bodenführungsflächen (58) bzw. (60) zur Basisebene (58a) genau so groß wie der Abstand der Flächen (46) und (52) zu Basisebene (58).
Hierdurch wird erkennbar, daß die Längsachsen der nicht dargestellten Kohlebürsten in der Basisebene (58a) liegen, also die Kohlebürsten in einer Ebene verlaufen, gleich wenn die Kohlebürsten von den gegenüberliegenden Seiten (14) und (16) der Trägerplatte (10) ausgehen.
Durch diese konstruktiven Maßnahmen treten die Abschnitte (42) und (44) der Vor­ derseite (14) als in etwa quaderförmige Vorsprünge auf der Unterseite (16) und umge­ kehrt auf. Dies wird auch an Hand der Fig. 2 und 3 deutlich.
Bilden die Bodenflächen (46), (52), (58), (60) und die diese begrenzenden Wandung (48), (50), (54), (56) (bzw. (66), (68), (70) und (72) in Fig. 4) die Unterteile von Kohle­ haltern, so werden die Oberteile von Abschnitten (74) und (76) eines als Kohlehalter­ führungsbrücke zu bezeichnenden Stanzgitters (78) gebildet, wobei jeweils ein Stanzgit­ ter (78) der Vorderseite (14) bzw. der Rückseite (16) zum Ergänzen der Bereiche (42) und (44) bzw. (62) und (64) zur Bildung der Kohlehalter zugeordnet wird.
Die die oberen Teile der Kohlehalter bildenden Bereiche (74) und (76) des in Drauf­ sicht in etwa eine U-Form aufweisenden Stanzgitters (78) sind im Bereich der Seiten­ schenkel angeordnet, die über einen flächigen Steg oder Brücke (80), die gleichzeitig den Mittelschenkel des U′s bildet, verbunden sind.
Wie die Fig. 6 verdeutlichen soll, ist der Steg (80) aus der gestrichelt dargestellten Ebene parallel zu dieser gefaltet worden (Fig. 8), um so die in die jeweilige Seite (14) bzw. (16) von der gegenüberliegenden Seite (16) bzw. (14) hineinragenden und durch die Bereiche (62) und (64) bzw. (42) und (44) gebildeten Vorsprünge zu überbrücken. Aus Führungsgründen ist hierzu in den freien Oberflächen der von den Abschnitten (62) bzw. (42) gebildeten quaderförmigen Vorsprünge eine flächige Vertiefung (82) vor­ gesehen, damit die Brücke (80) bündig verläuft. Dies soll auch an Hand der Schnittdar­ stellung gemäß Fig. 3 verdeutlicht werden.
Die U-förmig ausgebildeten Bereiche (74) und (76) des Stanzgitters (78) bilden die Führungsfläche für die zwischen diesen und den Bereichen (42) und (44) der Vor­ derseite (14) bzw. (62) und (64) der Rückseite (16) axial verschiebbar anzuordnenden Kohlebürsten. Dabei muß selbstverständlich der Abstand der Innenflächen (88) und (90) der Führungsflächen der Oberteile der Kohlebürsten, die durch die Abschnitt (74) und (76) des Stanzgitters (78) gebildet werden, zur Basisebene (58) genauso groß sein, wie der Abstand zwischen den Bodenflächen (46) und (52) zu der Basisebene (58), wenn das Stanzgitter (78) in der in Fig. 8 wiedergegebenen Darstellung auf der Vorderseite (14) angeordnet wird. Gleiche Abmessungen gelten in bezug auf die Rückseite (16).
Um das Stanzgitter (78) auf der Vorder- bzw. Rückseite (14) bzw. (16) zu befestigen, weist einerseits das Stanzgitter Befestigungsfahnen (beispielhaft Bezugszeichen (92)) und andererseits der Trägerplatte (10) zugeordnete Aufnahmen (beispielhaft Bezugszeichen (94)) auf.
Die Fig. 7 verdeutlicht ergänzend, daß der Bereich (74) des Stanzgitters (78) einen U-förmig verlaufenden Abschnitt (96) aufweist, der im Ausführungsbeispiel den Bereich (42) des Oberteils (10) zur Bildung eines Kohlehalters ergänzt. Dabei sind die Ab­ messungen des U-förmigen Abschnitts (96) so gewählt, daß die einzubringende Kohle­ bürste im wesentlichen ausschließlich axial verschiebbar ist. Auch erkennt man in Fig. 7, daß die Brücke (80) zur Grundebene des Stanzgitters (18) versetzt verläuft, um erwähntermaßen die in die jeweilige Seite hineinragenden Vorsprünge zu überwinden.
Um die erfindungsgemäß ausgebildete Kohlehalteranordnung im gewünschten Umfang individuell mit elektronischen Bauelementen versehen zu können, ist ein gesonderter Träger (98) vorgesehen, der einerseits mit der Trägerplatte (10) vorzugsweise über eine Steckverbindung und andererseits mit den auf der Vorderseite (14) und der Rückseite (16) angeordneten Stanzgittern (78) elektrisch leitend verbunden werden kann.
Der Träger (98) weist eine nieren- oder ringabschnittförmige Basisfläche (100) auf, auf der außermittig und symmetrisch zueinander Drosselspulen (102) und (104) angeordnet sind.
Zwischen diesen sind Steckplätze (106) für weitere elektronische Bauelemente wie Kondensatoren vorgesehen.
Die erfindungsgemäße Kohlehalteranordnung weist eine Sandwich-Struktur auf, wobei die Trägerplatte jeweils Basisfläche für eine gesonderte Sandwich-Struktur bildet.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung ergibt sich eine einfache Montage. So wird zumindest auf einer der Seiten in die in dieser vorhandenen Führungen jeweils eine Kohlebürste eingebracht, um anschließend die Kohlebürsten mit dem Stanzgitter abzudecken. Anschließend wird entsprechend die andere Seite bestückt.
Beim Bestücken der Trägerplatte mit den Kohlebürsten gelangen automatisch von den Kohlebürsten seitlich abragende Kohlelitzen in eine nicht näher dargestellte schlitzförmi­ ge Aufnahme einer von der jeweiligen Seite (14) bzw. (16) ausgehenden Wandung der Trägerplatte (10). Dieser schlitzförmigen Aufnahme ist wiederum eine schlitzförmige Aufnahme (108) bzw. (110a) des Stanzgitters (78) zugeordnet, so daß die Kohlelitze zwi­ schen den schlitzförmigen Aufnahmen festgelegt wird. Durch diese Lagefixierung ist sodann ein automatisches Verschweißen der Kohlelitzen mit dem jeweiligen Stanzgitter (78) möglich. Dieses Verschweißen erfolgt in einem Arbeitsgang, nach dem beide Seiten (14) und (16) mit den Kohlebürsten und dem Stanzgitter bestückt sind.
Sodann erfolgt in einem Arbeitsgang das gleichzeitige Bestücken der Kohleführungen mit erforderlichen Federelementen. Schließlich wird rückseitig der jeweilige Kohlehalter durch angespritzte Kunststoffteile verschlossen. Ferner wird die Trägerplatte mit einem nicht dargestellten Kohlerückhaltering bekannter Art versehen, um sodann die fertige Kohlehalterträgeranordnung ihrem Bestimmungsort zuzuführen.
Den Fig. 9 bis 15 sind weitere hervorzuhebende Ausgestaltungen und Merkmale der erfindungsgemäßen Lehre zu entnehmen. So sind in den Fig. 9 bis 12 Ansichten bzw. Schnittdarstellungen einer Trägerplatte (110) dargestellt, und zwar in Fig. 9 die Vorder­ ansicht und in Fig. 10 die Rückansicht.
Die Trägerplatte (110) unterscheidet sich von der der Fig. 1 und 4 dahingehend, daß keine Führungen für Kohlebürsten vorhanden sind, also die Trägerplatte (110) selbst keinen Abschnitt des Käfigs für eine Kohlebürste bildet. Vielmehr weist die Trägerplatte (110) in ihren Eckbereichen flächige Abschnitte (112), (114) sowie (116) und (118) auf, um auf paarweise gegenüberliegenden Abschnitten Kohlehalter anzuordnen, die Ab­ schnitte eines gestanzten und gefalteten flächigen elektrisch leitenden Elementes (120) ist, das den Fig. 13 und 14 zu entnehmen ist.
Das auch als Träger zu bezeichnende Element (120) umfaßt Abschnitte (122), (124), die entweder auf den Abschnitten (116) und (118) der Vorderseite oder den Abschnitten (112) und (114) auf der Rückseite der Trägerplatte (110) anordbar sind.
Von diesen flächigen Abschnitten (122) gehen im Schnitt U-förmige Aufnahmen (126) und (128) aus, die Führungen für einzubringende Kohlebürsten bilden.
Um die Kohlebürsten vollständig geführt aufzunehmen, werden nach Einbringen der Kohlebürsten die Führungen (126) und (128) von gleichfalls aus elektrisch leitendem Material bestehenden Abdeckungen (130) und (132) verschlossen, wobei eine Abdec­ kung - im Ausführungsbeispiel der Fig. 15 die Abdeckung (130) - mit elektrischen Anschlüssen verbindbar ist.
Um einen mit der erfindungsgemäßen Anordnung zu bestückenden Motor mit den erforderlichen elektrischen und elektronischen Elementen verschalten zu können, gehen von der Trägerplatte (110), und zwar von den Bereichen, die zwischen den flächigen, die Kohlehalter aufnehmenden Abschnitten (116) und (118) bzw. (112) und (114) liegen, Aufnahmen (134) und (136) aus, die im Ausführungsbeispiel teilringförmig ausgebildet sind und als Klemmelement für z. B. Drosseln dienen können.
Ansonsten zeigt die Trägerplatte (110) einen Aufbau und in bezug auf den Verlauf der Kohlebürsten eine Konstruktion, die der Trägerplatte (10) entspricht.
Um dem Träger (120) die erforderliche Eigenstabilität zu geben, ohne daß das Aus­ gangsmaterial selbst eigensteif sein muß, erfolgt eine Versteifung durch Formgebung, die insbesondere auch durch die Schnittdarstellung gemäß Fig. 14 verdeutlicht wird. So verlaufen die peripheren Bereiche in unterschiedlichen Ebenen, die beispielhaft mit den Bezugszeichen (140), (142), (144), (146) bezeichnet sind.
Sind in den Ausführungsbeispielen die Trägerplatten (10) bzw. (110) einstückig ausgebil­ det, so ist es nicht zwingend erforderlich, daß zwischen den auf gegenüberliegenden Seiten angeordneten und mit einem elektrischen Anschluß verbundenen Trägern eine isolierende zusammenhängende Einheit angeordnet ist. Vielmehr könnte die Träger­ platte auch in einzelne zueinander beabstandete Teile untergliedert werden, die zwi­ schen den beispielhaft in den Fig. 6 bis 8 bzw. 13 bis 15 dargestellten Trägern verlaufen, die erwähntermaßen jeweils für sich mit einem der elektrischen Anschlüsse verbindbar sind.
Ist im Ausführungsbeispiel der Fig. 13 und 15 der Kohlehalter einseitig offen ausgebildet, so besteht selbstverständlich auch die Möglichkeit, den Träger (120) derart zu formen, daß sich umfangsseitig ein geschlossener Käfig für die Kohlebürste ergibt. In diesem Fall erübrigen sich die plattenförmigen Abdeckungen (130) und (132).
Auch wenn die erfindungsgemäße Lehre für Trägeranordnungen für beliebige Elek­ tromotoren genutzt werden kann, sei beispielhaft ein Einsatz in einem Lüftermotor eines Fahrzeuges erwähnt.

Claims (21)

1. Kohlehalteranordnung bestimmt für einen Elektromotor umfassend eine Träger­ platte (10, 110) mit zumindest zwei Kohlehaltern und in diesen anordbare Kohlebürsten, die jeweils mit einem elektrischen Anschluß verbindbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine Kohlebürste auf je einer Seite (14, 16) der Trägerplatte (10, 110) anordbar ist, daß die Seiten zumindest in die Kohlehalter aufweisenden Bereichen (42, 44, 62, 64) gegeneinander elektrisch isoliert sind, daß jede Seite zumindest eine Führung (46, 48, 50, 52, 54, 56, 58, 66, 68, 60, 70, 72) zum teilwei­ se Aufnehmen der Kohlebürste aufweist und daß die Kohlebürste auf der der Trägerplatte abgewandten Fläche zumindest bereichsweise von einem elektrisch leitenden flächigen Abschnitt (74, 76) eines mit einem der elektrischen Anschlüs­ se verbindbaren ersten Elementes (78, 120) umgebbar oder abdeckbar ist, wobei Abschnitte des Kohlehalters aus der in der Trägerplatte eingelassenen und dem Abschnitt des ersten Elementes oder zumindest bereichsweise aus diesem selbst besteht.
2. Kohlehalteranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die insbesondere aus Kunststoff bestehende Trägerplatte (10) vorzugsweise radial verlaufende Vertiefungen als die Führungen (46, 48, 50, 52, 54, 56, 58, 66, 68, 60, 70, 72) aufweist.
3. Kohlehalteranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den elektrischen Anschlüssen verbindbaren Elemente (78) im die Kohlebürste aufnehmenden Bereich (74,76) eine U-Form aufweist, wobei dessen Seitenschenkel sich zumindest abschnittsweise entlang der Seitenflächen der Kohlebürste erstrecken.
4. Kohlehalteranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerplatte (10) eine Basisebene (58a) umfaßt, zu der sich von der jeweiligen Seite (14, 16) ausgehend sämtliche von der Trägerplatte ausgehenden Kohlebürsten in ihren Längsrichtungen betrachtet symmetrisch erstrecken.
5. Kohlehalteranordnung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in bezug auf jede Seite (14, 16) der Trägerplatte (10) die in jener verlaufen­ de und als Führung für die Kohlebürste dienende Vertiefung und der dieser zugeordnete die Kohlebürste abdeckende Abschnitt (74, 76) des Elementes (78) auf gegenüberliegenden Seiten der Basisebene (58a) verlaufen.
6. Kohlehalteranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwei Kohlebürsten auf je einer Seite (14, 16) und vorzugsweise diametral zur Elektromotorenlängsachse angeordnet und elektrisch parallel geschaltet sind und daß die die Kohlebürsten abdeckenden Abschnitte (74, 76) Abschnitte einer elektrischen Verschaltung wie Stanzgitter (78) sind.
7. Kohlehalter nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kohlehalter aus einem U-förmigen Abschnitt (126, 128) des ersten elektrisch leitenden Elements (120) und einem (dritten), den Abschnitt abdec­ kenden elektrisch leitenden flächigen Element (130, 132) besteht.
8. Kohlehalteranordnung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Abschnitt des ersten elektrisch leitenden Elements (120) als der Kohle­ halter ausgebildet ist, der in einem im wesentlichen eben ausgebildeten Bereich (112, 114, 116, 118) der Trägerplatte (110) angeordnet ist.
9. Kohlehalteranordnung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerplatte (10) eine Rechteckform wie Quadratform aufweist, daß sich entlang der Diagonalen (20, 22) die Kohlehalter erstrecken und daß unter Vernachlässigung von Befestigungsabschnitten die Seiten (14, 16) zumindest in den die Kohlehalter bildenden Bereichen (42, 44, 62, 64) identisch oder nahezu identisch ausgebildet sind.
10. Kohlehalteranordnung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die die Führungen bildenden Vertiefungen (46, 48, 50, 52, 54, 56; 58, 66, 68, 60, 70, 72) der einen Seite (14) bzw. (16) vorzugsweise quaderförmige und radial sich erstreckende Vorsprünge auf der anderen Seite (16 bzw. 14) bilden.
11. Kohlehalteranordnung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die parallel zur Basisebene (58a) verlaufende und die Bodenfläche (46, 52, 58, 60) der Kohlehalter bildenden Wandungen koaxial zur Elektromotorenlängs­ achse (12) verlaufende, vorzugsweise bogenförmige Lüftungsschlitze aufweisen.
12. Kohlehalteranordnung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die die Abschnitte der Kohlehalter bildenden Bereiche (74, 76) des Elements wie Stanzgitter (78) über einen flächigen mit seiner Breitseite parallel zur Basis­ ebene (58a) verlaufenden Steg (80) verbunden sind, der außenflächig bündig in einem der Vorsprünge verläuft.
13. Kohlehalteranordnung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kohlebürste eine seitlich abragende Kohlelitze aufweist, die in eine schlitzförmige Ausnehmung der Trägerplatte (10) einbringbar ist.
14. Kohlehalteranordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der schlitzförmigen Ausnehmung ein die Kohlelitze aufnehmender schlitzför­ miger Abschnitt (108, 110) des als Stanzgitter (78) ausgebildeten Elementes zugeordnet ist.
15. Kohlehalteranordnung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kohlehalteranordnung ein lösbar mit dieser verbindbarer und mit passiven und/oder aktiven elektronischen Bauelementen bestückbarer Träger (98) zugeordnet ist.
16. Kohlehalteranordnung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (98) mit der Trägerplatte (10) zusammensteckbar ist.
17. Kohlehalteranordnung nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (98) eine vorzugsweise ring- oder nierenförmige und aus einem elektrisch isolierendem Material bestehende Grundplatte (100) aufweist, auf der symmetrisch außermittig eine Drossel (102, 104) und mittig weitere Bauelemente angeordnet sind.
18. Kohlehalteranordnung umfassend eine Trägerplatte mit zumindest zwei Kohlehal­ ter für Kohlebürsten, dadurch gekennzeichnet, daß die Kohlehalter durch Abschnitte einerseits der Trägerplatte und anderer­ seits einer elektrischen Verschaltung gebildet sind.
19. Montieren einer Kohlehalteranordnung umfassend eine Trägerplatte mit zu­ mindest zwei Kohlehaltern, die ihrerseits Kohlebürsten mit Kohlelitzen auf­ weisen, dadurch gekennzeichnet, daß auf jeder Seite der Trägerplatte in zumindest eine in dieser vorhandenen Führung eine Kohlebürste lagefixiert wird und sodann eine die Kohlebürste zu­ mindest bereichsweise aufnehmende und mit einem elektrischen Anschluß verbindbare Verschaltung auf der Trägerplatte angeordnet wird.
20. Montieren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß nacheinander jede Seite der Trägerplatte mit den Kohlebürsten und der elektrischen Verschaltung bestückt wird.
21. Montieren nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß nach Bestücken beider Seiten der Trägerplatte mit den Kohlebürsten und den Verschaltungen sämtliche Kohlelitzen gleichzeitig mit den jeweiligen Ver­ schaltungen verbunden wie verschweißt werden.
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